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Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – kabellos Handy nutzen


Wer das Smartphone drahtlos mit dem Auto verbinden will, kann nachrüsten. Wir zeigen Dongles von Ottocast, Carlinkit oder Motorola für Android Auto Wireless.

Android Auto bringt smarte Features des Smartphones in das Auto. Die Schnittstelle erlaubt die Kommunikation zwischen Infotainment-System und einem Android-Gerät. Apps des Smartphones werden hier sozusagen auf dem Bildschirm im Pkw gespiegelt. Damit stehen etwa Google Maps zum Navigieren oder Spotify für Musik zur Verfügung. Auch die Sprachsteuerung per Google Assistant ist möglich. Nachrichten liest das System dann auf Wunsch vor.

Allerdings müssen Halter älterer Fahrzeuge dafür meistens eine Verbindung per USB-Kabel zwischen Auto und Mobilgerät herstellen. Zwar gibt es seit Android 11 bereits eine Unterstützung für Android Auto Wireless, viele ältere Pkw unterstützen das aber nicht über das Infotainment-System. Speziell bei regelmäßigen Kurzstreckenfahrten ist es nervig, das Smartphone jedes Mal einzustöpseln. Nicht selten streikt dann Android Auto trotzdem.

Viele Nutzer unterschätzen, wie viel Komfort ein kabelloses Android Auto im Alltag bringt. Gerade auf Kurzstrecken entfällt das lästige Hantieren mit dem USB-Kabel, das nicht nur stört, sondern auf Dauer auch den USB-C-Anschluss am Smartphone beschädigen kann. Ein passender Wireless-Dongle übernimmt diese Aufgabe und macht den Umstieg auf Android Auto Wireless einfach.

In unseren Tests haben sich insbesondere Geräte von Carlinkit, Ottocast und AAWireless als zuverlässig erwiesen. Neben einer stabilen Verbindung zählt auch die einfache Einrichtung per App oder Direktkopplung. Wer regelmäßig zwischen mehreren Smartphones wechselt, sollte auf Modelle mit Multi-Device-Unterstützung achten. Für Gelegenheitsnutzer genügt schon ein preiswerter Einsteiger-Dongle. Unsere Bestenliste hilft bei der Auswahl des passenden Adapters für Android Auto Wireless.

Wichtig: Die hier gezeigten Adapter rüsten Android Auto nicht nach. Diese Funktion muss bereits im Infotainment-System des Fahrzeugs integriert sein. Die Adapter sorgen lediglich dafür, dass diese Verbindung auch kabellos funktioniert.

Welcher Adapter für Android Auto Wireless ist der beste?

Anmerkung: Wer das Gerät direkt beim Hersteller in China oder über Plattformen wie Aliexpress bestellt, sollte sich bewusst sein, dass der Käuferschutz häufig eingeschränkt ist. Ansprüche auf Gewährleistung oder Umtausch entsprechen in der Regel nicht den Standards, die man in Europa gewohnt ist.

KURZÜBERSICHT

Testsieger

Carlinkit Mini Ultra

Winziger Adapter Carlinkit Mini Ultra im Test: Wireless Carplay & Android Auto

Der Carlinkit Mini Ultra rüstet kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig nach – ideal für Fahrzeuge mit wenig Platz. Das extrem kompakte Design passt selbst in enge Cockpits und funktioniert stabil mit iPhones und Android-Smartphones. Ein USB-C-Adapter liegt zudem bei. Mit 38 Euro (Code: TechStage) ist der Adapter nicht nur besonders klein und vielseitig, sondern auch sehr günstig. Das macht ihn zu sunerem neuen Testsieger.

VORTEILE

  • benötigt kaum Platz im Cockpit
  • unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
  • einfache Einrichtung

NACHTEILE

  • geht schnell verloren
  • Blinklicht schwer zu sehen

Starke Alternative

Ottocast Mini

Winziger Adapter für Carplay & Android Auto Wireless: Ottocast Mini im Test

Der Ottocast Mini ist einer der kleinsten Adapter für kabelloses Android Auto und Apple Carplay – ideal für Fahrzeuge ohne integrierte Wireless-Funktion. Für 40 Euro mit dem Code TS20 lässt er sich dezent im Cockpit platzieren und unterstützt beide Plattformen, sofern das Infotainment-System kompatibel ist. Im Test klappte die Verbindung mit Apple-Geräten reibungslos, Android brauchte einen zweiten Versuch.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • Android Auto & Apple Carplay
  • Adapter für USB-C vorhanden

NACHTEILE

  • je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll

Preis-Leistungs-Sieger

Carlinkit Mini SE Pro

Carlinkit Mini SE Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter kann jetzt Android Auto

Der Carlinkit Mini SE Pro rüstet Wireless Carplay und Android Auto in Fahrzeugen nach, die diese Funktionen nur per Kabel unterstützen. Der kompakte Adapter bietet USB-A und USB-C und funktionierte im Test stabil und ohne größere Verzögerung. Die Einrichtung ist unkompliziert. Mit dem Code TechStage ist das Gerät derzeit direkt beim Hersteller für 35 Euro erhältlich – das macht es sogar zum Preis-Leistungs-Sieger.

VORTEILE

  • einfache Einrichtung
  • kompakte Bauweise
  • unterstützt Android Auto und Apple Carplay

NACHTEILE

  • relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal

Was ist Android Auto Wireless?

Android Auto Wireless ist die kabellose Variante von Android Auto. Die Funktion erlaubt es, das Smartphone drahtlos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Apps wie Google Maps, Spotify, Audible, Whatsapp oder der Google Assistant sind so direkt auf dem Bildschirm im Auto jederzeit zu verwenden – ganz ohne USB-Kabel. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth zur Authentifizierung und anschließend über ein 5-GHz-WLAN, das entweder vom Fahrzeug oder vom Dongle bereitgestellt wird.

Die Grundvoraussetzung ist, dass das Fahrzeug Android Auto unterstützt und vorab das Smartphone auch erkannt wird, wenn man es per Kabel einstöpselt. Hierzu steckt man den Adapter in das Fahrzeug und stellt eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und dem Gerät her. Im Falle des AAWireless steht eine App zur Verfügung, die diesen Schritt übernimmt.

Smartphones ab Android-Version 11 unterstützen prinzipiell Android Auto Wireless, Smartphones von Samsung sogar schon ab Android 10. Spielt bei älteren Fahrzeugen das Infotainment-System nicht mit, funktioniert das jedoch häufig nicht.

Wie kann ich Android Auto auf Wireless umstellen?

Fehlt dem Fahrzeug die native Unterstützung für Android Auto Wireless, bleibt entweder die kostenintensive Nachrüstung der Headunit oder der deutlich einfachere Weg über einen Dongle.

Adapter für Android Auto Wireless sind kleine Dongles, die per USB-A oder USB-C an das Infotainment-System angeschlossen werden. Sie übernehmen als Platzhalter für das Smartphone die Funktion eines „virtuellen USB-Kabels“ und ermöglichen die kabellose Kommunikation zwischen Smartphone und Auto. Einmal eingerichtet und per Handy gekoppelt, aktivieren diese dann Android Auto nach dem Start des Fahrzeugs automatisch und kabellos. Nicht immer ist die Verbindung stabil, wie unsere Tests zeigen. Aber im Alltag funktioniert das dennoch meistens gut.

Die Verbindung benötigt etwa 30 Sekunden bis eine Minute. Danach stehen alle Funktionen von Android Auto zur Verfügung, wie man es schon von der kabelgebundenen Verbindung her gewohnt war. Das ist deutlich komfortabler, allerdings entlädt sich der Akku des Smartphones bei der kabellosen Verbindung deutlich schneller. Für eine Langstreckenfahrt sollte man das Smartphone eher direkt einstöpseln.

Bei vielen Fahrzeugen bleibt der USB-Anschluss auch nach dem Abschließen unter Strom. Wer in der Nähe stehen bleibt, aktiviert oft ungewollt das Infotainment-System per Bluetooth – die Batterie wird weiter belastet.

Unser Rat: USB-Adapter und andere Verbraucher nach dem Abstellen abziehen – besonders bei längeren Standzeiten. Das schützt vor Entladung, vor allem bei älteren oder wenig genutzten Autos.

So haben wir getestet

Beide Testfahrzeuge bieten von Haus aus kein kabelloses Android Auto. Für eine Verbindung mit dem Smartphone steht ein USB-A-Anschluss parat. Das häufige Einstecken nervte uns, zudem ging nach einiger Zeit beim Smartphone der USB-C-Eingang kaputt, was eine teure Reparatur nach sich zog.

Fazit

Das lästige Einstöpseln des Smartphones an das Fahrzeug für Android Auto gehört dank preiswerter Adapter der Vergangenheit an. Das erhöht speziell bei kurzen Strecken den Fahrkomfort enorm. Entsprechende Produkte bekommt man bei Amazon & Co. bereits ab knapp 30 Euro.

Testsieger ist der Carlinkit Mini Ultra. Dieser Adapter ist kompatibel zu Android Auto und sogar Wireless Carplay und extrem kompakt. Damit ist er für die meisten Einsatzszenarien gerüstet. Zudem ist der Preis fair und das Modell bietet einen Adapter für USB-C.

Dahinter folgt der Ottocast Mini, der ebenfalls beide Plattformen unterstützt und kompakt ist. Der AA Wireless Two ermöglicht per Knopfdruck den Wechsel zwischen zwei Smartphones, was sehr praktisch ist. Gute Erfahrungen haben wir auch mit dem Carlinkit 5.0 sowie Motorola MA1 gemacht.

BESTENLISTE

Testsieger

Carlinkit Mini Ultra

Winziger Adapter Carlinkit Mini Ultra im Test: Wireless Carplay & Android Auto

Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • benötigt kaum Platz im Cockpit
  • unterstützt Wireless Carplay und Android Auto
  • einfache Einrichtung

NACHTEILE

  • geht schnell verloren
  • Blinklicht schwer zu sehen

Der Carlinkit Mini Ultra ist der bisher kleinste Dongle zur Nachrüstung von kabellosem Carplay und Android Auto. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

Wer ein Fahrzeug ohne kabelloses Carplay oder Android Auto besitzt, kennt das Problem: Ohne Wireless-Support ist stets ein Kabel nötig. Der Carlinkit Mini Ultra verspricht hier eine einfache und kompakte Lösung. Der winzige Dongle ist sogar noch kleiner als ein USB-Stick und unterstützt sowohl Wireless Carplay als auch Android Auto.

Design

Der Carlinkit Mini Ultra misst nur 32,85 × 20 × 6,55 mm und ist damit deutlich kompakter als viele vergleichbare Adapter. Er erinnert optisch an einen USB-Stick: Auf der einen Seite befindet sich ein USB-A-Stecker, an den sich ein quadratischer, flacher Knubbel mit abgerundeten Ecken anschließt – kaum größer als ein Daumennagel. Ein Adapter von USB-A auf USB-C liegt bei, sodass der Dongle auch in einem Fahrzeug mit USB-C nutzbar bleibt.

Die extrem platzsparende Bauweise fällt im Fahrzeug kaum auf, bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Aufgrund seiner geringen Größe kann der Mini Ultra leicht verloren gehen. Dennoch sind wir beeindruckt, wie platzsparend moderne Technologie inzwischen sein kann.

Einrichtung & Features

Die Einrichtung des Carlinkit Mini Ultra gelingt schnell und unkompliziert: Einfach in den USB-Port stecken, das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter koppeln (VehiConn_Exxx) – die Datenübertragung läuft anschließend über WLAN Direct. Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das Symbol für Carplay oder Android Auto auf dem Fahrzeugdisplay. Ein vorheriger, einmaliger Kabelanschluss kann die automatische Erkennung beschleunigen.

Im Test funktionierte der Mini Ultra weitgehend reibungslos. Manchmal war beim ersten Koppeln ein zweiter Versuch nötig, danach klappte die Verbindung zuverlässig innerhalb von rund 30 Sekunden – sowohl mit iPhone als auch Android-Smartphone. Gelegentliche kurze Aussetzer, etwa bei Spotify, traten sporadisch auf und verschwanden meist schnell. Sollte es mal zu Problemen kommen, kann man das Gerät aus- und wieder einstöpseln.

Im Alltag liefert der Adapter ein Erlebnis auf dem Niveau der kabelgebundenen Lösung: Navigation, Musikstreaming, Sprachsteuerung und Telefonie laufen stabil. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die winzige Status-LED ist kaum sichtbar. Trotz des kompakten Formats ist die Technologie auf dem neuesten Stand. So nutzt der Mini Ultra bereits Bluetooth 5.4 sowie WLAN mit 5 GHz.

Wichtig: Das Fahrzeug muss Carplay oder Android Auto bereits unterstützen – der Adapter rüstet nur das kabellose Feature nach.

Carlinkit Mini Ultra Wireless Carplay Android Auto Adapter

Carlinkit Mini Ultra Wireless Carplay Android Auto Adapter TechStage.de

Preis

Normalerweise kostet der Adapter beim Hersteller rund 45 Euro. Mit dem Code TechStage kostet der Dongle nur 38 Euro – ein sehr fairer Preis.

Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten die üblichen EU-Rechte wie Rückgabe, Umtausch oder Gewährleistung oft nur eingeschränkt. Käufer sollten das vor dem Kauf überprüfen.

Fazit

Der Carlinkit Mini Ultra ist eine gelungene Lösung für alle, die kabelloses Carplay oder Android Auto nachrüsten möchten, aber nur wenig Platz im Cockpit haben. Noch nie haben wir ein so kleines Gerät dieser Art getestet – gerade in Kleinwagen ein klarer Vorteil.

Die Verbindung klappt in der Regel problemlos, sowohl mit iPhones als auch Android-Smartphones. Das macht den Adapter besonders interessant für Nutzer, die ein Fahrzeug mit unterschiedlichen Handy-Systemen teilen. Praktisch: Ein USB-C-Adapter liegt bei.

Einziger Nachteil bleibt die extrem kompakte Bauweise – das Gerät kann leicht verloren gehen. Der Preis ist mehr als fair, hier kann man bedenkenlos zugreifen.

Starke Alternative

Ottocast Mini

Winziger Adapter für Carplay & Android Auto Wireless: Ottocast Mini im Test

Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • Android Auto & Apple Carplay
  • Adapter für USB-C vorhanden

NACHTEILE

  • je nach Anschluss im Cockpit unterschiedlich sinnvoll

Klein wie ein USB-Stick: Der Ottocast Mini erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto oder Apple Carplay im Auto. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

Wer es leid ist, das iPhone oder Android-Smartphone täglich per Kabel mit dem Fahrzeug zu verbinden, bekommt mit dem Ottocast Mini einen winzigen Dongle, der eine kabellose Anbindung an diese Schnittstellen mit dem Infotainment-System ermöglicht. Der Adapter unterstützt sowohl Android Auto als auch Apple Carplay.

Wichtig: Der Adapter rüstet kein Android Auto oder Carplay nach – er dient lediglich als Platzhalter, um eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment zu ermöglichen. Der Adapter funktioniert nur, wenn das Fahrzeug auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Ob das der Fall ist, kann man testen, indem man das Handy per Kabel mit dem Fahrzeug verbindet. Verfügt das Auto bereits über eine kabellose Anbindungsmöglichkeit für Android Auto oder Apple Carplay, ist der Dongle unnötig.

Design & Lieferumfang

Der Ottocast Mini ist sehr kompakt und nur rund 5 cm lang und 2 cm breit. Damit würde er auch als USB-Stick noch durchgehen. Das bietet einen großen Vorteil bei Autos, in denen sich der Steckplatz direkt unterhalb der Armaturen befindet.

Standardmäßig bietet der Dongle einen USB-A-Stecker. Zusätzlich liegt ein rechtwinkliger Adapter (90 Grad) für USB-A bei, falls der Port ungünstig im Cockpit sitzt. Ferner gibt es noch einen Adapter für USB-A auf USB-C bei Fahrzeugen, die nur über den Typ-C-Stecker verfügen. Je nach Fahrzeug eignet sich damit der Adapter besonders gut – oder eben weniger, wenn ein Risiko besteht, dass man mit dem Knie oder der Hand beim Schalten an den Dongle gerät.

Einrichtung & Funktionen

Den Dongle von Ottocast stöpselt man zunächst im Fahrzeug ein. Anschließend betätigt man die Zündung und sucht mit dem Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät. Den Ottocast Mini findet man unter CAR2-XXXX.

Hatte man bereits vorab das iPhone oder Android-Smartphone mit dem Fahrzeug per Kabel verbunden, startet man Carplay oder Android Auto anschließend wie gewohnt. Bei einer erstmaligen Einrichtung muss man allen Schritten auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems folgen. Die Einrichtung mit Apple Carplay funktionierte auf Anhieb.

Bei einem Android-Smartphone mussten wir den Schritt nochmals wiederholen, bevor die Verbindung via Bluetooth zustande kam. Danach koppelte sich das Smartphone über den Dongle zuverlässig mit dem Fahrzeug innerhalb von knapp 20 Sekunden. In einem Fall fror die Musikwiedergabe über Spotify ein, was einen Neustart des Fahrzeugs vonnöten machte.

Eine Beobachtung hat uns stutzig gemacht: Offenbar wird der USB-Anschluss bei vielen Fahrzeugen nicht vom Stromkreis getrennt, wenn das Auto abgeschlossen wird. Bleibt man etwa nach dem Abstellen des Wagens längere Zeit daneben stehen und telefniert, baut das GEärt eine Bluetooth-vErbidung zum Handy auf – was viel Storm fressen kann. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Starterbatterie schneller entladen wird.

Wir raten daher dazu, USB-Adapter oder ähnliche Verbraucher nach dem Abstellen des Fahrzeugs und insbesondere bei längeren Standzeiten sicherheitshalber zu entfernen. Das schont die Batterie – gerade bei älteren oder selten genutzten Fahrzeugen.

Preis

Der 2-in-1-Adapter Ottocast Mini kostet direkt beim Hersteller regulär 60 Euro, mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 40 Euro. Das ist ein fairer Preis, auch wenn es noch günstigere Alternativen von anderen Marken sowie No-Name-Anbietern gibt.

Allerdings hat das Unternehmen seinen Sitz in China. Bestimmungen zum Käuferschutz – etwa Gewährleistung oder ein Rückgaberecht – entsprechen daher in der Regel nicht den Vorgaben innerhalb der EU. Wer dort bestellt, sollte sich bewusst sein, dass Reklamationen, Rücksendungen oder die Durchsetzung von Ansprüchen deutlich schwieriger bis unmöglich sein können.

Fazit

Der Ottocast Mini gehört zu den kleinsten Dongles für Wireless Android Auto und Apple Carplay, wenn das Fahrzeug diese Option nicht unterstützt. Damit ist er schnell und unauffällig im Cockpit eingestöpselt.

Dank der Kompatibilität für beide großen Plattformen eignet er sich sowohl für Android als auch iPhone-Nutzer – einzige Voraussetzung ist, dass das Infotainment-System auch Android Auto oder Apple Carplay unterstützt. Die Verbindung mit Apple Carplay funktioniert reibungslos, bei Android Auto benötigten wir einen zweiten Anlauf – danach erfolgte die Kopplung aber ebenfalls einwandfrei.

