Apps & Mobile Entwicklung
Google Chrome: Update schließt zwei gefährliche Sicherheitslücken

Google hat eine neue Version von Chrome veröffentlicht, mit der die Entwickler zwei als hochriskant eingestufte Sicherheitslücken schließen. Nutzern wird dazu geraten, das korrigierte Update schnellstmöglich einzuspielen.
Abgreifen sensibler Daten möglich
Eine der Schwachstellen befindet sich in der quelloffenen PDF-Rendering-Engine PDFium der Anwendung, wodurch mehr Daten in den reservierten Speicherbereich geschrieben werden können als vorgesehen. Durch das Überschreiben zuvor gespeicherter Daten ist es Angreifern möglich, schadhaften Code einzuschleusen und auszuführen. Als Folge können nicht nur sensible Informationen abgegriffen werden, im schlimmsten Fall ist sogar die vollständige Kontrolle über das System möglich.
Die zweite schwerwiegende Sicherheitslücke betrifft erneut die in Chrome eingesetzte Java-Script-Engine V8. Hier besteht die Gefahr, dass durch einen Integer-Überlauf bei Rechenoperationen innerhalb der Engine die Kapazität der verwendeten Datentypen überschritten wird und dies als „Türöffner“ für schwerwiegende Angriffe dienen kann. Auch hier reicht das Gefahrenpotenzial vom Abgreifen sensibler Informationen bis hin zur Übernahme des Systems mittels schadhaften Codes.
Die als mittelschwer eingestufte dritte Schwachstelle betrifft einen Heap-Pufferüberlauf in der Media-Komponente des Browsers.
Update sollte schnellstmöglich eingespielt werden
Wie gewohnt macht Google zu den konkreten Problemen keine näheren Angaben, um Chrome-Nutzern ausreichend Zeit für die Installation des Updates zu geben und potenzielle Angreifer nicht mit zusätzlichen Informationen zu versorgen. Entsprechend wird seitens Google dazu geraten, die korrigierte Browser-Version schnellstmöglich einzuspielen.
Hierfür stellen die Entwickler für Windows und macOS die bereinigte Version 145.0.7632.109/110 bereit, während Linux-Nutzer zur Version 145.0.7632.109 greifen. Für Android steht Version 145.0.7632.109 zur Verfügung, für iOS Version 145.0.7632.108. Bei auf Chromium basierenden Browsern dürfte das Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erscheinen.
Ab sofort verfügbar
Für den Desktop können die korrigierten Chrome-Versionen über die integrierte Update-Funktion installiert werden. Alternativ lassen sich diese wie gewohnt ebenso bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen. Android-Nutzer installieren das Update über den Play Store von Google, iOS-Nutzer über den App Store von Apple.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 145.0.7632.109/110 Deutsch
- Version 146.0.7680.0 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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„RDNA 3.75“ für FSR 4?: „RDNA 4m“ ist vielleicht doch mehr als nur Marketing

Anfang Februar ließen Commits von AMD zur Low Level Virtual Machine (LLVM) aufhorchen, denn mit GFX1170 wurde eine bis dato unbekannte Plattform hinzugefügt. Laut Beschreibung eine APU mit „RDNA 4m“. Reines Marketing? Laut Phoronix deuten weitere Update darauf hin, dass mehr dahinter steckt.
GFX1170 steht RDNA 4 näher als RDNA 3?
So wird es GFX1170 allem Anschein nach möglich sein, bestimmte WMMA- und SWMMAC-Instruktionen auszuführen, die RDNA 3 und RDNA 3.5 nicht, wohl aber RDNA 4 beherrscht und bei Machine-Learning-Workloads genutzt werden könnten. Warum verwundert das? GFX11xx umfasst bis dato nur Architekturen mit einer RDNA-3-iGPU, RDNA 3.5 residiert in der Serie GFX115x und RDNA 4 in der Serie GFX12xx.
