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Die besten VR-Spiele im Dezember 2025: Thief VR, Men in Black und ein Geheimtipp


Zum Jahresende zeigt sich der VR-Markt noch einmal besonders vielfältig. Neben Neuinterpretationen etablierter Franchises wie „Thief“ und „Men in Black“ finden sich auch ungewöhnliche Perspektiven im Horrorgenre und neue VR-Simulatoren. Wer gerne erkundet, schleicht, sich gruselt oder als Detektiv auf Spurensuche geht, wird zum Jahresende mit den Veröffentlichungen auf Meta Quest, Playstation VR2 und PC-VR gut bedient.

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Mehr als zehn Jahre nach dem letzten Serienteil kehrt die „Thief“-Reihe zurück – erstmals in Virtual Reality. Die Neuinterpretation „Thief VR: Legacy of Shadow“ erscheint am 4. Dezember 2025 für Meta Quest 3, Quest 3S, Playstation VR2 und PC-VR. Entwickelt wird das Spiel von Vertigo Games und Maze Theory in Zusammenarbeit mit Eidos-Montréal.

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Thief VR: Legacy of Shadow – Reveal Trailer | PS VR2 Games

Als Diebin Magpie behaupten sich Spieler in der Steampunk-Metropole „The City“ gegen ein korruptes Regime. Die Handlung dreht sich um ein verschwundenes Artefakt, geheime Zugänge und klassische Thief-Elemente wie das Spiel mit Licht, Schatten und Geräuschen. VR-Diebe können HUD-Elemente abschalten und sich komplett auf visuelle und haptische Rückmeldungen verlassen. VR-spezifische Interaktionen wie das Ausblasen von Kerzen über das Mikrofon oder das Öffnen von Geheimgängen durch Berührungen ergänzen das Schleich-Gameplay.

Mit „Men in Black: Most Wanted“ bringt Sony Pictures Virtual Reality ein neues Kapitel des Alienjäger-Universums exklusiv auf die Meta Quest 3 und 3S. Entwickelt von Coatsink („Jurassic World Aftermath“), spielt der Titel im New York der frühen 90er Jahre und setzt auf einen Cel-Shading-Look, der stilistisch an Comic-Vorlagen erinnert.

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Men in Black: Most Wanted | Announcement Teaser | Suit up on Dec 5th

Spieler werden zu Agent I, der mit Gedächtnislücken konfrontiert ist und gemeinsam mit Agent L eine Alien-Verschwörung aufdeckt. Die feindliche Spezies Cylathians hat sich unbemerkt unter die Bevölkerung gemischt. Spielmechanisch kombiniert der Titel klassische Shooter-Elemente mit Rätseln und verdeckten Ermittlungen. Ein Koop-Modus soll ebenfalls enthalten sein.

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Eine ungewöhnliche Perspektive nimmt „Out of Sight VR“ ein, das nach der PC-VR-Veröffentlichung im Sommer zum Jahresende auch für Meta Quest erscheinen soll. Im Zentrum steht ein blindes Mädchen, das Spieler durch ein unheimliches Anwesen navigieren müssen – aus Sicht ihres Teddybären. Der Titel basiert auf dem gleichnamigen Indie-Spiel und wurde von Flat2VR Studios für Virtual Reality umgesetzt.

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Out of Sight VR – Announcement Trailer | PS VR2 Games

Spieler lenken die Aufmerksamkeit der Figur, leiten sie durch akustische Hinweise und schützen sie vor Gefahren. Das Ziel ist nicht nur das Überleben, sondern auch das Entschlüsseln traumatischer Ereignisse, die in der Vergangenheit des Hauses verborgen liegen. Der psychologische Horror verzichtet auf plumpe Schockeffekte und zielt stattdessen auf ein subtileres Unbehagen ab.

„Ghost Town“ ist eines der besten VR-Spiele des Jahres, gilt aber noch immer als Geheimtipp. Nachdem der psychologische Horror-Titel bereits für Meta Quest erschienen ist, kommen ab dem 1. Dezember 2025 auch Nutzer der Playstation VR2 in den Genuss. Als Edith Penrose suchen Spieler im London der 80er Jahre nach ihrem Bruder. Unterstützt werden sie von Mitbewohnerin Rina, mit der sie eine Detektei für paranormale Phänomene betreibt.

