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wohlsein Branding › PAGE online


Das Café wohlsein besinnt sich auf die Region, auf gutes Brot und spannende Gespräche – und das mit einem Erscheinungsbild des buero inaoakley, das Heimat und Tradition durchaus auch augenzwinkernd begegnet.

wohlsein Branding › PAGE onlineBild: MM Resources GmbH, Switzerland

Das wohlsein liegt in einer eher kleinen Stadt. In Warendorf im Münsterland – und dort lädt es dazu ein, zusammenzukommen und es sich wohl gehen zu lassen.

In einem Café, in dem es offen und entspannt zugeht und das liebevoll gestaltet ist.

Ganz so wie dessen Erscheinungsbild von dem buero inaoakley, das ebenfalls in Warendorf liegt – und weit über dessen Grenzen hinaus arbeitet.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland

Liebe zum Handwerk – und zur Region

Das wohlsein sei ein Café für alle, die echte Momente und ein gutes Brot ebenso lieben wie ein gutes Gespräch, sagt die Gestalterin, auf deren Arbeit wir das erste Mal über ihre leuchtende Kampagne für ein Frauenhaus aufmerksam geworden sind.

Nicht laut, nicht überladen ist es und nichts ist von der Stange. Statt auf Schnickschnack setzt es auf Herzlichkeit, auf gutes Handwerk und die Liebe zur Region.

Und genau das visualisiert Ina Oakley in ihrem Erscheinungsbild für das Café und zwar mit dem ein oder anderen Twist.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland

Von Hagebutten und alten Fliesen

Im Mittelpunkt steht die Wortmarke mit ihrer ruhigen, geschwungenen Schrift, die Nähe schafft – und auch den Doppelsinn des Namens visualisiert: wohlsein, das an die liebevolle Wendung »zum Wohl« erinnert und gleichzeitig auch daran, sich wohl zu fühlen, eins mit sich selbst zu sein, ruhig, froh und aufgehoben.

Mit der Ortsbezeichnung Warendorf versehen, betont es die Lage mitten im Münsterland, die Verbundenheit mit der Region und, dass das wichtig ist.

Die Bildmarke unterstreicht das, denn sie nimmt, mit dem ornamenthaften Bild einer Hagebutte mit zwei Zweigen und mehreren Knospen, Bezug auf alte Münsterländer Muster mit ihren Blumen.

Gleichzeitig zitiert das tiefe Blau alter Fliesen, Keramik und Textilien.

Sandstein und Heimatgefühle

Die Linien des Logos sind weich, die Formen aber so klar, dass es ganz zeitgemäß wirkt – und mit der gewählten Hagebutte, die im Münsterland so gegenwärtig ist, auf die dortige Natur verweist, darauf, draußen und mitten im Grün zu sein.

Es zeigt Heimat, ohne laut »Heimat« zu sagen, wie es von Ina Oakley heißt.

Augenzwinkernd spielt der Zeitstempel »SEIT 2025«, der an Gütezeiten alteingesessener Orte erinnert, mit der Tradition – und steht gleichzeitig für den Beginn für etwas, das lange dort bleiben soll.

Und besonders schön ist auch, dass Bildmarke darüber hinaus durchaus auch abgeändert wird, eine Gabel aus der Hagebutte wächst oder einen Vogel samt Herz.

Auch die Farbwelt des Erscheinungsbilds lehnt sich an das Münsterland an und erdet. Und das mit ruhigen Naturtönen, die an Feldwege, an Sandstein und Hausfassaden erinnern oder an Nebel, der über die Morgenwiesen zieht.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland

Mitreißende Typografie

Erinnert die Handschrift des Wortlogos mit ihren leichten Schnörkeln und alte Schilder oder Notizen, wird sie von einer Sans Serif kontrastiert. Und so wird typografisch althergebrachtes mit modernem kombiniert.

Perfekt in dieses typografische Konzept fügt sich auch die Gaisyr Book ein, die, ausgehend von Skizzen des königlichen Typografen von König Ludwig XIV, Geometrie mit lockeren Handgesten verbindet. Und die gleichzeitig Wärme und Vertrautheit ausstrahlt.

Als Monospace Schrift, folgt sie einem beständigen Rhythmus und sorgt auch bei der Speisekarte für ein angenehmes, entspanntes Lesen.

Auch der Claim ist in dieser Schrift gehalten. »Kann man nix gegen sagen« heißt es in typisch trockener Münsterländer Manier und mit einem Spruch, den man dort durchaus noch hört.

Doch, wie im gesamten Erscheinungsbild Tradition mit Moderne verbunden wird, das Lokale weit entfernt vom Provinziellen ist und das Verbundene mit Offenheit für das Neue versehen ist, wird der Spruch mit einem vergnügten »Nur bleiben« ergänzt.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland Bild: MM Resources GmbH, Switzerland Bild: MM Resources GmbH, Switzerland



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Und welche Apps nutzt ihr? › PAGE online


Was gefällt den Konsument:innen am besten? Wer punktet mit guter User Experience? Wir haben insbesondere einen Blick auf die Preisträger der Kategorie Künstliche Intelligenz geworfen.

