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Wie gut ist die kleine Powerstation wirklich?
Die DJI Power 1000 V2 versucht ihren Vorgänger mit einer stark verbesserten Performance und einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis zu übertreffen. Doch kann das Modell in der Praxis mit der Konkurrenz am Markt mithalten? Wir haben das Modell für Euch genau unter die Lupe genommen.
Wie der Name Euch bereits verraten hat, ist die DJI Power 1000 V2 der Nachfolger der DJI Power 100 (Test). Mit rund 40 Prozent mehr Leistung als das Vorgängermodell hat die neue Version einen ordentlichen Leistungssprung gewagt. Doch kann sie sich auch in der Fülle aus Modellen behaupten, die sich Euch als Reisebegleiter anbieten? Insgesamt hat die Powerstation einiges zu bieten. Doch ähnlich wie die DJI Power 2000 gibt es vor allem eine Schwäche, die ich gern am Modell ausgemerzt sähe.
Die technischen Daten im Überblick
Beginnen wir zunächst mit einem technischen Überblick. Die neue DJI Power 1000 V2 bietet Euch eine Speicherkapazität von 1.024 Wattstunden sowie eine Leistung von 2.600 Watt. Ein nützliches Feature an der neuen Powerstation (Bestenliste) ist die Schnellladezeit von lediglich 37 Minuten auf 80 Prozent. Damit könnt Ihr sie auch kurz vor einem geplanten Ausflug noch einmal zügig mit Strom versorgen, damit Euch Eure Geräte unterwegs nicht im Stich lassen. Nützlich ist das vor allem für Menschen, die regelmäßig mit elektronischem Equipment unterwegs sind. Entweder weil Ihr gern als Camper Orte ganz Europa unsicher macht oder aber beruflich transportablen Strom benötigt (Stichwort Streamer, Fotografen oder auch Handwerker).
Lebensgefahr: So nutzt Ihr Eure Powerstation sicher beim Campen
Mit einem Gewicht von 14,2 Kilogramm ist die Powerstation nicht die leichteste auf dem Markt, aber ein guter Kompromiss zwischen Leistung und Gewicht. Denn viele der leistungsstärkeren Modelle wiegen über 20 Kilogramm, wodurch sie sich weniger leicht über Stock und Stein schleppen lassen. Umgekehrt hat sie gegenüber der noch leichteren Rubrik jedoch mehr Speicherkapazität und Leistung zu bieten. Ideal also für Menschen, die Leistung und Mobilität in einem Modell suchen.
Anschlüsse an der Powerstation
Auch mit den Anschlüssen hat DJI hier keineswegs gegeizt. Natürlich hat die Powerstation dank des kleineren Geräts nicht so viele Anschlüsse wie die DJI Power 2000, die Abstriche halten sich jedoch in Grenzen. Insgesamt stehen Euch die folgenden Optionen zur Verfügung:
- 2 × 140 W USB-C
- 2 × USB-A
- 2 × AC-Steckdosen
- 1 × SDC
- 1 × SDC Lite
- 1x AC-Eingang zum Aufladen mittels mitgelieferter Kabel
Du musst somit mit 2 AC-Ausgängen und 2 USB-A-Anschlüssen weniger leben als bei der leistungsstärkeren Powerstation des Anbieters. Auch ist einer der verfügbaren SDC-Anschlüsse hier eine SDC Lite-Version. Angesichts der geringeren Speicherkapazität hättet Ihr jedoch auch wenig davon, 4 AC-Steckdosen gleichzeitig mit Geräten zu nutzen.

Transportwagen für die DJI Power 1000 V2 – mein persönliches Highlight
Ein echtes Plus im Alltag ist der erhältliche Transportwagen, den Ihr auch für die DJI Power 1000 V2 nutzen könnt. Der Wagen ist in wenigen Handgriffen aufgebaut und ermöglicht es Euch, mehrere Powerstations bequem übereinander zu stapeln. Neben den Spanngurten sorgt ein durchdachter Schraubmechanismus dafür, dass Ihr die Geräte sicher direkt am Wagen fixieren könnt. Gerade wenn Ihr mehrere Modelle gleichzeitig bewegt, ist das eine enorme Erleichterung.
