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ChatGPT öffnet mit Health eigenen Bereich für Gesundheit


Über 230 Millionen Menschen stellen wöchentlich Gesundheitsfragen in ChatGPT. Mit ChatGPT Health professionalisiert OpenAI den Bereich: Medizinische Unterlagen sowie Apps wie Apple Health, MyFitnessPal oder Weight Watchers lassen sich anbinden. Diagnosen und Ärzt:innen soll die KI nicht ersetzen, beim Verstehen und Vorbereiten aber unterstützen.

Mit dem Launch von ChatGPT Health startet OpenAI eine eigene, dedizierte Gesundheitserfahrung innerhalb von ChatGPT – inklusive Anbindung an medizinische Unterlagen, Fitness- und Ernährungs-Apps. User sollen so ihre Gesundheitsdaten besser verstehen sowie Ärzt:innentermine vorbereiten und Zusammenhänge einordnen können. Diagnosen stellen oder Therapien ersetzen soll die KI ausdrücklich nicht. Ungeachtet dessen steht der Schritt für eine neue Evolutionsstufe, mit der ChatGPT stärker in hochsensible Lebensbereiche eingebunden wird.

Nutzungsoberfläche von ChatGPT mit hervorgehobenem Bereich Health in der Seitenleiste, der Zugriff auf Gesundheitsfunktionen und medizinische Informationen ermöglicht.
ChatGPT Health: Eigener Gesundheitsbereich im KI-Chat, © OpenAI

Gesundheit zählt laut OpenAI schon heute zu den meistgefragten Themen in ChatGPT. Weltweit stellen mehr als 230 Millionen Menschen jede Woche Fragen zu Gesundheit und Wohlbefinden. Im Mai führte das Unternehmen mit Health Bench bereits eine Benchmark ein, um zu messen, wie gut KI-Modelle in realitätsnahen medizinischen Szenarien abschneiden. Und OpenAI CEO Sam Altman erklärte im Sommer gegenüber CNBC, das Gesundheitswesen sei womöglich der Bereich, in dem KI „die stärksten Verbesserungen aller Kategorien“ erzielen könne.


Ein Interface für fast alles:
ChatGPT erhält App Store und Salesforce-Integration

Abstrakter Farbverlauf in Blau, Lila und Türkis als Hintergrundbild für Artikel über OpenAIs neue Social App Sora 2 mit KI-generierten Videos.
© OpenAI via Canva

ChatGPT fungiert jetzt als Gesundheits-Coach

ChatGPT Health bündelt diese Nutzung nun in einem separaten Bereich innerhalb von ChatGPT. Gespräche, Dateien und verbundene Apps werden technisch isoliert gespeichert, zusätzlich verschlüsselt und laut OpenAI nicht zum Training der Basismodelle verwendet. Nutzer:innen können medizinische Unterlagen hochladen oder Apps wie Apple Health, MyFitnessPal, Weight Watchers oder Function verbinden. Die KI greift damit erstmals systematisch auf den individuellen Gesundheitskontext zu , etwa bei der Erklärung von Laborwerten, bei Ernährungsfragen oder zur Vorbereitung auf Ärzt:innengespräche.

Entwickelt wurde ChatGPT Health laut OpenAI gemeinsam mit über 260 Ärzt:innen aus 60 Ländern. Ihr Feedback soll direkt beeinflussen, wie vorsichtig, verständlich und situationsangemessen die KI antwortet, inklusive unmissverständlicher Hinweise, wann professioneller Rat von ausgebildeten Gesundheitsexpert:innen notwendig ist. ChatGPT Health versteht sich damit offiziell als Ergänzung zur medizinischen Versorgung, nicht als Ersatz.

ChatGPT Health startet zunächst mit einer kleinen Gruppe von Testnutzer:innen. Der Zugang soll in den kommenden Wochen schrittweise für Web und iOS ausgeweitet werden. Sobald er freigeschaltet ist, erscheint der neue Bereich direkt in der Seitenleiste von ChatGPT.

Datenschutz ja – aber die Abhängigkeit wächst

Für die Anbindung elektronischer Patient:innenakten arbeitet OpenAI mit dem US-Unternehmen b.well zusammen. Einige Integrationen sind zunächst auf die USA beschränkt, die Verbindung mit Apple Health setzt ein iOS-Gerät voraus. Zwar betont OpenAI die Kontrolle über sensible Informationen. Gesundheitsdaten bleiben in einem eigenen Bereich, lassen sich einsehen oder löschen und fließen nicht in andere Chats zurück.

Dennoch wird ChatGPT für viele Nutzer:innen zunehmend zur ersten Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen – noch vor Ärzt:innen, Krankenkassen oder klassischen Informationsportalen. Genau darin liegt die Ambivalenz des Modells: Je mehr sensible Daten in einem zentralen KI-Interface gebündelt werden, desto größer werden Abhängigkeiten und potenzielle Risiken, auch wenn OpenAI regelmäßig zur Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal ermutigt.

