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Künstliche Intelligenz

Die Produktwerker: Product-Owner im 3-Horizonte-Modell


Was bedeutet das 3-Horizonte-Modell für die Arbeit von Product-Ownern? Darüber diskutieren Tim Klein und Dominique Winter in der aktuellen Podcastfolge. Das Modell stammt zwar aus der Strategiedebatte, dient in der Praxis aber vor allem als Orientierungsrahmen für Produktentscheidungen, Metriken und Erwartungen. Es hilft, Produktarbeit nicht nur auf das Tagesgeschäft zu reduzieren, sondern systematisch im Spannungsfeld von heute, morgen und übermorgen zu betrachten.

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Product Owner Days 2026

Product Owner Days 2026

(Bild: deagreez/123rf.com)

Konferenz in Köln: Die Product Owner Days am 5. und 6. Mai 2026 befassen sich in über 20 Talks mit aktuellen Themen rund um Product Ownership, KI im Produktmanagement, User Research und mehr. Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop verfügbar.

Im ersten Horizont steht das bestehende Kerngeschäft im Mittelpunkt. Organisationen sichern hier Wertschöpfung, stabilisieren Produkte, optimieren Abläufe und reagieren auf Marktanforderungen. Die Unsicherheit ist vergleichsweise gering, weil Markt, Nutzergruppen und Geschäftsmodell meist gut verstanden sind. Ziel ist, den Lebenszyklus des Produkts wirtschaftlich tragfähig zu verlängern. Wer jedoch ausschließlich in diesem Horizont plant, riskiert strategischen Stillstand.

Der zweite Horizont umfasst aufkommende Geschäftsfelder und Produktbestandteile, die erste Marktsignale liefern. Im Fokus steht, aus Ideen tragfähige Angebote zu entwickeln und Product-Market-Fit zu erreichen. Kundennähe, schnelles Feedback und konsequentes Lernen prägen diese Phase; der Schwerpunkt verschiebt sich von Stabilität hin zu Wachstum und Skalierung.

Im dritten Horizont geht es um Zukunftsoptionen unter hoher Unsicherheit. Statt gesicherter Umsätze dominieren Hypothesen, Problemverständnis und Experimente, die ausdrücklich scheitern dürfen. Das Modell macht damit sichtbar, dass Innovation nicht nur Tempo, sondern auch geschützten Raum braucht – zum Lernen, Ausprobieren und zum Umgang mit unklaren Ergebnissen.

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Für Product-Owner bedeutet das eine bewusste, horizontabhängige Arbeitsweise. Im ersten Horizont dominieren Effizienz, Stabilität und Priorisierung innerhalb eines klaren Rahmens. Im zweiten Horizont stehen Validierung, Marktnähe und schnelles Nachjustieren im Vordergrund. Im dritten Horizont sind Mut, Neugier und Experimentierkompetenz entscheidend.

Als Portfolio- und Kommunikationsinstrument schafft das 3-Horizonte-Modell Transparenz darüber, woran Teams tatsächlich arbeiten. Es verhindert, dass Innovationsvorhaben vorschnell an Kriterien des Kerngeschäfts gemessen werden und schützt umgekehrt etablierte Produkte vor ungerichteter Experimentierfreude. Damit wird das Modell weniger zum theoretischen Konstrukt als zu einem praktischen Werkzeug: Es verbindet Produktstrategie mit konkreter Produktarbeit und unterstützt nachhaltigen Produkterfolg über mehrere Zeitebenen hinweg.

Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der Produktwerker bereit: „Product Owner im 3-Horizonte-Modell“.


(mai)



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Künstliche Intelligenz

Maximo-Roboter installiert Solarmodule fast doppelt so schnell wie ein Mensch


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein Installationsroboter des US-amerikanischen Solarrobotik-Unternehmens Maximo, ein Tochterunternehmen von AES Corporation, hat zusammen mit Menschen einen 100-MW-Solarpark im Kraftwerksmaßstab auf dem betriebseigenen Gelände von AES in Bellefield im US-Bundesstaat Kalifornien errichtet. Der Roboter installierte dabei Solarmodule mithilfe von Monteuren pro Schichtstunde und Person fast doppelt so schnell, wie Menschen es alleine können.

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Die Installationsroboter von Maximo bewegen sich mittels achträdrigem Kettenantrieb zwischen den einzelnen Solarmodulreihen fort. Ein Roboterarm ergreift jeweils die mitgeführten Solarmodule und platziert sie millimetergenau auf den bereits vormontierten Modul-Halterungen, sodass sie direkt verschraubt werden können. Auch das erledigt der Roboter durch den Einsatz von Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz (KI) selbstständig.