Mit dem Wagen lässt sich selbst die 14,2 Kilogramm leichte Power 1000 V2 mühelos über längere Strecken transportieren. Auch Steigungen oder holprige Wiesen meistert Ihr dank der stabilen Räder problemlos. Lediglich bei vielen Hindernissen auf engem Raum kann es etwas fummelig werden. Ebenso sollte die Fläche trocken sein – bei zu viel Matsch und Regen wird es sonst auch mit dem Transportwagen kniffelig, die Powerstation zu bewegen.
App-Steuerung mit DJI Home App
Die DJI Power 1000 V2 reiht sich nahtlos in die modernen Energiespeicher ein, die sich komfortabel per App kontrollieren lassen. In der Anwendung bekommt Ihr sofort ein klares Bild davon, wie viel Energie hinein- und hinausfließt, ohne Euch durch Menüs wühlen zu müssen. Besonders hilfreich ist die getrennte Anzeige der beiden SDC-Eingänge: So erkennt Ihr direkt, welche Solarpanel gerade die bessere Leistung liefern. Das macht es deutlich einfacher, die Module (Kaufberatung) optimal auszurichten oder verschiedene Himmelsrichtungen abzudecken, um den gesamten Tagesverlauf über Strom zu sammeln. Da die faltbaren Solarpanels (Bestenliste) kaum Gewicht mitbringen, könnt Ihr ihre Position jederzeit flexibel anpassen. Ein Hinweis am Rande: Nach längerem Sonnenbad können die Module spürbar heiß sein – also vorsichtig oder lieber mit Handschuhen anfassen.

Einsatzbereiche und Leistung der DJI Power 1000 V2
Die DJI Power 1000 V2 richtet sich an alle, die viel Energie unterwegs oder im Garten griffbereit haben wollen, ohne gleich in einen vollwertigen Heimspeicher zu investieren. Sie bleibt klar eine mobile Powerstation, zeigt aber mit ihrer modularen Erweiterbarkeit, dass sie problemlos in ein größeres Energiesystem hineinwachsen kann. Dank der vielseitigen Anschlüsse lässt sie sich flexibel nutzen – egal ob für Camping, Werkzeuge oder als Ergänzung zum Balkonkraftwerk. An den AC-Ports könnt Ihr mehrere Geräte parallel betreiben, solange Ihr insgesamt die maximale Ausgangsleistung von 2.600 Watt nicht überschreitet.

Damit deckt Ihr typische Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher ab – zumindest, wenn Ihr sie nacheinander nutzt. Im Vergleich zu einem Balkonkraftwerk, das meist nur bis zu 800 Watt einspeist, liefert die Power 1000 V2 also deutlich mehr Spielraum, um Verbraucher bei höherem Leistungsbedarf direkt zu versorgen. Insbesondere auch was die gesamte Speicherkapazität betrifft: Denn das System lässt sich mit insgesamt fünf Einheiten auf bis zu 11.264 Wh erweitern.
Natürlich bleibt die Power 1000 V2 eine mobile Lösung – und damit ist ihre Einsatzmöglichkeit an den Ort gebunden, an dem Ihr sie hinstellt. Eine direkte Einbindung in den Hausstromkreis ist nicht vorgesehen. Wer dauerhaft Großverbraucher wie Herdplatten, Backöfen oder Wärmepumpen mit eigenem Solarstrom versorgen möchte, wird langfristig um einen vollwertigen Heimspeicher nicht herumkommen. Auch eine Kombination mit E-Auto-Ladung ist mit diesem System nicht möglich. Für alle, denen ein einfaches Balkonkraftwerk zu wenig, ein fest installiertes Speichersystem aber zu teuer oder zu aufwendig ist, kann die Power 1000 V2 dennoch eine interessante Zwischenlösung darstellen.
Schwächen im Outdoor-Einsatz
Ein Punkt, den Ihr im Blick behalten solltet: Die Konstruktion der Anschlüsse ist nicht gegen Spritzwasser oder Staub geschützt. Da es keine Abdeckungen gibt, ist die Powerstation empfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen als manche Konkurrenzprodukte. Beim Einsatz im Freien müsst Ihr also darauf achten, sie nicht ungeschützt im Regen stehen zu lassen und sie bei plötzlichen Wetterumschwüngen schnell in Sicherheit zu bringen. Unter einem Dach, im Gartenhaus oder im Innenraum ist das kein Problem – bei Ausflügen oder wechselhaftem Wetter kann es aber lästig werden. Eine Schutzabdeckung als optionales Zubehör wäre hier definitiv ein willkommenes Extra gewesen.
