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Wie läuft so ein Exit eigentlich ab? Ein Gründer erzählt es uns
Der Exit ist für Startup-Gründer oft das große Ziel. Für Malte Scholz, Gründer von Airfocus, war er das nicht. Trotzdem wurde die Übernahme seines Startups irgendwann zur logischen Konsequenz – um das Produkt auf das nächste Level zu heben, sagt er heute.
Malte Scholz hat den Prozess eines Exits selbst durchlaufen und weiß, welche Weichen Gründer früh stellen sollten, um für potenzielle Käufer interessant zu werden.
Was hinter Airfocus steckt
Airfocus wurde 2017 von Malte Scholz, Christian Hoffmeister und Valentin Firak in Hamburg gegründet. Das SaaS-Startup startete zunächst bootstrapped, später kamen auch Investoren und Venture-Capital-Firmen aus Europa hinzu, wie beispielsweise Picea Capital.
Die Idee hinter Airfocus entstand aus einem persönlichen Problem. Malte Scholz arbeitete selbst als Produktmanager und suchte nach passenden Tools – ohne Erfolg. Nach intensiver Recherche blieb das Gefühl: keine der Lösungen wie PowerPoint, Jira und Co. passte wirklich.
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Auf dieser Insel gelten eigene Gesetze – finanziert von Milliardären wie Peter Thiel
Andreas Macho, Getty Images/JOEL SAGET, John Lamparski, Collage: Gründerszene
Als Lonis Hamaili im zehnten Stockwerk des Duna-Towers aus dem Lift tritt, blickt er auf eine Allee aus Palmen, blaues Meer, bis die Erde sich krümmt, und eine Schranke, die von einem Mann mit Pistole gesichert wird.
Vor der Dachterrasse des Wohn- und Arbeitsturms liegt die Welt geordnet wie eine Muschelkette vor ihm. Die wenigen Gebäude der Privatstadt Próspera reihen sich an einer einzigen Straße auf. Hamaili blickt auf die Schranke, die wie eine höhere Ordnungsmacht auf der Hauptstraße sitzt. Der Zugang sei wichtig, sagt der 28-Jährige. Vielleicht ist die Schranke sogar die wichtigste Infrastruktur dieser Stadt auf der honduranischen Insel Roatán.
Die Gesetze von Honduras gelten nur bis zu der bewachten Schranke. Hinter ihr herrschen die Gesetze von Próspera. Wie diese aussehen, bestimmt der Eigentümer der Stadt: das US-Unternehmen Honduras Próspera Inc. Der gebürtige Schwede und frühere Startup-Gründer Hamaili ist ein Mitarbeiter dieser Aktiengesellschaft. Er ist Vizepräsident für Wachstum dieses seltsamen Ortes.
Hamaili blickt auf das, was das private Unternehmen dem Dschungel an Zivilisation bereits abgetrotzt hat: die Asphaltstraße, ein Restaurant, eine futuristische Kuppel und eine robotergesteuerte Fabrik. Hinter dem Palmenmeer schmiegt sich ein Luxushotel samt Schule ans Meer. Im Café daneben wechselt ein Automat Bitcoin in Dollar. Viel mehr an Infrastruktur gibt es nicht in Próspera. Noch nicht. Hamaili soll das ändern.
„Durch den Dschungel werden wir eine Straße schlagen“, sagt der Schwede. Auf der Wiese davor sollen bald vier Wohntürme die Palmenwipfel überragen. „In den kommenden Jahren wollen wir Tausende Menschen hier ansiedeln.“ Im Blick hat Hamaili Unternehmer, Projektmanager und Digitalnomaden mit ihren Laptops und Ideen. Rund 200 Einwohner und circa 400 Unternehmen gibt es bislang in Próspera. Kapital in Höhe von rund 200 Millionen Dollar hat der Ort laut Hamaili bereits eingeworben. Hamaili und seine Mitstreiter bauen damit nicht nur Gebäude und Infrastruktur. Ihre Aufgabe ist größer. Sie errichten einen Staat.
Peter Thiel und Sam Altman sind am Start
Gefördert werden die neuen Nationengründer dabei von Tech-Milliardären aus den Vereinigten Staaten. Peter Thiel, Mitgründer des Online-Bezahldienstes Paypal, lieferte mit seinem 2009 erschienenen Essay „The Education of a Libertarian“ die theoretische Grundlage für die Bewegung.
„Ich glaube nicht mehr, dass Freiheit und Demokratie miteinander vereinbar sind“, heißt es dort. Der von Thiel propagierte Ausweg: die Errichtung von Privatstädten am Meer, im Cyberspace oder im Weltall. Thiel gilt als einer der ersten Investoren von Próspera. Investiert hat auch Sam Altman, Chef des KI-Vorreiters OpenAI. Altman hat auch in das Unternehmen Praxis Geld gesteckt.
