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Neue AWS-Chips für die Cloud: KI-Chips Graviton 5 und Trainium 3 und 4 rücken vor


Neue AWS-Chips für die Cloud: KI-Chips Graviton 5 und Trainium 3 und 4 rücken vor

Bild: AWS

Mit Graviton5 und Trainium 3/4 mischt AWS weiter im CPU- und AI-Umfeld mit. Für die eigenen Cloud-Dienste gibt es mitunter nichts besseres, die Lösungen sind genau darauf zugeschnitten. Nun werden sie noch einmal viel schneller, mehr Kerne, Caches und in Zukunft bei Trainium4 auch Nvidias NVLink Fusion sind dabei.

Graviton 5 bietet 192 Kerne

Graviton 5 heißt die neue CPU-Generation. Sie setzt auf 192 Arm-Kerne, vermutlich Neoverse V3. Die neue Plattform von Arm hatte zuletzt auch Microsoft bei Cobalt 200 genutzt und so einen 132-Kerner hervorgebracht. Auch bei Graviton 5 zeigt sich die neue Architektur durch massiv anwachsende Caches. AWS spricht insgesamt vom fünffachen Cache, das dürfte in maximal 384 MByte L2-Cache und 192 MByte L3-Cache resultieren.

AWS Graviton 5
AWS Graviton 5 (Bild: AWS)

Gegenüber Graviton 4 soll die neue Lösung 25 Prozent schneller sein, wobei die Grundlage der Behauptung schwammig ist. Graviton 4 war eigentlich nur mit 96 Kernen bestückt, jedoch stets als Dual-Sockel-Lösung mit dann kombiniert 192 Kernen unterwegs, Graviton 5 scheint stets wieder nur ein Single-Sockel-Prozessor zu sein.

Eine hohe Effizienz wird unter anderem durch die Nutzung von TSMCs N3-Prozess gewährleistet. Auch das Drumherum wurde angepasst, etwa die Nutzung von schnellerem Speicher oder eine optimierte Bandbreite für das Netzwerk.

Viele Details bleiben aber noch unklar, AWS zeigt den neuen Chip nicht einmal, sondern nutzt überall ein Foto des Vorgängers Graviton 4. In der Preview sollen die neuen CPUs aber in ersten Instanzen verfügbar werden, regulär werden sie ab 2026 angeboten.

AI-Beschleuniger Trainium 3 und 4 kommen

Der KI-Beschleuniger Trainium 3 knüpft an den Erfolg von Trainium 2 an, der vor zwei Jahren vorgestellt wurde – und als nächstes folgt Trainium 4. Trainium 3 liefert erst einmal eine höhere Leistung und ist dabei 40 Prozent effizienter. Da AWS aber noch nie auch nur irgendeine Angabe zum Verbrauch gemacht hat, ist der Wert entsprechend nur so zu nehmen, wie er steht. Da der Fertigungsprozess von 5 auf 3 nm wechselt, dürfte ein Teil auch schon TSMC zu verdanken sein.

Die Unterstützung von FP8 sorgt für hohe Leistungsgewinne gegenüber dem Vorgänger, FP4 gibt es dann aber erst mit Trainium 4. Trainium 4 wird anscheinend ohnehin eine nochmals deutlich andere Liga, dort verspricht AWS beispielsweise die vierfache Speicherbandbreite. Trainium 3 setzt noch auf 144 GByte HBM3; es dürften dann wohl 288 GByte HBM4 beim Nachfolger werden.

Trainium3
Trainium3 (Bild: AWS)

Ein großes Thema ist die Skalierung. „Trn3 UltraServers“ fassen fortan 144 Trainium-3-Chips für 362 FP8 PFLOPs Leistung. Das Ganze lässt sich dann über EC2 UltraClusters 3.0 skalieren, sodass über eine Million Trainium-Chips zusammenarbeiten. Dass dies in Zukunft durchaus ein Thema sein kann, wurde kürzlich klar: 500.000 Trainium-2-Beschleuniger werden im Project Rainier verbaut, einem AI-Supercluster für Anthropics leading Claude AI models.

