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SAP-Aktie stürzt ab – CEO Klein: „Egal, was der Markt meint“


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SAP ist aktuell nicht mehr das teuerste DAX-Unternehmen. Siemens zog am Donnerstag an dem Walldorfer Softwarekonzern bei der Marktkapitalisierung vorbei, nachdem SAPs Aktienkurs um bis zu sechzehn Prozent absackte. Auslöser für den derben Einbruch war die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025 – dabei insbesondere die Entwicklung des Current Cloud Backlog (CCB).

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Dabei wirkt die vorgelegte Bilanz auf den ersten Blick recht solide. Die Ergebnisse folgen weithin den Erwartungen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Schlussquartal 2025 um drei Prozent auf 9,68 Milliarden Euro. Währungsbereinigt wurde ein Plus von neun Prozent ermittelt. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 27 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro. Die operative Marge erhöhte sich um 4,9 Prozentpunkte auf 26,4 Prozent. Der Gewinn nach Steuern legte um 17 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu.

Im Gesamtjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse um 8 Prozent (währungsbereinigt: 11 Prozent) auf 36,8 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis und der Nettogewinn konnten mit 9,83 Milliarden Euro beziehungsweise 7,49 Milliarden Euro mehr als verdoppelt werden, da die hohen Restrukturierungskosten aus dem Jahr 2024 als Belastungsfaktor wegfielen.

Der zweite Blick offenbart indes die Schwächen im geschäftlichen Verlauf. Die Wachstumsdynamik im Cloudgeschäft, einstmals treibende Kraft hinter dem Höhenflug der SAP-Papiere, verliert weiter an Fahrt. Mit 5,61 Milliarden Euro legten die Clouderlöse im Schlussquartal lediglich um neunzehn Prozent zu. Im vorjährigen Berichtszeitraum betrug das Plus noch 27 Prozent.

Im Gesamtjahr erhöhten sich die Erlöse zwar um 23 Prozent auf 21,02 Milliarden Euro und lagen bei währungsbereinigter Betrachtung mit plus 26 Prozent auf 21,66 Milliarden Euro am unteren Ende des angepassten Ausblicks vom 22. Oktober. Der Cloud-Auftragsbestand (Total Cloud Backlog) betrug Ende des Jahres 77,29 Milliarden Euro und ist damit um 22 Prozent beziehungsweise – währungsbereinigt – um 30 Prozent gestiegen. Vor Jahresfrist belief sich die Zuwachsrate noch auf 43 Prozent beziehungsweise währungsbereinigt 40 Prozent.

Die Finanzanalysten verschreckte insbesondere die Entwicklung des Current Cloud Backlog – also des Auftragsbestands von Cloud-Diensten auf Zwölfmonats-Sicht. Er wuchs im vierten Quartal um 16 Prozent auf 21,05 Milliarden Euro, währungsbereinigt betrug der Zuwachs 25 Prozent. Die Werte lagen zum einen deutlich unter den Wachstumswerten des Vorjahres. Zum anderen wurde das selbst gesteckte Wachstumsziel von mindestens 26 Prozent verfehlt. Für das neue Geschäftsjahr erwartet SAP zudem, dass sich das währungsbereinigte Wachstum des Current Cloud Backlog weiter leicht abschwächen wird.

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Für die schwindende Wachstumsdynamik hatten SAP-Chef Christian Klein und der oberste Buchhalter Dominik Asam eine Reihe von Erklärungsversuchen parat. Beispielsweise hätten einige große Geschäftsabschlüsse, bei denen wegen der komplexen Umsetzung die Erlöse erst in zwei, drei Jahren stärker skalieren, das Wachstum gedämpft. Ähnliches gilt für Verträge mit staatlichen Institutionen, da diese aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Klauseln zur ordentlichen Kündigung nicht einfließen konnten.

Überhaupt dauern nach Ausführungen der Manager die Vertragsverhandlungen in regulierten Branchen länger, da angesichts der geopolitischen Lage die Souveränitäts-Thematik auf den Tisch komme. Grundsätzlich sieht SAP den Wunsch nach mehr Souveränität in der Cloud als Wachstumschance für die eigenen Produkte, wenn nun peu à peu entsprechende Infrastrukturangebote in den verschiedenen Ländern zertifiziert werden.

