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Globale Kampagne: MSC Cruises wirbt mit Gegensätzen an Bord


Screenshot aus dem Werbespot

Nach Aida und Mein Schiff sticht der dritte große Kreuzfahrt-Anbieter kommunikativ in See. Auch bei MSC Cruises geht es um Entspannung und einzigartige Erlebnisse an Bord. Dabei stellt sich ein Dejà-vu-Effekt ein.

Die Eindrücke an Bord ähneln sich bei den Anbietern von Kreuzfahrten: Auch bei MSC Cruises, mit 23 Schiffen und 250 Destinationen einer der großen Player im Markt, besticht eine Kreuzfahrt durch blauen Himmel, lustig umhertollenden Kindern und – auch hier – Plantschereien auf der bordeigenen Wasserrutsche. Ein neben dem gigantischen Schiff auftauchender Delfin komplettiert das harmonische Bild des Urlaubs bei MSC Cruises.

Dabei spielt die globale Kampagne von MSC Cruises – das ist anders als bei den Wettbewerbern – mit den Gegensätzen von geplant und ungeplant. Denn, so die Botschaft der Kampagne: Die wahre Magie liege oft in ungeplanten Momenten.So könnten die Urlauber:innen mit der Buchung der Schiffsfahrt ein langsames Hinabschreiten auf der funkelnden Swarovski-Treppe planen, aber das Funkeln in den Augen des Liebsten, der den Gang beobachtet, sei ungeplant.

Es geht auch weniger glamourös: Ein Besuch im bordeigenen Aqua-Park könne geplant werden. Wer sich danach wieder wie ein Kind fühle, blicke hingegen auf ein ungeplantes Erlebnis zurück. Dinieren wie ein Star gehört in dieser Werbelogik zu den geplanten MSC-Aktivitäten, das anschließende Bewunderung von Sternschnuppen, Arm in Arm mit dem Partner, indes zu den ungeplanten. Mit dem Claim „Best Holiday Ever“ schließt MCS Cruises den Spot.

Neue Markenkampagne

Aida versprüht mit tierischem Testimonial Madagaskar-Vibes

Kreuzfahrtanbieter Aida nutzt die ruhige Zeit am Jahresanfang für den Auftakt einer groß angelegten Kampagne. Dabei leiht sich das Rostocker Reiseanbieter die Dienste einer beliebten Figur: eines Lemurs.

Mit dem Werbefilm will MCS Cruises nach eigenen Angaben den „Geist der Entdeckung, Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Reederei“ stärken. Entdeckt hat MSC Cruises für seine Kampagne den jahrzehntealten Jackson-5-Song „ABC“ und legte einen neuen Text darüber, der die Vorzüge der Kreuzfahrtschiffe besang. Die neue Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur McCann entwickelt.



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Mediaqualität bis Influencer: Das sind die Top-Themen für Publisher, Agenturen und Werber 2026


89 Prozent der britischen Expert:innen aus dem digitalen Werbebereich sind überzeugt, dass die Eignung von Influencer:innen und Creator ein entscheidender Faktor bei der Werbung in digitalen Video-Umfeldern sein wird.

Advertiser investieren heuer laut einer IAS-Erhebung verstärkt in digitale Videos und soziale Medien. KI-generierte Inhalte setzen die Werbebranche indes weiter unter Druck.

Digitale Videos, soziale Plattformen und Mobilgeräte prägen die Mediapläne für 2026. Das zeigt der aktuelle „Industry Pulse Report

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„Erstmäääh zu Penny“: Penny macht Filialstürmung durch Schafherde zur genialen Eigen-PR


Sowas passiert nicht alle Tage: Am Montag wurde eine Penny-Filiale im unterfränkischen Burgsinn geradezu überrannt – von 50 Schafen. Der Discounter und seine Social-Media-Agentur Charles & Charlotte reagierten prompt und verwandelten den Vorfall in wahres Marketinggold.

Als Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner in den 20-Uhr-Nachrichten über das ungewöhnliche Ereignis berichtetete, dürfte dies das ultimative Zeichen für Penny gewesen sein, dass sich hier eine einmalige Chance zum reichweitenstarken Eigenmarketing geradezu aufdrängte. Rund 50 Schafe waren am Montag von ihrer zehnmal so großen Herde abgekommen und stürmten kurz darauf schnurstracks in einen Penny-Supermarkt in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn, wo sie sich zwanzig Minuten lang im Kassenbereich tummelten. Beim Personal und der anwesenden Kundschaft sorgte das Ganze eher für Belustigung als für Ärger, da sich die Tiere sehr friedlich verhielten und kaum Schaden anrichteten (bis auf gewisse Hinterlassenschaften).