Allem Anschein nach stehen sich GFX1170 (RDNA 4m) und GFX12xx (RDNA 4) jedoch näher, als es die Bezeichnung bisher vermuten ließ. Darauf deuten auch weitere Code-Anpassungen hin. Auf Basis der Code-Anpassungen rückt Phoronix von der ursprünglichen Einordnung, „RDNA 4m“ sei vermutlich reines Marketing, ab. Es stecke wohl doch mehr dahinter als gedacht – möglicherweise eine APU ohne echtes RDNA 4, die FSR 4 alias FSR Upscaling AI beherrscht?
Rechtfertigt FSR4 die Bezeichnung RDNA 4m?
Die Bezeichnung einer weiteren angepassten RDNA-3-Architektur mit „RDNA 4m“ wird nichtsdestoweniger auch kritisch betrachtet, RDNA 3.75 wäre schließlich auch noch frei geblieben, lautet ein Kommentar.
Sollte AMD das eine wesentliche Feature, das RDNA 3 und RDNA 3.5 aus Spieler-Sicht aktuell nicht beherrschen, nämlich Upscaling mit AI-Komponente, (FSR 4, seit RedStone FSR Upscaling (AI)), wäre das für viele Endanwender aber in diesem Fall wohl Rechtfertigung genug.
Weiterhin völlig im Dunkeln bleibt, welche APU sich hinter GFX1170 verbergen könnte. Aktuell wird in diesem Jahr mit keiner neuen Generation mehr gerechnet, Ryzen AI 400 ist ein Takt- und Effizienz-Update („Refresh“) von Ryzen AI 300 und Ryzen AI Max 300 soll mit Ryzen AI Max 400 eigentlich dasselbe erfahren.
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Google Pixel 10a vorbestellen: Diese Tarif-Kombos lohnen sich
Mit dem Google Pixel 10a wirft das Unternehmen sein neuestes Mittelklasse-Monster in den Ring. Das Smartphone ist ab sofort zum Vorverkauf freigegeben und schon zeigen sich die ersten spannenden Tarif-Angebote. Hier darf natürlich auch MediaMarkt nicht fehlen.
Das Pixel 10a ist vor allem für Menschen interessant, die von einem älteren Smartphone wechseln möchten. Neben dem langen Update-Versprechen erwartet Euch hier nämlich ein feines Stück Technik, das Ihr jetzt in Verbindung mit verschiedenen Handyverträgen bei MediaMarkt vorbestellen könnt. Zwei davon haben wir uns für Euch herausgesucht und verraten Euch, ob sich das Ganze überhaupt lohnt.

Zum Smartphone möchten wir an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Es ähnelt dem Pixel 9a, das wir bereits getestet haben, in vielen Punkten. Wichtig ist, dass die neuere Variante auf einen verbesserten Prozessor, sowie eine neue Update-Laufzeit setzt. Dementsprechend ist ein Wechsel vom Vorgänger etwas weniger interessant, während Personen, die bisher mit älteren Modellen hantierten, sicherlich glücklich mit dem Google Pixel 10a werden dürften.
Die Handy-Tarife im Vergleich
Bei den Tarifen sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Ihr habt die Wahl aus verschiedenen Tarifmodellen, die in unterschiedlichen Netzen funken. In unsere engere Auswahl haben es sowohl die Vodafone Allnet-Flat als auch der o2 Mobile L Promo-Tarif geschafft.
Ersterer bietet ein Datenvolumen von 50 GB sowie maximal 50 Mbit/s im Download. Gefunkt wird, wer hätte es anders gedacht, im 5G-Netz von Vodafone und auch EU-Roaming ist hier inklusive. Die Kosten liegen hier mit 29,99 Euro monatlich im moderaten Bereich für ein Mittelklasse-Smartphone, allerdings zahlt Ihr einmalig nur 1 Euro für das Pixel 10a. Hinzu kommen die obligatorische Anschlussgebühr über 39,99 Euro sowie 5,95 Euro für den Versand. Bringt Ihr Eure alte Rufnummer mit, gibt’s 50 Euro als Wechselbonus gutgeschrieben.