Dem Aktienkurs förderliche Überzeugungskraft haben diese Erklärungen offenbar ebenso wenig entfaltet wie die Ankündigung eines neuen, zweijährigen Aktienrückkaufprogramms mit einem Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro. Der jetzige Kursrutsch schreibt letztlich eine schon vor Monaten einsetzende Abwärtsbewegung der SAP-Papiere fort. Genährt wird diese von der allgemeinen Befürchtung seitens der Investoren und Finanzanalysten, dass KI-Anwendungen Funktionen im Umfeld betrieblicher Anwendungen künftig automatisch erstellen beziehungsweise nachbilden.

Bei SAP sieht man das naturgemäß anders. Laut Klein soll Business AI, wie das KI-Angebot aus Walldorf heißt, in zwei Dritteln der Cloud-Vertragsabschlüsse im vierten Quartal enthalten sein. Überhaupt sieht der SAP-Chef den Konzern in einer einzigartigen Position, das KI-Rennen im betrieblichen Umfeld zu gewinnen. Unbeirrt hält der Manager an dem Credo fest, dass LLM zwar „super-gut“ für unstrukturierte Daten wäre – SAPs Business AI mit der Joule-Agenten-Plattform und der Business Data Cloud aber zur semantischen Vereinheitlichung betrieblicher Daten unabdingbar sei, um realen Nutzen für Unternehmen zu erschließen.

Schon jetzt sollen Firmen wie Siemens, DeAgostini oder Uniper in Teilbereichen deutliche Verbesserungen erzielt haben. Auf der Investorenseite verfangen will diese Erzählung indes nicht. Auch wenn der Aktienkurs derzeit nicht schön sei, will Klein seine Strategie durchziehen, „egal, was der Markt meint“. Er setzt darauf, dass SAP in der zweiten Welle zu den Siegern im KI-Rennen zählt – wenn erst einmal der Hype um die aufzubauende KI-Infrastruktur sich gelegt hat und der Wert für das Geschäft in den Fokus rückt.


(axk)



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Partitionierungs-Tool GParted aktualisiert: stabiler und zuverlässiger


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Die Entwickler des freien Partitionierungs-Tools GParted haben Version 1.8.0 veröffentlicht. Das Update konzentriert sich vor allem auf Stabilitätsverbesserungen und die Behebung kritischer Fehler. Kurz darauf folgte GParted Live 1.8.0-2, ein bootbares Live-System, welches die aktuelle GParted-Version umfasst.

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Die neue GParted-Version behebt einen Absturz, der auftrat, wenn das Programm Icons nicht laden konnte. Bisher fehlte eine Prüfung auf Fehler beim Laden von Grafikelementen. Das führte zum Programmabsturz, wenn Ressourcen nicht verfügbar waren. Ein weiterer behobener Fehler betrifft das Setzen von FAT-Labels: Wenn ein Label einem existierenden Root-Ordner-Eintrag entsprach, reagierte GParted nicht mehr. Die Entwickler haben die Handhabung dieser Situation verbessert und gleichzeitig die Fehlermeldungen präzisiert, um irreführende Informationen zu vermeiden.

Zusätzlich löscht GParted nun vor allen Dateisystem-Kopien alte Signaturen. Diese Maßnahme reduziert Konflikte durch residuelle Metadaten bei der Partitions-Duplikation und macht den Kopiervorgang insgesamt sicherer und konsistenter. Die Entwickler beheben außerdem einen Absturz in der Klasse CommandStatus, der bei der Kompilierung ohne Optimierung auftrat.

Neben den zentralen Bugfixes bringt GParted 1.8.0 auch funktionale Verbesserungen. Bei Kopier- und Einfügevorgängen bleiben nun GPT-Partition-Type-GUIDs und der EFI-System-Partition-Type erhalten. Anwender erhalten explizite Warnungen, wenn sie versuchen, logische EFI-System-Partitionen anzulegen. Das Programm setzt außerdem das LBA-Flag beim Erstellen von FAT16-, FAT32- und Extended-Partitionen auf MSDOS-Partitionstabellen.

