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Endlich besserer Instagram Support | OnlineMarketing.de
Ein KI-gestützter Support Hub, vereinfachte Account-Wiederherstellung und mehr Features für den Kontoschutz: Der Support für Facebook und Instagram erhält ein längst überfälliges Glow-up.
Wer schon einmal den Zugriff auf den eigenen Facebook oder Instagram Account verloren hat, weiß: Funktionierende Support-Strukturen sind in solchen Fällen essentiell. Dass Metas eigener Support den Anforderungen der User nicht immer gerecht werden konnte, hat der Konzern nun selbst zugegeben – und eine ganze Reihe an Features angekündigt, welche die Nutzer:innen schneller und zuverlässiger unterstützen sollen. Dazu gehört ein zentraler Hub, der den Support für Facebook und Instagram vereint. Hier kannst du Probleme mit deinem Account melden, den Zugang zu deinem Konto wiedergewinnen und auf einen AI Assistant sowie die von Meta AI gestützte Suche zugreifen.

Der Support Hub soll den Usern 24/7-Zugang zu Unterstützung bei Problemen mit ihrem Konto bieten. Der Roll-out erfolgt global für Facebook und Instagram. iOS und Android User erhalten also auch hierzulande Zugriff auf das neue Feature.
Optimierte Account Recovery dank neuer Features
Besonders frustrierend kann der Verlust des Zugriffs auf das eigene Konto sein. Um den Prozess der Wiedergewinnung schneller und stressfreier zu gestalten, hat Meta verschiedene KI-basierte Neuerungen eingeführt. Dazu gehören die folgenden Features:
- Vereinfachte Wiederherstellung: Nutzer:innen erhalten jetzt optimierte SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen bei verdächtigen Aktivitäten. Zudem wurde die Anzeige der passenden Recovery-Optionen verbessert.
- Erkennung vertrauenswürdiger Geräte: Metas Systeme sollen bekannte Geräte und Standorte noch zuverlässiger erkennen.
- Intelligente, adaptive Wiederherstellungsabläufe: Die neuen Prozesse passen sich mit klaren Anweisungen und einfacherer Verifizierung der jeweiligen Situation an. Zusätzliche Methoden (wie optionale Selfie-Videos) ermöglichen eine noch genauere Identitätsprüfung.
Mehr Schutz durch Security Checkup, 2FA und Passkeys
Damit Nutzer:innen gar nicht erst in die Lage geraten, das eigene Konto wiederherstellen zu müssen, können sie jetzt auf verschiedene Funktionen zugreifen, die den Account besser schützen sollen:
- Security Checkup: Mit dem überarbeiteten Security Checkup auf Facebook kannst du Sicherheitsrisiken erkennen und beheben. Die Funktion ist auch auf Instagram verfügbar.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Aktiviere 2FA auf Facebook oder Instagram, um zusätzlich zum Passwort einen Code für die Anmeldung zu verwenden.
- Passkeys: Passkeys ermöglichen die Anmeldung per Fingerabdruck, Gesichts-Scan oder Geräte-PIN, bieten damit noch stärkeren Schutz und sind seit diesem Jahr auf Facebook und im Messenger verfügbar.

Weiter Support Tools sollen im kommenden Jahr folgen. Während Meta User und Creator mit neuen Safety Features unterstützt, hat der Konzern die Sicherheit der Nutzer:innen an anderer Stelle vernachlässigt. Denn wie kürzlich bekannt wurde, verdiente Meta im vergangenen Jahr etliche Milliarden US-Dollar mit Werbung für Scams – zulasten der User.
Meta verdient Milliarden mit Ads für Scams und Verbotenes
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Instagram ersetzt Follows mit Friends
Auf Instagram sehen einige Creator einen Friends Count anstelle eines Follow Counts. Dabei werden Friends neu definiert und sogar als Content Label im Feed genutzt.
Wenn Instagram zur Veränderung ansetzt, dann horcht die Creator-Gemeinde auf. Gerade, wenn es um eine Kernmetrik geht. Die Meta-Tochter mit über drei Milliarden monatlich aktiven Usern hat sich den Status erarbeitet, der für Furore bei großen Veränderungen sorgt – wie zuletzt beim offiziell verkündeten Hashtag Limit oder vor einiger Zeit der Einführung von Views als übergeordnete Kernmetrik. Jetzt, kurz nach der Vorstellung von Instagrams Agenda für 2026, kommt die nächste große Veränderung auf Creator zu. Die Plattform experimentiert mit einem Friends Count im Profil. Dieser ersetzt dort die Follows-Angabe und setzt sich auch anders zusammen. Diese Entwicklung hat nicht zuletzt mit KI zu tun. Zugleich dürfen einige Creator neue Like Icons einsetzen – und das, während viele User von einem regelrechten Like Crash berichten.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026

