Künstliche Intelligenz
Apple Vision Pro: Werbebudget um 95 Prozent gekürzt
Apples Vision Pro hat seit dem Verkaufsstart 2024 durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt – hauptsächlich wegen des hohen Preises, aber auch als neues Aushängeschild für Apples Einstieg in Mixed Reality.
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Vielleicht ist die Technologie aber doch nicht die Hardware der Zukunft. Wie die Financial Timess berichtet, ist die Nachfrage beim zweiten Modell, der Vision Pro M5, die im Oktober erschienen war, schwächer als gedacht. Apple reagiert darauf, indem das Unternehmen sowohl das Marketingbudget als auch die Produktionskapazitäten für das Gerät reduziert, schreibt die WIrtschaftszeitung.
Apple Vision Pro: Hohe Erwartungen, schwache Nachfrage
Die Vision Pro war 2024 als bahnbrechende Technologie vorgestellt worden, mit Features wie immersivem 4K-Display, Hand- und Augensteuerung sowie enger Verzahnung ins Apple-Ökosystem.
Analysten und Apple selbst hatten große Erwartungen an das Produkt. Noch vor einem Jahr rechnete man mit einer halben Million verkauften Geräte für 2025.
Den nun absehbaren Verkaufszahlen zufolge hat die Brille diese Erwartungen jedoch nicht erfüllt. Laut FT gingen seit Markteinführung nur 390.000 Exemplare über die Ladentheke. Im Weihnachtsgeschäft hat sich die Vision Pro – das neue Modell – nur 45.000-mal verkauft.
Damit lagen die Absatzzahlen weit hinter den Prognosen. Das hat Apple jetzt dazu veranlasst, weitreichende Maßnahmen zu ergreifen.
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Apple kürzt das Werbebudget um mehr als 95 Prozent
Apple hat eigenen Angaben zufolge das ursprünglich fürs Vision-Pro-Marketing vorgesehene Budget enorm gekürzt. In Märkten wie den USA und Großbritannien will das Unternehmen die Werbeausgaben um mehr als 95 Prozent reduzieren.
Parallel zur fast vollständigen Streichung der Marketingausgaben hat Apple auch seine Produktionsplanung angepasst. Branchenkreise berichten, dass Apple die Anzahl der herzustellenden Vision-Pro-Einheiten nach unten korrigiert hat. Das M2-Modell soll zwischenzeitlich nicht mehr produziert worden sein, die M5-Variante kam als Überraschung. Neben dem beschleunigten Chip sollte auch ein bequemeres Band das Gerät attraktiver machen.
Meta und Co: Markt für VR-Brillen schrumpft
Mit schleppenden Verkaufszahlen bei VR-Headsets ist das Unternehmen nicht allein. Der weltweite Markt für VR-Headsets schrumpfte 2025 laut FT um 14 Prozent. Marktführer ist Meta mit über 80 Prozent Anteil.
Dessen Quest-Brillen kosten zwar im Gegensatz zur Vision Pro deutlich weniger, bieten aber auch weniger Funktionen. Auch Meta musste zuletzt seine Marketingausgaben für das VR-Headset reduzieren. Zuletzt kam von Samsung ein Vision-Pro-Klon mit Android XR auf den Markt.
Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen. Bearbeitung: Ben Schwan
(jle)
Künstliche Intelligenz
Apple kündigt überraschend „Special Apple Experience“ an
Apple hat am Montag überraschend für den 4. März 2026 ein Event für Medienvertreter angekündigt. Zu der „Special Apple Experience“ wurden Journalisten und Influencer nach New York City, London oder Shanghai eingeladen. Das Event soll an dem Mittwoch um 15 Uhr deutscher Zeit beginnen.
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Was Apple dort vorstellen wird, bleibt indessen vorerst das Geheimnis des iPhone-Herstellers. Generell scheint Apple ein kleiner Überraschungs-Coup gelungen zu sein. Einschlägige Leaker und Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatten die Rückkehr eines Frühlings-Events nicht auf dem Schirm. Stattdessen wurde jeden Tag mit Hardware-Veröffentlichungen gerechnet.
