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3 Gründe, wieso wir uns aufs Finale freuen dürfen
So, die ersten vier Folgen von Staffel 5 sind geschafft und ich bin immer noch fix und fertig. Die ersten Erkenntnisse nach drei Jahren Stranger-Things-Abstinenz manifestierten sich direkt am Anfang der 1. Staffelfolge: Ja, man ist direkt wieder drin und ja, es fühlt sich immer noch wie ein Sakrileg an, würde man das Intro skippen. Ich zumindest schaffe es nicht. Die Musik packt mich viel zu sehr, als dass ich hier vorspulen könnte.
Apropos „skippen“: Seid Euch bitte dessen bewusst, dass es in dieser Rezension der ersten vier Folgen natürlich zu Spoilern kommen wird!
Willkommen zurück in Hawkins und im Stranger-Things-Kosmos
Drei Jahre Wartezeit sind ’ne lange Zeit, gerade wenn es um eine popkulturell so aufgeladene Serie wie Stranger Things geht. Da fragt man sich schon, ob der Hype nach der unfassbar starken vierten Staffel nicht langsam im Sande verläuft. Aber keine Panik! Die Duffer Brothers haben uns mit den ersten vier Episoden von „Stranger Things Season 5 Volume 1“ auf Netflix eindrucksvoll bewiesen: Die Achtziger-Jahre-Musik spielt wieder, und zwar auf voller Lautstärke! Apropos Musik: Ja, natürlich gibt es auch in dieser Staffel wieder „diesen einen Song“, der prominent in den Vordergrund rückt, aber dazu später mehr.
Seit dem 27. November können wir die ersten vier Kapitel des großen Finales bingen. Die nächsten drei gibt es dann am 26. Dezember (ab 2 Uhr morgens), das Finale dann am 1. Januar 2026, ebenfalls ab 2 Uhr morgens. Und was können wir nun zu den ersten vier Folgen sagen? Kurz gesagt: Ja, es fühlt sich wieder an, als hätten Steven Spielberg, John Carpenter und Stephen King ein gemeinsames Baby bekommen. Die Macher liefern uns genau die Mischung aus Gänsehaut, Drama, Action und Nostalgie, die wir lieben.
Ich fasse Euch jetzt die bisherige Story dieser vier Episoden kurz zusammen, danach nenne ich Euch drei Gründe, wieso wir alle richtig, richtig Bock auf die finalen vier Folgen haben dürfen!
Knallharter Neustart im Quarantäne-Gebiet
Nach dem katastrophalen Ende von Staffel 4, als das Upside Down quasi in unsere Welt eindrang und Hawkins in Stücke riss, hatte ich so eine Art „Krieg der Welt“-Nummer erwartet. Die neue Staffel macht einen erstaunlich großen Sprung und setzt etwa 18 Monate später an, also im Herbst 1987. Die Folgen des „Erdbebens“ sind scheinbar unter (Militär-)Kontrolle. Hawkins ist Sperrgebiet, die Risse sind mit Stahlplatten versiegelt.
Die Erwachsenen – Joyce, Hopper und Murray – arbeiten daran, die Kinder zu beschützen und Vecna zu stoppen. Gleichzeitig führen unsere Helden regelmäßige „Crawls“ ins Upside Down durch, um den Bad Guy aufzuspüren, der ihrer Meinung nach noch irgendwo da draußen ist.

Schnell wird klar: Vecna ist tatsächlich noch da und sein Plan ist perfider denn je. Er entführt Kinder – wie Mikes kleine Schwester Holly Wheeler, die einen „unsichtbaren Freund“ hat. Vecna (alias Henry Creel) braucht Kinder, wie sich herausstellt bzw. wie er es selbst formulieren wird. Wieso? Weil sie leicht zu brechen und zu kontrollieren sind. Er benutzt sie, um neue „Antennen“ zu schaffen, mit denen er seinen Fuß in unserer Welt verankern will. Auch zur Antennen-Thematik später mehr. Die Einsätze sind also höher als je zuvor!
