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Künstliche Intelligenz

Windows bekommt gemeinsames Musikhören mit Bluetooth LE Shared Audio


Zum Wochenende hat Microsoft neue Windows-Insider-Previews veröffentlicht. Diese bringen eine Vorschau auf „Shared Audio“ für Bluetooth LE mit. Damit können zwei Bluetooth-Geräte gleichzeitig den Windows-Sound wiedergeben.

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Microsoft arbeitet seit einiger Zeit daran, den Bluetooth-Support in Windows zu verbessern. Im Laufe des Jahres soll Windows neue Facetten des Funkstandards Bluetooth Low Energy (LE) bedienen können. Dazu gehört nun auch offenbar ein Teil von Bluetooth „Auracast“, worauf Microsoft laut Windows Insider Blog für „Shared Audio“ aufbaut. Auracast kann laut Spezifikation mit einem Audio-Sender Ton an eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern schicken. „Mit Shared Audio kann Ihr unterstützter Windows 11-PC einen Audiostream gleichzeitig an zwei Bluetooth-Audiozubehörgeräte übertragen“, führt Microsoft dort aus, es „ermöglicht die gemeinsame Nutzung Ihrer Audiodaten über zwei separate Kopfhörer, Lautsprecher, Ohrhörer oder Hörgeräte.“

Microsoft schlägt auch Einsatzmöglichkeiten für die neue Funktion vor: So könnten Schüler und Studenten zusammen Musik beim Lernen hören. Oder „Shared Audio“ kann Familienmitglieder enger zusammenbringen, die zusammen einen Film auf einer Reise schauen.


Shared-Audio-Dialog

Shared-Audio-Dialog

Windows 11 kennt in der Vorschau-Version auf kompatibler Hardware eine neue Schnelleinstellung für Shared Audio.

(Bild: Microsoft)

Zur Nutzung sind jedoch Hürden zu überspringen. Um in den Genuss von Shared Audio zu kommen, ist das Pairing und die Verbindung von Bluetooth-LE-Audio-kompatiblem Zubehör an den Windows-11-PC nötig. Dort müssen Interessierte die neue „Shared Audio (Vorschau)“-Kachel in den Schnelleinstellungen nutzen. Ein Klick auf „Share“ startet das Teilen, „Stop Sharing“ beendet es schließlich.

Viel kompatible Hardware gibt es derzeit jedoch noch nicht. Microsoft listet unter aktuell nutzbaren Geräten Surface-Laptops mit 13,8 und 15 Zoll mit Qualcomm Snapdragon X und das Surface Pro mit 13 Zoll und Snapdragon X sowie die gleichnamigen Business-Versionen. In Kürze will Microsoft zudem die Laptops Samsung Galaxy Book5 360, Pro, Pro 360 mit Intel Core Ultra 200-Prozessoren, Samsung Galaxy Book4 Edge mit Snapdragon X und die Surface Laptops mit 12 und 13 Zoll mit Snapdragon X sowie deren Business-Pendants unterstützen. Als Ausgabegeräte listet Microsoft derzeit Samsung Galaxy Buds2 Pro, Buds3 und Buds3 Pro, Sony WH-1000XM6 und jüngste LE-Audio-fähige Hörhilfen von ReSound und Beltone. Das sei jedoch keine erschöpfende Auflistung, andere Geräte können ebenfalls unterstützt werden, erklärt Microsoft.

Auf die unterstützten Copilot+-PCs muss die jüngste Windows-Insider-Version im Developer- oder Beta-Kanal installiert werden. Die Funktion könnte noch etwas auf sich warten lassen, da Microsoft sie erst schrittweise freischaltet.

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Ende August hat Microsoft eine verbesserte Version für das sogenannte Hands-Free-Profile (HFP) von Bluetooth integriert. Sofern das Mikrofon von Bluetooth-Headsets genutzt wird, schaltet die Verbindung auf dieses Profil. Anders als das Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) konnte das HFP bisher lediglich Mono-Sound bis zu 8-16 kHz wiedergeben, das zudem stark komprimiert wurde – der muffige Sound des alten Mittelwellenradios lässt grüßen. Immerhin kam bereits „Wideband Voice“ zu HFP dazu, was die Samplerate auf bis zu 32 kHz verdoppelte.

