Apps & Mobile Entwicklung
Adobe Firefly 5: Neue KI-Modelle schneiden Videos und komponieren Musik
Firefly wird zur Adobe Max 2025 zwei Jahre alt. Zum Jubiläum ergänzt Adobe die KI zum Erstellen von Bildern und Videos um Firefly Image 5. Das neue Modell und weitere sollen zusammen das Schneiden von Videos, die Erstellung von lizenzfreier Musik und ebenengenaue Bildbearbeitung beherrschen.
Firefly mit mehr Funktionen im Web
Angetrieben werden die meisten der neuen Funktionen von Adobe Firefly Image 5, dem hauseigenen generativen KI-Modell für die Erstellung von Bildern, das sich entweder direkt über die Website abrufen lässt, oder in den Creative-Cloud-Apps integriert wird. Der Webauftritt bekommt mit den neuen Features eine noch größere Bedeutung, denn der Konzern macht Firefly zum Sammelpunkt von noch mehr Funktionen als zuvor und integriert auch bestehende aus Adobe Express direkt in Firefly.
Zudem werden die bisher nur für Enterprise-Kunden verfügbaren Funktionen wie das simultane Bearbeiten mehrerer Bilder sowie die von Nutzern anpassbaren Firefly-Custom-Modelle demnächst für alle Nutzer zugänglich. Bei letzteren können Nutzer mit eigenen Bildern als Input ein Modell auf einen bestimmten Stil anpassen – Stichwort Corporate Identity. Die Custom-Modelle sind vorerst nur über eine Warteliste zugänglich und bleiben privat, bis der Nutzer sie anderen Anwendern zur Verfügung stellt.
Firefly Image 5 als neues Flaggschiff-Modell
Das neue Modell baut auf den Vorgängern auf und liefert mit vier Megapixeln eine Auflösung von 2.000 × 2.000 Pixeln bei generierten Bildern, was auch schon Firefly 4 erreichte. Gegenüber Journalisten betont Adobe eine „photorealistische Qualität“, wobei damit freilich auch die Konkurrenz wirbt. Für Nutzer im Adobe-Ökosystem soll dennoch mit der neuen Version die Qualität, aber auch die Möglichkeiten, also für welche Zwecke die KI eingesetzt werden kann, gesteigert worden sein.
Firefly Innovations: Künstliche Sprache und Soundtracks
Adobe untermauert letzteren Aspekt vordergründig mit der Vorstellung einiger „Firefly Innovations“. Firefly 5 kann jetzt nicht nur Soundeffekte, sondern ganze Soundtracks und damit lizenzfreie Musik für Videos erstellen. Dafür kann entweder ein Prompt mittels einiger Mausklicks erstellt oder ein Video hochgeladen werden und die KI versucht herauszufinden, welche Stimmung das Video hat.
Neben dem Soundtrack hat Adobe der KI auch beigebracht „lebensecht“ zu sprechen. ComputerBase konnte die Qualität noch nicht verifizieren, der Konzern will Kreativen nun jedoch die Möglichkeit geben authentische Voice-Overs und andere künstliche Sprachaufnahme zu generieren. Wie auch Soundtrack ist Speech über eine öffentliche Beta verfügbar.
Der KI-Cutter kommt
Das neue KI-Modell und die dazugehörige Softwareumgebung ermöglichen auch einen KI-Video-Editor, mit dem Kunden, die KI per Prompt ans Werk lassen können. Damit müssen manche Bearbeitungen nicht mehr per Hand erfolgen, die KI soll Frame-Genau für den Nutzer Hand anlegen können. Firefly soll neben der Erstellung von eigenem generativem Content auch bestehendes (generiertes und nicht-generiertes) Material schneiden können. Anwender erhalten Zugriff auf eine ganze Bibliothek an Inhalten, die sie zuvor erstellt haben. Der Zugriff erfolgt über das Webinterface, jedoch nur für Nutzer, die in die private Beta nächsten Monat eingeladen wurden.
