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Im Test vor 15 Jahren: Die Nvidia GeForce GTX 580 war die bessere GTX 480

Auf die extrem schnelle, aber zugleich energiehungrige, heiße und ohrenbetäubende GeForce GTX 480 folgte mit der GeForce GTX 580 (Test) eine Verbesserung in allen Lebenslagen. Neben noch mehr Leistung bot die GeForce GTX 580 eine wesentlich bessere Kühlung und benötigte weniger Energie.
Ein besserer GF100
Die GeForce GTX 580 setzte wie die GeForce GTX 480 auf die Fermi-Architektur, allerdings in Form des neuen GF110 statt des GF100. Beide Chips kamen auf etwa drei Milliarden Transistoren und unterschieden sich augenscheinlich nur im Detail. Die höhere Leistung des GF110 erkaufte sich Nvidia primär durch mehr Ausführungseinheiten und höhere Taktraten. Dadurch stieg die theoretische Rechenleistung von 1.345 GFLOPS auf 1.581 GFLOPS an. Zugleich stiegen die Taktraten des 1.536 MByte großen Grafikspeichers auf 2.004 MHz, wodurch die Speicherbandbreite auf 192.384 MByte/s anstieg.
Die interessanteren Änderungen fanden sich bei den Transistoren. Um der hohen Leistungsaufnahme und Wärmeabgabe des GF100 Herr zu werden, hatte Nvidia, wo immer es möglich war, schnell schaltende Transistoren durch langsam schaltende Exemplare ersetzt. Das sollte die Leckströme senken und somit insgesamt der Leistungsaufnahme zuträglich sein. Damit fiel die TDP trotz der höheren theoretischen Leistung von 250 auf 244 Watt ab.
Eine weitere große Änderung war das Kühlsystem der GeForce GTX 580. Der Dual-Slot-Kühler verfügte über eine eigens entwickelte Vapor Chamber, die laut Nvidia effizienter als die existierenden Lösungen arbeiten sollte. Auf der GPU selbst war ein Kupferkern mit eingelassener Vapor Chamber verbaut, der in eine Aluminiumkühlplatte mit zahlreichen Lamellen eingelassen war. Ein 70-mm-Radiallüfter sorgte für Frischluft, wobei der Hersteller die Lüftersteuerung gegenüber der GeForce GTX 480 überarbeitet hatte.
Die schnellste Single-GPU-Grafikkarte
Mit der GeForce GTX 580 schlug Nvidia die bis dato schnellste Single-GPU-Grafikkarte – die GeForce GTX 480 – um durchschnittlich 16 bis 18 Prozent über alle Benchmarks hinweg. Damit stellte die GTX 580 die unangefochtene Leistungskrone dar und zog AMDs ATI Radeon HD 5870 satte 30 bis 40 Prozent davon. Mehr Leistung gab es nur bei Dual-GPU-Exoten wie der Radeon HD 5970 mit den üblichen Nachteilen wie Mikroruckler, eingeschränkter Kompatibilität und exorbitanter Leistungsaufnahme und Lautstärke.
Der größte Kritikpunkt an der GeForce GTX 480 war aber nicht die Leistung, sondern die hohe Lautstärke, Leistungsaufnahme und Temperaturen. Mit der GeForce GTX 580 wurde das zumindest teilweise deutlich besser. In puncto Lautstärke erreichte die GTX 580 unter Last 55,5 dB(A) und war somit gleichauf mit anderen High-End-Grafikkarten wie der Radeon HD 5870 oder der Radeon HD 6870, während die GeForce GTX 480 noch bei ohrenbetäubenden 68,5 dB(A) landete. Zugleich fiel die GPU-Temperatur unter Last mit 79 °C beachtlich niedriger als die 92 °C der GTX 480 aus. Bei der Leistungsaufnahme des Gesamtsystems tat sich weniger, wobei die GTX 580 immerhin 20 Watt sparsamer unter Last agierte als der Vorgänger – und das bei deutlich höherer Leistung. Wer hoffte, der GeForce GTX 580 noch mehr FPS durch Übertaktung zu entlocken, der sollte enttäuscht werden. Im Test waren nur marginale Taktsteigerungen möglich, sodass am Ende knapp zwei bis drei Prozent mehr Leistung erreichbar waren.
