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Künstliche Intelligenz

KI-Update kompakt: Google Labs „Disco“, KI-Regulierung, AGI, Psychotherapie


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Google Labs präsentiert Disco, einen experimentellen Browser mit der Funktion „GenTabs“. Diese soll aus offenen Tabs und Chatverläufen automatisch kleine interaktive Web-Apps erzeugen. Damit reagiert Google auf ähnliche Projekte wie OpenAI Atlas und Perplexity Comet, bleibt aber deutlich zurückhaltender. Während die Konkurrenz KI-Agenten einsetzt, die Aufgaben übernehmen und Webseiten aktiv steuern können, baut Disco eher vorsichtig auf ein Tab-System auf.

Datenschützer sehen zwei Probleme. Disco benötigt tiefen Einblick in geöffnete Tabs und Chat-Verläufe, um passende Apps zu erzeugen. Das ermöglicht detaillierte Nutzerprofile. Zudem bleibt unklar, wie Google diese Daten serverseitig verarbeitet, speichert oder zum KI-Training nutzt und wie transparent das Unternehmen Einwilligungen, Widerrufsrechte und Löschmöglichkeiten regelt. Disco befindet sich in einem frühen Stadium, ist nur über eine Warteliste zugänglich und läuft bislang ausschließlich auf MacOS. Ob Google die Technologie später in Chrome oder einen anderen Browser integriert, bleibt offen.


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Google updatet sein Übersetzungstool Translate: Die „leistungsstärksten Übersetzungsfunktionen von Gemini“ sollen idiomatische Ausdrücke, Redewendungen und Slang präziser übersetzen. Eine neue Live-Übersetzungsfunktion für Kopfhörer startet als Beta, allerdings nur für ausgewählte Sprachen und noch nicht in Deutschland. Nutzer erhalten Echtzeit-Übersetzungen direkt ins Ohr, wobei Tonfall, Betonung und Sprachmelodie der Sprecher erhalten bleiben sollen. Google bewirbt die Funktion nicht nur für Gespräche oder Vorträge im Ausland, sondern auch zum Schauen von Filmen in anderen Sprachen.

Für Deutschland interessant ist die Verfügbarkeit des im August eingeführten Sprachlerntools. Verbesserte Feedbackfunktionen geben Tipps auf Basis eigener Sprechübungen. Lernende können ihre Fortschritte und Kontinuität im Zeitverlauf nachverfolgen.

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Die Bundesregierung hat den russischen Botschafter einbestellt, um gegen Desinformationskampagnen und Cyberattacken zu protestieren, die Russland zugeschrieben werden. Ein Beispiel ist ein KI-generiertes Fake-Video über angebliche Übergriffe des ehemaligen Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck. Deutsche Behörden stehen vor einem Dilemma. Thematisiert eine offizielle Stelle die in den Tiefen von X durch wenige Trollaccounts verbreitete Desinformation, vergrößert sie deren Reichweite erheblich. Zudem erschwert mangelnde Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden die Abwehr. Während für Hackerangriffe etablierte Verfahren existieren, fehlen diese für Desinformationskampagnen weitgehend. Im Fall Habeck dauerte die deutsche Zuordnung deutlich länger als bei französischen Partnerbehörden.

Die Bundesregierung plant daher eine Gesetzesänderung, um Nachrichtendiensten erweiterte Befugnisse zur aktiven Abwehr zu geben. Was das genau umfassen soll, wird noch diskutiert. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, es gehe darum, „die Infrastruktur von Angreifern vom Netz zu nehmen, zu stören und zu zerstören.“ Neben dem diplomatischen Protest soll es nun auch gezielte Sanktionen gegen die identifizierten Verantwortlichen geben.

Donald Trump hat ein Dekret erlassen, das US-Bundesstaaten verbieten soll, Gesetze zu verabschieden, die KI-Innovation behindern könnten. Ein bundeseinheitliches Regelwerk soll über bestehenden Gesetzen der Bundesstaaten stehen. Die Realität widerspricht der oft gehörten Behauptung, die USA regulierten KI kaum. Tatsächlich existieren bereits über 100 Gesetze, die konkret KI regulieren, plus mehr als 1000 Gesetzesinitiativen. Hinzu kommen Gesetze in einzelnen Bundesstaaten zu Kinder- und Jugendschutz sowie Datenschutz, die KI-Anwendungen betreffen, ohne explizit auf diese abzuzielen.

