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EMEC vereint Gezeitenkraft, Batteriespeicher und H₂-Produktion in einer Anlage


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Das European Energy Centre (EMEC) hat in einer weltweit einzigartigen Anlagenkombination demonstriert, dass es möglich ist, Gezeitenkraft, Langzeit-Batteriespeicher und Wasserstoffproduktion in einem koordinierten Energiesystem zu bündeln. Die Anlage wird über den Forschungsstandort des EMEC auf der Insel Eday im schottischen Orkney-Archipel betrieben, wo auch andere Techniken für die Erstellung sauberer Energie getestet werden.

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Die Ingenieure von EMEC kombinierten für das Energiesystem drei Techniken, die bereits einzeln erprobt worden waren und funktionieren. Das sind die an der Küste vorgelagerte 2-MW-O2-Gezeitenturbine von Orbital Marine Power zur Gewinnung von Energie aus Gezeitenkraft, die Vanadium-Redox-Batterien von Invity Energy Systems zur Energiespeicherung sowie der 670-kW-Elektrolyseur von ITM Power zur Herstellung von Wasserstoff am EMEC-Standort Caldale an Land.

Die Einzelsysteme wurden so miteinander verbunden, dass sie in der Lage sind, Schwankungen der produzierten Gezeitenenergie auszugleichen. Mögliche überschüssige Energie wird dabei in den Vanadium-Redox-Batterien gespeichert und bei Bedarf daraus Wasserstoff produziert.

Was sich einfach anhört, war ein komplexes Unterfangen, wie Leonore van Velzen, die Betriebs- und Wartungsleiterin bei EMEC erläutert. Die Forscher des EMEC mussten zunächst mehrere Energieflussszenarien testen, um die optimalen Abläufe von der Energiegewinnung, Speicherung und der Energienutzung und -abgabe zu ermitteln.

Der mit der Gezeitenturbine hergestellte Strom lädt das Batteriesystem auf. In Zeiten hoher Stromproduktion wird die Energie direkt dazu genutzt, um Wasserstoff zu produzieren. Die restliche Energie wird in das örtliche Stromnetz eingespeist. Liefert das Gezeitenkraftwerk weniger Energie, dann wird der Strom aus den Batterien an den Elektrolyseur weitergeleitet, um weiter konstant Wasserstoff produzieren zu können.

Der Test habe nach Angaben von EMEC bestätigt, dass das System grundsätzlich funktioniert. Die schwankende Stromproduktion durch die Gezeitenabhängigkeit könne effektiv durch das Batteriesystem ausgeglichen werden. Die Ingenieure sehen jedoch auch noch Verbesserungsbedarf beim Batteriemanagement und der Ansteuerung des Elektrolyseurs. Getestet wurde neben den Betriebsszenarien auch die Sicherheit der Anlage, etwa wie sich der Ausfall des Elektrolyseurs auswirkt und die Abschaltung der kompletten Anlage vermieden werden kann. Auch hier hätten sich getroffene Maßnahmen als wirksam erwiesen.

Die EMEC-Wissenschaftler wollen nun aufbauend auf den praktischen Erfahrungen bei der Wasserstoffproduktion in einem nächsten Schritt die Herstellung synthetischer Kraftstoffe auf Basis erneuerbaren Wasserstoffs testen. Die synthetischen Kraftstoffe könnten dazu genutzt werden, um schwer zu dekarbonisierende Sektoren wie Luftfahrt und Schiffahrt zu versorgen.

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Die Finanzierung der Forschungsarbeit und der Demonstration der Funktion des kombinierten Kraftwerks erfolgte über das von Interreg North-West Europe finanzierte ITEG-Projekt. Weitere Mittel stammen von der schottischen Regierung und dem EU-finanzierten Projekt Forward2030.


(olb)



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DMEA: Digital Health Messe wechselt Standort ab 2027


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Die DMEA, die größte deutschsprachige Messe im Bereich digitaler Gesundheit, findet 2026 zum letzten Mal in Berlin statt. Grund sei eine strategische Neuausrichtung, teilte der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) mit, der die DMEA veranstaltet. Den neuen Standort der Fachmesse ab 2027 gibt der Verband noch nicht bekannt. Derweil kündigte die Messe Berlin an, ab 2027 gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom eine neue Fachmesse zum Thema Digital Health am Standort Berlin aufzuziehen.

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Laut einer Pressemitteilung des bvitg soll der Wechsel des Standorts vor allem dem Wachstum der DMEA in den vergangenen Jahren Rechnung tragen. „Der Standortwechsel eröffnet uns neue Möglichkeiten, das Format konsequent innovativer, internationaler und zukunftsgerichteter auszurichten“, betont der Hauptgeschäftsführer des bvitg Sascha Raddatz.

Konkreter wird Ecky Oesterhoff, Vorstandsmitglied des bvitg, in einem Beitrag für das Branchenportal kma Online. Mit den derzeit 870 Messeausstellern, 470 Rednern und über 20.000 Besuchern der DMEA sei der Messeplatz in Berlin schlicht an seine Grenzen gekommen. Die DMEA sei mittlerweile nicht mehr nur für den deutschsprachigen Raum bedeutend, sondern gewinne an Relevanz in Europa. Den englischsprachigen Teil der Messe wolle man für internationale Besucher stetig erweitern.

Dass die Messe Berlin und der bvitg ihre Zusammenarbeit nicht nur aus Gründen der strategischen Neuausrichtung beendet haben, legt die zeitgleiche Ankündigung der Konkurrenzveranstaltung nahe. Im gleichen Zeitfenster der bisher in Berlin veranstalteten DMEA soll ab 2027 die „Smart Health Europe“ auf dem Berliner Messegelände stattfinden, teilte die Messe Berlin mit.