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Ähnlich wie bei „Out of Sight“ setzen die Entwickler auch hier nicht auf klassische Jumpscares, sondern auf dichte Atmosphäre, detailreiche Schauplätze und eine cineastische Inszenierung. Die visuelle Qualität gilt als eine der besten auf der Quest-Plattform und dürfte auch auf der PS VR2 überzeugen.

Mit „Flight Unlimited“ erscheint am 11. Dezember ein VR-Flugsimulator, der sich bewusst von Arcade-lastigen Genrekollegen abgrenzen möchte. TAS Systems bietet zehn verschiedene Flugzeuge – darunter Boeing 747, F/A-18 Hornet und Douglas DC-3 – mit eigens gestalteten Cockpits.

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Flight Unlimited – Meta Quest

Da Standalone-VR-Headsets natürlich engere Leistungsgrenzen als ihre PC-VR-Kollegen haben, sollten Spieler keine Produktion auf dem Level der „Microsoft Flight Simulator“-Reihe erwarten. Die Flugphysik orientiert sich an realistischen Parametern, komplexe Systeme wie ATC oder GPS fehlen jedoch. Auch bei der Steuerung müssen Flugsimulatorfans Abstriche in Kauf nehmen: Flight-Sticks werden nicht unterstützt. Damit es nicht auch noch grafische Einbußen gibt, streamen die Entwickler die Spielwelt aus dem Netz ins Headset, weshalb eine permanente Internetverbindung nötig sein wird. Neben einem Freiflug-Modus sollen auch missionsbasierte Inhalte enthalten sein.

Bereits für Meta Quest verfügbar, erscheint „Les Mills XR Dance“ im Dezember nun auch für PC-VR. Das Fitnessspiel kombiniert Tanz, Aerobic und rhythmische Bewegungen mit über 25 Choreografien. Spieler folgen dabei holografischen Trainern, die Bewegungen und Körperhaltung vorgeben. Eine Kalorienanzeige, Leaderboards und visuelle Hilfen wie Spiegelbilder unterstützen dabei den Fortschritt.

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Les Mills XR Dance | Launch Trailer


„Flight Unlimited“ will der realistischste Flugsimulator auf Meta Quest werden. (Bild:

TAS Systems

)

Titel Genre Plattform Datum
MonoRace Racing PC-VR 01.12.2025
Ghost Town Adventure PSVR2 01.12.2025
God Of Riffs: Battle for the Metalverse Partyspiel PSVR2 01.12.2025
Miracle Vibe Show VR Meditative VR-Erfahrung PC-VR 01.12.2025
Dark Ride: The Feline Fix Cozy Game PC-VR 02.12.2025
Rock Invasion Musikspiel Meta Quest 03.12.2025
Deadly Delivery Online-Koop PC-VR, Meta Quest 04.12.2025
Thief VR: Legacy of Shadow Action-Adventure PC-VR, Meta Quest, PSVR2 04.12.2025
Men in Black: Most Wanted Action-Adventure Meta Quest 05.12.2025
Backrooms: Missing Persons Horror PC-VR 05.12.2025
The Amygdala Protocol Horror Meta Quest 05.12.2025
Pocket Lands Sandbox Meta Quest 11.12.2025
Healer Geschicklichkeit (Mixed Reality) Meta Quest 11.12.2025
Tin Hearts – Act 1 Geschicklichkeit Meta Quest 11.12.2025
Flight Unlimited Flugsimulation Meta Quest 11.12.2025
VR Giants Jump’n’Run Meta Quest 11.12.2025
Boom Karts Fun Racer Meta Quest 11.12.2025
House in a Meadow VR Kreativität PC-VR 12.12.2025
Salmon Man Plattformer PC-VR, Meta Quest 12.12.2025
Espire: MR Missions Mixed-Reality-Shooter Meta Quest 16.12.2025
PoligonVR Multiplayer-Sandbox PC-VR 19.12.2025
Stereoscopy VR-Kino-App PC-VR 22.12.2025
VR Blasteroids Arcade-Action PC-VR 23.12.2025
Quantum Eye Mystery-Adventure PC-VR 25.12.2025
Frenzy Blood Shooter PC-VR Dezember
Trace of Gladius Fantasy PC-VR Dezember
Monsters In My Closet Dungeon Crawler PC-VR Dezember
Not Tactical VR Extraction-Shooter PC-VR Dezember
XWarShooter VR Multiplayer-Shooter PC-VR Dezember
Medieval Halloween VR Fantasy-Shooter PC-VR Dezember
HyperSkate Sci-Fi-Racing PC-VR Dezember
Boom Boom Hamster Doom Online-Koop PC-VR Dezember
Archery Pro Bogenschießen PC-VR Dezember
MasterRunners Geschicklichkeit PC-VR Dezember
Oldest Golden Treasure Adventure PC-VR Dezember
A Long Survive Koop-Shooter PC-VR Dezember
Fate Of The Minotaur VR-Erfahrung PC-VR Dezember
BUZZBITY Adventure PC-VR Dezember
Dixotomia Sci-Fi-Shooter PC-VR Dezember
Clayground Online-Koop PC-VR Dezember
Marksman VR Taktischer VR-Shooter PC-VR Dezember
Les Mills XR Dance VR-Fitness PC-VR Dezember
Cave Crave Höllenklettersimulation PC-VR Dezember
HERE – Immersive Music Theater VR-Theater-App PC-VR, Apple Vision Pro Dezember
Forest Construction VR Waldarbeits-Simulator PC-VR Dezember
Beyond Sandbox Sandbox PC-VR Dezember
Safety Corp Action-Adventure PC-VR Dezember
Aces of Thunder Flugsimulation PC-VR Dezember
Hello Kitty Skyland Jump’n’Run Meta Quest Dezember
Last Bone Action Meta Quest Dezember
Dance Guru Tanzsimulation Meta Quest Dezember
Reave Rollenspiel Meta Quest Dezember
Lethal Animal Action Meta Quest Dezember
Out of Sight VR Adventure Meta Quest Dezember
Animal Battlegrounds Sci-Fi-Brawler Meta Quest Dezember
Stellar Cafe Sandbox Meta Quest Dezember
Street Gods Brawler Meta Quest Dezember
Awesome Asteroids Arcade-Action Meta Quest Dezember
Cinescape VR Geschicklichkeit Meta Quest Dezember
Million Dollar Decision Sandbox-Shooter Meta Quest Dezember
Shadowgate VR: The Mines of Mythrok Action-Adventure PSVR2 Dezember
Smasher Shooter PC-VR, Meta Quest Dezember