Eine sinnvolle Ergänzung zum Balkonkraftwerk?
Grundsätzlich könnt Ihr die DJI Power 1000 V2 problemlos parallel zu einem Balkonkraftwerk nutzen – vorausgesetzt, Ihr trennt klar zwischen beiden Systemen. Das bedeutet: Die Powerstation arbeitet im Inselbetrieb und versorgt Geräte ausschließlich über ihre eigenen Ausgänge, während sie parallel über Solarpanels geladen wird. Solange Euer Balkonkraftwerk nicht mehr als 2.000 Watt an PV-Modulen besitzt und maximal 800 Watt in Euren Stromkreis einspeist, bleibt alles innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Für leistungsstärkere Haushaltsgeräte reicht ein reines Balkonkraftwerk jedoch oft nicht aus. Mit der Power 1000 V2 habt Ihr hingegen die Möglichkeit, zumindest viele Alltagsgeräte einzeln zu betreiben – auch wenn ihre maximale Ausgangsleistung von 2.600 Watt etwas niedriger ausfällt als bei der großen Schwester.
Lebensdauer und Rentabilität
Wie bei anderen Modellen bietet DJI auch für die Power 1000 V2 eine Garantie von drei Jahren, die sich bei Registrierung in der App um zwei weitere Jahre verlängern lässt. Damit liegt sie auf ähnlichem Niveau wie andere Powerstations auf dem Markt – wer jedoch bewusst auf eine App verzichten möchte, geht hier leer aus. DJI gibt eine erwartete Lebensdauer von rund 4.000 Ladezyklen an, was bei täglicher Nutzung etwa einem Jahrzehnt entspricht. Nutzt Ihr die Powerstation nur gelegentlich, kann sie entsprechend länger durchhalten. In der Praxis möchten viele Nutzer jedoch möglichst viel selbst erzeugten Strom wegschaffen, um die Anschaffungskosten über Einsparungen wieder auszugleichen. Andere wiederum setzen die DJI Power 1000 V2 eher unterwegs, fürs Homeoffice im Van oder als zuverlässige Energiequelle auf Reisen ein – dann steht die Flexibilität über der reinen Wirtschaftlichkeit.
Fazit zur DJI Power 1000 V2
Die DJI Power 1000 V2 lohnt sich vor allem dann für Euch, wenn Ihr eine vielseitige, mobile Stromquelle sucht, die mehr leisten kann als ein Balkonkraftwerk allein. Für reine Balkonkraftwerkspeicher gibt es günstigere Alternativen, und wer sein gesamtes Zuhause mit Solarstrom betreiben möchte, benötigt ohnehin einen vollwertigen Heimspeicher mit großem Wechselrichter. Powerstations wie die Power 1000 V2 sind für einen anderen Zweck gemacht: maximale Flexibilität, viele Anschlüsse und sofort verfügbare Energie.
Für Camping, Gartenprojekte oder als mobile Stromversorgung im Alltag ist sie ein wirklich angenehmer Begleiter. Besonders praktisch ist, wie leicht sich das 14,2-Kilogramm-Gerät mit dem Transportwagen bewegen lässt – die großen Räder machen selbst unebenes Gelände gut mit, solange Euch keine größeren Hindernisse im Weg liegen. Am Ende hängt es davon ab, worauf Ihr Wert legt: Wenn Mobilität und Komfort ganz oben auf Eurer Liste stehen, ist die DJI Power 1000 V2 eine sehr passende Wahl.
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iOS 26.4: Teile der neuen KI-Siri sollen sich erneut verspäten
Die neue KI-Siri, die auf Google Gemini basiert, erleidet intern wohl neue Rückschläge und soll nun nicht mehr groß in iOS 26.4, sondern Teile des Updates sollen in iOS 26.5 oder sogar erst mit iOS 27 im September ausgeliefert werden. Problem ist erneut die Zuverlässigkeit bei KI-Anfragen.
Funktionen verzögern sich wohl weiter
Verzögern wird sich nach dem Bericht von Bloomberg wohl zusätzlich der Zugriff auf persönliche Daten. Die neue KI-Siri wird dann wohl erst einmal nur den Bildschirm des Nutzers verstehen. Die beiden weiteren Pfeiler der neuen Siri, die Apple angekündigt hatte, werden nun nicht mehr vor iOS 26.5 im Mai erwartet, wenn nicht noch später.
