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Action AI: Claude Code bekommt Computer Use



Maus, Keyboard, Screen:
Claude bedient jetzt deinen Computer

Pop-up Screen für Claude Computer User, grüner Hintergrund
© Anthropic via Canva

Claude Code verlässt das Terminal: Was jetzt alles automatisiert wird

Neu ist vor allem, dass Claude Code Aufgaben übernimmt, die bisher außerhalb des Terminals lagen. Laut Anthropic kann die KI alles bedienen, was du auf deinem Mac öffnen kannst, also native Apps, lokale Builds oder Tools ohne API oder CLI. Konkret zeigt sich das in typischen Aufgaben, die sonst manuell bearbeitet werden. Claude kann native Apps nicht nur entwickeln, sondern direkt validieren, also Code schreiben, kompilieren, starten und alle Funktionen durchklicken, bevor du sie überhaupt selbst öffnest. Auch End-to-End-UI-Tests laufen ohne Setup, weil die KI sich eigenständig durch Onboarding-Prozesse klickt und jeden Schritt dokumentiert.

Dazu kommt visuelles Debugging. Statt Fehler nur zu beschreiben, reproduziert Claude Code sie selbst, etwa bei Layout-Problemen in kleinen Fenstern, erstellt Screenshots, passt den Code an und überprüft die Lösung direkt. Gleichzeitig lassen sich auch Tools ohne Schnittstelle steuern, etwa Design-Software, Hardware Interfaces oder der iOS-Simulator. Die Interaktion läuft dabei komplett über den Screen. Claude Code sieht, was du siehst, klickt Buttons, tippt Eingaben und erstellt Screenshots. Aktiviert wird das Feature im CLI über den MCP Server mit dem Befehl /mcp.

Wie Claude Code zum steuerbaren Agent wird und Anthropic Risiken minimiert

Computer Use zieht mehrere Schritte in einen durchgehenden Workflow zusammen. Statt zwischen Code, App und Testing zu wechseln, passiert alles in einer Umgebung. Das ist vor allem für Entwickler:innen und Teams relevant, die regelmäßig Builds testen, Bugs reproduzieren oder UI Flows prüfen. Also genau die Aufgaben, die bisher viele manuelle Schritte erfordert haben. Gleichzeitig wird das Feature auch für weniger tech-affine Nutzer:innen interessant, weil komplexe Abläufe in natürlicher Sprache beschrieben werden können, ohne jeden Schritt selbst auszuführen.

Claude Code übernimmt damit erstmals auch die Ausführung und braucht dafür Zugriff auf den Screen und die Eingaben. Apps werden pro Session freigegeben, Anwendungen mit weitreichenden Rechten entsprechend gekennzeichnet. Sicherheitsmechanismen wie Session Locks und ein sofortiger Abbruch bleiben bestehen, dennoch arbeitet die KI nicht mehr isoliert, sondern direkt auf deinem Gerät.

Parallel ergänzt Claude Code neue Steuerungsmöglichkeiten. Über Channels lassen sich laufende Sessions per Telegram oder Discord ansprechen. Aufgaben können unterwegs geschickt und Ergebnisse abgerufen werden, während Claude Code weiterarbeitet. Zusammen mit der ebenfalls noch neueren Remote Control entsteht so ein Setup, bei dem Tasks im Terminal starten, mobil gesteuert und direkt auf dem eigenen Rechner ausgeführt werden. Claude Code entwickelt sich damit vom Coding Tool zu einem steuerbaren System, das sich in bestehende Workflows integriert und Prozesse eigenständig abarbeitet.


AI arbeitet sogar für dich, wenn du läufst:
Claude Code bekommt Fernbedienung

© Anthropic via Canva





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