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XChat auf Android: Potenziell Millionen neue User


Für X ist der Android-Start ein Pflichtschritt: Nach den aktuellen Daten von Statcounter für Mai 2026 entfallen weltweit 68 Prozent der Nutzung mobiler Betriebssysteme auf Android. Ohne Unterstützung des weltweit meistgenutzten mobilen Betriebssystems hätte XChat kaum realistische Chancen gehabt, mit WhatsApp, Telegram oder Signal zu konkurrieren.


X bringt Standalone Chat App und entfernt Communities

Smartphone Mockup mit X Chat, dunkelblauer Hintergrund
© X via Canva

Diese Features bietet der XChat

Ursprünglich war der Messenger unter dem Namen X Chat direkt in die Plattform integriert. Mit der neuen Standalone-Version tritt der Dienst als eigenständige Messaging App unter dem Namen XChat auf. Nach dem Start auf iOS ist die App jetzt auch für Android verfügbar. X will sich damit einen Platz neben WhatsApp, Telegram und Signal sichern.

Nach eigenen Angaben verfügt die Plattform inzwischen über 550 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen. Mit XChat soll ein möglichst großer Teil dieser Community künftig auch die hauseigene Messaging App nutzen. Auf Android bietet XChat dieselben Funktionen wie auf dem iPhone:

  • Sofort chatten ohne Telefonnummer: Wer sich mit dem eigenen X-Konto anmeldet, kann direkt mit bestehenden Kontakten chatten – ohne Telefonnummern auszutauschen oder Einladungen zu verschicken.
  • Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats: Laut X wird jede Unterhaltung mit einem gerätespezifischen Schlüsselpaar verschlüsselt. Selbst das Unternehmen soll keinen Zugriff auf die Inhalte haben.
  • Werbefrei und ohne Tracking: Nach Angaben von X verzichtet die App vollständig auf Werbung und Tracking.
  • Sprach- und Videoanrufe: Einzel- und Gruppenanrufe lassen sich direkt in der App führen.
  • Nachrichten bearbeiten und für alle löschen: Bereits versendete Nachrichten können nachträglich angepasst oder vollständig entfernt werden.
  • Verschwindende Nachrichten: Chats lassen sich so einstellen, dass Nachrichten automatisch gelöscht werden.
  • Gruppen-Chats: Unterhaltungen mit mehreren Personen werden ebenfalls unterstützt.
  • Screenshot-Schutz: XChat kann Screenshots sensibler Unterhaltungen verhindern.
  • Versand von Fotos, Videos und Dateien bis zu zwei Gigabyte: Auch große Dateien lassen sich direkt im Chat teilen.
  • PIN-geschützte Unterhaltungen: Die Verschlüsselung wird laut X zusätzlich durch eine PIN abgesichert, die das Gerät nicht verlässt.

Der Android-Launch folgt etwa zwei Monate nach dem Start auf iOS. Damit ist XChat erstmals auf den beiden größten mobilen Betriebssystemen verfügbar – ein weiterer Schritt beim Aufbau eines umfassenden App-Ökosystems, mit dem Musk seine Vision einer Everything App verwirklichen möchte. Um dieses Ziel zu erreichen, erweitert X die Plattform seit Monaten um Funktionen, die über einen Microblogging-Dienst hinausgehen. Dazu zählen neben der eigenständigen Messaging App XChat auch längere Videos, KI-Funktionen mit Grok sowie der kürzlich gestartete Bezahldienst X Money.


Nach Sora-Aus:
Musk erklärt, Grok wird „episch“ und ignoriert die Risiken

© xAI/X und ayros von Getty Images via Canva

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