Dafür sollen Teile der KI-Internetsuche gute Chancen haben, es in das erste Siri-Update zu schaffen. Diese Funktion hat Apple bisher nicht angekündigt, sie scheint aber noch nicht fehlerfrei zu funktionieren, weswegen die Funktion nun aufgeteilt werden könnte. Wie das aussehen soll, erläutert Bloomberg nicht.
Mit allen im Juni 2024 zur WWDC versprochenen Funktionen ist daher nun auch nicht mehr bis Juni 2026 zur kommenden WWDC zu rechnen. Offiziell hat Apple weiterhin seit der Verzögerung im Februar 2025 nur das Jahr 2026 als Auslieferungszeitpunkt in Aussicht gestellt.
Neues Jahr, gleiche Probleme
Hintergrund für die neue inoffizielle Verzögerung sind wie auch bei der offiziellen Verzögerung letztes Jahr Bedenken hinsichtlich der Verlässlichkeit. Tester werden wohl von Siri einfach unterbrochen und können ihre Sätze nicht beenden. Die Steuerung des iPhones über Siri ist „unzuverlässig“ wie auch der Zugriff auf persönliche Daten durch die Sprachassistentin. Siri selbst scheint um ihren Zustand Bescheid zu wissen und leitet Nutzer manchmal auch einfach an ChatGPT weiter, anstatt ihre neuen KI-Funktionen zu nutzen, mit denen sie die Anfragen auch bearbeiten könnte.
Another challenge: The new Siri sometimes falls back on its existing integration with OpenAI’s ChatGPT instead of using Apple’s own technology. That can happen even when Siri should be capable of handling the request.
Bloomberg
Apple überlegt daher angeblich auch, die neuen Funktionen erst einmal hinter einem Toggle zu verstecken und sie als „Vorschau“ zu bezeichnen.
Gemini-Deal sollte helfen
Dabei hatte Apple erst vor wenigen Wochen offiziell Google mit ins Boot geholt: Über fünf Milliarden US-Dollar will der Konzern die nächsten Jahre an Google zahlen, um ein eigenes Gemini-Modell für die neue Siri nutzen zu dürfen. Weil der Konzern bei seinen KI-Modellen abgehängt wurde, kauft er sich die notwendige Software einfach woanders ein.
Apple-Manager unter Zeitdruck
Zumindest kurzfristig konnte der Deal dann aber wohl noch nicht im erhofften Tempo Früchte tragen: Die interne Zeitleiste, die im Juni 2024 angekündigten Versionen noch im Frühling 2026 zu veröffentlichen, soll laut Bloomberg unter Apple-Managern bis in die letzten Wochen verteidigt worden sein. Und das, obwohl es bereits Ende 2025 Anzeichen gab, dass die Rückstände auch mit dem Gemini-Modell nicht so schnell aufgeholt werden könnten. Eine Verzögerung auf nach Frühjahr 2026, mutmaßlich bis zur WWDC im Juni 2026, sollte vermieden werden. Ob das noch gewahrt werden kann, darf auf Basis dieses Gerüchts bezweifelt werden.
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Ugreen iDX6011 Pro: Ein erster Blick auf Hardware und AI-Funktionen des NAS
Die neuen AI-NAS von Ugreen, das NASync iDX6011 und NASync iDX6011 Pro, stehen kurz vor dem Start. Ugreen hat ComputerBase weitere Details zu den AI-Funktionen verraten und die Redaktion hat das NASync iDX6011 Pro seit wenigen Tagen im Test. Ein Überblick über Funktionen, Technik und Preis.
Cloud-AI nur zusätzlich, sonst läuft die AI lokal
Die neue iDX-Serie von Ugreen setzt auf leistungsfähige Hardware, um lokale AI-Funktionen zu bieten, die keinerlei Daten in die Cloud übertragen. Nur auf Wunsch kann der Nutzer auch ChatGPT von OpenAI über das NAS nutzen und eine Cloud-Anbindung für alle Anfragen, die sich nicht anhand der Daten auf dem NAS beantworten lassen, herstellen. Die lokale AI soll nicht nur bei der Organisation der Daten helfen, sondern kann auch Inhalte zusammenfassen, thematisch passende Dokumente zu einer semantischen Suchanfrage aus tausenden Dokumenten finden oder Fotos automatisch gruppieren oder auch hier bei der Suche ganz konkreter Bildinhalte helfen, wie man es schon von Smartphones kennt.
