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Worauf es wirklich ankommt: Eine überflüssige Kolumne über Freundlichkeit


Oliver Blecken

Unser Talking-Heads-Kolumnist Oliver Blecken wollte eine Kolumne über Freundlichkeit schreiben. Ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Thema. Doch in Wahrheit ist es immer aktuell und relevant. In seiner Kolumne führt der Berater aus, warum Freundlichkeit als Wert in seinem Leben zuletzt massiv an Bedeutung gewonnen hat und was Führungskräfte mitnehmen sollten.

In den vergangenen Monaten sind in meinem weiteren Umfeld drei Menschen verstorben. Alle drei in der Mitte ihres Lebens. Für ihr Umfeld, ihre Lie

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PayPal bringt Instant AI Checkout zum Microsoft Copilot


Copilot User können mit PayPal künftig direkt über die KI einkaufen. Merchants können ihre Produktkataloge für die AI-Assistenz bereitstellen und aus den Ergebnissen Conversions erhalten.

Die Art und Weise, wie wir online einkaufen, ist gerade einem massiven Wandel unterworfen. Denn wenn mehr und mehr Menschen mithilfe von KI-Lösungen suchen und Inhalte generieren, sich informieren, ja sogar News und Kontexte auf diese Weise rezipieren, wird der Klick zu Dritt-Websites seltener werden. Deshalb haben Unternehmen wie OpenAI und Perplexity bereits unmittelbar in die KI-Tools wie ChatGPT und Perplexity Checkout-Optionen integriert. Mit diesen erhalten User die Möglichkeit, direkt aus dem KI-Chat heraus Produkte zu finden und zu kaufen. Davon können auch Marken und Händler:innen profitieren. Jetzt kooperiert Microsoft genau wie OpenAI und Perplexity mit PayPal, um eine weitere Checkout-Lösung für den Copilot bereitzustellen.


Perplexity und PayPal bringen den Checkout ins KI-Shopping

Holografische Einkaufstasche im digitalen Natur-Setting – Symbol für die neue Checkout-Integration von Perplexity und PayPal.
© Perplexity via Canva

Copilot Checkout: KI-Assistenz hilft bei Produktsuche und Einkauf

Wer mit dem Microsoft Copilot als Allround AI arbeitet, kann künftig nicht nur agentisch orientiert Einkäufe bei Drittseiten vorgeben oder planen, sondern sogar ohne Verlassen des AI Chats Shopping betreiben. Möglich macht es der neue Copilot Checkout, den Microsoft gemeinsam mit PayPal einführt.

Damit sollen User im AI Chat noch einfacher Produkte entdecken und evaluieren und bei Interesse mit einem Klick schnell kaufen können. PayPal wird in diesem Kontext das Inventar von beteiligten Händler:innen bereitstellen, die ihre Produktkataloge über PayPals Store-Synchronisation aus den agentischen Commerce Services hochladen können. Es wird dann gebrandete und Guest Checkouts direkt in Copilot geben. Neben PayPal als Bezahlmethode soll der Einkauf per Kreditkarte unterstützt werden.

Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal
Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal

Nayna Sheth, Head of Product für agentische Zahlungen bei Microsoft, meint:

PayPal’s leadership in commerce, payments and trusted relationships with hundreds of millions of consumers and merchants over 25 years make them an ideal partner. By integrating PayPal’s commerce expertise into Copilot, we’re enabling a simpler way to move from discovery to purchase while creating new opportunities for merchants and consumers alike.

Nutzer:innen können via Copilot kuratierte Shopping-Ergebnisse auf Basis der Inhalte von Händler:innen finden, die sie zum Kauf animieren mögen. Auf diese Weise können Merchants eine nahtlose Conversion-Option aufbauen, die keiner Weiterleitung auf die eigene Shop Website bedarf und den potentiellen Einkauf für User somit schneller und einfacher macht. Zunächst soll der neue Copilot Checkout für die Website Copilot.com bereitgestellt werden. Doch ein Roll-out für mehr Geräte und Kanäle ist geplant. Über PayPal.ai können sich interessierte Merchants bereits registrieren.


