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Discounter: Aldi Süd wagt sich an Loyalty und baut Kunden-App aus
In schottischen Filialen testen Mitarbeiter bald die neuen Funktionen.
Nach langem Zögern testet Aldi Süd ab September in Schottland erstmals digitale Kundenbindungsfunktionen. Das Projekt, das noch am Anfang steht, soll sich deutlich von den rabattgetriebenen Angeboten anderer Händler unterscheiden.
Der Discounter Aldi Süd probiert nach LZ-Informationen erstmals Loyalty-Funktionen in seiner Kunden-App aus. Ab September soll ein interner Test
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Nachfolger von Max Müller: Amaury Marzloff wird neuer Direktor von Alpine Deutschland
Amaury Marzloff führt ab September Alpine in Deutschland
Mit Beginn des Septembers wird Amaury Marzloff wird neuer Direktor von Alpine Deutschland. Der 49-Jährige kommt von der RCI Banque S.A., Niederlassung Österreich zur Sportwagenmarke.
Seit 2021 führt Amaury Marzloff die Niederlassung in Österreich der Automobilbank RCI Banque. Er ist in Wien zudem CEO Mobilize Financial
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Top 100 KI-Apps 2025: Wer führt die Liste an?
Die aktuelle Ausgabe der a16z-Charts zeigt eine klare Marktverschiebung: Der Boom der KI-Newcomer flacht ab – lediglich 25 neue Apps haben es in die Top 100 geschafft. Wer vorne mitspielt und wer zu den Verlier:innen gehört, erfährst du im Artikel.
Der Markt für KI-Apps befindet sich nicht länger in einer Phase ungeordneter Experimente. Was vor zwei Jahren noch von einer Vielzahl unkoordinierter Innovationen geprägt war, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturierten und stabileren Ökosystem. Das zeigt die fünfte Ausgabe der Top 100 Gen AI Consumer Apps von Andreessen Horowitz a16z.
Die Charts listen die 50 erfolgreichsten Apps im Web und im Mobile-Bereich. Ganz oben dominieren ChatGPT und Gemini. Daneben halten sich spezialisierte Tools wie Remini, Photoroom oder Midjourney. Auffällig ist die starke Präsenz chinesischer Anbieter:innen wie Doubao, Quark oder der Meitu Apps, die vor allem den mobilen Markt prägen. Generative KI ist damit endgültig Teil des digitalen Alltags – von Suchmaschinen über Übersetzungen bis hin zu Foto- und Video-Apps.
Altman, Chappaz, Zuckerberg:
TIME kürt die Top 100 AI Leader weltweit

Die 7 Key Insights der Top 100 KI-Apps 2025
- Stabilisierung statt Chaos – weniger Newcomer, klare Konsolidierung der Märkte
- Google holt auf – vier Produkte in den Top 50 positionieren Google als stärkste Konkurrenz zu OpenAI
- Grok boomt, aber kontrovers – rasanter Zuwachs durch KI-Companions, doch mit ethischen Risiken
- China baut ein eigenes KI-Universum – lokale Anbieter:innen dominieren, westliche Modelle sind blockiert
- Neue Kategorien entstehen – Vibe Coding wächst zur neuen Infrastruktur für KI-gestützte Apps
- Die All Stars behaupten sich 14 etablierte Anwendungen sind seit der ersten Ausgabe durchgehend in der Liste vertreten
- Verlierer:innen geraten ins Straucheln – DeepSeek und Claude verlieren an Reichweite, Meta tritt auf der Stelle
Diese Entwicklungen – von den Vibing-Plattformen bis hin zu den All Stars der Szene – beleuchten wir im Detail.
Konsolidierung statt Chaos
Die aktuelle Liste unterscheidet sich deutlich von den vorherigen Ausgaben. Statt einer Flut an neuen Namen finden sich diesmal nur 25 frische Einträge. Im Ranking aus dem März waren es noch 34. Vor allem auf der Web-Liste ist der Zuwachs moderater. Bei mobilen Apps ist die Dynamik höher: Dort tauchten 14 neue Titel auf. Grund ist, dass App Stores härter gegen Copycats von ChatGPT und Co. vorgehen und dadurch Platz für originellere Produkte entsteht.