Die erträumten Neo-Nationen dienen als Testfelder für eine radikal neue Wirtschaftsordnung. Die Staaten sollen funktionieren wie Unternehmen. Statt einfach in eine Nation hineingeboren zu werden, sollen Bewohner und Ordnungsmacht bewusst einen Vertrag über gegenseitige Rechte und Pflichten schließen.
Vorstellen kann man sich das wie bei einem Handyvertrag: Leistungen werden optional gebucht. Wer Schulausbildung oder Sozialversicherung will, muss eben tiefer in die Tasche greifen. Ob das Ganze eine Demokratie oder doch etwas anderes wird, hängt dabei vom Anbieter ab.
Bei vielen Beobachtern lassen diese Pläne die Alarmglocken schrillen. Sarah Moser, Professorin am Institut für Geografie an der Universität McGill im kanadischen Montreal, kritisiert etwa, dass die „aggressive Rhetorik“ der Libertären insgesamt Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen säen könnte.
Zudem würden Libertäre in ihrer Ablehnung herkömmlicher Staaten meist übersehen, wie stark sie selbst von deren Infrastruktur und Bildung profitiert haben – und sich nun von diesen Gesellschaften, insbesondere gegenüber Alten und Kranken, entsolidarisieren.
Das Fehlen staatlicher Aufsicht lockt Unternehmen an
Die Befürchtung Mosers und anderer Kritiker: Die Tech-Elite will sich mit solchen Privatstädten Steuerparadiese und Rückzugsorte schaffen, in denen ihr Treiben nicht mehr hinterfragt wird. Auf der anderen Seite zieht es immer mehr Startups, Digitalnomaden und Sinnsucher in solche Privatstädte.
Die geringe Regulierung entfaltet eine Sogwirkung auf Drohnenbauer, Kryptofirmen und Unternehmen aus dem Medizinbereich. Insbesondere Biotech-Unternehmen nutzen die weitgehend autonomen Gebiete bereits, um jenseits staatlicher Aufsicht riskante Technologien voranzutreiben.
Gründerszene hat maßgebliche Akteure der Bewegung im Februar mehrere Tage in Próspera begleitet und zuvor eine Konferenz der libertären Staatengründer in Prag besucht. An beiden Orten hatte Gründerszene uneingeschränkten Zugang. Das Ergebnis ist ein Einblick in eine Parallelwelt, die zunehmend in die echte Welt drängt.
Es ist ein trüber Nachmittag in Próspera. An die Scheiben des Co-Working-Space im ersten Stock des Duna-Towers schlagen Regentropfen. An einem der Stehtische lehnt Richard Lee über seinem Handy und wischt über die Fotogalerie. Ein Foto zeigt seine Hand, blutverschmiert. Auf einem anderen blickt er schmerzverzerrt in die Kamera.
Auf dem Bildschirm erscheinen Aufnahmen früherer Projekte von Lee. Die Ergebnisse davon trägt der US-Amerikaner unter seiner Haut. Er greift sich an den rechten Handrücken und zieht die Haut zusammen. Die Konturen einer Platte schieben sich hervor. Der 47-Jährige stellt das wenige Zentimeter breite Implantat senkrecht unter seiner Haut auf, die spannt wie ein Segeltuch bei Starkwind. „Das ist der Chip einer Kreditkarte. So kann ich direkt mit meiner Hand bezahlen“, sagt Lee.
Sieben solcher Implantate trägt er in seinem Körper. Ein RFID-Chip steckt im Gewebe zwischen Daumen und Zeigefinger. Damit ist eine berührungslose Identifizierung, Lokalisierung und Datenspeicherung von Objekten mittels Radiowellen möglich. Am Ohr sind kabellose Kopfhörer eingelassen. Sein Lieblingsimplantat ist in den Nervenden in der Mittelfingerkuppe operiert worden: ein Magnet. „Damit spüre ich Magnetfelder“, sagt Lee. „Ich nenne es meinen sechsten Sinn.“
Seit gut eineinhalb Jahren wohnt der Amerikaner in Próspera. Was er mit seinem Körper anstellt, wird „Biohacking“ genannt. Eine eingeschworene Gruppe rund um den Globus, verbunden über soziale Medien, nimmt solche Experimente an sich selbst vor. Juristisch geschieht das in einer Grauzone. Ob solche Selbstverletzungen in Próspera legal sind, kann Lee nicht beantworten. Die Frage, die sich hier stellt, ist ohnehin eine andere: Lässt sich damit Geld verdienen?
