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UX/UI & Webdesign

Sportscheck ändert Markenauftritt – Design Tagebuch


Der Sportartikelhändler SportScheck hat seinen Markenauftritt überarbeitet. Im Zuge des Roll-Outs, der sich mittlerweile über viele Monate erstreckt und im Hinblick auf das Store Design noch lange nicht abgeschlossen ist, erhält SportScheck zudem eine komplett neu gestaltete Bildmarke. Flankiert wird das Rebranding von einem Ende letzten Jahres lancierten Image-Spot.

SportScheck ist ein deutscher Sportartikelhändler mit Sitz in München, der 1946 von Otto Scheck gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelte sich vom stationären Fachgeschäft zu einem Omnichannel-Händler mit Filialen und Online-Shop in der DACH-Region. Nach Eigentümerwechseln und der Insolvenz 2023 wurde SportScheck 2024 vom italienischen Sporthändler Cisalfa übernommen und als Teil der Cisalfa-Tochter Sport Voswinkel weitergeführt, verbunden mit Filialschließungen und Stellenabbau. Das Familienunternehmen Cisalfa, Italiens größter Sportfachhändler, betreibt in Italien mehr als 150 Filialen. Über die Töchter Sport Voswinkel (mehr als 50 Filialen) und SportScheck (rund 25 Stores) betreibt Cisalfa in Deutschland etwa 75 Filialen.

Grundlegend modifiziert wurde der Markenauftritt von Sportscheck zuletzt im Jahr 2017 im Rahmen einer strategischen Neupositionierung – damals unter der Beteiligung der Agentur Strichpunkt. 2023 wurde das Markendesign in einem evolutionären Sch…

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.



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Liquid Death x Spotify › PAGE online


Die Lieblingsplaylist für das Leben nach dem Tod: Die Wassermarke Liquid Death und Spotify stellen die »Eternal Playlist Urn«vor.

Liquid Death x Spotify › PAGE online

Liquid Death ist die Marke für durstige Menschen, die sich nicht mit etwas so schnödem und gesundem wie Wasser erwischen lassen wollen, sondern es mögen, wenn es mit einem Hauch von Rock’n’Roll untermalt ist.

Wenn das Wasser in der Dose angeboten wird und das noch in einer, die einen Totenkopf zeigt und das – weit entfernt von jeglichem Blau – in Schwarz, Gold oder Silber.

Da gefällt es natürlich auch, wenn tätowierte Typen für das Wasser Werbung machen und man sich fast vorstellen kann, man hätte ein Bier in der Hand.

Liquid Death killt den Durst, aber spielt mit seinem Namen jetzt noch mal auf andere Weise. Und das gemeinsam mit Spotify und der Idee, Musik in die Urne zu bringen. Und zwar die Lieblingsmusik.

Ewigkeit mit Musik

So kreierten sie eine Urne, formschön und schlicht und weit entfernt vom Liquid-Death-Style. Und mit einem besonderen Design. Denn eingelassen in den Deckel ist ein Bluetooth-Lautsprecher.

In der »Eternal Playlist Urn« schallt dann die eigene Lieblingsplaylist von Spotify – und das bis in die Ewigkeit.

Die Idee sei ihnen gekommen, weil mehr denn je Menschen über Alternativen zum traditionellen Leben nach dem Tod nachdenken, heißt es von Liquid Death – und daran kann man schon sehen, wie ernst das Ganze gemeint ist.

Die Urne selbst steht aber tatsächlich zum Verkauf. Streng limitiert auf 150 Stück und für 495 Dollar das Stück. Und man kann davon ausgehen, dass sie sofort vergriffen waren …

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Markenbindung und was das mit »Bad Bunny« zu tun hat › PAGE online


»Wer in unserer hoch emotionalisierten Zeit relevant bleiben will, muss lernen, Atmosphären und Affekte zu kuratieren, die sich für den Menschen in einem spezifischen Moment schlicht richtig anfühlen«, sagt Bernhard Fischer-Appelt. PAGE hat das Thema Vibe Shift nochmals aufgegriffen – und das ist hochaktuell.

Markenbindung und was das mit »Bad Bunny« zu tun hat › PAGE online
Foto: Bernhard Fischer-Appelt

Die Halbzeit-Show mit Bad Bunny war ein Riesenerfolg, nicht nur musikalisch, sondern auf sehr vielen verschiedenen Ebenen. Das hat auch was mit dem Vibe Shift und Markenbindung zu tun. Denn heute geht es darum, spürbar zu sein, nicht einfach nur stabil.