Fazit
Insgesamt war die GeForce GTX 580 eine hervorragende Grafikkarte. Anders als bei der GeForce GTX 480 konnte sie bedenkenlos empfohlen werden, falls maximale Leistung im Fokus stand. Mit einem Preis von damals 479 Euro für das Referenzdesign ließ sich Nvidia das gut bezahlen. Dafür erhielten Kunden endlich, was die GeForce GTX 480 hätte sein können.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Tesla streicht Model X und Model S – Ersatz ist bereits gefunden
Tesla steckt in einer ungewohnten Situation: Erstmals musste der E-Auto-Pionier ein Jahr mit sinkendem Umsatz abschließen. Die Erlöse gingen um 3 Prozent auf 94,8 Milliarden US-Dollar zurück. Noch härter traf es den Gewinn, der um satte 46 Prozent auf etwa 3,8 Milliarden Dollar einbrach. Mit Folgen!
Tesla-Chef Elon Musk zieht die Reißleine – und das ist ein echter Knall in der E-Auto-Welt. Die Premium-Modelle Tesla Model S und Model X werden künftig nicht mehr als Neuwagen produziert.
Musk erklärte bei der Bilanzvorstellung zum abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025:
Es ist an der Zeit, die Programme für die Modelle S und X mit einer ehrenvollen Einstellung zu beenden.
Und an Euch und andere potenzielle Interessenten gerichtet ergänzte er: „Wenn Ihr noch ein Model S oder Model X wollt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Kauf.“
Premium-Modelle verkaufen sich deutlich schlechter
Das mag auf den ersten Blick überraschen, aber der Schritt ist letztlich nur konsequent, wenn man sich die Zahlen anschaut. Die Mittelklasse-Modelle Model Y und Model 3 dominieren klar den Absatz.
- Rund 1,6 Millionen Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr von Model 3 und Model Y produziert
- Bei Model S und Model X waren es nur etwa 54.000 Einheiten
- Im vierten Quartal 2025 lag die Produktion der Premium-Modelle sogar nur noch bei knapp 12.000 Autos
Der Trend ist spätestens mit dem nun angekündigten Aus von Model S und Model X eindeutig: Tesla setzt immer stärker auf Volumenmodelle statt auf Luxus-Elektroautos.
Was passiert mit den freien Produktionskapazitäten?
Die Einstellung von Model S und X wirft aber auch eine große Frage auf: Was macht Tesla mit den frei werdenden Kapazitäten in seinen Werken?
Musk hat bereits einen Plan – und der klingt ziemlich futuristisch. Im Stammwerk in Fremont sollen künftig die humanoiden Roboter „Optimus“ gebaut werden. Diese Roboter sollen ab Ende 2027 für Verbraucher verfügbar sein und laut Musk „alle menschlichen Bedürfnisse erfüllen“.
Langfristig sollen Optimus-Roboter in Haushalten und öffentlichen Bereichen eingesetzt werden – und das laut Musk „zu Milliarden“. Ob das realistisch ist, bleibt abzuwarten, spannend ist es aber allemal.
Roadster-Comeback? Neue Infos im April möglich
Auch zum Tesla Roadster gibt es neue Gerüchte. Der Elektro-Supersportwagen soll noch im ersten Halbjahr 2026 in die Produktion gehen. Gleichzeitig will Tesla auch die Fertigung des autonomen Cybercab und des Tesla Semi Trucks deutlich hochfahren.
Im aktuellen Quartalsbericht heißt es, die Vorbereitungen für Roadster, Semi und Cybercab laufen weiter und der Produktionsstart in Nordamerika ist für 2026 geplant.
Besonders spannend: Laut US-Medien könnte es am 1. April eine neue Roadster-Präsentation geben. Offiziell bestätigt ist das aber nicht. Insider spekulieren, dass die neue Roadster-Generation SpaceX-Technik enthalten und spektakuläre Fahrmanöver ermöglichen soll.
Ob echte Enthüllung oder Aprilscherz – wir bleiben gespannt und am Ball. Ihr sicher auch.