Wie sinnvoll ein Dongle im USB-Stick-Format ist, hängt letztendlich von der Position des USB-Anschlusses im Auto ab. Wir raten dazu, sich das vor dem Kauf anzusehen, da der Adapter etwa 5 cm herausragt.

Carlinkit 5.0 im Test: Adapter für Apple Carplay und Android Auto und Wireless

Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • beherrscht Android Auto und Apple Carplay
  • einfache Einrichtung
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Wechsel zwischen zwei Smartphones umständlich
  • sehr knappe Anleitung

Mit dem Carlinkit 5.0 rüsten Fahrzeughalter sowohl Apple Carplay als auch Android Auto Wireless als nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt der Test.

Android Auto Wireless ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. So können Nutzer Funktionen wie Navigation, Musik-Streaming und Anrufe ohne lästige Kabel im Auto nutzen. Das macht das Fahrerlebnis komfortabler, da man das Smartphone nicht ständig an- und abstecken muss. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht von Haus aus unterstützen, gibt es praktische Adapter, die die drahtlose Verbindung nachrüsten.

Was tun, wenn das Infotainment-System des Fahrzeugs die kabellose Verbindung nicht beherrscht? Dann ist ein Adapter zum Nachrüsten eine gute Option. Ein günstiges Modell, das die Plattformen Apple Carplay oder Android Auto Wireless unterstützt, ist Carlinkit 5.0. Wir haben den Adapter für nur 45 Euro (Code: TechStage) getestet und zeigen in diesem Artikel, wie er in der Praxis funktioniert.

Design

Der Carlinkit 5.0 präsentiert sich in einem schlichten, aber funktionalen Design. Das quaderförmige Gerät mit abgerundeten Ecken misst 43 × 76 × 13 Millimeter und kommt in dezentem Schwarz daher. Dieses unauffällige Design passt gut zu den meisten Fahrzeuginterieurs und integriert sich nahtlos ins Gesamtbild des Autos.

Neben seiner schlichten Ästhetik punktet der Adapter auch mit praktischen Anschlüssen für USB-C und USB-A, was ihn vielseitig einsetzbar macht. Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C liegen bei. Der Schriftzug auf dem Gehäuse leuchtet bunt, wenn das Gerät in Betrieb und gekoppelt ist.

Einrichtung

Die Einrichtung des Carlinkit 5.0 könnte kaum einfacher sein. Nach dem Einstecken des Adapters ins Infotainment-System wird das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbunden, indem man sich mit AutoKit_B2F koppelt. Im Test verlief die Einrichtung reibungslos, ohne jegliche Verbindungsprobleme oder Ausfälle. Der Adapter überzeugt mit einer stabilen und zuverlässigen Verbindung, die sofort einsatzbereit ist. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra, Hyundai i20, einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12.

Einziges kleines Ärgernis: Wer den Adapter mit zwei verschiedenen Smartphones nutzt, muss jedes Mal eines der Geräte entkoppeln, damit das andere sich wieder koppeln kann.

Preis

Mit einem Preis von regulär 58 Euro liegt der Carlinkit 5.0 im mittleren Preissegment. Dank des Rabattcodes TechStage reduziert sich der Preis auf 45 Euro, was den Adapter zu einer preislich attraktiven Option macht. Angesichts der gebotenen Leistung und Vielseitigkeit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend, besonders im Vergleich zu anderen Adaptern auf dem Markt.

Fazit

Der Carlinkit 5.0 ist ein vielseitiger und zuverlässiger Adapter für Android Auto und Apple CarPlay Wireless. Er punktet mit einfacher Einrichtung, stabiler Verbindung und einem fairen Preis. Seine Kompatibilität mit verschiedenen Smartphones und die Möglichkeit, sowohl USB-C als auch USB-A zu nutzen, machen ihn zur idealen Lösung für Nutzer, die ihr Infotainment-System unkompliziert und kostengünstig aufrüsten möchten.

Preis-Leistungs-Sieger

Carlinkit Mini SE Pro

Carlinkit Mini SE Pro im Test: Wireless-Carplay-Adapter kann jetzt Android Auto

Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.

VORTEILE

  • einfache Einrichtung
  • kompakte Bauweise
  • unterstützt Android Auto und Apple Carplay

NACHTEILE

  • relativ lang: nicht für jedes Cockpit ideal

Der Carlinkit Mini SE Pro unterstützt jetzt Wireless CarPlay und Android Auto. Wie gut der USB-Stick-Adapter ist, klärt unser Test.

Wer Android Auto oder Apple Carplay im Auto nutzt, kennt das Problem: Ohne drahtlose Unterstützung durch das Infotainmentsystem bleibt nur das lästige Einstecken per Kabel. Abhilfe schaffen Adapterlösungen, die als Dongle in den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt werden. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt dann kabellos per Bluetooth und WLAN.

Der neue Carlinkit Mini SE Pro beherrscht nun beides – neben Wireless Carplay unterstützt er erstmals auch Android Auto kabellos. Wie gut der kompakte Adapter für 37 Euro (Code: TechStage) funktioniert, zeigt unser Test.

Kabellose Verbindung zwischen iPhone und Apple Carplay

Kabellose Verbindung zwischen iPhone und Apple Carplay TechStage.de

Design

Der Carlinkit Mini SE Pro ist kompakt gebaut: Mit Abmessungen von 81,24 × 20,59 × 11,4 mm und einem Gewicht von nur 23 Gramm erinnert er äußerlich an einen klassischen USB-Stick. Dank seiner dualen Schnittstellen für USB-A und USB-C lässt sich der Adapter flexibel in unterschiedlichsten Fahrzeugen einsetzen. Praktisch: Eine mitgelieferte Schutzkappe verdeckt jeweils den gerade nicht verwendeten Anschluss.

Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist schlicht gehalten und wirkt sauber verarbeitet. Im Fahrzeug fällt der Dongle damit kaum auf – zumindest, solange der USB-Port gut zugänglich ist. Bei schlecht platzierten Anschlüssen, etwa tief im Armaturenbrett, kann die Länge des Adapters jedoch zum Problem werden: Mit gut 8 cm Ausladung steht er deutlich hervor.

Einrichtung

Die Einrichtung des Carlinkit Mini SE Pro ist unkompliziert und schnell erledigt: Der Adapter wird einfach in den USB-Port des Fahrzeugs gesteckt. Zur Ersteinrichtung koppelt man das Smartphone per Bluetooth mit dem Adapter, der unter dem Namen VehiConn_Exxx angezeigt wird. Anschließend erfolgt die Datenübertragung über WLAN Direct.

Nach erfolgreicher Verbindung erscheint das jeweilige Symbol auf dem Fahrzeugdisplay. Wir empfehlen, das Infotainmentsystem vorab einmal kabelgebunden mit dem Smartphone zu verbinden – das beschleunigt die automatische Erkennung später. Wichtig: Das Fahrzeug muss die jeweilige Funktion bereits unterstützen. Der Dongle dient ausschließlich dazu, das fehlende kabellose Feature nachzurüsten – ohne Carplay- oder Android-Auto-Unterstützung ist er nutzlos.

Sowohl mit einem iPhone als auch mit einem Android-Smartphone klappt die drahtlose Verbindung nach dem Einsteigen zuverlässig – die Dauer bis zum Verbindungsaufbau liegt bei rund 30 Sekunden. Anfangs kann es vereinzelt zu kurzen Aussetzern bei der Audioübertragung kommen, etwa bei Spotify. Diese verschwinden jedoch nach kurzer Zeit, vermutlich bedingt durch Netz- oder Störquellen in der Umgebung.

Im Betrieb bietet der Carlinkit Mini SE Pro ein Nutzererlebnis, das sich kaum von der kabelgebundenen Variante unterscheidet. Navigation per Google Maps oder Apple-Karten, Musikstreaming, Sprachassistenz und Telefonie laufen reibungslos. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Adapter verfügt nur über eine winzige Status-LED. Eine deutlich sichtbare Anzeige für eine bestehende Verbindung wäre wünschenswert.

Preis

Der Aufpreis gegenüber dem reinen Carplay-Modell beträgt nur knapp 5 Euro. Die UVP liegt bei 45 Euro direkt beim Anbieter. Mit dem Code TechStage erhalten unsere Leser einen Rabatt von 20 Prozent, mit dem der Dongle nur 35 Euro kostet. Das ist ein echt guter Preis. Achtung: Nur das Pro-Modell unterstützt neben Carplay auch Android Auto, das gewöhnliche Mini SE bietet lediglich Carplay.

Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, greift der in der EU übliche Käuferschutz – etwa bei Umtausch, Rückgabe oder Gewährleistung – in der Regel nicht oder nur eingeschränkt.

Fazit

Der Carlinkit Mini SE Pro überzeugt durch seine einfache Einrichtung, das kompakte Stickformat und die flexible Anschlussmöglichkeit via USB-A und USB-C. Besonders praktisch ist die neue Unterstützung für kabelloses Android Auto, womit der Adapter nun nicht mehr nur für iPhone-Nutzer interessant ist. Er ist auch praktisch, wenn sich zwei Personen ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone oder Android-Handy bevorzugen.

Für Fahrzeuge mit bereits vorhandenem, aber kabelgebundenem Carplay oder Android Auto ist der Dongle eine sinnvolle Nachrüstlösung, um störende Kabel im Cockpit zu vermeiden. Wer auf eine drahtlose Verbindung nicht verzichten will, findet im Mini SE Pro eine alltagstaugliche und kostengünstige Lösung – mit spürbarem Komfortgewinn und minimalem Installationsaufwand.

Ottocast A2Air Pro im Test: Adapter für Android Auto Wireless

Der Ottocast A2Air Pro erlaubt die kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System im PKW über Android Auto Wireless. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • preiswert
  • Knopf zum Trennen der Verbindung
  • zwei Kabel im Lieferumfang

Der Ottocast A2Air Pro erlaubt die kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System im PKW über Android Auto Wireless. Wie das funktioniert, zeigt der Test.

Mit Android Auto Wireless entfällt das lästige Anschließen des Smartphones per USB-Kabel an das Infotainment-System. Stattdessen koppelt sich das Gerät automatisch per Bluetooth mit dem Auto, was den Funktionsumfang der kabelgebundenen Version vollständig erhält. Allerdings unterstützt nicht jedes Auto diese kabellose Nutzung, was gerade bei älteren Fahrzeugen vor 2019 häufig zutrifft.

Mit dem A2Air Pro bietet Ottocast den Nachfolger des beliebten Adapters Ottocast A2Air. Mit einem derzeit reduzierten Preis von 41 Euro (Code: TS20) beim Hersteller ist es eine preiswerte und verlässliche Lösung.

Design

Der rechteckige Formaktor mit abgerundeten Ecken entspricht weitgehend dem Vorgänger, das Design ist jedoch etwas zurückhaltender und nüchterner. Damit passt es gut zu gängigen Armaturen in Kraftfahrzeugen. Fast identisch sind die Abmessungen von 50 × 50 × 15 mm. Neu hinzugekommen ist ein runder Button, um die bestehende Verbindung zwischen Smartphone und Adapter zu trennen. Das erleichtert den Wechsel von einem Mobilgerät zu einem anderen. Als Anschluss dient USB-C, Ottocast liefert jeweils ein Kabel mit USB-C und USB-A am anderen Ende mit.

Einrichtung & Funktion

Die Einrichtung des Ottocast A2Air Pro ist grundsätzlich einfach. Man verbindet das Gerät per Bluetooth mit dem Smartphone über Ottocast-XXXX. Anschließend baut das Infotainment-System eine Verbindung zu Android Auto auf. Der Adapter dient sozusagen als Platzhalter. Das funktioniert innerhalb von 25 Sekunden schnell und zuverlässig. Ausprobiert haben wir es mit einem Samsung Galaxy S23, einem Honor Magic V2 sowie einem Google Pixel 9 Pro in einem Hyundai und einem Opel.

Preis

Normalerweise kostet der Ottocast A2Air Pro rund 70 Euro. Mit dem Code TS20 bekommen unsere Leser einen exklusiven Rabatt von 20 Prozent. Damit sinkt der Preis auf 41 Euro.

Fazit

Der Ottocast A2Air Pro ist ein preiswerter und zuverlässiger Adapter, um bei älteren Fahrzeugen mit Android Auto eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und Infotainment-System herzustellen. Gegenüber dem Vorgänger bringt der kleine Adapter einen Vorteil mit: Per Taste kann man die bestehende Verbindung trennen, wenn man etwa das Auto mit einem anderen Handy verbinden will. Der Preis ist zudem fair.

AA Wireless Two im Test: Adapter für kabelloses Android Auto

Der AA Wireless Two rüstet kabelloses Android Auto preiswert im Fahrzeug nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • günstig
  • kompaktes & schickes Design
  • Button zum Wechseln zwischen zwei Smartphones

NACHTEILE

  • kein Kabel für USB-C auf USB-C
  • unterstützt nur Android Auto
  • Verbindung steht erst nach rund 30 Sekunden

Der AA Wireless Two rüstet kabelloses Android Auto preiswert im Fahrzeug nach. Wie gut der Adapter ist, zeigt dieser Test.

Die zweite Generation des Adapters von AA Wireless ermöglicht es, Smartphones kabellos via Android Auto mit dem Auto zu verbinden. Wer noch ein Infotainment-System ohne Wireless-Anbindung nutzt, kann mit dem AA Wireless Two dieses Feature günstig nachrüsten. Für Fahrzeuge mit bereits integriertem kabellosem Android Auto ist der Adapter nicht gedacht.

Das Design ist komplett überarbeitet. Neu ist der Button, um die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone zu trennen. Das erlaubt den raschen Wechsel zwischen zwei Smartphones. Wie gut sich der neue Adapter in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.

Achtung: Das Gerät rüstet Android Auto nicht nach, das Infotainment-System des Fahrzeugs muss diese Schnittstelle bereits unterstützen.

Design & Lieferumfang

War der Vorgänger AA Wireless (Testbericht) noch quadratisch mit abgerundeten Ecken gestaltet, ist das Two-Modell jetzt von oben betrachtet rechteckig. Die Ränder sind stark abgerundet, sodass der Adapter einem elliptischen Zylinder entspricht. Das Design des Gehäuses ist gelungen und ansehnlich.

Auffälligstes Merkmal ist der kreisförmige Button, der von einer LED-Leuchte umrundet wird. Damit trennt man die Bluetooth-Verbindung mit dem bestehenden Mobilgerät, um zu einem anderen Smartphone wechseln zu können. Der Adapter ist etwa so groß wie ein Feuerzeug und lässt sich so unauffällig im Cockpit verstauen. Als Anschluss dient USB-C, ein Kabel für USB-A auf USB-C ist im Lieferumfang enthalten. Alternativ kann man auch ein USB-C auf USB-C-Kabel nutzen, das muss man aber separat erwerben.

Einrichtung & Funktionen

Die Einrichtung ist denkbar einfach: Man stöpselt das Gerät im Fahrzeug ein und verbindet anschließend das Smartphone per Bluetooth mit dem AA Wireless. Wir empfehlen vorab, Android Auto mit einer Kabelverbindung mit dem Smartphone komplett einzurichten. Anschließend übernimmt der Adapter als Platzhalter die Rolle des Handys, damit eine kabelgebundene Verbindung via Bluetooth möglich ist. Bis die Verbindung steht, vergehen etwa 30 Sekunden. Das dauert zwar länger, als das Smartphone selbst einzustöpseln – ist auf Dauer aber komfortabler. Carplay beherrscht der AA Wireless Two nicht. Das ist schade, da es Adapter in der Preisklasse gibt, die beide Plattformen unterstützen.

Per Taste ist es möglich, die Verbindung zum bestehenden Mobilgerät zu trennen, damit sich der Adapter mit einem anderen Smartphone verbinden kann. Zum Aktivieren des Pairing-Modus hält man die Taste standardmäßig 2 Sekunden lang gedrückt. Um zum nächsten gekoppelten Gerät zu wechseln, genügt ein einfacher Tastendruck. Der Stand-by-Modus zur Trennung des Adapters erfolgt standardmäßig, wenn kein weiteres Gerät gekoppelt ist. Für einen Werksreset muss man die Taste 10 Sekunden lang gedrückt halten.

Zur Nutzung ist die Companion App nicht nötig, optional können Anwender diese aber über den Google Play Store beziehen. Die App erleichtert die Einrichtung der Verbindung zwischen Handy und Adapter. In der App stehen den Nutzern zudem weitere Optionen zur Verfügung. Hier kann man etwa die Taste mit alternativen Funktionen belegen (Drücken, doppeltes Drücken, langes Drücken) und Firmware-Updates installieren. Der Hersteller verspricht zudem regelmäßige OTA-Updates.

Getestet haben wir den Adapter mit einem Opel Astra K sowie einem Honor Magic V2 und einem Samsung Galaxy S23. Probleme hatten wir bislang keine bei der Einrichtung. Wir werden den Adapter weiter nutzen und diesen Testbericht bei Bedarf aktualisieren.

Preis

Den AA Wireless Two gibt es derzeit nur direkt beim Hersteller zu kaufen. Er kostet aktuell 48 Euro statt regulär 60 Euro.

Fazit

Der AA Wireless Two ist ein kompakter Adapter, um nachträglich eine kabellose Verbindung zwischen Smartphone und dem Infotainment-System eines Fahrzeugs zu ermöglichen. Das Gerät unterstützt ausschließlich Android Auto und stellt die Verbindung in rund 30 Sekunden her. Praktisch ist die Taste, mit der Nutzer zwischen mehreren Smartphones hin und her wechseln können. Der Preis ist zudem fair. Das im Lieferumfang enthaltene Kabel eignet sich nur für USB-C auf USB-A. Wer einen USB-C-Port im Auto hat, benötigt ein weiteres Kabel, welches nicht zum Lieferumfang gehört.

Anmerkung: Der Testbericht stammt vom 16.12.2024. Letztes Preis-Update erfolgte am 11.07.2025.

Motorola MA1 im Test: Adapter für Android Auto Wireless

Der Motorola MA1 ermöglicht Android Auto Wireless einfach und zuverlässig. Kompakter Dongle, unkomplizierte Einrichtung, aber mit Einschränkungen bei älteren Systemen.

VORTEILE

  • preiswert
  • einfache Einrichtung

NACHTEILE

  • nur USB-A-Anschluss
  • nicht kompatibel zu Apple Carplay

Der Motorola MA1 ermöglicht Android Auto Wireless einfach und zuverlässig. Kompakter Dongle, unkomplizierte Einrichtung, aber mit Einschränkungen bei älteren Systemen.

Android Auto Wireless ermöglicht, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Das erleichtert die Nutzung von Navigation, Musik-Streaming und anderen Smartphone-Funktionen, ohne dass lästige Kabel erforderlich sind. Für Fahrzeuge, die diese Funktion nicht ab Werk unterstützen, gibt es Adapter wie den Motorola MA1, der das Smartphone drahtlos ins Auto bringt. Wir haben den Adapter ausführlich getestet und erklären, ob sich die Investition für Android-Nutzer lohnt.