ChatGPT Shopping Checkout direkt in der App:

Shopify und Etsy starten

Einkaufstaschen-Icon mit Haken darin, Farbverlauf violett-blau im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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Ex-Polestar-CEO: Thomas Ingenlath wird wieder Design-Chef bei Volvo


Thomas Ingenlath kehrt als Design-Chef zu Volvo zurück

Volvo holt Thomas Ingenlath zurück. Der ehemalige CEO von Polestar wird kommenden Monat erneut Designchef des schwedischen Autoherstellers. Das dürfte funktionieren.

Das Design ist nach wie vor einer der wichtigsten Entscheidungsgründe beim Autokauf. Genau hier investiert Volvo jetzt. Der schwedische Autoherst

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Die FIFA macht TikTok zur Bühne der WM 2026


Die FIFA macht TikTok zur bevorzugten Plattform für die Fußball-WM 2026. Fans erhalten auf der Plattform Clips, Creator-Einblicke und Live-Momente für noch mehr Sport-Entertainment. Parallel zieht Disney mit Kurzvideos im eigenen Streaming-Ökosystem nach.

Wer die Fußball-WM 2026 verfolgen will, landet künftig nicht nur bei TV-Sendern oder Mediatheken, sondern womöglich auch auf TikTok. FIFA hat mit TikTok eine wegweisende Kooperation geschlossen. TikTok wird so zur bevorzugten Plattform für die Berichterstattung rund um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026.

Die neue Kooperation knüpft an die bereits enge Zusammenarbeit zwischen der FIFA und TikTok bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 an, die auf der Plattform weltweit Milliarden Abrufe erzielte. Für Fans bedeutet das mehr Clips, mehr Einblicke und eine größere Nähe zum Turnier, direkt dort, wo viele ohnehin täglich scrollen. Und WM-Medienpartner:innen dürften sich über weitere Touchpoints ebenso freuen.


TikTok Shop führt Gift Cards ein und fordert Amazon und Co. heraus

Screenshot einer TikTok Shop-Geschenkkarte mit zwei animierten Figuren, die anstoßen, dargestellt in der Benutzer:innenoberfläche der TikTok App.
© TikTok Shop via Canva

TikTok wird zur WM-Anlaufstelle für Fans und Creator

Im Zentrum der Kooperation steht ein eigener TikTok Hub, der von TikTok GamePlan betrieben wird, zur WM 2026. Dort bündelt die Plattform Inhalte rund um das Turnier mit 48 Teams, Ticketinformationen, Übertragungsdetails sowie interaktive Elemente wie Sticker, Filter und Gamification Features. zu erstellen.

Außerdem setzen die FIFA und TikTok ein umfangreiches Creator-Programm auf. Ausgewählte Creator aus aller Welt erhalten dabei exklusiven Zugang zu Bereichen hinter den Kulissen, etwa zu Pressekonferenzen oder Trainingseinheiten, und können diese Perspektiven direkt mit ihrer Community teilen. Zusätzlich bekommen Creator Zugriff auf FIFA-Archivmaterial, das sie eigenständig oder gemeinsam mit anderen für neue Inhalte nutzen können.

Auch klassische Medien profitieren. Offizielle WM-Medienpartner:innen dürfen auf TikTok Spielausschnitte live zeigen, kuratierte Clips veröffentlichen und ihre Inhalte über TikToks Werbelösungen monetarisieren. Laut TikTok schalten Nutzer:innen nach dem Konsum von Sport-Content auf der Plattform mit 42 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit Live-Übertragungen ein. Vor allem jüngere und weibliche Zielgruppen stehen dabei im Fokus.

Die FIFA will die Weltmeisterschaft der Männer mit ihren Ambitionen dauerhaft on screen halten. Nicht nur die 90 Minuten Spielzeit sollen Aufmerksamkeit bekommen, sondern das gesamte Turnier soll über Wochen hinweg Screentime sammeln – im Feed, im Alltag und in den Routinen der Fans. TikTok profitiert von einem Welt-Event, dass massenhaft Fans auf die Plattform bringen dürfte.

Der Kooperation kommt womöglich zugute, dass TikToks Verbleib in den USA derzeit als wahrscheinlich gilt. Nachdem ByteDance im Dezember 2025 dem Verkauf des US-Geschäfts von TikTok an ein amerikanisches Investorenkonsortium um Oracle, Silver Lake und MGX zugestimmt hat, wartet der Deal noch auf den formalen Abschluss, der für den 22. Januar 2026 geplant ist.