Diese Entwicklung fügt sich in OpenAIs ambitioniertes Ziel ein, ChatGPT als „Interface für alles“ zu etablieren. Fidji Simo, CEO für Anwendungen bei OpenAI, schreibt in einem Beitrag auf Substack:

ChatGPT Health is another step toward turning ChatGPT into a personal super-assistant that can support you with information and tools to achieve your goals across any part of your life.

Bereits 2025 dominierte ChatGPT die iOS Charts, während generative KI zur am schnellsten wachsenden App-Kategorie wurde. Parallel dazu erweitert OpenAI den Dienst Schritt für Schritt über klassische Anwendungsfelder hinaus. Neben Recherche und Kreativarbeit – etwa durch die Integration der Adobe Creative Cloud oder einer möglichen Übernahme von Pinterest – rücken mit ChatGPT Health ab sofort auch besonders sensible Lebensbereiche in den Fokus. Gesundheitsthemen wurden von Nutzer:innen schon zuvor häufig mit ChatGPT besprochen, erhalten nun jedoch erstmals eine professionelle Umgebung. Vor diesem Hintergrund gewinnen auch zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie die kürzlich eingeführte automatische Altersschätzung erneut an Bedeutung, um Nutzung und Zugriff stärker zu regulieren.


Für mehr Sicherheit:
ChatGPT schätzt jetzt dein Alter





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Milano Cortina 2026: Samsung startet mit Team Galaxy in die Winterspiele


Elektronikhersteller Samsung setzt bei den olympischen und paralympischen Spielen auf Teamgeist

Samsung läutet den Countdown für die Olympischen Winterspiele 2026 ein: Das neue Team Samsung Galaxy mit 68 Athlet:innen aus 17 Ländern startet unter dem Motto „Open Always Wins“. Die Botschaft: Vielfalt, Offenheit und Innovation zählen – beim Sport genauso wie im Leben.

Mit dem Jahreswechsel hat der Countdown für die diesjährigen olympischen und paralympischen Winterspiele begonnen. Folgerichtig hat der Elektronikhersteller Samsung, der als weltweiter Partner der Spiele fungiert, gerade die Neuaufstellung seines Teams Samsung Galaxy für Milano Cortina 2026 bekanntgegeben. Es besteht aus 68 Athlet:innen aus insgesamt 17 Nationen, die in neun Wintersportdisziplinen antreten. Gemeinsam stehen sie für zentrale Botschaft „Open Always Wins“. Damit knüpft Samsung an die Kampagne an, die erstmals bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris vorgestellt wurde. Die Sportlerinnen sollen Fans weltweit inspirieren und die Werte Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft betonen.

Langjähriges Engagement

Samsung unterstreicht mit der neuerlichen Initiative sein langjähriges Engagement für die olympische und paralympische Bewegung: Schon seit den Winterspielen 1998 in Nagano ist das Unternehmen aus Südkorea globaler Olympia-Partner, seit 2006 auch Partner des Internationalen Paralympischen Komitees. Und das soll auch erst einmal so weitergehen: Die Partnerschaft läuft bis mindestens 2028 und wird durch technologische Innovationen wie KI, VR, AR und 5G geprägt, die das Erlebnis der Spiele für Athlet:innen und Fans revolutionieren sollen.

Wie der Titel des Teams dabei schon zum Ausdruck bringt, stehen vor allem mobile Momente im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Sportler:innen. Diese sollen ihre persönlichen Geschichten und Vorbereitungen in sozialen Netzwerken teilen und sich dabei darauf konzentrieren, wie sie eine persönliche Offenheit unterstützt hat, sowohl im privaten Leben als auch in ihrer Karriere.

Stories aus dem Leben

Stoff dafür ist sollte genug vorhanden sein: Zum Team gehören etwa Ian Matteoli, der italienische Snowboard-Pionier, der nach einer schweren Verletzung mit mutiger Kreativität zurückkehrte und als erster Fahrer einen neuen Trick im Wettkampf landete. Alex Hall aus den USA verbindet Sport und Kunst: Der Freestyle-Skifahrer bringt seine multikulturelle Perspektive in den Sport ein und inspiriert mit kreativen Skifilmen, die seine Offenheit und Innovationskraft widerspiegeln. Auch Mike Schultz, ebenfalls aus den USA, steht für die Kraft der Offenheit: Nach einem schweren Unfall baute der Para-Snowboarder seine Karriere komplett neu auf. Er entwickelte sogar seine eigene Prothese, um wieder an Elitewettkämpfen teilzunehmen, und gewann paralympisches Gold und Silber.