Das Thema Skalierung steht ziemlich weit oben für Trainium 4. So öffnet sich AWS hier für NVLink Fusion, alternativ wird aber auch UALink genutzt. Heute ist AWS aber erst einmal stolz, dass sie bereits vieles aus eigener Hand liefern können.

AWS Trainium3 (Bild: AWS)

AWS stellt zum Start der Trainium 3 ein interessantes Video mit Blick hinter die Kulissen zur Verfügung. Es zeigt den ersten Start des Chips überhaupt und liefert kleine Einblicke, was danach alles folgte. Auch verdeutlicht das Video, wie groß der Chip heute doch schon ist.



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Weg von X: Europa sucht verstärkt nach Alternativen zu Musks sozialem Netz


Nach dem Skandal um sexualisierte Inhalte von Frauen und Minderjährigen, die mit dem KI-Bot Grok auf der Social-Media-Plattform X erstellt wurden und weiter werden, ist das Verlangen nach Alternativen wieder größer. Ein offener Brief an die Präsidentin der EU-Kommission verlangt nach Unterstützung für eine europäische Plattform.

Elon Musk, Multimilliardär und Besitzer des sozialen Netzwerks X, zeigt sich zunächst unbeeindruckt von den Beschwerden, dass mit dem dazugehörigen KI-System Grok sexualisierte Inhalte von Frauen und sogar Minderjährigen erstellt und verbreitet wurden. Zwar wurden Gegenmaßnahmen angekündigt, doch laut jüngsten Berichten können mit Grok weiterhin Personen „digital ausgezogen“ werden.

Ein offener Brief an die EU-Präsidentin

Mit deutlichen Worten, die in Form eines offenen Briefs an die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen gerichtet sind, fordern Vertreter diverser EU-Fraktionen nun Unterstützung für eine europäische Alternative zu X. Der Brief trägt den provokanten Titel: „Musk hält uns auf einer Seite voller illegaler Deepfake-Pornos als Geiseln. Wir müssen jetzt europäische soziale Medien aufbauen“.

Damit wird der Umstand verdeutlicht, dass es bisher keine klare Alternative zu X gibt. Eine solche müsse aber geschaffen werden, da man den besagten Grok-Skandal nicht einfach dulden könne.

Die konkrete Forderung lautet, dass die EU-Kommission und Regierungen der Mitgliedsländer bei der Schaffung „europäischer Alternativen zu den dominanten Social-Media-Plattformen“ unterstützend mitwirken, indem sie „private Initiativen finanziell fördern, die Innovationen im europäischen Social-Media-Bereich anregen“. Zudem müsse dafür gesorgt werden, dass Nutzer ihre Daten und Inhalte „problemlos auf eine andere Plattform übertragen können und nie wieder an eine einzige Plattform gebunden und somit gefährdet sind“.

Da die Erstellung kinderpornografischen Materials, wie es mit der Bildgenerierung von Grok geschehen ist, eine Straftat darstellt, müsse geltendes Recht konsequent durchgesetzt werden.

X ähnelt laut den Antragstellern mittlerweile „einer Deepfake-Pornografie-Website und einem einseitigen Übertragungssystem für Musk selbst“. Regierungen wie auch die EU dürften X daher nicht selbst zur öffentlichen Kommunikation nutzen. Allein daher sei eine Alternative zwingend nötig.

Die Hoffnung liegt auf Eurosky und W

Welche europäischen Alternativen bereits im Ansatz bestehen und Unterstützung erhalten sollten, geht aus dem Schreiben allerdings nicht hervor. Ganz aktuell sind aber Projekte wie Eurosky, das auf das Bluesky-Protokoll setzt und im Januar starten soll.

Noch ferner in der Zukunft liegt das Projekt W Social, das ebenso eine unabhängige Alternative zum US-Unternehmen X darstellen soll und den Einsatz von Bots gänzlich ausschließen will.

Mastodon stammt ebenfalls aus Europa. Bislang schafft es die dezentral strukturierte Plattform aber nicht, über einzelne Milieus hinaus an Reichweite zu gewinnen.