Die Grenze zwischen NAS als reinem Netzwerkspeicher für Dateien, auf die mehrere Personen jederzeit zugreifen können, und einem echten Heimserver, der auch anspruchsvollere Aufgaben und Anwendungen ausführen kann, verschwimmt mit den iDX-NAS von Ugreen noch stärker als mit der bisherigen NASync-DXP-Serie (Tests).
AI-NAS mit schneller Hardware
Die iDX-Serie erfüllt aber auch all diese klassischen Ansprüche an ein NAS, also beispielsweise die lokale, sichere Speicherung, große Speicherkapazitäten dank sechs HDD-Einschüben und automatisierte Backups und Synchronisationsaufgaben. Mit Intel Core Ultra 5 125H „Meteor Lake-H“ im iDX6011 und Intel Core Ultra 7 255H „Arrow Lake-H“ im iDX6011 Pro bieten die Systeme aber auch 33 beziehungsweise 96 TOPS für AI-Aufgaben und zusätzlich die Option, eine (externe) Grafikkarte für die KI-Beschleunigung zu nutzen. Das iDX6011 Pro bietet hierfür neben einem PCIe-Slot auch die Option für ein eGPU-Gehäuse, das über Thunderbolt oder OCuLink angeschlossen werden kann. Passende Nvidia-Treiber und das Nvidia Toolkit lassen sich im App Center beim Einsatz einer Nvidia-Grafikkarte installieren.
Ein Blick auf die wichtigsten technischen Eckdaten verrät, dass Ugreen bei der Hardware auf nochmals schnellere Technik als in der DXP-Serie setzt und dabei weiterhin zahlreiche externe Schnittstellen wie HDMI, USB, einen Kartenleser und Thunderbolt bietet.
Bei den Anschlüssen gibt es mit zwei 10-GbE-Anschlüssen abseits von OCuLink wenig Unterschiede zwischen den Modellen und auch die sechs HDD-Einschübe teilen sich alle, was zusammen mit den beiden M.2-Steckplätzen, die ebenfalls alle bieten, bis zu 196 TB Speicherkapazität ermöglicht. Der Intel Core Ultra 7 255H bietet mit 24 MB doppelt so viel Cache wie der i5-1235U in der DXP6800 Pro.
Das iDX6011 Pro verfügt an der Vorderseite im Gegensatz zum iDX6011 zusätzlich über ein Display, das sich per Touch aktivieren lässt und unter anderem die Auslastung der CPU, NPU, GPU und des RAMs anzeigt. Durch Wischbewegungen lassen sich detailliertere Statistiken einzelner Bereiche und beispielsweise auch des Netzwerks und Temperaturen der verbauten HDDs aufrufen.
Verlöteter RAM statt Module
Für viele Diskussionen hat vorab jedoch Ugreens Entscheidung gesorgt, verlöteten LPDDR5x einzusetzen, nachdem man in der DXP-Serie noch auf DDR5-Module gesetzt hat, die jeder einfach selbst erweitern konnte. Bei der iDX-Serie ist ein RAM-Upgrade jedoch nicht möglich. Auch deshalb dürfte Ugreen beide Modelle ab Werk bereits mit viel RAM ausstatten. Das iDX6011 kommt wahlweise mit 32 oder 64 GB LPDDR5x, das iDX6011 Pro immer mit 64 GB Arbeitsspeicher. Gegenüber ComputerBase begründet Ugreen die Entscheidung für schnellen LPDDR5x-8400 aber auch mit höheren Datentransferraten und schnellerem Zugriff, der insbesondere für AI-Aufgaben wichtig sei. Bei LPDDR5x erlaubt Intel offiziell bis zu 8.400 MT/s, bei DDR5 wäre hingegen offiziell bei 6.400 MT/s Schluss. Da Ugreen sich an diese Spezifikationen hält, stellt LPDDR5x somit in der Tat die schnellere Wahl dar, lässt dem Nutzer aber weniger Spielraum für Upgrades.