Wir haben Bernhard Fischer-Appelt, CEO von fischerAppelt, dazu ein paar Fragen gestellt. Inklusive drei Take-aways für Marketing-Manager:innen und Brandingexpert:innen.

PAGE: Was bedeutet »Vibe Shift« im Zusammenhang mit Markenführung und -kommunikation?

Bernhard Fischer-Appelt: Ein Vibe Shift markiert den Übergang von einer Welt der Argumente hin zu einer Welt der Affekte. Das sehen wir in der Politik, in der Gesellschaft, aber auch in der Markenführung: Wir kommunizieren nicht mehr primär über rationale Produktvorteile, sondern über atmosphärische Konsistenz und über die richtige Schwingung. Wir leben in einer »Affektzeit«: Das bedeutet, dass nicht nur Fakten oder Überzeugungen unser Handeln steuern, sondern unmittelbare, körperlich spürbare Emotionen und Stimmungen. In dieser Ära wirken Vibes als »kulturelle Operatoren« – sie sind affektive Sinnschichten, die uns erreichen, noch bevor der Verstand eine Botschaft analysiert hat. Wenn ein Vibe Shift stattfindet, verschiebt sich dieses kollektive Grundgefühl. Für Marken ist das entscheidend, denn der Vibe ist heute das, was sie im Kern zusammenhält – nicht das Versprechen, sondern die Schwingung. Wer also in unserer hoch emotionalisierten Zeit relevant bleiben will, muss lernen, Atmosphären und Affekte zu kuratieren, die sich für den Menschen in einem spezifischen Moment schlicht »richtig anfühlen«.

PAGE: Was ist anders als bei der klassischen Markenbindung?

Bernhard Fischer-Appelt: Die klassische Markenbindung basiert auf Identität und Permanenz: Man kauft eine Marke als Element und Ausdruck eines stabilen Selbstbildes. Heute scheint sich aber etwas zu verschieben. Die Treue weicht einem situativen Mitschwingen. Die Markenführung konstruiert liquide Steuerungssysteme und nicht stabile, ewige Regelwerke. Konsument:innen suchen nicht mehr die lebenslange Bindung, sondern die passende Frequenz für den Moment – wir nennen das »Shop the look« statt »Live the brand«. An die Stelle harter Versprechen treten »Soft Links«: weiche, assoziative Verbindungen, die Marken flexibel machen. Diese Links speisen sich aus der unmittelbaren Gegenwart: Ein Vibe entsteht heute im Zusammenspiel mit globalen Ereignissen – denken Sie an den Super Bowl und seine bombastische Halbzeit-Show mit Bad Bunny: Hier wird nicht einfach nur Musik performt; hier wird ein hochverdichtetes affektives Arrangement erzeugt, das Mode, Lifestyle, soziale Codes und politische Message in Echtzeit synchronisiert. Der Künstler surft voll auf der Frequenz der US-amerikanischen Gegenwart.

»Die Kunst liegt nicht darin, immer freundlich zu sein – sondern spürbar.« Bernhard Fischer-Appelt

PAGE: Welche Take-aways haben Sie für Vibe-Marketing-Manager:innen?

Bernhard Fischer-Appelt: Ich glaube diese drei Punkte sind in der aktuellen Dynamik absolut zentral: »Kuratieren statt kontrollieren«: Du kannst Vibes nicht steuern, aber Räume gestalten, in denen Resonanz entstehen kann. »Ambivalenz zulassen«: Unperfektheit schafft Vertrauen und macht Marken menschlich. »Spürbar statt nur sichtbar«: Vibes entscheiden, ob ein Kontakt wirkt – das reicht vom Sounddesign bis zur Lichtstimmung. Man muss sich als Gastgeber statt Wertordner verstehen. Marken demokratisieren sich heute, indem sie an einem Vibe teilhaben, statt immer den Anspruch zu erheben, ihn allein erzeugen zu müssen.

PAGE: Hat sich in den letzten Monaten durch und mit dem Vibe Sift noch mehr verändert? Gibt es dazu aktuelle Erkenntnisse?

Bernhard Fischer-Appelt: Auf jeden Fall, dass der Vibe kein nettes Extra, sondern ein wichtiger Kompass geworden ist. In einer Welt, in der man sich ständig über Fakten streiten kann, verlassen sich die Menschen auf ihr Bauchgefühl. Wenn sich etwas nicht »echt« anfühlt, ist die Marke sofort raus. Neu ist auch, wie extrem schnelle Vibes sich heute durch Algorithmen verstärken. Ein kleiner Trend oder ein falscher Tonfall kann innerhalb von Stunden ein ganzes Markenimage kippen lassen. Markenführung ist heute also viel mehr »Reaktions-Management«. Wer starr an seinem alten Plan festhält, verliert den Anschluss. Wer aber lernt, die Stimmung im Raum – oder im Netz – richtig zu lesen, gewinnt eine Tiefe und Bindung, die man mit einem Werbebudget gar nicht mehr kaufen kann.