Grund 1, sich aufs Finale zu freuen: Das Team ist wieder da – mit Gänsehaut-Garantie!
Nach so einer langen Pause ist das Wiedersehen mit dem Ensemble-Cast einfach nur herrlich und macht mich happy. Die Serie ist für mich vor allem die Geschichte dieser Gemeinschaft und der Bereitschaft, füreinander einzustehen. Die Duffer Brothers nehmen sich dabei viel Zeit, uns emotional abzuholen. Für manche vielleicht zu viel Zeit, aber ich finde es ein perfektes Pacing. Schließlich will ich ja möglichst lang und kontinuierlich auf ein Finale vorbereitet werden.
Wir sehen, wie Steve und Robin in einer Radiostation arbeiten (Stichwort: „Rockin’ Robin“) und ihre Sendungen als verschlüsselten Code für die „Crawls“ nutzen. Ich mag das übrigens sehr, wie die Gang hier ihre „Dungeons & Dragons“-Skills auf ihr Leben projizieren bzw. sie im Kampf gegen Vecna nutzen. Als ehemaliger D&D-Zocker holt mich das natürlich komplett ab.
Besonders hervorzuheben ist meiner Meinung nach Dustins Entwicklung: Er trägt noch immer das „Hellfire Club“-T-Shirt seines verlorenen Freundes Eddie und wird dafür von Bullies verprügelt. Er ist wütend, traurig und ja, auch ein bisschen rachsüchtig. Die Weiterentwicklung der Charaktere halte ich für durchdacht und sie passt zur langen Pause. Generell möchte ich nochmal betonen, wie sehr es mir gefällt, dass wir über die Staffeln diese Charaktere kontinuierlich weiter erzählt bekommen und stets mehr über sie lernen.
Thema Achtziger-Vibes:
Es macht Spaß, die Dynamik zwischen den Kids (Mike, Lucas, Will), den Teenagern (Nancy, Jonathan, Steve, Robin) und den verantwortungsvollen Erwachsenen (Joyce und Hopper) zu sehen, die bereit sind, ihr Leben zu geben, um die Jungen zu beschützen. Frischen Wind in diese Dynamik bringen Charaktere, die entweder neu sind, oder – wie Holly, Mikes kleine Schwester – bislang keine besondere Rolle spielten.

Als Kind der Achtziger liebe ich es, dass Stranger Things in jeder Staffel einen Helden aus der damaligen Zeit im Cast unterbringt. Dieses Mal ist es Linda Hamilton, die wir als Sarah Connor aus den Terminator-Filmen kennen. Hier spielt sie jetzt die Soldatin Dr. Kay, die die Militärmission leitet. Dabei versprüht sie als knallharte, auf das Fangen von Elfi/Jane gepolte Soldatin einen eiskalten „Von der Leyen“-Charme.
Und wenn wir über 80s-Vibes reden, müssen wir natürlich auch wieder über Musik reden. Die Macher wissen, wie man Popkultur-Momente kreiert. Kate Bushs „Running Up That Hill“ hat sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt und spielt auch diesmal wieder eine Rolle. Dieses Mal wird Tiffany (hach, was war ich damals verknallt) diese Ehre zuteil, die mit „I think we’re alone now“ damals einen Welthit landete. Klitzekleiner Kritikpunkt: Eine Tanz-Szene zu exakt diesem Song? Ja, das kennen wir irgendwie schon aus der „Umbrella Academy“. Da hätte man vielleicht etwas kreativer sein könne.
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2. Grund: Will Byers wird zu „Will the Sorcerer“ – Die neue Superkraft im Team
Will Byers war in der gesamten Serie meistens das Opfer, der Junge, der in Staffel 1 entführt wurde, und der ungewollte Spion Vecnas. Aber das ist vorbei! Wir erinnern uns, dass die ganze Geschichte ja damit losging, dass er in Folge 1 der ersten Staffel verschwand. Nun ist dieser Junge womöglich der Schlüssel, um Vecna zu besiegen – tolles Storytelling und wieder ein Kreis, der sich schließt.