Design

Der Motorola MA1 Wireless Android Car Adapter ist ein kompakter, abgerundeter Dongle mit einem USB-A-Stecker, der optisch an einen Google Chromecast erinnert. Durch sein minimalistisches Design passt er unauffällig in jedes Fahrzeug. Der Adapter kommt ohne viel Zubehör aus, da er einfach an den USB-Port des Fahrzeugs angeschlossen wird, um sofort einsatzbereit zu sein. Einziger Nachteil: Es steht lediglich ein USB-A-Anschluss parat. Wer ein Fahrzeug nur mit USB-C nutzt, benötigt dann einen Adapter.

Einrichtung

Die Einrichtung des Motorola MA1 gestaltet sich unkompliziert. Zunächst muss das Android-Smartphone per Kabel mit dem Auto verbunden und eingerichtet werden. Ist dies erledigt, übernimmt der Adapter die Verbindung per Bluetooth automatisch. Das Auto erkennt den Adapter wie ein verbundenes Smartphone, was im Test zuverlässig funktionierte.

Allerdings zeigte sich, dass ältere Infotainment-Systeme, wie im Fall eines Opel Insignia, Probleme mit der Verbindung zu bestimmten Smartphones wie dem Xiaomi Mi 11 Ultra haben. Mit einem Motorola-Smartphone und dem aktuellen Xiaomi 12 Pro funktionierte die Verbindung jedoch problemlos. Der Fehler lag hier aber eher am Infotainment und nicht am Adapter.

Preis

Der Motorola MA1 ist aktuell für rund 56 Euro bei Amazon erhältlich, während der reguläre Preis zwischen 80 und 90 Euro liegt.

Fazit

Der Motorola MA1 Wireless Android Car Adapter ist eine praktische und unkomplizierte Möglichkeit, Android Auto kabellos im Auto zu nutzen. Er überzeugt durch sein kompaktes Design, einfache Einrichtung und zuverlässige Verbindung, vorausgesetzt das Infotainment-System des Autos kompatibel ist. Insgesamt bietet der Adapter ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist besonders für Nutzer mit kompatiblen Fahrzeugen eine lohnende Investition.

Ottocast A2Air im Test: Android Auto Wireless nachrüsten

Mit dem Ottocast A2Air können Fahrzeughalter das Android-Smartphone auch kabellos mit dem Auto verbinden. Wir haben den Adapter für Android Auto Wireless getestet.

VORTEILE

  • fairer Preis
  • schickes Design

NACHTEILE

  • nur USB-C-Anschluss
  • Anschluss sitzt recht tief im Gehäuse

Mit dem Ottocast A2Air können Fahrzeughalter das Android-Smartphone auch kabellos mit dem Auto verbinden. Wir haben den Adapter für Android Auto Wireless getestet.

Android Auto ermöglicht es als Software-Schnittstelle, das Android-Smartphone nahtlos mit dem Infotainment-System eines Autos zu verbinden. Dadurch können Fahrer Apps wie Google Maps, Spotify oder Whatsapp direkt über das Display des Fahrzeugs steuern, entweder per Touchscreen, Sprachbefehle oder Bedienelemente am Lenkrad. Android Auto sorgt für eine sicherere Nutzung des Smartphones während der Fahrt, indem es eine benutzerfreundliche und ablenkungsarme Oberfläche bietet. Zudem werden Benachrichtigungen übersichtlich dargestellt. Man kann auch Anrufe tätigen, Nachrichten versenden und Musik hören, ohne das Telefon in die Hand nehmen zu müssen.

Android Auto Wireless ist eine Erweiterung, um das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System des Autos zu verbinden. Anstatt das Gerät über ein USB-Kabel anzuschließen, verbindet sich das Smartphone automatisch per Bluetooth mit dem Fahrzeug. Diese drahtlose Verbindung bietet den gleichen Funktionsumfang wie die kabelgebundene Version. Android Auto Wireless sorgt so für eine noch bequemere und flexiblere Nutzung während der Fahrt.

Allerdings unterstützen nicht alle Infotainment-Systeme eine kabellose Verbindung zu Android Auto. Mit einem Adapter können Fahrzeughalter hier aber schnell und günstig nachrüsten. In diese Kategorie gehört der Ottocast A2Air. Der Adapter ermöglicht es, Android Auto kabellos zu nutzen. Für Fahrer, deren Fahrzeuge keine drahtlose Verbindung von Haus aus unterstützen, verspricht der A2Air damit eine einfache und kompakte Lösung. Wir haben uns den Adapter von Ottocast genauer angesehen, um zu prüfen, ob er das hält, was er verspricht.

Design

Der Ottocast A2Air bietet ein auffälliges Design. Das kantige, quadratische Gerät hat eine kompakte Größe von 58 × 58 × 16 Millimetern und passt damit problemlos in jedes Fahrzeug. Besonders ins Auge fällt die Maserung in zwei Violetttönen, die dem Adapter einen einzigartigen Look verleiht. Der USB-C-Anschluss des A2Air ist allerdings etwas tief im Gehäuse verbaut, was die Nutzung kurzer, abgewinkelter USB-Kabel erschwert. Dies könnte für einige Nutzer ein Nachteil sein, wenn das vorhandene Kabel nicht passt.

Ottocast

Ottocast TechStage.de

Einrichtung & Funktion

Die Einrichtung des Ottocast A2Air ist grundsätzlich einfach, erfordert jedoch manchmal mehrere Anläufe. Den Ottocast findet man als AUTO-B55A. In unserem Test gelang es erst beim zweiten Versuch, eine stabile Bluetooth-Verbindung zwischen dem Adapter und dem Smartphone herzustellen. Der Adapter verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht danach die kabellose Nutzung von Android Auto im Auto. Hat die Verbindung einmal funktioniert, bleibt sie stabil und bietet ein zuverlässiges Benutzererlebnis.

Preis

Beim Hersteller selbst gibt es den Ottocast A2Air derzeit für nur 35 Euro statt 59 Euro. Bei Proshop sind 57 Euro fällig. Damit liegt der Adapter preislich im mittleren Segment und bietet eine attraktive Möglichkeit, kabelloses Android Auto nachzurüsten, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Fazit

Der Ottocast A2Air ist eine praktische und optisch ansprechende Lösung, um kabelloses Android Auto im Auto nachzurüsten. Trotz kleinerer Schwächen, wie dem tief sitzenden USB-C-Anschluss und der gelegentlich schwierigen Ersteinrichtung, überzeugt der Adapter durch sein modernes Design und seine stabile Funktion im Alltag. Wer auf der Suche nach einem preiswerten Adapter ist, findet im Ottocast A2Air eine empfehlenswerte Option.

Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter im Test

So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • günstig
  • unterstützt Android Auto und Apple Carplay
  • Adapter-Kabel im Lieferumfang

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung
  • Einrichtung mit Carplay erst nach zweitem Versuch erfolgreich

So klein wie ein USB-Stick und doch so vielfältig: Der Wireless-Adapter von Robofun erlaubt die kabellose Nutzung von Android Auto und Apple Carplay – und das zum Spottpreis.

Wer ein Fahrzeug ohne kabellose Option für Apple Carplay und Android Auto hat, kann diese Funktion mit dem Robofun-2-in-1-Adapter für nur 26 Euro günstig nachrüsten. Der Adapter ist dabei so kompakt wie ein USB-Stick. Damit kann man das Gerät auch bequem mit sich führen, falls man ein anderes Fahrzeug – etwa Car-Sharing – nutzt. Auch Personen, die sich ein Fahrzeug teilen, aber jeweils ein iPhone und Android-Smartphone nutzen, benötigen damit keine zwei separaten Adapter mehr. Wie gut sich der kleine und preiswerte Adapter schlägt, zeigt dieser Test.

Design & Lieferumfang

Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter ist gerade einmal so groß wie ein USB-Stick. Auf dem rechteckigen Gehäuse befindet sich das Logo für Android Auto. Davon sollten sich iOS-Nutzer aber nicht abschrecken lassen, denn der Adapter funktioniert für Android Auto und Apple Carplay gleichermaßen. Die Verarbeitung des Sticks wirkt sehr einfach, bei dem Preis gibt es aber auch nichts zu meckern.

Als Anschlussmöglichkeit bietet der Adapter einen Slot für USB-A. Der Hersteller legt zudem zwei Verlängerungskabel mit USB-A und USB-C bei, falls die Stick-Form für das jeweilige Cockpit ungünstig sein sollte – das ist sehr löblich. Eine rudimentäre Gebrauchsanweisung, für die man definitiv eine Lesebrille benötigt, ist auch dabei.

Einrichtung & Funktionen

Die Installation ist denkbar einfach: Man steckt den Stick in den USB-Anschluss im Fahrzeug ein. Anschließend sucht man mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät, koppelt es und wartet dann, bis die Verbindung steht. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Icon für jeweils Android Auto oder Apple Carplay erscheinen.

Bei Android funktionierte das auf Anhieb, was aber damit zusammenhängen könnte, dass mit dem Fahrzeug mehrheitlich Android Auto genutzt wurde. Mit dem iPhone haben wir mehrere Anläufe benötigt, bis die Verbindung stand. Es ist vor der ersten Nutzung empfehlenswert, zunächst das Smartphone per Kabel einzustecken und dann Apple Carplay oder Android Auto zu konfigurieren. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K und einem Samsung Galaxy S23, Honor Magic V2 sowie einem iPhone 12 Pro. Wir werden den Adapter noch mit anderen Fahrzeugen der Kollegen ausprobieren.

Preis

Der Robofun 2 in 1 Carplay Wireless und Android Auto Adapter kostet bei Amazon derzeit nur 26 Euro – das ist ein hervorragender Preis.

Fazit

Der Robofun 2-in-1-Adapter bietet eine günstige Möglichkeit, kabelloses Android Auto und Apple Carplay in Fahrzeugen nachzurüsten. Das kompakte Gerät überzeugt mit einfacher Einrichtung, universeller Kompatibilität und praktischen Extras wie Verlängerungskabel mit USB-C und USB-A. Die Einrichtung funktionierte bei Android Auto auf Anhieb, bei Carplay haben wir zwei Anläufe benötigt. Angesichts des Preises und der Funktionalität ist der Adapter eine klare Empfehlung für preisbewusste Nutzer.

Xuda Drahtloser Carplay Android Auto Wireless Adapter im Test: Für nur 10 Euro

Der drahtlose Adapter für Apple Carplay und Android Auto von Xuda ist so klein wie ein USB-Stick und kostet nur 12 Euro. Doch funktioniert der Adapter auch? Das zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • Adapter für USB-C
  • Support für Android Auto und Apple Carplay

NACHTEILE

  • Probleme beim Einrichten mit Carplay
  • rudimentäre Anleitung in winziger Schrift
  • Stick-Format nicht in jedem Cockpit vorteilhaft

Der drahtlose Adapter für Apple Carplay und Android Auto von Xuda ist so klein wie ein USB-Stick und kostet nur 12 Euro. Doch funktioniert der Adapter auch? Das zeigt der Test.

Der Wireless-Adapter von Xuda für Android Auto und Apple Carplay ermöglicht es, das Smartphone kabellos mit dem Infotainment-System zu verbinden. Das ist interessant bei älteren Fahrzeugen, bei denen das von Haus aus nur per Kabel möglich ist. Wir haben den Adapter von Aliexpress für nur 10 Euro getestet und zeigen, wo der Haken ist.

Achtung: Der Adapter rüstet Android Auto oder Apple Carplay nicht nach. Er ergänzt das Infotainment lediglich um die drahtlose Verbindungsmöglichkeit mit dem Mobilgerät.

Design & Lieferumfang

Der Xuda Wireless-Adapter für Carplay und Android Auto ist kaum größer als ein USB-Stick. Ein Kabel benötigt man so nicht. Das Stick-förmige Design ist möglicherweise aber nicht für jedes Auto von Vorteil. Die Verarbeitung wirkt recht einfach, was angesichts des günstigen Preises jedoch zu verschmerzen ist. Als Anschlussoption bietet der Adapter standardmäßig einen USB-A-Stecker. Besonders praktisch: Der Hersteller liefert einen Adapter für USB-C mit. Eine sehr knappe Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei, auch wenn deren winzige Schrift fast zwingend eine Lesebrille erfordert.

Einrichtung & Funktionen

Die Installation gestaltet sich grundsätzlich einfach: Man steckt den Adapter in den USB-Anschluss des Fahrzeugs, sucht anschließend mit dem iPhone oder Android-Smartphone per Bluetooth nach dem Gerät, koppelt es und wartet, bis die Verbindung steht. Danach sollte auf dem Infotainment-System das Icon für Android Auto oder Apple Carplay erscheinen.

Mit Android-Geräten funktionierte die Einrichtung in unserem Test auf Anhieb. Mit dem iPhone hingegen war die Verbindung deutlich zickiger: Erst nach mehreren Anläufen konnten wir Carplay starten, was möglicherweise daran liegt, dass das Fahrzeug zuvor überwiegend mit Android Auto genutzt wurde. Wir werden die Einrichtung für ein iPhone in anderen Fahrzeugen aus der Redaktion erneut testen. Wir haben den Adapter in einem Opel Astra K mit einem Samsung Galaxy S23, einem Honor Magic V2 und einem iPhone 12 Pro ausprobiert.

Preis

Bei Aliexpress kostet der Xuda-Adapter nur lächerliche 10 Euro. Ein Nachteil beim Kauf von Produkten aus chinesischen Stores kann sein, dass Lieferzeiten sehr lang sind und die Qualität sowie Rückgabemöglichkeiten oft schwer einschätzbar oder eingeschränkt sind.

Fazit

Der Xuda-Wireless-Adapter für Apple Carplay und Android Auto hat einen unschlagbar günstigen Preis und ein sehr kompaktes Format. Besonders für ältere Fahrzeuge, die nur kabelgebundene Verbindungen unterstützen, bietet er eine praktische Möglichkeit zur kabellosen Nutzung von Smartphone-Integrationsdiensten.

Während die Einrichtung mit Android-Smartphones reibungslos funktionierte, bereitete die Verbindung mit einem iPhone anfangs Schwierigkeiten. Angesichts des Preises und der gebotenen Grundfunktionalität ist der Adapter ein interessanter Einstieg in die Welt der kabellosen Smartphone-Integration, auch wenn er nicht ganz ohne Haken ist verglichen mit Modellen con Carlinkit oder Ottocast.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Ottocast P3 Carplay AI Box

AA Wireless 2023

Mini Carplay & Android Auto Box Dongle

Carpuride H02

Ottocast MX 3in1

Ottocast Car TV Mate Pro

Weitere Informationen zu smartem Autozubehör finden sich in diesen Artikeln:



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Künstliche Intelligenz

Eufy Omni E28 Hydrojet im Test: Saugroboter und Nasssauger für Polster & Auto


Der Eufy Omni E28 Hydrojet kombiniert Saugroboter mit Wischwalze und abnehmbaren Nasssauger in einem Gerät. Für 730 Euro bietet er eine clevere 2-in-1-Lösung.

Hybridkonzepte bei Saugrobotern gibt es immer wieder, außer fürs Marketing sind sie aber nicht unbedingt sinnvoll oder nützlich. Der Eufy Omni E28 Hydrojet ist das Gegenbeispiel, er geht einen ungewöhnlichen Weg: Statt nur Saugen und Wischen für den Fußboden zu kombinieren, integriert er einen vollwertigen Nasssauger in die Station. Damit lassen sich Polster, Autositze und Teppiche von Hand reinigen – eine Funktion, die kein anderer Saugroboter bietet. Der Roboter selbst arbeitet mit einer rotierenden Wischwalze statt mit Wischmopps oder einfachen Wischtüchern.

Bei einem Preis von aktuell 730 Euro (bei Ebay) liegt er deutlich unter Premium-Modellen der Konkurrenz, die oft über 1000 Euro kosten. Die Station beherbergt unten den Roboter und oben die abnehmbare Nasssauger-Einheit mit 2,5 Liter Frischwasser- und 1,8 Liter Schmutzwassertank. Diese Tanks versorgen gleichzeitig den Roboter mit Wasser für seine Wischwalze. Ein cleveres Konzept, das zwei Geräte in einem vereint und dabei Platz spart.

Wir haben beide Funktionen ausgiebig getestet und zeigen unsere Erfahrungen. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Eufy Omni E28 Hydrojet?

Die Station wirkt durchdacht konstruiert, auch wenn sie mit 484 x 440 x 371,5 mm nicht gerade kompakt ausfällt. Der Roboter parkt unten, während die Nasssauger-Einheit mit den Wassertanks oben sitzt. Unter einer Plastikhaube links verbirgt sich der Kunststoffschlauch mit Bürsten-Saugaufsatz. Die gesamte obere Einheit lässt sich abnehmen und separat nutzen. Ein versenkbarer Tragegriff erleichtert den Transport – im Test erweist sich das als praktisch, wenn man zum Auto geht. Die Verarbeitung des schwarzen Kunststoffgehäuses ist ordentlich. Die glänzenden Elemente der Tanks und des Roboters ziehen aber Fingerabdrücke und Schmutzflecken stark an und verkratzen leicht.

Die Stromversorgung erfolgt clever über die Nasssauger-Einheit zur Station – wird diese abgenommen, verliert die Station ihre Stromverbindung. Der Roboter bleibt dennoch über WLAN ansteuerbar, was im Test wichtig war, als wir vergessen hatten, ihn vorher zu parken. Der Staubbeutel für die automatische Absaugung versteckt sich unter der Schlauch-Aufbewahrung hinter einer Klappe – eine platzsparende Lösung.

Der Roboter selbst fällt durch seine markante, quadratische Form mit abgerundeten Ecken auf. Diese macht ihn weniger wendig als runde Konkurrenten – im Test stupst er beim Wenden häufiger an Stuhlbeine. Der transparente Deckel auf der Oberseite verdeckt Staubbehälter und Schmutztank, lässt sich aber leicht abnehmen. Die Wischwalze sitzt fest am Unterboden und macht einen robusten Eindruck. Mit 346 mm Durchmesser und 111 mm Höhe ist er kompakter als viele Konkurrenten, die hohe Bauform könnte aber unter niedrigen Möbeln problematisch werden.

Einrichtung: Wie schnell ist der Eufy Omni E28 Hydrojet betriebsbereit?

Die Einrichtung erfolgt über die Eufy Clean App. Durch gleichzeitiges Drücken der Home- und Ein-/Aus-Taste wechselt der Roboter in den Suchmodus. Die App benötigt Bluetooth-Berechtigung und findet den Roboter automatisch. Anschließend verbindet man ihn mit einem 2,4-GHz-WLAN – ein 5-GHz-Netz wird wie auch bei der Konkurrenz nicht unterstützt.

Ein großes Manko zeigt sich im Test: Die App kann nur einen Roboter gleichzeitig verwalten. Weitere Geräte lassen sich nur über Einladungen anderer Nutzer hinzufügen. Wir mussten für unseren Zweit-Roboter einen separaten Account anlegen – ungewöhnlich und umständlich für eine moderne Saugroboter-App. Roborock oder Ecovacs machen das deutlich eleganter.