Bluetooth LE Audio erlaubt nun aber mehr, es gibt ein „Telephony and Media Profile“ (TMAP) sowohl für Medienwiedergabe als auch Telefonie. Microsoft erklärt in einem Blog-Beitrag, dass LE Audio mit verbesserter Kompression daherkommt und TMAP von Bluetooth-Hardware 32 kHz Samplerate in Stimmprofilen verlangt. Microsoft hatte vor etwa zwei Monaten mit „Super Wideband Stereo“ für LE Audio Voice eine Schippe draufgelegt. Das erlaubt den hochqualitativen Sound auch in Stereo bei der Nutzung des Mikrofons etwa in Spielen oder Telefonaten. Dafür müssen Entwickler von Bluetooth-Hardware und Kommunikationssoftware jedoch Anpassungen vornehmen. Möglich machen diese Verbesserungen unter anderem die deutlich besseren Fähigkeiten des LC3-Codecs (Low Complexity Communications Codec), der in Bluetooth LE Audio verankert ist und etwa Samplingraten von 8, 16, 24, 32, 44,1 und 48 kHz, Datenraten von 16 bis 320 kBit/s und Rahmengrößen von 7,5 und 10 Millisekunden unterstützt – und die getrennte Übertragung von einzelnen Audio-Kanälen, etwa für Stereosound.


(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Web-Tipp: Höher, schneller, weiter mit vorausberechneten Wasserraketen


Die Wasserrakete steht aufrecht auf ihrer Startplattform. Das Manometer zeigt an: Der Druck ist aufgebaut. Die Schnur am Entriegelungshebel ist gespannt, der gemeinsam gesprochene Countdown läuft. Das ist der Stoff, aus dem packende Schulexperimente und fröhliche Gartenfeste mit Kindern sind.

Aber was beeinflusst den Flug einer Wasserrakete und wie wirken sich die Parameter aus? Die Website H2Orocks soll das verdeutlichen. Sie fragt mit ihren Eingabefeldern die relevanten Daten ab und berechnet den daraus resultierenden Flug.

Im c’t Magazin und auf heise online stellen wir Ihnen in der Rubrik „c’t Web-Tipps“ regelmäßig ein Sammelsurium an Websites vor. Hier zeigen unsere Redakteurinnen und Redakteure Seiten, die sie kurios, hilfreich, spannend, lehrreich, nützlich oder einfach nur witzig finden. Mehr Web-Tipps finden Sie hier:

Die dafür erforderliche Simulationssoftware hat ein Hersteller für Schulexperimente, zu dessen Produkten beispielsweise eine Wasserraketen-Startplattform gehört, gemeinsam mit dem Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin entwickelt. Sie berechnet die Flugbahnen von speziell produzierten Wasserraketen ebenso wie die von umfunktionierten PET-Getränkeflaschen. Den erforderlichen Druck erzeugt man mit einer Fahrrad- oder Ballpumpe.


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Die OWASP Top Ten 2025 vorgestellt


Seit dem Jahr 2004 veröffentlicht das Open Worldwide Application Security Project (OWASP) in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine neue Version der OWASP Top Ten. Anfangs enthielt diese Liste die zehn am weitesten verbreiteten Schwachstellen in Webanwendungen, doch seit 2010 geht es um die zehn häufigsten Risiken.

Das ist ein wesentlicher Unterschied: Denn während man Schwachstellen testen kann, etwa durch Penetrationstests, lassen sich Risiken nicht direkt testen und sind abstrakter als Schwachstellen. Auffallend ist, dass in der neuen Liste, die Anfang November 2025 veröffentlicht wurde, das Thema KI weiterhin ausgespart bleibt – dafür gibt es eigene OWASP-Projekte.

  • Seit ihrer Entstehung haben die OWASP Top Ten etliche Veränderungen und pragmatische Anpassungen durchgemacht, zuletzt die Gewichtung der Risiken durch die Community.
  • Die Risiken der aktuellen Liste sind gleich geblieben, wurden jedoch aus guten Gründen neu sortiert und gewichtet – etwa die Lieferkettensicherheit.
  • Das OWASP hält daran fest, KI-Risiken von anderen Anwendungsrisiken zu trennen und in eigenen Listen zu berücksichtigen.