Lokale AI-Apps statt Cloud-Upload
Wie eingangs bereits erwähnt, können die neuen AI-NAS von Ugreen ihre AI-Aufgaben rein lokal bearbeiten, ohne dass eine Internetverbindung bestehen muss und (persönliche) Daten hochgeladen werden. Das ist einer der zentralen Bausteine der Systeme.
So kann die AI auch auf private oder geschäftliche Daten losgelassen werden, die ausschließlich lokal auf dem NAS gespeichert sind und die man nicht in die Cloud hochladen möchte.
Wenn gewollt, lässt sich beispielsweise im AI-Assistant Uliya jedoch das Modell umschalten und auf die Cloud-AI zurückgreifen, beispielsweise um allgemeine Wissensfragen oder Anfragen, für die auf Echtzeitinformationen zurückgegriffen werden muss, beantworten zu lassen. Diese Entscheidung liegt jedoch beim Benutzer, man muss dem NAS diese Möglichkeit nicht eröffnen.
Zum Start der AI-NAS bietet Ugreen verschiedene AI-Anwendungen, die sich in drei Bereiche unterteilen:
- Media & Entertainment
- File Management & Search
- AI Chat
Jeder Bereich bietet wiederum verschiedene Apps:
- Voice Memos
- Files
- Universal Search
Auf einzelne dieser Apps und Funktionen wird im Folgenden kurz eingegangen.
Photos
Die Fotos-App auf dem NAS erkennt Gesichter, Tiere, Objekte, Szenen und Texte auf Bildern und kategorisiert sie anhand dieser Informationen automatisch. Der Nutzer kann über die Suchfunktion dann beispielsweise nach Hundefotos suchen und diese automatisch in ein eigenes Album einsortieren lassen. Auf diese Weise sollen sich Fotos einfacher finden und organisieren lassen, da man nicht mehr selbst die Zeit aufbringen muss, die Bilder schon beim Upload in passende Ordner zu sortieren. Theoretisch können alle Bilder in einem Dateipfad liegen, die Sortierung übernimmt dann das NAS.
Eine so vorgenommene Gruppierung von Fotos lässt sich jedoch nicht einfach auf andere Systeme übertragen, denn passende EXIF-Tags lassen sich (derzeit) nicht exportieren.
Uliya AI-Chat
Der Uliya KI-Chat ermöglicht es Nutzern, über ein integriertes, umfangreiches Sprachmodell (LLM) natürliche Fragen zu gespeicherten Dateien zu stellen, Dokumente zusammenzufassen, Notizen zu erstellen und offline auf eine private Wissensdatenbank zuzugreifen. Auch in diesem Fall bleiben die Daten lokal auf dem NAS.
Hat man Knowledge Bases erstellt – also Wissensdatenbanken – , die aus verschiedenen Dateien und Dateitypen bestehen können, kann man in diesen nicht nur gezielt nach einzelnen Informationen suchen, sondern auch allgemeine Anfragen stellen, die sich aus den Inhalten ableiten lassen, indem die AI die Inhalte auswertet und analysiert. Für die Antwort werden dann ausschließlich die Informationen in der jeweiligen Wissensdatenbank herangezogen, was Einflüsse aus anderen Dateien verhindert.
Uliya unterstützt auch Smart Commands, also Befehle, mit denen sich das NAS über den AI-Assistenten steuern lässt. Was genau möglich ist und was nicht, muss ComputerBase im Test aber noch genauer herausfinden, hierfür reichte die Zeit bis zum Ende des Embargos nicht aus.
In Uliya lässt sich wie bereits erwähnt auch auf die Cloud-AI umstellen, so dass Fragen beantwortet werden können, die nichts mit dem NAS oder den darauf gespeicherten Daten zu tun haben. Wahlweise kann man neben der Online-Suche, die Google zu Rate zieht, auch das AI-Modell vom lokalen Qwen3 auf gpt-4.1-mini wechseln. Es kann jederzeit zwischen dem lokalen Sprachmodell und dem Webzugriff gewechselt werden.
Universal Search
Universal Search bietet eine lokale, textbasierte Suche im Stile von Spotlight auf macOS. Mit ihr lassen sich Inhalte anhand natürlicher Anfragen, die den gesuchten Inhalt beschreiben, finden. Das NAS kann diese Suchanfrage interpretieren und sucht nach Treffern in Videos, Fotos, Dokumenten, Apps, den Einstellungen und der Hilfe auf dem NAS. So lässt sich auch nach Optionen des NAS suchen, wenn man nicht genau weiß, hinter welcher Kategorie im Control Panel sie sich verstecken. Auch hierbei werden keinerlei Daten hochgeladen oder mit Ugreen geteilt.