Der Himmel über Próspera hat sich etwas aufgeklart. Über die Terrasse vor dem Co-Working-Space schlendert Ivan Syrtsov. Mit seiner blonden Mähne sieht er aus wie ein Surfer. Syrtsov geht vorbei an einer weißen Satellitenschüssel und blickt über die Brüstung auf ein Schild, das in der Wiese vor dem Dschungel eingeschlagen ist.
„Darien Village – Coming soon“, steht dort. Auf dem Foto darüber sind vier Türme abgebildet. „In ein paar Tagen beginnen wir mit den Bauarbeiten“, sagt Syrtsov, 26, gebürtig aus der Ukraine, und Manager dieses Projekts. Mehr als fünf Millionen Dollar hat er dafür per Crowdfunding eingesammelt. Im November 2026 sollen die Türme fertiggestellt sein.
In seiner Heimat habe Syrtsov bereits ein größeres Bauprojekt umgesetzt. Danach habe er überlegt, in Portugal zu bauen. Doch er entschied sich für Próspera. „Wenn ich in Europa bauen will, warte ich mindestens vier Jahre auf eine Baugenehmigung. Weißt du, wie lange ich hier gewartet habe?“, fragt Syrtsov und schiebt die Antwort gleich selbst nach: „Genau zwei Wochen. Dann war das Projekt bewilligt.“
Im Co-Working-Space des Duna-Towers befindet sich eine mit Stickern übersäte Tür: „Peace. Love. Bitcoin“, „Inflation is theft“, „SB 535. Montana’s Longevity Law“ oder „Make Death optional“ ist darauf zu lesen. Es sind gängige Slogans der Bewegung.
Die Wand im Büro dahinter ist als ein riesiges Dschungel-Technik-Cyberpunk-Bild ausgestaltet. Winzig nimmt sich darunter der Kopf von Niklas Anzinger aus. Der Mittdreißiger aus Deutschland gehört zu den wichtigsten Einwohnern Prósperas. Denn Anzinger sorgt dafür, dass Investorengelder auf die Insel kommen.
„Vor zwei Jahren habe ich einen Venture-Capital-Fonds aufgesetzt. Der hat 3,2 Millionen Dollar eingesammelt und in 32 Startups investiert“, sagt Anzinger. Der Risikokapitalfonds sei auf Unternehmen aus Branchen spezialisiert, die besonders stark reguliert sind, etwa Biotechnologie, Finanzen, Versicherungen, Krypto oder Drohnen.
Eines dieser Unternehmen wurde durch Netflix einem Millionenpublikum bekannt: Minicircle. Der US-Millionär und Longevity-Guru Bryan Johnson machte im Rahmen der Netflix-Doku bei dem Unternehmen auf der Suche nach Verjüngung eine Gentherapie in Próspera.
Was die von Anzinger geförderten Unternehmen eint, ist ihr Unternehmenssitz in Próspera. Der ist zugleich der Clou des Fonds: Denn in Próspera gibt es keine Pharmaaufsicht, keine Bauaufsicht und keine Aufsicht über den Drohnenflugverkehr. Fragt man Anzinger, ob das nicht riskant sei, winkt er ab und verweist auf die maßgebliche Bedingung aller Projekte in Próspera: Sie müssten eine Versicherung finden, die das Risiko kalkuliert und abdeckt.
Staatstheorien der Postdemokraten
Doch welche Regeln und Gesetze sollen in diesen Privatstädten herrschen? Darüber ist in der Szene eine Diskussion entbrannt. Geführt wird sie in Foren, Konferenzen und Büchern. Eines der verbreitetsten Bücher zu dem Thema ist „The Network State“ des indisch-amerikanischen Unternehmers Balaji Srinivasan.
Er entwirft das Muster eines postdemokratischen Staates, zu dem sich eine Gemeinschaft im Internet zusammenfindet, die durch die Blockchain-Technologie verwaltet wird und ihren Weg letztlich ins echte Leben finden und als Staat anerkannt werden soll. Srinivasans Konzept ist dabei keine reine Theorie mehr. Die „Network-School“, eine Gemeinschaft aus „Tech-Optimisten“, befindet sich auf einer Insel vor Singapur, der Johor-Singapore Special Economic Zone.
Auch ein Deutscher mischt in den Staatstheorien der Postdemokraten mit. „Freie Privatstädte. Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt“, heißt das Buch des deutschen Rechtsanwalts Titus Gebel. In der Szene gilt es als Standardwerk. Der Autor entwirft das Konstrukt eines Staates, mit dem Bürger aktiv einen Vertrag schließen. Sämtliche Leistungen sollen dabei optional hinzubuchbar sein.