Wir erfahren: Will wurde von einem Demogorgon, äh ja, quasi „befruchtet“ und hat seitdem eine Verbindung zum Upside Down. Er kriegt dieses „Kribbeln“ und ist wie eine Antenne, die ungewollt sieht, was Vecna sieht.
Und mal ganz ehrlich: Ich hab mit einigen Leuten über die fünfte Staffel gesprochen und auch ein paar Kritiken zur Staffel gesehen. Aber irgendwie stellt niemand eine Verbindung her zu Harry Potter und Voldemort. Liege ich echt so daneben, wenn ich hier eine Parallele erkenne? Ich mein, es geht dabei darum, dass der eine jeweils durch die Brille des anderen sehen kann, aber auch darum, dass vielleicht das Schicksal und somit das eigene Überleben möglicherweise auch jeweils an den anderen gekoppelt ist.
Will wird vom Opfer zum Zauberer
Krass wird es dann im Finale dieser ersten Rusche an Folgen, als Mike, Joyce und Robin von Demogorgons angegriffen werden. In einer eh schon phänomenalen Szene nutzt Will plötzlich seine Verbindung zum „Hive Mind“, also diesem kollektiven Upside-Down-Bewusstsein. Er übernimmt die Kontrolle über die Demogorgons!

Mit dieser neu entdeckten Fähigkeit ist Will auf einmal mindestens so mächtig wie Eleven/Jane. Er kann in den Kopf aller Demogorgons sehen und sie steuern. Das Trio aus Eleven, Will und der echt überraschend zurückgekehrten Kali (Elevens Schwester, aka Nummer 8), die ebenfalls Superkräfte hat, bildet in meinen Augen eine Superheldentruppe, die extrem effektiv im Kampf gegen Vecna sein wird.
So aufgestellt schaue ich echt optimistisch auf die letzten vier Folgen, denn jetzt hat Vecna einen Gegner, der seine eigenen Waffen gegen ihn einsetzen kann.
3. Grund: Epische Action und Lore-Payoffs
Die erste Hälfte der Staffel baut sehr viel auf, aber sie liefert auch ab. Die Action-Sequenz, in der die Demogorgons die Militärbasis angreifen, ist wohl eine der geilsten Sequenzen, die ich seit langem gesehen habe. Die Kameraarbeit, die vielen One-Shots – das ist Weltklasse! Achtet echt mal auf diese One-Shot-Szenen.
Apropos Action: Die Demogorgons sind endlich wieder furchteinflößende, unzerstörbare Wesen und nicht nur Beiwerk oder Kanonenfutter. Das sehen wir nicht nur im „kleinen“ Finale, sondern vorher schon in der Szene, als sich Hollys Mutter mit einer Flasche gegen einen Demogorgon zur Wehr setzen will. Und ja, ich glaube, wir haben noch nie so viele explizite Szenen bei Stranger Things gesehen wie in dieser Staffel.
Nicht immer ganz logisch
Übrigens musste ich wieder darüber nachdenken, dass mir auch so manche Logikfehler im Laufe der Serie begegnet sind. Manches sind so totale Klischee-Dinger: Kämpft ein Demogorgon gegen random Soldaten, metzelt er ein Dutzend von ihnen in Sekunden weg. Steht er aber vor einem der wichtigen Charaktere, wirkt er deutlich langsamer und unentschlossener.
Wisst Ihr, was ich mir in dem Zusammenhang überlegt habe? Vielleicht ist das ja auch Absicht! Seit Beginn erzählen uns die Duffer Brothers die Geschichte ja auch irgendwie, als stamme sie wirklich aus den Achtzigern. Die Optik, die Stilmittel usw. erinnern eben viel an E.T., Goonies, Stand by me usw. Außerdem gibt es diese 80s-mäßigen Macho-Vibes bei einigen männlichen Charakteren (Hopper zwischendurch beispielsweise) und diese klassische „Kalter Krieg“-Erzählung: Russland böse, USA super. Damals wurden Geschichten eben schlichter und weniger komplex erzählt – wieso sollen gewisse Logikfehler nicht auch so wirken können, wie sie uns damals immer gern untergejubelt wurden?