Instagrams Friends Count in der Übersicht: Was die Metrik bedeutet
Einige Instagram Creator sehen sie schon, die neue Metrik im Profil. Neben Followern und Beiträgen sehen sie einen Friends Count, wo normalerweise der Follow Count zu finden ist. Letzterer gibt an, wie vielen Accounts der User folgt. Der Friends Count aber zeigt an, wie vielen Freund:innen ein User folgt. Und das ist nicht das gleiche, wie Business Insider berichtet. Denn als Friends werden Accounts eingestuft, die einem User auch zurückfolgen; man fühlt sich beinahe an alte Follow-for-Follow-Zeiten erinnert. Daher dürfte der Friends Count meist eine niedrigere Zahl anzeigen als der Follow Count. So sehen manche Creator aber ebenso, welcher der gefolgten Accounts eigentlich zurückfolgt. Ein Mitglied von Metas Presse-Team bestätigte den Test, den wir noch nicht sehen können, und erklärte:
Friends are central to the Instagram experience, so we’re exploring ways to make these connections more visible and meaningful. We’re running a small test to highlight Friends throughout Instagram.
Tatsächlich ist dieses Experiment zuerst nur für einige wenige Creator zu sehen. Instagram möchte damit mehr Wert auf echte menschliche Verbindungen legen. Zum einen geht das mit der eigenen Entwicklungslogik für die Plattform einher. Der Austausch der Creator in der Community soll im Fokus stehen. Darauf zahlen diverse Features ein, zum Beispiel die 2025 eingeführte Friends Map à la Snapchat oder das Teilen öffentlicher Instagram Stories ohne Markierung. Zum anderen möchte die Plattform mit dem Fokus auf Friends eine klare Abgrenzung zu KI-Inhalten und KI-Kommunikation schaffen. Plattformchef Adam Mosseri warnte zuletzt schon:
Everything that made creators matter – the ability to be real, to connect, to have a voice that couldn’t be faked – is now suddenly accessible to anyone with the right tools.
Originalität soll besser gerankt werden und Mosseri ergänzt:
We need to surface credibility signals about who’s posting so people can decide who to trust.
Daher markiert Instagram im Rahmen des Tests sogar im Feed einige Inhalte mit dem Label Friends, das anstelle von Posts oder Following steht. Ob aber diese Anpassung umfassend ausgerollt wird und dann auch bald in Deutschland auftaucht, ist noch unklar.
Neue und einzigartige Likes: Top Creator fallen auf
Parallel zum Friends Count-Test können manche Creator auf Instagram einzigartige Herz-Icons als Like-Symbol einsetzen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen Test, sondern um ein Sonder-Feature für die 25 Sieger:innen von Instagrams Rings Awards. Mit den Rings Awards werden erstmals 25 Creator für ihren Mut und ihre Kreativität ausgezeichnet. In der Jury dafür saßen unter anderem Regisseur Spike Lee, Designer Marc Jacobs, YouTuber Marques Brownlee, Schauspielerin Yara Shahidi und Make-up-Artistin Pat McGrath. Die Sieger:innen erhalten jetzt je ein unikales Like-Herz. Das kann dann aussehen wie ein DJ-Pult, wie ein Gänseblümchen oder wie ein zerknülltes Papier. IM Jahr 2026 können diese Creator die besonderen Like Icons für ihre Likes einstellen.
Alle anderen Creator müssen sich indes mit dem klassischen roten Herzen begnügen. Dabei werden Likes derzeit mehr und mehr zur Vanity-Metrik. Viele Creator berichten von immer weniger Likes, was nicht zuletzt mit Instagrams Fokus auf DMs, Stories und insbesondere Reels zusammenhängt. Laut Daten von SensorTower, die CNBC vorliegen, stieg der Anteil der auf Instagram verbrachten Zeit in Bezug auf Reels in den USA von 37 Prozent im Mahr 2024 auf 46 Prozent im Jahr 2025. Relevanz auf Instagram entsteht in der menschlichen Interaktion, langfristig vor allem aber auch im Kurzvideokontext.
Like-Verlust auf Instagram:
„100 Likes sind die neuen 1.000“

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