Ebenengenaue Bildbearbeitung per Drag und Drop
Eine weitere „Innovation“: Firefly Image 5 kann Bilder jetzt selbst in Ebenen einteilen und erkennt Objekte, Hintergründe, Vordergründe und damit die Tiefe im Bild. Nutzer können das Bild dann beliebig verändern, etwa einen Stift im Foto verschieben oder einen Monitor entfernen/hinzufügen. Sind auf dem Bild Details eigentlich nicht vorhanden, wird auf generative KI gesetzt, um Objekte zu vervollständigen. Adobe verbindet mit dem „Layered Image editing“ eine ganze Reihe an bekannten Funktionen und bündelt sie in einem Produkt.
Text in Bildern editieren
Gezeigt hat Adobe auch, wie KI Text in einem Bild erkennt und diesen dann zur Bearbeitung aktiviert. Mittels generativer KI hat der Konzern etwa den Text in Graffiti an einer Mauer bearbeitet. Auch wenn auf den zweiten Blick die von der KI gewählte Schriftart nicht identisch war, war sie relativ ähnlich. Dort, wo durch den neuen Text nun kein Graffiti mehr ist, wurden die Ziegel der Mauer ebenfalls nachgefüllt. Viele Funktionen sollen demnächst mit Warteliste oder direkt als öffentliche Beta starten. Die Zugänge sollen aber demnächst ausgebaut werden und mehr Nutzer sollen Zugriff erhalten. Qualität und Zuverlässigkeit könnten sich daher im Laufe der Zeit noch (positiv) ändern. Der Zugriff erfolgt über Firefly Boards.
Mehr Kooperationen mit Drittanbietern
Künftig will Adobe eine bestimmte Auswahl an Funktionen auch über ChatGPT anbieten, Firefly damit also auch indirekt in Produkte von Drittanbietern bringen. Doch auch eigene Produkte wie Photoshop oder Express werden mit neuen, dedizierten KI-Funktionen ausgestattet und erhalten natürlich Zugriff auf Firefly 5 für bestehende Features.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel auf einem Event von Adobe in den USA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und Hotelübernachtungen wurden von Adobe getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht.
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Exceria Pro G2: Kioxia bringt schnelle SDXC-Speicherkarten für 8K-Videos
Primär für 8K-Videoaufnahmen hat Kioxia zwei neue SDXC-Speicherkarten vorgesehen. Die Exceria Pro G2 V90 tritt in der höchsten Geschwindigkeitsklasse mit mindestens 90 MB/s bis zu 300 MB/s Schreibgeschwindigkeit an. Bei der Exceria Pro G2 V60 wird mit mindestens 60 MB/s und maximal 250 MB/s geschrieben.
Exceria Pro G2 V90
Bei der Exceria Pro G2 V90 reizt Kioxia die UHS-II-Schnittstelle praktisch aus. Versprochen werden bis zu 310 MB/s beim Lesen und maximal 300 MB/s beim Schreiben für das Modell mit 512 GB. Wie üblich sind das die vom Hersteller in eigenen Tests erzielten Maximalwerte. In Fußnoten weist Kioxia darauf hin, dass die Geschwindigkeit je nach Gerät, in dem die Speicherkarte eingesetzt wird, und auch je nach Dateigröße variieren kann.
Garantiert wird wiederum durch das offizielle V90-Logo der SD Association, dass die sequenzielle Schreibrate mindestens 90 MB/s erreicht. Damit sollen auch 8K-Videoaufnahmen mit 60 oder sogar 120 Bildern pro Sekunde möglich sein. Kioxia spricht damit vor allem professionelle Filmemacher an.
Die Serie wird mit Speicherkapazitäten von 64 GB, 128 GB, 256 GB und 512 GB angeboten. Die Varianten mit 64 GB bis 256 GB schreiben mit bis zu 295 MB/s etwas langsamer, sollen aber lesend auch 310 MB/s erreichen.