Die Rankings basieren auf Daten von Similarweb (Web) und Sensor Tower (Mobile). Sie spiegeln wider, welche Apps tatsächlich massenhaft genutzt werden. Für die Branche ist das relevant, weil es erstmals zeigt, welche Tools nicht nur kurzfristige Trends bedienen, sondern fest im Alltag von Millionen Nutzer:innen verankert sind.
Die beiden Newcomer Charts verdeutlichen diesen Wandel. Im mobilen Bereich schaffen es Anwendungen wie Grok, Wink oder PolyBuzz neu in die Top 50. Sie stehen neben klassischen Editing Apps wie YouCut oder AirBrush und zeigen, dass KI-Integration vor allem dort ankommt, wo Nutzer:innen ohnehin schon Inhalte erstellen. Auf der Web-Seite treten dagegen Plattformen wie Lovable oder Replit hervor, die den Trend des sogenannten Vibe Codings bedienen. Mit Qwen3 oder Quark tauchen zudem neue chinesische Anbieter:innen auf, die den globalen Wettbewerb verschärfen.
Google startet die Aufholjagd
Eines der auffälligsten Ergebnisse: Google ist aktuell mit vier Produkten in den Top 50 Web Apps vertreten. Hinter ChatGPT landet Gemini direkt auf Platz zwei. Das Modell erreicht rund zwölf Prozent der Visits, die OpenAIs Flaggschiff verzeichnet.
Auch AI Studio, eine Sandbox zum Bauen eigener Gemini-Modelle, schafft den Sprung in die Top Ten. NotebookLM, das sich vor allem an Studierende und Wissensarbeiter:innen richtet, ist neu dabei. Google Labs – die Plattform für Experimente – steigt mit Platz 39 ebenfalls ein.
Die Bedeutung dieser Produkte geht über die reinen Zahlen hinaus. Mit Gemini Live (für Sprache und Streaming) oder Tools wie dem Videomodell Veo 3 zeigt Google, dass es nicht nur bei Suchmaschinen mitmischen will, sondern im KI-Alltag vieler Menschen. Der Traffic von Labs stieg nach dem Veo-Launch um mehr als 13 Prozent – der stärkste Schub innerhalb eines Monats im gesamten Jahr.
Grok: Von null auf 20 Millionen
Zu den dynamischsten Entwicklungen zählt derzeit Grok. Der KI-Chatbot von X schoss innerhalb weniger Monate nach oben. Ende 2024 hatte Grok noch keine App. Heute steht das Produkt im Web auf Platz vier und mobil auf Platz 23 – mit über 20 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen.
Im Juli 2025 kam es zum Durchbruch. Grok 4 erschien mit besserer Argumentation, Realtime-Suche und Tools – und ist jetzt kostenfrei verfügbar. Kurz danach stellte X KI-Companions vor. Nutzer:innen können mit ihnen chatten oder sie als Begleiter:innen einsetzen. Besonders das Anime-Girlfriend Ani sorgte für Aufmerksamkeit. Ergebnis: fast 40 Prozent Wachstum in einem Monat. Doch das schnelle Wachstum ist umstritten. Die Vermischung von KI, Avataren und sexualisierten Inhalten wirft Fragen nach Jugendschutz und Ethik auf. Während Google auf langfristige Produktstrategien setzt, wirkt Groks Boom eher wie ein riskantes Strohfeuer – eindrucksvoll, aber strategisch unsicher.
Meta verliert den Anschluss
Während Google und Grok durchstarten, läuft es für Meta weniger rund. Meta AI debütierte Ende Mai 2025. Doch das Produkt kam bisher nicht ins Rollen. Auf der Web-Liste reicht es nur für Platz 46. In den mobilen Top 50 taucht Meta AI gar nicht auf.