Einige Bundesstaaten haben bereits Protest angekündigt. Unklar ist, ob Trump überhaupt ein Dekret erlassen kann, das alle anderen Gesetze überschreibt. KI-Startups beklagen, das Dekret verschlimmere ihre Lage. Sie wissen nun nicht mehr, ob sie sich an bundesstaatliche Gesetze halten müssen oder nicht. Bauen sie auf das Dekret und die neue Regulierung, könnte diese schnell richterlich gekippt werden. Die EU hat mit dem AI Act genau eine solche Situation vermeiden wollen, unterschiedliche Gesetze in jedem Land.

Bankkunden in Deutschland sind zunehmend bereit, digital mit ihrem Finanzinstitut zu kommunizieren und sich durch KI beraten zu lassen. Das ergibt eine Studie des Beratungsunternehmens Oliver Wyman. Bereits jeder dritte Kunde nutzt solche KI-Angebote oder möchte sie zeitnah ausprobieren. „KI-gestützte Tools entwickeln sich damit zunehmend zum ersten Anlaufpunkt für Produktsuche, Vergleich und erste Empfehlungen“, sagte René Fischer, Partner bei Oliver Wyman und Co-Autor der Studie.

Allerdings bleibt die Mehrheit der Befragten in Deutschland skeptisch, wenn es darum geht, einem automatisierten Online-Tool oder KI-Agenten der Bank zu erlauben, Transaktionen in ihrem Namen durchzuführen. Über alle Altersgruppen hinweg hält fast die Hälfte ein persönliches Beratungsgespräch in einer Filiale für erforderlich, wenn es um größere Investitionen geht. Für die Studie wurden knapp 5000 Verbraucher in neun europäischen Ländern befragt.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Aktuelle KI-Modelle bestehen die CFA-Prüfung, eine der schwierigsten Zertifizierungen für Finanzprofis weltweit. Die dreistufige Prüfung testet Grundlagenwissen, Anwendung und Analyse anhand von Fallstudien bis hin zu komplexen Portfoliokonstruktionen mit offenen Antwortformaten. Noch vor zwei Jahren scheiterten führende Sprachmodelle daran. Eine neue Studie mehrerer US-Universitäten zeigt nun, dass die aktuelle Generation alle drei Stufen mit teils nahezu perfekten Ergebnissen besteht.

Die Forschenden testeten sechs Modelle an insgesamt 980 Prüfungsfragen. Die besten Modelle, darunter Googles Gemini 3.0 Pro und OpenAIs GPT-5, erreichen in Level I und II Genauigkeiten bis zu 98 Prozent, in Level 3 92 Prozent. Am schwächsten schnitten die Modelle bei ethischen Fragen ab, die Kontextverständnis und Urteilsvermögen erfordern. Die Forschenden betonen, dass eine bestandene Prüfung nicht bedeutet, dass ein Modell die tägliche Arbeit eines Finanzanalysten übernehmen kann. Sie können nicht ausschließen, dass die eigentlich geschlossenen Prüfungsinhalte zumindest paraphrasiert über öffentliche Inhalte in die Trainingsdaten eingeflossen sind.

OpenAIs CEO Sam Altman und Shane Legg, Mitgründer von Deepmind, haben fast zeitgleich Prognosen zur Entwicklung künstlicher Intelligenz abgegeben. Beide skizzieren einen Zeitrahmen für das Erreichen menschenähnlicher oder überlegener Maschinenintelligenz innerhalb des nächsten Jahrzehnts. Altman nutzt das zehnjährige Jubiläum von OpenAI für einen Rückblick und eine Vorausschau. In seinem Text „Ten Years“ schreibt er, dass die Entwicklung einer Superintelligenz in weiteren zehn Jahren „ziemlich sicher“ sei. Er erwartet eine paradoxe Zukunft. Einerseits würden die technologischen Fähigkeiten exponentiell wachsen, andererseits dürfte sich der menschliche Alltag kaum verändern. Der Fokus werde weiterhin auf zwischenmenschlichen Interaktionen liegen.

