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X droht der Bann: Grok-Nacktbilder als Ursache


Unter diesem Motto aber erstellen Menschen eben auch Deepfakes von echten Personen. Die BBC berichtet von Frauen, die sich von Grok Imagine durch die Sexualisierung ohne ihre Zustimmung „entmenschlicht“ fühlen. Die Anti-Sexual-Violence-Organisation RAINN warnt:

Grok’s ‘Spicy’ AI Video Setting Will Lead to Sexual Abuse [.]

X droht sogar die Sperre

Dem möchte die Regierung im vereinigten Königreich ein Ende setzen. Die BBC berichtet ebenso wie The Telegraph, dass die Regierung der Regulierungsbehörde Ofcom die Freiheit gibt, gegen xAI und Grok jegliche Sanktionen zu verhängen, die angesichts der illegalen Deepfake-Verbreitung im sexualisierten Kontext angemessen sind. Unter den Deepfakes fanden sich auch Versionen von Personen aus dem Kabinett im UK, von der Princess of Wales und andere Berühmtheiten. So meint Keir Starmer:

X need to get their act together and get this material down – and we will take action on this because it’s simply not tolerable.

Das heißt, dass im Vereinigten Königreichs sogar eine Sperre von X unter dem Online Safety Act – von Musk bereits kritisiert – kommen könnte. Ofcom gibt an, bereits mit xAI Kontakt aufgenommen zu haben und die Ursachen und Entwicklungen zu evaluieren. X selbst erklärte jüngst in einem Statement:

Anyone using or prompting Grok to make illegal content will suffer the same consequences as if they upload illegal content.

EU fordert Antworten und denkt womöglich an Klagekontexte

Während das Vereinigte Königreich schon über konkrete Schritte gegen X nachdenkt, fordert die EU von xAI als Unternehmen zunächst, dass interne Dokument länger aufbewahrt werden. Reuters berichtet, dass die EU-Kommission eine Retention Order verlängert habe, bis Ende 2026, die die Speicherung interner Dokumente notwendig macht. Damit möchte man die Nachvollziehbarkeit der Beteiligung von xAI an Entwicklungen gewährleisten, die User und EU-Bürger:innen gegebenenfalls beeinträchtigen. Das trifft im Fall der illegitimen Deepfakes durchaus zu.

This is saying to a platform, keep your internal documents, don’t get rid of them, because we have doubts about your compliance … and we need to be able to have access to them if we request it explicitly,

erklärte Sprecher Thomas Regnier. Noch hat die EU-Kommission keine Schritte gegen X eingeleitet. Dass es aber zu Klagen gegen die Plattform und das Unternehmen xAI kommen könnte, liegt auf der Hand. Schon 2023 leitete die EU-Kommission ein Verfahren gegen X ein, weil auf der Plattform illegale Inhalte und Falschmeldungen verbreitet wurden. Zudem könnten diverse Privatpersonen juristisch gegen xAI als Unternehmen hinter Grok und X vorgehen, wenn sie Opfer illegaler sexualisierter Deepfakes geworden sind.

Die Entwicklung sorgt für großes Unbehagen in der Digitalwelt, wird von zahlreichen Personen verurteilt, darunter auch der schwedische Premierminister Ulf Kristersson:

It’s distasteful, unacceptable, offensive.

Kritiker:innen raten derweil Spitzenpolitiker:innen und anderen Personen, ihre X Accounts zu löschen, um nicht parallel scharfe Kritik an einer Plattform zu üben, die sie selbst mit ihrem Auftreten dort fördern. Schon vor Jahren verließen viele Organisationen, Unternehmen und Personen X aufgrund der mangelnden Regulierung, die zu vielen Fake News, zu Diskriminierung und nicht zuletzt zu illegalem Content auf der Plattform führte. Dennoch bleibt X eine solide Größe unter den Social-Media-Plattformen. Die Gefahr von Grok könnte das Bild in Europa jedoch drastisch verändern. Immerhin dürfte diese Deepfake-Welle nur ein Beispiel kommender Probleme sein, die durch die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten der KI-Generierung ohne umfassende Regulierung vorstellbar sind. Man mag kaum darüber nachdenken, aber man sollte.


Grok 4.1 ist da:

Das kann die Konkurrenz für OpenAI und Google

weiße Eule neben hellen Lichtern, die Tempo andeuten, Grok 4.1-Schriftzug, grau-schwarzer Hintergrund
© xAI via Canva





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Social-Media-Serie von Ozmoze: Kida Ramadan bringt jetzt Katjes in den Barbershop


„4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan wirbt jetzt für Katjes

Seit Anfang des Jahres sind viele Produkte von Katjes offiziell halal-zertifiziert. Nach dem viel beachteten Ramadan-Plakat auf arabisch setzt die Süßwarenmarke ihre Werbeoffensive bei der muslimischen Community jetzt fort – mit einer lässigen Social-Media-Kampagne um „4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan.

