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Teurer Speicher: AMD soll Radeon-Grafikkarten 10 Prozent teurer machen

Branchenquellen weisen darauf hin, dass AMD die Preise für seine Grafikkarten um mindestens 10 Prozent anheben will. Betroffen sei das gesamte Produktportfolio. Der Grund sind steigende Speicherpreise. Es sei bereits die zweite Preiserhöhung in jüngster Zeit.
Speicher wird überall immer teurer, da der globale KI-Boom mit dem Wettrüsten bei Rechenzentren Halbleiterchips wie DRAM und NAND knapp und teuer werden lässt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das auch den Markt der Grafikkarten betrifft. Schließlich ist der auf Grafikkarten eingesetzte GDDR6 oder GDDR7 auch nur eine Form von DRAM und wird in den gleichen Werken hergestellt. Um mehr vom knapp werdenden DDR5-Arbeitsspeicher für Speichermodule und HBM fertigen zu können, muss aber die Produktion an anderer Stelle eingeschränkt werden.
Preise von AMD Radeon bald 10 Prozent rauf?
Laut einem Bericht reagiert AMD darauf mit einer Anhebung der Preise für seine Radeon-Grafikkarten. Über die gesamte Produktlinie hinweg sollen die Preise um mindestens 10 Prozent steigen, so die Schätzung, die sich auf Aussagen von Quellen aus der Branche beruft. Dies sei dann schon die zweite Preiserhöhung bei AMD.
Zuvor war nämlich schon berichtet worden, dass AMD die Preise bereits im Oktober angehoben habe. Allerdings sei die Steigerung so gering gewesen, dass sich dies nicht auf die Preise der Grafikkarten im Handel ausgewirkt hat. Doch jetzt wird eine „signifikante“ Preissteigerung erwartet, die knapp im zweistelligen Prozentbereich liege.
Ein Blick auf die aktuellen Preise im Handel
Beim Blick in den Online-Handel ist von etwaigen Preiserhöhungen in jüngster Zeit aber noch nichts zu spüren. Tendenziell sind Radeon-Grafikkarten in den letzten Wochen sogar etwas günstiger geworden. Die Berichte sagen aber auch nicht, wann genau die Preiserhöhungen greifen werden.
Wie sieht es bei Nvidia aus?
Wenn GPU-Speicher teurer wird, ist auch Nvidia davon betroffen. Über Preiserhöhungen bei Nvidia GeForce wird aber bisher noch nicht berichtet. Auch hier zeigt sich laut der Stichprobe der Redaktion im Online-Handel bisher keine klare Tendenz zu steigenden Preisen.
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Nvidia DGX Spark: Als Asus Ascent GX10 im Test
Nvidia DGX Spark ist „der weltweit kleinste KI-Supercomputer“ und neben der Founders Edition in vielen Partnerdesigns verfügbar. Das auf dem GB10 Superchip basierende, 128 GB Unified Memory bietende Linux-System holt Nvidias AI-Plattform nach Hause. Ein Blick auf die Plattform am Beispiel des „Preisbrechers“ Asus Ascent GX10.
Von Project Digits zu Nvidia DGX Spark
Vor einem Jahr zur CES 2025 als Project Digits erstmals gezeigt, ist das Projekt auf der GTC 2025 im März als Nvidia DGX Spark zum finalen Produkt mutiert. Seit Oktober sind Nvidias eigenes Design und die Designs unzähliger enger Partner nun auch endlich verfügbar.
Nachdem der Preis dieser Systeme im freien Handel zuletzt – entgegen dem allgemeinen Markttrend – bereits leicht gefallen ist, sind DGX-Spark-Partnerdesigns inzwischen ab knapp unter 3.000 Euro zu bekommen. Alle bieten das SoC Nvidia GB10 Superchip mit 128 GB LPDDR5X-8533, den Unterschied machen Chassis und der Speicherausbau, der 1, 2 oder 4 TB betragen kann (NVMe, PCIe 5.0). Das günstigste System ist derzeit der Asus Ascent GX10 mit 1 TB Speicherplatz. ComputerBase hat einen Blick auf diese Variante geworfen.
Für wen ist Nvidia DGX Spark gedacht?
Der DGX Spark ist ein Mini-PC bestehend aus einem 20-Kern-Arm-Prozessor und Nvidia-Grafik-Chip mit RTX-5070-Dimensionen, GB10 Superchip genannt. Gerüchten zufolge war dieselbe Architektur für das Jahr 2025 auch als Nvidia N1(X) vorgesehen, der Windows-Arm-Notebooks mit Nvidia SoC ermöglichen sollte, doch um dieses Projekt war es zuletzt lange still. Jüngsten Meldungen zufolge soll die Plattform aber jetzt kurzfristig im 1. Quartal 2026 erscheinen. Ein Blick auf GB10 ist damit auch weiterhin ein Blick in die Consumer-Zukunft.
