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Zwei Monitore in einem: Lenovo bringt All-in-One-PC mit großem 16:18-Bildschirm


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Die meisten All-in-One-PCs haben wie Desktop-Monitore einen Bildschirm im Seitenverhältnis 16:9 oder 16:10. Lenovos geht beim ThinkCentre X AIO einen anderen Weg: In dessen Rahmen steckt ein 27,6 Zoll großes Panel im 16:18-Format. Das entspricht zwei nahtlos übereinander angefügten 16:9-Displays. Die Auflösung beträgt 2560 × 2880 Pixel, also zweimal WQHD beziehungsweise doppeltes 1440p.

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Der Bildschirm ist drehbar gelagert, sodass man das Gerät auch mit vertauschten Dimensionen nutzen kann (Pivot). Das matte Panel läuft mit 60 Hertz, deckt den DCI-P3-Farbraum zu 98 Prozent ab und schafft eine maximale Helligkeit von 300 cd/m². Damit ist das Display hauptsächlich fürs Büro geeignet und weniger zum Spielen – in Anbetracht des Seitenverhältnisses nicht weiter verwunderlich. Weitere Monitore lassen sich an der Rückseite per HDMI- oder Thunderbolt-4-Buchsen anschließen.

Lenovo setzt im ThinkCentre X AIO auf Intels neue Core-Ultra-300-Generation und wird Prozessoren bis hinauf zum Core Ultra X7 358H mit dicker Xe-GPU einbauen. Im Inneren stehen zwei M.2-Schächte für SSDs bereit, beim Arbeitsspeicher sieht Lenovo bis zu 64 GByte aufgelötetes LPDDR5-RAM vor.

Das über sieben Kilogramm schwere ThinkCentre X AIO soll ab März zu Preisen ab 1700 Euro in den Handel kommen.

Ein mit dem ThinkCentre X AIO vergleichbares All-in-One-Gerät mit nahezu quadratischer Bildfläche gab es zuletzt von Microsoft, nämlich das Surface Studio mit großem 3:2-Bildschirm. Das glücklose Gerät hinkte bei der integrierten Hardware aber dem Stand der Technik immer ein bis zwei Generationen hinterher – und wird längst nicht mehr fortgeführt.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.

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(mue)



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Künstliche Intelligenz

iPhone-Daten an Apple trotz Opt-Out: Richter verwirft Teile von Sammelklage


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Schon seit fast vier Jahren läuft der Versuch, Apple per Sammelklage dazu zu bewegen, weniger iPhone-Daten zu sammeln – oder zumindest eine Entschädigung an die Nutzer zu zahlen, falls dies nachweislich getan wurde. Doch nun hat der zuständige US-Richter zumindest Teile des Klage abgewiesen. Apple hatte stets mitgeteilt, dass die Annahme der Kläger „völlig falsch“ sei. Dem schloss sich der US District Court for the Northern District of California laut einem Bericht des Justizfachdienstes Bloomberg Law nun teilweise an.

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Bei der Klage geht es unter anderem um die Frage, ob Apple sich an Opt-In/Opt-Out-Regeln hält. Die deutsch-kanadischen Sicherheitsforscher der Gruppe Mysk hatten im Herbst 2022 herausgefunden, dass Apple Analysedaten aus seinem App Store auch dann zu erfassen scheint, wenn Nutzer diesem widersprochen hatten. Dazu gibt es in iOS (und Apples anderen Betriebssystemen) einen zentralen Schalter, der Analytics durch den Konzern aktivieren oder unterbinden soll.

Dass die App-Store-Anwendung auf Apples Server zugreifen muss, liegt schon in der Natur der Sache – diese liefern schließlich deren Inhalte. Allerdings gingen die Requests laut der Mysk-Analyse, die den Datenverkehr entschlüsselt hatte, in beide Richtungen. Es gab demnach Session-IDs, die mit einem Profil verknüpft seien. Es würden Geräteinformationen übertragen, darunter Spracheinstellungen der Tastatur und vorhandener Speicherplatz. Apple speichere zudem, welche App wann und wie lange betrachtet wurde. Ungewöhnliche Analytics-Daten sind das keineswegs, doch sie wurden offenbar eben auch dann erfasst, wenn das Tracking eigentlich abgedreht sein sollte.