Die Kartierung dauert 20 bis 30 Minuten. Die automatische Raumerkennung funktioniert gut, nur offene Küchen muss man manuell vom Wohnbereich trennen. Die App bietet alle wichtigen Funktionen: Bodentypen anpassen, Teppiche einzeichnen, Sperrzonen definieren. Im Beta-Bereich finden sich zwei interessante Zusatzfunktionen: Die Schmutzinspektion prüft nach der Reinigung auf verbliebene Verschmutzungen – im Test funktionierte das nur mäßig zuverlässig. Die punktuelle Reinigung wischt erkannte Flecken wie Kaffee intensiv nach, selbst wenn nur der Saugmodus läuft.

Navigation: Wie gut erkennt der Eufy Omni E28 Hydrojet Hindernisse?

Die Navigation zeigt deutliche Schwächen. Der Roboter stupst mit Heck oder Frontschild regelmäßig an Stuhlbeine – nicht rabiat, aber merklich häufiger als Premium-Konkurrenten. Die quadratische, abgerundete Form macht ihn weniger wendig als runde Modelle. Er umkurvt Hindernisse nicht elegant, sondern eckt beim Wenden an. Im Test verschob er leichte Stühle mehrfach um einige Zentimeter.

Das Fahrgeräusch ist deutlich lauter als bei Premium-Konkurrenten. Während ein Mova V50 Ultra Complete fast lautlos fährt, erinnert der Eufy an ein RC-Spielzeug. Der Motor beschleunigt nicht gleichmäßig, sondern schubweise – das erzeugt ein unruhiges, wechselndes Geräusch. Mit 64 dB(A) liegt er im oberen Bereich.

Längerflorige Teppiche bereiten massive Probleme: Im Test faltete er unseren Hochflorteppich mehrfach auf. Die Teppicherkennung hebt die Wischwalze zwar bis 13,5 mm an, das reicht aber nicht immer. Absturzsensoren und Lasersensor zur Kartierung arbeiten hingegen zuverlässig. Die ausfahrbaren Seitenbürsten erreichen Ecken besser als fest montierte, verfangen sich aber gelegentlich in Fransen.

Reinigung: Wie gut saugt und wischt der Eufy Omni E28 Hydrojet?

Die Saugleistung überzeugt auf Hartböden vollständig. Mit nominell 20.000 Pa entfernt der Roboter zuverlässig Staub, Krümel und sogar schwerere Partikel wie Haferflocken. Die Duo-Spiral-Bodenbürste mit Gummilamellen und Borsten arbeitet effektiv, Haare werden durch den in der Mitte geteilten Aufbau zuverlässig abgewickelt. Dieses Bodenbürsten-Design kennen wir sonst etwa schon von Roborock, unter anderem bei den Saros-Modellen. Zudem gefällt uns, dass Eufy auf zwei Seitenbürsten setzt, die sich gegenläufig nach innen drehen und so Schmutz gezielt zum Roboter schaufeln. Auf Hartboden klappt das auch ausgesprochen zuverlässig, bis auf wenige Ausnahmen.

Auf hochflorigem Teppich enttäuscht die Leistung: Maximal 65 Prozent unseres Testschmutzes (eine Mischung aus Mehl und Haferflocken) schaffte er zu entfernen – trotz der beworbenen 20.000 Pa.

Die Wischwalze ist das absolute Highlight. Das HydroJet-System rotiert mit 180 Umdrehungen pro Minute und drückt mit konstant 1,5 kg auf den Boden. Im Test entfernte sie eingetrocknete Milch, Kaffeeflecken und sogar leichte Rotweinflecken. Nach jedem Raum kehrt der Roboter zur Station zurück, wo die Walze gewaschen wird. Nach Vollendung der Reinigungsaufgabe wird sie gewaschen und per Heißluft getrocknet, was Geruchsbildung effektiv verhindert.

Sie verwendet kontinuierlich Frischwasser aus dem 180-ml-internen Tank, der sich automatisch aus der Station nachfüllt. Ein integrierter Schaber reinigt die Walze bereits während der Fahrt. So entfernt der Roboter Schmutz effektiv vom Boden, anstatt ihn zu verschmieren. Man muss diesen Schaber jedoch gelegentlich ausbauen und reinigen, weil sich dort Schmutzrückstände ansammeln. Gleiches gilt für den Schmutzauffangtank im Roboter: Obwohl auch er in der Station gereinigt wird, bleiben Reste zum Teil aber haften. Wöchentliches Auswaschen ist nötig. Genügt der 260-ml-Staubbehälter nicht und muss bei starker Verschmutzung zwischengeleert werden, unterbricht der Roboter die Reinigung und kehrt zur Station zurück.

Der Nasssauger überrascht positiv. Im Test reinigten wir verschmutzte Autopolster nach einem Kindergeburtstag, eine Couch mit diversen Flecken und verschiedene Teppiche. Die Schokoladenflecken im Auto verschwanden nach 10 Minuten intensiver Bearbeitung fast vollständig. Auf der Couch blieben nur noch Schatten der ursprünglichen Flecken. Der Nasssauger arbeitet mit ordentlich Saugkraft und die Borsten lösen festsitzenden Schmutz gut. Tierhaare sammeln sich praktischerweise an den Borsten und lassen sich einfach abziehen.

Problematisch sind kleine Kieselsteine, die sich im Saugaufsatz verfangen und mühsam mit dem Fingernagel entfernt werden müssen – beim Autosaugen ein häufiges Problem. Das Handteil liegt gut in der Hand, die Wasserzufuhr-Taste reagiert einwandfrei. Die Selbstreinigungsfunktion des Schlauchs hilft bei leichten Verstopfungen im Schlauch oder Saugaufsatz.

Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Eufy Omni E28 Hydrojet?

Der 3,2-Ah-Lithium-Ionen-Akku ermöglicht laut Hersteller drei Stunden Betriebsdauer. Im Test verbraucht der Roboter für unsere 60 Quadratmeter Testfläche im Standardmodus 31 Prozent der Akkuladung. Hochgerechnet schafft er etwa 190 Quadratmeter mit einer Ladung – das reicht für die meisten Wohnungen. Im Maximalmodus und mit intensivem Wischen reduziert sich die Fläche auf etwa 120 Quadratmeter.

Die Ladezeit von 3,5 Stunden ist durchschnittlich. Der Roboter kehrt bei niedrigem Akkustand automatisch zur Station zurück und setzt die Reinigung später fort. Im Test funktionierte das zuverlässig. Die Matter-Unterstützung ermöglicht smartes Laden zu günstigen Stromtarifen – ein durchdachtes Feature für Sparfüchse.

Preis

Mit einem Preis von 730 Euro bei Ebay positioniert sich der Eufy Omni E28 Hydrojet clever im Markt. Premium-Saugroboter mit guter Wischfunktion wie der Ecovacs X8 Pro Omni kosten ähnlich viel – ohne Nasssauger.

Fazit

Der Eufy Omni E28 Hydrojet ist ein mutiges Konzept, das trotz Schwächen aufgeht. Die Kombination aus Saugroboter und abnehmbarem Nasssauger ist innovativ und im Alltag tatsächlich praktisch. Im Test überzeugten uns besonders die effektive Wischwalze und der leistungsstarke Nasssauger. Für Familien mit Kindern oder Haustierbesitzer ist die Vielseitigkeit ein echter Mehrwert. Flecken von Eis oder Getränken auf den Autositzen kann man so recht zuverlässig herausbekommen.

Die Schwächen liegen in der ungeschickten Navigation durch die abgerundete, quadratische Form und der enttäuschenden Teppichreinigung. Der Roboter ist zudem etwas laut und die App könnte umfangreicher sein. Trotzdem: Für 730 Euro erhält man zwei vollwertige Reinigungsgeräte, die einzeln gekauft deutlich mehr kosten würden. Der Eufy findet seine Nische zwischen Premium-Saugrobotern und der Anschaffung zweier separater Geräte. Wer beide Funktionen braucht und Kompromisse bei Navigation und Teppichreinigung verschmerzen kann, erhält ein faires Gesamtpaket.



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Künstliche Intelligenz

Windows 11 bekommt besseren Bluetooth-Klang


Microsoft bringt den Bluetooth-Support in Windows 11 auf Vordermann. Im Laufe des Jahres sollen die ersten Desktop-PCs und Notebooks eine neue Variante des Funkstandards Bluetooth Low Energy (LE) Audio erlernen. Die darin integrierten Tonprofile ermöglichen einen besseren Klang als beim bisherigen Modus, sobald auch das Mikrofon eines Bluetooth-Headsets zum Einsatz kommt.

Bislang setzt Microsoft weitgehend auf den alten Funkstandard Bluetooth Classic Audio, der zwischen dem Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) und Hands-Free Profile (HFP) wechselt. Nur A2DP gibt Ton in hoher Qualität wieder.

Das Hands-Free Profile ist für Sprach-Chats mit Mikrofon notwendig, etwa in Videokonferenzen, setzt die Tonqualität jedoch hörbar herab, um Bandbreite zu sparen. Statt Stereo- gibt es nur noch Mono-Sound, zusätzlich ist das Audiosignal erheblich komprimiert. Die Abtastrate liegt lediglich bei 8000 bis 16.000 Hertz.

Bluetooth LE Audio ermöglicht längst eine bessere Audioqualität mit 32.000 Hertz und dem LC3-Codec – auch während der gleichzeitigen Verwendung eines Mikrofons. Microsoft erweitert das auf Stereo-Sound. Das ist ein erheblich geringerer Nachteil gegenüber Bluetooth ohne Mikrofon als beim bisherigen Ansatz.

Theoretisch können Windows-Systeme schon seit dem Funktions-Update Windows 11 24H2 eingeschränkt LE Audio wiedergeben. Allerdings fehlen dafür auf den meisten Desktop-PCs und Notebooks die passenden Treiber. Das Problem will Microsoft jetzt angehen und verspricht neue Treiberpakete von Herstellern. Erste Updates sollen bis zum Jahresende kommen, wahrscheinlich per Windows-Update.

Abseits von Windows müssen auch das Funkmodul im Rechner und das verbundene Headset Bluetooth LE Audio unterstützen. Das ist heutzutage bei den meisten Funkmodulen und Headsets mit Bluetooth-LE-Support der Fall. Wohlgemerkt unterstützt nicht jede Bluetooth-LE-Hardware auch LE Audio. Im Preisvergleich lassen sich Headsets entsprechend filtern. Neue Wi-Fi-7-Karten sollten LE Audio beherrschen.

Im Zweifelsfall können Nutzer ein passendes Funkmodul für unter 20 Euro kaufen. Bluetooth-Funk ist immer Teil von WLAN-Kärtchen, die standardmäßig in Desktop-PCs und Notebooks per M.2 E-Key eingesteckt sind.

Über Firm- und Software will Microsoft zusammen mit Partnern weiter an LE Audio feilen und auf CD-Qualität mit einer Abtastrate von 48.000 Hertz kommen. Einen Zeitplan dafür teilt die Firma bislang nicht.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste Ventilator im Test – Shark & Xiaomi vor Dyson


Wir zeigen die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests. Der Testsieger der Bestenliste ist leise, sparsam, stark – und kostet nur 90 Euro.

Ein Ventilator kann nur dann die Raumluft tatsächlich um ein paar Grad senken, wenn er kühlere Luft in den Raum bläst. Eine Möglichkeit ist, ihn in die Tür zu stellen, sodass er die potenziell kühlere Luft aus der Gebäudemitte in den Raum bläst. Aber auch in geschlossenen Räumen sorgen Ventilatoren für eine gefühlte Abkühlung. Denn ein Luftzug lässt den Schweiß auf der Haut verdunsten. Über einen thermodynamischen Effekt wird so Kälte freigesetzt. Aber Achtung: Wer sich über einen längeren Zeitraum direkt von einem Ventilator anblasen lässt, riskiert, sich zu erkälten oder einen Zug zu holen.

Die Auswahl an Modellen ist jedoch so vielfältig, dass die Entscheidung schwerfällt. Wir zeigen hier die zehn besten Ventilatoren aus unseren Tests und geben Tipps, worauf man beim Kauf eines Ventilators achten sollte.

Achtung: Gerade in den sehr warmen Sommerwochen sind die Preise der Ventilatoren teilweise deutlich höher als bei kühlerem Wetter. Das liegt wohl an der hohen Nachfrage und eventuellen Lieferengpässen. Wir empfehlen regelmäßig die tatsächlichen Preise zu überprüfen und bei einem guten Angebot schnell zuzuschlagen.

Welcher ist der beste Ventilator?

Testsieger ist der Levoit LPF-R432. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Xiaomi Mi Standing Fan 2. Besonders vielseitig ist der Shark Flexbreeze Pro Mist mit Akku und integrierter Wassersprühvorrichtung. Hier ist unser komplettes Ranking:

KURZÜBERSICHT

Testsieger

Levoit LPF-R432-WEU

Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €

Der Levoit LPF-R432 überzeugt als flüsterleiser Kraftprotz mit cleveren Extras. Das 2-in-1-Design, die doppelte Oszillation und zwölf Geschwindigkeitsstufen heben ihn von der Konkurrenz ab. Nur die fehlende App-Steuerung und das sichtbare Kabel verhindern die Bestnote. Für 90 Euro erhält man einen durchdachten Turmventilator, der in puncto Leistung und Laufruhe Maßstäbe setzt.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • beeindruckende Windkraft
  • 2-in-1-Design
  • doppelte Oszillation
  • sparsamer Stromverbrauch

NACHTEILE

  • keine App-Steuerung
  • Stromkabel in Säulenmitte
  • fehlender Tragegriff
  • sehr kleine Fernbedienung

Mit Akku & Sprühoption

Shark Flexbreeze Pro Mist

Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption

Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist leistungsstark und vielseitig einsetzbar. Dank seiner flexiblen Bauweise lässt er sich sowohl als Stand- als auch als Tischventilator nutzen. Besonders positiv fallen der leise Betrieb und der geringe Energieverbrauch auf. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht uneingeschränkte Mobilität – ideal für die Terrasse, den Balkon oder im Garten. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf ihrer Webseite für 169 Euro.

VORTEILE

  • leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
  • Stand- und Tischventilator
  • Akku-Betrieb
  • 180-Grad-Oszillation

NACHTEILE

  • Sprühnebel-Funktion zu grob
  • keine App-Steuerung
  • hoher Preis
  • kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe

Preis-Leisuntungs-Sieger

Xiaomi Mi Standing Fan 2

Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 bringt frischen Wind ins Smart Home. Mit leisem DC-Motor, flexibler Höhenanpassung, 100 Geschwindigkeitsstufen und smarter Steuerung bietet er viel für 74 Euro. Er ist leiser als viele andere günstigere Modelle und fast so leise wie Premium-Ventilatoren, die gerne viermal so viel kosten. Nur ein Akku fehlt – ansonsten ein rundum gelungenes Paket.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Ratgeber

Technische Daten

Welche Ventilatoren gibt es?

Ventilatoren sind vielfältig, hier die vier wichtigsten Kategorien: Tischventilatoren eignen sich hervorragend für gezielte Kühlung auf Schreibtischen oder Nachttischen, wo sie einen direkten Luftstrom erzeugen. Standventilatoren verteilen frische Luft in größeren Räumen und sind für Wohnzimmer oder Büros ideal. Turmventilatoren passen in enge Ecken und bieten teilweise Zusatzfunktionen wie Luftreinigung. Deckenventilatoren sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation und setzen zugleich stilvolle Akzente in der Einrichtung. Auch Luftreiniger gehören streng genommen zu den Ventilatoren. Dazu empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Luftreiniger im Test.

Turmventilator oder Standventilator?

Turmventilatoren bieten ein platzsparendes, modernes Design, das sich unauffällig in jedes Interieur einfügt, und sind wie der Dreo Pilot Max S zuweilen sehr leise, was sie für Schlafzimmer oder Büros prädestiniert. Häufig ist ihr Luftstrom nicht in der Höhe variabel. Standventilatoren hingegen sind wahre Kraftpakete, die mit starkem Luftstrom auch große Räume kühlen. Der Levoit LPF-R432 erreicht eine beeindruckende Reichweite von zehn Metern, benötigt dafür aber mehr Platz und erzeugt auf höchster Stufe nicht nur viel Wind, sondern auch Geräusche. Wer Wert auf ein platzsparendes Design legt, findet im Turmventilator den idealen Begleiter. Wer hingegen maximale Kühlleistung für geräumige Wohnbereiche sucht, setzt auf einen Standventilator.

Gibt es Kombinationen aus Tisch- und Standventilator?

Es gibt Ventilatoren, die sowohl als Tisch- als auch als Standventilator funktionieren. So wechselt etwa der Meaco Fan Sefte 10 mühelos zwischen Tisch- und Standfunktion, um gezielte oder großflächige Kühlung zu bieten. Ähnlich verhält es sich mit dem Levoit LPF-R432, dem Shark Flexbreeze Pro Mist und dem Philips CX3550/01.

Wie sicher sind Ventilatoren für Kinder und Haustiere?

In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist die Sicherheit eines Ventilators von zentraler Bedeutung, da neugierige Finger oder Pfoten schnell in Gefahr geraten können. Engmaschige Gitter, die Rotorblätter zuverlässig abschirmen, sind ein Muss. Alle von uns getesteten Ventilatoren erfüllen dieses Kriterium. Ein stabiler Standfuß verhindert, dass das Gerät bei einem versehentlichen Stoß umkippt, was beim Levoit LPF-R432 mit seinem soliden 7,5-Kilogramm-Gewicht vorbildlich gelingt, während der Meaco Fan Sefte 10 dazu neigt, nach hinten umzukippen. Rotorlose Ventilatoren, wie der Shark Turboblade, bieten die höchste Sicherheit, da sie ohne sichtbare Blätter auskommen und somit das Verletzungsrisiko minimieren. Manche Modelle verfügen über zusätzliche Sicherheitsfunktionen, etwa eine automatische Abschaltung beim Umkippen.

Wie leise sollte ein Ventilator sein?

Die Lautstärke eines Ventilators, gemessen in Dezibel, entscheidet darüber, ob er in sensiblen Umgebungen wie Schlafzimmern eingesetzt werden kann. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 erweist sich als im Test nahezu unhörbar. Der Dreo Pilot Max S gehört mit 22,5 Dezibel zu den leisesten Turmventilatoren. Trotz 23,5 dB auf niedrigster Stufe fällt der Shark Turboblade hingegen durch eine hohe Geräuschfrequenz auf, die subjektiv als störend empfunden wird. Ziemlich laut ist mit 27,5 dB der Philips CX5535/11 Turmventilator.

Wie wichtig ist die Wurfweite eines Ventilators?

Die Wurfweite, also die Entfernung, über die ein Ventilator spürbare Luftbewegung erzeugt, ist ein entscheidendes Kriterium für seine Effektivität. Tischventilatoren erreichen in der Regel drei bis fünf Meter, während Standventilatoren mit fünf bis acht Metern eine größere Fläche abdecken. Turmventilatoren liegen meist bei vier bis sechs Metern, und Deckenventilatoren verteilen die Luft sanft im gesamten Raum. Eine freie Platzierung, fern von Möbeln oder Wänden, maximiert die Wurfweite.

Levoit LPF-R432

Der Levoit LPF-R432 ist einer der stärksten Ventilatoren, da er selbst in zehn Metern Entfernung noch einen deutlichen Luftzug liefert. Der Meaco Fan Sefte 10 und der Philips CX3550/01 Standventilator sind ebenfalls hervorragend. Beim Shark Turboblade enttäuscht der Luftstrom hingegen, da er bereits nach fünf Metern verpufft.

