Apps & Mobile Entwicklung
330 Euro Bling-Bling: 16 GB plus Dummy kosten mehr als ein echtes Kit
V-Color hat sein ungewöhnliches „1+1“-Speicherpaket bereits im März vorgestellt. Inzwischen werden die Kits aus einem echten DDR5-Modul und einem optisch passenden Dummy auch in Deutschland angeboten. Die derzeit lieferbare Version mit 16 GB kostet 329,90 Euro – und damit mehr als ein reguläres Kit mit zwei echten 8-GB-Riegeln.
Im März angekündigt, inzwischen in Deutschland erhältlich
V-Color stellte die neuen 1+1-Kits am 12. März 2026 als günstigeren Einstieg in ein optisch vollständig bestücktes DDR5-System vor. Angekündigt wurden die Baureihen Manta XSky mit 16 GB und Manta XFinity mit 24 GB, jeweils bestehend aus einem aktiven Speichermodul und einer optisch identischen RGB-Attrappe ohne DRAM. Preise und ein konkreter Termin für Deutschland wurden damals nicht genannt.
Die Pakete werden inzwischen beim deutschen Händler Caseking geführt. Verfügbar ist dort unter anderem eine Kombination aus 1 × 16 GB DDR5-6000* mit Timings von CL28-36-36-96 und dem passenden RGB-Dummy. Dafür werden 329,90 Euro verlangt. Ein langsameres CL30-Paket* ist mit 219,90 Euro ausgezeichnet, derzeit aber nicht lieferbar.
Der zweite Riegel besitzt zwar einen Heatspreader sowie eine über das Mainboard steuerbare RGB-Beleuchtung, stellt dem System jedoch keinen zusätzlichen Arbeitsspeicher zur Verfügung. V-Color kennzeichnet ihn ausdrücklich als Filler-Modul. Um eine Fälschung oder Täuschung des Käufers handelt es sich somit nicht. Zwei Attrappen ganz ohne DRAM werden ebenfalls angeboten und kosten als Filler-Dual-Kit 49,90 Euro*.
Mehr Geld für weniger echte Speicherriegel
Besonders kurios wird das Angebot beim Vergleich innerhalb derselben Produktfamilie. Ein reguläres Manta-XSky-Kit* mit zwei tatsächlich bestückten 8-GB-Modulen und ebenfalls 16 GB Gesamtkapazität kostet 299,90 Euro. Es arbeitet mit DDR5-5600 und CL46 zwar langsamer als das lieferbare 1+1-Paket, verteilt die Speicherzugriffe jedoch auf zwei echte DIMMs. Für die Kombination aus schnellerem Einzelmodul und Attrappe werden 30 Euro mehr verlangt.
Die Bestückung mit nur einem echten Speicherriegel kann je nach Plattform und Anwendung Leistung kosten. DDR5 teilt jeden DIMM intern zwar in zwei 32 Bit breite Subkanäle auf, ersetzt damit aber nicht die Vorteile zweier physischer Module an den beiden Speicherkanälen des Prozessors. Vor allem speicherlastige Anwendungen und vereinzelt Spiele können von einer gleichmäßigen Bestückung profitieren. Vorteile liegen im Regelfall unter 5 Prozent FPS, bei Anwendungen kann der Vorteil aber deutlich größer ausfallen.
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V-Color bewirbt die Pakete insbesondere für AMDs Ryzen-Prozessoren mit 3D V-Cache. Deren großer L3-Cache könne die Abhängigkeit vom Arbeitsspeicher reduzieren und ein System mit nur einem Speichermodul deshalb zu einer praktikablen Übergangslösung machen. Mit der Leistung zweier gleich schneller DDR5-Module setzt der Hersteller die Konfiguration allerdings nicht gleich. Vorgesehen ist vielmehr, die Attrappe später durch einen zweiten echten Riegel zu ersetzen.
Dummy-RAM ist kein neues Konzept
Beleuchtete Filler-Module sind grundsätzlich keine neue Erfindung. Corsair verkauft vergleichbare Attrappen bereits seit Jahren als „Light Enhancement Kits“. Anfang 2026 sorgten solche Dummys in einem anderen Zusammenhang für Schlagzeilen: Betrüger hatten sie als vermeintlich echte Speicherriegel zurückgeschickt. Angesichts der stark gestiegenen Speicherpreise erhält die alte Idee einen neuen Aufhänger: Wo echter DRAM teuer ist, soll zumindest die RGB-Optik vollständig bleiben.
Was meint die Community: sinnvolle Übergangslösung für Show-PCs oder endgültiger Triumph der Optik über die Funktion?
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Positiv, es wertet die Optik des PCs auf.
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Negativ, das ist nur etwas für Blender.