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Garmin-Smartwatch zum Tiefstpreis bei Amazon


Wenn Ihr nach wie vor tapfer an dem „Mehr Sport machen“-Neujahrsvorsatz festhaltet, dürfte Euch dieses Amazon-Angebot ziemlich interessieren. Wir haben nämlich eine Garmin-Smartwatch für deutlich unter 200 Euro gefunden.

Die richtige Smartwatch ist beim Sportmachen eigentlich unerlässlich, wie sollt Ihr sonst Euren Fortschritt und zurückgelegte Distanzen verfolgen? Garmin ist auf diesem Gebiet Vorreiter und dementsprechend teuer sind die Wearables meistens. Doch Amazon streicht jetzt satte 36 Prozent vom UVP und verkauft Euch die Garmin Forerunner 165 für 179 Euro. Einziger Haken: Der Versandriese gibt für das schwarze Modell eine Lieferzeit von 3 bis 7 Monaten an. Doch MediaMarkt verkauft Euch die Uhr zum gleichen Preis und ist damit eine optimale Alternative. Die weiße Variante gibt’s auch bei Amazon!

Garmin Forerunner 165: Hochwertige Smartwatch zum Sonderpreis

Wie üblich bei Garmin, sind die Smartwatch-Funktionen hier nur etwas eingeschränkter verfügbar. So gibt es etwa Garmin Pay, statt Google Pay. Doch die Uhren zeichnen sich vor allem durch das ausgezeichnete Fitness-Tracking aus. Das ist auch bei der Garmin Forerunner 165 der Fall. Eine breite Palette an Funktionen, wie etwa Race Adaptive Training Plans oder Running Power and Dynamics, sollen Euch beim regelmäßigen Training begleiten oder Euch auf den nächsten Wettkampf bestmöglich vorbereiten.

Garmin Forerunner 165
Garmin hat auch bei der Forerunner 165 das neue AMOLED-Display eingebaut. / © Garmin Bildquelle: Garmin

Auch in puncto Gesundheitsüberwachung kann die Garmin-Smartwatch glänzen. Ein optischer Herzfrequenzsensor, Blutsauerstoffüberwachung sowie Schlaftracking sind nur einige der Daten, welche die Uhr erhebt. Selbst Sicherheitsfunktionen wie eine Sturzerkennung sind hier an Bord. Die Forerunner 165 ist zudem mit Android-Smartphones und iPhones kompatibel und kann über die „Find My“-Funktion aufgespürt werden. Bei der angebotenen Uhr gibt es allerdings auch Abstriche: Die 165 bietet „nur“ ein Einfrequenz-GPS und auch ein Gyroskop-Sensor fehlt.

Zugegeben, die erwähnten Minuspunkte dürften die wenigsten von Euch wirklich stören. Vor allem dann, wenn wir uns den Preis noch einmal genauer anschauen. Wie bereits erwähnt verlangen MediaMarkt und auch Amazon aktuell nur noch 179 Euro für die Forerunner 165. Ein Blick auf den Preisvergleich zeigt, dass die Kosten rapide gesunken sind und Ihr damit sogar so günstig wie nie zuvor an das Wearable ran kommt. Versand kommt keiner hinzu.

Treibt Ihr gerne Sport, wollt Euer Training verbessern oder bereitet Euch sogar auf Wettkämpfe vor und möchtet dennoch ein umfassendes Tracking Eures körperlichen Befindens, solltet Ihr Euch den aktuellen Deal näher anschauen. Eine gute Garmin-Smartwatch für unter 200 Euro ist nämlich recht selten im Netz zu finden.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist die Garmin Forerunner 165 zu diesem Preis interessant für Euch? Oder sind Samsung oder Apple Euer Favorit? Lasst es uns wissen!