Shane Legg von Deepmind liefert eine differenziertere Prognose. Er beziffert die Wahrscheinlichkeit für eine „minimale AGI“ bis 2028 auf 50 Prozent. Diese definiert er als einen Agenten, der kognitive Aufgaben auf menschlichem Niveau bewältigen kann. Die „volle AGI“ sieht Legg erst drei bis sechs Jahre später. Diese Stufe würde das gesamte Spektrum menschlicher Kognition abdecken, bis hin zum Entwickeln neuer wissenschaftlicher Theorien. Eine KI gelte erst dann als AGI, wenn menschliche Expertenteams selbst nach monatelanger Suche keine Schwachstellen mehr finden könnten. Demis Hassabis, CEO von Deepmind, erwartet diese Art von AGI ebenfalls um 2030.

Adobe integriert Photoshop, Acrobat und Express direkt in ChatGPT als App. Nutzer können Bilder und Dokumente kostenlos per Texteingabe mit den Tools bearbeiten. Mit der Photoshop-Integration lassen sich Fotos durch einfache Beschreibungen anpassen, etwa um Hintergründe zu ändern. Adobe Express ermöglicht das Erstellen von Designs wie Einladungen. Acrobat erlaubt die direkte Bearbeitung von PDFs im Chat.

Die Einrichtung erfolgt über die ChatGPT-Einstellungen im Bereich „Apps & Connectors“. Adobe empfiehlt, Befehle möglichst klar zu formulieren und komplexe Aufgaben in einzelne Schritte aufzuteilen. Nach jeder Anpassung lassen sich die Ergebnisse mit Schiebereglern verfeinern.

Über die Hälfte aller Psychologen in den USA hat im letzten Jahr KI zur Unterstützung genutzt, wie eine Umfrage der American Psychological Association zeigt. Die Technologie bleibt allerdings im Hintergrund. Statt Diagnosen zu stellen oder Patientengespräche zu führen, dient sie vor allem für administrative Aufgaben wie das Verfassen von E-Mails oder die Zusammenfassung von Fachartikeln. Der direkte Einsatz am Patienten bleibt die absolute Ausnahme. Je vertrauter Therapeuten mit der Technologie werden, desto größer werden ihre Bedenken. Ganz oben auf der Sorgenliste stehen Datenschutzverletzungen und die Angst vor unvorhersehbaren gesellschaftlichen Schäden.

Ein Bericht der in Berlin gegründeten Therapeutenplattform It’s Complicated bestätigt diese Bedenken auch für Europa. Therapeuten fürchten ungenaue KI-Antworten und den Verlust der für die Therapie wichtigen menschlichen Verbindung zum Klienten. Interessanterweise nutzen auch Patienten immer häufiger KI für ihre psychische Gesundheit. Mehr als die Hälfte greift auf Chatbots wie ChatGPT zurück, um Gedanken zu sortieren oder sich auf Therapiesitzungen vorzubereiten. Psychologen erklären dies mit der Fähigkeit der KI, als Resonanzmaschine zu wirken. Sie kann menschliche Emotionen zwar nicht fühlen, aber präzise darauf reagieren. Der Wunsch ist eindeutig: KI soll die Therapie ergänzen, nicht ersetzen.

Forschende vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und dem Health-Tech-Unternehmen Empirical Health haben rund 3 Millionen Personentage an Daten der Apple Watch analysiert, darunter Herzfrequenz, Bewegung und Schlaf. Mit diesen Daten trainierten sie ein KI-Modell namens I-Jepa. Statt wie klassische Methoden auf aufwendig gelabelte Trainingsdaten zu setzen, nutzt das Modell eine selbstlernende Methode. Es verarbeitet Zeitreihen diverser Sensor- und Verhaltensdaten, auch wenn sie unregelmäßig oder lückenhaft sind, und lernt, Muster zu erkennen. Erst danach erfolgt die Feinjustierung mit einem kleineren, gelabelten Datensatz.

Das Ergebnis: Die KI kann mit hoher Genauigkeit auf Erkrankungen wie Bluthochdruck, Vorhofflattern oder Herzrhythmusstörungen hinweisen. Die Ergebnisse sind allerdings keine Diagnosen, sondern Vorhersagen. Wann und ob solche Modelle klinisch verwendet werden, hängt von weiteren Studien, der Validierung und regulatorischen Prüfungen ab. Eine solche Lösung könnte nicht nur für Smartwatch-Nutzer praktisch sein, sondern auch positive Auswirkungen auf überfüllte Arztpraxen und überlastete Gesundheitssysteme haben.