Neues MacBook mit A18-Chip im Anflug?
Als recht wahrscheinlich gilt die Vorstellung eines neuen MacBooks zum für Apple-Verhältnisse günstigen Preis. Dieses Gerät könnte mit einem A18-Chip kommen, also einem Prozessor, der ansonsten in iPhones und günstigeren iPads sitzt. Die Farbtöne in der Einladung, darunter ein frühlingshaftes Gelb und Grün, passen zu Gerüchten, dass Apple beim neuen Modell mutig in den Farbtopf greifen möchte. Mark Gurman berichtete am Wochenende, dass das Gerät ein Aluminium-Gehäuse haben und sich besonders an Studenten und Unternehmen richten soll.
Zu einem solchen Einsteiger-MacBook könnte sich auch das günstigste iPhone gesellen. Schon seit einiger Zeit wird mit einem Nachfolger des iPhone 16e gerechnet. Ob Apple das iPhone 17e auch im Zuge des Events vorstellt oder schon vorher, gilt es abzuwarten. Die Liste der potenziellen Kandidaten umfasst auch ein neues MacBook Air mit M5, MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max, neue Mac-Displays, ein iPad mit A18 und ein iPad Air mit M4.
Noch keine Infos über ein Video
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Inwieweit Apple das Event auch mit einem Video begleiten wird, ist noch ungewiss. Bei früheren Präsenz-Terminen für Medienvertreter wurde in der Regel im Netz auch ein Film mit den Neuvorstellungen veröffentlicht. Die Medienvertreter hatten dann Gelegenheit, die vorgestellten Geräte vor Ort gleich einmal in Augenschein zu nehmen.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Tesla verschiebt angeblich CarPlay-Einführung wegen iOS 26
Tesla arbeitet nach wie vor an der Integration von Apple CarPlay in seine Fahrzeuge, doch die Einführung verzögert sich. Wie Mark Gurman in seinem Bloomberg-Newsletter Power On berichtet, gibt es zwei wesentliche Gründe für die Verzögerung: technische Inkompatibilitäten zwischen Apple Maps und Teslas eigener Navigationssoftware sowie die verhaltene Verbreitung von iOS 26.
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Die geplante CarPlay-Implementierung unterscheidet sich deutlich von der üblichen Vollbildschirm-Integration anderer Hersteller. Tesla plant, CarPlay als Fenster innerhalb der eigenen Software-Oberfläche laufen zu lassen. Dabei sollen etwa zwei Drittel des Bildschirms für iPhone-Apps zur Verfügung stehen, während das linke Drittel und die untere Leiste weiterhin Tesla-eigene Informationen wie Geschwindigkeit, Batteriestand und Full-Self-Driving-Visualisierungen anzeigen.
Widersprüchliche Navigationsanweisungen als Problem
Das Hauptproblem liegt dem Bericht zufolge in der parallelen Anzeige von Apple Maps und Teslas eigener Kartensoftware. Die beiden Navigationssysteme synchronisierten sich nicht, was zu widersprüchlichen Anweisungen führen könnte. Besonders kritisch wird dies bei aktivem Autopilot oder Full Self-Driving, wo präzise und eindeutige Navigationshinweise unerlässlich sind.
Apple hat nach Teslas Anfrage offenbar zugestimmt, Änderungen an Maps vorzunehmen. Der entsprechende Fix wurde allerdings nicht im initialen iOS-26.0-Release implementiert, sondern erst in einem späteren Update nachgeliefert. Dies führt zum zweiten Verzögerungsgrund: Ende 2025 waren zu wenige iPhones mit dem notwendigen Update ausgestattet.
iOS 26 verbreitet sich langsamer als erhofft
Laut aktuellen Apple-Zahlen vom 12. Februar 2026 läuft iOS 26 auf 74 Prozent der iPhones der letzten vier Jahre. Das klingt zunächst nach einer hohen Verbreitung, liegt jedoch unter der Adoptionsrate von iOS 18 zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, die bei 76 Prozent lag. Da der Maps-Fix nicht im Basis-Release enthalten war, bleibt unklar, wie viele Nutzer tatsächlich über die kompatible Version verfügen.