(joe)



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Wie schnell geht München-Berlin bei Kälte? Elektroauto-Wintertest des ADAC


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein Test des ADAC unter Laborbedingungen zeigt, dass aktuelle Elektroautos schon gut für Reisen geeignet sind, selbst wenn hohe Geschwindigkeit und tiefe Temperaturen die Verbräuche eklatant erhöhen. Das ist wichtig, denn der größte Teil der Skepsis gegenüber Elektroautos verteilt sich auf Ladeleistung und Reichweite. Beide hängen auch insofern zusammen, als sie die Reisegeschwindigkeit bestimmen, sobald unterwegs geladen werden muss. Schnell ist man, wenn beide hoch liegen, eine hohe Ladeleistung aber kann eine kürzere Reichweite kompensieren. Auf beide hat indes die Witterung einen entscheidenden Einfluss: Je kälter es ist, desto zäher fließt der Strom. Sowohl Ladeleistung als auch Reichweite sinken mit der Temperatur – und damit die Reisetauglichkeit.

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Dieser Test nahm eine Fahrzeugklasse ins Visier, die für Reisen besonders geeignet erscheint. Das potenzielle Testfeld bei den familientauglichen Elektroautos ist mittlerweile so weit angewachsen, dass der Klub eine Auswahl treffen konnte: Er nahm nur jene auf, die in eigenen Tests beim Kriterium „Familie“ mindestens die Note „befriedigend“ erreichten sowie im WLTP mindestens 500 km Reichweite schaffen. Trotz der Kriterien kamen immerhin 14 Probanden zusammen, ein Beweis, wie viele alltags- und familientaugliche Elektroautos bereits erhältlich sind. Der nach oben mit 100.000 Euro abgegrenzte Preisrahmen ist bei diesen Vorgaben ebenfalls ziemlich groß und reicht von 86.811 Euro für den Mercedes-Benz EQE SUV 350+ bis zum Skoda Elroq (Test) für 43.900 Euro. In alphabetischer Reihenfolge handelt es sich um:

Alle legten einen klimatisierten Prüfstandslauf zurück, der die Strecke von München Hauptbahnhof nach Berlin Hauptbahnhof über die Autobahn simuliert. Um das zu erreichen, wurde das Elektronenhirn des Prüfstands im Testlabor Elektromobilität des ADAC Technik Zentrum Landsberg am Lech mit den auf einer realen Fahrt erhobenen Daten für Geschwindigkeits- und Höhenprofil programmiert. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen wurden eingehalten, aber nie unterschritten, sonst galt Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Für die 582 km belief sich die reine Fahrzeit damit auf 5 Stunden und 15 Minuten, entsprechend einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111 km/h.