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(igr)



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FritzOS 8.20/8.21: Updates für drei Fritzbox-Router


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FritzOS 8.20 beziehungsweise die Hotfix-Version 8.21 gelangt auf drei weitere WLAN-Router von Fritz. Die Glasfaser-Fritzbox 5690 und das DSL-Modell 7690 bekommen FritzOS 8.20. Der Kabel-Router Fritzbox 6670 Cable erhält FritzOS 8.21.

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Der Funktionsumfang ist bei beiden Versionen identisch. Der Hersteller spricht wie gehabt von mehr als 40 Neuerungen und Verbesserungen, darunter ein Ausfallschutz und ein überarbeiteter Online-Monitor.

Das FritzOS 8.21 für die Fritzbox 6670 Cable enthält Fehlerbehebungen, die zuvor andere Kabel-Router wie die Fritzbox 6690 betrafen. Es fehlten etwa IPv6-Adressen in der Übersicht zu den WireGuard-Verbindungen. Bei der Fritzbox 6670 Cable sollten diese Probleme gar nicht erst auftreten. Die Schwestermodelle 5690 und 7690 benötigen diese kabelspezifischen Zusätze nicht und erhalten daher FritzOS 8.20.

Die Updates lassen sich wie gehabt über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig lässt sie sich über die IP 192.168.178.1 im Browser öffnen. Alternativ stellt Fritz die ISO-Dateien über einen Download-Server bereit. Der Fritz-Repeater 3000AX hat FritzOS 8.20 bereits Mitte Januar erhalten.

Eine Kernfunktion ist der sogenannte Failsafe: Per WAN, LAN oder USB können Nutzer ein Ausfallschutzgerät anschließen, auf das der Router bei Internetproblemen zurückgreift. Das Ausfallschutzgerät kann ein Modem, ein Router oder ein Mobilfunkstick für eine alternative Internetverbindung sein. Auch ein Smartphone mit USB-Tethering funktioniert in dem Modus.

Der Online-Monitor erhält zusätzliche Analysefunktionen. Nutzer können sich den gesamten Traffic der letzten zwei Wochen anzeigen lassen, aber auch nach Top-Verbrauchern und Einzelgeräten filtern. So kann man nachschauen, wer die Internetleitung am intensivsten nutzt.

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Weitere Verbesserungen umfassen das Fritz NAS mit neuer Upload-Freigabe zum Teilen ganzer Ordner, neue Optionen fürs Smart-Home und Erleichterungen beim Aufziehen von Mesh-Netzen.


(mma)



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Humanoider Roboter Optimus arbeitet nicht produktiv bei Tesla


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Teslas Roboter Optimus ist doch nicht so nützlich, wie bisher immer behauptet. Das hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen zugegeben. Dennoch will Tesla in diesem Jahr die Serienfertigung des humanoiden Roboters starten.

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Im Sommer 2024 kündigte Musk an, den Roboter ab 2025 in der Produktion einzusetzen. Er hat eingestanden, dass er damit zu voreilig gewesen sei: Statt der Anfang 2025 versprochenen 10.000 Exemplare des Optimus hat Tesla deutlich weniger gebaut. Auch Musks Ankündigung, die Roboter würden nützliche Arbeiten in der Fabrik ausführen, war übertrieben.

Der Roboter werde derzeit nur in geringfügigem Maße in den Tesla-Fabriken eingesetzt und lerne noch, sagte Musk in der Telefonkonferenz mit Analysten und Anlegern. Eine große Hilfe für die Arbeiter waren sie dabei aber offensichtlich nicht: „Wir haben Optimus ein paar einfache Aufgaben in der Fabrik erledigen lassen.“

Damit scheint er nicht weiter zu als Mitte 2024: In einem Video, das Musk bei der Jahreshauptversammlung zeigte, war ein Optimus zu sehen, der Akkuzellen in eine Kiste einsortierte. Der Roboter stehe noch am Anfang, gab Musk zu. „Er ist noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.“

Die aktuelle Optimus-Version 2.5, hat Probleme mit den Händen. Im ersten Quartal 2026 soll laut Musk der Nachfolger kommen. Optimus Gen 3 werde „große Upgrades“ bekommen. Dazu gehöre unter anderem eine neue Hand. Mit der Einführung von Gen 3 werde Tesla die älteren Roboter ausmustern.

