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Künstliche Intelligenz

Alles Wichtige von der größten Technikmesse | c’t 3003


Ja, es war wieder viel Unnützes zu sehen auf der CES 2026 in Las Vegas – aber auch nicht nur. c’t 3003 hat sich die Technik-Rosinen herausgepickt.

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(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guckt mal hier, das sind die aufregendsten Sachen der CES 2026. Das ist die größte Tech-Messe der Welt und die findet gerade in Las Vegas statt: Lego mit Soundeffekten, Computer in der Tastatur, Roboter, die Waschmaschinen ausräumen. Wir haben die spannendsten Sachen rausgesucht, und das, indem wir einfach geguckt haben, was bei uns ganz persönlich den größten Haben-Will-Reflex ausgelöst hat. Ja gut, oder was wir am peinlichsten fanden. Bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, Hui! Liebe Internet-Surfer, Hui! Herzlich willkommen hier bei…

Wir hören immer wieder, dass viele von euch weg wollen von den ganzen Cloud-Anbietern in den USA. Und da kommt unser Sponsor ins Spiel. Das ist nämlich Internxt aus Valencia in Spanien. Die bieten einen Open-Source-Cloud-Speicherdienst an, der den Fokus auf Datenschutz und Sicherheit legt. Internxt verspricht Zero-Knowledge-Verschlüsselung und Post-Quanten-Kryptographie. Die Komponenten liegen hier alle auf GitHub, ihr könnt also genau nachschauen, was da so passiert. Und was außerdem besonders ist: Ihr müsst kein Abo abschließen, sondern Internxt bietet auf Wunsch auch einen Einmalkauf an, also quasi ein lebenslanges Abo. Außerdem gibt’s VPN, Anti-Viren-Software und Cleaner obendrauf. Die Clients gibt’s für Windows, Mac und natürlich auch für Linux. Mit dem Code CT3003 gibt es 87 % Rabatt und das ist deutlich mehr als der Standardrabatt auf der Website. Link ist in der Beschreibung. Werbung Ende.

Ja, den inoffiziellen c’t 3003 Hype-Pokal bekommt auf jeden Fall Lego, die einen Legostein vorgestellt haben. Ja, der sieht aus wie der ikonische 4×2-Lego-Standardstein, aber drin ist Hightech. Und Lego feuert wirklich PR-mäßig aus allen Rohren. Seit über zehn Jahren sei das Ding in der Entwicklung, 25 Patente seien angemeldet worden. Alles nur für die neue Smart-Play-Serie von Lego, beziehungsweise für diesen einen Lego-Stein.

Ja, und da drin stecken ein Akku, mehrere RGB-LEDs, Soundchip, Lautsprecher, Mikrofon und das eigens entwickelte Neighbor Position Measurement System, NPM. Das arbeitet mit Kupferspulen, also Nahfeldfunk, und kann damit spezielle Lego-Minifiguren und die neuen SmartTag-Lego-Teile im Raum lokalisieren, also relativ zum Smart Brick. Der Smart Brick ist quasi die Schaltzentrale. Aber damit das Ganze Spaß macht, braucht man nicht nur den Smart Brick, sondern auch diese zwei weiteren Lego-Elemente, die die Smart Tags und/oder so eine Minifigur mit Spule drin.

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Kleines Beispiel: Ihr baut so einen Hubschrauber, in dem ein 4×2 Smart Brick drin steckt, und dann passiert erstmal noch gar nichts. Aber sobald ihr dann das entsprechend vorbereitete Smart Tag mit einbaut, dann weiß der Smart Brick: Aha, ich bin ein Hubschrauber, also mache ich Hubschrauber-Geräusche und blinke vielleicht so ein bisschen rum. Hält man den Hubschrauber auf den Kopf, merkt der Smart Brick das und kann entsprechende „Ich stürze gleich ab“-Geräusche machen und, ja, was weiß ich, rot leuchten. Kommt man dann auch noch so einer Minifigur nahe, könnte dann sowas ertönen wie: „Oh nein, bitte mir nicht auf den Kopf fliegen.“ Aber es kommt nicht aus der Minifigur, sondern aus dem Smart Brick-Lautsprecher, weil Smart Tag und Minifig passiv arbeiten, also nur eine Spule drin haben und keinen Akku und keinen Lautsprecher. Die ganze aktive Technik steckt also im Smart Brick.