Die Temperatur im Prüfstand wurde auf Null Grad eingestellt, etwas unterhalb des deutschen Durchschnittswerts für den Winter. Die im Gegensatz zu einem Verbrenner für den Verbrauch relevante Heizung wurde auf so eingestellt, dass sie auf Kopfhöhe des Fahrers zwischen 20 und 23 Grad automatisch hielt.


ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte

ADAC-Wintertest: Reichweite und Messwerte

(Bild: ADAC)

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Der Akku wurde auf 100 Prozent geladen und das Auto in dieser Zeit vorkonditioniert. Der Prüfstandslauf begann mit einem Kaltstart ohne Akkuheizung, um den häufigsten zu erwartenden Anwendungsfall abzubilden. Geladen wurde, sobald das Fahrzeug die Leistung so weit zurücknahm, bis die mögliche Geschwindigkeit nicht mehr gehalten werden konnte. Dann wurde das Fahrzeug an einem 300 kW leistenden Lader erneut geladen und die in 20 Minuten nachgeladene Energie ermittelt. Daraus ergibt sich naheliegenderweise eine Unschärfe zwischen Labor und Praxis, denn nur im Ausnahmefall werden unterwegs eine nahezu leere Batterie und eine passende, freie Ladesäule im Streckenverlauf exakt zueinanderpassen. In der Regel werden erfahrene E-Auto-Nutzer irgendwo rund um einen Ladestand von 10 Prozent einen Stopp einplanen.

Die Batteriekonditionierung blieb im ADAC-Test abgeschaltet, um die Reichweite nicht zu beeinträchtigen. Das habe sich als unnötig erwiesen, denn bei den Ladestopps seien alle Batterien von der Fahrt ohnehin bereits warm genug, argumentiert der ADAC. Diesbezüglich haben wir in der heise/Autos-Redaktion auf winterlichen Autobahnen in der Praxis andere Erfahrungen gemacht. Nahezu alle Testwagen, die das konnten, heizten unter diesen Bedingungen vor einem Stopp nach. Zur Ermittlung des Stromverbrauchs für die gefahrene Strecke nahmen die Techniker des ADAC die Schnellladung inklusive der Ladeverluste. Zur Bewertung zogen die Techniker die Reichweite mit 50 Prozent, das Nachladen und den Verbrauch mit jeweils 25 Prozent heran.

Das beste Verhältnis bietet demnach der Audi A6 Avant e-tron, gefolgt vom Tesla Model Y, beide bewertet der ADAC mit „gut“. Der Audi schafft dank 23,2 kWh/100 km sehr gute 441 km. Seine Ladeleistung verhilft ihm zu 300 km in 20 Minuten, was ihm kein anderes E-Auto im Test nachmacht. Dahinter liegen zehn Autos mit der Gesamtnote „befriedigend“. Lediglich Volvo EX90 und BYD Sealion 7 fallen mit einem „ausreichend“ auf: Beide haben einen hohen Stromverbrauch. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Skoda Elroq. Er bietet zum halben Preis eines Porsche Macan fast die gleiche Langstreckenleistung und nicht weniger Platz. Das effizienteste Elektroauto ist der Tesla Model Y mit lediglich 22,2 kWh/100 km – trotz Allradantrieb.


ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

(Bild: ADAC)

Ebenfalls keine Überraschung ist die in der Regel höhere Ladeleistung mit einer Spannungsebene von 800 Volt. Dass es Ausnahmen von dieser Regel gibt, zeigt Volkswagen. In den festgelegten 20 Minuten schafft als einziges 400-Volt-Auto der VW ID.7 Tourer Pro Strom für mehr als 200 km nachzuladen. In dieser Zeit setzen allerdings die 800-Volt-Autos Audi A6 mit 300 km und der Smart #5 mit 264 km die Bestmarken.