Die Bedienoberfläche zeigt nun Aktualisierungen bei wartenden Jobs an. Bei der Ausgabe von Kommandozeilenbefehlen kommt eine Fixed-Width-Schriftart zum Einsatz, was die Lesbarkeit verbessert. Mount-Points werden in einem privaten, temporären Verzeichnis angelegt. Eine weitere Änderung betrifft ext4-Dateisysteme: GParted deaktiviert den 64-Bit-Support bei Dateisystemen unter 16 TByte nicht mehr automatisch.

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Die parallel veröffentlichte Version GParted Live 1.8.0-2 basiert auf dem Debian-Sid-Repository vom 27. Januar 2026 und bringt Linux-Kernel 6.18.5-1 mit. Der neue Kernel verbessert die Hardwareunterstützung, insbesondere für neuere Grafikkarten und Peripheriegeräte, und verbessert die Kompatibilität mit modernen Systemen und virtuellen Maschinen.

Die Entwickler haben einen neuen Mechanismus implementiert, um einen leeren Bildschirm zu vermeiden. Allerdings bleibt ein bekanntes Problem bestehen: In virtuellen Maschinen öffnet sich beim Aufruf von „Help Contents“ ein komplett schwarzes Fenster. Als Workaround empfehlen die Entwickler, die Dokumentation über die entsprechende Webseite im Browser aufzurufen. Bei Grafikproblemen sollten Anwender die Startoption „GParted Live (Safe graphics setting, vga-normal)“ verwenden.

Die Live-Version steht nur noch für amd64 (x86-64) zur Verfügung. Debian Sid hat die Unterstützung für i386/i686-Pakete eingestellt, weshalb es GParted Live für diese Architektur auch nicht mehr gibt. Für die Kompilierung von GParted 1.8.0 aus den Quellen benötigen Entwickler einen Compiler mit C++14-Unterstützung, was mindestens GCC 5 voraussetzt.

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(fo)



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Elektromobilität: Leichte E-Lkw und elektrische Omnibusse trotzen der Flaute


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Der Nutzfahrzeugmarkt mag die meisten wenig interessieren. Und doch bietet er einen Blick in die Zukunft der Elektromobilität, weil seine Kaufentscheidungen unbelastet sind von Halbwissen, Vorurteilen und Emotionen. Bei Nutzanwendern muss sich ein Fahrzeug vorrangig finanziell bewähren, und das unter Umständen auch unter denkbar härtesten Einsatzbedingungen. Die Kriterien, die außer der schlichten Eignung eines Fahrzeugs für den angedachten Job noch bleiben, sind Randbedingungen wie Energiekosten, Ladeinfrastruktur, (steuerliche) Be- und Entlastungen oder Förderung. Gewerblich genutzte Elektromobilität kann somit in gewissen Grenzen als ein Indikator für die Entwicklung auf diesem Gebiet dienen. Was sich im vergangenen Jahr getan hat, zeigen die aktuellen Zahlen des Verbands der europäischen Kraftfahrzeughersteller Acea (European Automobile Manufacturers’ Association) für den europäischen Nutzfahrzeugmarkt 2025.

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Batterieelektrische Nutzfahrzeuge verzeichneten 2025 in Europa einen leichten Aufwärtstrend. Trotz eines leichten Rückgangs bei den Zulassungen konnten Busse kräftig zulegen. In diesem Segment findet inzwischen auch das größte Wachstum batterieelektrischer Autos statt, vor allem in Deutschland. Auf einigen Märkten legen auch Elektro-Lkw deutlich zu, wenn auch in weit geringerem Maßstab. Hier geht laut Acea die Schweiz am stärksten voran. Dass der Fortschritt nicht schneller verläuft, lastet der Industrieverband der Politik an: Der nur langsam steigende Anteil der elektrisch aufladbaren Fahrzeuge liege an „unzureichender Infrastruktur, hohen Energiepreisen, ungünstigen Gesamtbetriebskosten und inkonsequenten politische Rahmenbedingungen“ schreibt der Verband in seiner Pressemitteilung.

