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Keine weitere Saison im deutschen Markt


Laut Medienberichten will die Baller League von Lukas Podolski den Spielbetrieb in Deutschland „vorerst pausieren“. Wie lang, ist unklar. Grund seien die Marktgröße und „strukturelle Bedingungen“.

Keine weitere Saison im deutschen Markt

Lukas Podolski ist einer der Hauptinitiatoren der Baller League. Hier beim Finale im Mai 2025 in Berlin.
picture alliance / Bahho Kara/Kirchner-Media | Bahho Kara

Bei der Hallenfußballliga Baller League heißt es erstmal: Das Spiel ist aus. Zumindest für den deutschen Markt. Die Liga pausiere den Betrieb hierzulande „vorerst“, wie ein Sprecher des Startups gegenüber „DWDL“ sagte. Internationale Vertreter der Baller League nennen demnach als Gründe für die (vermeintliche) Pause die Marktgröße in Deutschland sowie „strukurelle Bedingungen“. Finanzielle Probleme dementierte Baller League International gegenüber „DWDL“.

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Im Dezember 2024 hatte das Startup eine Series-A-Runde in Höhe von 25 Millionen Euro abgeschlossen, angeführt vom europäischen VC-Fonds EQT Ventures. Im Juli 2025 sagte der CEO der Liga, Felix Starck, im OMR-Podcast, dass er für 2026 die Milliardenbewertung anstrebe – also den Unicorn-Status. Profitabel sei die Liga demnach jedoch noch nicht gewesen. Umsätze würden im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Über die Baller League

Die Baller League wurde 2024 in Deutschland gegründet. Hauptinitiatoren sind unter anderem die beiden Profi-Fußballer Lukas Podolski und Mats Hummels, wobei Hummels die Baller League nach einer Saison im Juli 2024 wieder verließ. CEO ist Starck, er hat einen Background als Director und Producer.

Investoren und UK-Expansion

Und ja, 2025 war auch Expansionsjahr bei der Baller League: Die Sportinvestmentfirma Apex brachte Premier-League-Stars wie Mason Mount, Diogo Jota und Diogo Dalot an Bord. Im März investierte zudem Courtside Ventures – eine Firma mit NBA-Legende Michael Jordan als Anteilseigner.

Mit diesem Kapital startete die UK-Expansion erfolgreich: Sky Sports sicherte sich die Broadcasting-Rechte, die Finals im Juni 2025 fanden in der Londoner O2 Arena statt. Parallel verlagerte die Liga ihre deutsche Season 3 nach Berlin in den Hangar 7 am Flughafen Tempelhof. Ein wichtiger Partner hierzulande der Baller League, nämlich Xing, beendete einen Sponsoring-Vertrag. Planmäßig, laut „DWDL“.

Der Markt der Kleinhallen-Fußballligen konsolidiert sich hierzulande also etwas. Bleiben nach noch die Icon League von Toni Kroos und Streamer Elias Nerlich und die Kings League von Gerard Piqué.

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Stefano Zarrella steigt bei dem Food-Startup Freda ein – und ist damit beispielhaft für einen neuen Trend aus den USA.

Food-Influencer Stefano Zarrella bringt Tiefkühlpizza für 6,50 Euro auf den Markt

Haben eine strategische Partnerschaft geschlossen: Stefano Zarrella (Mitte) und die Freda-Gründer.
Freda

Stefano Zarrella wird zum Unternehmer: Der Food-Influencer beteiligt sich am bayerischen Tiefkühl-Startup Freda und bringt gemeinsam mit den Gründern Philipp Kraiss und Christian Mahler eine eigene Pizza auf den Markt. Nach mehr als einem Jahr Entwicklung ist das Produkt seit Dienstag online sowie bundesweit bei Kaufland und in ausgewählten Rewe-Filialen erhältlich.

Vorgestellt wurde das Produkt bei einem Creator-Event in Köln. Nach Unternehmensangaben arbeitete Zarrella mehr als ein Jahr daran. „Ich wollte keine Pizza machen, die nur meinen Namen trägt“, sagt Zarrella. „Ich will langfristig dahinterstehen.“ Die Pizza ist belegt mit Büffelmozzarella aus Neapel und frischem Basilikum. Verkauft wird sie für 6,90 Euro. Also im oberen Preissegment für Tiefkühlpizzen.

Influencer werden zu Produktentwicklern

Mit dem Einstieg wechselt der Creator die Seite und zeigt einen allgemeinen Trend auf: Influencer entwickeln sich von reinen Werbegesichtern zu Mitentwicklern der Produkte. In den USA ist dieses Modell längst etabliert. So baute sich zum Beispiel der US-Influencer Logan Paul mit seinem Sportgetränk „Prime“ eine eigene Konsumgütermarke auf, die mittlerweile auch mit dem FC Bayern München kooperiert.

Für Zarrella sei das Projekt aber auch persönlich. Seine Familie kam einst aus Italien nach Deutschland und brachte die Esskultur mit – seine Eltern führten ein italienisches Restaurant. Genau diese Leidenschaft für Essen wolle er nun mit Freda fortführen.





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