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Wenn man einmal überlegt, wie häufig pro Tag App-Anwendungen zum Zuge kommen, ist eine Anzahl von zehn oder sogar mehr sehr wahrscheinlich. Vom Onlineshopping über Reisebuchungen bis hin zu Krankenkasseneinreichungen – vieles befindet sich mittlerweile auf dem Smartphone. Im Web werden Services zwar auch genutzt, aber über Apps geht einiges doch schneller.

Auftraggeber für die Befragung zum App-Award 2026 war der Nachrichtensender ntv. Ausführer war das Marktforschungsinstitut DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität. Die Befragung der Verbraucher:innen hat über ein Online-Panel stattgefunden.

Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, welche Apps zu den beliebtesten zählen. App-Designer:innen erhalten Einblicke, welche Anwendungen in der User-Experience gepunktet haben.

Aber auch Kreative, die vermehrt mit KI-Apps arbeiten, können in der Auswertung Impulse bekommen, welche Apps bisher gut ankommen. Allerdings muss bedacht werden, dass die Ergebnisse sich auf Consumer-Antworten beziehen.

Wie sieht es mit der User-Experience bei Apps aus?

Einer der Fragen lautete, inwiefern die User mit der Bedienungsfreundlichkeit der Apps zufrieden sind. Also ob der Einstiegsprozess Kunden-freundlich ist, ob die Menüführung gut ist, das Design ansprechend, ob Umfang und Verständlichkeit der Inhalte passt. Zudem beinhaltet diese Frage, ob die App ordentlich strukturiert ist, ob der Erlebnisfaktor gut ist und inwieweit die Funktionalität bedarfsgerecht ist. Dieser Teil nahm 30 % aller Fragen ein.

Die anderen Fragen bezogen sich auf Angebot und Leistung (40 %), Kundenservice (20 %) und Weiterempfehlung (10 %).

Beim Durchscrollen der beliebtesten Apps aus Deutschland fällt auf, dass viele bekannte Namen dabei sind. Einige Platzhirsche, die es schon lange gibt, sind beispielsweise Kleinanzeigen, Uber oder Check24. Je nach Kategorie kann man sich da einfach mal inspirieren lassen und schauen, welche Apps Anklang fanden.

Kategorie Künstliche Intelligenz: Picsart & Vivid AI

Noch ziemlich jung unter den Apps ist die Kategorie Künstliche Intelligenz. Auch hier begegnen einem bekannte Namen.

Bei den KI-Apps für Bilder und Fotos zählen Picsart und Vivid AI zu den Preisträgern. Picsart kooperiert übrigens mit Monotype, wir berichteten.

Im Gesamturteil sind zusätzlich Adobe Express, Deep Art Effects und Leonardo.Ai aufgelistet. Das bedeutet, dass auch diese Apps in dieser Kategorie eine ausreichende Anzahl von Kundenmeinungen erhielten. Zu Leonardo.AI: Da gab es eine Übernahme der Leonardo-Modelle in Magic Studio von Canva.

Kategorie Text-KI: ChatGPT & Gemini

Bei Text-KI-Modellen sind ChatGPT und Google Gemini die Preisträger.

Im Gesamturteil sind Copilot, Genie und Goatchat genannt. Auch diese Apps haben ausreichende Kundenmeinungen bekommen.

Die Liste aller App-Preisträger sind online verfügbar.

Facts zu den Ergebnissen: 
Insgesamt wurden 362 Apps bewertet; in der Einzelauswertung: 344 Apps in 48 Kategorien, die 100 Verbrauchermeinungen erreichten.



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Für mehr Gestaltung in urbanen Räumen › PAGE online


Hier wird Kreativität als gesellschaftlicher Prozess gedacht. Mit der Umsetzung dieses kreativen Reallabors sollen urbane Räumen aufgewertet werden. Der DDC hat eine Initiative ins Leben gerufen, die sogenannte »Unorte« in bessere Umgebungen transformieren möchte.

Für mehr Gestaltung in urbanen Räumen › PAGE online

Alle kennen sie, niemand mag sie! Vergessene, hässliche Orte in der eigenen Nachbarschaft. Vor allem in Großstädten, häufig sind Hauptbahnhöfe betroffen, ist das ein unschönes Phänomen, das jetzt mehr Aufmerksamkeit erhält.

Mitglieder des DDC haben das Urban Now Lab auf den Weg gebracht – und im November 2025 im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zum ersten Mal veröffentlicht.

Kreatives Reallabor

Die Slogans verraten, was hierbei Programm ist »Gestaltung beginnt mitten im Leben« und »Erobert euch die Stadt zurück!«. Und so ist es ja auch, denn überall in urbanen Räumen gibt es unendliche viele Möglichkeiten, die Umgebungen mit kreativen Ideen ansprechender zu gestalten.

Gemeint ist aber nicht nur der urbane Raum selbst, sondern genauso die Objekte darin und die Kommunikation, die dort stattfindet. Ein weites Feld. Die Initiator:innen des Urban Now Lab sehen dies daher auch als ein kreatives Reallabor.