Wie der Staat ausgestaltet ist, müsse dabei jede Privatstadt für sich festlegen. Das Spektrum reicht von Drogen- und Party-Communities bis zu Zero-Tolerance-Staaten. Welche Angebote sich durchsetzen, solle der Markt regeln. So würde der Bürger durch Zuzug oder Wegzug über die Einnahmen der einzelnen Privatstädte entscheiden.
Hauptfeind der Libertären ist der Sozialstaat. „Der Sozialstaat verdirbt den Menschen, indem er unsoziales Verhalten fördert. Es bestehen massive Anreize, sich unehrlich und unanständig zu verhalten (,krankfeiern‘)“, heißt es in „Freie Privatstädte“.
Damit gerät auch gleich die gesamte Demokratie ins Fadenkreuz der Nationengründer. „Jede Massendemokratie, egal ob direkte oder parlamentarische Demokratie, entwickelt sich zwangsläufig über kurz oder lang zu einem Sozialstaat“, schreibt Gebel. Der finanzielle Ruin von Sozialstaaten wäre laut Gebel daher „nur eine Frage der Zeit“.
„Steuern sind Diebstahl“
Gebel ist auch Veranstalter der jährlich stattfindenden „Free City Conference“. Vergangenen November lud die Veranstaltungsreihe in ein Konferenzzentrum in der Prager Innenstadt. Das Publikum war international. Die Merchandise-Stände im Foyer boten Lehrbücher der Ökonomie, Flaggen mit ominösen Staatswappen und T-Shirts, die für Drogenfreigabe warben. Auf Stickern und Schildern fand sich ein Spruch, der offenbar den kleinsten gemeinsamen Nenner des bunt durchmischten Publikums bildete: „Tax is theft“, Steuern sind Diebstahl.
Gespräche abseits der Bühne liefen mitunter wie folgt: „Deine wievielte Free-City-Konferenz ist das?“, fragte ein Konferenzteilnehmer aus Deutschland eine ebenfalls aus Deutschland stammende Frau, die beim Mittagsbuffet neben ihm Platz genommen hatte.
„Das ist meine erste Konferenz. Ich reise viel herum, weil ich remote arbeite. So bin ich auf diese Free Cities aufmerksam geworden“, sagte sie. „Und was erwartest du von diesen Städten?“, fragte er weiter. „Einerseits ist es gut, wenn man reist und an diesen Orten Kontakte und Infrastruktur findet. Aber ich denke auch, dass unsere Staaten und westlichen Demokratien nicht mehr funktionieren. Vielleicht ist das ein Plan B“, sagte sie.
Der Mann, der in der Immobilienbranche arbeitet, nickte zustimmend. „Weißt du, ich bin seit fünf Jahren auf diesen Konferenzen. Am Anfang waren es reine Utopien. Aber jetzt werden diese Städte wirklich gerade gebaut“, sagte er. Welche Projekte im vergangenen Jahr hinzugekommen sind, erfuhren die beiden unmittelbar nach ihrem Lunch.
Aus allen Ecken der Welt waren die Speaker angereist, um in Präsentationen Fotos von den Baustellen zu zeigen. Kaum einer vergaß auch zu erwähnen, warum sie aus den westlichen Staaten überhaupt fliehen wollen.
„Eine tiefe Reform ist nahezu unmöglich“, stand auf der Folie eines Vortragenden. Der Redner bezog sich damit auf den Zustand westlicher Demokratien. Von den „dunklen Zeiten Europas“ war auf einer anderen Folie zu lesen. Daneben standen die Namen von Staaten, kombiniert mit Ziffern: „United Kingdom, 12.183. Belarus, 6205. Deutschland, 3500.“ Die Legende klärte auf, worum es sich handelte: „Länder mit den meisten Festnahmen wegen Online-Kommentaren.“
Das implizite Versprechen des Vortragenden: In Privatstädten könne jeder posten, was er wolle, Verhetzung hin oder her. Breitseiten gegen Migration und ungeschützte Grenzen fanden sich in zahlreichen Vorträgen. Joe Quirk, Mitglied des Seastading-Instituts, das die Kolonialisierung auf der Meeresoberfläche vorantreiben will, teilte auch gegen Sozialisten und Medien aus.
Grund für Quirks Ärger: Vor Tahiti plante er mit Mitstreitern vor einigen Jahren eine schwimmende Insel. Wegen schlechter Presse und Protesten der Inselbewohner, die keine Big-Tech-Insel vor ihrer Haustür wollten, musste das Vorhaben abgeblasen werden. Andere Projekte konnten die Seastader hingegen umsetzen. Vorübergehend etwa eine Plattform vor Thailand.