Wie viel Strom verbraucht ein Ventilator?

Der Stromverbrauch eines Ventilators hängt vom Modell und der Leistung ab, liegt jedoch generell deutlich unter dem von Klimaanlagen. Besonders sparsam zeigen sich der Levoit LPF-R432 mit 1,5 Watt auf niedrigster und 21,7 Watt auf höchster Stufe sowie der Shark Flexbreeze Pro Mist, der nur 1,2 Watt im Minimalbetrieb und 13,9 Watt auf der höchsten Stufe benötigt.

Auch der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 überzeugt mit einem Verbrauch von 2 bis 13 Watt – dank seines effizienten DC-Motors ein echtes Vorbild im Hinblick auf Energieeffizienz. Der Meaco Fan Sefte 10 liegt mit 2,4 bis 19,6 Watt ebenfalls im sparsamen Bereich.

Deutlich mehr Energie benötigt der Shark Turboblade, der auf höchster Stufe 55,3 Watt verbraucht. Noch auffälliger ist der Philips CX3550/01 Standventilator, der mit 25,1 bis 41,1 Watt zu den stromhungrigeren Modellen zählt.

Modelle mit Eco-Modi, wie der Levoit oder Meaco, passen die Leistung automatisch an, um den Verbrauch zu senken. DC-Motoren sind AC-Motoren in puncto Effizienz (und Lautstärke) klar überlegen, was sich bei Dauerbetrieb finanziell bemerkbar macht.

Was kostet ein guter Ventilator?

Tischventilatoren sind bereits für 20 bis 100 Euro erhältlich, während Standventilatoren in einer Preisspanne von 30 bis 200 Euro liegen. Turmventilatoren kosten zwischen 50 und 300 Euro, und Deckenventilatoren können je nach Design und Funktionen 100 bis 500 Euro verlangen. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 ist mit 84 Euro ein echter Preis-Leistungs-Sieger, der smarte Funktionen mit Sparsamkeit verbindet. Der Levoit LPF-R432 kostet 110 Euro (20-Euro-Coupon anklicken). Allerdings spielt der Shark Turboblade mit Preisen ab 219 Euro in der Premium-Liga und bietet dafür Extras wie Akku und Sprühoption.

Was ist ein rotorloser Ventilator?

Ein rotorloser Ventilator, auch als „bladeless fan“ bezeichnet, versteckt seine Lüftereinheit häufig im Standfuß, um einen Luftstrom ohne sichtbare Rotorblätter zu erzeugen, wie der Shark Turboblade im Test demonstriert. Sein futuristisches Design, das an eine Hightech-Windmühle erinnert, macht ihn zum Blickfang in jedem Raum und bietet höchste Sicherheit, da keine Blätter zugänglich sind – ideal für Haushalte mit Kindern oder Haustieren.

Shark Turboblade

Doch der Shark Turboblade zeigt auch die Schattenseiten: Mit Preisen ab 230 Euro ist er teuer. Dabei ist seine Luftleistung schwach, da der Luftstrom im Test nach fünf Metern kaum noch spürbar ist. Der Stromverbrauch von 55,3 Watt auf höchster Stufe ist zudem happig, und die fehlende App-Steuerung wirkt in dieser Preisklasse überholt. Rotorlose Ventilatoren sind perfekt für designbewusste Nutzer, die Sicherheit und Ästhetik priorisieren, doch für maximale Kühlleistung bleiben Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 die bessere Wahl.

Fazit

Ventilatoren sorgen für frische Luft und Wohlbefinden, egal ob im kleinen Büro oder im weitläufigen Wohnzimmer. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 beeindrucken mit ihrer Reichweite und Kraft, während smarte Turmventilatoren wie der Dreo Pilot Max S mit leiser Technik und App-Steuerung punkten.

Wer nicht auf das Geld schauen muss, dem empfehlen wir den Shark Flexbreeze Pro Mist, der einzige Ventilator in unserm Testfeld mit Akku und Sprühoption. Der am besten aussehende Ventilator ist unserer Meinung nach der Dyson Cool CF1. Auch der Shark Turboblade mag mit seinem Design glänzen, doch seine Leistung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Budget-freundliche Modelle wie der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigen, dass Qualität nicht teuer sein muss.

Mehr zum Thema Erfrischung für zu Hause zeigen wir in diesen Ratgebern und Bestenlisten:

Hinweis: Preise können sich täglich ändern. Im Zweifel hilft ein Blick in unseren Preisvergleich.

BESTENLISTE

Testsieger

Levoit LPF-R432-WEU

Levoit LPF-R432 im Test: Sehr leiser Standventilator mit hoher Leistung ab 130 €

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • beeindruckende Windkraft
  • 2-in-1-Design
  • doppelte Oszillation
  • sparsamer Stromverbrauch

NACHTEILE

  • keine App-Steuerung
  • Stromkabel in Säulenmitte
  • fehlender Tragegriff
  • sehr kleine Fernbedienung

Der Standventilator Levoit LPF-R432 zeigt im Test, dass kraftvolle Kühlung und leiser Betrieb keine Gegensätze sein müssen. Er kostet derzeit 90 Euro.

Die Suche nach dem perfekten Ventilator gestaltet sich schwierig: Er soll stark blasen, aber leise sein. Er soll überall hinpassen, aber trotzdem große Räume kühlen. Er soll modern aussehen, aber nicht die Haushaltskasse sprengen. Der Levoit LPF-R432 verspricht für 90 Euro, all diese Widersprüche aufzulösen. Mit einem laut Hersteller maximalen Luftstrom von 2465 Kubikmetern pro Stunde gehört er zu den Kraftpaketen unter den Standventilatoren. Gleichzeitig will er auf niedrigster Stufe zu den leisesten seiner Art gehören. Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Levoit LPF-R432 macht eine gute Figur. Er ist in Weiß oder Schwarz verfügbar und kommt in den Abmessungen von 31,75 x 36,83 x 111 Zentimetern. Das Gewicht von 7,5 Kilogramm verleiht ihm einen stabilen Stand, macht ihn aber auch zum Schwergewicht unter den Turmventilatoren.

Die Montage gelingt selbst handwerklich Unbegabten in wenigen Minuten. Der untere Teil der Standsäule lässt sich einfach weglassen. So schrumpft der Ventilator auf handliche 70 Zentimeter und wird zum Tischventilator.

Das Gehäuse besteht komplett aus robustem Kunststoff. Die Verarbeitung wirkt solide. Praktisch: Nach dem Lösen von zwei Schrauben sind die Gitter vorn und hinten abnehmbar. Sie sind vollständig waschbar.

Ein Wermutstropfen bleibt: der fehlende Tragegriff. Wer den Ventilator transportieren möchte, benötigt beide Hände. Der Stromanschluss sitzt nicht im Fuß, sondern etwa in der Mitte der Standsäule. Das Kabel hängt dadurch immer sichtbar herum – schade.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Hersteller wirbt mit einem Luftstrom von bis zu 2465 Kubikmetern pro Stunde und einer Windgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Das sind keine leeren Marketingversprechen.

Selbst in fünf Metern Entfernung fühlt sich der Luftstrom noch an wie eine deutliche Brise. Nach 7,5 Metern spürt man immer noch eine merkliche Luftbewegung. Und selbst in zehn Metern Entfernung – das entspricht etwa der Diagonale eines 50-Quadratmeter-Raums – kommt noch ein sanfter Hauch an. Damit gehört der Levoit zu den reichweitenstärksten Ventilatoren, die wir getestet haben.

Auf niedrigster Stufe messen wir dank des Gleichstrommotors in 50 Zentimeter Abstand gerade einmal 22 Dezibel. Ein sehr leiser Wert, verglichen mit den anderen Ventilatoren in unserem Testfeld. Auf höchster Stufe legt er dann aber deutlich hörbar los, wir messen 49,1 Dezibel.

Die Oszillation verdient besondere Erwähnung. Während die meisten Turmventilatoren nur horizontal schwenken, beherrscht der Levoit auch die Vertikale. 90 Grad horizontal und 120 Grad vertikal sorgen für eine dreidimensionale Luftverteilung. Der Ventilator nickt quasi und schüttelt gleichzeitig den Kopf – eine faszinierende Choreografie, die tatsächlich für eine bessere Raumabdeckung sorgt. Allerdings lässt sich der Oszillationswinkel nicht einschränken, er schwenkt stets den vollen Bereich ab.

Levoit LPF-R432

Beim Stromverbrauch zeigt sich der Levoit von seiner sparsamen Seite. Auf kleinster Stufe genehmigt er sich nur 1,5 Watt. Bei maximaler Leistung steigt der Verbrauch auf immer noch moderate 21,7 Watt. Die horizontale Oszillation schlägt mit zusätzlichen 3,5 Watt zu Buche, die vertikale mit 2,5 Watt. Selbst bei Dauerbetrieb auf höchster Stufe mit beiden Oszillationen kostet der Stromverbrauch bei 30 Cent pro Kilowattstunde nur etwa 20 Cent pro Tag.

Bedienung & App

Die Bedienung des Levoit LPF-R432 erfolgt vor allem über die mitgelieferte Fernbedienung. Mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern lässt sich der Ventilator bequem vom Sofa aus steuern. Die Fernbedienung haftet magnetisch am Gerät – eine gute Lösung gegen das ewige Suchen. Allerdings fällt sie recht klein aus und liegt nicht optimal in der Hand. Im Test funktioniert sie dennoch zuverlässig und ohne spürbare Verzögerung.

Der Standventilator pustet in zwölf Geschwindigkeitsstufen. Vier Betriebsmodi stehen zur Verfügung: Der Normal-Modus tut genau das, was man erwartet. Der Schlaf-Modus reduziert die Geschwindigkeit stufenweise und schaltet nach der eingestellten Zeit ab. Der Auto-Modus orientiert sich an der Raumtemperatur – allerdings ohne diese anzuzeigen. Im Eco-Modus passt der Ventilator die Geschwindigkeit ebenfalls automatisch an die Temperatur an, optimiert dabei aber den Energieverbrauch.

Ein 12-Stunden-Timer in Stundenschritten ermöglicht flexible Abschaltzeiten. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine Brise mögen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten wollen.

Die Bedienelemente am Gerät regeln Ein/Aus, Windstärke, Oszillation und Timer. Einen direkten Modus-Schalter sucht man vergebens. Wer zwischen den Modi wechseln möchte, muss zur Fernbedienung greifen.

Eine Smartphone-App-Steuerung fehlt komplett. Während andere Levoit-Modelle längst smart geworden sind, bleibt der LPF-R432 offline. Auch eine Temperaturanzeige im Display sucht man vergebens – schade, wo doch zwei Modi temperaturabhängig arbeiten.

Levoit LPF-R432

Was kostet der Levoit LPF-R432?

Aktuell bietet Amazon den Ventilator für 90 Euro an – im Hochsommer waren es stolze 130 Euro.

Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich der Levoit im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren gibt es bereits ab 30 Euro, allerdings ohne vergleichbare Features. Premium-Modelle von Dyson oder Balmuda kosten das Drei- bis Fünffache. Angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung erscheint der Preis fair.

Fazit

Der Levoit LPF-R432 ist ein durchdachter Standventilator mit beeindruckenden Stärken und verschmerzbaren Schwächen. Sein dickster Pluspunkt ist die Kombination aus Kraft und Stille. Mit 2465 Kubikmetern Luftstrom pro Stunde pustet er kräftiger als die meiste Konkurrenz. Trotzdem flüstert er auf niedrigster Stufe sehr leise.

Das 2-in-1-Design macht ihn flexibel einsetzbar. Die Verwandlung vom Stand- zum Tischventilator gelingt mühelos. Die doppelte Oszillation sorgt für Luftverteilung in alle Richtungen. Zwölf Geschwindigkeitsstufen bieten für jede Situation die passende Einstellung – von der sanften Brise bis zum deutlichen Wind.

Die Verarbeitung überzeugt. Die abnehmbaren und waschbaren Gitter erleichtern die Reinigung. Der sparsame Stromverbrauch und der intelligente Eco-Modus schonen Umwelt und Geldbeutel.

Kritikpunkte bleiben der fehlende Tragegriff und das ungünstig platzierte Stromkabel. Als negativ empfinden wir auch die fehlende App-Steuerung. Die kleine Fernbedienung könnte ergonomischer sein, funktioniert aber zuverlässig.

Unterm Strich liefert Levoit mit dem LPF-R432 einen sehr guten Standventilator ab. Er eignet sich besonders für alle, die Wert auf leisen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten legen. Wer auf Smart-Home-Features verzichten kann und einen zuverlässigen, leistungsstarken Ventilator sucht, macht hier nichts falsch. Der aktuelle Preis von 90 Euro macht den Kauf noch attraktiver.

Mit Akku & Sprühoption

Shark Flexbreeze Pro Mist

Shark Flexbreeze Pro Mist im Test: Sehr guter Ventilator mit Akku & Sprühoption

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • leiser Betrieb und niedriger Stromverbrauch
  • Stand- und Tischventilator
  • Akku-Betrieb
  • 180-Grad-Oszillation

NACHTEILE

  • Sprühnebel-Funktion zu grob
  • keine App-Steuerung
  • hoher Preis
  • kurze Akkulaufzeit bei maximaler Stufe

Der Shark Flexbreeze Pro Mist kombiniert den klassischen Ventilator mit Sprühnebel-Funktion und Akku-Betrieb. Wir haben ihn getestet.

Während klassische Ventilatoren nur Luft bewegen, kombiniert der Shark Flexbreeze Pro Mist drei Funktionen: Ventilation, Sprühnebel und Akku-Betrieb – ideal für heiße Tage im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs. Wir haben das Gerät getestet. Shark verkauft den Flexbreeze Pro Mist auf ihrer Webseite für 169 Euro.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die schwarz-goldene Variante des Shark Flexbreeze Pro Mist wirkt vergleichsweise edel – alternativ stehen Anthrazitgrau und Weiß zur Auswahl. Voll aufgebaut hat er Abmessungen von 93,4 × 35,4 × 35,4 cm und einen Kopfdurchmesser von 36 cm. Damit beansprucht der Ventilator deutlich Raum für sich. Wer einen dezenten Ventilator sucht, sollte eher zu einem Turmventilator greifen.

Das goldene Design-Element ist Sharks Markenzeichen. So zieht sich beim Flexbreeze Pro Mist ein etwa 4 cm breiter Goldstreifen vom Haltegriff über den Kamm des Ventilatorkopfes. Dieser beherbergt auch die vier Bedienknöpfe. Der goldene Logo-Schriftzug prangt auf beiden Seiten und in der Kopfmitte.

Die Stärke des Shark Flexbreeze Pro Mist liegt in seiner durchdachten Modularität. Per simplem Knopfdruck löst sich der Kopf vom Standrohr und verwandelt sich dank aufklappbarem Fuß zum kompakten Tischventilator. Der abnehmbare Wassertank mit Tragegriff und der flexible Schlauch für die Sprühfunktion lassen sich ebenfalls werkzeuglos entfernen. Ohne diese Komponenten wirkt der Ventilator filigraner und bürotauglich. Auch das Standrohr trennt sich per Knopfdruck vom Standfuß – ideal für platzsparende Winterlagerung im Keller oder Dachboden. Eine Aufbewahrungstasche für den Ventilatorkopf liegt bei.

Die Materialqualität macht einen soliden Eindruck, obwohl überwiegend Kunststoff zum Einsatz kommt. Mit 7,1 kg Gewicht steht das Gerät sicher. Dank der Wasserresistenz sollte ein Einsatz bei Regen kein Problem darstellen. Ein Wermutstropfen: Eine Höhenverstellung des Ständers fehlt.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Shark bewirbt eine Reichweite von bis zu 20 Metern. Diese optimistische Angabe trifft zumindest bei aktivierter 180-Grad-Oszillation zu. Im kontrollierten Testumfeld spüren wir bei 10 Metern Entfernung noch einen zarten, aber wahrnehmbaren Windhauch. Bei 5 Metern weht deutlich spürbare Luft. Bei 7,5 Metern ist der Luftstrom immer noch merklich und angenehm. Damit gehört der Flexbreeze Pro Mist zu den stärkeren Vertretern seiner Zunft, ohne jedoch neue Rekorde aufzustellen.

Das Geschwindigkeitsspektrum umfasst fünf klassische Stufen plus zwei Smartbreeze-Modi für pulsierende, natürliche Windsimulation. Die niedrigste Stufe ist nur dezent spürbar, verbraucht dafür aber nur bescheidene 1,2 Watt und arbeitet mit flüsterleisen 22,4 dB – einer der leisesten Werte in unserem gesamten Testfeld. Selbst bei maximaler Stufe bleibt der Ventilator mit nur 13,9 Watt erstaunlich energieeffizient und mit angenehmen 39,8 dB deutlich ruhiger als die meisten Konkurrenten. Diese Werte sind für einen Ventilator hervorragend.

Die Akkulaufzeit variiert je nach gewählter Geschwindigkeitsstufe. Shark gibt folgende theoretische Werte an: Stufe 1 hält 24 Stunden durch, Stufe 2 schafft solide 14 Stunden, Stufe 3 läuft 6 Stunden, Stufe 4 arbeitet 3 Stunden und die kraftvolle Stufe 5 nur noch 2 Stunden. Im Test hält der Akku bei maximaler Stufe knapp 1,5 Stunden durch – etwas weniger als Shark verspricht.

Shark Flexbreeze Pro Mist

Die beworbene Sprühnebel-Funktion mit abnehmbarem Tank soll durch den Verdunstungseffekt zusätzliche Kühlung bieten. Es stehen drei Sprühstufen zur Auswahl. In der Praxis erzeugt das System jedoch eher grobe Tropfen statt feinem Nebel, und die Düsen tropfen nach dem Gebrauch unschön nach. Für den Einsatz im Freien – etwa auf der Terrasse oder im Garten – ist das System geeignet und sorgt für spürbare Erfrischung. In Innenräumen ist es hingegen weniger empfehlenswert, da die entstehende Feuchtigkeit Parkett, Laminat oder Möbel beschädigen könnte.

Die großzügige 180-Grad-Oszillation bietet drei Winkel: 45 Grad für gezielte Kühlung, mittlere 90 Grad für normale Raumabdeckung oder 180 Grad für maximale Reichweite. Der manuell einstellbare vertikale Neigungswinkel beträgt 55 Grad nach oben oder unten.

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt wahlweise über vier Knöpfe direkt am Gerätekopf oder die mitgelieferte Fernbedienung. Diese haftet magnetisch am Ventilator. Ein Timer ermöglicht eine zeitgesteuerte Abschaltung. Die LEDs erlöschen nach wenigen Sekunden automatisch – ein wichtiges Detail für den Schlafzimmer-Einsatz.

Doch es gibt weder App noch Smart-Home-Integration. Bei einem Ventilator für 225 Euro ist das in unseren Augen ein deutlicher Mangel. Konkurrenten wie der deutlich günstigere Xiaomi Mi Standing Fan 2 bieten längst App-Steuerung, Sprachbefehle, programmierbare Zeitpläne und Smart-Home-Automatisierungen. Shark hat an viele mechanische Details gedacht, aber die moderne Vernetzung vernachlässigt.

