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Xbox-Kahlschlag: Bei id Software muss die Hälfte der Belegschaft gehen


Xbox-Kahlschlag: Bei id Software muss die Hälfte der Belegschaft gehen

Die große Umstrukturierung der Xbox-Sparte bleibt nicht bei Ankündigungen. Nur zwei Tage nach der bestätigten Streichung Tausender Stellen berichtet ein langjähriger Mitarbeiter von id Software, dass Microsoft bereits rund die Hälfte des Doom-Studios entlassen hat.

Rund die Hälfte von id Software betroffen

Die ersten Folgen des angekündigten Xbox-Umbaus werden sichtbar. Michael Maynard, der nach eigenen Angaben mehr als 20 Jahre bei id Software beschäftigt war, berichtet auf LinkedIn von umfangreichen Entlassungen bei dem Doom-Entwickler. Demnach sei er Teil einer Gruppe gewesen, die ungefähr 50 Prozent der Belegschaft ausmachte und ihren Arbeitsplatz verloren habe.

Maynard arbeitete nach eigenen Angaben seit der Entwicklung von Rage (2011) für das Studio und war bis Doom: The Dark Ages (2025) an den Spielen des Unternehmens beteiligt. In seinem Beitrag verweist er auf die Arbeit an Doom, Doom Eternal und Doom: The Dark Ages.

Xbox habe nun entschieden, dass die Hälfte des Teams nicht mehr benötigt werde. Eine offizielle Zahl der bei id Software gestrichenen Stellen nennt Microsoft bislang nicht. Die Angabe von rund 50 Prozent stammt direkt von Maynard und lässt sich vorerst nicht überprüfen.

Beitrag von Michael Maynard (Bild: LinkedIn)

Xbox beginnt mit dem angekündigten Stellenabbau

Microsoft hatte am 6. Juli 2026 eine umfassende Neuausrichtung der Xbox-Sparte angekündigt. Zum Start sollen rund 1.600 Stellen wegfallen. Im weiteren Verlauf des Fiskaljahres ist ein Abbau von insgesamt mehr als 3.000 Arbeitsplätzen im Gaming-Bereich vorgesehen.

Xbox-Chefin Asha Sharma hatte die Maßnahmen mit einem notwendigen Neustart der Sparte begründet. Neben dem Stellenabbau sollen Hierarchien reduziert und Ressourcen stärker auf Projekte mit höherer Priorität konzentriert werden. Gleichzeitig trennt sich Microsoft von mehreren Studios oder überführt sie in unabhängige Strukturen.



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