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Künstliche Intelligenz

Bosch: KI für Fahrzeuge, Industrie und Konsumtechnik


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Die Bosch-Gruppe zeigt sich auf der CES 2026 als global agierendes KI-Unternehmen. Weit weg ist man in Las Vegas von der historischen Krise der deutschen Automobilbranche: Bis 2030 will Bosch in Deutschland 22.000 von insgesamt 68.000 Stellen abbauen.

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Bosch sieht Software als unsichtbaren Motor des Fortschritts in einer digitalen Welt und stellt künstliche Intelligenz als Bindeglied zwischen Software und Hardware in den Mittelpunkt seines CES-Auftritts. „Mit unserer langjährigen Expertise in Hard- und Software überbrücken wir die Grenze zwischen dem Physischen und dem Digitalen“, sagte die Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH, Tanja Rückert.

KI sei integraler Bestandteil eingebetteter Systeme in Fahrzeugen, Fabriken und Alltagsgeräten, und Bosch könne beides: Hardware und Software. Bis 2030 erwartet das Unternehmen einen Umsatz mit Software und Services von über sechs Milliarden Euro, zwei Drittel davon im Geschäftsbereich Mobility. Zum Vergleich: Der Bosch-Umsatz für das Geschäftsjahr 2024 betrug rund 90 Milliarden Euro.

Der KI-Fokus zeigt sich in den Produktankündigungen auf der CES, allen voran im Segment Sicherheit und Komfort hinter dem Lenkrad. Im Fahrzeugcockpit kombiniert Bosch einen KI-Chatbot mit einem visuellen Sprachmodell. Das System kann gesprochene Anfragen kontextbezogen interpretieren und gleichzeitig Innen- und Außenumgebung analysieren.

So soll es bei Ankunft am Zielort bei der Suche nach einem Parkplatz helfen oder Besprechungsprotokolle für Online-Meetings erstellen. Die KI lässt sich personalisieren und nachträglich per Software‑Update erweitern.



Das KI-basierte Cockpit von Bosch soll sich hochgradig personalisieren lassen und über Sprachmodelle mit dem Fahrer kommunizieren.

(Bild: Bosch)

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Bosch setzt KI auch in der Fahrdynamik-Software „Vehicle Motion Management“ ein. Sie wertet Sensordaten aus und steuert Bremse, Lenkung, Antrieb und Fahrwerk. Mit Vehicle Motion Management sollen sich Rollbewegungen in Kurven oder Nickbewegungen beim Anhalten im Stop-and-Go-Verkehr reduzieren lassen, was Reiseübelkeit reduziert. Diese KI-gestützte Regelung gilt als Baustein für die Akzeptanz von automatisiertem und softwaredefiniertem Fahren.

Bosch hat mehrere KI-Ansätze auf Sensorebene vorgestellt. Dazu gehört eine Radarplattform, bei der KI-Algorithmen helfen, Objekte in komplexen Verkehrssituationen zu klassifizieren. Die KI-MEMS-Sensorplattform BMI5 erfasst Bewegungen, Lage und Kontextinformationen für AR/VR-Anwendungen oder für mobile und humanoide Roboter.

Für industrielle Anwendungen erweitert Bosch gemeinsam mit Microsoft das Angebot „Manufacturing Co-Intelligence“. Agentische KI-Systeme analysieren große Datenmengen etwa aus Produktion, Wartung und Lieferketten, um autonome Entscheidungen zu treffen und Aufgaben auszuführen. Die KI kann Abweichungen erkennen, Handlungsempfehlungen ableiten und in definierten Grenzen eigenständig Maßnahmen auslösen, um Stillstände zu reduzieren oder Prozesse zu optimieren.

Die Software „Origify“ nutzt KI‑gestützte Oberflächenanalyse, um physische Produkte anhand ihrer individuellen Materialstruktur auf Echtheit zu prüfen. Statt über Chips oder Codes analysiert Origify die nicht kopierbaren Oberflächeneigenschaften eines Produkts und weist ihm so eine digitale Identität zu.



Origify analysiert die Oberfläche von Produkten und überprüft sie damit auf Echtheit.

Bosch plant, bis Ende 2027 mehr als 2,5 Milliarden Euro in KI zu investieren. Der Konzern erwartet, dass KI-Software einen wachsenden Anteil am Umsatz ausmachen wird, insbesondere in den Bereichen Mobilität und Industrie.

heise online ist Medienpartner der CES 2026.


(akr)



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Elon Musks X geht gegen Millionenstrafe der EU wegen DSA-Verstößen vor


Im Dezember hat die Europäische Union (EU) die erste Strafe aufgrund von Verstößen gegen den Digital Services Act (DSA) verhängt. Der davon betroffene Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) geht jetzt offiziell dagegen vor und begründet dies unter anderem mit einer nicht ausreichenden Untersuchung seitens der EU, einer Fehlinterpretation des DSA und einer voreingenommenen Staatsanwaltschaft. Zudem betont X, dass der Einspruch ein Musterbeispiel für ähnliche Fälle und Strafen schaffen soll.