Exceria Pro G2 V60
Etwas weniger Leistung zum kleineren Preis liefert die Exceria Pro G2 V60. In dieser Serie gibt es maximal 300 MB/s lesend und 250 MB/s schreibend für die Modelle mit 256 GB und 512 GB. Die kleinste Variante bildet hier das 128-GB-Modell, das noch mit bis zu 170 MB/s schreibt. Die garantierte Mindestschreibrate liegt allerdings bei nur 60 MB/s wie die Video Speed Class V60 verrät. Dennoch empfiehlt Kioxia auch diese Serie für 8K-Videos.
Laut Kioxia kommen die mit jeweils 5 Jahren Garantie versehenen SDXC-Speicherkarten im Laufe des ersten Quartals 2026 auf den Markt. Preise liegen allerdings noch nicht vor. Es ist aber davon auszugehen, dass sich diese nahe an Konkurrenzprodukten wie Lexar Professional 2000x Gold oder Sandisk Extreme Pro orientieren.
Auch SD-Karten sind teurer geworden
Generell sind auch Speicherkarten durch die globalen Engpässe bei NAND-Flash-Speicher deutlich teurer geworden. Eine Sandisk Extreme Pro SDXC 128 GB mit 300 MB/s und V90-Klasse kostete im Oktober noch rund 125 Euro und liegt jetzt bei fast 150 Euro.
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Profi Akku-Werkzeug für unter 20 Euro? Lidl halbiert die Preise
Gutes Werkzeug muss teuer sein? Dass dies nicht unbedingt stimmen muss, zeigt derzeit Lidl. Der Discounter halbiert aktuell die Preise zweier Parkside Performance Werkzeuge. Ein Akku-Bohrschrauber kostet so nur noch 17,99 Euro.
Wer glaubt, dass günstiges Parkside-Werkzeug bei Lidl schlecht sein muss, liegt weit daneben. So vergab etwa die Stiftung Warentest einem Parkside Performance Akku-Bohrschrauber die Note 1,9 (zur Stiftung Warentest), wodurch sich das Gerät sogar vor Marken wie Bosch oder Makita positionieren konnte. Jetzt verkauft Lidl einen anderen Bohrschrauber der Serie schon für nur 17,99 Euro.
Das bietet der preiswerte Akku-Bohrschrauber
Der Parkside Performance 12 V Akku-Bohrschrauber PBSPA 12 D4 für 17,99 Euro bietet ein 2-Gang-Getriebe mit einer stufenlos steuerbaren Drehzahl von bis zu 1.750 U/min sowie ein maximales Drehmoment von 35 Nm. Im Alltag heißt das: Mit dem kabellosen Werkzeug kann man problemlos Schraub- und Bohrarbeiten in Holz, Metall und Kunststoff erledigen. Zwischen der Bohr- und Schraubfunktion lässt sich dabei fix sowie ohne Werkzeug wechseln.
Der Akku-Bohrschrauber verfügt zudem über ein metallisches Schnellspannbohrfutter (0,8–10 mm) und besitzt einen integrierten Magnetbithalter in der Spindel. Ebenfalls praktisch: Dank einer integrierten LED-Arbeitsleuchte kann man selbst an schlecht ausgeleuchteten Stellen gut arbeiten. Und natürlich dürfen auch die typische Softgrip-Ausstattung sowie eine praktische Aufbewahrungstasche nicht fehlen.
Das Akku-Werkzeug scheint bei den Käufern gut anzukommen. Durchschnittlich 4,7/5 Sterne konnte es im Lidl Onlineshop bei den Rezensionen ergattern. Jetzt für nur 17,99 Euro ist es also wirklich ein Preis-Leistungs-Tipp für jeden Heimwerker.
