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Neuer Instagram Tab aufgetaucht: Was macht er?
„So confused“. Zahlreiche User sehen auf Instagram einen neuen Tab, den sie nicht zuordnen können. Was hat es mit der neuen Option im Account neben dem Reels Tab auf sich? Es gibt erste Ideen.
2026 ist erst wenige Tage alt und schon hat Instagram für mächtig Wirbel gesorgt. Dem Mitte Dezember vorgestellten neuen Hashtag Limit von fünf Tags folgte kürzlich die Vorstellung für den eigenen Kurs im Jahr 2026 unter der Prämisse: „Der Hochglanz-Feed ist tot“. Besonders das Vertrauen zischen Usern und Creatorn wird zu einer Kernkomponente, so Plattformchef Adam Mosseri. Das Vertrauen zwischen Creatorn und Instagram selbst erfährt gerade allerdings eine neue Probe. Denn die Plattform hat mit dem Roll-out eines neuen Instagram Tabs begonnen, aber nicht erklärt, wofür er eigentlich da ist. So machen sich die User ihre eigenen Gedanken.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026

So sieht der neue Instagram Tab aus: Subscriber oder Longform Content als Basis?
Auf diversen Social-Media-Plattformen posten Instagram Creator Screenshots ihrer Accounts. Denn dort ist vielfach ein neuer, mysteriöser Tab aufgetaucht, der für Verwirrung sorgt. Wir selbst konnten diesen bei drei Accounts noch nicht finden.
Der Tab findet sich zwischen dem Kronen-Icon für Subscriptions und dem Play Icon, der als Reels Tab fungiert. Unklar ist den Usern, die ihn sehen, allerdings, was er bedeutet. Denn das Icon zeigt ein Play-Symbol mit einem Strich darunter und ist eher ein längliches Rechteck als ein Quadrat. Unter dem Tab stehen aber bisher keine Posts.
Same here. So confused pic.twitter.com/j8priWwzXk
— Elliot Daigneault (@hrh_elliot) January 7, 2026
Instagram selbst hat noch keine offiziellen Angaben dazu gemacht, wofür der Tab gut ist. Deshalb darf die Creator-Szene gespannt auf eine Meldung warten. Währenddessen spekulieren die User fleißig. Ein Creator gibt auf Threads an, im Rahmen von Meta Verified nachgefragt zu haben und als Antwort einen Hinweis auf einen Subscriber Tab erhalten zu haben. Doch für den Subscription Content gibt es bereits einen Tab (mit dem Kronen-Icon).
Andere Creator sind der Ansicht, dass der Tab neben Reels für längere Videoinhalte – ähnlich wie auf YouTube – bereitgestellt werden soll.
Unter mehreren Posts kommentieren Creator, dass Longform Content oder serielle Inhalte unter dem Tab subsumiert werden könnten.
Das würde mit der Icon-Gestaltung des Tabs einhergehen und auch im Zuge von Instagrams jüngster Entwicklung im Videobereich sinnvoll sein. Denn im Dezember startete Instagram mit Instagram for TV eine Offensive, um zunächst Reels auf Fernseher zu bringen und den eigenen Bewegtbild-Content noch umfassender zu distribuieren. Instagram for TV soll vor allem YouTubes Dominanz als Streaming-Option auf Fernsehern etwas entgegensetzen – und könnte Meta zugleich eine lukrative Einnahmequelle bescheren. Allerdings eignen sich längere Formate – und Instagram testete im vergangenen Jahr schon ausgiebig 20 Minuten lange Reels – besser für die Monetarisierung und zugleich für den Push auf TV-Geräten. Daher erscheint der Start eines Longform-Formats wahrscheinlich. Wir dürfen auf die nächste große Entwicklung bei Instagram gespannt sein.
Reels on TV:
Instagram kommt auf den Fernseher

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AI Overviews für Gmail: AI Inbox und Co. kommen
Gemini zieht somit in die Mail Experience Googles ein – mit einer neuen KI-Inbox, einer KI-gestützten Suche und erweiterten Schreib- und Korrekturfunktionen. Einige dieser KI-Funktionen waren bisher nur in kostenpflichtigen Abos verfügbar; Google rollt sie jetzt für alle Nutzer:innen aus. Dazu gehören Zusammenfassungen von Mail-Verläufen, Schreibhilfen und kontextbasierte Antwortvorschläge.
Google betont, dass die KI ausschließlich mit den eigenen E-Mails arbeitet. Inhalte werden laut Unternehmen nicht zum Training der Basismodelle genutzt, sondern nur innerhalb des persönlichen Posteingangs verarbeitet. Ein von Google veröffentlichtes Video zeigt, wie der neue KI-Posteingang und die KI-Suche funktionieren.
Google Gemini 3 Flash ist da und wird zum Default Model der Suche

Ein Posteingang, der dir sagt, was wichtig ist
Der wohl größte Einschnitt ist die neue AI Inbox. Statt einfach nur neue E-Mails anzuzeigen, hebt Gmail künftig hervor, wo konkret Handlungsbedarf besteht. Wie auf der Abbildung zu sehen ist, begrüßt dich der Posteingang nicht mehr mit einer langen Liste ungelesener Mails, sondern mit einer priorisierten Übersicht deiner nächsten Aufgaben.