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Die EU-Kommission hatte Anfang Dezember wegen Verstößen gegen den DSA eine Millionenstrafe gegen X ausgesprochen. Elon Musks Kurznachrichtendienst soll 120 Millionen Euro Strafe zahlen, denn nach Überzeugung der Kommission verstößt X gegen drei Vorschriften des DSA. Der Dienst soll mit dem blauen Haken, der auf der Vorgängerplattform Twitter verifizierte Konten gekennzeichnet hatte, die Nutzer täuschen und gegen Transparenzvorschriften für Werbung verstoßen. Ferner komme X seiner Pflicht nicht nach, Forschern Zugang zu Plattformdaten zu gewähren.

Sowohl Elon Musk als auch US-Politiker reagierten zunächst harsch auf die Millionenstrafe gegen X. Musk forderte die Abschaffung der EU, der US-Außenminister sprach gar von einem „Angriff auf die amerikanischen Menschen“. Sein Parteikollege, Senator Ted Cruz, hat deshalb sogar Sanktionen gegen die EU gefordert, „bis diese Farce rückgängig gemacht wurde“. Nachdem Musk spontan nur mit einem „Bullshit“ reagiert hatte, forderte der vermögendste Mann der Welt Stunden später, dass die EU abgeschafft und „Souveränität zu den einzelnen Staaten zurückübertragen“ werden soll.

Jetzt schlägt die Online-Plattform auch den offiziellen Weg gegen die Millionenstrafe der EU ein, wie das „Globale Team für Regierungsangelegenheiten“ des Dienstes auf X selbst erklärt. „Dieser EU-Beschluss ist das Ergebnis einer unvollständigen und oberflächlichen Untersuchung, schwerwiegender Verfahrensfehler, einer verqueren Auslegung der Verpflichtungen aus dem DSA und systematischer Verstöße gegen das Recht auf Verteidigung und grundlegende Anforderungen an ein faires Verfahren, was auf Voreingenommenheit der Staatsanwaltschaft hindeutet“, schreibt das X-Team.

Gleichzeitig verweist der Dienst auf die Bedeutung dieses Einspruchs. Schließlich ist es nicht nur die erste EU-Strafe wegen DSA-Verstößen, sondern nun auch der erste Einspruch in einer solchen Angelegenheit. „Dieser wegweisende Fall ist die erste gerichtliche Anfechtung einer Geldbuße nach dem DSA und könnte wichtige Präzedenzfälle für die Durchsetzung, die Berechnung der Strafe und den Schutz der Grundrechte im Rahmen der Verordnung von 2022 schaffen“, heißt es weiter.

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Allerdings ist es nicht nur ein einziger Einspruch gegen diese Millionenstrafe. Beim Europäischen Gerichtshof wurden am 16. Februar 2026 gleich drei Rechtssachen gegen die EU-Kommission eingereicht, die auf dieselbe Sache hindeuten. Auf der Website der EU werden Fälle von der „X Internet Unlimited Company and X Holdings“ (T-113/26), von der „X.AI Holdings“ (T-120/26) und von Musk selbst (T-121/26) aufgeführt. Die Millionenstrafe der EU-Kommission richtet sich laut Politico an alle diese Organisationen respektive Personen.


(fds)



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Europas Smartphonemarkt: iPhone dominiert – Speicherkrise trübt 2026


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Ein Drittel aller im vierten Quartal 2025 abgesetzten Smartphones waren iPhones. Der südkoreanische Mitbewerber Samsung konnte in Europa allerdings auch weiter zulegen. Das größte Wachstum erzielte Honor.

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Laut den Zahlen von Counterpoint Research endete das europäische Smartphone-Jahr 2025 mit einem Hoch: Im vierten Quartal 2025 stiegen die Smartphone-Auslieferungen um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem Apple profitierte von der robusten Nachfrage nach der iPhone-17-Serie, die Ende des dritten Quartals eingeführt wurde, sowie dem starken Wachstum in Osteuropa. So konnte Apple im vierten Quartal um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen und erzielte einen Marktanteil von 33 Prozent (31 Prozent in Q4 2024). Samsung wuchs laut Counterpoint im vierten Quartal 2025 um vier Prozent und erzielte einen Anteil von 29 Prozent (28 Prozent in Q4 2024).



Apple dominierte das 4. Quartal wegen der iPhone-17-Serie.

