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Digital Business & Startups

Die 3 wichtigsten Trends für Startups in der Creator Economy 2026


Investoren investieren weiterhin hohe Summen in Startups der Creator Economy. Influencer selbst stehen dabei zunehmend nicht mehr im Mittelpunkt.

Die Whatnot-Mitgründer Logan Head und Grant LaFontaine.

Die Whatnot-Mitgründer Logan Head und Grant LaFontaine.
Whatnot

Allein im vergangenen Jahr sammelten Unternehmen aus der Creator Economy fast zwei Milliarden US-Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) an frischem Kapital ein. Dabei zeigt sich ein klarer Strategiewechsel: Geschäftsmodelle, die stark auf einzelne Social-Media-Stars zugeschnitten sind, gelten unter Investoren zunehmend als unattraktiv.

Im Jahr 2025 hielten sich Risikokapitalgeber und Private-Equity-Firmen weitgehend mit Investitionen in auf Influencer ausgerichtete Startups zurück. Einige dieser Unternehmen konnten die hohen Wachstumserwartungen nicht erfüllen – prominente Beispiele wie der FaZe Clan verstärkten die Skepsis zusätzlich.

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Neue Ansätze für soziale Medien

Etablierte Social Media Plattformen könnten zunehmend unter Druck geraten.

Etablierte Social Media Plattformen könnten zunehmend unter Druck geraten.
picture alliance / empics | Nicholas.T.Ansell

Stattdessen setzen Investoren auf Startups, die soziale Medien neu denken. Dazu zählen Unternehmen, die Onlinehandel direkt in soziale Feeds integrieren, den Content-Erstellungsprozess mithilfe von KI automatisieren oder neue, eigenständige Online-Communities aufbauen wollen.

Mehr als ein Dutzend Start-ups der Kreativökonomie sammelten 2025 jeweils mindestens 50 Millionen US-Dollar (rund 46 Millionen Euro) ein, wie eine Analyse von Business Insider auf Basis von PitchBook-Daten zeigt. Zwar floss ein Teil des Kapitals in Dienstleister für Creator und Vermarkter – etwa in Talent-Management-Firmen oder Direktnachrichten-Marketing-Plattformen. Der Großteil der Investitionen ging jedoch an Unternehmen, die den Status quo der Branche aufbrechen wollen.

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1. KI verändert die Content-Erstellung

Mehr als die Hälfte der rund 2 Milliarden US-Dollar aus 13 großen Finanzierungsrunden entfiel auf Startups, die KI-gestützte Tools für die Content-Erstellung entwickeln. Investoren wetten darauf, dass generative KI die Produktion von Inhalten stark vereinfacht und langfristig etablierte Kreativ-Software unter Druck setzt.

Mehrere Anbieter für KI-basierte Video-, Bild-, Musik- und Sprachgenerierung sammelten im vergangenen Jahr zusammen Hunderte Millionen Dollar ein, um diese Technologien für eine breite Nutzerbasis zugänglich zu machen.

2. Onlinehandel gewinnt an Bedeutung

Über TikTok Shop kaufen Nutzer Produkte direkt aus sozialen Feeds und Livestreams.

Über TikTok Shop kaufen Nutzer Produkte direkt aus sozialen Feeds und Livestreams.
picture alliance / NurPhoto | Jonathan Raa

Auch der soziale Handel rückt stärker in den Fokus. Zwar wird der Onlinehandel in den USA von etablierten Plattformen dominiert, doch neue Anbieter kombinieren Online-Shopping zunehmend mit sozialen Formaten wie Livestreams und Creator-Empfehlungen.

Immer mehr US-Verbraucher kaufen Produkte direkt über soziale Feeds – ein Modell, das sich in Asien bereits bewährt hat. Besonders erfolgreich war dabei TikTok Shop, das im Zeitraum zwischen Black Friday und Cyber Monday Produktverkäufe in Höhe von über 500 Millionen US-Dollar (rund 460 Millionen Euro) erzielte.

