Künstliche Intelligenz
Deutliche Verbesserungen in petto: Das solle Apple beim Studio Display 2 planen
Im Rahmen eines größeren Leaks, der aus Apple-internen Quellen stammt, sind auch Informationen zu Apples nächstem Standardbildschirm aufgetaucht. Über das Studio Display 2 gibt es schon seit vielen Monaten Gerüchte, doch bislang nur wenige Details. Laut „internem Apple-Code“ – unter anderem waren eine iOS-26-Vorabversion sowie ein Kernel-Debug-Kit entfleucht – stehen nun unter anderem Bildwiederholfrequenz und verbauter Prozessor fest. Ob Apple hier nachträglich noch etwas ändert, lässt sich allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen.
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A19 statt A13, HDR statt SDR
Dem Leak zufolge nutzt Apple beim Studio Display 2 einen aktuellen ARM-Chip als Controller-Einheit. Angeblich handelt es sich um den A19, der im iPhone 17 steckt. Er steuert unter anderem die im Bildschirm integrierte Kamera und weitere Hardware-Funktionen wie die Mikrofone. Apple nutzt im aktuellen Studio Display, das bereits 2022 erschienen war, den A13 aus dem iPhone 11.
Für normale Nutzer wesentlich interessanter: Das Studio Display 2 soll erstmals endlich High-Dynamic-Range-Bilder unterstützen und auf 120 Hertz (Apple nennt dies ProMotion) Bildwiederholfrequenz hochgehen. Momentan beherrscht das Studio Display der ersten Generation nur SDR (Standard Dynamic Range) und maximal 60 Hertz Bildquiederholfrequenz.
Heller und mehr Auflösung?
Ob sich an der Auflösung – diese liegt derzeit bei 5K –, der Größe oder anderen Features etwas ändert, bleibt unklar. Dank HDR dürfte aber mit einer höheren Bildhelligkeit als die aktuell 600 Candela zu rechnen sein – denkbar wären 1000 Candela mit 1600 Candela „Peak Brightness“ bei HDR-Inhalten wie beim MacBook Pro.
Auch dürfte Apple neuere Thunderbolt-Ports (derzeit TB3) verbauen und eventuell Webcam und Lautsprecher verbessern. Der Codename des neuen Displays lautet J527. Es wird wohl zusammen mit einer ersten M5-Generation des Mac Studio erscheinen – eventuell noch in der ersten Jahreshälfte. Günstig wird es wohl kaum – aktuell verlangt Apple für die Standardvariante 1749 Euro, mit „Nanotexturglas“ gleich 1999 Euro. Der Straßenpreis ist allerdings günstiger.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Internationale Atomenergiebehörde besorgt über Zustand des AKW Saporischschja
Der Generaldirektor der International Atomic Energy Agency (IAEA) Mariano Grossi hat sich besorgt darüber geäußert, dass die Sicherheit des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Das teilte die IAEA in einem Statement am Donnerstag mit. Grund für die Sorge ist ein Ausfall der Notstromleitung am 10. Februar, sodass das Kraftwerk nur noch über die verbliebene Hauptstromleitung an einer externen Stromversorgung angeschlossen ist. Eine solche Stromversorgung sei aber existenziell für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit. Ohne Backup-Leitung sei diese gefährdet.
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Am 10. Februar wurde die 330-kV-Notstromleitung Ferosplavna-1 des Atomkraftwerks Saporischschja abgeschaltet. Grund waren vermutlich militärische Einwirkungen in der Nähe der Schaltanlage des Wärmekraftwerks des AKW. Seitdem ist das Kernkraftwerk auf die Funktionsfähigkeit der 750-kV-Hauptstromleitung Dniprovska angewiesen. Über sie werden alle wesentlichen Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten, wie etwa die Kühlung der Reaktoren. Sollte die noch intakte Hauptstromleitung auch ausfallen, werden Dieselgeneratoren zugeschaltet.
Das Beobachterteam der IAEA vor Ort wurde der Zugang zum Schaltwerk aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen verweigert. Das Team konnte sich so keinen Überblick über das genaue Ausmaß der Schäden und deren Auswirkungen machen.
Temporäre Waffenruhe für Reparaturen angestrebt
Um die nukleare Sicherheit wieder zu gewährleisten und die nötigen Reparaturarbeiten durchzuführen, habe die IAEA der Ukraine und Russland eine temporäre Waffenruhe für das Gebiet vorgeschlagen. Die IAEA hatte bereits zuvor insgesamt vier Waffenruheabkommen vermittelt, um fünf Reparaturen an der Stromversorgung des AKW vorzunehmen, die durch militärische Einwirkungen entstanden waren. Unklar ist, ob sich die beiden Kriegsparteien auch dieses Mal auf eine temporäre Waffenruhe einlassen.