Besonders ein Vorfall im Juni beschädigte das Vertrauen: Nutzer:innen entdeckten, dass Antworten von Meta AI unbeabsichtigt in öffentlichen Feeds erschienen. Für viele Beobachter:innen war dies ein Hinweis darauf, dass Meta die eigenen KI-Dienste technisch noch nicht ausreichend abgesichert hat. Seitdem stagniert die Nutzung und das Wachstum bleibt deutlich hinter der Konkurrenz zurück.
China baut ein eigenes KI-Universum
Ein klarer Trend: China etabliert ein eigenes KI-Ökosystem. Mit Quark, Doubao und Kimi sind gleich drei chinesische Produkte in den Top 20 Web Apps. Sie bedienen fast ausschließlich einheimische Nutzer:innen, da westliche Modelle wie ChatGPT oder Claude blockiert sind.
Wer in China KI anbieten will, braucht eine Lizenz, muss Daten lokal speichern und Inhalte filtern. Das schafft Vorteile für lokale Player. Auf Mobilgeräten ist der Effekt noch stärker: 22 der 50 erfolgreichsten Apps stammen aus China. Meitu platzierte allein fünf Foto- und Video-Apps (BeautyPlus, BeautyCam, Wink, AirBrush, YouCut). Auch Bytedance, TikToks Mutterkonzern, ist mit Doubao, Cici und Hypic prominent vertreten.
Die Daten zeigen: Quark erzielt über 96 Prozent seiner Nutzung in China, Doubao 93 Prozent, Kimi 78 Prozent. Westliche Modelle wie ChatGPT (0,55 Prozent) oder Meta AI (0,15 Prozent) sind dort praktisch irrelevant. Damit entsteht ein paralleles KI-Universum, weitgehend entkoppelt vom Westen.
Vibe Coding als neue Kategorie
Was vor einem Jahr noch nach Hobby wirkte, wächst rasant: Vibe Coding. Plattformen wie Lovable oder Replit erlauben es, Apps mit KI zu bauen, ohne selbst zu programmieren. Nutzer:innen geben einfache Anweisungen und erhalten komplette Anwendungen zurück.
Das Phänomen zeigt wirtschaftliche Folgen. Daten von Consumer Edge belegen, dass Ausgaben dieser Nutzer:innen sogar Monate nach der Anmeldung steigen – mit Revenue Cohorts von über 100 Prozent. Das spricht für nachhaltige Nutzung.
Zudem erzeugen die Projekte neuen Traffic: Websites, die über Lovable oder Replit entstehen, treiben Besucher:innenzahlen so stark, dass Lovable allein schon fast in den Top 50 rangieren würde. Die Top-4-Plattformen steigerten ihre Visits von 15 auf knapp 60 Millionen – ein klarer Hinweis, dass Vibe Coding mehr als ein kurzlebiger Trend ist.
Die All Stars der Szene
Neben den Neuzugängen hebt a16z 14 sogenannte All Stars hervor. Sie tauchen seit der ersten Ausgabe in jeder Liste auf. Dazu gehören ChatGPT, Perplexity und Claude (Assistenzen), Character.ai (Social-KI), Midjourney und Leonardo (Bildgenerierung) oder Photoroom und QuillBot (Produktivität).

Diese Apps repräsentieren einen Querschnitt dessen, wie Menschen KI im Alltag nutzen – von Kreativität bis Kommunikation. Sie stammen aus nur fünf Ländern: den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien und China. Viele sind inzwischen von Investor:innen finanziert. Midjourney und Cutout Pro bilden die Ausnahme und arbeiten weiterhin ohne Risikokapital.
Die Grafik macht deutlich, wie heterogen diese Gruppe ist: Von kreativen Tools wie VEED über Entwickler:innenplattformen wie Civitai bis hin zu Sprachlösungen wie ElevenLabs – die All Stars zeigen, welche KI-Produkte es geschafft haben, sich unabhängig von kurzfristigen Hypes im Alltag zu verankern.