3. Die nächste große Community-Plattform

Der Markt für soziale Netzwerke wird derzeit von wenigen Tech-Konzernen beherrscht. Gleichzeitig wächst bei vielen Nutzern die Unzufriedenheit mit algorithmisch geprägten Feeds, die zunehmend von KI-Inhalten dominiert werden.

Ob daraus eine neue Generation erfolgreicher Community-Plattformen entsteht, ist offen. Frühere Herausforderer konnten sich trotz großer Aufmerksamkeit nicht dauerhaft durchsetzen. Dennoch investieren Risikokapitalgeber weiter in neue Modelle – insbesondere in Plattformen, die unabhängigen Creatorn mehr Kontrolle über Inhalte, Reichweite und Monetarisierung bieten.

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6 millionenschwere Investments, die alle gesehen haben sollten


#DealMonitor

Investment-Bilanz für den Dezember: Im vergangenen Monat zählten wir gerade einmal sechs zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 500 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Black Forest Labs, Mondu und Limehome.

6 millionenschwere Investments, die alle gesehen haben sollten

Unser Investmentrückblick auf den Dezember 2025: Auch im vergangenen Monat konnten einige Startups, Scaleups und Grownups wieder üppige Millionenbeträge einsammeln. Manche dieser Unternehmen kennt in der Startup-Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge weiter unter dem Szene-Radar. Hier die größten Finanzierungsrunden der vergangenen Wochen, es geht dabei um rund 500 Millionen Euro.

Black Forest Labs
+++ Andreessen Horowitz (a16z ), NVIDIA, Northzone, Creandum, Earlybird, BroadLight Capital, General Catalyst, Salesforce Ventures, Anjney Midha (AMP), Temasek, Bain Capital Ventures, Air Street Capital, Visionaries Club, Canva Ventures und Figma Ventures investieren 300 Millionen US-Dollar in Black Forest Labs. Mehr über Black Forest Labs

Mondu 
+++ J.P. Morgan Payments gewährt Mondu eine Kreditlinie in Höhe von 100 Millionen Euro. Mehr über Mondu

Limehome
+++ Der Londoner Geldgeber Cheyne Strategic Value Credit stellt Limehome 75 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr über Limehome

Mirelo AI
+++ Andreessen Horowitz (a16z), Index Ventures, TriplePoint Capital, Atlantic und Business Angels investieren 41 Millionen US-Dollar in Mirelo AI. Mehr über Mirelo AI

LI.FI
+++ Multicoin und CoinFund investieren 29 Millionen US-Dollar in LI.FI Mehr über LI.Fi

Rail-Flow
+++ Trill Impact, Bonsai Partners, Climentum Capital, mehrere Business Angels sowie die Altinvestoren Rethink Ventures und Futury Capital investieren 12,5 Millionen Euro in Rail-Flow. Mehr über Rail-Flow

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI



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+++ Denttabs +++ Tractive +++ High-Tech Gründerfonds +++ acemate +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Berliner Zahnpflege-Startup Denttabs ist gerettet +++ Haustier-Tracking-Grownup Tractive verfügt über 1,6 Millionen zahlende Abonnent:innen +++ High-Tech Gründerfonds (HTGF): Gregor Haidl und Nik Raupp steigen zu Partnern auf +++

+++ Denttabs +++ Tractive +++ High-Tech Gründerfonds +++ acemate +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 7. Januar).

#STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Sichere Dir jetzt schon Dein Ticket zum Sparpreis

