Künstliche Intelligenz

Akko Dash Ultra im Test: 43 g leichte kabellose Gaming-Maus für kleine Hände


Mit 43 g ist die kompakte Akko Dash Ultra kaum in der Hand zu spüren. Beim Spielen überzeugt sie mit 8000-Hz-Abtastrate und präzisen Klicks dafür umso mehr.

Die Akko Dash Ultra ist nicht nur ziemlich leicht, sondern dank ihres Formfaktors besonders für kleine bis mittelgroße Hände geeignet. Als symmetrische Top-Gaming-Maus für Rechtshänder bietet sie ein schlichtes, vertrautes Design und ist zudem bestens ausgestattet, um präzise und schnell zu reagieren.

Optische Switches und ein Sensor, der eine bis zu 8000 Hz hohe Abtastrate ermöglicht, machen sie auch für kompetitive Spieler interessant. Wie sich die Gaming-Maus tatsächlich im Einsatz schlägt, zeigen wir im Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang

Zusätzlich zur Maus gibt es ein USB-A-zu-USB-C-Verbindungskabel, einen 2,4-GHz-Funk-Receiver inklusive Extension-Adapter. Außerdem liegen noch mehrere Grip-Tapes bei sowie ein paar zusätzliche Maus-Skates. Außergewöhnlich ist hier, dass Akko noch drei Sets à 20 Skate-Dots mitliefert. Jedes Set (Weiß, Grau und Rot) hat eine andere Beschaffenheit und somit unterschiedliche Reibungsstärken. Wer möchte, kann sich so das Maushandling anpassen, indem er die Punkte auf die Maus-Skates klebt. Für die Einrichtung der Peripherie liegt noch eine Betriebsanleitung bei.

Design

Die Dash Ultra gibt es in Schwarz oder Weiß. Unser Testmodell kommt in Schwarz und bringt etwa 43 g auf die Waage. Die Bauform der Maus ist formal symmetrisch, allerdings ist sie nur für Rechtshänder geeignet, da die zwei seitlichen Buttons auf der linken Seite der Dash Ultra platziert sind. Sie misst 117,6 × 60,9 × 37,1 mm und wird von Akko für Hände mit einer Länge von maximal 17,5 cm empfohlen.

Die Oberfläche hat ein mattes Finish, mit Ausnahme des spiegelnden Kunststoffelements. Dieses flankiert das Mausrad. Über dem Mausrad ruht eine LED, die für Statusmeldungen der Maus zuständig ist. Die Unterseite der Peripherie ist teilweise offen und erlaubt einen Blick auf die Platine des Nagers. Zusätzlich zum Verbindungsmodusschalter befindet sich hier noch der Bluetooth-Pairing-Button. Der USB-C-Port der Maus befindet sich vorn an der Schnauze, wodurch man sie problemlos während des Aufladens weiterverwenden kann.

Das Design ist schlicht, die Verarbeitung einwandfrei. Die Dash Ultra ist ausgesprochen leicht, fühlt sich aber nicht billig an, da alles fest sitzt und die Maus sauber verarbeitet ist.

Einrichtung & Software

Die Erstinbetriebnahme klappt problemlos, die Maus und der Funk-Receiver werden von unserem Windows-11-PC nach der Einrichtung sofort erkannt. Die Verbindung zwischen Maus und Funk-Receiver gelingt ebenso reibungslos.

Der Verlängerungsadapter für den Funk-Receiver hat allerdings ein Problem. In unserem Fall lag ein Wackelkontakt vor. Ist der Dongle mit dem Adapter verbunden, reichen bereits kleinste Bewegungen des Kabels, um die Verbindung zu unterbrechen. Direkt am USB-Port des PCs angeschlossen, funktioniert der Receiver jedoch einwandfrei. Ob das ein genereller Konstruktionsfehler ist oder wir nur ein Montagsmodell erwischt haben, ist unklar.

Mit dem Akko Gaming Hub konfiguriert man die Peripherie und aktualisiert deren Firmware. Die App bietet Möglichkeiten, die Tasten der Maus mit anderen Funktionen zu belegen, die Leistung der Dash Ultra zu konfigurieren und hat einen Makro-Editor an Bord. Dass die Software noch das ein oder andere Update vertragen könnte, kristallisiert sich für uns schnell heraus: Beim Versuch, die Funktion „DPI verringern“ auf eine der beiden seitlichen Tasten zu legen, stürzt beim anschließenden Drücken der Taste jedes Mal die Maus ab. Das ist aber tatsächlich die einzige Funktion, bei der das passiert.