Zur Errichtung des Solarparks verwendete Maximo insgesamt vier Installationsroboter in der dritten Version, die zusammen mit erfahrenen Monteuren die Solarmodule aufbauten. Die kommende Version 4.0, in die auch die Erfahrungen des Feldtests einfließen sollen, befindet sich bereits in der Entwicklung.

Die Teams aus Menschen und Robotern installierten pro Schichtstunde und Person bis zu 24 Solarmodule. Das sei knapp doppelt so schnell, wie menschliche Teams mit herkömmlichen Installationsmethoden schafften, heißt es von Maximo.

Die Roboter wurden mit KI-Technik und -Infrastruktur von Nvidia entwickelt, getestet und optimiert. Zum Einsatz kamen dabei etwa Nvidia Omniverse-Bibliotheken sowie das Simulations-Framework Nvidia Isaac Sim, um Roboterfunktionen in physikbasierten Simulationen vor dem praktischen Einsatz im Feld zu erproben. Maximo schreibt, dass die Kombination aus KI, Bildverarbeitung, Robotik und simulationsgestützter Entwicklung die Entwicklungs- und Validierungszeiten stark verkürzt habe.

Maximo griff zusätzlich auf Amazon Web Services (AWS) für die Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb der KI-gesteuerten Feldsysteme des Roboters zurück, um die Roboterbetriebsdaten zu erfassen, auszuwerten und dessen Leistung zu optimieren.

Für Maximo zeigt der Einsatz von Robotik bei der Solarmodul-Installation, dass Roboter bereits heute beim Aufbau von Solarparks im Kraftwerksmaßstab zuverlässig funktionieren und für Einsparungen durch die hohe Installationsgeschwindigkeit sorgen sowie die Sicherheit für die Monteure erhöhen.

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(olb)



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Künstliche Intelligenz

iX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben


Als zentraler Bestandteil vieler Unternehmensnetzwerke ist das Active Directory (AD) ein beliebtes Ziel für Ransomware und andere Angriffe aus dem Netz. Im iX-Workshop Angriffsziel lokales Active Directory: effiziente Absicherung erfahren Sie, wie Sie Active Directory-Umgebungen wirksam schützen.

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Zunächst lernen Sie die Grundlagen von AD-Objekten und Authentifizierungsprotokollen wie Kerberos und Net-NTLM kennen. Sie erhalten Einblicke in typische Angriffswege – von der Informationssammlung über Fehlkonfigurationen bis zu Techniken wie Pass the Hash, Kerberoasting, Lateral Movement und Delegierungsangriffen. Auch verbundene Dienste wie SQL-Server und Exchange werden betrachtet.

Darauf aufbauend werden konkrete Schutzmaßnahmen vermittelt: das Aufspüren und Beheben von Schwachstellen mit Tools wie PowerView, BloodHound und PingCastle, Härtung durch Rechtevergabe, Tiering, LAPS und Schutz administrativer Konten. Zudem lernen Sie, Angriffe frühzeitig zu erkennen – durch Log- und Auditeinstellungen, zentrale Protokollauswertung, Sicherheitslösungen und Deception-Technologien wie Honeypots.

Dieser Workshop richtet sich an Administrierende, IT-Sicherheitsverantwortliche sowie an Security-Fachleute. Referent des dreitägigen Online-Workshops ist Frank Ully. Als erfahrener Pentester und Security Consultant konzentriert er sich auf relevante Entwicklungen im Bereich der offensiven IT-Sicherheit.

Geht es Ihnen um die Absicherung von Entra ID, Microsofts Active Directory in der Cloud, empfehlen wir Ihnen den Workshop Azure und Entra ID: Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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Tankregel: Preise steigen nur noch einmal am Tag um 12 Uhr


Die neue Tankregel in Deutschland tritt heute in Kraft. Nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, dürfen an Tankstellen die Preise erhöht werden. Preissenkungen sind jederzeit möglich. Hintergrund der Neuregelung ist der Preissprung an der Zapfsäule seit Beginn des Iran-Kriegs. Worum es geht:

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Die schwarz-rote Koalition verspricht sich von der Änderung nach österreichischem Vorbild mehr Verlässlichkeit durch weniger Preiserhöhungen sowie mehr Transparenz. Autofahrerinnen und Autofahrer hätten schon länger kritisiert, dass sich die Preise an den Tankstellen teilweise sehr häufig änderten, hieß es zur Begründung des Gesetzes.

Im Durchschnitt habe eine Tankstelle pro Tag 20 Preisveränderungen gemeldet, in der Spitze seien es 50, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. Dadurch verlören Preisvergleichs-Apps an Bedeutung.