Habt Ihr jedoch ein Altgerät herumliegen, lohnt sich die o2-Variante deutlich mehr. Hier erwarten Euch nicht nur 100 GB im 5G-Netz des Providers, sondern auch 300 Mbit/s im Download. Dank Grow-Effekt steigt das Datenpaket zudem jährlich um 10 GB. Nutzt Ihr den Ankaufservice, zahlt Ihr 24,99 Euro pro Monat, sowie einmalig 129 Euro für Gerät und Vertrag. Auch hier fallen die bereits genannten Anschlussgebühren und Versandkosten an. Einen Wechselbonus gibt es hier zwar nicht, dafür gibt’s 100 Euro in Form eines Ankaufsbonus zusätzlich zum Wert Eures Altgerätes. Nachfolgend haben wir beide Tarife noch einmal genauer für Euch verglichen.
| Vodafone Allnet Flat | o2 Mobile L Promo | |
|---|---|---|
| Datenvolumen | 50 GB | 100 GB |
| Download-Bandbreite | max. 50 Mbit/s | max. 300 Mbit/s |
| 4G/5G | 5G | 5G |
| Monatliche Kosten | 29,99 € | 24,99 € |
| Einmalige Gerätekosten | 1,00 € | 129,00 € |
| Anschlussgebühr | 39,99 € | 39,99 € |
| Versandkosten | 5,95 € | 5,95 € |
| Besonderheit | Wechselbonus über 50 € | Nur mit Trade-In möglich. Bonus: 100 € |
| Gesamtkosten (24 Monate) | 716,70 € | 674,70 € |
| Effektive Kosten pro Monat | ~ 6,99 € | ~ 5,24 € |
Gibt es kein günstigeres Angebot?
Wie Ihr seht, zahlt Ihr effektiv weniger bei der Trade-in-Variante. Außerdem bekommt Ihr hier den deutlich besseren Tarif geboten. Allerdings müsst Ihr hierfür ein funktionsfähiges Altgerät zur Hand haben. In beiden Fällen zahlt Ihr nur einen minimalen Aufpreis für den Handyvertrag zusätzlich, was die Angebote spannend macht.
Benötigt Ihr nicht gleich 100 GB Datenvolumen, gibt es bei den Trade-in-Angeboten auch eine Telekom-Kombi von freenet, bei der Ihr einmalig sogar nur 101 Euro zahlt und Euch zusätzlich 50 Euro in Form eines Wechselbonus schnappt. Hier kommt Ihr auf effektive Zusatzkosten in Höhe von nur rund 1,99 Euro und seid somit am günstigsten unterwegs. Allerdings erwarten Euch hier auch „nur“ 20 GB Daten, sowie 50 Mbit/s im Download. Es gilt: Günstiger kommt Ihr nicht an entsprechende Tarife, auch wenn Ihr Euch das Pixel 10a einzeln kauft.
Je nachdem, welche der Varianten Euch interessiert, solltet Ihr Euch im Klaren sein, dass die Mindestlaufzeit jeweils 24 Monate beträgt. Zudem handelt es sich um die 128-GB-Variante des Smartphones, das mit einem Vorverkaufspreis über 549 Euro zu Buche schlägt. Habt Ihr also Interesse am Pixel 10a, möchtet aber nicht gleich mehr als 500 Euro auf den Tisch legen, sind die Tarif-Deals von MediaMarkt durchaus spannend.
Was haltet Ihr von den Angeboten? Sind die Tarife interessant für Euch oder kauft Ihr Euch das Gerät lieber ohne einen solchen? Lasst es uns wissen!
