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Xbox Elite 3 & Cloud Controller: Erste Bilder verraten viele Neuerungen


Xbox Elite 3 & Cloud Controller: Erste Bilder verraten viele Neuerungen

Wenn an neuen Konsolen gearbeitet wird, gilt das auch für passende Eingabegeräte. Erste Bilder zeigen, wie der neue Elite Controller der Serie 3 aussehen wird. Dass Microsoft an einem neuen Controller für Cloud Streaming arbeitet, war bekannt. Auch hier zeigen Bilder, was Spannendes bevorsteht.

Entdeckt hat die neuen Controller die brasilianische Webseite Tecnoblog bei der nationalen Telekommunikationsbehörde Anatel, die für die Regulierung, Überwachung und Zertifizierung von Telekommunikationsgeräten zuständig ist.

Das Eingabegerät für Cloud Gaming

Der Cloud-Gaming-Controller vermittelt ein Déjà-vu. Mit seiner länglichen Form und kurzen Griffen lässt er, genügend Lebensjahre vorausgesetzt, an den Super-Nintendo-Controller denken, in der Moderne an Gamepads wie das 8BitDo SN30 Pro. Seine kompakte Form vereinfacht den Transport und passt deshalb zum Versprechen des „Überall-Gamings“, das nur eine Internetverbindung benötigt.

Microsoft Cloud Streaming Controller (Bild: Technoblog)

Laut Dokumentation, die der Seite vorliegt, verfügt das Modell über einen Realtek RTL8730E mit zwei Cortex-A7-Kernen, einen integrierten 500-mAh-Akku, Bluetooth und, wie Googles Stadia-Gamepad, Wi-Fi 6, das im 20-MHz-Band operiert. Die Idee dahinter ist simpel: Der Controller kann direkt mit dem Streaming-Dienst kommunizieren und so ein Endgerät als „Mittelsmann“ ausschalten. So können Eingabelatenzen reduziert werden.

Auf der Oberseite befindet sich ein zusätzlicher Taster mit ungekannter Funktion. Tecnoblog geht davon aus, dass er der Kopplung des Controllers dient oder zwischen Bluetooth- und WLAN-Modus beziehungsweise Xbox- und Cloud-Modus umschaltet.

Elite Series 3 ist eine Evolution

Ebenfalls bei Anatel konnte Tecnoblog einen neuen Elite-Controller aufspüren, der der nächsten Xbox (Project Helix), einem „Gaming-PC“ mit Windows-Basis, zugeordnet wird. Interessant ist, dass auch dieser Controller neben Bluetooth auch Wi-Fi 6 unterstützt und ebenfalls einen Modus-Schalter besitzt, der zwischen „lokalem“ und „Cloud“-Betrieb wechselt. Cloud Gaming wird für Microsoft also immer wichtiger.

Microsoft Elite Series 3 Controller (Bild: Technoblog)

Es gibt austauschbare D-Pads, Trigger und Paddles auf der Unterseite. Sie haben laut Bildern eine neue Form und liegen etwas enger am Gehäuse des Controllers an. Spannend sind außerdem zwei neue Buttons neben dem 3,5-mm-Anschluss. Laut Tecnoblog könnte es sich um Drehregler handeln, die für Genres gedacht sind, die graduell wählbaren, aber zeitlich konstanten Input erfordern. Ein Beispiel hierfür wäre ein Schubregler in einem Flugsimulator.

Die letzte Neuerung betrifft den Akku. Er bekommt zwar ein proprietäres Format und eine kleinere Kapazität von 1.528 anstatt 2.050 mAh, lässt sich dafür aber offenbar leicht austauschen. Das ergibt grundsätzlich Sinn: Wer ein derart teures Eingabegerät kauft, möchte es bei einem Defekt nicht einfach wegschmeißen – und Ersatzteile für den Series-2-Controller verkauft Microsoft bereits. Ob auch moderne TMR-Thumbsticks verbaut werden, ist unklar.



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