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Ab September: WhatsApp streicht Unterstützung für uralte Android-Versionen


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WhatsApp beendet den Support betagter Smartphones, deren Betriebssystem älter als Android 6.0 ist. Sie können den Messenger ab dem 8. September 2026 nur noch verwenden, wenn sie eine ältere App-Version weiter nutzen und Updates unterbinden.

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Das berichtet das unabhängige WhatsApp-Blog WABetaInfo, dem Hinweise von betroffenen Nutzern zugespielt wurden. Auf ihren Smartphones erscheint in WhatsApp ein Hinweisfenster, in dem auf das anstehende Supportende verwiesen wird. Demzufolge wird WhatsApp die Unterstützung für alle Android-Versionen einstellen, die älter als Android 6.0 sind. Das bedeutet, dass Smartphones mit Android 5.0 mit dem Codenamen Lollipop und 5.1 die App nach dem Stichtag nicht mehr nutzen können.

WhatsApp rät betroffenen Nutzerinnen und Nutzern dazu, ihre Chats vor dem Datum zu sichern. Nutzer können ihre Chatverläufe entweder in der Cloud auf Google Drive sichern oder ein lokales Backup auf dem Gerät anlegen, das sich bei Bedarf später manuell auf ein aktuelleres Gerät übertragen lässt.

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Hintergrund dieser Entscheidung von WhatsApp ist offenbar, dass uralte Betriebssysteme die Weiterentwicklung des Messengers ausbremsen würden. Neue Features erfordern bestimmte Mindestanforderungen, zudem benötige „die Unterstützung fortgeschrittener Funktionen“ den Einsatz neuerer Systemfunktionen und verbesserter Leistungsstandards, heißt es.

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Die im September eintretende Mindestanforderung scheint Google-Daten zur Android-Versionsverteilung zufolge nur sehr wenige Nutzer zu betreffen. Den letzten Zahlen vom Dezember 2025 zufolge nutzen etwa 0,4 Prozent die betroffenen Android-Versionen 5.0 und 5.1, die vor über 10 Jahren veröffentlicht wurden. Das älteste noch von WhatsApp unterstützte Android 6.0 ist im Oktober 2015 freigegeben worden.

Laut WABetaInfo seien vor allem Nutzer in Ländern wie Indien, Brasilien, Pakistan sowie Teilen Südostasiens und Afrikas betroffen, wo ältere Smartphones weit verbreitet sind. Glaubt man den Näherungswerten von Statcounter sind die uralten Android-Versionen aber auch dort mittlerweile Mangelware.

Angesichts dessen, dass Android 5.1 schon seit Jahren keinen Support und somit keine Sicherheitsupdates mehr erhält, das System aber zahlreiche bekannte Sicherheitslücken enthält, ist es ein richtiger Schritt des Unternehmens, uralte Zöpfe abzuschneiden. Android-Versionen, die noch aktiv mit Sicherheitspatches versorgt werden, erschweren etwa Angriffe mit dem Ziel des Ausspionierens. Derweil wird im Laufe des Sommers schon Android 17 erwartet.


(afl)



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