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A-Team-Hommage statt großem Weihnachtsfilm: Edeka setzt zum Fest auf Action und 80er-Nostalgie


Edeka gehörte traditionell zu den Unternehmen, die zu Weihnachten mit einem emotionalen Markenfilm ein werbliches Highlight setzten. Die heute gestartete Weihnachtskampagne rund um das „Edek-A-Team“ baut dagegen lieber auf Action und 80er-Jahre-Nostalgie. Geht hier eine Werbe-Ära zu Ende?

Der Wechsel hatte sich schon letztes Jahr abgezeichnet: 2024 hatte Edeka statt auf Besinnlichkeit und große gesellschaftliche Momente lieber auf Humor gesetzt und den Filialleiter aus der Amazon-Comedy-Serie „Die Discounter“ als Aushilfe in den Edeka-Markt geschickt. Die Kampagne stammte damals auch nicht von Edekas langjähriger Leadagentur Jung von Matt sondern von Wynken Blynken & Nod.
Aber der Traditionsbruch kam bei den Kunden offensichtlich gut an. Dieses Jahr zeichnet wieder Jung von Matt/Spree für die Kampagne verantwortlich, doch auch 2025 hält sich die Besinnlichkeit in Grenzen. Stattdessen reanimiert Edeka den Grundgedanken der 80er-Jahre-Nachmittagsserie „A-Team“ und gründet sein eigenes Edek-A-Team. Denn wenn in der Vorweihnachtszeit der Geschenkestress und die Länge der To-do-Listen wachsen, möchte Edeka ein Team von Spezialisten sein, das sicherstellt, „dass der Plan gelingt“.
In der Kampagne wird allerdings kein Edeka-Mitarbeiter fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt oder muss aus einem Militärgefängnis ausbrechen, um sich für das Edek-A-Team zu qualifizieren. Das Edek-A-Team soll nur den Einsatz aller Edeka-Mitarbeitenden symbolisch verkörpern, die sich das ganze Jahr über mit Leidenschaft und Engagement für ihre Kunden einsetzen. Die Kampagne „Weihnachten für Euch nah“ (Filmproduktion: Lipstick) schlägt dabei ein Erzähltempo und eine Tonalität an, die sich in den kommenden Wochen von dem Mainstream der Weihnachtswerbung deutlich abheben wird.
Aber entscheidender für die neue Strategie dürfte sein, dass Edeka mit diesem Thema einen Stoff hat, der besser auf die Realität einer fragmentierten Medienlandschaft passt, in der höchst unterschiedliche Formatlängen und Erzählkonventionen bedient werden müssen.

Der Spot ist im TV, auf Streaming-Diensten, im Kino und auf Youtube zu sehen. Dazu kommen Außenwerbung und PoS-Marketing in den Edeka-Märkten. Digital wird die Kampagne in Social Media (Facebook, Instagram, TikTok), in der Edeka-App, im Newsletter und auf Edeka.de weitererzählt. In den Edeka-Zeitschriften wie dem Kundenmagazin „Mit Liebe“ gibt es weihnachtliche Rezeptideen und Genussmomente.

Ob zu dem Kampagnenelementen künftig auch noch ein großer Weihnachtsfilm gehören wird, ist zumindest zweifelhaft. Generell ist die Beliebtheit der großen gesellschaftlichen Botschaften zum Jahresende spürbar zurückgegangen. Viele Marketer sehen mittlerweile das Problem, derartige Kampagnen auf eine Weise zu inszenieren, die auch eine differenzierende Markenbotschaft enthält.



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Die 7-Millionen-Euro-Frage: War die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich zu teuer?


Warum wird die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich abgesetzt?

Gut eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf einen Schaffner ist die „Boah, Bahn!“-Kampagne Geschichte. Der Auftritt passe nicht mehr in die Zeit, heißt es als Begründung, während sich in der „Bild“ Politiker über die Kosten der „lustigen Werbeclips“ echauffieren. Wurden die Spots wirklich aus Kostengründen gestoppt?

Die „Boah, Bahn!“-Kampagne stand unter keinem guten Stern. Nur einen Tag, nachdem die Webserie mit Anke Engelke in der Hauptrolle im vergangenen Oktob

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Wenn der größte YouTuber der Welt Fintech für die Gen Z kauft


MrBeast baut sein Imperium weiter aus und steigt jetzt direkt ins Banking für junge Nutzer:innen ein. Doch geht es wirklich um Finanzbildung oder nur um einen cleveren Business Move?

Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, ist längst nicht mehr nur der Typ mit den absurd teuren YouTube Challenges. Mit inzwischen über 466 Millionen Abonnent:innen auf seinem Kanal gilt er als größte Creator-Marke der Plattform – und baut sein Business-Universum weiter aus. Der neueste Schritt: Seine Firma Beast Industries übernimmt das Fintech-Startup Step, eine Banking App speziell für junge Nutzer:innen.


MrBeast-Rekord:

Mit 300 Millionen die meisten Follower auf YouTube


Was Step ist und warum MrBeasts Unternehmen zugreift

Step richtet sich gezielt an Gen-Z-User:innen und zählt laut Unternehmensangaben bereits über sieben Millionen Kund:innen. Die App verspricht Unterstützung beim Sparen, beim Aufbau von Kreditwürdigkeit und beim Einstieg ins Investieren. Zudem konnte Step in der Vergangenheit rund eine halbe Milliarde US-Dollar an Finanzierung einsammeln, mit prominenten Geldgeber:innen wie Charli D’Amelio, Will Smith, Stephen Curry oder The Chainsmokers sowie großen Venture-Firmen und dem Zahlungsunternehmen Stripe.

In einem Post auf der Plattform X begründet MrBeast selbst den Kauf mit einer persönlichen Lücke: Ihm habe früher niemand erklärt, wie Investieren, Kreditaufbau oder Geld-Management funktionieren. Genau dieses Wissen wolle er nun Millionen junger Menschen zugänglich machen. Ein starkes Narrativ und eines, das perfekt zu seiner Community passt.

Gleichzeitig sollte man nüchtern festhalten: Finanz-Apps sind keine Wohlfahrtsprojekte. Sie arbeiten mit Kartenprogrammen, Transaktionsmodellen, Partner:innenschaften und Zusatzangeboten – also mit klaren Monetarisierungsmechaniken. Nutzer:innen lernen dort zwar den Umgang mit Geld, werden aber zugleich in ein Ökosystem geführt, das selbst am Finanzverhalten verdient. Hilfe und Geschäftsmodell schließen sich hier nicht aus, sondern gehen Hand in Hand.

Der Deal zeigt vor allem, wie massiv MrBeasts wirtschaftlicher Einfluss inzwischen geworden ist. Beast Industries ist längst breiter aufgestellt als viele klassische Medienfirmen. Interne Unterlagen, über die US-Medien berichteten, zeigen: Das Schokoladenlabel Feastables soll profitabler sein als sowohl sein YouTube-Kanal als auch seine Prime Video Show Beast Games. Andere Projekte (etwa im Food-Delivery- und Fast-Food-Bereich) liefen dagegen weniger erfolgreich.

Wie sehr MrBeast Aufmerksamkeit in Reichweite und Reichweite in Geschäft verwandeln kann, zeigte sich auch rund um den Super Bowl. Dort koppelte er seine Werbeaktivitäten an ein Gewinnspiel mit extrem hohem Preisgeld. Hierfür produzierte er ein eigenes Werbevideo, welches nur dazu diente, den späteren Super Bowl Spot zu bewerben. Bereits jetzt hat der Clip über 7.515.984 Aufrufe auf YouTube, mit User-Kommentaren wie: „Only Mr. Beast could get me to watch an ad for an ad“.

Du hast den Super Bowl verpasst und willst wissen, welche Ads und Trends dir entgangen sind? Keine Sorge, we’ve got you covered! Schau dir einfach folgenden Artikel an:


OpenAI vs. Anthropic, Bad Bunny vs. Trump und die besten Super Bowl Ads 2026

KI-generierter Roboter mit humanoidem Gesicht und ausgestreckter Hand im Super Bowl-Werbespot „Shake Your Bots Off“ von Svedka.
© Svedka via Canva





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Quadrate-Streit: Ritter Sport setzt Markenrechtssreit um Quadrat-Haferriegel fort


Ritter Sport sieht seinen Markenschutz bedroht

Ritter Sport geht weiter gegen den quadratischen Haferriegel „Monnemer Quadrat Bio“ der Firma Wacker aus Mannheim vor: Das Unternehmen hat Berufung beim Oberlandesgericht Stuttgart eingelegt. Ritter Sport will demnach die Niederlage vor dem Landgericht Stuttgart vom Januar nicht akzeptieren.

Bei der Urteilsverkündung hatte der Vorsitzende Richter Thomas Kochendörfer gesagt: „Wir haben die Klage abgewiesen, weil wir keine Marke

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