Tobias Glemser

Tobias Glemser

Tobias Glemser ist BSI-zertifizierter Penetrationstester und Geschäftsführer der secuvera GmbH. Seit über 20 Jahren arbeitet er in der Cybersicherheit. Privat ist er unter anderem bei OWASP engagiert.

Wie jedes OWASP-Projekt basieren auch die Top Ten auf ehrenamtlicher Arbeit. Die Freiwilligen entwickeln Werkzeuge und Dokumente, die sie der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellen. Hinter den aktuellen Top Ten stehen fünf primäre Autoren, darunter mit Thorsten Gigler auch ein Mitglied des OWASP Chapter Germany und Mitorganisator des lokalen Treffens in München.


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Milliardenauftrag: BMW kauft langfristig weiterentwickelte ZF 8-Gang-Automaten


BMW und der Zulieferer ZF haben heute in einem langfristigen Liefervertrag die Weiterentwicklung der bereits in einigen Fahrzeuggenerationen bewährten 8-Stufen-Wandlerautomatik mit dem Kürzel „8HP“ vereinbart. Das von ZF entwickelte Getriebe soll dabei bis in die späten 2030er-Jahre „mit besonderem Fokus auf elektrifizierte Antriebe“ weiterentwickelt werden. Der Vertrag umfasst laut einer heute gemeinsam von beiden Unternehmen herausgegebenen Pressemitteilung ein Volumen „von mehreren Milliarden Euro“.

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„Fokus auf elektrifizierte Antriebe“ bedeutet, dass das bestehende Aggregat für den Einsatz in kommenden Hybridantrieben erweitert werden soll. Durch die Grundkonstruktion dieses Getriebes wird BMW dabei in zweierlei Hinsicht festgelegt: erstens auf den Längseinbau des Verbrennungsmotors und zweitens auf eine E-Maschine, die konzentrisch zur Getriebewelle liegt. Dabei kann die E-Maschine mit der Wandlerkupplung oder einem automatisierten Anfahrelement in der Getriebeglocke oder im Getriebegehäuse liegen. Eine Kombination beider Einbaupositionen ist ebenfalls möglich.

ZF befindet sich wegen der Schwäche der deutschen Autoindustrie in einer schweren Krise und plante zuletzt, in Deutschland bis Ende 2028 bis zu 14.000 Arbeitsverhältnisse zu beenden. Zahlreiche Mitarbeitende in Deutschland sind bereits auf Kurzarbeit. Mit etwa 161.600 Mitarbeitenden in 161 Werken in 30 Ländern ist ZF einer der größten Zulieferer der Autobranche und machte 2024 einen Umsatz von rund 41,4 Milliarden Euro. 2023 waren es noch 46,6 Milliarden und für das Ergebnis 2025 ist eine weitere Verschlechterung anzunehmen. ZF will die Zahlen für 2025 im März präsentieren.

Bei vier Radsätzen begnügt sich die aktuelle Ausbaustufe 8HP mit nur fünf Schaltelementen. Weil pro Gang lediglich zwei Schaltelemente geöffnet sind, werden die Schleppverluste im Getriebe deutlich minimiert. ZF konnte zudem die Zahl der Lamellenkupplungen auf drei und die der Bremsen auf lediglich zwei reduzieren. Die konsequente Reibungsminimierung, zu der auch eine achsparallele Flügelzellenpumpe beiträgt, ermöglicht mit dem 8HP eingesetzten Verbrennungsmotoren einen höheren Wirkungsgrad.

In verschiedenen Ausführungen für Motoren mit einem Drehmoment von 220 bis 1000 Nm erhältlich, wird es auch von anderen Autoherstellern verwendet, beispielsweise von Audi.

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Die Modularität des 8HP-Baukastens ermöglicht unter weitgehender Verwendung konventioneller Bauteile bereits heute ein Plug-in-Hybridgetriebe mit integrierter E-Maschine mit bis zu 160 kW und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm. Die herkömmliche Bauform „reduziert die Notwendigkeit von Einbau-Anpassungen und die damit verbundenen Investitionen für den Kunden auf ein Minimum“ wie ZF selbst schreibt.

Mehr zu BMW


(fpi)



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