Mit 52 Prozent Rabatt bei Lidl: Jetzt für nur noch 17,99 Euro
Beachtlich ist all das vor allem mit Blick auf den Preis. Lidl streicht derzeit 52 Prozent vom UVP und verkauft den Akku-Bohrschrauber so für nur noch 17,99 Euro. Es kommen noch 5,95 Euro für den Versand dazu. Besonders krass ist der Preis im direkten Vergleich: Ein Bosch Akku-Bohrschrauber mit 12 V, 30 Nm und 1.300 U/min kostet bei Amazon derzeit über 57 Euro. Für den Preis könnt Ihr Euch ganze drei der Parkside Performance Geräte holen!
Wichtig: Im Lieferumfang für 17,99 Euro ist kein passender Akku enthalten. Solltet Ihr bereits einen 12-V-Akku der Parkside-Reihe besitzen, könnt Ihr den natürlich verwenden. Alternativ kostet ein neuer Akku mit 2 Ah und Ladegerät derzeit 19,99 Euro bei Lidl.
Weitere Werkzeug-Deals beim Discounter
Der Bohrschrauber ist dabei nicht das einzige Parkside Performance Gerät, welches derzeit im Preis halbiert wird. So kostet eine 12 V Akku-Handkreissäge dank 50 Prozent Rabatt jetzt nur noch 22,99 Euro. Auch hier ist der Akku allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und muss zusätzlich erworben werden.
Und auch weitere Heimwerker-Produkte sind bei Lidl momentan im großen Wintersale günstiger zu haben. Von Zubehör und Arbeitskleidung bis hin zu Geräten wie einer Benzin-Kettensäge ist hier einiges dabei.
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Metas KI-Ambitionen: 115 bis 135 Milliarden US-Dollar Investitionen im Jahr 2026

Nach einem sehr guten vierten Quartal, in dem Meta die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertreffen konnten, lassen sich Investoren auch von Plänen, im Jahr 2026 sage und schreibe zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar in KI zu investieren, nicht beunruhigen. Die Aktie stieg am Tag nach der Bekanntgabe der Zahlen deutlich.
Stabile Zahlen überzeugen Investoren
Meta hat im vierten Quartal 2025 den Umsatz um 24 Prozent von 48,4 Milliarden US-Dollar auf 59,9 Milliarden US-Dollar steigern können, der Gewinn stieg um 9 Prozent von 8,02 Milliarden US-Dollar auf 8,88 Milliarden US-Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Mit diesen Zahlen im Rücken konnte Mark Zuckerberg die Investoren beruhigen und die Bedenken gegenüber den geplanten Investitionen im KI-Sektor mildern.
Meta plant 2026 zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar für den Bereich Künstliche Intelligenz aufzuwenden und wird damit die Investitionen gegenüber 2025 fast verdoppeln. Meta holt damit zu Microsoft auf, die im vierten Quartal 2025 37,5 Milliarden US-Dollar investiert haben.
Umsatz durch Rechenleistung
Mit den geplanten enormen Investitionen bläst Meta ins selbe Horn wie zuletzt OpenAI. Der Konzern hatte erklärt, der Umsatz werde in Zukunft einzig und allein durch zu wenig Rechenkapazität gebremst werden können. Oder anders gesagt: Soll viel Geld umgesetzt werden, muss viel Rechenleistung vorhanden sein. Also investiert auch Meta gigantische Summen.
Mark Zuckerberg hatte dabei bereits im Jahr 2024 mögliche Einnahmequellen für KI-Tools aufgeführt, darunter auch Werbeeinnahmen, die die primäre Einnahmequelle für Meta sind.
Die umfangreichen Investitionen sollen dazu dienen, das Werbegeschäft zu verbessern und den KI-Entwicklern entsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen. Den Investoren wird dabei versichert, dass im Lauf des Jahres neue KI-Produkte auf den Markt zu bringen, was für Mark Zuckerberg eine gewisse Wichtigkeit besitzt. Mark Zuckerberg betont dabei auch die Wichtigkeit der Investition in den KI-Sektor und dass man die Zukunft mitgestalten möchte.
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