Der Test zeigt, dass moderne Elektroautos gut für Langstreckenreisen auch bei Kälte geeignet sind. Zudem müssen für hohe Leistung nicht in jedem Fall auch höhere Preise gezahlt werden. Noch einmal spürbar bessere Performance versprechen einige angekündigte Modelle. Eine große Rolle wird dabei die erwähnte Umstellung auf 800 Volt spielen. Elektroautos aus Fernost, besonders China, schneiden weiterhin am schlechtesten ab. Und – ganz erwartbar – lässt sich die Physik immer noch nicht der Mode unterordnen: Kombis verbrauchen weiterhin weniger als SUVs. BYD Sealion 7, Mercedes-Benz EQE SUV und Volvo EX90 reißen dabei sogar die Marke von 30 kWh pro 100 km, ganz eklatant der BYD mit 35,3 kWh/100 km.

Die Ergebnisse indes beweisen einmal mehr, dass insbesondere bei Kälte die WLTP-Reichweitenangaben nicht im Entferntesten einzuhalten sind. Das verwundert wenig, denn der WLTP ermittelt diese Werte bei 23° C und einem Fahrprofil mit geringem Autobahnanteil. Der im Test gemessene Mehrverbrauch bei 0° C und vorwiegend Autobahntempo bis Richtgeschwindigkeit liegt im Schnitt 57 Prozent über der WLTP-Angabe. Die stärkste Abweichung leistete sich der Hyundai Ioniq 5 ab mit 69 Prozent, die geringste mit 40 Prozent schafft das Tesla Model Y. Der ADAC wünscht sich daher mindestens eine zusätzliche Verbrauchsangabe außerhalb des Schönwetterbereichs.


(fpi)



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OSINT: Subdomains mit Subfinder finden


Wer eine Domain betreut, kann mit Subfinder herausfinden, welche Subdomains öffentlich auffindbar sind. Das hilft Pentestern, schnell einen Überblick über eine Domain zu gewinnen.

Das Tool arbeitet passiv, scannt die Webdienste der Zielinfrastruktur also nicht aktiv durch und erregt somit keine Aufmerksamkeit beim Ziel. Es klappert stattdessen eine Reihe anderer Dienste ab, bei denen möglicherweise Informationen zum Ziel vorliegen. Bei autorisierten und abgestimmten Tests wäre das zweitrangig, bei Angriffssimulationen unter echten Bedingungen aber relevant.

Auf ihrer Webseite listet der Entwickler ProjectDiscovery fünf Möglichkeiten auf, Subfinder zu beziehen: über eine vorkompilierte Release-Binary, über die Go-Toolchain, über den Paketmanager Homebrew (nur macOS / Linux), über das GitHub-Repository oder als Docker-Variante. Wir haben die ersten beiden Installationswege auf einem Windows-11-Rechner ausprobiert. Der Rest dürfte für die jeweilige Zielgruppe selbsterklärend sein.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OSINT: Subdomains mit Subfinder finden“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Donnerstag: Staatstrojaner vor Verfassungsgericht, Satelliten-Internet Terawave


Beschneidet staatliche Malware die Grundrechte? Das muss Österreichs Verfassungsgericht entscheiden, denn die Opposition erzwingt eine Prüfung. Die Regierung hat österreichischen Ermittlern per Gesetz erlaubt, Malware heimlich in Geräte von Bürgern einzuschleusen, um diese zu überwachen. Das wird jetzt auf Verfassungskonformität untersucht. In den USA will Blue Origin nach Starlink und Amazon ebenfalls eine große Satellitenkonstellation für den Internetzugang errichten. Die zweite Etage soll bis zu 6 Terabit/s schaffen, aber das vom Raumfahrtunternehmen genannte Terawave richtet sich ausschließlich an große Organisationen und wird kein Produkt für Endkunden. Derweil hat der X-Rivale von Meta Platforms einen weiteren Meilenstein bei den Nutzerzahlen erreicht und will damit mehr Geld verdienen. Threads zeigt Werbung nun auf der ganzen Welt an, nachdem der Kurznachrichtendienst Anzeigen zuvor nur in sehr begrenzten Umfang ausgeliefert hat, um dies zu testen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Nach Ansicht der beiden Oppositionsparteien nimmt die österreichische Regierung bewusst in Kauf, dass hochsensible Daten von Bürgern an Dritte abfließen können, und will bewusst Sicherheitsschwachstellen offenhalten, anstatt diese zu schließen. Anlässlich der sogenannten Messengerüberwachung mittels Bundestrojaner haben die Parteien die Novelle des Staatsschutz- und Nachrichtendienst-Gesetzes aus dem Vorjahr vor den österreichischen Verfassungsgerichtshof gebracht. Dieser muss prüfen, ob das Gesetz verfassungskonform ist. Es erlaubt österreichischen Ermittlern, bald Malware heimlich in Geräte von Bürgern einzuschleusen, um diese zu überwachen. Den Verdacht einer Straftat verlangt das österreichische Gesetz nicht: Staatliche Malware kommt vor Verfassungsgerichtshof Österreichs.