Vielen Dank. 

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Redesign des Daten-Spezialisten Heringer › PAGE online


Wie spannend das Rebranding eines Unternehmens für intelligente Datenlösungen sein kann, zeigt die Agentur Arndtteunissen, die die Arbeit der Data-Spezialisten in ein Erscheinungsbild übersetzt hat, das so flexibel wie packend und lebendig ist.

Redesign des Daten-Spezialisten Heringer › PAGE online

Heringer aus Köln ist auf datenbasierte Unternehmensintelligenz, KI und Data Governance spezialisiert.

Die Schärfung ihres Firmenprofils geht mit einem neuen Erscheinungsbild einher, das die Düsseldorfer Branding Agentur Arndtteunissen gestaltete und dabei ganz auf das setzt, was Heringers Expertise ist: auf Daten.

Und die flackern und flirren, werden zu Mustern und Kompositionen – und zu einem modularen Keyvisual, das sich durch das gesamte neue Erscheinungsbild zieht: mit Quadraten, die verschiedene grafische Strukturen, Zeichen und Fragmente enthalten, Zahlen, Asteriske, Pfeile, Punkte oder Buchstaben.

In der statischen Nutzung, bieten sie eine hohe Flexibilität, können immer neu angeordnet und variiert werden. In der Animation werden sie zu einem lebendigen Ganzen, bei dem sich die einzelnen Module immer neu anordnen und visualisieren, wie aus Komplexität Struktur wird.

Das wird sich besonders auch auf der neuen Website zeigen, auf der das neue Keyvisual gezielt als aktives Element im UI-Design eingesetzt wird:

Alles in Bewegung, alles kombiniert

Gleichzeitig ist das Keyvisual auch live einsetzbar, kann zum Beispiel auf Messen in Echtzeit auf Inhalte reagieren und zum Interagieren mit der Marke anregen.

Begleitet wird das dynamische Keyvisual von einer Wortmarke, die, nachdem die Kreativen das Consulting aus dem Firmennamen gestrichen haben, jetzt schlicht, geschärft und ganz auf den Namen Heringer fokussiert ist.

Umgesetzt wurde sie in der Schrift Season Sans und setzt sich in ihrer Klarheit so präsent wie dezent von dem Keyvisual ab.

Als Bildmarke jedoch nimmt sie dessen modulares Prinzip wieder auf: Ganz auf das H konzentriert, finden sich in ihr nicht nur dessen Farbwelt und Typografie wieder, sondern auch die Quadrate des Keyvisuals.

Ein schöner Kontrast ergibt sich dabei in der Kombination der klaren Linien des H’s und der dynamischen modularen Quadrate, die auch die Bildmarke in Bewegung bringen können.

Komplex & konzentriert

Begleitet wird das neue Corporate Design von dem Claim »Mit Daten zum Erfolg«, der so auf den Punkt ist, wie auch die Farbauswahl.

Die Palette ist dabei ganz reduziert. Sie beschränkt sich auf ein leuchtendes »Electric Blue«, das für »digitale Kompetenz, technologische Präzision und Zukunftsfähigkeit« steht und dabei gleichzeitig auch sehr zeitgemäß wirkt. Begleitet wird es von einem »Binary Black«, einem »Clarity White« und den Grautönen »Cool Gray Dark« und »Cool Gray Light«.

Das Designsystem, das sich aus den verschiedenen Elementen ergibt, ist die Grundlage für sämtliche Anwendungen, analog und digital, von der Geschäftsausstattung über Broschüren und Merchandise zu Messeauftritten, Website und Social Media.

Es fasziniert nicht nur visuell, sondern auch dadurch, dass es von Komplexität und Struktur gleichzeitig erzählt, es in ständiger Bewegung ist, aber dabei immer greifbar und prägnant bleibt.

Dieses Prinzip wird auch den neuen Webauftritt Heringers bestimmen, der Mitte des Jahre online geht und den gleichen Design-Pattern, Komponenten und Interaktionslogiken folgen wird wie die anderen digitalen Auftritte des Unternehmens.

 

 

 

 

 

 

 

 



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