Verstöße gegen das Verbot der mehrmaligen Preiserhöhungen können mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

„Ob die neue Tankregel tatsächlich zu günstigeren Spritpreisen führen wird, ist offen“, sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands. „Die Erfahrung aus unserem Nachbarland zeigt: Kurz nach der Einführung sanken die Kraftstoffpreise in Österreich vorübergehend, pendelten sich aber rasch wieder auf dem gewohnten Niveau ein.“ Mundt schrieb im sozialen Netzwerk LinkedIn: „Eines ist sicher: Wir werden nach aller Voraussicht weniger Preisgezappel sehen. Es wird vielleicht leichter, die niedrigen Preise an einem Tag an der Tankstelle auch zu erwischen. Und das lohnt die Sache doch schon.“

Der ADAC bewertet das Eingreifen der Bundesregierung grundsätzlich positiv – bezweifelt jedoch, dass das Gesetz tatsächlich zu niedrigeren Preisen führt. In Österreich liegt der günstigste Zeitpunkt zum Tanken laut Autoclub nun häufig kurz vor Mittag, zu einem Zeitpunkt, an dem bisher nur wenige Menschen eine Tankstelle ansteuern. „Ob sich die Situation für Verbraucherinnen und Verbraucher verbessert, muss sich daher erst noch zeigen“, sagt eine Sprecherin.

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Nach Einschätzung der ADAC-Fachleute wird das neue System das Preisniveau voraussichtlich nicht senken. „Erwartet werden vor allem Veränderungen im Tagesverlauf der Preise, weniger jedoch beim generellen Niveau“, heißt es in der Münchner ADAC-Zentrale.

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie, der mehrere Mineralölkonzerne zu seinen Mitgliedern zählt, hält nicht viel von dem neuen Modell: „Uns ist keine Untersuchung bekannt, die belegt, dass das neue Preismodell nach österreichischem Vorbild Vorteile für den Verbraucher bieten würde“, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Fuels und Energie widerspricht der Darstellung, hierzulande seien die Tankstellenpreise wegen des Kriegs besonders stark gestiegen. Dies sei längst widerlegt.

Der Interessenverband der Tankstellen bescheinigt der Bundesregierung gute Absichten – und ist ebenso skeptisch wie der ADAC. „In Österreich hat der Preiskampf nicht so stattgefunden, wie man sich das wünscht“, sagt dessen Sprecher Herbert Rabl. Es sei unklar, ob die Mineralölkonzerne in Deutschland den Preiswettbewerb aufnehmen wollten. „Der entscheidende Punkt ist, ob der Markt funktioniert oder nicht. Wenn sich nichts tut, ist der Markt dysfunktional und wir haben ein stillschweigendes Kartell.“

Zum Spritpreispaket der Bundesregierung gehört auch, dass das Kartellamt mehr Befugnisse gegen überhöhte Preise bekommt. Ein entsprechendes Vorgehen aber könnte viel Zeit in Anspruch nehmen.

Am 27. Februar – dem Tag vor dem Kriegsbeginn – kostete ein Liter Super E10 nach Daten des ADAC im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,778 Euro, ein Liter Diesel war mit 1,746 Euro ein wenig günstiger. Seither hat der Dieselpreis Superbenzin überholt. Am Dienstag lagen die morgendlichen Preisspitzen laut Autoclub bei 2,368 Euro, gut ein Drittel teurer. Super E10 hat sich wenig stark verteuert, um etwa ein Fünftel. Bisher wurde Benzin im Laufe eines Tages nach den Höchstpreisen während der morgendlichen Rushhour üblicherweise wieder günstiger.

Die schwarz-rote Koalition prüft weitere Schritte für den Fall, dass der Iran-Krieg länger andauert und die Preise weiter steigen. Nach einer Sitzung der von den Koalitionsfraktionen eingesetzten Arbeitsgruppe am vergangenen Freitag wurden verschiedene Möglichkeiten genannt.

Dazu zählen: eine temporäre Entlastung über die Pendlerpauschale, eine Pauschalentlastung über Daten der Kfz-Steuer, eine befristete Senkung der Energiesteuer und die Senkung der Stromsteuer für alle. Daneben geht es um einen Spritpreisdeckel sowie die Einführung einer „Übergewinnsteuer“ – eine Art Extra-Steuer für kriegsbedingte Profite von Mineralölkonzernen.

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sprach sich gegen staatliche Eingriffe aus. Stattdessen sollte man die höheren Preise wirken lassen, sagte das Mitglied des Konjunktur-Sachverständigenrats im ZDF. Autofahrer müssten selbst entscheiden, „wo ist es wirklich wichtig zu fahren, wo kann ich darauf verzichten, wo kann ich eine Fahrgemeinschaft bilden, wo kann ich vielleicht mal mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren“.


(fpi)



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