- Nvidia N1X, N2 und N2X: Start des Notebookchips noch in Q1, Nachfolger ab Mitte 2027
Einfach ausgedrückt handelt es sich beim Nvidia GB10 Superchip um einen Grace Blackwell Superchip im Kleinformat für den Schreibtisch, dessen Referenzsystem von Nvidia deshalb auch genau so aussehen sollte wie das erste DGX-System mit Tesla-GPUs vor rund 10 Jahren. Nvidia spricht vom „weltweit kleinsten KI-Supercomputer“. Weitere Details zum Nvidia GB10 Superchip liefert der nachfolgende Bericht:
- DGX Spark: Nvidia gibt Einblick in die Technik des GB10
Ein lokales Abbild der DGX-AI-Cloud
Nvidia DGX Spark mit GB10-SoC und Linux-Betriebssystem (DGX OS aus Basis von Ubuntu) ist ein „Dev Kit“, also ein System für Entwickler, die lokal KI-Anwendungen für Nvidias (Cloud-)Ökosystem entwickeln und dafür so viel Grafikspeicher wie möglich zur Verfügung haben wollen. Neben dem Prototyping von späteren Cloud-KI-Anwendungen steht auch die Optimierung von großen LLMs auf der Speisekarte von DGX Spark, denn Nvidia DGX Spark erlaubt es:
- KI-Modelle zu entwickeln, zu validieren und zu optimieren, wobei Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parameter (200B) dank 128 GB Unified Memory und INT4-Fähigkeit (Quantifizierung) direkt auf der Box ausgeführt werden können (Inferencing).
- Werden zwei Nvidia DGX Spark über das High-Speed-Interface ConnectX (200 Gbps, Details) verbunden, sind sogar Modelle mit 405 Milliarden Parametern nutzbar.
- Reicht die lokale Leistung oder Speicherkapazität nicht aus, können Entwickler die lokal verrichtete (Vor-)Arbeit an die Nvidia-Cloud übergeben. Das gilt auch für das Training von Modellen, für das DGX Spark nicht gedacht ist.
- Auch Entwickler in den Bereichen Data Science (Nvidia Rapids), Edge und Robotics (Isaac, Metropolis, Holoscan) können von Architektur, Software und Speicherkapazität von Nvidia DGX Spark profitieren.
Eingeschränkt werden die lokalen Möglichkeiten durch die Leistung der GB10-GPU (6.144 CUDA-Cores) und deren Speicherbandbreite: LPDDR5X-8533 (16-Kanal) ist zwar vergleichsweise schnell (273 GB/s), aber GDDR7 auf aktuellen Blackwell-Grafikkarten noch einmal wesentlich schneller (RTX Pro 6000: 1.792 GB/s, 24.064 CUDA-Cores). Und in der Cloud (GB100, GB200, GB300) gibt es sogar HBM3(e) mit 8 TB/s und mehr.
Wer diese Leistung braucht, muss dann eben tiefer in die Tasche greifen (RTX Pro), oder Stunden in der Cloud buchen. Das ist mitunter aber auch gar nicht mehr so teuer, seit kurzem bietet beispielsweise Hetzner neue Systeme mit RTX PRO 6000 und nativen 96 GByte VRAM für umgerechnet knapp 1,70 Euro die Stunde an. Allerdings muss man den Server monatsweise buchen und dann liegen die Kosten mit 1.060 Euro – nach drei Monaten hat man den DGX Spark von Asus raus.
Die „Total Cost of Ownership“ über eine Laufzeit von drei Jahren sieht nicht nur Asus deshalb als ein wesentliches Argument für Nvidia DGX Spark.
Das Nvidia-Ökosystem im Kleinformat
DGX Spark kommt mit DGX OS, das auf Ubuntu 24.04 basiert und einen angepassten Kernel nutzt, der nach Updates gegen Ende 2025 aktuell auf Version 6.14 hört (der Kernel selbst ist aktuell bei 6.18 Stable). Wie in der Cloud gibt es also Linux und nicht Windows als Basis.
Im Endeffekt gibt es hier genau das, was Kunden auch auf einem Grace-Blackwell-DGX-System in der Cloud vorfinden. Und das betrifft nicht nur das OS, sondern auch die darauf lauffähigen KI-Anwendungen- und -Tools.