Was ich wirklich gut finde daran: Man muss den Kram nicht mit einer Smartphone-App oder so koppeln, sondern das soll alles autark out of the box funktionieren. Man kann die Smart Bricks über Bluetooth updaten – das muss man ja können, wenn man einen Smart Brick von 2026 hat und den mit einem Set von 2028 benutzen will, dann kann der alte Smart Brick das ja gar nicht wissen. Also muss er geupdatet werden. Der Brick muss ja irgendwie die Sound-Samples und solche Sachen herbekommen.

Übrigens sagt Lego, dass man zurzeit noch nicht selber irgendwelche Sachen programmieren oder Sprach-Samples einsprechen kann. Lego schließt aber nicht aus, dass sie das in Zukunft machen wollen. Ach so, ja klar: Und den Smart Brick muss man natürlich laden. Das geht aber auch induktiv. Das heißt, man muss kein Kabel reinstecken, sondern hat eine kleine Ladestation und stellt die Smart Bricks da drauf oder den Smart Brick. Was ich ganz gut finde: Lego sagt tatsächlich, dass das auch noch klappen soll, wenn der Stein jahrelang irgendwo rumgelegen hat. Das ist ja sonst oft ein Problem mit Akkus, also Tiefentladung und so. Also daran ist gedacht.

Lego sagt auch, dass das eingebaute Mikrofon nicht irgendwie zum Abhören missbraucht werden kann, sondern nur dazu dient, mit Klopfen oder so irgendwelche Funktionen auszulösen. Na ja, also wollen wir mal abwarten, was der CCC so macht, wenn er das Teil in die Finger bekommt.

Ja, apropos in die Finger bekommen: Das geht am 1. März. Dann sollen die ersten Sets in den Handel kommen. Man kann die ab dem 9. Januar auch sogar vorbestellen, die Dinger. Ach so, welche Dinger überhaupt? Ja, die ersten Sets, die da kommen mit dieser Smart Play Technik, das sind alle Star-Wars-Sets. Das preisgünstigste ist Darth Vaders TIE Fighter. Der kostet 69,99 Euro. Da sind 473 Teile drin, davon ein Smart Brick und eine Smart-Play-kompatible Minifigur.

Also, ich muss sagen: Von den Sachen, die ich weiß und die ich gesehen habe, hätte ich direkt Lust, damit zu spielen. Aber 70 Euro sind natürlich auch schon heftig. Und ich muss sagen, so richtig kann ich es mir noch nicht vorstellen, wie toll das ist, oder ob das einfach nur so ein Effekt ist, den man nach zehn Sekunden schon durch hat. Muss ich mir wirklich angucken? Will ich mir auch angucken? Testen wir vielleicht sogar hier bei 3003. Mal sehen.

Aber richtige Computertechnik gab es natürlich auch auf der CES. Sehr interessant fanden wir das HP Elite Board G1A. Diese kleine Tastatur sieht auf den ersten Blick super unspannend aus, ist sie aber nicht, denn da steckt ein kompletter PC drin. Ein mobiler x86-Rechner, den man per USB-C an Bildschirme anschließen kann. Laut HP soll sich der Tastatur-PC besonders für Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitsplätzen eignen. An denen muss dann halt nur ein Bildschirm und eine Maus stehen. Das Ding zu transportieren sollte auch echt easy sein, weil mit 726 Gramm ist die Tastatur einfach nur ein bisschen schwerer als ein Steam Deck. Drinnen stecken Ryzen AI 300 Prozessor mit bis zu 8 Kernen, maximal 2 TB SSD-Speicher und bis zu 64 GB RAM.

Falls euch das Prinzip bekannt vorkommt: Ja, so was gibt es schon mit Raspis, zum Beispiel hier mit dem Raspi 400 oder auch neuerdings mit dem Raspi 500, die aber deutlich weniger Leistung haben als das Teil jetzt von HP. Was es denn kosten soll, hat HP bisher noch nicht gesagt, nur dass es wohl im März rauskommen soll.