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Nativ vs. DLSS 4.5 vs. FSR AI im Qualitäts-Test

Einige Spieler schwören nach wie vor auf „natives“ Rendern für die beste Bildqualität und fassen die aktuellen Upsampler von Nvidia und AMD nicht an. Doch meistens sieht es mit modernem Upscaling heutzutage besser aus, teilweise schon im Performance-Preset: DLSS 4.5 und FSR AI Performance mit „nativ“ im Bildqualitätsvergleich.
Nativ vs. DLSS 4.5 und FSR Upscaling AI im Performance-Modus
ComputerBase empfiehlt seit DLSS 4 und FSR Upscaling AI, ehemals FSR 4, durchweg mit den modernen Upsampling-Methoden im Quality-Modus zu spielen. In hohen Auflösungen wie Ultra HD sowieso. Doch auch in geringeren Auflösungen wie WQHD sind die aktuellen Techniken immer eine Überlegung wert.
Auch wenn die Akzeptanz von Upsampling in der ComputerBase-Community massiv zugenommen hat und mittlerweile die meisten Leser auch selbst mit DLSS und FSR spielen, gibt es immer noch eine Gruppe, die „Nativ“ den Vorzug gibt. Um zu kontrollieren, ob nicht doch etwas dran ist, hat die Redaktion in sechs Spielen die native Ultra-HD-Auflösung gegen DLSS 4.5 (Preset M) und FSR Upscaling AI (FSR 4.0.3) im Performance-Modus gestellt. Entsprechend ist das Upsampling aggressiv eingestellt und hat mit dem Quality-Modus noch etwas Qualitätsreserve, falls diese gewünscht wird.
Was ist überhaupt „Nativ“?
Bevor es an die Testreihen geht, muss jedoch erst einmal geklärt werden, was „Nativ“ im Kontext dieses Artikels überhaupt ist. Das „Spielen in Nativ“ bedeutet zwei verschiedene Aspekte gleichzeitig: Zuerst einmal natürlich das Rendern in der nativen Auflösung des Monitors: Auf einem UHD-Display ist im Spiel „UHD“ als Ausgabeauflösung gewählt und Upscaling deaktiviert. Aktiv ist aber der Einsatz von „TAA“ als Kantenglättung, denn ohne diese geht es auch in Ultra HD nicht – das Bild flimmert sonst viel zu stark. „Nativ“ ist also immer eine Kombination aus nativer Auflösung und Anti-Aliasing.
Damit unterscheidet sich „Nativ“ grundlegend von Upsampling. Ersteres wurde im Absatz vorher definiert. Letzteres ist dagegen eine Kombination aus reduzierter Auflösung mitsamt moderner AI-Upsampling-Technologie. Obwohl der Upsampler selbst Leistung kostet, ist die Performance aufgrund der geringeren „Basis-Auflösung“ deutlich höher als mit nativer Auflösung sowie TAA-Kantenglättung. DLSS, FSR und Co. lassen zwar auch das Rendern mit nativer Auflösung zu, doch ist das aufgrund der hohen Anforderungen eher ein Spezial-Modus, der nicht durchweg genutzt werden sollte. Darum geht es in diesem Artikel nicht.
Der dritte Teil einer Serie
Der Artikel ist der dritte Teil einer Serie, die sich dem Thema Upsampling widmet. ComputerBase hat sich zuvor bereits die Bildqualität der aktuell drei besten Upsampling-Technologien, DLSS 4.5, DLSS 4 sowie FSR Upscaling AI angesehen. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Test, der sich um die Geschwindigkeit der drei Upsampler, zusätzlich DLSS 3, FSR 3.1 sowie Nativ, auf einer aktuellen und einer älteren AMD- sowie Nvidia-Grafikkarte kümmert.
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Performance auf RTX 5070 Ti, RTX 3090 Ti, RX 9070 XT und RX 6950 XT
Blindtest incoming!
Mit dem dritten Teil ist die Serie jedoch noch nicht abgeschlossen. ComputerBase plant mit weiteren Tests und Vergleichen. Als nächstes wird nicht die Redaktion, sondern die Leser werden testen. DLSS 4.5, FSR Upscaling AI und Nativ werden einem Leser-Blindtest unterzogen.
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Hotel Architect: Management-Update und Gratis-Wochenende
Die Management-Sandbox Hotel Architect erhält mit dem Management-Update nicht nur einen passenden Namen für die Aktualisierung, sondern auch zahlreiche neue Features, welche vor allem die Verwaltung der eigenen Angestellten betrifft. Obendrein lädt der Titel mit dem Gratis-Wochenende zum Ausprobieren ein.