Warum die WM 2026 unter politischem Druck steht

Gleichzeitig steht die FIFA selbst weiterhin unter erheblicher Kritik. Wie Die Zeit berichtet, hat die britische Menschenrechtsorganisation FairSquare im Dezember Beschwerde gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der Ethikkommission des Weltverbands eingelegt. Hintergrund ist Infantinos Nähe zu US-Präsident Donald Trump, dem er zuletzt einen neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis verliehen hatte. Die NGO wirft Infantino vor, damit gegen das politische Neutralitätsgebot der FIFA zu verstoßen.

Der Weltverband verteidigte die Nähe zu den Gastgeberregierungen als notwendig für die Organisation der Weltmeisterschaft der Männer 2026. Kritiker:innen sehen darin jedoch ein weiteres Beispiel dafür, wie eng sportliche Großereignisse, politische Interessen und wirtschaftliche Abhängigkeiten inzwischen miteinander verflochten sind – ein Spannungsfeld, in das nun auch TikTok als zentrale Plattform für die WM-Kommunikation hineinrückt.

Dabei reiht sich die aktuelle Kritik in eine längere Liste von Kontroversen ein. In den vergangenen Jahren stand die FIFA unter anderem wegen der Vergabe der WM 2022 nach Katar, Vorwürfen zu Menschenrechtsverletzungen, mangelnder Transparenz bei Entscheidungsprozessen sowie wiederkehrenden Korruptionsaffären in der Kritik. Die Nähe zu politischen Machtzentren ist damit kein neues Thema, erhält mit der globalen Sichtbarkeit der WM 2026 und der starken Rolle sozialer Plattformen jedoch neue Aufmerksamkeit.

Kurzvideos werden zum neuen Standard – auch bei Disney+

Dass Sport und Unterhaltung immer mehr via Kurzvideo rezipiert werden, zeigt nicht nur die FIFA-Entscheidung. Auch Disney zieht nach. Der Streaming-Dienst Disney+ führt noch in diesem Jahr vertikale Kurzvideos in den USA ein. Rita Ferro, Präsidentin Global Advertising bei The Walt Disney Company, sagte auf der Tech & Data Showcase 2026:

Disney brings together world-class storytelling and the technology that connects brands with fans at scale across the world’s most premium live sports and entertainment experiences.

Bühnenpräsentation auf dem Disney Tech & Data Showcase 2026 mit großem leuchtendem Disney-Logo und einer Sprecherin auf der Bühne.
Disney präsentiert auf dem Tech & Data Showcase 2026 neue Lösungen für KI-gestütztes Storytelling, © The Walt Disney Company

Geplant sind kurze Clips aus Serien und Filmen, wiederverwertete Social-Media-Inhalte und originelle Kurzformate. Ziel ist es, die App stärker in den Alltag zu holen, ähnlich wie TikTok oder Instagram Reels. Netflix ist diesen Schritt bereits gegangen und hat im vergangenen Jahr einen vertikalen Feed gelauncht. Mit einer neuen, patentierten KI-Technologie will Netflix in diesem Kontext automatisch die spannendsten Filmszenen finden und aus diesen virale Clips basteln. 

Streaming, Social Media und große Events bündeln ihre Energien

Groß-Events, Streaming und Social Media wachsen immer mehr zusammen. Entertainment-Plattformen richten sich stärker danach aus, wie Menschen Inhalte tatsächlich konsumieren. Kurz, vertikal, mobil und jederzeit verfügbar. Vertikale Videos oder Streaming Player werden damit zum zentralen Einstiegspunkt für Aufmerksamkeit, Entdeckung und Monetarisierung.

Dass sich diese Logik längst über Social Media hinaus ausbreitet, zeigt auch der Blick auf andere Branchen. Die Oscars werden ab 2029 bei YouTube laufen; die 100. Preisverleihung wird die letzte sein, die exklusiv im klassischen Fernsehen läuft. Gleichzeitig holen Social-Media-Plattformen wie Instagram ihre Inhalte auf den Big Screen: Reels laufen jetzt auch direkt auf dem Fernseher.

Die Kooperation der FIFA und TikTok reiht sich in diese Entwicklungen ein, genauso Disneys Vorhaben, die Popularität der vertikalen Videos in dem eigenen Streaming-Ökosystem zu etablieren.


Millionen Menschen in Europa setzen auf TikTok
– und prägen Kultur und Politik





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