Was oft übersehen wird
Ein Detail, das leicht untergeht: Die Rankings umfassen nur KI-native Produkte. Apps wie Canva oder Notion, die KI-Features integriert haben, werden bewusst ausgeschlossen. Zudem lohnt ein Blick auf die Brink List – jene Apps, die knapp den Sprung verpasst haben. Darunter sind Talkie oder PixAI, die in kommenden Rankings relevant werden könnten.
Auch Rückgänge werden sichtbar: DeepSeek hatte Anfang des Jahres sogar ChatGPT in den Charts überholt, verliert jetzt aber über 40 Prozent seiner Visits gegenüber Februar. Claude, seit kurzem auch für Chrome verfügbar, schrumpft leicht. Sie zeigen, dass der Markt nicht nur Gewinner:innen kennt.
Die KI-Spielregeln ändern sich
Die Top 100 Gen AI Consumer Apps machen klar, dass der wilde Westen der KI-Ära vorbei ist. Gewinner:innen setzen sich fest, Verlierer:innen fallen zurück. Google ist endgültig im Rennen, Grok beweist, dass neue Formate wie KI-Avatare zu neuem Wachstum verhelfen können, und China zeigt, dass nationale Ökosysteme entstehen können.
Metas Rückstand verdeutlicht, dass sich KI-Produkte nicht allein über Reichweite behaupten können. Entscheidend ist, ob sie technisch stabil laufen, Vertrauen schaffen und in bestehende digitale Routinen integriert werden. Wer diese Faktoren verfehlt, verliert schnell Anschluss – selbst bei großer Markenbekanntheit.
„Be Bold. Move Forward.“
Verena Gründel über Marketing-Meisterschaft, DMEXCO-Fieber und KI

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erklärbare KI-Antworten für bessere Rankings
Mit Explainable Generative AI (GenXAI) gewinnt Transparenz an strategischer Bedeutung: Dein Content wird dadurch nicht nur für Nutzer*innen vertrauenswürdig, sondern auch für KI-Systeme sichtbar. Erfahre, wie Du mit klar strukturierten, belegten und maschinenlesbaren Inhalten sowohl Deine Rankings als auch Deine Markenreputation stärkst.

Explainable Generative AI hat das Ziel, Erklärungen für die Ergebnisse generativer KI-Modelle zu liefern.
Was ist Generative AI?
Generative AI (GenAI) ist eine Form der Künstlichen Intelligenz, die nicht nur Bestehendes erkennt oder kategorisiert, sondern eigenständig neue Inhalte erzeugt („generiert“). Anders als bei vielen traditionellen Machine-Learning-Modellen, die zum Beispiel Bilder erkennen oder Texte klassifizieren, kann GenAI eigenständig neue Texte, Bilder, Videos, Audiodateien, Code oder 3D-Modelle produzieren.
Diese werden dabei immer komplexer, vielschichtiger und vielfältiger. GenAI findet bereits in vielen Bereichen Anwendung, zum Beispiel im Modedesign, in der Stadtplanung, in der Forschung im Bereich Molekül- und Medikamententwicklung oder für personalisierte Lerninhalte. Du nutzt ChatGPT? Dann arbeitest auch Du bereits mit einer GenAI!
Was ist Explainable Generative AI (GenXAI)?
Explainable Generative AI, kurz GenXAI, möchte Erklärungen für die Ergebnisse generativer KI-Modelle liefern. GenXAI ist ein Teilbereich der KI-Forschung. Expert*innen meinen damit nicht nur einzelne Antworten, sondern auch die Funktionsweise gesamter Modelle.
Vielleicht hast Du Dich selbst auch schon einmal dabei ertappt, wie Du ChatGPT oder Gemini gefragt hast: „Wie kommst Du auf dieses Ergebnis?“. Genau hier setzt GenXAI an: mit dem Versuch, diese Antwort verständlich und überprüfbar zu machen.