Insgesamt 307.460 verkaufte Lkw ließen den Gesamtmarkt europaweit um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpfen. Die deutschen Lkw-Zulassungen sanken hingegen von 88.240 auf 77.431 Stück im Jahresvergleich zu 2024, das macht ein Minus von 12,2 Prozent. Den umgekehrten Trend kann man hingegen bei Bussen beobachten, deren Zulassungen stiegen in ganz Europa um 7,5 Prozent auf 38.238 Einheiten, Deutschland legte hier mit 28 Prozent entschieden überdurchschnittlich zu. Der Gesamtanteil des Busgeschäfts liegt allerdings lediglich bei knapp 12,5 Prozent des Lkw-Markts.

Elektrisch angetriebene Busse kamen 2025 auf 23,8 Prozent aller Zulassungen in der EU. Inklusive der in der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) eingebundenen Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz plus Großbritannien sind es laut Acea sogar bereits 25,9 Prozent. Sprich: Jeder vierte neue Bus in Europa fährt elektrisch. Elektro-Lkw legten EU-weit zwischen 2024 und 2025 von 2,3 auf 4,2 Prozent zu, mit EFTA-Ländern und UK kommen sie auf 4,8 Prozent.

Der Anstieg der elektrisch aufladbaren (nach BEV und Hybridantrieb schlüsselt Acea an dieser Stelle nicht auf) verteilt sich allerdings sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Gewichtsklassen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Klasse zwischen 3,5 und 16 Tonnen. Sie verkaufte sich laut Acea mit nur 52.972 Neuzulassungen zwar um 9,9 Prozent schlechter, mit einem Plus von 7867 Elektrofahrzeugen ergibt sich indes ein sehr beachtlicher Zuwachs von 87 Prozent. Das bedeutet, dass 2025 schon 14,8 Prozent der Nutzfahrzeuge zwischen 3,5 und 16 Tonnen (teil)elektrisch fuhren. In Deutschland betrug der Anteil mit 3368 Stück bereits 43 Prozent aller EU-weit zugelassenen elektrifizierten Fahrzeuge zwischen 3,5 und 16 Tonnen.

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Den Verkäufen nach deutlich kleinere Märkte lassen 2025 Deutschland im Wachstum oft weit zurück. So schaffen die Niederlande mit 1147 Stück ein großes Plus von 523 Prozent im Jahresvergleich, Schweden schafft mit 619 Nfz immerhin 407, Italien mit 521 Stück noch 174 Prozent. Frankreich verkaufte im Segment der 3,5- bis 16-Tonner mit E-Antrieb 852 Stück und verbesserte sich zum Vorjahr um 33 Prozent, Dänemark mit 470 um 122. Bemerkenswert hat sich außerhalb der EU das Vereinigte Königreich mit 2562 verkauften Einheiten geschlagen, das waren 56 Prozent über 2024.

Eine Erklärung ist das vorwiegende Einsatzgebiet für solche Fahrzeuge im Verteilverkehr. Dort bieten geringe Tagesfahrleistungen sowie die Einfahrt in emissionsbeschränkte Gebiete und ein hoher Anteil an Lieferstopps bereits sehr gewichtige Argumente, solche Autos einzusetzen. Deutschland bietet mit einer großen Bevölkerung und dichter Besiedlung besonders viele dieser Bedingungen.

Bei Lkw über 16 Tonnen liegt der Anteil an elektrifizierten Lastwagen bei einen Gesamtanteil von nur zwei Prozent. Das errechnet sich aus ihrer Verkaufszahl von 4991 gegenüber 254.488 Stück am Gesamtmarkt, der 2025 auf einen um 5,4 Prozent geringeren Verkaufsanteil kam. In Deutschland allerdings lag der Anteil schwerer Elektro-Lkw bei 28 Prozent, mit 1398 Stück erreichten diese einen beachtlichen Zuwachs von 38 Prozent. Noch besser schnitten Österreich mit 405 auf 143 Prozent und die Niederlande mit 878 auf 83 Prozent Wachstum gegenüber 2025 ab. Frankreich kommt mit einem moderaten Zuwachs von 28 Prozent auf 861 Einheiten.