Optimus Gen 3 ist dann auch die Version des humanoiden Roboters, die Tesla in Serie bauen will. Die Serienfertigung soll Ende des Jahres starten. Geplant sei, sagte Musk, eine Million Exemplare im Jahr zu bauen.

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Die Roboter sollen im Tesla-Stammwerk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut werden. Dafür wird im zweiten Quartal 2026 die Produktion des Model S und des Model X beendet. Tesla hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnet: Der Gewinn lag um 46 Prozent unter dem des Vorjahres.


(wpl)



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Russische Drohnen mit Starlink-Antennen: Ukraine nennt SpaceX Lösungsvorschläge


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Nach vermehrten Berichten darüber, dass Russland für Angriffe auf die Ukraine genutzte Drohnen inzwischen über Starlink-Verbindungen fernsteuert, hat die Regierung in Kyjiw Gespräche mit SpaceX aufgenommen, um das Problem zu beheben. Das hat der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram publik gemacht und dabei auch Elon Musk persönlich gedankt. Der hat vorher den polnischen Außenminister beschimpft, nachdem dieser Gegenmaßnahmen gegen die Starlink-Nutzung durch das russische Militär gefordert hatte. Die Drohnenfernsteuerung über Starlink könnte für die Ukraine ohne Gegenmaßnahmen durch SpaceX zu einem erheblichen Problem werden.

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4/ Russian forces are increasingly using Starlink satellite systems to extend the range of BM-35 strike drones to conduct mid-range strikes against the Ukrainian rear.

— Institute for the Study of War (@thestudyofwar.bsky.social) 27. Januar 2026 um 02:44

Dass Russland bei seinen Drohnenangriffen auf die Ukraine Starlink-Verbindungen nutzt, um die Drohnen auch noch in der Luft über der Ukraine steuern zu können, hat unter anderem der US-Think-Tank ISW (Institute for the Study of War) publik gemacht. Damit können fast überall in der Ukraine Ziele angegriffen werden, hieß es in einem Bericht. Ein Berater von Fedorow hat auf Telegram Fotos einer sichergestellten Starlink-Antenne öffentlich gemacht. Für die Ukraine ist das ein Problem, weil sich die Starlink-Verbindung nur schwer stören lässt. Genau deshalb ist Starlink beim ukrainischen Militär besonders beliebt, aber auch hinter der Front ermöglicht der Dienst einen Austausch, wo alle anderen Kommunikationsnetze unterbrochen sind.

Auf das Problem hat auch der polnische Außenminister Radosław Sikorski aufmerksam gemacht, auf dem Kurznachrichtendienst X hat er Starlink-Chef Elon Musk persönlich angesprochen. Geschrieben hat er dort, „Hey großer Mann […], Geschäfte mit Kriegsverbrechen könnten deine Marke beschädigen.“ Diese polemische Kritik wollte der US-Milliardär offensichtlich nicht auf sich sitzen, in einer Antwort hat er den Politiker als „sabbernden Idioten“ bezeichnet. Der wisse wohl nicht, dass Starlink das Rückgrat der ukrainischen Militärkommunikation sei. Weiter hat er geschrieben, dass die Nutzungsbedingungen von Starlink keine offensive militärische Nutzung erlauben würden. Wie er das russische Militär dazu bringen will, sich daran zu halten, hat er aber nicht ausgeführt.

Dass die Ukraine im Verteidigungskampf gegen den russischen Angriffskrieg besonders stark auf Starlink angewiesen ist, ist seit Jahren bekannt. Das Satelliteninternet hat längst einen großen Teil der Kommunikationsinfrastruktur ersetzt, die durch die Kämpfe zerstört wurde. Nicht nur die Truppen des Landes sind auf das Funktionieren der Technik angewiesen, sondern auch Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen kommunizieren darüber. Insgesamt hat die Ukraine laut einem Bericht aus dem Herbst seit den ersten Starlink-Antennen kurz nach dem russischen Einfall Anfang 2022 mehr als 50.000 weitere erhalten, mehr als die Hälfte davon wurde demnach von Polen gestellt.

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(mho)



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