Blue Origin hat konkrete Pläne für eine eigene Satellitenkonstellation namens Terawave. Im Unterschied zu Marktführer Starlink soll Terawave zweistufig aufgebaut sein; zu rund 5.280 Satelliten im erdnahen Orbit gesellen sich 128 in einer mittleren Umlaufbahn. Das Versprechen: Symmetrische Bandbreite von bis zu sechs Terabit pro Sekunde. Der US-Raketenbetreiber möchte im vierten Quartal 2027 die ersten Terawave-Satelliten im Orbit platzieren. Ein globales Massenprodukt kann der Dienst nicht werden: Mehr als etwa 100.000 Nutzer sind im Konzept nicht vorgesehen. Terawave ist für Konzerne, Datenzentren und die öffentliche Hand konzipiert – für Punkt-zu-Punkt Datenverbindungen und breitbandigen Internetzugang, vorwiegend außerhalb urbaner Zentren: Auch Blue Origin baut mit Terawave ein Satelliten-Netz.

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Eine ganz andere, aber kurzfristigere Ankündigung kommt von Meta Platforms. Der Datenkonzern wird nächste Woche beginnen, Anzeigen in der Timeline von Threads weltweit einzublenden. Zuvor hatte der Kurznachrichtendienst mit Werbung nur experimentiert und diese nur einem geringen Prozentsatz der Anwender angezeigt. Gleichzeitig verkündet der Facebook-Konzern, dass Threads mittlerweile mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer zählt. Dieser Meilenstein wurde zwar bereits im August 2025 erreicht, aber bislang nicht offiziell bestätigt. Die gestiegenen Nutzerzahlen sollen nun in Einnahmen umgesetzt werden, obwohl die Plattform ursprünglich werbefrei bleiben sollte, solange dort nicht eine Milliarde Menschen unterwegs sind: Threads will über 400 Millionen Nutzer mit weltweiter Werbung monetarisieren.

Nach scharfer Kritik der Berliner Datenschutzbeauftragten Meike Kamp an Plänen für eine Gesundheitsdatenbank des Berliner Krankenhauses Charité stoppt das Abgeordnetenhaus das Vorhaben vorerst. Angesichts der Bedenken der Beauftragten werde die Gesetzesänderung nicht wie bisher angedacht beschlossen, teilte die SPD-Fraktion mit. Die Wissenschaftsverwaltung werde beauftragt, den Entwurf zu überarbeiten. Laut Plänen von CDU und SPD soll die Charité gesetzlich ermächtigt werden, eine zentrale Datenbank mit nicht personenbezogenen Gesundheitsdaten aufzubauen. Doch der Gesetzentwurf von CDU und SPD ist laut der Datenschutzbeauftragten „in seiner derzeitigen Form unklar und unverständlich“. Das wird jetzt nachgebessert: Wegen Unklarheiten bei Anonymisierung Pläne für Charité-Datenbank auf Eis.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow sprechen wir über die bislang nicht erfüllten Erwartungen an KI in Unternehmen. Warum bleiben die erhofften Produktivitätsgewinne aus? Welche realistischen Einsatzszenarien gibt es für KI im Arbeitsalltag? Derweil kündigte OpenAI an, Werbung in ChatGPT zu integrieren. Wie verträgt sich das Geschäftsmodell mit den Abo-Angeboten? Welche Auswirkungen hat das auf das Nutzererlebnis? Und folgen andere KI-Anbieter diesem Schritt? In Europa fehlen 174 Milliarden Euro für den Netzausbau. Können private Investoren diese Lücke schließen? Welche Risiken birgt eine stärkere Privatisierung der digitalen Infrastruktur? Und wie steht es um staatliche Förderung? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: KI-Ernüchterung, ChatGPT-Werbung, Netzausbau.

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(fds)



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