Insgesamt acht verschiedene DPI-Profile gibt es, deren Werte man wahlweise sogar in Einer-Schritten verändern kann. 100 DPI sind hierbei der niedrigste und 42.000 DPI der höchste Wert – was sehr hoch ist. Da ein physischer DPI-Schalter an der Maus fehlt, kann man den Quick-DPI-Switch per Software hinzuschalten. Durch gleichzeitiges Drücken der linken, rechten und mittleren Maustaste für drei Sekunden wechselt das DPI-Profil dann in ein höheres. Das Ganze ist äußerst umständlich, auf Dauer wechselt man das am besten manuell über die Software.

Bis auf 8000 Hz lässt sich die Abtastrate der Dash Ultra hochschrauben und mit den üblichen Abständen auf bis zu 125 Hz heruntersetzen. Den Debounce Delay kann man bei 8000 Hz sogar auf 0,125 ms heruntersetzen und generell auf bis zu 24 ms erhöhen. Die Verzögerung soll vor allem verhindern, dass ungewollte Doppelklicks entstehen. Je niedriger die Verzögerung eingestellt ist, desto schneller werden Klicks hintereinander registriert.

Standard-Features wie Motion Sync, Ripple Control und Angle Snapping stehen ebenfalls zur Verfügung. Für die Lift-Off-Distance wählt man zwischen 0,7 mm, 1 mm und 2 mm. Die Funktion ist vor allem für diejenigen interessant, die ihre Maus regelmäßig zum Bewegen hochheben, anstatt sie durchgehend über das Mauspad zu fahren.

Bedienbarkeit

Mit etwa 20 cm Länge befindet sich unsere Hand jenseits der empfohlenen Maximalgröße von 17,5 cm. Im Alltag kommen wir mit der Maus im Fingerspitzengriff trotzdem problemlos zurecht. Um sie bequem mit dem Handflächengriff zu nutzen, ist sie aber definitiv zu klein für uns.

Die Klicks fühlen sich sehr weich an, was nicht zuletzt den Omron-Optical-Switches zu verdanken ist, die in der Dash Ultra verbaut sind. In Kombination mit dem Pixart-PAW3950-Sensor der Maus liefern sie beim Zocken präzise und schnelle Aktivierungen. Persönlich bevorzugen wir Klicks, die etwas mehr Betätigungskraft benötigen, das ist aber immer Geschmackssache. Fest steht, dass sich die Dash Ultra hier mit ihren 8000 Hz sowohl kabellos als auch kabelgebunden im Einsatz für uns bewährt hat.

Auch ohne das optionale Grip-Tape liegt sie sicher in der Hand und dank des geringen Gewichts treten selbst nach mehreren Stunden des Overwatch-Competitive-Grinds keinerlei Ermüdungserscheinungen auf. Der 300-mAh-Akku spielt hier ebenfalls mit: Er liefert der Maus genügend Strom, um mehrere Tage mit ihr zocken zu können. In unserem Testzeitraum verwenden wir die Dash Ultra sowohl tagsüber für die Arbeit (4000 Hz) als auch am Abend zum Spielen (8000 Hz) und kommen so im Schnitt auf etwas weniger als drei Tage, bevor wir sie bei 20 Prozent ans Ladekabel hängen.

Wer hier für die Arbeit auf die deutlich sinnvolleren stromsparenden 1000 Hz geht oder die Dash Ultra generell nur daheim zum Zocken verwendet, holt noch mehr Laufzeit pro Ladung heraus.

Preis

Die Akko Dash Ultra mit Omron-Optical-Switches kostet derzeit sowohl in Weiß als auch in Schwarz etwa 71 Euro. Wer sich hingegen für die hauseigenen Akko-Custom-Optical-Switches entscheidet, bekommt die Maus bereits für 64 Euro.

Fazit

Mit der Akko Dash Ultra bekommt man eine kompetente Gaming-Maus, die auf dem Mauspad mit präzisen Klicks, einem leichten Gewicht und ausdauerndem Akku überzeugen kann. Aufgrund ihrer Größe ist die symmetrische Maus am ehesten für kleine bis mittelgroße Hände geeignet. Beim Spielen macht sie eine gute Figur und überzeugt mit Präzision und Reaktionsschnelligkeit.

Getrübt wird das Ganze leider durch den Erweiterungsadapter mit Wackelkontakt. Hier wünschen wir uns definitiv eine bessere Qualitätskontrolle. Ist der Funkdongle direkt am USB-Port des PCs angeschlossen, funktioniert die Maus jedoch einwandfrei. Ein Update der Software ist ebenfalls nötig, da wir es während unseres Tests geschafft haben, durch eine Veränderung der Tastenbelegung (DPI-verringern-Funktion) die Maus zum Abstürzen zu bringen.

Die Akko Dash Ultra liefert eine gute Performance, zeigt bei der Qualitätskontrolle und der Software aber noch Verbesserungspotenzial. Insgesamt bietet sie dennoch ein stimmiges Gesamtpaket für preisbewusste Spieler.



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