Ob PyTorch, ComfyUI, LM Studio oder vLLM – Nvidia ist nicht nur der Spitzenreiter in Sachen AI, weil die Hardware überzeugt, sondern auch und insbesondere weil die Industrie auf Hardware und Software von Nvidia groß geworden ist. AMD versucht aufzuholen, aber bei dem hohen Tempo, das Nvidia weiterhin an den Tag liegt, ist das alles andere als leicht.
Nvidia nimmt Neulinge an die Hand
„Die Cloud-Technologie auf dem Schreibtisch“ – Na toll, und nun? Nvidia hat sich bei DGX Spark viel Mühe gegeben nicht nur Hardware- und Software-Basis der DGX-Cloud auf den Tisch zu stellen und Anwender dann mal machen zu lassen, sondern insbesondere weniger versierten Entwicklern eine Hand zu reichen.
Das fängt bei einer umfassenden Dokumentation von Hardware und Software an und zieht sich bis zu den Praxis-Tutorials, „Playbooks“ genannt, fort.
Nvidia DGX Playbooks
Denn was Nvidia bei der kleinen Box hervorragend umgesetzt hat, ist die Einführung in das Ökosystem und dessen Möglichkeiten. Denn um die Möglichkeiten des Nvidia-Chips auszuloten und die 128 GByte LPDDR5X auch mal vollends anzusprechen, braucht es die passenden Anwendungen. Die DGX Spark Playbooks bieten dafür dutzende Beispiele und zugleich einen Einstieg in die Materie.
KI-Entwickler, die DGX Spark kaufen, weil sie dessen Vorzüge in ihrem Umfeld gezielt nutzen wollen, werden das wohl eher nicht brauchen. Für die in Bezug auf die KI-Entwicklung eher weniger versierten Redakteure waren die Playbooks indes eine interessante Spielwiese für den Umgang mit DGX Spark. Und Entwickler, die mit dem Gedanken spielen, in Zukunft KI-Anwendungen auf dem Nvidia Software Stack zu entwickeln, sehen das eventuell genauso.
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Netflix nimmt es mit TikTok und YouTube auf
Die Netflix bietet mehr als Serien und Filme. Es gibt Spiele und interaktive Funktionen – und das soll nicht das Ende der Fahnenstange sein. Das nächste soll Netflix auf ein neues Level bringen, um mit TikTok und YouTube Shorts konkurrieren zu können..
Einen Feed mit vertikalen Videos gibt es bei Netflix bereits. Der zeigt hauptsächlich Clips aus TV-Serien und Filmen auf der Plattform. Dieses Format hat sich als wirksames Mittel erwiesen, um Abonnenten anzusprechen und Titel zu bewerben. Jetzt gibt der Streaming-Riese Pläne bekannt, die App mit einer verbesserten Benutzeroberfläche und noch mehr kurzen Videoinhalten zu optimieren.
Während der jüngsten Gewinnmitteilung von Netflix am Dienstag verriet Co-CEO Greg Peters, dass man die Mobil-App einer umfassenden Überarbeitung unterzieht. Ziel: Eine neue, bessere und intuitivere Benutzeroberfläche für die Netflix-Fans. Zuletzt freuten sich Nutzer der App bereits über eine neu gestaltete Benutzeroberfläche für eine verbesserte Inhaltssuche. Zudem gibt es nun Unterstützung für Video-Podcasts und eine größere Bibliothek von Live-Events und Spielen.
Netflix nimmt es mit TikTok und YouTube auf
Neben der neuen Benutzeroberfläche setzt Netflix auch verstärkt auf Kurzvideos. Das Unternehmen plant, mehr vertikale Feeds anzubieten, einschließlich Video-Podcasts neben Clips aus TV-Sendungen und Filmen.
Betrachtet diese Änderung als klare Reaktion auf den boomenden Markt für Kurzvideos, der von TikTok, YouTube Shorts und Instagram Reels dominiert wird. Mit diesem neuen Inhaltsformat hofft Netflix, die Nutzeraktivität zu steigern. Außerdem will man die Abonnenten in der App so länger bei Laune halten.

Peters betonte, dass die neue App und die Kurzformate es Netflix ermöglichen werden, sein Angebot „weiter zu verbessern, zu testen und weiterzuentwickeln“.
Nutzt Euer Handy als Game-Controller
Netflix enthüllte auch Pläne, für Marketing und Inhaltsempfehlungen eine KI auf Topniveau zu integrieren. Zu den weiteren geplanten Funktionen gehören Live-Abstimmungen und die Möglichkeit, Smartphones als Controller zu verwenden, wenn Ihr Spiele auf großen Bildschirmen zockt.
