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47 Prozent EU-Aufschlag: Dells Einsteiger-Notebook mit Wildcat Lake kostet 1.049 Euro

Ein gewisser Aufschlag gegenüber dem US-UVP-Preis ist nichts Neues und auch akzeptiert. Dell treibt es mit rund 47 Prozent nun aber auf die Spitze, denn aus dem vermeintlich günstigen Einsteiger-Notebook mit Intel Wildcat Lake für 699 US-Dollar wird so ein Mittelklasse-Modell – zumindest beim Preis von 1.049 Euro ansetzend.
Der Standard-Preis liegt hoch
Zur Computex 2026 konnte ComputerBase das neue Dell XPS 13 mit Intel Core 3 alias Wildcat Lake bereits begutachten und in einem ersten Hands-on analysieren. Dabei hinterließ es einen guten Eindruck, an der Materialqualität hat Dell nicht gespart, allerdings gibt es im Basismodell lediglich 8 GB RAM, die unter Windows 11 schnell zum Engpass werden können, wie die Auslastung nach dem Booten zeigte.
Das alles bezog sich dabei stets auch auf den Preis: 699 US-Dollar, für Studenten und Schüler sogar nur 599 US-Dollar. In dem Umfeld ist ein Kunde geneigt, gewisse Abstriche in Kauf zu nehmen. Bei den Listungen des Notebooks für Europa gehen sich diese dann nur noch schwerlich aus. Dells deutscher Shop führt das Basismodell in genau der gleichen Ausstattung mit 8 GByte RAM und 512 GByte großer SSD für 1.049 Euro. Dell hatte dabei wahrscheinlich schon geahnt, wohin es sich entwickelt, und zur Messe Anfang Juni nur den Rabatt-Einstieg mit 799 Euro bekannt gegeben.
Sehr großer Studenten-Rabatt
Die Differenz von 250 Euro zwischen dem Modell für Studenten und regulären Kunden ist in Deutschland beachtlich groß, in den USA liegt sie nur bei 100 US-Dollar.
Hoher Aufpreis schon „netto“
Dell gibt dabei im Shop sogar den Preis ohne Steuer in Deutschland an, das Notebook würde dann knapp 882 Euro kosten. Der US-Preis von 699 US-Dollar ist stets auch ohne Steuern, nach aktuellen Wechselkurs des US-Dollars zum Euro bleiben hier aber nur 602 Euro übrig. Der Aufpreis liegt also vor Steuern bei 280 Euro und damit bei 47 Prozent.
Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Preise bei Notebooks mit Intels Einsteiger-CPU von anderen Herstellern entwickeln. Einige haben Preisbrecher angekündigt, Chuwi will im Juli für 449 US-Dollar liefern – Euro-Preis unbekannt. Andere namhafte Firmen dürften dann ebenfalls loslegen. Der erhoffte „MacBook-Neo-Killer“ könnte sich jedoch schnell zu einem ganz kurzen Sturm im Wasserglas entwickeln.