Entwicklung & Code
Das Ende der Captchas – Agenten steuern Firefox per API wie ein Mensch
Mozilla hat die TABS-API für Firefox angekündigt, über die Agenten den Browser steuern: durch Seiten klicken, Inhalte extrahieren und in JSON oder Markdown wandeln, Fragen beantworten sowie Formulare ausfüllen. Entwicklerinnen und Entwickler konzipieren darüber agentische Workflows oder simulieren menschliche Seitenbesuche zu Testzwecken.
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Die API erledigt Aufgaben, die die Developer in natürlicher Sprache stellen. Laut Webseite ist dafür kein eigenes LLM erforderlich, allerdings ist der Dienst bis auf ein kleines Freivolumen kostenpflichtig. Für Interessenten steht derzeit eine Warteliste offen, wobei Mozilla noch keine Preise veröffentlicht hat; das Handling von Captchas und Proxies gibt es jedenfalls nur im kostenpflichtigen Paket Pay-as-you-go.
Entwickler können in der TABS-API vier Endpunkte ansteuern:
- /Extract (POST): Liefert den Inhalt von Webseiten in JSON, Markdown oder einem anderen gewünschten Format
- /Generate (GET): Transformiert Inhalte, zum Beispiel von Blog-Eintrag in Social-Media-Post
- /Automate (GET): Komplexe, interaktive und agentengesteuerte Aufgaben
- /Research (POST): Kontextorientierte Websuche mit Antwort
Mozilla betont, einen starken Fokus auf Datenminimierung und Sicherheit zu legen. Die API überträgt nur die nötigsten Daten per TLS Ende-zu-Ende verschlüsselt. Alle nicht mehr benötigten Daten löscht sie sofort.
SDKs für TypeScript und Python
Entwicklerinnen und Entwickler sprechen die TABS über Curl an oder sie bedienen sich eines von Mozilla bereitgestellten SDKs für TypeScript oder Python. Ein Beispiel für TypeScript liefert die Dokumentation:
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import { Tabstack } from '@tabstack/sdk';
const tabs = new Tabstack({
apiKey: process.env.TABSTACK_API_KEY!
});
// Access generate methods
tabs.generate.json(url, schema, instructions, options);
(who)
Entwicklung & Code
Hallo Developer, hallo heise, hallo C++
Willkommen bei der C++ Werkbank, meinem neuen C++ Blog hier bei heise Developer!
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Ich bin Andreas Fertig. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Programmiersprache C++. Mein Wissen teile ich im Rahmen von Trainings, Vorträgen und auch Artikeln wie in der iX oder meinem privaten Blog. Dort veröffentliche ich pro Monat einen Artikel zu C++ auf Englisch.

Andreas Fertig ist erfahrener C++-Trainer und Berater, der weltweit Präsenz- sowie Remote-Kurse anbietet. Er engagiert sich im C++-Standardisierungskomitee und spricht regelmäßig auf internationalen Konferenzen. Mit C++ Insights ( hat er ein international anerkanntes Tool entwickelt, das C++-Programmierenden hilft, C++ noch besser zu verstehen.
Die Neuerung für (C++)2026 ist, dass ihr diese Artikel ab sofort auch hier bei heise Developer und auf Deutsch lesen könnt.
Mir ist bewusst, dass ich mit dem Blog in die Fußstapfen von Rainer Grimm trete, den ich sehr geschätzt habe und der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Uns beiden lagen C++ und Wissen teilen sehr am Herzen. Mit meinem Blog möchte ich das Thema C++ hier bei heise Developer weiterführen.
Was erwartet dich?
Wie der Name des Blogs (der Titel „C++ Werkbank“ verzichtet bewusst auf den Bindestrich) verrät, werde ich mich mit C++-Themen beschäftigen, die dir helfen sollen, deine C++-Kenntnisse zu verbessern und mit einem neuen Werkstück aus jedem Post zu gehen.
Da ich mich viel im Umfeld eingebetteter Systeme bewege, haben meine Artikel häufig einen Fokus auf Effizienz und Performance. Auch Aspekte wie Softwaredesign werden gelegentlich ein Thema sein. Wie in meinen Trainings werde ich auch immer wieder auf Fallstricke wie undefiniertes Verhalten hinweisen. Mein Ziel ist es immer selbst robusten Code zu schreiben, der lange leben kann, und genau das vermittle ich auch in meinen Beiträgen.
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Als Mitglied im C++-Standardisierungskomitee werde ich gelegentlich auch über Neuerungen für den nächsten C++-Standard berichten.
Mehr über mich
Gerne kannst du mich auch schon vor dem ersten C++-Beitrag kennenlernen. Eine Übersicht meiner Social Media findest du hier.
Du bist an einem C++-Training für deine Firma interessiert? Hier findest du meine Trainings, welche selbstverständlich auf die Anforderungen deiner Firma und deines Teams angepasst werden können.
Andreas
(rme)
Entwicklung & Code
programmier.bar: Entwicklung von Headless Apps mit Rust
In dieser Podcastfolge der programmier.bar blicken Joachim Böhmer und Dennis Becker gemeinsam mit Marcel Koch, Softwareberater, Coach und Rust-Autor, über den Tellerrand klassischer Cross-Platform-Frameworks. Im Mittelpunkt steht das Konzept sogenannter Headless Apps und die Frage, wie sich Anwendungslogik unabhängig von konkreten UI-Technologien umsetzen lässt.