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Ab 169 Euro: HomePod mini 2 bringt neuen Chip, Farben und besseren Sound

Apple hat mit dem HomePod mini 2 die erste Neuauflage des HomePod mini aus dem Jahr 2020 vorgestellt. Das neue Modell verfügt über einen schnelleren Chip, neue Farben, besseren Sound und später auch die neue KI-Sprachassistentin Siri AI. Der Preis steigt parallel dazu erneut.
Besserer Sound und neue Farben
Die zweite Generation des HomePod mini erhält den S10-Chip aus der Apple Watch Series 10 und macht damit einen großen Sprung vom S5-Chip aus dem Jahr 2019. Gleichzeitig oder vielleicht auch deshalb will Apple den Ton des kleinen Lautsprechers gegenüber der ersten Generation verbessert haben. Konkrete Angaben macht der Konzern zwar nicht, spricht aber von einem „noch räumlichere(n)“ sowie „intensivere(n) Hörerlebnis“.
Die technischen Spezifikationen der Tonwiedergabe sind nahezu identisch, nur ein Mikrofon hat Apple offenbar gestrichen. Der HomePod mini 2 verfügt nur noch über drei. Durch den neuen Chip werden jetzt WLAN 6E und Bluetooth 6 unterstützt. Den neuen HomePod mini 2 gibt es in den Farben Weiß, Mitternacht, Blau, Grün und Rosa.
Vier HomePod mini für Surround-Sound
Apple bietet schon länger die Möglichkeit an, zwei gleiche HomePods zu einem Stereo-Paar zu verbinden. Mit dem HomePod mini 2 lassen sich erstmals vier HomePods gleichzeitig zu einem Surround-Quartett verknüpfen, solange der neue Apple TV 4K verbunden ist. Die Funktion kommt auch für den großen HomePod, den der Konzern seit 2023 wieder verkauft. So lassen sich etwa zwei HomePod mini 2 und zwei große HomePods zu einem Quartett vernetzen.
Sound Glow pulsiert mit der Musik
Neu ist außerdem die Touchanzeige auf dem HomePod mini: Bislang leuchtete unter den Touch-Knöpfen für Lautstärke und Siri bereits ein Licht dynamisch bei Veränderung der Lautstärke oder der Kommunikation mit der Sprachassistentin. Mit „Sound Glow“ baut Apple die Funktion weiter aus und lässt das Licht auf der Oberseite des HomePod mini 2 auch passend zur Musik pulsieren. Die Animation des Lichts soll auch auf abspielbare Klangkulissen wie Regen abgestimmt sein, um besonders beruhigend zu wirken.
Siri AI nicht in der EU
Der neue HomePod mini unterstützt zudem mit einem späteren Softwareupdate auch die neue Siri AI, sofern der Nutzer über ein iPhone oder iPad mit Siri AI verfügt. In der EU ist das praktisch unmöglich, die Funktion steht daher „vorerst“ nicht zur Verfügung. Käufer des neuen Smart-Speakers müssen daher mit der alten Siri vorliebnehmen.
In der EU wird jedoch die Geräuscherkennung für Rauch- und Kohlenmonoxidmelder verfügbar sein. Erkennt der HomePod mini 2 einen Alarmton, gibt es eine Benachrichtigung auf dem iPhone, iPad und der Apple Watch.
Preis steigt erneut
All diese Funktionen kommen jedoch nicht ohne eine weitere Preiserhöhung aus. Infolge der Chipkrise verteuerte sich der erste HomePod mini, den Apple von 2020 bis heute verkaufte, bereits von 109 auf 139 Euro. Auf die Preiserhöhung im Juni folgt nun eine weitere: Der neue HomePod mini 2 kostet in Deutschland 169 Euro.
Vorbestellungen jetzt, Auslieferung später
Der HomePod mini 2 kann ab sofort direkt bei Apple vorbestellt werden. Die Auslieferung soll am Freitag, den 30. Oktober, beginnen. Im Gegensatz zum HomeView, dem neuen Smart-Home-Hub des Konzerns, ist der HomePod mini 2 in mehr als 24 Ländern heute in den Vorverkauf gestartet.
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Nvidia DLSS 5: Erstes Update verspricht deutlich mehr Leistung

Letzten Monat startete mit DLSS 5 die neue Generation der KI-gestützten Bildverbesserer und Spielbeschleuniger von Nvidia. Mit dem Oktober-Update, das am kommenden Freitag erscheint, soll das KI-Modell für 3D-Guided Neural Rendering von DLSS 5 nochmals doppelt so schnell werden, verspricht Nvidia jetzt.
Mehr Leistung und weniger VRAM-Bedarf mit DLSS 5
Nach den Worten von Nvidia soll sich die Leistung des KI-Modells, das für das 3D-Guided Neural Rendering von DLSS 5 zuständig ist, mit dem am 16. Oktober erscheinenden Update verdoppeln. Gegenüber der ersten Vorstellung von DLSS 5 im vergangenen März würde sich die Leistung damit inzwischen sogar verzehnfacht haben, heißt es weiter.