In dem Zusammenhang denke ich auch an Derek: Kein Soldat wundert sich, als der plötzlich vor der Tür einer Militärbasis aufkreuzt? Und niemand wundert sich über die Geräusche, die sein Köfferchen macht, weil sich darin ein Walkie-Talkie befindet? Ich finde, das stützt meine These mit den absichtlichen Logik-Löchern. Aber übrigens: Danke für „Dipshit Derek“ – was für ein großartiger neuer Charakter!

Alte Plotfäden werden wieder aufgenommen
Der Mind-Space und die Höhle: Max liegt im Koma, liebevoll umsorgt von Lucas. Sie hat sich aber in Vecnas Erinnerungen „eingebuddelt“. Sie trifft dort Holly Wheeler und findet eine Höhle, vor der Vecna Angst hat – wenn sie herausfindet, was das ist, dürfte sie eine Waffe gegen Vecna aka Henry Creel in seiner eigenen Welt haben.
Die Rückkehr von Kali: Ja, die schräge Episode aus Staffel 2, wir erinnern uns! Die Duffer Brothers ignorieren Elevens Schwester (008) nicht länger. Dachten wir erst, dass das Militär möglicherweise den geschwächten Vecna festhält, werden wir dann doch ziemlich überrascht: Dr. Kay hält stattdessen nämlich Kali im Upside Down in einer Militär-Basis gefangen. Diese Rückkehr macht schon irgendwie Sinn, da Kali ebenfalls von Dr. Brenner ausgebildet wurde und sich an den Militärs rächen wollte.
Die Origin-Story des Upside Down: Dustin entdeckt, dass die schleimige Wand rund um Vecnas Erinnerungen einen Kreis bildet, dessen Mittelpunkt das Hawkins Lab ist. Also der Ort wo Eleven Henry Creel in die Dimension X verbannte. Wir werden in den nächsten Teilen also wahrscheinlich erfahren, wie das Upside Down wirklich entstanden ist. So soll es ja auch sein, da es uns die Duffer Brothers vorher versprochen haben, das aufzulösen.
Stranger Things: Mein Fazit zu den ersten vier Folgen der fünften Staffel
So, dann lasst uns das mal sortieren bitte: Die ersten vier Folgen legen den Grundstein für ein gewaltiges Finale, so viel steht fest! Das Budget (400 bis 480 Millionen Dollar für die Staffel) merkt man dem Look und dem Worldbuilding absolut an. Das Geile daran ist: Es ist keine rausgeworfene Kohle, wenn diese vier Folgen der Maßstab sind. Es ist kein sinnloses Mashup aus übertrieben vielen CGI-Szenen und 80er-Jahre-Anspielungen. Stattdessen bekommen wir eine Story, die uns von Anfang an wieder tief in die Geschichte reinzieht.
Manchen mag die Erzählweise zu lahm sein bzw. die Story etwas zu sehr ausgewalzt. Aber hey, ich liebe diese Serie und ja, verdammt: Ich möchte sie pompös und lang und breit zu Ende erzählt bekommen. Die Staffel nimmt sich die Zeit, auch zwischendurch tolle zwischenmenschliche Momente zu schaffen. Szenen, die uns den Charakteren noch näher bringen, als wir ihnen sowieso schon stehen.
Ich denke immer noch darüber nach, ob es da zwischen Will und Vecna eine Analogie zu Voldemort und Harry Potter gibt, oder anders gesagt: Die Duffer-Brüder haben im Vorfeld angekündigt, dass ein Hauptcharakter sterben wird. Im Vorfeld war Will immer so ein wenig die Opferfigur, sodass man vielleicht eh auf ihn getippt hätte. Die Dynamik ist nun eine komplett andere, seit er seine Kräfte nutzen kann. Aber genau die lassen mich denken, dass Vecna vielleicht nur sterben kann, wenn auch Will stirbt.