Die Ladezeit beträgt etwa vier Stunden über das ausreichend dimensionierte 1,9 Meter lange Netzkabel. Auch der reine Netzbetrieb ist möglich.

Was kostet der Shark Flexbreeze Pro Mist?

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 280 Euro. Aktuell kostet der Ventilator direkt bei Shark 169 Euro.

Fazit

Der Shark Flexbreeze Pro Mist ist ein richtig guter und flexibler Ventilator. Die mechanische Flexibilität zwischen Stand- und Tischventilator überzeugt ebenso wie die niedrigen Lautstärke- und Verbrauchswerte. Der kabellose Akku-Betrieb ermöglicht echte Freiheit auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Garten, wo Steckdosen Mangelware sind.

Die beworbene Sprühnebel-Funktion zeigt jedoch Schwächen. Statt feinem, erfrischendem Nebel produziert das System grobe Tröpfchen, die für Innenräume ungeeignet sind. Für Outdoor-Einsätze überzeugt die versprochene Zusatzkühlung. Die fehlende App-Steuerung ist bei diesem Preisniveau ärgerlich.

Preis-Leisuntungs-Sieger

Xiaomi Mi Standing Fan 2

Ventilator Xiaomi Mi Standing Fan 2 im Test: Leise genug für das Schlafzimmer

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

VORTEILE

  • leiser Betrieb dank DC-Motor
  • Nutzung als Stand- oder Tischventilator
  • 100 Geschwindigkeitsstufen via App
  • energieeffizient mit nur 2 bis 13 Watt Stromverbrauch
  • Smart-Home-Integration

NACHTEILE

  • Akku nur in Pro-Version
  • keine Fernbedienung

Der Standventilator Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 glänzt im Test mit modernem Design, App-Steuerung, überraschend leisem Betrieb und einem vernünftigen Preis.

Wenn die Temperaturen steigen, sind Kühlungslösungen ein heißes Thema. Während Klimaanlagen den Geldbeutel und die Stromrechnung belasten, bieten Ventilatoren eine erschwingliche Alternative. Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 verspricht smarte Funktionen, leisen Betrieb und flexiblen Einsatz.

Mit seinem Preis von 74 Euro positioniert sich der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Im Vergleich zu den Dyson-Modellen, die schnell mehrere hundert Euro kosten, wirkt der Xiaomi-Ventilator geradezu wie ein Schnäppchen. Andererseits kostet er deutlich mehr als einfache Standventilatoren ohne smarte Funktionen, die schon ab 30 Euro zu haben sind. Wir testen, ob sich der Aufpreis lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt sich in minimalistischem, modernem Design. Die komplett weiße Farbgebung passt in nahezu jedes Wohnambiente, auch wenn er bauartbedingt mehr Platz einnimmt als etwa ein Turmventilator. Die Montage gelingt unkompliziert – selbst Möbel-Zusammenbau-Muffel bekommen das ohne Schwierigkeiten hin.

Mit 3 kg Gewicht und Abmessungen von 34 × 33 × 100 cm steht der Ventilator stabil, ohne dabei zu wuchtig zu wirken. Ein cleveres Feature ist die dreiteilige Stange: Durch den optionalen Verzicht auf ein Element verwandelt sich der Standventilator im Handumdrehen in einen kompakteren Tischventilator. Das gelingt auch ohne zusätzliches Werkzeug dank den einfach mittels Klick-Mechanismus zusammensteckbaren Segmenten. Beim Lite-Modell werden diese hingegen fest verschraubt, entsprechend ist die Anpassung aufwendiger. Der Standing Fan 2 Pro hingegen punktet mit einer edleren Aluminiumstange statt des weißen Kunststoffs.

Die Rotorblätter sind ein Highlight: 7+5 flügelförmige Blätter sollen eine natürlichere Brise erzeugen als die Standardblätter des Lite-Modells. Die Abdeckung schützt nicht nur neugierige Kinderfinger und Haustierpfoten vor den rotierenden Teilen, sondern lässt sich auch leicht abnehmen und reinigen.

Durchdacht ist auch der im Fuß integrierte Stromanschluss. Anders als beim Lite-Modell, bei dem das Kabel oben angeschlossen unschön herunterhängt, bleibt hier alles aufgeräumt. Der Drehungsdämpfer sorgt für sanftes Oszillieren und weniger Vibration. Die Verarbeitung macht trotz viel Kunststoff insgesamt einen soliden Eindruck.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Standing Fan 2 pustet ordentlich. Auf höchster Stufe erzeugt er einen kräftigen Luftstrom mit beeindruckender Reichweite – vergleichbar mit teureren Modellen. Im Test ist das auch noch aus sechs Metern Entfernung deutlich zu spüren. Bei maximaler Leistung ist der Ventilator zwar deutlich hörbar, bleibt aber angenehmer als der surrende Lite mit seinem Wechselstromrichter.

Auf Stufe 1 arbeitet der Standing Fan 2 dagegen flüsterleise – perfekt fürs Schlafzimmer. Hier zahlt sich der Gleichstromwechselrichter aus, der den Ventilator deutlich leiser macht als den Lite.

Bei der Oszillation zeigt sich der Fan 2 flexibel: Horizontal schwenkt er bis zu 140° – einstellbar in fünf Stufen (30°, 60°, 90°, 120° oder 140°). Vertikal lässt er sich manuell um 39° neigen (23° nach oben, 16° nach unten).

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über die Mi Home App via WLAN (IEEE 802.11b/g/n 2,4 GHz). Die Einrichtung gelingt im Test schnell und unkompliziert.

Die App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als die physischen Tasten am Gerät. Während am Ventilator selbst nur Ein/Aus, Oszillation, ein Timer und vier Geschwindigkeitsstufen verfügbar sind, eröffnet die App neue Möglichkeiten: 100 Geschwindigkeitsstufen für den optimalen Kompromiss zwischen Kühlleistung und Geräuschpegel, Umschaltung zwischen pulsierendem Brisenmodus und direktem Luftstrom sowie programmierbare 24-Stunden-Zeitpläne für die ganze Woche.

Die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig und erspart den Gang zum Ventilator. Eine Fernbedienung liegt nicht bei.

In der App stehen zwei Ansichtstypen zur Verfügung: „traditionell“ und „serienmäßig“. Die traditionelle Ansicht bietet mehr Details, während die neuere „serienmäßige“ Ansicht schlanker daherkommt. Allerdings hapert es bei letzterer an der Übersetzung.

Besonderheiten

Der DC-Kupferdrahtmotor ist ein technisches Highlight und effizienter als der AC-Motor des Lite-Modells. Die Messwerte sprechen für sich: Im Standby mit aktivem WLAN verbraucht der Standing Fan 2 nur 0,6 Watt. Je nach Stufe steigt der Verbrauch auf 2 bis 12 Watt.

Die Oszillation kostet auf jeder Stufe etwa 1 Watt mehr Strom. Bei aktiviertem Schwenkmodus sollte man also mit 3 bis 13 Watt rechnen – immer noch sehr sparsam.

Im Vergleich zum Pro-Modell fehlt allerdings ein Akku. Wer den Ventilator flexibel im Garten oder auf der Terrasse nutzen möchte, muss auf das teurere Modell zurückgreifen, das bis zu 20 Stunden kabellos läuft.

Was kostet der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2?

Mit seinem Preis von 74 Euro liegt der Ventilator zwischen dem günstigeren Lite-Modell und der Premium-Variante Pro. Für den Aufpreis gegenüber dem Lite erhält man einen leiseren Motor, mehr Einstellmöglichkeiten und die flexible Höhenanpassung – ein faires Upgrade. Die Pro-Version lockt mit Akku und Aluminiumstange.

Fazit

Der Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 zeigt, dass smarte Ventilatoren nicht teuer sein müssen. Die 100 Geschwindigkeitsstufen, der energieeffiziente und leise DC-Motor und die anpassbare Höhe rechtfertigen den Aufpreis gegenüber dem Lite-Modell.

Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht premium. Die Smart-Home-Integration funktioniert problemlos, und die App bietet viele nützliche Funktionen. Über die Übersetzungsschwächen kann man leicht hinwegsehen.

Wer einen flexiblen, leisen und smarten Ventilator sucht, ohne finanziell in Dyson-Sphären vorzudringen, macht mit dem Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2 alles richtig. Wer unbedingt einen Akku benötigt, sollte zum Pro-Modell greifen.

Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 im Test: richtig ruhig und trotzdem stark

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • sparsamer Stromverbrauch
  • automatische Temperaturanpassung

NACHTEILE

  • begrenzte Windkraft und Reichweite
  • keine App
  • Luftstrom reicht nur bis Tischkante

Der Turmventilator Levoit Classic LTF-F362 bietet 12 Stufen und eine automatische Temperaturanpassung in einem kompakten 92-cm-Turm. Wir machen den Test.

Turmventilatoren sehen meist elegant aus, aber ihre Windkraft erreicht selten die Leistung klassischer Standventilatoren. Der Levoit Classic LTF-F362 will dieses Dilemma lösen. Mit 92 Zentimetern Höhe positioniert er sich zwischen kompakten Tischgeräten und ausgewachsenen Standmodellen. Der Preis von 86 Euro ordnet ihn im unteren Mittelfeld ein – deutlich günstiger als Premium-Modelle von Dyson, aber teurer als einfache Basisgeräte. Wir testen, ob sich der Kauf des Levoit Classic LTF-F362 lohnt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Levoit Classic LTF-F362 zeigt sich in schlichtem Schwarz-Weiß-Design. Das überwiegend weiße Kunststoffgehäuse kombiniert sich mit schwarzer Front und silbernem Levoit-Schriftzug. Ein großes Display unter dem Logo wechselt zwischen Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige. Das Bedienfeld in Klavierlackoptik auf der Oberseite umrahmt ein chromfarbener Kunststoffring.

Mit 92 Zentimetern Höhe und 17 Zentimetern Durchmesser bleibt der Turmventilator kompakt. Der 30 Zentimeter breite Fuß sorgt für stabilen Stand, obwohl der Turm beim Anstoßen merklich nachwackelt. Das 1,8 Meter lange Stromkabel bietet ausreichend Flexibilität bei der Platzierung.

Das mit 3,5 Kilogramm nicht besonders schwere Gerät lässt sich dank integriertem Haltegriff problemlos transportieren. Die Verarbeitung zeigt Spaltmaße, bleibt aber insgesamt solide. Fingerabdrücke und Staub sind auf der Oberseite schnell sichtbar. Das LED-Display leuchtet in dunklen Räumen recht hell, lässt sich aber komplett ausschalten.

Die mitgelieferte Fernbedienung nutzt CR2032-Batterien und findet im Haltegriff einen sicheren Aufbewahrungsplatz. Dort sitzt sie fest und fällt nicht heraus.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Levoit Classic LTF-F362 erzeugt einen für seine Größe angemessenen Luftstrom, erreicht aber nicht die Kraft größerer Konkurrenten wie dem Dreo Turmventilator. In fünf Metern Entfernung ist der Wind deutlich spürbar, bei 7,5 Metern schwächt er merklich ab, und nach zehn Metern ist kaum noch etwas wahrnehmbar.

Ein typisches Turmventilator-Problem zeigt sich beim Luftauslass: Mit nur 75 Zentimetern Höhe reicht der Luftstrom kaum über die Tischkante. Eine vertikale Anpassung fehlt komplett. Zwölf Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufung zwischen sanfter Brise und kräftigem Wind.

Der Geräuschpegel überzeugt: Auf niedrigster Stufe messen wir nur 22,9 Dezibel – leise genug für empfindliche Schläfer. Selbst auf maximaler Stufe bleiben es moderate 44,8 Dezibel. Der Stromverbrauch hält sich mit 2,3 Watt minimal und 19,4 Watt maximal in sparsamen Grenzen. Die Oszillation kostet zusätzlich 3 Watt.

Die horizontale Oszillation schwenkt 90 Grad, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und sanften Richtungswechseln. Eine vertikale Schwenkfunktion fehlt.

Bedienung & App

Sechs Touch-Buttons auf der Oberseite steuern alle Grundfunktionen. Bei trockenen Händen reagieren sie zuverlässig. Die schicke Fernbedienung übernimmt die Vollsteuerung aller Features.

Levoit Classic 36 DC Turmventilator

Das prominente Display zeigt Geschwindigkeit, Temperatur und Timer-Einstellungen an. Dieser lässt sich bis zu zwölf Stunden programmieren. Der Ventilator merkt sich die letzten Einstellungen beim Ausschalten.

Der Automatikmodus passt die Windstärke an die Umgebungstemperatur an. Der Schlafmodus schaltet das Display aus und reduziert Geräusche, aktiviert sich aber nicht bei manuellen Einstellungen. Ein Brisenmodus für natürliche Windvariation fehlt genauso wie eine Smartphone-App.

Was kostet der Levoit Classic LTF-F362?

Bei Amazon kostet der Levoit Classic LTF-F362 aktuell 86 Euro. Damit positioniert er sich im unteren Mittelfeld der Turmventilatoren mit Zusatzfunktionen.

Fazit

Die Stärken des Turmventilators Levoit Classic LTF-F362 liegen im leisen Betrieb, dem sparsamen Stromverbrauch und der Temperaturautomatik.

Seine kompakte Bauweise bietet ihn für kleinere Räume an, begrenzt aber gleichzeitig die Windkraft und Reichweite. Wir vermissen eine Smart-Home-Integration. Die Verarbeitung ist ordentlich.

Wer einen leisen, sparsamen Turmventilator mit Luftreinigung für kleinere Räume sucht und auf Smart-Home-Features verzichten kann, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für große Räume oder maximale Windkraft sollte man zu größeren Alternativen greifen.

So gut ist der günstigste Dyson-Ventilator: Cool CF1 ohne Rotorblätter im Test

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • Verarbeitung und Design
  • rotorlose Technik
  • niedriger Stromverbrauch

NACHTEILE

  • Windkraft
  • leise aber hochfrequente Geräusche
  • keine App
  • teuer

Der Tischventilator Dyson Cool CF1 kombiniert ein rotorloses Design mit minimalistischer Optik. Wir haben ihn getestet.

Dyson-Ventilatoren sind teuer, schick und technisch einzigartig. Der Cool CF1 ist Dysons günstigstes Modell und kostet trotzdem zwischen 225 Euro und 275 Euro. Während Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 für 74 Euro App-Steuerung und variable Höheneinstellung bieten und unsere Testsieger Levoit LPF-R432 für 90 Euro besonders leistungsstark und ruhig ist, setzt Dyson auf rotorlosen Wind und minimalistisches Design.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die weiß-silberne Farbkombination des Dyson Cool CF1 mit mattem Innenring und glänzend weißer Außenseite wirkt hochwertig. Der rotorlose 35-Zentimeter-Ring thront auf einer kompakten Basis und verleiht dem Ventilator seine charakteristische Dyson-Optik. Fingerabdrücke bleiben trotz glänzender Oberfläche kaum sichtbar.

Die Montage gelingt werkzeuglos durch simples Drehen und Einrasten des Rings in die Basis. Mit Abmessungen von 150 x 360 x 550 Millimetern und 1,8 Kilogramm Gewicht nimmt der CF1 auf Schreibtischen ordentlich Platz ein, bleibt aber leicht. Auf kleinen Flächen wirkt er schnell dominant. Die Fernbedienung haftet magnetisch auf der Oberseite, stört dort aber das minimalistische Erscheinungsbild.

Die Verarbeitung rechtfertigt den Premium-Anspruch. Alles sitzt fest, nichts wackelt oder knarzt. Das fest verbundene 1,8-Meter-Kabel bietet ausreichend Spielraum. Dyson gewährt 24 Monate Garantie. Ein Vorteil der rotorlosen Konstruktion: absolute Sicherheit für Kinderhände und Haustierpfoten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Dyson verspricht einen Luftstrom von 370 Litern pro Sekunde. Im Test zeigt sich: Nach 5 Metern ist der Windzug deutlich spürbar, bei 7,5 Metern noch wahrnehmbar, nach 10 Metern kaum noch merkbar. Damit gehört der CF1 nicht zu den stärksten Ventilatoren. Standventilatoren wie der Levoit LPF-R432 oder der Shark Flexbreeze Pro Mist erreichen deutlich größere Reichweiten.

Der Stromverbrauch überzeugt: Mit 1,8 Watt auf niedrigster und 19,8 Watt auf höchster Stufe plus 2,2 Watt für die Oszillation gehört der Dyson zu den energieeffizientesten Modellen am Markt. Zehn Geschwindigkeitsstufen ermöglichen feine Abstufungen.

Bei der Lautstärke zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Mit 22,8 Dezibel auf minimaler und 41,1 Dezibel auf maximaler Stufe messen wir beim CF1 theoretisch leise Werte. Praktisch stört ein hochfrequentes Geräusch, das sich mit steigender Stufe verstärkt. Zusätzlich tritt ein unregelmäßiges Scharren auf – nicht laut, aber potenziell störend für empfindliche Nutzer. Das Oszillations-Surren bleibt dezent.

Die Oszillation arbeitet in drei wählbaren Winkeln: 15, 40 oder 70 Grad. Das ermöglicht gezielte Luftverteilung vom fokussierten Arbeitsplatz-Wind bis zur breiten Raumabdeckung. Die manuelle vertikale Neigung erlaubt Feinjustierung.

Dyson Cool CF1

Bedienung & App

Die Steuerung erfolgt über zwei Druckknöpfe für Sleep-Modus und Oszillation sowie einen Drehknopf für Geschwindigkeit und Ein/Aus. Das LC-Display zeigt die gewählte Stufe an. Die Bedienung ist selbsterklärend und funktioniert einwandfrei.

Die mitgelieferte Fernbedienung dupliziert alle Funktionen und ergänzt einen Timer. Sie reagiert bis zu vier Meter Entfernung zuverlässig – für größere Räume zu wenig. Auf Wunsch haftet sie magnetisch auf der Oberseite des Tischventilators.

Eine App-Steuerung fehlt. Keine Smart-Home-Integration, keine Sprachsteuerung, keine programmierbaren Zeitpläne. Andere Dyson-Modelle wie der Purifier Cool PC1 bieten App-Anbindung, kosten aber deutlich mehr. In der 275-Euro-Preisklasse ist das Fehlen smarter Features trotzdem ein klarer Minuspunkt.

Dyson Cool CF1

Was kostet der Dyson Cool CF1?

Der Dyson Cool CF1 kostet regulär 275 Euro und ist aktuell nur direkt bei Dyson erhältlich. Zeitweise war er für 225 Euro verfügbar. Damit ist er zwar Dysons günstigster Ventilator, aber immer noch deutlich teurer als die meisten anderen vergleichbaren Tischventilatoren mit klassischen Rotorblättern.

Fazit

Design-Liebhaber bekommen mit dem Dyson Cool CF1 einen optisch beeindruckenden Ventilator mit hochwertiger Verarbeitung und einzigartiger Technik. Die rotorlose Konstruktion garantiert Sicherheit und einfache Reinigung. Der niedrige Stromverbrauch schont langfristig den Geldbeutel.