Diesen Fortschritt will Nvidia durch „systematische Pipeline-Optimierungen und Verfeinerungen des neuronalen Modells“ erzielt haben.
20 Prozent weniger VRAM in 4K benötigt
Mit dem Oktober-Update für DLSS 5 werde die Zahl der Parameter um 24 Prozent auf „nur“ noch 118 Millionen reduziert. Dabei sinke auch der Bedarf an Grafikspeicher (VRAM) um etwa 20 Prozent. In Kombination soll der GPU-Overhead gegenüber der Fassung aus dem September halbiert werden. Größere Einbußen bei der Grafikqualität soll es dabei nicht geben, zumindest ist von „vergleichbarer Bildqualität“ die Rede.
40 Prozent mehr FPS in NBA 2K27
Sein offizielles Debüt gab DLSS 5 (Test) Anfang September im Basketballspiel NBA 2K27. Der Titel wird auch zuerst mit dem ersten Update für DLSS 5 bedacht, das am 16. Oktober erscheinen soll. Profitieren können davon allerdings nur Grafikkarten der aktuellen Serie RTX 50 sowie die ebenso am Freitag startenden RTX-Spark-Notebooks. Auch über den Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now soll es das optimierte KI-Modell geben.
In NBA 2K27 sollen sich die FPS zwar nicht direkt verdoppeln, doch nennt Nvidia einen Leistungszuwachs von „bis zu 40 Prozent“.
DLSS 5 für Hogwarts Legacy und Where Winds Meet
Bei kommenden Spielen mit DLSS-5-Support sollen die Verbesserungen von Anfang an greifen. Dazu zählt das bereits erschienene Open-World-RPG Hogwarts Legacy, das am 5. November DLSS 5 inklusive 3D-Guided Neural Rendering per Patch erhalten soll. Vergleichsgrafiken hat Nvidia heute schon im Gepäck.
Auch für das Action-Adventure Where Winds Meet soll es ein Update mit DLSS 5 geben. Das soll aber erst im November erscheinen.
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Schon Anfang 2027: GTA 6 für PC könnte früher erscheinen als erwartet

Einem neuen Gerücht zufolge soll GTA 6 schon Anfang 2027 für den PC erscheinen. Der Termin wäre ein Novum und würde die Dauer für einen PC-Release gegenüber GTA V und Red Dead Redemption 2 deutlich verkürzen. Eine Veröffentlichung ist im November erst einmal für Konsolen vorgesehen.
Veröffentlichung binnen der nächsten sechs Monate?
Wie GamesBeat erfahren haben will, soll die PC-Version von GTA 6 schon im ersten Quartal 2027 folgen. Quelle sollen gleich vier branchennahe Insider sein, denen Anonymität zugesichert wurde, um die Beziehung zu Rockstar nicht zu gefährden. Eine Veröffentlichung innerhalb der nächsten sechs Monate und nur wenige Monate nach der Veröffentlichung auf den Konsolen wirft jedoch Fragen auf.
Veröffentlichung später wahrscheinlicher
Denn Rockstar selbst hat sich bisher mit keinem Wort zu einer Veröffentlichung für den PC geäußert. Theoretisch ist damit sogar noch unklar, ob jemals eine PC-Version erscheinen wird. Die in der Branche weitverbreitete Annahme beruht auf dem bisherigen Vorgehen des Entwicklers: Die letzten beiden großen Titel, Grand Theft Auto V und Red Dead Redemption 2, sind zum Start ebenfalls nur für Konsolen angekündigt worden, erschienen dann jedoch verzögert mit verbesserter Optik auch für den Windows-PC.
Das von GamesBeat genannte Zeitfenster für einen PC-Release wäre ein Novum: Bei den beiden bisherigen Titeln hat sich Rockstar im Schnitt zehn Monate Zeit gelassen, bevor eine Veröffentlichung für den PC überhaupt angekündigt wurde. Bei GTA V (Test) dauerte es von der Veröffentlichung der Konsolen-Version insgesamt knapp 19 Monate und bei Red Dead Redemption 2 (Test) gut zwölf Monate bis auch PC-Spieler Zugriff auf den Titel erlangen konnten.
Übertragen auf GTA 6 würde eine Ankündigung damit erst im Sommer oder Herbst 2027 erwartbar sein, eine Veröffentlichung gar erst im Herbst 2027, Frühjahr 2028 oder später anstehen. Bei GTA V verzögerte sich der PC-Port zudem, weil Rockstar ihn nach der Ankündigung mehrmals verschob.
GTA 6 startet schon in einem Monat
Ausgeschlossen ist eine baldige Veröffentlichung damit aber auch nicht. Es bleibt abzuwarten, wie Rockstar und der Mutterkonzern Take-Two in der Sache vorgehen. Am 19. November steht erst einmal der Release auf der PlayStation 5 (Pro) und Xbox Series X/S an. Der Preload beginnt am 12. November.
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