Richter Edward J. Davila entschied laut Bloomberg Law nun am Dienstag, Teile der Sammelklage wegen einer möglichen Verletzung der Privatsphäre abzuweisen. Die Kläger hatten unter anderem Verstöße gegen das kalifornische Gesetz zum Schutz der Privatsphäre, die kalifornische Verfassung und das Gesetz des US-Bundesstaates gegen unlauteren Wettbewerb gestützt. Auch gegen ein Gesetz des US-Bundesstaates Pennsylvania, das elektronische Überwachungsmaßnahmen einschränkt, sollte Apple verstoßen haben.

„Es gibt ernsthafte Zweifel daran, ob die Kläger ihre abgewiesenen Ansprüche angesichts der in diesem Beschluss angesprochenen Mängel ausreichend geltend machen können“, so Davila. Gänzlich gegessen ist das Verfahren für Apple aber dennoch nicht. Er handele lieber übervorsichtig, so der Richter, und erlaube den Sammelklägern, ihre Klage „ein letztes Mal“ abzuändern und neu einzureichen. Die Sammelkläger repräsentieren allesamt Nutzer, die die Analytics-Funktion auf iPhone und iPad abgeschaltet hatten. Die Klage wirft Apple unter anderem vor, Nutzer in die Irre geführt zu haben, indem es ihnen vorgaukelte, dass durch die Deaktivierung verhindert wird, dass Apple Daten aus den eigenen Apps sammelt. Erwähnt werden neben dem App Store auch Apple Music, Apple TV, die Bücher-App und die Aktien-App.

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(bsc)



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Eiskaltes Händchen: Roboterhand läuft selbstständig los und sammelt Gegenstände


Das Video erinnert ein wenig an das „Eiskalte Händchen“ aus der Serie „The Addams Family“: Die Hand eines Roboterarms löst sich von dem Arm, krabbelt los und sammelt farbige Klötzchen ein. Dann läuft sie zurück zum Arm, koppelt sich wieder an, und der Arm hebt die Hand, die die Klötzchen weiter festhält.

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Es gehört zu einer Forschungsarbeit, die jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ vorgestellt wurde. Sie beschreibt eine autonome Roboterhand, die sich selbstständig von einem Roboterarm lösen, auf den Fingern laufen und mehrere Gegenstände greifen und transportieren kann. Sobald die Hand ihren Auftrag erfüllt hat, kehrt sie zum Arm zurück und dockt wieder an.

Das Design ermöglicht Aufgaben wie das Erreichen von Gegenständen außerhalb der normalen Reichweite und die Handhabung mehrerer Objekte gleichzeitig und bietet damit „potenzielle Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie-, Dienstleistungs- und Erkundungsrobotik“ schreiben die Autoren. Das Team um Xiao Gao arbeitet schon seit einigen Jahren an dem Projekt und hatte zuletzt 2024 einen Prototypen vorgestellt, der aber noch von einem Menschen ferngesteuert werden musste.

Aktuell stellen Gao und seine Kollegen nun zwei neue Versionen der Roboterhand vor: ein Design mit fünf Fingern und eines mit sechs Fingern. Roboterhände sind oft so konstruiert, dass sie die menschliche Hand nachahmen, die als äußerst geschickt gilt. Ihre asymmetrische Struktur – die nur das Greifen von einer Seite ermöglicht – und ihre begrenzte Reichweite können jedoch die Fähigkeiten bei bestimmten Aufgaben einschränken, etwa dann, wenn es darum geht, mehrere Objekte gleichzeitig zu greifen.

Tatsächlich erweist sich die Hand mit den sechs Fingern als leistungsfähiger. Sie ermöglicht das Greifen von Gegenständen von beiden Seiten. Sie kann bis zu drei Objekte nacheinander greifen, transportieren und dann wieder am Arm andocken, während sie die Objekte sicher festhält. In Experimenten schaffte sie das mit einer Pappröhre, einem Gummiball, einem Whiteboard-Marker und einer Blechdose. „Studien der Hand-Anatomie haben dazu geführt, dass wir sehr viel besser verstehen, warum unsere Hände so sind, wie sie sind“, schreiben die Autoren. „Sie haben allerdings sehr viel weniger geholfen zu verstehen, warum sie nicht ganz anders aussieht.“

Tatsächlich können Gao und sein Team sich durchaus vorstellen, die abnehmbare Roboterhand künftig auch in Prothesen oder als zusätzliches Körperteil einzusetzen. Weltweit arbeiten Forschungsteams schon jetzt an künstlichen Körperteilen, deren Design vom biologischen Vorbild abweicht.