#STARTUPTICKER

Denttabs
+++ Eine wunderschöne Rettungsgeschichte! Das insolvente Berliner Zahnpflege-Startup Denttabs, das Zahnputztabletten online aber auch in Drogeriemärkten verkauft, ist gerettet. „Ich bin immer noch zutiefst gerührt von all der Unterstützung, die ich erfahren durfte und möchte vor allem anderen DANKE sagen!“, schreibt Gründer Axel Kaiser auf Linkedin. Im November schlitterte das 2009 gegründete Unternehmen in die Insolvenz. Via Linkedin machten Kaiser und Co. auf die Situation aufmerksam. Die treuen Kundinnen und Kunden sorgten anschließend für rund 100.000 Euro Umsatz. „Und dann kam auch noch Mario Bergmann mit seiner gemeinnützigen Aktiengesellschaft auf die verwegene Idee, bei uns einzusteigen! So etwas hat es wohl noch nie gegeben: Die viversus gemeinnützige Aktiengesellschaft gibt 10.000 Aktien zum Kaufpreis von 50 Euro je Aktie aus. Macht in Summe 500.000 Euro, die vollständig zu Denttabs fließen, und für Stabilisierung und Wachstum zur Verfügung stehen. Dafür erhält die gAG entsprechende Anteile an Denttabs“, berichtet der Denttabs-Macher. Eine schöne Rettungsgeschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, auch über schwierige Dinge zu reden. (Linkedin, Linkedin) Mehr über Denttabs

Tractive 
+++ Weltspitze aus Österreich! Das österreichische Haustier-Tracking-Grownup Tractive verfügt derzeit über imposante 1,6 Millionen zahlende Abonnentinnen und Abonnenten. „Trotzdem ist Tractive außerhalb der Haustierindustrie noch ziemlich unbekannt. Das könnte sich allerdings bald ändern. Inzwischen klopften wöchentlich Private-Equity-Firmen und strategische Investoren an, weiß Tractive-Mitgründer Florian Gschwandtner“, heißt es im Handelsblatt. Tractive, das im Segment GPS-Tracking für Hunde und Katzen unterwegs ist, wurde 2012 von Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth sowie Florian Gschwandtner und den anderen Machern der erfolgreichen Fitness-Firma Runtastic gegründet. Das „Manager Magazin“ hatte zuletzt von einem möglichen Milliardenverkauf berichtet. (Handelsblatt) Mehr über Tractive

High-Tech Gründerfonds (HTGF)
+++ Starke Personalien! Gregor Haidl und Nik Raupp steigen beim Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) zu Partnern auf. Der bekannte Geldgeber möchte damit „seine Investmentkompetenz in strategisch zentralen Feldern“ wie IndustrialTech, DeepTech, Life Sciences sowie Chemie stärken. Haidl wirkt seit 2017 beim HTGF. Raupp ist seit 2021 dabei. Der milliardenschwere HTGF, einer der aktivsten Frühphaseninvestoren des Landes, kündigte zuletzt seinen fünften Fonds an. Zudem wandert der milliardenschwere staatliche Investor DeepTech & Climate Fonds (DTCF), der Anfang 2023 offiziell an den Start ging, unter das Dach des HTGF. Die Zukunft des umtriebigen Investors ist somit extrem gesichert. Mehr über den HTGF

acemate
+++ „Bildungsanbieter sitzen auf großen Mengen statischer Inhalte, die sie modernisieren müssen. Genau dort setzen wir an, indem wir die Transformation von Content zu interaktiven Lernangeboten automatisieren“, sagt Antong Yin, Gründer der KI-Lernplattform acemate. Mehr über acemate

Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: zalion, wemote, Caidera, FastPal und Hinterland.camp. Mehr im Startup-Radar

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Ohne Menschen bewirkt KI leider nur wenig


„Wir könnten viel weiter sein, wenn die Prozesse und Regularien nicht so sperrig wären. Trotz neuer Regierung merken wir im Alltag kaum Beschleunigung bei Anerkennungen, Visa- oder Behördenprozessen“, sagt TERN-Macher Matthias Mauch.

„Ohne Menschen bewirkt KI leider nur wenig“

Die internationale TERN Group möchte mit Hilfe von KI dem Fachkräftemangel entgegensteuern. „Unsere Spezialist:innen rekrutieren hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland und betreuen sie von der Reisevorbereitung bis zur erfolgreichen Integration – alles aus einer Hand“, verspricht das Team rund um die Grümnder Krishna Ramkumar und Avinav Nigam sowie Deutschland-Chef Matthias Mauch.