Im Abschnitt mit vorgeschlagenen Aufgaben fasst Gmail E-Mails zusammen, bei denen etwas zu tun ist, etwa eine bald fällige Rechnung, eine Terminbestätigung oder eine offene Rückmeldung. Darunter erscheint ein Bereich mit Themen, die du nachholen solltest. Dort landen Status-Updates wie Lieferbestätigungen, Rückgaben oder neue Dokumente, automatisch sortiert nach Kategorien wie Käufe oder Finanzen.
Der Posteingang wird damit zur täglichen Aufgabenübersicht. Ob Rechnungen, Lieferstatus, Rückmeldungen oder offene To-dos – Gmail soll priorisieren, bevor Nutzer:innen überhaupt klicken müssen. Google deutet bereits an, dass der KI-Posteingang perspektivisch auch Daten aus anderen Diensten einbeziehen könnte.
Wer den klassischen Posteingang behalten möchte, kann den KI-Tab jederzeit deaktivieren. Der breite Roll-out ist für die kommenden Monate geplant, zunächst testet Google die neue Ansicht mit ausgewählten Nutzer:innen.
Mails finden, ohne danach zu suchen: Weitere neue Gmail Features im Überblick
Mit den neuen AI Overviews in der Gmail-Suche verabschiedet sich Google von der klassischen Stichwortsuche. Statt einzelne Begriffe erraten zu müssen oder lange Mail-Verläufe zu öffnen, können Nutzer:innen ihren Posteingang künftig mit natürlichsprachlichen Fragen durchsuchen. Gemini analysiert dabei ausschließlich die eigenen E-Mails und erstellt oben im Suchergebnis eine Übersicht, die die relevanten Informationen kompakt zusammenfasst.
Google beschreibt das Prinzip ähnlich wie bei den AI Overviews in der Web-Suche. Doch im Gegensatz zu den AI Overviews im Web greift Gemini in Gmail nicht auf externe Quellen zu, sondern ausschließlich auf den persönlichen Posteingang. Die Zusammenfassungen von E-Mail-Verläufen werden ab sofort schrittweise kostenlos für alle Nutzer:innen ausgerollt. Die erweiterte KI-gestützte Fragesuche startet zunächst für Abonnent:innen von Google AI Pro und Ultra.
Ebenfalls neu ist Proofread, Gmails integrierte Korrekturfunktion für E-Mails. Sie analysiert Entwürfe direkt im Posteingang und schlägt verständlichere Formulierungen vor, kürzt verschachtelte Sätze, empfiehlt Aktivform und weist auf falsche Wortwahl hin. Das funktioniert ähnlich wie bekannte Tools à la Grammarly – mit dem Ziel, dass Nutzer:innen ihre Mails direkt im eigenen Posteingang überarbeiten, statt Texte vor dem Versand in externe Tools oder etwa in ChatGPT zu kopieren. Proofread wird zunächst für Nutzer:innen der kostenpflichtigen Abos Google AI Pro und Ultra freigeschaltet.
Parallel öffnet Google mehrere KI-Funktionen, die bislang nur zahlenden Nutzer:innen vorbehalten waren. Dazu gehören Help me write zum Verfassen von E-Mails per Prompt, AI Overviews für E-Mail-Konversationen sowie kontextbasierte Antwortvorschläge, die Tonfall und Gesprächsverlauf berücksichtigen. Im Goolge Post auf Threads findest du alle neuen Features im Überblick.
Gmail im Gemini-Zeitalter
Mehr als 20 Jahre nach dem Start von Gmail beginnt nun das Gemini-Zeitalter des Produkts. Gmail zeigt Nutzer:innen E-Mails nicht mehr nur an, sondern hilft Nutzer:innen dabei, den Überblick zu behalten, schneller zu handeln und besser zu formulieren. Die neuen Funktionen fügen sich in eine Reihe jüngerer Gmail Updates ein. Erst vor Kurzem erlaubte Google Nutzer:innen, ihre Mail-Adresse zu ändern, etwa nach einer Namensänderung oder um alte Jugendsünden loszuwerden.
Google lässt User endlich peinliche Gmail-Adressen ändern
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Beiersdorf: Ikonische Nivea-Dose bekommt zwei Varianten – eine gute Idee?
Grüne Variante der Nivea-Dose
Die Nachricht sorgte in dieser Woche für Erstaunen in der Marketingwelt: Nivea bringt die ikonische Dose jetzt in zwei Varianten. Marketingexperten sehen den Schritt kritisch.
Was ist passiert? Beiersdorf will die Nivea Creme Natural Touch auf den Markt bringen, das ist die erste zusätzliche Variante zur ikonischen Crem
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