So oder so: Die Bühne ist bereitet für ein wirklich mächtiges Finale. Die Folgen 1-3 fand ich wirklich sehr gut, wenn auch noch nicht ganz auf „Staffel 4“-Niveau. Aber mit dieser vierten Folge spätestens bin ich wieder komplett on fire und fiebere als der Grinch, der ich eigentlich bin, erstmals seit meiner Kindheit wieder Weihnachten entgegen. Dann winken drei weitere Folgen, bevor Neujahr dann diese großartige Serie endgültig zu Ende geht.
Sagt mir gerne, wie Ihr darüber denkt. Aber, ich persönlich habe nach diesen vier Folgen echt Hoffnung, dass uns die Serie ein würdiges Ende bescheren wird.
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Dieses Feature soll digitale und analoge Welt vereinen
Mit einer cleveren neuen Funktion will Spotify euch den Alltag erleichtern. Dabei geht es diesmal aber nicht um Musik. Stattdessen will man eifrigen Lesern unter die Arme greifen und so möglicherweise auch neue Nutzer finden.
Spotify ist bereits seit einiger Zeit nicht mehr ausschließlich für das Musikstreaming bekannt. So könnt ihr im Premium-Abo monatlich bis zu 15 Stunden lang in Hörbüchern stöbern. Nun arbeitet das Unternehmen an einem neuen Feature, das den fliegenden Wechsel zwischen einem traditionellen Buch und genau diesen Hörbüchern ermöglichen soll. Das ist zum Beispiel dann nützlich, wenn das analoge Buch einige Zeit vor der digitalen Audiovariante erscheint. Der Streamingdienst will euch den fliegenden Wechsel erlauben – und zwar auch in beide Richtungen.
Gefunden wurde die Entwicklung des neuen Features von Android Authority in einer aktuellen Android-App von Spotify. Die Macher bezeichnen die Funktion als „Page Match“, auf Deutsch „Seitenübereinstimmung“. Aktuell handelt es sich laut den Textblöcken in der App um eine Beta, also eine Testversion. Selbst ausprobieren könnt ihr das Feature jedoch bislang nicht.
Die gefundenen Texte und auch Bilder geben aber bereits einen tiefen Blick darauf, wie Page Match funktionieren soll. Die Idee ist denkbar einfach. Um den Sprung von einem regulären Buch oder auch einem eBook zum Hörbuch zu schaffen, müsst ihr lediglich mithilfe der Spotify-App ein Foto von der aktuell gelesenen Seite machen.
Wurde das Buch und die Seite mit der Worterkennung erkannt, landet ihr direkt im Hörbuch an der entsprechenden Stelle. Ihr könnt also direkt in Spotify weiter hören. Umgekehrt gehts aber auch. Die App zeigt euch an, auf welcher Seite im Buch ihr euch gerade befindet.
Ihr könnt also mithilfe des neuen Features ganz einfach zwischen mehreren Medien wechseln. Wenn ihr also unterwegs seid und keine Bücher mit euch herumtragen wollt, könnt ihr die Hörbuchfunktion von Spotify nutzen. Dank des Fotos der aktuellen Seite entfällt das nervige Suchen im Audioplayer. Wieder zuhause schaut ihr einfach in die App, auf welcher Seite ihr angekommen seid, um dann im traditionellen Buch weiterzulesen.
Die Funktion setzt voraus, dass ihr das entsprechende Hörbuch zunächst in der App freigeschaltet haben müsst. Erst dann erlaubt Spotify die Zuordnung.
Verfügbarkeit bislang unklar
Wie bereits erwähnt, könnt ihr das neue Feature aktuell noch nicht ausprobieren. Android Authority geht aber davon aus, dass Page Match dort verfügbar sein wird, wo Spotify auch Hörbücher anbietet. Das ist beispielsweise in vielen europäischen Ländern sowie in den USA, Kanada und Australien der Fall.