Den größten Anteil erreicht das EFTA-Land Schweiz mit 21,3 Prozent, nachdem dort vergangenes Jahr 524 schwere E-Lkw über den Ladentisch gingen, entsprechend 71 Prozent Wachstum. Fast so gut gingen dort übrigens auch die Elektro-Lkw ab 3,5 Tonnen, von denen 942 Stück das Ergebnis um 64 Prozent verbessern konnten. Gefolgt wird der Alpenstaat von den Niederlanden, die mit knapp über 2000 Neuzulassungen 18,2 Prozent erreichten. Norwegen hatte einen Anteil von 16,9 Prozent elektrischer Lkw aller Klassen.

BEV-Busse waren in Großbritannien mit 2856 Neuzulassungen in Gesamt-Europa am beliebtesten. Das Land erreichte damit 56,3 Prozent Zuwachs, gefolgt von Deutschland mit 1808 neuen Elektrobussen, entsprechend 106,4 Prozent, während Schweden mit 898 Stück und einem Plus von 262,1 sowie Belgien mit 737 Einheiten und einem 233,5-prozentigen Anstieg hier die deutlichsten Zuwächse verzeichneten. Italien schaffte mit 1371 Bussen ein Plus von 16,8 Prozent. Die EU steigerte sich um 38,9 Prozent, inklusive EFTA und UK waren es, vor allem dank der Engländer, 44,8 Prozent.

Bemerkenswert: Hybridbusse sind EU-weit deutlich auf dem absteigenden Ast. Das Minus von 25 Prozent auf den aktuellen Marktanteil von 6,9 Prozent ist durch eine schwache Konjunktur nicht erklärbar. Es dürfte eher daran liegen, dass die Elektrischen bei Kosten und Leistungsfähigkeit und die Kommunen bei der Ladeinfrastruktur aufgeholt haben. Letztere dürften der Haupttreiber der Entwicklung sein, weil sie durch Vorschriften zum Immissionsschutz in geschlossenen Siedlungsgebieten gehalten sind, den Personennahverkehr entsprechend umzustellen. Das lässt sich trotz hoher Anfangsinvestitionen am einfachsten durch den Wechsel bei der Fahrenergie bewerkstelligen.

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(fpi)



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heise+ Update vom 30. Januar 2026: Lesetipps fürs Wochenende


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es wirkt auf den ersten Blick wie ein Relikt aus der Computer-Urzeit: Dennoch sind Magnetbänder nach wie vor die erste Wahl, wenn es um die günstige und langfristige Archivierung riesiger Datenmengen geht. Mit dem neuen LTO-10-Standard werden bald Kassetten verfügbar sein, die bis zu 40 Terabyte (!) an Daten fassen. Dieser beeindruckende Kapazitätssprung geht allerdings mit einem Technikwechsel einher, der die Kompatibilität zu älteren Bändern bricht. Wir erklären Ihnen, was hinter der Technik der neuen 40-Terabyte-Magnetbänder steckt.

Um sich von den US-Datenkraken zu emanzipieren, muss man nicht gleich das ganze Internet auf Magnetband speichern. Manchmal reichen schon kleinere, aber sehr effektive Maßnahmen. Die Dominanz der großen Tech-Konzerne bei der Websuche ist ungebrochen, und damit auch deren Datenhunger. Wenn Sie die Kontrolle über Ihre Suchanfragen zurückgewinnen möchten, haben wir einen spannenden Praxistipp für Sie. Mit einem kleinen Raspberry Pi und der Metasuchmaschine Searxng können Sie sich von Google & Co. lossagen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre eigene Websuche ohne die großen US-Datenkraken betreiben und so Ihren digitalen Fingerabdruck deutlich verkleinern.


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