Die Schwächen sind jedoch deutlich. Die Windkraft enttäuscht für den Preis, die zwar leisen, aber hochfrequenten Geräusche können störend wirken, und die fehlende App-Steuerung ist in dieser Preisklasse unverständlich. Für 275 Euro hätten wir uns mehr als „nur“ gutes Design gewünscht.

Trotzdem: Wer das Dyson-Design liebt und auf smarte Features verzichten kann, findet im CF1 einen passenden Tischventilator. Alle anderen bekommen für weniger Geld mehr Leistung und Funktionen. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 bietet für 74 Euro App-Steuerung und variable Höhe. Der Levoit Classic LTF-F362 kostet nur 90 Euro, arbeitet dafür leiser und ist stärker. Damit bleibt der Dyson Cool CF1 ein Lifestyle-Produkt für Design-Enthusiasten mit entsprechendem Budget.

Dreo Pilot Max S im Test: Leiser Turmventilator mit Sprachsteuerung & App

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • leiser Betrieb
  • zwölf Geschwindigkeitsstufen
  • Steuerung via Touch, Fernbedienung, App und Sprachassistenten
  • Auto-Modus passt Windstärke an Raumtemperatur an

NACHTEILE

  • wackeliger Stand
  • keine Höhenverstellung
  • mit 160 Euro deutlich teurer als vergleichbare Modelle

Der Dreo Pilot Max S verspricht leisen Betrieb bei starker Windleistung. Ob der Turmventilator seinen Preis von 160 Euro wert ist, zeigt unser Test.

Turmventilatoren spalten die Gemüter. Die einen schwören auf ihre platzsparende Bauweise und das moderne Design, die anderen vermissen die starke Windkraft klassischer Standventilatoren. Der Dreo Pilot Max S will beide Lager versöhnen: Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen und einer hohen maximalen Windgeschwindigkeit verspricht er ordentlich Durchzug, während ein bürstenloser Gleichstrommotor für leisen Betrieb sorgen soll.

Mit 145 Euro (Coupon anklicken) befindet sich der Dreo preislich im gehobenen Mittelfeld. Günstige Turmventilatoren gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit dem Charme einer startenden Turbine. Am anderen Ende der Preisskala thronen Modelle wie der Dyson Purifier Cool Formaldehyde TP09 für über 600 Euro, der zusätzlich die Luft reinigt. Der Dreo verzichtet auf Luftreinigung, konzentriert sich dafür auf seine Kernkompetenz: leise und effizient für frischen Wind sorgen.

Die Konkurrenz schläft nicht. Der Xiaomi Mi Standing Fan 2 kostet deutlich weniger und lässt sich ebenfalls per App steuern. Er setzt wie der Dreo auf bürstenlose Motoren für leisen Betrieb. Kann sich der Dreo in diesem umkämpften Markt behaupten?

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck zählt – und der Dreo Pilot Max S weiß durchaus zu gefallen. Die Silber-Schwarz-Kombination wirkt modern, ohne aufdringlich zu sein. Mit 32,4 x 32,4 x 108 cm Kantenlänge und 4,59 kg Gewicht ist er weder Zwerg noch Riese. Besonders gelungen: Die Verjüngung zwischen Ventilatoreinheit und Fuß verleiht ihm eine elegante Silhouette, die an eine schlanke Säule erinnert.

Ein cleveres Designelement findet sich ganz oben: Unterhalb des Displays ist das Gehäuse durchgängig offen gestaltet. Man kann hindurchsehen, was dem Turmventilator eine gewisse Leichtigkeit verleiht. So wirkt er trotz seiner Höhe weniger wuchtig als manch kompakterer Konkurrent.

Doch der Teufel steckt im Detail – oder besser gesagt in den Spaltmaßen. Am Fuß und oben am Ventilator klaffen deutliche Spaltmaße. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt auch Zweifel an der Verarbeitungsqualität aufkommen. Stupst man den Dreo an, wackelt er. Im Alltag stört das kaum, schließlich ist ein Ventilator kein Tanzpartner. Immerhin bleibt er beim Oszillieren stabil und klappert nicht.

Praktisch gedacht: Das hintere Gitter ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtert. Ein Griff an der Rückseite ermöglicht einen problemlosen Transport. Die mitgelieferte Fernbedienung ist solide verarbeitet, liegt dank abgerundeter Kanten angenehm in der Hand und kann dank flacher Unterseite aufgestellt werden. Die gummierten Tasten vermitteln eine wertige Haptik. Eine Halterung am Ventilator verhindert, dass die Fernbedienung dauerhaft in der Sofaritze verschwindet.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt der Dreo als Windmaschine? Mit zwölf Geschwindigkeitsstufen bietet er genug Feinabstimmung. Die versprochenen 8,23 m/s maximale Windgeschwindigkeit klingen beeindruckend – aber spürt man das auch?

Der Praxistest überzeugt: In fünf Metern Entfernung weht noch ein deutlicher Windzug, der Zeitungsseiten zum Rascheln bringt. Bei 7,5 Metern ist die Brise immer noch gut spürbar. Selbst nach zehn Metern ist noch ein leichter Lufthauch wahrnehmbar. Für normale Wohnräume reicht diese Leistung vollkommen aus.

Die Oszillation lässt sich per App in vier Stufen einstellen: 30°, 60°, 90° oder 120°. Das ermöglicht eine gezielte Luftverteilung – vom fokussierten Arbeitsplatz-Lüftchen bis zur großflächigen Wohnzimmer-Brise. Ein Wermutstropfen: Der Luftstrom reicht nur bis Tischhöhe. Wer auf dem Hochbett liegt, schwitzt weiterhin. Eine Höhenverstellung fehlt komplett.

Der bürstenlose Gleichstrommotor verspricht nicht nur Langlebigkeit, sondern vor allem Laufruhe. Der Hersteller gibt 25 dB auf niedrigster Stufe an. Unsere Messung per App in 0,5 Metern Entfernung zeigt sogar nur 22,5 dB – das ist leiser als Blätterrascheln. Selbst empfindliche Schläfer dürften damit keine Probleme haben. Auf höchster Stufe messen wir 45,8 dB, was etwa einem leisen Gespräch entspricht. Damit gehört der Dreo zu den leisesten Turmventilatoren am Markt.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 2,4 Watt auf niedrigster, 27,5 Watt auf höchster Stufe. Beim Oszillieren gönnt sich der Motor zusätzliche 5 Watt – etwas mehr als bei vergleichbaren Modellen, aber noch im grünen Bereich.

Bedienung & App

Die Steuerung des Dreo Pilot Max S ist so vielfältig wie die Geschmäcker seiner Nutzer. Puristen greifen zur Fernbedienung, Technikjünger zur App, Kommunikations-Fans zu Alexa oder Google Assistant. Am Gerät selbst finden sich sechs Touch-Tasten auf der Oberseite, die zuverlässig reagieren und ihre Eingaben auf dem Display optisch anzeigen.

Das prominente Display auf der Vorderseite zeigt die aktuelle Geschwindigkeitsstufe an. Im Standby-Modus schaltet es sich ab – so stört nachts kein Lichtpunkt den Schlaf. Die Fernbedienung reagiert zuverlässig, aber nur wenn man ganz genau in Richtung des Displays zielt. Ein Druck auf die Mute-Taste beendet die etwas schrillen Bestätigungstöne, die sonst bei jeder Eingabe ertönen.

Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten. Vom Sofa, aus der Küche oder sogar von unterwegs lässt sich der Ventilator steuern. Die Einrichtung gelingt schnell, die Verbindung bleibt stabil. Praktisch: Zeitpläne lassen sich erstellen, sodass der Ventilator automatisch zur gewünschten Zeit startet oder stoppt.

Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert zuverlässig. „Alexa, stelle den Turmventilator auf Stufe 6“ – schon weht eine frische Brise durchs Zimmer.

Vier Betriebsmodi stehen zur Wahl: Der Normal-Modus tut, was er soll – konstant blasen. Der Natur-Modus variiert die Windstärke und simuliert so natürliche Böen. Im Schlaf-Modus reduziert der Ventilator alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um zwei bis drei Stufen und deaktiviert alle Töne. Der Auto-Modus passt die Windstärke automatisch an die Raumtemperatur an. Wird es wärmer, bläst er stärker.

Ein Timer ermöglicht eine Zeitplanung. Wer abends bei sanfter Brise einschlafen, aber nicht die ganze Nacht durchpusten möchte, stellt die gewünschte Laufzeit ein.

Was kostet der Dreo Pilot Max S?

Mit einem aktuellen Preis von knapp 145 Euro (Coupon anklicken) bei Amazon positioniert sich der Dreo Pilot Max S im gehobenen Mittelfeld. Einfache Turmventilatoren ohne Smart-Features gibt es bereits ab 25 Euro, allerdings meist mit entsprechenden Abstrichen bei Lautstärke, Leistung, Stromverbrauch und Verarbeitung. Premium-Modelle wie die Dyson-Turmventilatoren kosten schnell das Drei- bis Vierfache, bieten dafür aber zusätzliche Features wie Luftreinigung.

Fazit

Der bürstenlose Gleichstrommotor des Dreo Pilot Max S arbeitet beeindruckend leise – auf niedrigster Stufe ist er kaum wahrnehmbar. Die Windleistung reicht locker für normale Wohnräume, auch wenn Hochbett-Bewohner mangels Höhenverstellung das Nachsehen haben.

Die Smart-Home-Integration funktioniert reibungslos. App-Steuerung, Sprachbefehle und Zeitpläne erleichtern das Leben. Besonders der Auto-Modus gefällt: einmal eingestellt, kümmert sich der Ventilator selbstständig um die optimale Windstärke.

Schönheitsfehler gibt es durchaus. Die teilweise großen Spaltmaße und der wackelige Stand trüben den sonst positiven Qualitätseindruck. Für 160 Euro hätten wir uns eine bessere Verarbeitung gewünscht.

Trotzdem stimmt das Gesamtpaket. Der Dreo Pilot Max S ist ein grundsolider Turmventilator, für alle, die Wert auf leisen Betrieb und moderne Steuerung legen. Er macht vieles richtig, wenig falsch und ist damit eine Empfehlung für lärmempfindliche Smart-Home-Fans.

Dreo Polyfan 513S im Test: Smarter Ventilator mit vertikaler Oszillation

Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • horizontale und vertikale Oszillation
  • umfangreiche App-Steuerung
  • kräftige Windleistung
  • robust & schick

NACHTEILE

  • etwas laut
  • fingerabdruckanfällige Klavierlackoberfläche
  • sichtbarer Stromanschluss
  • kein Tragegriff

Der Dreo Polyfan 513S vereint retro Design und flexible Oszillation mit moderner Smart-Home-Technik. Ob der Standventilator überzeugt, zeigt unser Test.

Der Dreo Polyfan 513S will potenzielle Käufer mit seinem retro-modernen Look, App-Steuerung und flexibler Oszillation überzeugen. Bei Amazon kostet er derzeit 153 Euro. Konkurrenten wie der Xiaomi Mi Standing Fan 2 sind günstiger, während Premium-Modelle von Dyson schnell das Dreifache kosten. Kann der Dreo in diesem umkämpften Markt bestehen? Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck des Dreo Polyfan 513S ist durchaus imposant. Das Design mit schwarz glänzendem Finish in Klavierlackoptik und Metallakzenten zieht Blicke auf sich. Ein brauner Kunstlederriemen verbindet den Ventilator mit der Stange. Der kreisförmige Sockel mit 35 cm Durchmesser sorgt für hohe Stabilität und verhindert zuverlässig das Umkippen.

Die Höhenverstellung zwischen 90 und 108 cm ermöglicht flexible Anpassungen an verschiedene Raumsituationen. Allerdings wirkt der Ventilator in kleinen Räumen etwas dominant. Mit 7,3 kg Gewicht ist er kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt, den Transport aber erschwert. Ein Tragegriff fehlt.

Das Kunststoffgehäuse macht einen robusten Eindruck. Ein Wermutstropfen ist die Anfälligkeit der schwarzen Klavierlackoberfläche für Fingerabdrücke. Jede Berührung hinterlässt Spuren, die regelmäßige Reinigung erfordern. Bei den Varianten in Grau und Weiß sollte die Problematik weniger gravierend sein.

Der Stromanschluss sitzt etwa in der Mitte der Stange – eine unglückliche Platzierung. Ein Anschluss im Fuß wäre eleganter gewesen und würde das Kabel besser verstecken.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Dreo Polyfan 513S macht ordentlich Wind. In fünf Metern Entfernung ist der Luftstrom sehr deutlich spürbar, nach 7,5 Metern immer noch gut wahrnehmbar und selbst auf zehn Metern noch etwas zu fühlen. Der breite Windkanal sorgt für eine großflächige Luftverteilung.

Acht Geschwindigkeitsstufen bieten ausreichend Abstufung. Sechs Modi erweitern die Einsatzmöglichkeiten: Normal, Natural, Sleep, Auto, Turbo und Custom ermöglichen gezielte Luftströmung für verschiedene Situationen. Der Natural-Modus simuliert natürliche Windböen, während der Sleep-Modus für ruhige Nächte sorgen soll.

Allerdings zeigt sich ein Schwachpunkt bei der Lautstärke. Mit 24,4 dB auf niedrigster Stufe ist der Polyfan 513S zwar leiser als sehr günstige Ventilatoren, aber lauter als viele andere Modelle seiner Preisklasse. Auf höchster Stufe messen wir sogar 54,4 dB – ein Wert, der empfindliche Gemüter stören kann. Im Turbo-Modus fühlt sich der Luftausstoß zudem schwächer an als bei traditionellen Standventilatoren vergleichbarer Größe.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen: 3 Watt auf niedrigster Stufe, gut 30 Watt im stromhungrigen Turbo-Modus. Die horizontale Oszillation genehmigt sich zusätzliche 2,2 Watt, die vertikale 2,4 Watt.

Die Oszillation gehört zu den Stärken des Geräts. 120 Grad horizontal und 105 Grad vertikal decken Räume effizient ab. Anpassbare Winkel per App erlauben personalisierte Muster – praktisch bei gemeinsamer Raumnutzung oder für gezielte Kühlung bestimmter Bereiche.

Bedienung & App

Die Steuerung des Dreo Polyfan 513S erfolgt über mehrere Wege. Fünf Touch-Tasten auf der Oberseite erlauben grundlegende Einstellungen. Sie reagieren zuverlässig.

Die mitgelieferte Fernbedienung bietet Basisfunktionen wie Geschwindigkeitsregelung und Timer. Der Halter an der Stange für die Fernbedienung ist sinnvoll, auch wenn er etwas aufgesetzt wirkt. Ärgerlich ist die Verwendung einer Nicht-Standard-Batterie (CR2025), die den Ersatz erschwert.

Die Dreo-App erweitert die Möglichkeiten deutlich. Modi, Oszillation und Timer bis 12 Stunden lassen sich bequem vom Smartphone aus steuern. Die Einrichtung gelingt problemlos, im Test traten keine WLAN-Probleme auf – anders als von einigen Nutzern online berichtet.

Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant funktioniert für grundlegende Befehle wie Ein/Aus und Geschwindigkeitsänderung. Die Oszillation lässt sich jedoch nicht per Sprachbefehl regeln.

Was kostet der Dreo Polyfan 513S?

Fazit

Der Dreo Polyfan 513S gefällt uns dank kräftiger Windleistung, flexibler Oszillation und umfangreicher App-Steuerung. Besonders die vertikale Oszillation und die anpassbaren Windmuster heben ihn von der Konkurrenz ab.

Die erhöhte Lautstärke trübt jedoch den Gesamteindruck. Für empfindliche Schläfer ist er nur bedingt geeignet. Auch die fingerabdruckanfällige Oberfläche der schwarzen Variante und der sichtbare Stromanschluss sind Minuspunkte.

Wer einen stylishen, smarten Ventilator mit guter Windleistung sucht und über die etwas erhöhte Lautstärke hinwegsehen kann, macht nichts falsch.

Shark Turboblade im Test: Der futuristischste Turmventilator seit Dyson

Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • extravagantes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • maximale Sicherheit
  • flexible Luftverteilung durch unabhängige Flügel
  • Fernbedienung und Staubfilter

NACHTEILE

  • enttäuschende Luftleistung
  • hoher Stromverbrauch
  • keine App
  • störende Geräuschfrequenz
  • manuelle Flügelverstellung statt motorisierter Lösung

Der extravagante Turmventilator Shark Turboblade verspricht revolutionäre Rundumkühlung ohne sichtbare Rotorblätter. Wir haben ihn getestet.

Wer erinnert sich noch an die erste Begegnung mit einem Dyson-Ventilator? Dieses „Wie-zum-Teufel-funktioniert-das-ohne-Rotorblätter“-Gefühl? Der Shark Turboblade treibt dies auf die Spitze. Statt eines simplen Rings wie bei Dyson zeigt der Turboblade eine Art Hightech-Windmühle, die selbst am Set eines Science-Fiction-Blockbusters kaum auffallen würde.

Der Turboblade verzichtet komplett auf sichtbare Rotorblätter und setzt stattdessen auf zwei stufenlos drehbare Flügel, die an moderne Windturbinen erinnern. Diese Konstruktion soll nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch praktische Vorteile bieten: absolute Sicherheit für neugierige Kinderfinger und Haustiernasen, einfache Reinigung und eine sehr breite Luftverteilung. Mit zehn Geschwindigkeitsstufen, 180-Grad-Oszillation und speziellen Modi wie Schlaf, Boost und Breeze will Shark die Konkurrenz aufmischen. Ob das gelingt, klären wir im Testbericht.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Shark Turboblade polarisiert wie kaum ein anderes Haushaltsgerät. Entweder man liebt sein extravagantes Design oder man fragt sich, was diese futuristische Windmühle im Wohnzimmer verloren hat. Die zwei stufenlos drehbaren Flügel erinnern tatsächlich an eine moderne Windkraftanlage im Miniaturformat. Das Gerät versprüht ein gewisses Dyson-Gefühl, geht aber noch einen Schritt weiter. Wo Dyson mit eleganter Zurückhaltung punktet, schreit der Shark förmlich: „Schaut mich an!“

Das robuste Kunststoffgehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Die matte Oberfläche, erhältlich in Schwarz/Messing oder Weiß/Messing, zeigt sich unbeeindruckt von Fingerabdrücken. Mit gut sechs Kilogramm ist der Ventilator kein Leichtgewicht, was seiner Standfestigkeit zugutekommt.

Die Dimensionen variieren je nach Betriebsmodus deutlich: Im Horizontalmodus misst das Gerät dank teleskopischer Verstellung in der Höhe 80 bis 96 cm bei einer Breite von 80 cm. Dreht man die Flügel in den Vertikalmodus, wächst die Höhe auf 112 bis 128 cm, während sich die Breite auf schlanke 23 cm reduziert. Diese Flexibilität ermöglicht Anpassungen an viele Raumsituationen.