(Bild: Counterpoint Research)

Zudem konnte der chinesische Hersteller Honor „seine Dynamik der letzten 18 bis 24 Monate“ fortsetzen und wuchs um 18 Prozent. Mit einem Marktanteil von vier Prozent kommt der Hersteller aber noch lange nicht an den drittplatzierten Hersteller Xiaomi heran, der im vierten Quartal einen Marktanteil von 16 Prozent verzeichnete. Im Vergleich zum Vorjahresquartal muss Xiaomi einen Verlust von sechs Prozent hinnehmen. Counterpoint spekuliert, dass ein Grund dafür die 15T-Serie sein könnte, „die nicht ganz an die Leistung der beliebten 14T-Serie heranreichen konnte“. Zu kämpfen hat in Europa zudem die Oppo-Familie, die neben Oppo aus OnePlus und Realme besteht. Oppo hat überdies erst im Januar 2026 die eigenen Smartphone-Modelle nach einer Pause von etwa 3,5 Jahren offiziell nach Deutschland zurückgebracht. Der fünftstärkste Hersteller in Europa, Realme, verlor im vierten Quartal 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Als weitere Wachstumskandidaten auf dem europäischen Markt nennt Counterpoint Google und Motorola. Diese sind jedoch nicht unter den Top 5 vertreten. Die genannten Unternehmen wie auch Sony, OnePlus und Oppo teilen sich 15 Prozent des Marktes.

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Das Smartphone-Jahr 2026 steht laut dem Analyseunternehmen unter keinem guten Stern: „Es zeichnen sich Probleme ab, da die erwarteten Preissteigerungen bei Speicherchips 2026 zu einem deutlichen Rückgang führen dürften.“ Vor allem die Geräte der unteren Preisklassen würden dabei vor den größten Herausforderungen stehen. Counterpoint prognostiziert, dass die Smartphone-Lieferungen in den nächsten Quartalen einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr Vor allem die Geräte der unteren Preisklassen würden dabei vor den größten Herausforderungen stehen. Counterpoint prognostiziert, dass die Smartphone-Lieferungen in den nächsten Quartalen einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnen werden. Die Analysten erwarten, dass die RAM-Preise bis zum zweiten Quartal 2026 um weitere 40 Prozent steigen könnten.

Mit dieser Prognose ist Counterpoint nicht allein: Schon Ende vergangenen Jahres sagte die Analysefirma TrendForce voraus, dass im Smartphonemarkt vor allem das Einsteiger- und Mittelklasse-Segment betroffen sein dürfte. Nothing-CEO Carl Pei bezifferte die Speicherkostensteigerung in einigen Fällen bereits auf bis zu 300 Prozent. Zudem könnten Hersteller ihre Geräte wegen der Speicherkrise allgemein mit weniger RAM ausstatten, um die bisherigen Preise zu halten. Erste Hersteller haben außerdem bereits Preiserhöhungen für ihre kommenden Modelle angekündigt – unter anderem Xiaomi und Nothing.


(afl)



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Google bringt Gemini 3.1 Pro heraus


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Gemini 3.1 Pro ist Googles neues Standardmodell. Die neue Version zieht sowohl in die Gemini-App und NotebookLM als auch in die Entwickler- und Unternehmenstools. Dabei soll das Modell vor allem komplexere Aufgaben besser als der Vorgänger erfüllen können.

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Den größten Unterschied zum Vorgänger sieht Google also im Reasoning. 3.1 Pro sei ein klügeres und leistungsfähigeres Modell, um komplexe Probleme zu bearbeiten. Diese Erkenntnis basiert auf dem Benchmark ARC-AGI-2, bei dem logische Muster erkannt werden müssen. Dabei liefert das neue Modell 77,1 Prozent richtiger Lösungen während Gemini 3 Pro nur auf etwa die Hälfte kam (31,1 Prozent).

Google zeigt im Blogbeitrag eine Reihe Code-basierter Visualisierungen und Animationen, die Gemini 3.1 Pro deutlich hübscher und umfangreicher darstellen kann. Da funkeln neben einem Mond auch die Sterne und man sieht Krater auf der Oberfläche. Ein sich bewegender Vogelschwarm kann per Prompt erstellt und dann sogar mittels Handtracking bewegt werden.


Der Mond als Toggle von Gemini 3 Pro und Gemini 3.1 Pro

Der Mond als Toggle von Gemini 3 Pro und Gemini 3.1 Pro

Der Mond als Toggle von Gemini 3 Pro und Gemini 3.1 Pro dargestellt.

(Bild: Google Blogbeitrag)

Hervorzuheben ist auch die agentische Suche (BrowseComp) bei der Gemini 3.1 Pro 85,9 Prozent erreicht – im Vergleich zu 59,2 Prozent des Vorgängers. Wie immer sind die Ergebnisse nicht zwingend auf die eigenen Erfahrungen und die Praxis umzumünzen. Neue Modelle werden unter anderem auf die Tests trainiert, sodass sie hier besonders gut abschneiden. Dennoch hatte sich Gemini 3 auch als ein besonders beliebtes Modell gezeigt, das sogar OpenAI unter Druck gesetzt haben soll.

OpenAI hatte zuletzt vor allem Modelle für Entwickler herausgebracht – Codex 5.3 samt einer neuen Plattform. Auch Anthropic hatte zuvor Claude Opus 4.6 verfügbar gemacht, das mit verbesserten Coding-Fähigkeiten daherkommt. Zuletzt ist auch das mittlere Modell der Claude-Familie, Sonnet, auf eine neue Version (4.6) gehoben worden.

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(emw)



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