„Eine zuverlässige externe Stromversorgung ist grundlegend für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit, wie sie sowohl in den sieben unverzichtbaren Säulen der IAEO als auch in den fünf Prinzipien zur Vermeidung eines nuklearen Unfalls im Kernkraftwerk ZKP festgelegt ist“, sagt Grossi in dem Statement. „Die IAEO setzt sich weiterhin uneingeschränkt dafür ein, alle notwendigen Maßnahmen zu unterstützen, um den sicheren Betrieb aller nuklearen Anlagen in der Ukraine zu gewährleisten.“
(olb)
Künstliche Intelligenz
Übersicht: Interessante Kleinigkeiten in iOS 26.4
Nach der Vorlage der ersten Beta von iOS 26.4, die mittlerweile nicht nur für Entwickler, sondern auch für private Betatester zur Verfügung steht, sickern immer mehr Details aus dem Update durch. Während die lange erwartete, kontextsensitive Siri von Apple noch immer nicht implementiert wurde, gibt es an vielen Stellen An- und Umbauten, die durchaus positiv sind. Betroffen sind unter anderem die CarPlay-Integration, Apple Music, Apple Health, Kurzbefehle und mehr.
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KI kommt ins Auto – nicht von Apple
Apple hat wie erwartet eine neue App-Art für seine iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay ermöglicht: Es handelt sich um KI-Apps. Sprachassistenzsysteme von OpenAI (ChatGPT-App), Anthropic (Claude-App) und Google (Gemini) lassen sich künftig auch in CarPlay installieren, sofern die Entwickler einen entsprechenden Schalter samt weiterer Ergänzungen implementieren. Dies geht aus Apples Developer-Dokumentation für CarPlay hervor.
Ein neuer Sprachsteuerungsbildschirm samt visuellem Feedback soll dies einfach und ablenkungsfrei implementieren. Apple hatte intern offenbar lange mit der Umsetzung gezögert, um sicherzustellen, dass solche Apps die Fahrzeugnutzung nicht stören – wie die praktische Umsetzung ausfällt, muss sich noch zeigen. Klar ist bereits, dass man Siri nicht durch Claude & Co. nahtlos ersetzen können wird. Nicht einmal der physische Siri-Schalter, der in vielen Autos implementiert ist, wird sich zum Aufruf der KI-Apps nutzen lassen.
Video im Auto, Wiedergabelisten, Schlafen
Die Videowiedergabe in CarPlay wurde unterdessen erstmals in einem Prototyp-Simulator-Video demonstriert. Das Problem: Apple erlaubt dies nur in bestimmten Fahrzeugmodellen, die Hersteller müssen mitarbeiten.
In Apple Health hat Apple weiter am Schlaftracking gearbeitet. Das System zeigt nun, wie gut man sich an die vorher festgelegten Schlafenszeiten hält. Apple Music kommt mit einer neuen KI-Wiedergabelistenfunktion. Zudem wurde das Interface für das Erstellen von Wiedergabelisten verbessert – man kann einen Song auch mehreren Playlists hinzufügen. Die Kurzbefehle können nun auf Wunsch ein Ladelimit für den iPhone-Akku setzen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
LLMs im Unternehmen: Noch Frühbuchertickets für die Online-Konferenz sichern
Große Sprachmodelle sind im Unternehmensalltag angekommen. Mit Agentic AI können die LLMs komplexe Aufgaben durch das Zusammenspiel mit weiteren Tools erledigen.
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In den letzten Monaten haben zudem die multimodalen Modelle an Bedeutung gewonnen, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Tabellen und mehr verarbeiten. Damit lassen sich Daten deutlich besser extrahieren als mit rein textbasierten Ansätzen.
Die Online-Konferenz LLMs im Unternehmen zeigt am 19. März, wie KI-Agenten Arbeitsprozesse übernehmen können, wie LLMs beim Extrahieren der Daten helfen und wie man Modelle effizient im eigenen Rechenzentrum betreibt.
Modelle, Agentic AI, Self-Hosting und Datenschutz
Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:
- Große Sprachmodelle – Einführung und Trends
- Stabile Agenten mit Large Language Models
- Multimodale Extraktionspipelines für komplexe Dokumente
- Deep Agents sicher einsetzen
- Praxiserfahrung mit produktivem Self-Hosting von KI-Clustern
- Datenschutz beim Einsatz von LLMs
Workshop zum Feintuning großer Sprachmodelle
Tickets für den Thementag sind bis zum 25. Februar zum vergünstigten Frühbucherpreis von 279 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Der zusätzliche Online-Workshop „Große Sprachmodelle feintunen“ am 30. Oktober kostet 579 Euro.
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(rme)
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