Im Interview mit deutsche-startups.de blickt TERN Deutschland-Macher Matthias Mauch einmal ausführlich auf das vergangene Jahr zurück.

2025 ist gerade rum. Was war das Highlight in den vergangenen Monaten bei Euch?
Unser größter Erfolg war die Series A der TERN Group. Als AI-Health-Tech Startup haben wir nun insgesamt 33 Millionen US-Dollar eingesammelt, um den Gesundheitsnotstand vor allem auch in Deutschland zu bewältigen. Dazu haben wir massiv am Produkt geschraubt und unser KI-Framework weiterentwickelt – automatische Dokumentenchecks, CV-Parsing, Sprachbewertung, Ident-Verifizierung. Damit schaffen wir für Gesundheitseinrichtungen eine Möglichkeit, selbstständiger neue internationale Fachkräfte zu finden, ohne sich um den ganzen Papierkram kümmern zu müssen. 

Was lief 2025 bei Euch nicht rund?
Ganz klar: Wir könnten viel weiter sein, wenn die Prozesse und Regularien nicht so sperrig wären. Trotz neuer Regierung merken wir im Alltag kaum Beschleunigung bei Anerkennungen, Visa- oder Behördenprozessen. Das frustriert Talente und kostet uns qualifizierte Leute, die dann lieber nach Dubai, Katar oder in die USA gehen, wo Prozesse in Wochen laufen und nicht in Quartalen. Zudem locken die mit Steuervergünstigungen für ausländische Fachkräfte. Da müssen wir immer wieder erklären, warum sich Deutschland dennoch lohnt. 

Welches Projekt steht 2026 bei Euch ganz oben auf der Agenda?
Wir werden in Deutschland vor allem das Zusammenspiel von unserer digitalen Plattform und die Bereitstellung von Lösungen für menschliche Versorgungsangebote vorantreiben, um strukturelle Lücken im deutschen Gesundheitswesen zu schließen. KI ist schön und gut – ohne die Menschen bewirkt es leider nur wenig. Das beinhaltet also die Weiterentwicklung unserer KI-Recruiting-Plattform, aber auch Pilotprojekte für unsere “Hospital at Home“-Initiative; diese ist für ältere Menschen gedacht, die keine dauerhafte stationäre Versorgung benötigen. Außerdem wollen wir 2026 auch in weiteren europäischen Ländern bei der Vermittlung von Fachkräften unterstützen.

Mit welchen Erwartungen blickst Du wirtschaftlich auf 2026?
Ich gehe von einem wirtschaftlich angespannten Jahr aus: Kliniken werden weiter sparen müssen, während der Fachkräftemangel dramatisch zunimmt. Laut PwC fehlen bis 2035 rund 1,8 Millionen Menschen im deutschen Gesundheitswesen ? – und diese Kurve wird nicht plötzlich flacher. Gleichzeitig wird der Wettbewerb um internationale Talente härter, weil Länder wie Saudi-Arabien oder Kanada aggressiv rekrutieren. Für uns als TERN heißt das aber auch: Der Bedarf nach effizienten, digitalen Lösungen steigt. Wer 2026 trotz Unsicherheit rekrutiert, hat 2028 einen massiven Vorteil. Ich erwarte also ein herausforderndes, aber chancenreiches Jahr.

Was hast Du Dir persönlich für 2026 vorgenommen?
Ich will 2026 wieder mehr Zeit in den Herkunftsländern verbringen – Delhi, Tunis, Amman. Dort entscheidet sich, ob Talente sich für Deutschland oder einen anderen Markt entscheiden. Dazu ist vor allem auch mehr Kommunikation in die Politik gefragt. Gleichzeitig möchte ich meine Stimme klarer einsetzen: Wir müssen offener darüber sprechen, warum Deutschland ohne gezielte Arbeitsmigration in einen Versorgungskollaps läuft, besonders in der Pflege. Und sportlich will ich meinen nächsten HYROX unter 1:15 finishen.

Tipp: Mehr Rück- und Ausblicke findet ihr in unserem Jahresrückblick.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Tern Group



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