Und dann gab es auch noch neue Prozessoren, zum Beispiel von Intel, die endlich den Panther aus dem Sack gelassen haben. Die Panther-Lake-Architektur, die offiziell Core Ultra 300 heißt, ist für Notebooks und – Achtung – für Gaming-Handhelds gedacht. Und da hat Intel tatsächlich schon Acer, MSI und GPD genannt, die allesamt solche tragbaren Spielkonsolen rausbringen wollen. Warum? Das ist nämlich das Besondere an den Panther-Lake-Chips: die integrierte B390-Grafikeinheit. Die ist ziemlich schnell, laut Intel bis zu 77 % schneller als der eigene Lunar Lake-Vorgänger und bis zu 73 % schneller als ein AMD Ryzen AI9 HX370 mit Radeon 890M.

Dafür haben allerdings die Panther-Lake-Chips eine höhere minimale Leistungsaufnahme. Die liegt jetzt bei 25 Watt, vorher gab es auch 15-Watt-Chips. Dafür sinkt aber die maximale Leistungsaufnahme auf standardmäßig 65 Watt und die Effizienz bei geringer Last steigt. Intel sagt zum Beispiel, dass das Lenovo IdeaPad mit dem neuen Topmodell Core Ultra X 9 388H beim Netflix-Streaming sage und schreibe 27 Stunden durchhält. Das ist schon ein ziemlich guter Wert.

Die CES war immer schon voller Roboter, dieses Jahr aber wirklich besonders krass. Und ja, klar, Roboter sind cool und manchmal süß und machen sich auch auf so einer Keynote-Bühne gut, aber es ist auch klar, dass das in den meisten Fällen eben Dekoration ist oder irgendwelche Visionen und keine wirklichen Produkte. So leider auch Cloyd von LG, den man auf der CES sehen konnte, wie er kocht und Wäsche faltet. Aber wenn ihr euch so Hoffnungen macht wie ich, müsst ihr nicht, weil das dauert noch, wenn das Ding denn überhaupt so kommt, wie es da zu sehen war.

Der LG-Konkurrent Samsung hat 2020 ja den Kugelroboter Ballie gezeigt, auch auf der CES, und den gibt es halt bis heute nicht – also sechs Jahre später. Ein bisschen konkreter ist der SwitchBot Onero H1, der angeblich noch in diesem Jahr lieferbar sein soll für unter 10.000 Euro. Aber ganz ehrlich, ich spreche aus langjähriger CES-Erfahrung: Man darf skeptisch sein. Auch wenn der Onero H1 nicht auf zwei Beinen läuft, sondern quasi nur auf einem Staubsauger-Roboter montiert ist – weiß ich nicht.

Deutlich aufregender und leider auch deutlich, deutlich, deutlich teurer ist der Atlas von Boston Dynamics, der nach vielen Jahren jetzt wirklich in Serie geht. Also nicht als Haushaltsroboter, sondern zum Beispiel in einem US-amerikanischen Hyundai-Werk, wo das Ding Dachgepäckträger sortiert. 50 Kilogramm soll so ein Atlas tragen können und Sachen beherrschen, die Menschen definitiv nicht können. Was man auf jeden Fall verzeichnen kann, ist, dass der KI-Boom auch wirklich große Fortschritte im Machine Learning hervorgebracht hat und dass das tatsächlich gerade die ganze Roboterbranche ziemlich nach vorne bringt. Aber Mainstream ist das Thema noch nicht, das dauert noch ein bisschen.

So, und jetzt aber zu einer ganz besonderen CES-Spezialität: Gadgets, die oft auch unnütz sein können und auch ziemlich lustig aussehen, wie Glide, die erste KI-gesteuerte Haarschneidemaschine. Ja, also ich würde sie nicht ausprobieren, das sage ich ganz offen. Aber so in Gadgetsachen interessanter fanden wir dieses Blackberry-artige Smartphone namens Communicator mit physischer Tastatur von der Firma Klix. Die waren bisher für diese Handyhüllen mit so einer angehängten Tastatur bekannt. Die Idee war an sich ganz cool, aber so ein langgezogenes Handy sah auch irgendwie ein bisschen bescheuert aus.