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Nvidia DGX Spark: Als Asus Ascent GX10 im Test
Nvidia DGX Spark ist „der weltweit kleinste KI-Supercomputer“ und neben der Founders Edition in vielen Partnerdesigns verfügbar. Das auf dem GB10 Superchip basierende, 128 GB Unified Memory bietende Linux-System holt Nvidias AI-Plattform nach Hause. Ein Blick auf die Plattform am Beispiel des „Preisbrechers“ Asus Ascent GX10.
Von Project Digits zu Nvidia DGX Spark
Vor einem Jahr zur CES 2025 als Project Digits erstmals gezeigt, ist das Projekt auf der GTC 2025 im März als Nvidia DGX Spark zum finalen Produkt mutiert. Seit Oktober sind Nvidias eigenes Design und die Designs unzähliger enger Partner nun auch endlich verfügbar.
Nachdem der Preis dieser Systeme im freien Handel zuletzt – entgegen dem allgemeinen Markttrend – bereits leicht gefallen ist, sind DGX-Spark-Partnerdesigns inzwischen ab knapp unter 3.000 Euro zu bekommen. Alle bieten das SoC Nvidia GB10 Superchip mit 128 GB LPDDR5X-8533, den Unterschied machen Chassis und der Speicherausbau, der 1, 2 oder 4 TB betragen kann (NVMe, PCIe 5.0). Das günstigste System ist derzeit der Asus Ascent GX10 mit 1 TB Speicherplatz. ComputerBase hat einen Blick auf diese Variante geworfen.
Für wen ist Nvidia DGX Spark gedacht?
Der DGX Spark ist ein Mini-PC bestehend aus einem 20-Kern-Arm-Prozessor und Nvidia-Grafik-Chip mit RTX-5070-Dimensionen, GB10 Superchip genannt. Gerüchten zufolge war dieselbe Architektur für das Jahr 2025 auch als Nvidia N1(X) vorgesehen, der Windows-Arm-Notebooks mit Nvidia SoC ermöglichen sollte, doch um dieses Projekt war es zuletzt lange still. Jüngsten Meldungen zufolge soll die Plattform aber jetzt kurzfristig im 1. Quartal 2026 erscheinen. Ein Blick auf GB10 ist damit auch weiterhin ein Blick in die Consumer-Zukunft.
- Nvidia N1X, N2 und N2X: Start des Notebookchips noch in Q1, Nachfolger ab Mitte 2027
Einfach ausgedrückt handelt es sich beim Nvidia GB10 Superchip um einen Grace Blackwell Superchip im Kleinformat für den Schreibtisch, dessen Referenzsystem von Nvidia deshalb auch genau so aussehen sollte wie das erste DGX-System mit Tesla-GPUs vor rund 10 Jahren. Nvidia spricht vom „weltweit kleinsten KI-Supercomputer“. Weitere Details zum Nvidia GB10 Superchip liefert der nachfolgende Bericht:
- DGX Spark: Nvidia gibt Einblick in die Technik des GB10
Ein lokales Abbild der DGX-AI-Cloud
Nvidia DGX Spark mit GB10-SoC und Linux-Betriebssystem (DGX OS aus Basis von Ubuntu) ist ein „Dev Kit“, also ein System für Entwickler, die lokal KI-Anwendungen für Nvidias (Cloud-)Ökosystem entwickeln und dafür so viel Grafikspeicher wie möglich zur Verfügung haben wollen. Neben dem Prototyping von späteren Cloud-KI-Anwendungen steht auch die Optimierung von großen LLMs auf der Speisekarte von DGX Spark, denn Nvidia DGX Spark erlaubt es:
- KI-Modelle zu entwickeln, zu validieren und zu optimieren, wobei Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parameter (200B) dank 128 GB Unified Memory und INT4-Fähigkeit (Quantifizierung) direkt auf der Box ausgeführt werden können (Inferencing).