Je mehr Entscheidungsprozesse wir an die KI auslagern – vor allem in Bereichen, in denen wir uns selbst nicht gut auskennen –, desto wichtiger werden die Herleitung, Qualität und Plausibilität der Ergebnisse. GenXAI ist somit der Schutz vor der aktuell größten Gefahr durch KIs: den sogenannten Halluzinationen.
Von Halluzinationen im Bereich KI spricht man immer dann, wenn die KI anfängt, falsche oder nicht verifizierte Aussagen zu treffen. Kenne ich mich gut, zum Beispiel mit Hundekrankheiten aus, dann erkenne ich Halluzinationen. Bin ich aber Laie auf einem Gebiet, dann weiß ich vielleicht nicht, ob sich ein Hund bei Wildschweinen einen tödlichen Virus einfangen kann oder nicht.
Warum brauchen wir GenXAI?
Vier gute Gründe für GenXAI:
- Vertrauen und Transparenz schaffen: Nur wenn Nutzer*innen verstehen, wie ein KI-Modell zu einem Ergebnis kommt, können sie es nachvollziehen und validieren – besonders in sensiblen Bereichen wie Recht, Medizin und Finanzen.
- Fehlererkennung & Qualitätssicherung: Durch erklärbare KI lassen sich fehlerhafte oder irreführende Inhalte schneller erkennen. Beispiele: falsche Fakten, erfundene Quellen oder irreführende Schlussfolgerungen.
- Rechtliche & ethische Verantwortung: In vielen Branchen wird es regulatorisch notwendig, Entscheidungen zu begründen – auch wenn sie von einer KI getroffen wurden (z. B. EU AI Act, DSGVO).
- Bessere Modellkontrolle für Entwickler*innen & Unternehmen: Wer weiß, wie ein Modell Inhalte gewichtet oder zusammenstellt, kann es gezielter optimieren oder anpassen.
Warum sind GenXAI & erklärbare Inhalte für SEO relevant?
Die wachsende Verbreitung generativer KI in Suchsystemen – von Google und Bing bis hin zu spezialisierten LLM-Suchmaschinen wie Perplexity oder You.com – verändert die Spielregeln der Suchmaschinenoptimierung. Inhalte konkurrieren nicht mehr nur um Rankings, sondern auch darum, als Quelle für KI-generierte Antworten verwendet zu werden. Genau hier kommt Explainable Generative AI ins Spiel. Es schlägt eine Brücke zwischen qualitativem Content und algorithmischer Verwertbarkeit.
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1. Erklärbare Inhalte sind KI-freundlich
Sowohl klassische Suchmaschinen wie Google oder Bing, als auch KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Claude bevorzugen Inhalte, die:
- klar strukturiert sind,
- transparent argumentieren,
- kontextualisierte Aussagen bieten,
- nachvollziehbare Quellen nennen und
- so aufbereitet sind, dass sie leicht verständlich, barrierefrei zugänglich und für verschiedene Endgeräte sowie Lesesituationen optimiert sind.
Das entspricht ziemlich genau den Prinzipien von GenXAI. Solche Inhalte werden deshalb bevorzugt in AI Overviews und Chatbots angezeigt.
Beispiel:
Ein Ratgeber, der konkret und schrittweise erklärt, wie man eine XML-Sitemap in WordPress mit Rank Math erstellt – inklusive Screenshots, möglicher Fehlerquellen und der Verlinkung zu Googles offizieller Dokumentation – hat deutlich höhere Chancen, in Google AI Overviews, ChatGPT oder Bing Copilot zitiert zu werden, als ein oberflächlicher Text, der nur aufzählt, was eine Sitemap ist und warum sie wichtig ist.
Das Gleiche gilt natürlich auch für SEO, also: Win-Win.
2. GenXAI stärkt E-E-(A)-T
GenXAI und das Prinzip der Erklärbarkeit zahlt auf drei zentrale SEO-Qualitätsfaktoren ein.