Nun ist ein Projekt auf den Philippinen geplant. Die Plattformen sollen dabei weit genug von den Küstenländern entfernt sein, um sich in internationalen Hoheitsgewässern zu befinden. Andererseits sollen sie nah genug an der Küste sein, um leicht Nachschub und Transporte auf die Insel zu ermöglichen. Die Seastader erfreuen sich dabei an prominenter Unterstützung aus dem Silicon Valley. Gründer des gleichnamigen Instituts ist Patri Friedman, früherer Google-Ingenieur und Enkel des berühmten Ökonomen Milton Friedman.
Neuigkeiten von der besetzten Donauinsel
Auch von Projekten zu Land hatten die Sprecher Neuigkeiten nach Prag mitgebracht. Aus Venezuela war Tim Stern, Gründer der Crypto City, angereist und präsentierte Fotos von den Bauarbeiten des 40-Hektar-Projekts auf der venezolanischen Urlauberinsel Isla de Margarita.
Zu sehen waren Bagger, die den Grund planieren und das Areal nach außen abschotten. 1,1 Millionen Quadratmeter Erde sind laut Stern bereits bewegt worden für das Projekt. Im Lauf dieses Jahres soll mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden. 300 Villen, mehrere öffentliche Gebäude und ein Hafen sind geplant. Anziehen soll das Projekt vermögende und kryptoorientierte Geschäftsleute.
Von einer Donauinsel zwischen Kroatien und Serbien war gleich eine ganze Delegation samt ihrem Präsidenten nach Prag gereist. Liberland nennen die Besetzer den schmalen Flecken im Fluss. Nach ihrer Ansicht gehört das Land weder Serbien noch Kroatien – und damit eben ihnen. Staatsbürgerschaften und Flaggen von Liberland gab es im Foyer zu kaufen. Flyer warben für eine Longevity-Veranstaltung auf der Insel.
So anarchisch wie die Leute von Liberland gaben sich auf der Konferenz nur die wenigsten Staatsgründer. Statt auf Konfrontation mit etablierten Staaten setzt das Gros von ihnen auf Verhandlungen und Verträge. Vor allem in Mittel- und Südamerika scheint diese Strategie aufzugehen. Arme Länder wie Honduras oder Venezuela sind offenbar bereit, gegen Abgaben kleine Landflächen herauszurücken – und gleichzeitig einen Teil ihrer Souveränität abzutreten.
Doch auch mitten in Deutschland gibt es offenbar Absetzbewegungen vom Territorialstaat. In der sächsischen Stadt Döbeln verfolgt die „Bürgergenossenschaft Mittelsachsen“ das Ziel, dass Unternehmen staatliche Aufgaben übernehmen. So soll etwa die Energieversorgung, der Schulbetrieb und auch Schiedsgerichte auf private Füße gestellt werden. Anklang findet das Projekt laut „Zeit“-Recherche auch bei AfD-Politikern.
Von Próspera war der Stabschef der Stadt, Trey Goff, angereist und warb in Prag für die Dschungelstadt. Besonders anziehend soll dabei das Steuermodell wirken. „Zehn Prozent pauschale Einkommenssteuer“, „2,5 Prozent Einzelhandelsumsatzsteuer“ und „ein Prozent Grundwertsteuer“ versprach seine Präsentation. „Beschleunigtes Wachstum und zunehmende Marktdurchdringung“ stand auf einer anderen Folie.
Egal ob bei der Einwohnerzahl, den Steuern oder den ankommenden Flug- und Schiffsgästen: Die Kurven der Diagramme zeigten allesamt steil nach oben. Wer Goff zuhörte, konnte leicht zu dem Schluss kommen, dass sich in Próspera alle Versprechen der Libertären erfüllt haben. Doch ist das wirklich so?
„Infrastruktur einer Insel“
Nacht liegt über dem Duna-Tower in Próspera. Das Licht im Co-Working-Space ist gedimmt. Die Cyberpunk-Motive an den Wänden strahlen phosphoreszierend. Richard Lee, Ivan Syrtsov und ein Dutzend anderer Bewohner und Besucher der Stadt essen Fischsalat und trinken Limo aus Plastikbechern. Auf den Tischen liegen Sticker zum Mitnehmen aus; die Motive „Make Death optional“ und „SB 535“ sind omnipräsent. Es ist ein Get-together, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Bauplaner Syrtsov berichtet von den Problemen, die ihn gerade plagen. Der Regen, der seit Tagen nicht aufhören will, setzt seinen Plänen zu. „Wahrscheinlich werden wir den Baustart ein paar Tage verschieben müssen“, sagt er. Laut der Projekt-Website hätte der Baustart bereits im Dezember 2025 erfolgen sollen.