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Tesla wartet offenbar auf eine ausreichende Verbreitung der aktualisierten iOS-26-Version, bevor CarPlay kommt. Dies könnte laut Gurman „noch lange dauern“. Ein konkreter Zeitplan für die Einführung existiert nicht, Spekulationen deuten auf einen möglichen Start im Frühjahr 2026 hin.
Drahtlose Integration ohne Systemzugriff
Die geplante CarPlay-Integration soll ausschließlich drahtlos funktionieren. Das iPhone verbindet sich beim Einsteigen automatisch per Bluetooth und WLAN mit dem Fahrzeug, ohne dass ein Kabel notwendig ist. CarPlay läuft dabei in einer Sandbox und erhält keinen Zugriff auf Tesla-Hardware oder Fahrdaten. Die Kernfunktionen des Tesla-Infotainmentsystems bleiben dominant, CarPlay ergänzt lediglich die Möglichkeit, Drittanbieter-Apps wie Podcast-Player zu nutzen.
Tesla hatte sich jahrelang gegen CarPlay gewehrt und auf die Qualität des eigenen Infotainmentsystems verwiesen, das bereits Apple Music und Spotify integriert. Die Kehrtwende erfolgte im Jahr 2025, nachdem die Verkaufszahlen des Elektroautoherstellers deutlich eingebrochen waren. In Europa fielen die Verkäufe 2025 um mehr als 30 Prozent, in Deutschland sogar um 54 Prozent. Die CarPlay-Integration könnte helfen, iPhone-Nutzer anzuziehen, die bei der Konkurrenz von BYD bis VW bereits auf die Apple-Integration zugreifen können.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Neue Tarifmodelle für Starlink in Deutschland
Starlink hat ein neues Tarifmodell für Privatkunden eingeführt: Die Privathaushalt-Tarife, die bisher nur Kunden in den angelsächsischen Ländern vorbehalten waren, sind auch in Deutschland verfügbar. Starlink bietet die Tarife für Privathaushalte in drei Varianten an, die sich in den Übertragungsraten unterscheiden. Alle drei Varianten haben unbegrenztes Datenvolumen.
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Der günstigste Tarif „Privathaushalt 100 Mbit/s“ kostet bei 29 Euro im Monat. Er ermöglicht, wie der Name schon sagt, Download-Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 15 bis 35 Mbit/s. Für 49 Euro bietet die Variante „Privathaushalt 200 Mbit/s“ die gleiche Upload-Geschwindigkeit, aber dafür bis zu 200 Mbit/s im Download. Im Preis inbegriffen ist ein WLAN-6-fähiger Router.
Router und Mini-Kit
Der Tarif „Privathaushalt – Max“ bietet mit 20 bis 40 Mbit/s mehr Bandbreite für den Upload und 400 Mbit/s im Download. Dafür verlangt Starlink 69 Euro im Monat. Neben dem WLAN-6-Router gehört zu der Variante noch das Mini-Kit, für die Nutzung beim Camping, im Wohnmobil oder auf dem Boot. Dessen Nutzung ist jedoch nicht kostenlos. Allerdings bietet Starlink 50 Prozent Rabatt auf die Reise-Tarife, die bei 40 Euro im Monat für 100 GByte oder 89 Euro für unbegrenztes Datenvolumen liegen.
Starlink weist darauf hin, dass die angegebenen Werte Maximalgeschwindigkeiten sind, die variieren können. Zudem werde der Tarif „Privathaushalt – Max“ gegenüber den beiden günstigeren bevorzugt, sodass dort in Spitzenzeiten die Übertragungsgeschwindigkeiten sinken könnten.
Den bisher günstigsten Tarif in Deutschland gibt es weiterhin. „Lite“ bietet 15 bis 35 Mbit/s im Upload und 80 bis 200 Mbit/s im Download, wobei die Geschwindigkeiten von der Auslastung des Netzes abhängen. Der Lite-Tarif kostet 35 Euro im Monat statt wie bisher 29 Euro.
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(wpl)
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