Stadtplanungen gehen häufig in eine Richtung: Effizienz beziehungsweise es wird der Frage nachgegangen, wie man möglichst günstig und schnell Lebensräume schaffen kann. Für Gestaltungen ist oft wenig Platz, weil eben der Planungsfokus woanders liegt.

Das lässt sich tagtäglich am Beispiel Berlin erleben. Es wird viel geplant, gebaut und diskutiert. Aber den urbanen Räumen fehlt es an so einigen Ecken und Enden an Charme, an Persönlichkeit oder an Lebendigkeit. Und das liegt nicht daran, dass die Hauptstadt nicht quirlig genug wäre!

Urban Now Lab
Urban Now Lab Bild Ebene Untergrund

Gesellschaftliche Fragen kommen auf den Tisch

Genau hier liegt der Ansatz des Reallabors, der auch gesellschaftliche Fragen verhandeln möchte sowie Verbindungen schaffen.

Im Rahmen der Urban Now Lab sind daher ein Urban Now Mapping und Workshops am sogenannten Actionday geplant. Dieser Aktionstag findet und ist dazu da, um frische Placemaking-Lösungen zu finden. Gute Gestaltung und Kreation für urbane Räume sind gefragt.

Urban Now Lab Stadt
Urban Now Lab – Platz in der Stadt

Es dürfen sich viele verschiedenen Personengruppen angesprochen fühlen – von Designer:innen, Gestalter:innen, Stadtplaner:innen bis hin zu Eigentümer:innen, Betreiber:innen, Ladenbesitzer:innen oder Gastronom:innen.

Der nächste Actionday & Urban Now Mapping

Das nächste Event ist am Freitag, 20. Februar 2026, in Frankfurt am Main. Infos dazu erhält man auf der Website. Dort wird zudem erklärt, was die Initiator:innen als Unorte verstehen. Es sind vernachlässigte, hässliche, ausgrenzende Orte, die sich als Ausgangspunkte für Transformation besonders gut eignen.

Wer in der eigenen Stadt mal aufmerksam die Augen aufhält, wird sicher schnell solch einem Unort begegnen …

Zudem hat das Urban Now Lab noch das Urban Now Mapping veröffentlicht – inklusive der Möglichkeit, Bilder von Orten hochzuladen und einer Befragung.

Urban Now Lab
Urban Now Lab Bild Stadtecke

Das Key Visual WDC:

Key Visual WDC

 

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Was für eine Ikea-Kampagne im Nahen Osten › PAGE online


Von wegen kurzlebige Massenware: Die Agentur Memac Ogilvy zeigt in der neuesten Ikea-Kampagne in was für einer langen, kunsthistorischen Tradition Ikea-Möbel stehen – und das von Henri Matisse zu Paul Cézanne.

Was für eine Ikea-Kampagne im Nahen Osten › PAGE online

Der rote Pinntrop Stuhl, das Billy Regal, der Sessel Strandmon oder das Schaffell Ullerslev: Wer Ikea mit billiger Massenware verbindet, den belehrt die neue Kampagne, die Memac Ogilvy für Ikea Alsulaiman in Saudi-Arabien und Bahrain entwickelte, eines besseren.

Schon in den Gemälden meisterhafter Künstler wie Henri Matisse, wie Paul Cézanne, Edvard Munch, Hugo Simberg oder Dario Barbose lassen sich Ikea-Klassiker sehen.

Und das in Öl verewigt, zu einem Stilleben arrangiert, über einem Schaukelstuhl drapiert oder vor einem Fenster mit Blick aufs Meer positioniert.

»Affordable Masterpieces« hat Memac Ogilvy die Kampagne genannt, die augenzwinkernd zeigen möchte, dass auch Erschwingliches durchaus zeitlos sein kann.

Und das führen die Kreativen in verschiedenen Plakaten und mit zwei Werbespots vor, die zeigen welche Ikea Klassiker sich in den Meisterwerken verbergen.

Meisterwerke für alle

In den beiden Spots werden die Entdeckungen von einer honorigen und wohl akzentuierten, vornehmen Stimme vorgetragen und das höchst kunsthistorisch sozusagen.

Zu hören ist, dass es sich bei dem Gemälde mit dem roten Pinntrop Stuhl um »Stuhl mit Pfirsichen« 1918 von Henri Matisse handle. »Ein Zufall? Wer kann das schon sagen«, heißt es dazu.

Das klassische Billy Bücherregal hingegen findet sich in »Andreas liest« wieder, das Edvard Munch 1883 malte.

Das ist so verschmitzt, wie es den Designanspruch von Ikea-Produkten unterstreicht, ihre Ausgereiftheit und Zeitlosigkeit – und sie in »Affordable Masterpieces«, in »Erschwingliche Meisterwerke« verwandelt.

Die Kampagne wird in Social Media ausgespielt und ist in Saudi-Arabien und Bahrain auf Bildschirmen in Geschäften und Einkaufszentren zu sehen und bei Ikea selbst zudem als besondere Installation.

Wie bei einem Museumsbesuch kann man dort an Nachbildungen der Gemälde entlang flanieren, begleitet von Audio-Kommentaren im leicht humorvollen Ikea-Style.

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