Pünktlich zum Start des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Katjes eine bundesweite Kampagne gestartet, in deren Mittelpunkt die Halal-Zertifizierung der meisten Produkte im Sortiment steht. Das Besondere im Vergleich vergleichbaren Werbungtreibenden: Der Süßwarenhersteller betrachtet die Zertifizierung nicht einfach als Produkt-Update, sondern als strategischen Schritt hin zu kultureller Relevanz.

Das Unternehmen, das sich seit Jahren eindeutig zu Themen wie Tierwohl, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung positioniert, will mit der neuen Zertifizierung sein Werteversprechen erweitern: „Für uns ist Halal kein Trend, sondern ein klares Signal für Inklusion“, betont Carlotta Ruvo, Brand Managerin bei Katjes. „Wir wollten diesen Schritt sichtbar machen, aber auf eine Art, die authentisch ist und nicht erklärend.“ Anders formuliert: Katjes will sich nachhaltig einer Community öffnen, die im deutschen Werbekontext häufig stereotyp oder rein saisonal adressiert wird, und es künftig offensiv anders und besser machen.
Nach dem pinken Ramadan-Plakat in arabischer Sprache, das schon jetzt für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, zündet Katjes jetzt die nächste Stufe, die insgesamt für noch deutlich mehr Buzz und Reichweite sorgen dürfte – und das nicht nur bei Muslimen. Gemeinsam mit der Berliner Agentur Ozmoze, die auf Popkultur und Social-Media-Kommunikation spezialisiert ist, hat die Marke eine Serie im Vertikalformat für Instagram und TikTok entwickelt, in deren Mittelpunkt ein Barbershop in Berlin steht, in dem es neuerdings aufgrund der Halal-Zertifizierung auch Katjes-Produkte gibt. Chef des Ladens ist kein Geringerer als Kida Khodr Ramadan, der durch seine Rolle als Tony Hamady in der preisgekrönten Clan-Serie „4 Blocks“ berühmt wurde.
In den kurzen Folgen der Serie, die ab sofort zu sehen ist, bringt Ramadan die Katjes-Welt in seinen Barbershop in Berlin. Das bedeutet: Plötzlich wird das zuvor stark maskuline Umfeld mit harter Attitüde aufgeweicht und die Markenfarbe Pink nimmt eine deutlich prominentere Rolle ein. In jeder Episode fällt dazu der Signature-Satz des 49-jährigen Schauspielers: „Was guckst du? Katjes ist jetzt halal.“
„Wir wollten keinen Ramadan-Spot drehen, sondern ein Format schaffen, das in die Timeline gehört“, sagt Viktoria Renner, Co-Founderin der verantwortlichen Agentur Ozmoze. „Kida Ramadan steht in seiner Rolle als Toni Hamady aus der Serie ‚4 Blocks‘ für ein stark codiertes Männlichkeitsbild. Katjes wiederum wird als feminine Marke wahrgenommen. Uns hat genau diese Spannung interessiert. Die Kampagne spielt mit dieser Reibung, ohne sie aufzulösen. Männer greifen selbstverständlich zur pinken Tüte. Der Barbershop wird zum kulturellen Raum, in dem Zugehörigkeit, Haltung und Veränderung neu verhandelt wird.“
Ozmoze betreut Katjes seit rund einem Jahr im Bereich Social Media mit einem Content-First-Ansatz. Bei der neuen Barbershop-Serie um Kida Ramadan setzt man dazu auf Wiedererkennbarkeit, Catchphrases, die Meme-Potenzial haben und will kulturelle Räume besetzen, bevor sie werblich wirken, so die Agentur. Die klassische Markenkommunikation des Süßwarenherstellers wird von der Customized Agency Antoni Jellyhouse betreut, die auch das Ramadan-Plakat entwickelt hat.



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TTPA und Plattformpraxis: Warum Marketer gesellschaftsnahe Kampagnen neu aufstellen müssen


Seit Oktober 2025 gilt die neue EU-Verordnung über Transparency and Targeting of Political Advertising. Sie soll politische Werbung transparenter machen, sorgt aber vor allem für Verunsicherung. Denn: Immer mehr Plattformen werten Themen wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung seither als „politisch“. Was das für Marken bedeutet, erläutert Yasmin Bevz, Performance Marketing Manager bei Weischer Connect.

Seit Oktober 2025 gilt die EU-Verordnung über Transparenz und Targeting politischer Werbung (TTPA). Damit reagiert die EU auf Skandale wie Cambri

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Marketing vs. Fake News: Xavier Naidoo, Lay’s und die Folgen: Zeit, gegen die Lügenindustrie zu kämpfen


Xavier Naidoo bei einem Konzert im Januar 2026 in Berlin in Berlin

Wir leben in einer Zeit, in der gefühlt alles gesagt werden kann, solange es nur Aufmerksamkeit in der Attention Economy bringt. In diesem Kampf um die Wahrheit versagen die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit immer öfter. Denn sie berücksichtigt nicht die wirtschaftliche Logik der Fake News.

Eigentlich hatte man ja gehofft, dass die Möglichkeiten des offensichtlichen Unsinns endgültig ausgeschöpft waren, als Donald Trump w&a

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