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Technisch gibt es aber noch einiges zu tun. So muss die autonome Roboterhand extern – per Kabel – mit Energie versorgt werden. Die Kreisbewegung ist noch immer sehr langsam – das Video ist mit dreifacher Geschwindigkeit abgespielt. Und auch bei der Sensorik gibt es noch Luft nach oben: Man erkennt im Video deutlich die Marker, die dem Roboter zur räumlichen Orientierung dienen. Bei echten Anwendungen würden diese natürlich fehlen.

Dennoch gibt es viele Details an der Arbeit, die technisch sehr beeindruckend sind. Das automatische An- und Abkoppeln der Hand haben die Forschenden beispielsweise mit motorgetriebenen Schrauben gelöst. Und die Hand verfügt gleich über mehrere Gangarten – je nachdem, welche und wie viele Gegenstände sie gerade transportiert.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Fertiger Luxshare: Ransomware-Gruppe will Apple-Daten erbeutet haben


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Bei einem für westliche Unternehmen wichtigen chinesischen Fertigungskonzern soll es einen Sicherheitsvorfall gegeben haben. Das Unternehmen Luxshare Precision Industry Co. Ltd., auch bekannt unter dem Namen Luxshare-ICT, soll laut einer Ankündigung von Cyberkriminellen Opfer eines Ransomware-Vorfalls geworden sein. Betroffen ist demnach nicht nur Apple, sondern auch Nvidia, Meta und Qualcomm, die Luxshare teilweise für ihre Fertigung nutzen. Das berichtet unter anderem Hackread.

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Die Behauptungen samt Leak-Auszug wurden im Darknet veröffentlicht, hieß es. Zu den entwendeten Materialien zählen angeblich 3D-CAD-Produktmodelle, 2D-Komponentenzeichnungen, Designdokumentationen, PCB-Infos und mehr. Auch Ansprechpartner innerhalb von Luxshare sind gelistet. In den Auszügen, die die Ransomware-Angreifer publiziert haben, werden Apple-Produkte wie iPhones, Apple Watch oder Apple TV erwähnt, allerdings im Kontext eines Reparaturprojekts.

Luxshare ist für Apple mittlerweile zu einem der wichtigsten Fertiger in China und anderen Regionen wie Vietnam aufgestiegen. Nach Foxconn werden hier mehr und mehr iPhones hergestellt, zudem Zubehörprodukte und sehr komplexe Hardware wie die Vision Pro. Luxshare soll auf den Angriff zunächst nicht reagiert haben, behaupten die Angreifer auf ihrer Leaksite. „Wir haben geraume Zeit auf Ihre Reaktion gewartet, aber es scheint, dass Ihre IT-Abteilung beschlossen hat, den Vorfall in Ihrem Unternehmen zu vertuschen. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um zu verhindern, dass Ihre vertraulichen Daten und Projektdokumente in die Öffentlichkeit gelangen“, schreiben sie.

Die bislang als Kostprobe geleakten Infos sind offenbar noch nicht sehr spektakulär. Es handelt sich allerdings um Angaben, die offenbar teilweise weit zurückreichen – das besagte Reparaturprojekt mit Apple soll von 2019 bis 2025 gelaufen sein. Ob Daten zu noch unbekannten Produkten unter den entfleuchten Materialien sind, wurde nicht bestätigt.

Weder Apple noch Luxshare äußerten sich bisher zu der Ransomware-Behauptung. Die Leaks dürften, sollen sie echt sein, nicht nur Apple-Beobachter interessieren, sondern insbesondere Konkurrenten sowie die Zubehörbranche. Diese benötigen Informationen zu neuen Produkten, um passende Peripherie frühzeitig herstellen zu können. Zudem könnten Firmen die Angaben auch nutzen, um Fake-Apple-Hardware herzustellen.

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(bsc)



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