Naja, auf jeden Fall haben die jetzt ihr eigenes Smartphone angekündigt mit einem kleinen, fast quadratischen OLED-Bildschirm und auch einer physischen Tastatur. Die ist zusätzlich noch berührungsempfindlich und man kann darüber wischen, um zum Beispiel zu scrollen. Das Ding wird als Smartphone für Smartphone vermarktet. Ja, okay. Also die Idee dahinter ist, dass man den Communicator quasi ausschließlich für Kommunikation benutzt und sich dadurch weniger zum Doomscrolling verleiten lassen soll. Einer der Werbeclaims ist auch: „Designed for doing, not doomscrolling“. Okay, also sich ein zweites Smartphone zu kaufen, um weniger am Smartphone zu sein, das ist schon irgendwie ein bisschen verrückt. Die Idee dahinter muss man mal gucken, da muss man mal testen.

Man kann das Teil eben entweder als Erweiterung zum Hauptsmartphone verwenden, wie bei einer Smartwatch, oder aber auch natürlich komplett eigenständig, was ich irgendwie interessanter finde. Denn der Klix Communicator ist ein voll funktionsfähiges Android-Smartphone. Ja, und da sind natürlich auch Kameras drin, die sind aber jetzt nichts Besonderes. Was aber besonders ist: Das Ding hat einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und hier an der Seite auch noch einen Knopf mit LED, die man einstellen kann. Also wenn zum Beispiel eine Nachricht von WhatsApp offen ist, dann leuchtet die grün, bei Signal blau und so weiter. Das gab es ganz früher schon mal und das ist irgendwie immer noch ganz charmant.

Der Klix Communicator kostet im Early-Bird-Preis 399 US-Dollar und soll später im Handel dann 499 US-Dollar kosten. Ob und wann der nach Europa kommt, ist aber leider noch unklar. Wir bleiben da mal dran. Klix hat übrigens auch noch das Power-Keyboard angekündigt. Das ist quasi eine Powerbank, die man hinten an ein Smartphone dranpackt und bei der man dann eine Tastatur ausklappen kann. Das ist auf jeden Fall eleganter als diese lange Handyhülle mit Keyboard.

Und was ich noch witzig fand: Im Ankündigungsvideo sagt einer der Gründer am Anfang, dass er schon so viele Keynotes gesehen hat und sich freut, jetzt mal alles ganz anders zu machen. Ja, und dann folgt so eine 1:1-Kopie von diesen Standard-Apple-Keynotes, wo alle alles vom Teleprompter ablesen und aussehen, als würden sie einen Stromschlag kriegen, wenn sie sich versprechen. Genau die gleichen Animationen und so wie bei Apple. Ja, also ist schon irgendwie ein bisschen lustig, aber die Produkte trotzdem ganz interessant. Müssen wir auch mal testen.

Wenn das Essen nicht rechtzeitig auf dem Tisch steht, könnte es daran liegen, dass man das Messer nicht aufgeladen hat – zumindest, wenn man das Ding ja hat. Das ist das C200 Ultrasonic Schneidemesser von Seattle Ultrasonics. Sieht erstmal aus wie ein stinknormales Messer, aber wenn man diesen orangenen Knopf hier drückt, fängt das an zu vibrieren. Also ja, wie eine Zahnbürste. Das Ding vibriert über 30.000 Mal pro Sekunde und dadurch soll man laut Hersteller 50 Prozent leichter schneiden können und Lebensmittel sollen dadurch auch weniger an der Klinge kleben bleiben – ihr kennt das ja vielleicht von Knoblauch.

Dabei soll man die Vibrationen weder sehen, hören noch fühlen, also im Gegensatz zu einer elektrischen Zahnbürste. Und ja, im Promo-Material sieht das schon beeindruckend aus, aber so ein sehr gut geschärftes Messer schneidet ja auch ganz gut. Also die Frage ist, ob das Messer auch, wenn es so leicht angestumpft ist, durch die Vibration weiter so krass schneidet – muss man auch mal schauen. Zumindest wirkt der Hauptentwickler sehr passioniert und stolz auf seine Erfindung, und das finde ich ganz sympathisch.