Early Access mit stetigen Verbesserungen
Bereits vor einem Jahr ist Hotel Architect erschienen; damals noch in Form eines öffentlichen Tests, wofür sich interessierte Spieler anmelden konnten. Mittlerweile ist der Titel aber im Early Access auf Steam verfügbar. Bewertet wird das Spiel aktuell „sehr positiv“ mit aktuell 92 Prozent Zuspruch und 94 Prozent auf alle Rezensionen.
Das „Management-“ Update bringt neue Features
Wer seine Mitarbeiter trainieren möchte, hat jetzt die Möglichkeit mit Mitarbeiterschulungen die Fähigkeiten zu verbessern. Bis zu fünf sind bei Charakteren möglich und insgesamt 30 gibt es.
Daneben gibt es noch weitere Detailverbesserungen im Attributsystem. Attribute werden nun in Persönlichkeiten und Fähigkeiten getrennt, wobei die Persönlichkeiten fest und unveränderbar sind.
Auch der Zahn der Zeit hinterlässt nun sichtbare Spuren. Je älter Angestellte werden, umso mehr verändert sich ihr Äußeres. Falten entstehen im Gesicht und Haare fangen an sich grau zu färben. Auch werden Bewegungen langsamer und die Charaktere greifen zum Gehstock.
An den Gehältern haben die Entwickler auch Hand angelegt. Diese steigen nicht mehr automatisch beim Levelaufstieg, sondern orientieren sich am XP-Level und steigen mit zusätzlichen Fähigkeiten. Auch lassen sich die Gehälter individuell und per Sammelbutton für Alle anpassen.
Trotz seines hohen Grads an Simulation nimmt sich Hotel Architect nicht immer Ernst. Der mit dem Patch neu eingeführte Altersmanipulator ermöglicht es, das eigene Personal zu verjüngen oder zu altern – auf Kosten einer anderen Person.
Zum Schluss gibt es von den Entwicklern neue Objekte, verbesserte Charakterreaktionen. 7 weitere Steam-Erfolge kommen zu den anderen und es gibt weitere nicht genannte Bugfixes und diverse Optimierungen.
Roadmap verspricht viele weitere Neuerungen mit Version 1.0 im Frühling
Noch befindet sich Hotel Architect im Early Access, doch der Release der Version 1.0 lässt nicht mehr lange auf sich warten. Im Frühling soll es so weit sein und die Entwickler haben bereits ihre Pläne bekanntgegeben, was Spieler erwarten können.
So kommt ein neuer Ort ins Spiel und das Upgrade-System wird verbessert. Auch der Check-In für Pärchen wird eingeführt, genauso wie das Management von Gruppen-Buchungen. Neben generellen Spielverbesserungen und Bugfixes, soll dann auch noch ein finaler Feinschliff erfolgen.
Kostenlos ausprobieren oder für den halben Preis behalten
Wer Interesse an Hotel Architect hat, hat bis zum 2. Februar Glück. Aktuell befindet sich der Titel im Gratis-Wochenende auf Steam. Sollte man gefallen am Spiel finden, gibt es ebenfalls die Möglichkeit für den halben Preis (9,99 Euro) zuzuschlagen.
Systemanforderungen
Wenn es um die Systemanforderungen geht, hält sich das Spiel zurück. Zum Spielen genügt ein alter Ryzen 5 1600 oder Core i5-7500. 8 GB RAM und eine GTX 1050 reichen zusammen mit 5 GB Festplattenspeicher aus. Wer mehr aus der Grafik herausholen will, braucht für 4K und 60 FPS mindestens eine RX 6600XT oder RTX 2070. Der RAM-Bedarf steigt auf 16 GB. Während sich auf der CPU-Seite bei Intel kaum etwas ändert – statt dem i5 wird ein i7-7700 nötig, empfehlen die Entwickler bei AMD einen Ryzen 5 7500F.
Das Spiel ist als „spielbar“ für das Steam-Deck verifiziert. Auch konnte mit dem von den Entwicklern bereitgestellten Zugang die generelle Kompatibilität unter Linux mit AMD-Hardware bestätigt werden.
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