- Expertise: durch nachvollziehbare, sachlich korrekte Argumentationen
- Experience: durch Beispiele, Erfahrungsberichte, Nutzermeinungen
- Trustworthiness: durch Offenlegung von Quellen und methodischer Klarheit
Die Inhalte erfüllen damit gleichzeitig klassische Google-Richtlinien (E‑E‑A‑T) und die Anforderungen generativer Suchmodelle.
Du willst mehr zu EEAT wissen? Dann lies dazu am besten unseren Guide für eine schnelle Erklärung rund um EEAT.
3. Sichtbarkeit ohne Klick: Vertrauen durch Kontext
Zero-Klick-Suchen sind zwar nicht erst seit ChatGPT & Co. in aller Munde, sondern bereits seit Featured Snippets und Answerboxen Realität. Trotzdem kosten sie uns Traffic. Um als Marke wiedererkannt zu werden und potenzielle Kund*innen zu echten Käufer*innen zu machen, ist und bleibt es also wichtig, dass Deine Aussagen als Marke verlässlich und klar sind. GenXAI-konforme Inhalte erhöhen die Chance auf:
- Erwähnungen in AI Overviews
- Trust Signale im generierten Antworttext
- Nutzervertrauen, auch ohne unmittelbaren Seitenbesuch
Dein Content als Datenquelle
Es geht also in Deiner Content- und SEO-Strategie (auch) darum, dass Du als Primärquelle von KI-Systemen und Suchmaschinen wahrgenommen wirst. Das erreichst Du, indem Du:
- originäre Inhalte lieferst, am besten mit eigenen Daten und Fakten.
- semantische Präzision in Deinem Content hast.
- konsistente Begrifflichkeiten verwendest.
- wiederverwendbare Aussagen triffst.
- Zitate von Expert*innen und vertrauenswürdigen Quellen einbindest.
- eine maschinenlesbare Struktur zur Verfügung stellst (z. B. über Zwischenüberschriften, FAQs, HowTos und andere strukturierte Daten).
- weitere Quellen nennst und verlinkst. Achte dabei darauf, dass Du nach Möglichkeit immer die ursprüngliche Quelle nennst. Statt also zum Beispiel auf SearchEngineLand zu verweisen, das einen Post auf X von John Müller zitiert, verlinke besser direkt auf den originalen Post bei X.
Wenn Du diese Punkte beachtest, schaffst Du Content, der sich quasi von selbst erklärt. Damit wird er direkt attraktiver für LLMs.
SEO-Vorteile von GenXAI-konformen Inhalten
In einer zunehmend von KI-generierten Antworten geprägten Online-Welt wird Transparenz zur strategischen Notwendigkeit. Sie bietet Dir außerdem eine Menge SEO-Vorteile:
Mehr Sichtbarkeit in KI-Suchergebnissen
Es ist wahrscheinlicher, in Google AI Overviews, Chatbots oder Voice-Search-Ergebnissen als zitierte Quelle zu erscheinen.
Vertrauensgewinn bei Nutzer*innen & Suchmaschinen
Transparente und nachvollziehbare Inhalte steigern Engagement-Raten, Verweildauer und letztlich die Rankings und Käufe beziehungsweise Leads.
Stärkung von Marke & Reputation
Erklärbare Inhalte tragen auch zur Corporate Social Responsibility (CSR) bei: Unternehmen, die transparent und nachvollziehbar kommunizieren, übernehmen Verantwortung für die Richtigkeit und Nachvollziehbarkeit ihrer Aussagen. Das stärkt das Vertrauen von Kund*innen und zeigt gesellschaftliches Engagement für eine verlässliche Informationskultur.
Fazit: SEO trifft auf Ethik
Du siehst: Content ist immer noch King! Und zwar originärer, transparenter und sich selbst belegender Content. Also das, was ich schon immer für die langfristig sinnvollste Strategie gehalten habe: Lieber Qualität statt Quantität. Dann brauchst Du auch keine Angst vor GenXAI zu haben!
Bildnachweis: Titelbild: Uncle-Ice (KI generiert)/stock.adobe.com
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