- Werden zwei Nvidia DGX Spark über das High-Speed-Interface ConnectX (200 Gbps, Details) verbunden, sind sogar Modelle mit 405 Milliarden Parametern nutzbar.
- Reicht die lokale Leistung oder Speicherkapazität nicht aus, können Entwickler die lokal verrichtete (Vor-)Arbeit an die Nvidia-Cloud übergeben. Das gilt auch für das Training von Modellen, für das DGX Spark nicht gedacht ist.
- Auch Entwickler in den Bereichen Data Science (Nvidia Rapids), Edge und Robotics (Isaac, Metropolis, Holoscan) können von Architektur, Software und Speicherkapazität von Nvidia DGX Spark profitieren.
Eingeschränkt werden die lokalen Möglichkeiten durch die Leistung der GB10-GPU (6.144 CUDA-Cores) und deren Speicherbandbreite: LPDDR5X-8533 (16-Kanal) ist zwar vergleichsweise schnell (273 GB/s), aber GDDR7 auf aktuellen Blackwell-Grafikkarten noch einmal wesentlich schneller (RTX Pro 6000: 1.792 GB/s, 24.064 CUDA-Cores). Und in der Cloud (GB100, GB200, GB300) gibt es sogar HBM3(e) mit 8 TB/s und mehr.
Wer diese Leistung braucht, muss dann eben tiefer in die Tasche greifen (RTX Pro), oder Stunden in der Cloud buchen. Das ist mitunter aber auch gar nicht mehr so teuer, seit kurzem bietet beispielsweise Hetzner neue Systeme mit RTX PRO 6000 und nativen 96 GByte VRAM für umgerechnet knapp 1,70 Euro die Stunde an. Allerdings muss man den Server monatsweise buchen und dann liegen die Kosten mit 1.060 Euro – nach drei Monaten hat man den DGX Spark von Asus raus.
Die „Total Cost of Ownership“ über eine Laufzeit von drei Jahren sieht nicht nur Asus deshalb als ein wesentliches Argument für Nvidia DGX Spark.
Das Nvidia-Ökosystem im Kleinformat
DGX Spark kommt mit DGX OS, das auf Ubuntu 24.04 basiert und einen angepassten Kernel nutzt, der nach Updates gegen Ende 2025 aktuell auf Version 6.14 hört (der Kernel selbst ist aktuell bei 6.18 Stable). Wie in der Cloud gibt es also Linux und nicht Windows als Basis.
Im Endeffekt gibt es hier genau das, was Kunden auch auf einem Grace-Blackwell-DGX-System in der Cloud vorfinden. Und das betrifft nicht nur das OS, sondern auch die darauf lauffähigen KI-Anwendungen- und -Tools.
Ob PyTorch, ComfyUI, LM Studio oder vLLM – Nvidia ist nicht nur der Spitzenreiter in Sachen AI, weil die Hardware überzeugt, sondern auch und insbesondere weil die Industrie auf Hardware und Software von Nvidia groß geworden ist. AMD versucht aufzuholen, aber bei dem hohen Tempo, das Nvidia weiterhin an den Tag liegt, ist das alles andere als leicht.
Nvidia nimmt Neulinge an die Hand
„Die Cloud-Technologie auf dem Schreibtisch“ – Na toll, und nun? Nvidia hat sich bei DGX Spark viel Mühe gegeben nicht nur Hardware- und Software-Basis der DGX-Cloud auf den Tisch zu stellen und Anwender dann mal machen zu lassen, sondern insbesondere weniger versierten Entwicklern eine Hand zu reichen.
Das fängt bei einer umfassenden Dokumentation von Hardware und Software an und zieht sich bis zu den Praxis-Tutorials, „Playbooks“ genannt, fort.