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AMD Adrenalin 26.1.1: Erster Radeon-Treiber des Jahres bringt das AI Bundle


AMD Adrenalin 26.1.1: Erster Radeon-Treiber des Jahres bringt das AI Bundle

Bild: AMD

Wie von AMD angekündigt, erscheint heute der neue Adrenalin-Treiber für Radeon-Grafikkarten, der erstmals optional ein „AI Bundle“ mitbringt. Dahinter verbirgt sich die automatisierte Installation von fünf KI-Tools. Der Treiber Adrenalin 26.1.1 selbst bringt Optimierungen für Starsand Island und Avatar: Frontiers of Pandora mit.

Das steckt hinter dem AI Bundle

Als neues optionales Feature für die Adrenalin-Software hatte AMD im Vorfeld das AI Bundle angekündigt. Damit soll das System auf Wunsch mit Tools für KI-Workloads gerüstet werden. So soll etwa ein schneller Zugriff auf Bildgeneratoren und lokale LLMs möglich sein. „So wird die KI-Entwicklung direkt auf dem eigenen PC einfacher denn je“, hieß es vielversprechend in einer Pressemitteilung. Komplexe Konfigurationen sollen damit entfallen.

Jetzt wird klar, was damit überhaupt gemeint war. Das AI Bundle fasst die Installation von fünf KI-Tools zusammen. Damit sollen KI-Entwickler schneller und einfacher loslegen können. In einem Video demonstriert AMD, dass sich gegenüber der manuellen Installation rund zweieinhalb Minuten Zeit sparen lässt.

Diese Tools sind enthalten

  • Amuse
  • ComfyUI
  • LM Studio
  • Ollama
  • PyTorch on Windows

Mehr Informationen liefert AMD im eigenen Blog.

Nur für bestimmte Radeon-Modelle

Längst nicht für alle Radeon-Grafikkarten steht das AI Bundle zur Verfügung. Laut AMD wird mindestens eine Radeon RX 7700 oder eine APU der Serien Ryzen AI 300, Ryzen AI 400 oder Ryzen AI Max benötigt. Andernfalls bietet der Installer die Option gar nicht an.

Optimierungen für neue Spiele

Abseits der neuen KI-Option enthält der eigentliche Treiber erwartungsgemäß Optimierungen für neue Spiele. Das sind in diesem Fall die Lebenssimulation Starsand Island sowie das Action-Adventure Avatar: Frontiers of Pandora mit dem neuen DLC From the Ashes.

Behobene und nicht behobene Fehler

Stolze neun Einträge zählt die Liste der behobenen Fehler:

  • Some shadows may not render correctly while playing Call of Duty®: Black Ops 7 on some AMD Graphics Products on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.
  • Texture corruption may be observed when playing Enshrouded while at the first “Elixir Well” location on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
  • Application may fail to launch while playing Diablo 4 with usernames containing non-english characters on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
  • Some lights may not render correctly while playing Microsoft Flight Simulator 2024 during nighttime scenes on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
  • Application crashes when using Unreal Engine 5.6 Editor with Lumen HWRT enabled on Radeon™ RX 5000, Radeon™ RX 6000, Radeon™ RX 7000 and Radeon™ RX 9000 series products.
  • Intermittent visual corruption may be observed while navigating Chromium and Electron apps on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.
  • Slow window resizing may be observed (related to vkAcquireNextImage extension) while developing games that use the Vulkan API on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 graphics products.
  • Player sprites may not render correctly while playing Cassette Beasts on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
  • Artifact may appear when playing Baldur’s Gate 3 with TAA enabled on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.

Vorerst vier bereits bekannte Probleme bleiben ungelöst:

  • Intermittent application crash or driver timeout may be observed while loading a saved game in Cyberpunk 2077 with Path Tracing enabled. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
  • Intermittent application crash or driver timeout may be observed while playing Battlefield™ 6 on AMD Ryzen AI 9 HX 370. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
  • Intermittent application crash or driver timeout may be observed while playing Roblox Player (Car Zone Racing & Drifting) when task switching between media on Radeon™ RX 7000 series products.
  • Texture flickering or corruption may appear while playing Battlefield™ 6 with AMD Record and Stream on some AMD Graphics Products.

Downloads

  • AMD Adrenalin Radeon-Treiber

    4,4 Sterne

    AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.

    • Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
    • Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
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