Das drei Meter lange Stromkabel bietet genügend Spielraum für flexible Platzierung. Die Reinigung gestaltet sich dank des flügellosen Designs erfreulich simpel. Ein integrierter Filter schützt das Innenleben vor Staubpartikeln und soll die Lebensdauer verlängern.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Kommen wir zum Eingemachten: Was taugt die futuristische Windmaschine in der Praxis? Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß. Die Luftleistung des Shark Turboblade enttäuscht gemessen am Premium-Anspruch. Nach fünf Metern spürt man einen sanften Windhauch, nach 7,5 Metern muss man schon genau hinfühlen, und nach zehn Metern fragt man sich, ob das Gerät überhaupt eingeschaltet ist. Die vollmundig beworbenen 20 Meter Reichweite erreicht der Turboblade nicht.

Der Energiehunger des Shark überrascht negativ, er gehört zu den Stromfressern seiner Zunft. Im Test messen wir auf minimaler Stufe noch moderate 5,1 Watt, auf Maximum aber satte 55,3 Watt – plus 2,5 Watt extra beim Oszillieren. Das ist etwa doppelt so viel, wie bei vielen Konkurrenten. Bei aktuellen Strompreisen kann sich das durchaus bemerkbar machen.

Die Geräuschentwicklung bewegt sich im Mittelfeld, wobei die recht hohe Frequenz als störend empfunden werden kann. Auf niedrigster Stufe messen wir in 50 cm Abstand 23,5 db(A) – das klingt wenig, aber die höhere Frequenz macht das Geräusch präsenter als bei vielen anderen Standventilatoren. Für empfindliche Schläfer könnte das zum Problem werden. Auf höchster Stufe erreicht der Shark 47,5 dB(A).

Das Alleinstellungsmerkmal des Turboblade ist seine flexible Oszillation. Der Ventilator schwenkt bis zu 180 Grad mit drei wählbaren Einstellungen (45, 90 und 180 Grad). Die Kombination aus vertikaler und horizontaler Schwenkbarkeit plus den manuell drehbaren Lüftungsschlitzen ermöglicht eine breitere Kühlung. Eine 360-Grad-Rundum-Kühlung erreicht er jedoch nicht, da sich die Flügel zwar unabhängig voneinander, aber nur um 180 Grad und eben nicht um 360 Grad drehen lassen. Schade, das ist eine verpasste Chance.

Shark Turboblade

Bedienung

Die Bedienung des Shark Turboblade ist eine zweischneidige Angelegenheit. Einerseits wirkt das minimalistische Design mit nur einem Knopf am Gerät elegant und aufgeräumt. Andererseits macht es die Fernbedienung zum unverzichtbaren Herrn über alle Funktionen. Verlieren ist keine Option, denn ohne sie hat man ein echtes Problem.

Die Fernbedienung selbst ist durchdacht gestaltet und liegt gut in der Hand. Sie steuert alle zehn Geschwindigkeitsstufen, die Oszillation, den Timer und die verschiedenen Betriebsmodi. Fünf LEDs am Gerät zeigen die aktuelle Windstärke an. Ein Display etwa zur Anzeige der Raumtemperatur gibt es nicht. Die Modi verdienen besondere Erwähnung: Der Schlafmodus reduziert Lautstärke und Windstärke für ungestörte Nachtruhe, der Boost-Modus gibt Vollgas (und verbraucht Vollstrom), während der Breeze-Modus eine natürliche Brise simuliert.

Die Luftauslass-Flügel müssen per Hand verstellt werden. Bei einem Gerät, das sich so futuristisch gibt, hätten wir uns motorisierte Flügel gewünscht. Die Luftrichtung per Fernbedienung präzise anpassen – das würde das Sci-Fi-Feeling perfektionieren und den Komfort deutlich erhöhen. So muss man aufstehen und selbst Hand anlegen – wie zu Zeiten, als Fernseher noch keine Fernbedienung hatten.

Shark Turboblade

Der Timer bietet fünf Einstellungen: 1, 2, 4, 8 oder 12 Stunden. Praktisch für alle, die beim Einschlafen eine sanfte Brise genießen, aber nicht die ganze Nacht Wind um die Ohren wollen.

Der größte Kritikpunkt in dieser Kategorie: Es gibt keine App. Das heißt keine Integration in Smart-Home-Systeme, keine Sprachsteuerung, keine Automatisierungen.

Wie viel kostet der Shark Turboblade?

Bei der Preisgestaltung zeigt sich Shark selbstbewusst. Der Turboblade kostet auf Amazon 230 Euro.

Fazit

Der Shark Turboblade ist wie ein Konzeptauto auf einer Automesse: beeindruckend anzuschauen, voller neuer Ideen, aber nicht für alle geeignet. Das futuristische Design polarisiert und wird garantiert Gesprächsthema bei jedem Besuch. Die hochwertige Verarbeitung rechtfertigt zumindest teilweise den Premium-Preis.

Leider krankt das Gerät an fundamentalen Schwächen. Die enttäuschende Luftleistung steht im Missverhältnis zum Energieverbrauch. Wer doppelt so viel Strom verbraucht, sollte auch doppelt so viel Wind machen – diese Rechnung geht beim Shark nicht auf. Die fehlende App-Integration wirkt 2025 antiquiert, besonders in dieser Preisklasse. Die manuelle und eben nicht motorisierte Flügelverstellung ist eine vertane Chance, das futuristische Konzept konsequent zu Ende zu denken.

Für wen eignet sich der Shark Turboblade? Design-Enthusiasten, die Wert auf außergewöhnliche Optik legen und bereit sind, dafür Kompromisse einzugehen, werden glücklich. Auch in Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren punktet die sichere Konstruktion. Wer jedoch maximale Kühlleistung, Energieeffizienz oder Smart-Home-Integration sucht, findet bessere Alternativen. Immerhin: Als Gesprächsstarter funktioniert er garantiert besser als alle seine Konkurrenten.

Meaco Fan Sefte 10 im Test: Ventilator mit richtig guter Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

VORTEILE

  • Einsatz als Tisch- oder Standventilator
  • horizontale und vertikale Oszillation
  • niedriger Energieverbrauch
  • hohe Windkraft

NACHTEILE

  • Fernbedienung zu klein
  • eingeschränkte Direktbedienung ohne Fernbedienung
  • Keine App-Steuerung
  • recht teuer
  • kurzes Stromkabel

Der Meaco Fan Sefte 10 gefällt im Test trotz kleiner Schwächen dank seiner variablen Höheneinstellung, multidirektionaler Oszillation und geringem Energieverbrauch.

Der Meaco Fan Sefte 10 positioniert sich im mittleren Preissegment und verspricht flexiblen Einsatz durch seine verstellbare Höhe sowie horizontale und vertikale Oszillation. Im Vergleich zu günstigen Basismodellen stellt sich die Frage: Rechtfertigt die Leistung den Preis von mindestens 180 Euro (Bestpreis-Link)? Wir haben ihn getestet.

UPDATE: Nach nur wenigen Wochen Nutzung ist der Meaco Fan Sefte 10 gar nicht mehr so laufruhig wie zu Beginn. Selbst auf niedrigster Stufe ist ein rhythmisches Scharren zu hören. Wir ziehen ihm deshalb einen halben Stern ab.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Meaco Fan Sefte 10 zeigt sich in einem schlichten Design mit weißem Gehäuse und dunkelgrauer Front. Die Ventilatoreinheit mit 30 cm Durchmesser wirkt mit einer Tiefe von 21 cm allerdings etwas wuchtig und nicht so flach wie bei manchen Konkurrenzprodukten. Wer einen besonders schlanken Ventilator sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen.

Das Kunststoffgehäuse macht einen stabilen Eindruck, und die Rotorblätter sind hinter einem feinmaschigen, kindersicheren Gitter gut geschützt – wichtig für Haushalte mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren.

Ein besonderes Merkmal des Meaco Fan Sefte 10 ist seine variable Höheneinstellung: Der Ventilator lässt sich auf 60 cm (als Tischventilator), 85 cm oder 110 cm (als Standventilator) einstellen. Dies erhöht die Flexibilität bei der Platzierung erheblich und macht ihn zu einem wahren Verwandlungskünstler. Der Standfuß mit einem Durchmesser von 34 cm sorgt für ausreichende Stabilität, obwohl die Ventilatoreinheit nicht zentral, sondern etwas nach hinten versetzt montiert ist. Dies führt dazu, dass der Ventilator leichter nach hinten kippen kann als Modelle mit mittiger Befestigung – ein Konstruktionsnachteil, der im Alltag jedoch selten zum Problem wird.

Mit 5,5 kg ist das Gerät angenehm leicht zu transportieren, wobei der integrierte Haltegriff den Transport zusätzlich erleichtert. Ein durchdachtes Detail: Das Stromkabel ist am Standfuß angebracht, sodass es nicht unschön von der Ventilatoreinheit herunterhängt. Mit 1,6 Metern Länge ist das Kabel allerdings etwas kurz geraten.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Der Meaco Fan Sefte 10 bietet laut Hersteller eine beachtliche Luftumwälzung von 1140 m³/h und ist damit für Räume bis zu 50 m² geeignet. Im Test bestätigt sich diese Leistung teilweise: Der Luftstrom ist noch in 5 Metern Entfernung deutlich spürbar. Bei 7,5 Metern ist der Windzug noch wahrzunehmen, wenn auch deutlich schwächer, und bei 10 Metern nur noch minimal. Die Windkraft ist insgesamt gut, ohne jedoch Rekorde zu brechen.

Mit 12 Geschwindigkeitsstufen bietet der Ventilator eine erfreulich feine Abstufung der Windstärke, sodass für jeden Bedarf und jede Situation die passende Einstellung gefunden werden kann. Der Stromverbrauch ist mit 2,4 Watt auf niedrigster und 19,6 Watt auf höchster Stufe erfreulich gering. Die horizontale Oszillation verbraucht zusätzlich etwa 2,5 Watt, die vertikale Oszillation etwa 3,5 Watt.

Der bürstenlose DC-Motor mit 1450 U/min arbeitet relativ leise. Bei minimaler Stufe messen wir in 50 cm Entfernung 24,3 dB. Auf maximaler Stufe erreicht der Ventilator 43,2 dB, was wiederum niedriger ist als bei vielen Konkurrenzmodellen auf höchster Stufe.

Toll ist die flexible Oszillation: Horizontal kann der Luftstrom in Winkeln von 30°, 75° oder 120° verteilt werden, vertikal in Winkeln von 20°, 30° oder 65°. Diese multidirektionale Luftströmung sorgt für eine gute Luftverteilung.

Bedienung & App

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine kleine, flache, runde Fernbedienung. Sie liegt nicht besonders gut in der Hand. Die Fernbedienung verfügt über insgesamt zehn Tasten zur Steuerung aller Funktionen – von der Windstärke über die Oszillationsrichtung bis hin zu den verschiedenen Modi.

Am Gerät selbst gibt es lediglich zwei Tasten: eine für Ein/Aus und eine für die Windstärke. Ein klarer Nachteil im Vergleich zu Modellen mit umfangreicherer Direktsteuerung am Gerät.

Das LED-Display zeigt die aktuellen Einstellungen und die Raumtemperatur an – eine gern gesehene Zusatzfunktion. Der Ventilator bietet drei Betriebsmodi: Eco (passt die Drehzahl automatisch an die Raumtemperatur an), Nacht (reduzierte Lautstärke und gedimmtes Licht) und Normal. Ein Timer kann für 1 bis 12 Stunden eingestellt werden.

Ein wesentlicher Nachteil im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen dieser Preiskategorie ist das Fehlen einer Smartphone-App.

Wie viel kostet der Meaco Fan Sefte 10?

Fazit

Die Stärken des Meaco Fan Sefte 10 liegen in der Vielseitigkeit durch die flexible Höhenverstellung sowie den umfangreichen Oszillationsoptionen. Die Windkraft ist für mittelgroße Räume ausreichend, und der Stromverbrauch hält sich mit maximal 19,6 Watt in moderaten Grenzen.

Besonders die multidirektionale Luftverteilung und die verschiedenen Betriebsmodi sind Pluspunkte, die den Alltag mit dem Ventilator angenehm gestalten. Die 12 Geschwindigkeitsstufen ermöglichen eine präzise Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse, und der Eco-Modus nimmt dem Nutzer die manuelle Regulierung ab.

Auf der negativen Seite stehen die unpraktische Fernbedienung und das Fehlen einer Smart-Home-Anbindung. Auch die leicht nach hinten kippende Konstruktion und das etwas kurze Stromkabel sind kleine Schwachpunkte, die im Alltag jedoch nicht übermäßig stören.

Die Lautstärke des Ventilators ist mit 24,3 dB auf niedrigster und 43,2 dB auf höchster Stufe im akzeptablen Bereich. Für den Einsatz im Schlafzimmer ist er auf niedrigen Stufen geeignet, während er auf höheren Stufen eher für Wohn- oder Arbeitszimmer empfehlenswert ist.

Für Nutzer, die einen flexiblen, leistungsfähigen Ventilator mit guter Windverteilung suchen und auf Smart-Home-Integration verzichten können, ist der Meaco Fan Sefte 10 eine solide Wahl.

Smarter Ventilator Philips CX3550/01 im Test: stark, leise & mit App

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

VORTEILE

  • starke Windkraft mit großer Reichweite
  • hochwertige Verarbeitung und edles Design
  • App-Steuerung mit Sprachbefehlen

NACHTEILE

  • sehr hoher Stromverbrauch
  • keine Fernbedienung
  • sichtbares Stromkabel stört die Optik

Der Philips CX3550/01 3000 Serie glänzt mit starker Windkraft und App-Steuerung, offenbart im Test aber einen hohen Energieverbrauch.

Gute Standventilatoren müssen heute mehr leisten als nur Wind erzeugen. Sie sollen möglichst leise arbeiten, sparsam sein und smart steuerbar sein. Der Philips CX3550/01 verspricht starke Leistung mit App-Integration. Mit seinem 40 cm großen Ventilatorkopf gehört er zu den größeren Modellen am Markt und kostet aktuell 85 Euro bei Amazon. Unser Test zeigt Stärken und eine gravierende Schwäche.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der erste Eindruck des Philips CX3550/01 überrascht positiv. Trotz seiner Größe wirkt er weniger wuchtig als viele Konkurrenten. Der schlanke Ständer und der zu großen Teilen transparente Ventilatorkopf verleihen ihm eine filigrane Optik. Die mattgraue Oberfläche zeigt sich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während Kunststoff in Chrom-Optik an Standfuß und Kopf für eine hochwertige Anmutung sorgen.

Der komplette Kopf inklusive Rotorblätter muss montiert werden, was dank guter Bebilderung binnen weniger Minuten erledigt ist. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Das vordere Gitter lässt sich mit einer Schraube fixieren – ein wichtiges Sicherheitsfeature für Haushalte mit Kindern.

Der Stromanschluss sitzt recht weit oben, sodass das 1,8 Meter lange Kabel immer sichtbar herunterhängt. Das stört die sonst gelungene Optik. Praktisch ist dagegen die Möglichkeit, den Ventilator zum Tischventilator umzubauen. Dann schrumpft er von 125 cm auf 82 cm Höhe.

Mit 6 kg Gewicht und einem Fußdurchmesser von 37 cm steht der Philips stabil. Die Verarbeitung vermittelt Qualität, unterstützt von einer zweijährigen Garantie.

Windkraft, Lautstärke & Oszillation

Hier spielt der Philips CX3550/01 seine Stärken aus. Die Windkraft überzeugt: Nach fünf Metern weht noch ein starker Windzug, nach 7,5 Metern ist die Brise deutlich spürbar, und selbst nach zehn Metern kommt noch etwas an. Diese Leistung gehört zur Spitzenklasse unter den Standventilatoren.

Allerdings bietet der Philips nur drei Geschwindigkeitsstufen plus einen Natural-Breeze-Modus, der natürlichen Wind simuliert. Das ist weniger als bei vielen Konkurrenten, die oft zwölf oder mehr Stufen bieten. Die manuelle Höhenverstellung um 30 Grad ermöglicht eine gezielte Ausrichtung des Luftstroms.

Der Energiehunger trübt die Freude erheblich. Mit 25,1 Watt auf niedrigster und 41,1 Watt auf höchster Stufe gehört der Philips zu den Stromfressern seiner Zunft. Die Oszillation kostet weitere 3 Watt. Diese Werte sind etwa zehnmal höher als bei modernen DC-Motor-Ventilatoren.

Philips CX3550/01 Standventilator

Zum Vergleich: Energieeffiziente Konkurrenten wie der Levoit LPF-R432 benötigen auf niedrigster Stufe nur 1,5 Watt. Diese Differenz schlägt sich deutlich auf der Stromrechnung nieder. Bei einer täglichen Laufzeit von 15 Stunden über drei Monate entstehen mit dem Philips auf niedrigster Stufen Kosten von etwa 9 Euro, während der Levoit nur 0,55 Euro verursacht. Der Philips kostet damit über 8 Euro mehr pro Quartal.

Bei der Lautstärke zeigt sich der Philips zweigeteilt: Auf niedrigster Stufe messen wir 23,9 dB – etwas lauter als die leisesten Konkurrenten. Auf höchster Stufe erreicht er 43,8 dB und ist damit ruhiger als viele andere Modelle bei Vollast.

Die Oszillation umfasst 90 Grad und verteilt den Luftstrom gleichmäßig. Die automatische Rotation funktioniert zuverlässig. Eine 3D-Oszillation wie bei manchen Premium-Modellen fehlt jedoch.

Bedienung & App

Die Bedienung des Philips CX3550/01 erfolgt über physische Tasten am Gerät. Drei Geschwindigkeitsstufen, Timer für 1, 2, 3, 4, 8 und 12 Stunden sowie die Oszillation lassen sich direkt steuern. Ein Display fehlt.

Die Air+-App erweitert die Möglichkeiten. Smartphone-Steuerung, Zeitpläne und Sprachsteuerung machen die Bedienung komfortabel. Die App funktioniert zuverlässig und bietet eine selbsterklärende Benutzeroberfläche. Ohne App bleibt die volle Funktionalität jedoch eingeschränkt.

Es gibt keine Fernbedienung. Wer den Ventilator vom Sofa aus steuern möchte, muss zur App greifen oder aufstehen. Das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich und unpraktisch.

Was kostet der Philips CX3550/01?

Mit einem aktuellen Preis von 85 Euro bei Amazon positioniert sich der Philips im mittleren Preissegment.

Fazit

Der Philips CX3550/01 ist ein Ventilator mit zwei Gesichtern. Einerseits überzeugt er mit starker Windkraft, hochwertiger Verarbeitung und durchdachter App-Steuerung. Die filigrane Optik trotz imposanter Größe gefällt, die Umbaumöglichkeit zum Tischventilator erhöht die Flexibilität.

Andererseits offenbart er einen gravierenden Schwachpunkt: den extrem hohen Stromverbrauch. Mit 25,1 Watt auf niedrigster Stufe verbraucht er etwa zehnmal mehr Energie die meisten anderen Ventilatoren im Testfeld. Bei längerer Nutzung summiert sich das zu erheblichen Mehrkosten. Die fehlende Fernbedienung ist ein weiterer Minuspunkt.

Wer bereit ist, höhere Stromkosten für starke Windkraft zu akzeptieren und hauptsächlich per App steuert, findet einen soliden Ventilator. Energiebewusste Nutzer sollten jedoch zu effizienteren Alternativen greifen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Philips CX5535/11



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