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Headless Apps mit Rust
Die drei diskutieren, wie sich die Business-Logik einer Anwendung vollständig in Rust kapseln lässt, um sie plattformübergreifend einzusetzen – unabhängig davon, ob die Benutzeroberfläche mit Flutter, SwiftUI oder Jetpack Compose umgesetzt wird. Auch der Einsatz im Web über WebAssembly (Wasm) sowie auf Mikrocontrollern ist Teil der Betrachtung. Es geht um die Trennung von Core-Logik und UI für die Reduktion technologischer Abhängigkeiten.
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In dieser Folge gibt es außerdem einen Architektur-Deep-Dive zu Headless Apps sowie zur Rolle von Rust in diesem Kontext, insbesondere mit Blick auf Performance, Memory Safety und Portabilität. Zudem stellt Marcel Koch das Crux-Framework von Red Badger vor, das den Datenaustausch zwischen dem Rust-Core und den jeweiligen UI-Shells automatisiert. Abschließend diskutieren die drei, in welchen Fällen sich der Mehraufwand einer Headless-Architektur lohnt und wann klassische Lösungen wie Flutter oder Kotlin Multiplatform die sinnvollere Wahl sind.
Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der programmier.bar bereit: „Headless Apps mit Marcel Koch“. Fragen und Anregungen gerne per Mail oder via Mastodon, Bluesky, LinkedIn oder Instagram.
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(mdo)
Entwicklung & Code
KI-Video- und -Bild-Ersteller Amuse am Ende, ComfyUI als Ersatz
Wer mit dem KI-Tool Amuse Bilder und Videos generiert, könnte sich über ausbleibende Aktualisierungen wundern. Das Projekt liegt offenbar auf Eis, ist aber seit Dezember als Open Source verfügbar. Als Alternative bietet sich ComfyUI an.
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Genaue Hintergründe sind unbekannt, jedoch hat sich der Hauptentwickler hinter Amuse zurückgezogen. Die ursprünglich genutzte Domain amuse.ai steht inzwischen zum Verkauf. Der Quellcode ist unter Apache-2.0-Lizenz auf Github verfügbar. Allerdings sind zwei externe Abhängigkeiten vorhanden, für die Interessierte offenbar Lizenzen erstehen müssen. Die Entwicklung ist damit faktisch zum Erliegen gekommen.
Der bisherige Stand lässt sich weiterhin nutzen. Jedoch sind die Fähigkeiten der verfügbaren KI-Modelle rasch veraltet, aktuelle Modelle liefern etwa mehr, korrektere und natürlichere Details. Amuse hat die Bedienung massiv vereinfacht und auch Hardware-Beschleunigung auf Prozessoren mit ausreichend potenter GPU oder NPU angeboten.
Alternative KI-Tools
AMD wirbt inzwischen nicht mehr für Amuse, sondern prescht aktuell mit einer besseren Integration mit AMD ROCm 7.1.1 in ComfyUI vor. Dafür empfiehlt AMD etwa ein Ryzen AI Max+-System mit 128 GByte Speicher oder eine Radeon AI Pro R9700 in Verbindung mit 64 GByte RAM „für eine optimale Erfahrung“.
Die Alternative ComfyUI gibt es als Download für Windows, macOS oder als manuelle Installation über Github – die liefert auch die größte Unterstützung etwa für Nvidia, AMD, Intel, Apple Silicon oder Ascend mit. Auf der Release-Webseite von ComfyUI gibt es aber auch Portable-Versionen mit Optimierungen für AMD oder Nvidia, die keine Installation benötigen.
Das Web-Interface von ComfyUI ist für Umsteiger erst einmal gewöhnungsbedürftig, lässt sich jedoch nach kurzer Zeit ebenfalls einfach nutzen. Es stehen viel mehr Modelle als in Amuse zur Auswahl, insbesondere zahlreiche Videogeneratoren. Aber auch zur Klangerzeugung und zur Erstellung von KI-Bildern sind zahlreiche Modelle vorhanden. Die Installation etwa in der portablen Version ist ebenfalls ungewohnt. Fehlen Dateien für ein Modell, erscheint ein Dialog mit Schaltflächen zum Herunterladen. Davor steht in dem Dialog dann das Verzeichnis, in das die Datei unter dem „models“-Ordner des ComfyUI-Verzeichnisses gehört; dahin muss die jeweilige Datei einfach gespeichert werden.
Im Graphen auf dem Web-Interface kann man etwa den Prompt und Ausgabegröße in den einzelnen Elementen anpassen und dann die KI ihr Werk vollbringen lassen. Allerdings gelingt das etwa mit AMD Ryzen 7840HS/7640HS-Prozessoren mit ihren mit rund 10 TOPS „schnellen“ NPUs nicht, was unter Amuse kein Problem war. Allerdings waren die Prozessoren auch unter Amuse nicht offiziell unterstützt. Für die älteren Prozessoren bleibt also lediglich, bei Bedarf die ältere Software mit den veraltenden Modellen zu nutzen.
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(dmk)
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