Die gemeinsam von der Messe Berlin und dem Bitkom veranstaltete Fachmesse will „Europas neue Leitveranstaltung für Digital Health“ werden und insgesamt internationaler ausgerichtet sein. Man wolle „zum zentralen Treffpunkt der europäischen Digital-Health-Community“ werden, schreibt die Messe Berlin.

Die Smart Health Europe würde damit zum europäischen Pendant der Smart Health Asia, die im Sommer 2026 zum ersten Mal in Singapur stattfindet.

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(rah)



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FritzOS 8.20/8.21: Updates für drei Fritzbox-Router


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FritzOS 8.20 beziehungsweise die Hotfix-Version 8.21 gelangt auf drei weitere WLAN-Router von Fritz. Die Glasfaser-Fritzbox 5690 und das DSL-Modell 7690 bekommen FritzOS 8.20. Der Kabel-Router Fritzbox 6670 Cable erhält FritzOS 8.21.

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Der Funktionsumfang ist bei beiden Versionen identisch. Der Hersteller spricht wie gehabt von mehr als 40 Neuerungen und Verbesserungen, darunter ein Ausfallschutz und ein überarbeiteter Online-Monitor.

Das FritzOS 8.21 für die Fritzbox 6670 Cable enthält Fehlerbehebungen, die zuvor andere Kabel-Router wie die Fritzbox 6690 betrafen. Es fehlten etwa IPv6-Adressen in der Übersicht zu den WireGuard-Verbindungen. Bei der Fritzbox 6670 Cable sollten diese Probleme gar nicht erst auftreten. Die Schwestermodelle 5690 und 7690 benötigen diese kabelspezifischen Zusätze nicht und erhalten daher FritzOS 8.20.

Die Updates lassen sich wie gehabt über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig lässt sie sich über die IP 192.168.178.1 im Browser öffnen. Alternativ stellt Fritz die ISO-Dateien über einen Download-Server bereit. Der Fritz-Repeater 3000AX hat FritzOS 8.20 bereits Mitte Januar erhalten.

Eine Kernfunktion ist der sogenannte Failsafe: Per WAN, LAN oder USB können Nutzer ein Ausfallschutzgerät anschließen, auf das der Router bei Internetproblemen zurückgreift. Das Ausfallschutzgerät kann ein Modem, ein Router oder ein Mobilfunkstick für eine alternative Internetverbindung sein. Auch ein Smartphone mit USB-Tethering funktioniert in dem Modus.

Der Online-Monitor erhält zusätzliche Analysefunktionen. Nutzer können sich den gesamten Traffic der letzten zwei Wochen anzeigen lassen, aber auch nach Top-Verbrauchern und Einzelgeräten filtern. So kann man nachschauen, wer die Internetleitung am intensivsten nutzt.

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Weitere Verbesserungen umfassen das Fritz NAS mit neuer Upload-Freigabe zum Teilen ganzer Ordner, neue Optionen fürs Smart-Home und Erleichterungen beim Aufziehen von Mesh-Netzen.


(mma)



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Humanoider Roboter Optimus arbeitet nicht produktiv bei Tesla


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Teslas Roboter Optimus ist doch nicht so nützlich, wie bisher immer behauptet. Das hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen zugegeben. Dennoch will Tesla in diesem Jahr die Serienfertigung des humanoiden Roboters starten.

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Im Sommer 2024 kündigte Musk an, den Roboter ab 2025 in der Produktion einzusetzen. Er hat eingestanden, dass er damit zu voreilig gewesen sei: Statt der Anfang 2025 versprochenen 10.000 Exemplare des Optimus hat Tesla deutlich weniger gebaut. Auch Musks Ankündigung, die Roboter würden nützliche Arbeiten in der Fabrik ausführen, war übertrieben.

Der Roboter werde derzeit nur in geringfügigem Maße in den Tesla-Fabriken eingesetzt und lerne noch, sagte Musk in der Telefonkonferenz mit Analysten und Anlegern. Eine große Hilfe für die Arbeiter waren sie dabei aber offensichtlich nicht: „Wir haben Optimus ein paar einfache Aufgaben in der Fabrik erledigen lassen.“

Damit scheint er nicht weiter zu als Mitte 2024: In einem Video, das Musk bei der Jahreshauptversammlung zeigte, war ein Optimus zu sehen, der Akkuzellen in eine Kiste einsortierte. Der Roboter stehe noch am Anfang, gab Musk zu. „Er ist noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.“

Die aktuelle Optimus-Version 2.5, hat Probleme mit den Händen. Im ersten Quartal 2026 soll laut Musk der Nachfolger kommen. Optimus Gen 3 werde „große Upgrades“ bekommen. Dazu gehöre unter anderem eine neue Hand. Mit der Einführung von Gen 3 werde Tesla die älteren Roboter ausmustern.

Optimus Gen 3 ist dann auch die Version des humanoiden Roboters, die Tesla in Serie bauen will. Die Serienfertigung soll Ende des Jahres starten. Geplant sei, sagte Musk, eine Million Exemplare im Jahr zu bauen.

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Die Roboter sollen im Tesla-Stammwerk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut werden. Dafür wird im zweiten Quartal 2026 die Produktion des Model S und des Model X beendet. Tesla hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnet: Der Gewinn lag um 46 Prozent unter dem des Vorjahres.


(wpl)



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