Penny fackelte nicht lange und nutzte die landesweite Aufmerksamkeit für eine Aktion, die den Vorfall humorvoll weiterdrehte: Hans Neubert, Consulting Director bei Charles & Charlotte, organisierte spontan einen kleinen Videodreh mit ein paar Schafen aus seinem Heimatdorf, die genüsslich Obst und Gemüse aus Penny-Papiertüten mampfen. Überschrieben ist der Social-Media-Clip mit „Was danach geschah“ und der Caption „Unboxing vom määähga Wocheneinkauf“. Sowohl bei Instagram als auch bei TikTok tauschte der Discounter zudem sein Profilbild gegen das eines breit grinsenden Schafes aus und wandelte seinen bekannten Claim in der jeweiligen Bio in „Erstmäääh zu Penny“ um. Und auch ein lustiger Meme-Post mit Bildern der dicht gedrängten Schafe im Supermarkt und Sprüchen wie „Deutsche 5 Minuten vor Ladenschluss“ sorgten für viel Lob aus der Community. Die schnelle und clevere Reaktion zahlte sich aus: Auf seinem LinkedIn-Profil schreibt Neubert, dass die Posts zu der vorwitzigen Schafen plattformübergreifend innerhalb von 24 Stunden auf den Penny-Accounts mehr als 3 Millionen organische Views generiert haben. Zusätzlich zu den Online-Maßnahmen verkündete Penny, ein Jahr lang eine Patenschaft für die 50 Ausreißer-Schafe übernehmen zu wollen und sie im Rahmen dessen mit Futter zu versorgen.

Jan Flemming, Geschäftsleiter Penny Marketing, sagte zu HORIZONT: „Wenn 50 Schafe erstmal zu Penny gehen und zum Start unserer neuen Markenplattform Millionen Menschen ‚Echte Freude‘ bereiten, war klar: Dieses Momentum nutzen wir – mit lustigem Content in Social Media, TV und Digital-Prospekt. Alles in einem Tag dank määähga Teamwork von Charles & Charlotte, Saint Elmo’s und Penny.“

Huldigung für den gelungenen Eigen-PR-Stunt gab es aus der Marketingbranche jede Menge, unter anderem von Douglas-Marketingchef Rik Strubel. Dieser postete bei LinkedIn ein KI-generiertes Video, in dem eine Schafherde sich bei dem Kosmetikhändler einen Rundum-Wohlfühltag mit Shopping und Beauty-Behandlung gönnt. An den Charme der Originalgeschichte und der echten Tiere kommt dieser Clip allerdings nicht mal ansatzweise ran. 



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WhatsApp-Gruppen bekommen Rollen, Sticker und Erinnerungen


Diese 3 WhatsApp Features sorgen für Übersicht und Kreativität in Gruppen-Chats

Mit den neuen Mitglieder-Tags kannst du dir in jedem Gruppen-Chat eine eigene Rolle geben, zum Beispiel „Annas Papa“, „Kassenwart“ oder „Trainer“. Der Clou ist, dass die Tags gruppenabhängig sind. In einer Gruppe bist du Elternteil, in der nächsten Teammitglied. Gerade dort, wo sich nicht alle persönlich kennen, soll das Orientierung schaffen.

Außerdem können Nutzer:innen jetzt jedes beliebige Wort direkt in einen Sticker verwandeln, indem sie es in die Sticker-Suche eingeben. Die selbst erstellten Text-Sticker lassen sich direkt speichern und später wiederverwenden, ohne sie vorher im Chat posten zu müssen.

Auch die Organisation von Treffen wird einfacher. Wenn du in einem Gruppen-Chat ein Event erstellst, kannst du nun individuelle Erinnerungen für Eingeladene festlegen. Ob Geburtstag, Elternabend oder Video-Call – WhatsApp erinnert automatisch, bevor es losgeht.

WhatsApp stärkt Gruppenfunktionen – Konkurrenz kommt von OpenAI

Die neuen Features reihen sich in eine Serie jüngerer Updates für Gruppen ein. Erst Anfang Januar konnten erste Nutzer:innen ihren Chat-Verlauf mit neuen Gruppenmitgliedern teilen, um endlose Nachfragen zu vermeiden. Hinzu kommen seit einiger Zeit das Teilen großer Dateien bis zu zwei GB, HD-Medien, Sprach-Chats und mehr.

Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck. Während WhatsApp die eigenen Gruppenfunktionen ausbaut, hat OpenAI im November vergangenen Jahres Gruppen-Chats in ChatGPT weltweit ausgerollt. Auch dort können mehrere Personen gemeinsam chatten und Inhalte bearbeiten, allerdings stärker auf Arbeit und Kollaboration ausgerichtet.


Wie auf WhatsApp:
OpenAI launcht Gruppen-Chats für ChatGPT weltweit

Smartphone Mockup mit Gruppen-Chat auf ChatGPT, blauer Hintergrund
© OpenAI





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