Die meisten Teammitglieder, insgesamt 39 von 68, hat Samsung aus dem Gastgeberland Italien gewählt, am zweithäufigsten mit sieben Athlet:innen sind die USA vertreten. Aber auch zwei Deutsche gehören dazu. Einer davon ist Leon Vockensberger, der ebenfalls zeigt, wie Offenheit für neue Wege zum Erfolg führt: Nach einer fast aufgegebenen Karriere und einer schweren Verletzung kämpfte er sich zurück bis aufs Weltcup-Podest.

Die olympischen Winterspiele werden am Freitag, 6. Februar 2026, eröffnet, die paralympischen Spiele einen Monat später, am 6. März.



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PayPal bringt Instant AI Checkout zum Microsoft Copilot


Copilot User können mit PayPal künftig direkt über die KI einkaufen. Merchants können ihre Produktkataloge für die AI-Assistenz bereitstellen und aus den Ergebnissen Conversions erhalten.

Die Art und Weise, wie wir online einkaufen, ist gerade einem massiven Wandel unterworfen. Denn wenn mehr und mehr Menschen mithilfe von KI-Lösungen suchen und Inhalte generieren, sich informieren, ja sogar News und Kontexte auf diese Weise rezipieren, wird der Klick zu Dritt-Websites seltener werden. Deshalb haben Unternehmen wie OpenAI und Perplexity bereits unmittelbar in die KI-Tools wie ChatGPT und Perplexity Checkout-Optionen integriert. Mit diesen erhalten User die Möglichkeit, direkt aus dem KI-Chat heraus Produkte zu finden und zu kaufen. Davon können auch Marken und Händler:innen profitieren. Jetzt kooperiert Microsoft genau wie OpenAI und Perplexity mit PayPal, um eine weitere Checkout-Lösung für den Copilot bereitzustellen.


Perplexity und PayPal bringen den Checkout ins KI-Shopping

Holografische Einkaufstasche im digitalen Natur-Setting – Symbol für die neue Checkout-Integration von Perplexity und PayPal.
© Perplexity via Canva

Copilot Checkout: KI-Assistenz hilft bei Produktsuche und Einkauf

Wer mit dem Microsoft Copilot als Allround AI arbeitet, kann künftig nicht nur agentisch orientiert Einkäufe bei Drittseiten vorgeben oder planen, sondern sogar ohne Verlassen des AI Chats Shopping betreiben. Möglich macht es der neue Copilot Checkout, den Microsoft gemeinsam mit PayPal einführt.

Damit sollen User im AI Chat noch einfacher Produkte entdecken und evaluieren und bei Interesse mit einem Klick schnell kaufen können. PayPal wird in diesem Kontext das Inventar von beteiligten Händler:innen bereitstellen, die ihre Produktkataloge über PayPals Store-Synchronisation aus den agentischen Commerce Services hochladen können. Es wird dann gebrandete und Guest Checkouts direkt in Copilot geben. Neben PayPal als Bezahlmethode soll der Einkauf per Kreditkarte unterstützt werden.

Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal
Ein Checkout-Prozess bei Copilot Checkout mit PayPal als Zahlungsoption, © PayPal

Nayna Sheth, Head of Product für agentische Zahlungen bei Microsoft, meint:

PayPal’s leadership in commerce, payments and trusted relationships with hundreds of millions of consumers and merchants over 25 years make them an ideal partner. By integrating PayPal’s commerce expertise into Copilot, we’re enabling a simpler way to move from discovery to purchase while creating new opportunities for merchants and consumers alike.

Nutzer:innen können via Copilot kuratierte Shopping-Ergebnisse auf Basis der Inhalte von Händler:innen finden, die sie zum Kauf animieren mögen. Auf diese Weise können Merchants eine nahtlose Conversion-Option aufbauen, die keiner Weiterleitung auf die eigene Shop Website bedarf und den potentiellen Einkauf für User somit schneller und einfacher macht. Zunächst soll der neue Copilot Checkout für die Website Copilot.com bereitgestellt werden. Doch ein Roll-out für mehr Geräte und Kanäle ist geplant. Über PayPal.ai können sich interessierte Merchants bereits registrieren.


ChatGPT Shopping Checkout direkt in der App:

Shopify und Etsy starten

Einkaufstaschen-Icon mit Haken darin, Farbverlauf violett-blau im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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Ex-Polestar-CEO: Thomas Ingenlath wird wieder Design-Chef bei Volvo


Thomas Ingenlath kehrt als Design-Chef zu Volvo zurück

Volvo holt Thomas Ingenlath zurück. Der ehemalige CEO von Polestar wird kommenden Monat erneut Designchef des schwedischen Autoherstellers. Das dürfte funktionieren.

Das Design ist nach wie vor einer der wichtigsten Entscheidungsgründe beim Autokauf. Genau hier investiert Volvo jetzt. Der schwedische Autoherst

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