Voice Memos
Mit der Funktion „Sprachmemos“ können Audioaufnahmen auf das NAS hochgeladen und direkt auf dem Gerät transkribiert, übersetzt und zusammengefasst werden. Dabei erkennt das NAS verschiedene Sprecher, denen sich auch direkt in der App auf dem NAS passende Namen zuordnen lassen.
Files
Files, die AI-Dateiorganisation der iDX-Serie, sorgt dafür, dass Dokumente, Fotos und Downloads beim Hochladen automatisch nach Typ, Datum und Name sortiert werden. Vor allem Fotografen mit unzähligen Dateien sollen hiervon profitieren.
Preis und Verfügbarkeit
Die neuen AI-NAS der NASync iDX-Serie werden von Ugreen ab 24. März 2026 auf Kickstarter finanziert werden. Aber schon jetzt können sich Interessenten den „VIP-Status“ und damit einen Rabatt von 40 Prozent sichern.
Super Early Bird Preise für VIP
Wer noch bis zum 23. März bei Ugreen eine Anzahlung in Höhe von 30 US-Dollar leistet, kann sich als VIP-User in der Crowdfunding-Phase vom 24. März bis zum 7. Mai die Super-Early-Bird-Preise mit 40 Prozent Rabatt sichern. Welches NAS-Modell man dann kaufen möchte, kann man später entscheiden.
Early Bird Preise für Kickstarter
Aber auch die Käufer, die erst zum Kickstarter-Start vom 24. März bis zum 7. Mai kaufen, erhalten noch Rabatte gegenüber dem angekündigten UVP in Höhe von 30 Prozent.
Die Auslieferung der beiden neuen iDX-NAS an Käufer soll dann ab Mai starten, wobei diejenigen, die zuerst auf Kickstarter zuschlagen, wie üblich zuerst beliefert werden.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Ugreen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Steigende RAM-Preise: Frameworks Notebooks und der Desktop werden noch teurer

Framework hebt erneut die Preise für die eigenen Laptop- und Desktop-Systeme an. Bei DDR5 liegt der Aufschlag pro GB gegenüber der letzten Preisrunde im Dezember bei bis zu 60 Prozent, bei LPDDR5X steigen die Kosten pro GB RAM gegenüber der ersten Preisanpassung im Januar um weitere bis zu 16 Prozent.
Bis zu 60 Prozent Aufpreis bei DDR5
Je nach Kapazität bietet Framework DDR5 jetzt für 12 bis 16 US-Dollar pro GB an. Im Dezember hatte Framework die Preise auf im Durchschnitt 10 US-Dollar pro GB angehoben, LPDDR5X für den Framework Desktop mit AMD Ryzen AI Max (Strix Halo) aber noch konstant belassen. Dessen Preisanpassung folgte im Januar.
Das nackte Mainboard mit AMD Ryzen AI Max+ 395 mit 64 GByte LPDDR5X kostet ab sofort 1.739 Euro (+210 Euro), mit 128 GByte LPDDR5X werden 2.569 Euro fällig (+150 Euro). Das Desktop-System mit großem Strix Halo und 128 GB kostet ohne SSD nun mindestens 2.919 Euro (+150 Euro).
Abgabe nah am Einkaufspreis
Framework betont, die Preise dabei weiterhin so niedrig wie möglich zu halten, indem der Speicher so nah wie möglich am durchschnittlichen Einkaufspreis gehalten wird – um den Verkauf der Laptops und Desktops zu stützen, verzichtet Framework demzufolge auf die Marge beim RAM.
Framework betont, die Preise dabei weiterhin so niedrig wie möglich zu halten, indem der Speicher so nah wie möglich am durchschnittlichen Einkaufspreis gehalten wird – um den Verkauf der Laptops und Desktops zu stützen, verzichtet Framework demzufolge auf die Marge beim RAM.
SSDs noch günstig
Darüber hinaus verweis Framework auf die zum Teil noch sehr niedrigen Preise für SSD-Kapazität, zum Teil würden 8-TB-Laufwerke deutlich unter Marktpreis angeboten. Doch Kunden müssten auch hier mit Preisanpassungen in naher Zukunft rechnen.
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