Dabei ist es nicht nur das Wetter, das die Projekte in Próspera schwierig macht. „Wir haben hier die Infrastruktur einer Insel“, fasst es ein anderer Teilnehmer der Party zusammen. Zu spüren bekommen sie das etwa bei der Stromversorgung. Weil es auf der ganzen Insel nur ein Gaskraftwerk gibt, kommt es immer wieder zu Schwankungen der Versorgung.
Teuer und unsicher ist auch die wichtigste Infrastruktur der Staatsgründer: die Internetverbindung. Syrtsov rechnet vor, wie viel teurer das Megabit in Próspera ist als in anderen Teilen der Welt, in denen er sich früher aufgehalten hat. Und dann stürzt die Verbindung auch schon mal zusammen. Deshalb haben sie auf der Terrasse die weiße Schüssel installiert. Es ist der Starlink-Router zum Internetangebot des US-Multiunternehmers Elon Musk.
Auch Richard Lee hat gerade zu kämpfen. Die Kreditkarte in seinem Handrücken bereitet Probleme. „Sie ist abgelaufen.“ Von außen ließe sich die Karte dieses Herstellers auch nicht neu bespielen. „Zumindest einmal muss ich die Hand aufschneiden, um die Kreditkarte zu wechseln“, sagt der Bodyhacker.
Das Geschäft mit den Implantaten dürfte wohl nicht so bald massentauglich werden. Doch Lee späht bereits auf ein anderes Geschäftsfeld. Es verspricht hohe Gewinne, allerdings auch noch höhere Risiken: Gentherapien. Im Co-Working-Space kommt die Rede an diesem Abend immer wieder darauf.
„Make Death optional“
Bei diesem Verfahren wird genetisches Material in Zellen eingeschleust. Damit können Krankheiten geheilt werden, indem defekte Gene ersetzt oder ausgeschaltet werden. Die Risiken des Verfahrens sind enorm. Abwehrreaktionen des Körpers, Versagen der Leber – all das kann binnen kurzem zum Tod führen. Erlaubt ist der Einsatz deshalb in der Regel nur bei unheilbaren und lebensbedrohlichen Krankheiten.
In Próspera arbeiten gleich mehrere Start-ups an solchen Gentherapien. Getestet werden sie dabei nicht an lebensbedrohlich kranken Menschen, sondern an kerngesunden. Angeheizt durch den Trend zu Longevity, also der Lebensverlängerung durch technische Maßnahmen, experimentieren sie hier an Gentherapien, die Muskeln oder Haare wachsen lassen. Da Muskelabbau im Alter als Grund für den körperlichen Verfall gilt, soll dem Tod so ein Schnippchen geschlagen werden. Daher das Motto „Make Death optional“. Der Tod soll in Próspera zu einer bloßen Option reduziert werden.
Damit dieses Manöver gelingt, muss man dem Tod jedoch zuerst ins Auge sehen. Teilnehmer solcher Gentherapien müssen sich mit einer möglichen Todesfolge einverstanden erklären. Gegen solche Absicherungen und eine Zahlung von rund 25.000 Dollar kann man sich in einer zu Próspera gehörenden Klinik das lebensverlängernde – oder verkürzende – Serum spritzen lassen.
Das Angebot trifft auf Nachfrage. Wohlhabende und experimentierfreudige Medizintouristen nehmen an solchen Programmen in Próspera teil, auch wenn die Unternehmen keine genauen Zahlen verraten. Erst im Februar begann wieder eine Testreihe.
Außerhalb der Privatstadt wären solche Experimente undenkbar. Kein anderes Land auf der Welt erlaubt solche Gentherapien an gesunden Menschen. Kritiker sind von den Versuchen entsetzt. Erst unlängst warf ein Artikel in der „MIT Technological Review“ einem Biotech-Start-up in Próspera vor, unwissenschaftlich und verantwortungslos zu arbeiten, was das Unternehmen zurückweist.
Im Co-Working-Space von Próspera reden sie offen über das Für und Wider der Gentherapien. „Ja, man kann sterben von diesen Gentherapien“, sagt ein Seriengründer aus den USA, der in Próspera mittlerweile im Biotech-Sektor aktiv ist und anonym bleiben will. Dem Alarmismus von außen begegnet er mit Ruhe.
„Niemand hier wird gezwungen, dieses Risiko einzugehen“, sagt er. Jeder Versuchsteilnehmer mache das freiwillig und in vollem Bewusstsein der Risiken. In Deutschland sei es ja schließlich auch jedem freigestellt, zu rauchen.
„Rauchen wird einen wahrscheinlich töten. Die Gentherapie könnte das auch. Aber wenn sie funktioniert, verlängert sie das Leben“, sagt der Gründer. „Warum sollte man erwachsenen Menschen verbieten, dieses Risiko einzugehen, wenn sie es eingehen wollen?“, fragt er.