Nvidia DGX Playbooks
Denn was Nvidia bei der kleinen Box hervorragend umgesetzt hat, ist die Einführung in das Ökosystem und dessen Möglichkeiten. Denn um die Möglichkeiten des Nvidia-Chips auszuloten und die 128 GByte LPDDR5X auch mal vollends anzusprechen, braucht es die passenden Anwendungen. Die DGX Spark Playbooks bieten dafür dutzende Beispiele und zugleich einen Einstieg in die Materie.
KI-Entwickler, die DGX Spark kaufen, weil sie dessen Vorzüge in ihrem Umfeld gezielt nutzen wollen, werden das wohl eher nicht brauchen. Für die in Bezug auf die KI-Entwicklung eher weniger versierten Redakteure waren die Playbooks indes eine interessante Spielwiese für den Umgang mit DGX Spark. Und Entwickler, die mit dem Gedanken spielen, in Zukunft KI-Anwendungen auf dem Nvidia Software Stack zu entwickeln, sehen das eventuell genauso.
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Netflix nimmt es mit TikTok und YouTube auf
Die Netflix bietet mehr als Serien und Filme. Es gibt Spiele und interaktive Funktionen – und das soll nicht das Ende der Fahnenstange sein. Das nächste soll Netflix auf ein neues Level bringen, um mit TikTok und YouTube Shorts konkurrieren zu können..
Einen Feed mit vertikalen Videos gibt es bei Netflix bereits. Der zeigt hauptsächlich Clips aus TV-Serien und Filmen auf der Plattform. Dieses Format hat sich als wirksames Mittel erwiesen, um Abonnenten anzusprechen und Titel zu bewerben. Jetzt gibt der Streaming-Riese Pläne bekannt, die App mit einer verbesserten Benutzeroberfläche und noch mehr kurzen Videoinhalten zu optimieren.
Während der jüngsten Gewinnmitteilung von Netflix am Dienstag verriet Co-CEO Greg Peters, dass man die Mobil-App einer umfassenden Überarbeitung unterzieht. Ziel: Eine neue, bessere und intuitivere Benutzeroberfläche für die Netflix-Fans. Zuletzt freuten sich Nutzer der App bereits über eine neu gestaltete Benutzeroberfläche für eine verbesserte Inhaltssuche. Zudem gibt es nun Unterstützung für Video-Podcasts und eine größere Bibliothek von Live-Events und Spielen.
Netflix nimmt es mit TikTok und YouTube auf
Neben der neuen Benutzeroberfläche setzt Netflix auch verstärkt auf Kurzvideos. Das Unternehmen plant, mehr vertikale Feeds anzubieten, einschließlich Video-Podcasts neben Clips aus TV-Sendungen und Filmen.
Betrachtet diese Änderung als klare Reaktion auf den boomenden Markt für Kurzvideos, der von TikTok, YouTube Shorts und Instagram Reels dominiert wird. Mit diesem neuen Inhaltsformat hofft Netflix, die Nutzeraktivität zu steigern. Außerdem will man die Abonnenten in der App so länger bei Laune halten.

Peters betonte, dass die neue App und die Kurzformate es Netflix ermöglichen werden, sein Angebot „weiter zu verbessern, zu testen und weiterzuentwickeln“.
Nutzt Euer Handy als Game-Controller
Netflix enthüllte auch Pläne, für Marketing und Inhaltsempfehlungen eine KI auf Topniveau zu integrieren. Zu den weiteren geplanten Funktionen gehören Live-Abstimmungen und die Möglichkeit, Smartphones als Controller zu verwenden, wenn Ihr Spiele auf großen Bildschirmen zockt.
Die überarbeitete Netflix-App mit diesen neuen Funktionen soll voraussichtlich irgendwann dieses Jahr auf den Markt kommen.
Zwischenzeitlich lässt uns Netflix wissen, noch in diesem Jahr mit der Übernahme von Warner Bros. zu beginnen, um seine Kino- und TV-Bibliothek deutlich zu frisieren. Zusammen mit der Überarbeitung der App könnte das Jahr 2026 ein Meilenstein für Netflix und seine Abonnenten werden.
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