Die überarbeitete Netflix-App mit diesen neuen Funktionen soll voraussichtlich irgendwann dieses Jahr auf den Markt kommen.
Zwischenzeitlich lässt uns Netflix wissen, noch in diesem Jahr mit der Übernahme von Warner Bros. zu beginnen, um seine Kino- und TV-Bibliothek deutlich zu frisieren. Zusammen mit der Überarbeitung der App könnte das Jahr 2026 ein Meilenstein für Netflix und seine Abonnenten werden.
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Die alten Ryzen sind los: GMKtec und Geekom stecken Zen 3(+) in neue 2026er Mini-PCs

Alte Ryzen-APUs sind auch im Jahr 2026 nicht totzukriegen. Im Gegenteil: GMKtec und Geekom nutzen Ryzen 7000 mit Zen3(+) in 2026er Editions. Sie basieren auf dem Refresh der APU-Serie Rembrandt respektive Barcelo, die es bereits seit drei Jahren gibt, im Kern aber noch älter sind. Dafür gibt es viel RAM zum „kleinen“ Preis.
Geekom A5 Pro 2026 Edition
In dem neuen Geekom A5 Pro 2026 Edition steckt auf den ersten Blick ein neueres altes Produkt, das erst beim genauen Hinsehen seine doch älteren Wurzeln offenbart. Denn der AMD Ryzen 5 7530U ist nur ein Barcelo Refresh (Barcelo-R), also jener kleine Ableger auf Basis von Cezanne, der damals noch unterhalb der Rembrandt-APUs angesiedelt war.
Das bedeutet, dass die APU aus TSMCs 7-nm-Fertigung lediglich sechs Kerne der Architekturstufe Zen 3 plus Vega-Grafikeinheit mit 7 CUs bereitstellt – diese debütierten 2021 und 2022 auch schon als kleinere Ryzen 5000 im mobilen Bereich. Doch das stetige Rebranding bei AMD erlaubt es, dass die Architektur auch 2026 noch als halbwegs neu verkauft werden kann.
Immerhin will Geekom beim neuen A5 Pro 2026 direkt den Preis sprechen lassen. In der Basiskonfiguration sind 16 GByte Arbeitsspeicher – als DDR4-3200-SODIMM – und eine 1 TByte große SSD verbaut, sie wird in den USA für 499 US-Dollar (ohne Steuern) angeboten, in Deutschland sollen daraus inklusive aller Steuern zum Start im Februar 599 Euro werden. Zu den wichtigsten Anschlüssen gehören duales HDMI, aber auch USB-C in zweifacher Form, ein Kartenleser, 2,5-Gbit-LAN und WiFi 6.
GMKtec NucBox K16 mit USB 4 und OCuLink
Für eine UVP von über 800 Euro schickt auch GMKtec einen alten Ryzen im Jahr 2026 neu in den Markt. Das Gesamtpakets ist dabei in einer anderen Liga als bei Geekom angesiedelt: Der AMD Ryzen 7 7735HS ist ein echter Rembrandt Refresh (Rembrandt-R), bietet also acht Kerne nach Zen 3+ und RDNA2-Grafik mit 12 CUs. Zur Seite stellt das Unternehmen der APU stets mindestens 32 GByte LPDDR5-6400 als fest verlötete Bausteine. Zwei vollwertige M.2-2280-SSDs kann das System fassen, jeweils vier Lanes PCIe 4.0 nutzen – vorinstalliert ist aber nur eine PCIe-3.0-Lösung.
Interessant ist, dass GMKtec bei den Anschlüssen trotz der zugrundeliegenden alten Plattform vollwertiges USB 4 realisiert hat. Das Unternehmen wirbt mit „USB4 × 1 (Front), volle Funktion: 40 Gbps Datenrate / PD 3.0 100 W Eingang / DP 1.4 (4K@60Hz)“, für externe GPUs ist auch OCuLink als Port mit vier Lanes nach PCIe 4.0 dabei.
Den GMKtec NucBox K16 AMD Ryzen 7 7735HS gibt es zum Start – wie bei Mini-PCs aus Asien üblich – bereits rabattiert, er startet im eigenen Shop mit 32 GByte RAM + 512 GByte SSD ab 619,99 Euro, mit einer 1-TB-SSD kostet es 50 Euro zusätzlich. Mit dem Rabattcode „K16OFF15“ lassen sich aktuell 15 Euro sparen.
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