Um die riskanten Inselexperimente für einen Massenmarkt tauglich zu machen, könnte ein jüngst im US-Bundesstaat Montana erlassenes Gesetz helfen: die Senate Bill 535 (SB 535). Das Gesetz erlaubt den Einwohnern des Bundesstaates legalen Zugang zu Medikamenten, die bislang nicht marktreif sind.
Einzige Voraussetzung: Sie müssen eine Phase-1-Studie durchlaufen haben. Das sind jene Studien, die nur an wenigen Personen durchgeführt werden und ausschließen sollen, dass das Mittel toxisch ist – also genau die Art von Experimenten, wie sie in Próspera stattfinden. Durch SB 535 könnten Biotechs wesentlich leichter – wenngleich mit mehr Risiken für Patienten – Innovationen lancieren und die Pharmabranche „disrupten“.
Widerstand gegen Próspera
Doch so innovativ sie sich in Próspera geben – der Widerstand gegen die Versuche aus dem Dschungel wächst. Wachstumsmanager Lonis Hamaili hat seinen Posten am Dach verlassen und sitzt am Wohnzimmertisch im achten Stock des Duna-Towers. Trotz der Fortschritte in Próspera kämpft er mit einem Problem, über das er keine Kontrolle hat: Dem Widerwillen weiter Teile der honduranischen Politik gegen die Privatstadt.
„Die Zeit bis zu den vergangenen Wahlen hat uns sehr gehemmt“, sagt Hamaili. Besonders die Kommunisten hätten dem libertären Projekt ihm zufolge gern den Stecker gezogen. Tatsächlich sind auch andere Parteien kritisch gegenüber der Privatstadt eingestellt. 2022 annullierte der honduranische Kongress das Gesetz zur Einrichtung der Zede-Sonderwirtschaftszonen. Próspera gilt seitdem als illegal.
Die Betreiber zogen daraufhin vor das Schiedsgericht der Weltbank in Washington, wo sie Schadenersatzsprüche in Milliardenhöhe anmeldeten. Entschieden ist die Sache noch nicht. Rückenwind hat das Projekt Próspera durch die Präsidentschaftswahl in Honduras im vergangenen November bekommen. Der Sieger, der rechtsgerichtete Nasry Asfura, gilt als Unterstützer der Privatstadt.
Hamaili hofft, dass nun wieder mehr Investitionen in die Privatstadt fließen und der Staat im Staate gedeiht. Próspera soll weiter wachsen. Noch in diesem Jahr sollen mehr Firmen kommen, mehr Gentherapien getestet und mehr Gebäude gebaut werden. Auch Richard Lee will Fortschritte machen. Bereits in ein paar Monaten will er seine selbst entwickelte Gentherapie für Muskelwachstum im Selbstversuch testen.
Über die Risiken ist er sich bewusst. „Ich habe eine Heidenangst vor den Versuchen“, sagt er. Warum er sich dann dieser Tortur unterziehen will? „Die Neugier ist einfach größer.“ Auch Ivan Syrtsov tüftelt weiter an seinem Bauprojekt. Ende März kommt noch eine Mitteilung von Syrtsov. Er schickt ein Foto von den Bauarbeiten. Sie haben mittlerweile begonnen.
Die Zukunft der Insel sehen jedoch nicht alle so positiv. Wissenschaftlerin Moser betont, dass Próspera nach honduranischem Recht mittlerweile unrechtmäßig sei. Sie beurteilt das Projekt als eine „im Grunde koloniale Initiative, die im Kontext extremer Korruption und politischer Übergriffe unter der vorherigen honduranischen Präsidentschaft entstand“.
Ungewisse Zukunft der Privatstädte
Es sei „als kurzfristiges Gewinnstreben von Menschen“ konzipiert worden, „die keinerlei Bindung zu Honduras haben oder dort verwurzelt sind“. Zudem betont die Forscherin, dass Próspera lediglich einen 50-Jahres-Vertrag habe, von dem nur noch knapp 38 Jahre verblieben. Eine „langfristige Überlebenschance“ würde das praktisch ausschließen.
Wie ungewiss die Zukunft von Privatstädten wie Próspera ist, zeigen auch andere Projekte. So veranschaulicht das von Netflix verfilmte Beispiel der Roseninsel des Ingenieurs Giorgio Rosa, mit welcher Vehemenz etablierte Staaten staatlichen Parallelkonstruktionen begegnen: Die italienische Marine hat die Insel letztlich versenkt.
Auch auf Liberland gibt es immer wieder Spannungen mit der koreatischen Polizei. Das Seastading-Projekt vor Thailand wurde bereits 2019 von der örtlichen Marine geräumt. Den beiden geflüchteten Erbauern, Chad Elwartowski und dessen Partnerin Supranee Thepdet, hätte im Fall einer Ergreifung sogar die Todesstrafe gedroht.