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Aus dem Nichts auf Platz 1 – Dieser Actionfilm schlägt sogar Mission: Impossible
Manchmal taucht ein Titel auf, den kaum jemand auf dem Radar hatte, und plötzlich steht er ganz oben. Kein Franchise, kein jahrelanger Hype, keine riesige Marketingwelle. Und doch klicken plötzlich alle auf denselben Film.
Ihr scrollt durch die Netflix-Top-10 und rechnet mit den üblichen Verdächtigen. Großproduktionen, bekannte Reihen, Filme mit etablierten Marken. Doch diesmal steht dort ein Titel, der eher leise gestartet ist. Ein Film, den viele vermutlich nicht einmal wahrgenommen hätten. Und genau der hat es jetzt ganz nach oben geschafft.
Platz 1 – dieser unbekannte Actionfilm erobert Netflix
Seit dem Wochenende thront London Calling auf Platz 1 der Netflix-Filmcharts. Und das sogar vor einem echten Schwergewicht. Selbst Mission: Impossible – Dead Reckoning muss sich mit Rang 2 begnügen, seit dieser Actionfilm die Netflix-Charts stürmte. Solche Überraschungen sind selten. Meist dominieren bekannte Namen die Charts. Doch ab und zu schleicht sich ein Film an die Spitze, der ohne großes Vorabgeräusch gestartet ist. Genau das ist hier passiert.
Ein Killer auf der Flucht
Im Zentrum der Geschichte steht Tommy Ward, gespielt von Josh Duhamel. Ein Auftragskiller, der einen folgenschweren Fehler begeht. Statt eines anonymen Ziels trifft er versehentlich einen Verwandten des größten Gangsterbosses in London. Von diesem Moment an ist klar, dass seine Zeit in Großbritannien abgelaufen ist.
Tommy flieht nach Los Angeles und taucht dort unter. Doch lange will er hier nicht bleiben. Sein Sohn ist noch in der Heimat. Also schließt er einen ungewöhnlichen Deal. Er soll Julian (Jeremy Ray Taylor), den sozial unbeholfenen Sohn seines neuen Arbeitgebers, auf Kurs bringen. Für diese Mission bekommt er eine sichere Rückreise versprochen. Doch was soll schon schiefgehen, wenn ein Killer als Mentor für einen jungen Mann fungiert, der bisher häufiger Opfer als Täter war? Nun, einen kleinen Vorgeschmack auf diese geniale Kombi liefert euch dieser Trailer:
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Action trifft Chaos mit Humor
Was zunächst wie ein klassischer Flucht-Thriller klingt, entwickelt sich schnell zur chaotischen Action-Komödie. Verfolgungsjagden treffen auf peinliche Mentoren-Momente. Knallharte Gangsterlogik kollidiert mit Erziehungsversuchen, die mehr Improvisation als Strategie sind. Der Film setzt weniger auf düstere Ernsthaftigkeit und mehr auf Tempo, Wortwitz und eine gute Portion Selbstironie. Genau diese Mischung scheint zu funktionieren. Statt bleierner Spannung bekommt Ihr leichte Unterhaltung mit ordentlich Schwung, die Eure Mundwinkel hebt, bevor Ihr darüber nachdenkt.
Warum gerade jetzt?
Die Netflix-Top-10 sind oft ein Stimmungsbarometer. Mal dominieren Dramen, mal True Crime, mal große Serienhits. Dass ein vergleichsweise unbekannter Actionfilm die Spitze übernimmt, zeigt, wie sehr sich Sehgewohnheiten verschieben können. Ihr klickt nicht immer nur auf das lauteste Marketing. Manchmal gewinnt der Film, der einfach unterhaltsam ist und im richtigen Moment auftaucht. „London Calling“ ist genau so ein Fall. Kein gigantisches Franchise im Rücken, aber genug Energie, um selbst etablierte Blockbuster zu überholen. Wenn Ihr also wissen wollt, wie ein Auftragskiller zwischen London und Los Angeles in ein Mentor-Abenteuer stolpert, wisst Ihr jetzt, wohin Ihr klicken müsst.
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