Doch mittlerweile scheint Elwartowski einen Ort im Meer gefunden zu haben, wo er es mit seinem schwimmenden Mini-Staat erneut probieren will: an der Küste vor Próspera.
Dieser Artikel wurde für das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und „Business Insider Deutschland“ erstellt.
Andreas Macho ist WELT-Wirtschaftsreporter.
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KI-Agent löscht Firmendaten: Datenbank, Backups und Kundendaten betroffen
KI-Agent löscht Produktionsdatenbank samt Backups: Startup PocketOS erlebt Totalausfall durch Automatisierung.
Startups, die KI-Agenten einsetzen, haben ein neues Problem, um das sie sich sorgen müssen: „Vibe-Löschung“. Jer Crane, Gründer des Autovermietungs-Software-Startups PocketOS, schilderte am Freitag auf X einen Vorfall, der genau in diese Kategorie fällt: Ein Cursor-KI-Agent habe aus Versehen nicht nur die Produktionsdatenbank, sondern auch gleich sämtliche Backups gelöscht. Ergebnis? Chaos im Betrieb – und jede Menge ratlose Kunden.
Crane erklärte, die Krise sei durch den Agenten ausgelöst worden, der auf dem Claude-Opus-Modell von Anthropic lief und einen einzigen neun Sekunden langen API-Aufruf an den Cloud-Infrastrukturanbieter des Unternehmens, Railway, tätigte. Er fügte hinzu, dass der KI-Agent ein schriftliches Geständnis verfasst habe, in dem er darlegte, wie er das Chaos verursacht habe.
„Ich habe gegen jeden mir vorgegebenen Grundsatz verstoßen: Ich habe geraten, anstatt zu überprüfen, ich habe eine zerstörerische Aktion ausgeführt, ohne darum gebeten worden zu sein, ich habe nicht verstanden, was ich tat, bevor ich es tat“, antwortete der Cursor-Agent, als er gebeten wurde, sich zu erklären, heißt es in Cranes Beitrag.
KI-Fehler mit Folgen
Die Folgen des Fehlers des Agenten waren schwerwiegend: PocketOS-Kunden hätten Reservierungen und Neukundenanmeldungen verloren und Unterlagen für Kunden waren verschwunden, die am Samstag ihre Mietfahrzeuge abholen wollten.
Railway und Cursor reagierten nicht sofort auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme. Crane sagte in einem nachfolgenden Beitrag, dass Railway die Daten von PocketOS wiederhergestellt habe. Jake Cooper, der Gründer von Railway, bestätigte die Wiederherstellung in einem separaten Beitrag und sagte, dass ein KI-Agent die Produktionsdatenbank von PocketOS „versehentlich gelöscht“ habe.
Kein Einzelfall
Der Ausfall ist das jüngste Unglück, das durch KI verursacht wurde. Im März zuvor verschärfte Amazon seine internen Richtlinien nach einer Reihe von Vorfällen – darunter ein Fehler im Zusammenhang mit seinem KI-Codierungstool Q, der zum Verlust von fast 120.000 Bestellungen führte.
Im vergangenen Juli entschuldigte sich der CEO von Replit, nachdem ein Risikokapitalgeber erklärt hatte, der Programmieragent des Unternehmens habe während einer 12-tägigen „Vibe-Coding“-Sitzung „unsere Produktionsdatenbank ohne Erlaubnis gelöscht“.
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Sicherheitsvorkehrungen gegen Agenten außer Kontrolle
In seinem X-Beitrag erklärte Cooper, dass Plattformen wie Railway Sicherheitsvorkehrungen einrichten müssten, um auf eine Welle von „KI-Ingenieuren“ vorbereitet zu sein, die Agenten einsetzen, die gelegentlich außer Kontrolle geraten könnten.
„Die ersten fünf Jahre von Railway wurden damit verbracht, für ‚Millionen von Entwicklern‘ zu entwickeln. Aber um für eine Milliarde zu entwickeln, brauchen diese Entwickler eine Plattform“, schrieb Cooper. „Und diese Plattform muss absolut sicher sein, um sicherzustellen, dass fehlerhafte Aktionen funktional unmöglich sind“, fügte er hinzu.
Anfang dieses Monats gab SpaceX eine Vereinbarung mit Cursor bekannt, die dem Unternehmen das Recht einräumt, das Coding-Startup für 60 Milliarden Dollar zu kaufen oder 10 Milliarden Dollar für dessen Arbeit zu zahlen, falls es nicht zu einer Übernahme kommt.
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