Das Ding kostet einzeln 329 Euro, was sich viel anhört, aber wenn man sich ein bisschen in der Welt von Premium-Schneidemessern umschaut, ist das gar nicht mal so teuer. So Messer-Nerds, die latzen auch mal 1.000 Euro pro Messer. Zusätzlich kann man sich noch eine Ladestation in Holzoptik für 119 Euro dazuholen oder das Ganze im Bundle für 399 Euro bestellen. Ist also auf jeden Fall eleganter, als immer den Akku rauszuholen und per USB-Kabel zu laden. Ich bin gespannt, ich glaube, das würde ich auch gerne testen.

Ja, und ganz weit oben auf der Liste von Dingen, die man eigentlich nicht braucht, die ich aber trotzdem haben will, ist dieser supersüße Smartphone-Controller. Das ist das 8BitDo FlipPad und ist ein superkleiner Controller, der sich per USB-C mit dem Smartphone verbinden lässt. Der ragt dann etwas über den Bildschirm und hat auch keine Analogsticks, eignet sich aber dafür dann super für Gameboy-Emulatoren. Da passt ja auch der Formfaktor und das Ding passt eben in die Hosentasche. Das ist auf jeden Fall transportabler als solche Standard-Smartphone-Controller.

Das hier ist ein Smartphone aus Europa, das ohne Google-Dienste auskommt, großen Wert auf Datenschutz legt und für das man ein Abo abschließen muss. Ja, das ist das MC-03 von der Schweizer Firma Punkt, mit einem Punkt dahinter, also Punkt als Wort, Punkt dahinter. Das läuft auf dem Betriebssystem Aphy oder Aphy OS. Und das basiert auf Android AOSP, also der Open-Source-Version von Android, was natürlich ein bisschen lustig ist, wenn man damit wirbt, Google-frei zu sein, aber trotzdem das Google-Betriebssystem benutzt. Aber es laufen eben nicht die Google-Dienste.

AphyOS schreibt sich auch auf die Fahne, auf höchste Datenhoheit und Sicherheit fokussiert zu sein. Als Beispiel: Hält man lange auf einer App gedrückt, öffnet sich ein Menü, in dem man mit einem Regler das Datenschutzniveau einstellen kann und einen weiteren, wo man den CO2-Fußabdruck regelt, also den Strombedarf. Ja, CO2-Fußabdruck bei Smartphone-Leistungsaufnahme. Guck hier so auf meinen Rechner, der im Betrieb 800 Watt wegballert. Ja gut, kann man machen – auf jeden Fall beim Handy.

Also, das Design sieht auf jeden Fall auf den Bildern hier ganz schick aus, ein bisschen Schweizer Typografie, nur Minimalismus und so. Aber ich müsste das Ding wirklich mal benutzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das dann auch noch cool aussieht. Der Haken an der Nummer ist auf jeden Fall: Das gibt es nur im Abo-Modell für 9,99 Euro im Monat oder halt für drei Jahre oder fünf Jahre direkt für 129 oder 199 Euro. Laut Hersteller werden dafür aber keinerlei Daten gesammelt und verkauft. Dafür muss man die Entwicklungskosten halt per Abo bezahlen. Nach dem Motto: Wenn du nicht bezahlst, bist du selbst das Produkt. Wenn man das MC-03 für 699 Euro neu kauft, gibt es aber zumindest ein Jahr umsonst.

Falls euch das übrigens nicht aufgefallen ist in dem Video: Das 3003-Team war in diesem Jahr nicht selbst auf der CES, aber wir haben von den Kollegen Florian und André von der c’t, die da vor Ort gerade sind, Material bekommen. Danke dafür.

Also schreibt gerne in die Kommentare, welche von den Gadgets hier ihr getestet haben wollt. Und sagt bitte nicht Boston Dynamics Atlas. Die würde ich zwar auch gerne testen, aber dafür reicht unser Budget nicht. Und ich glaube, die Dinger kann man auch gar nicht einzeln kaufen – nur als Industriekunde, sozusagen im Bundle. Obwohl ich die natürlich sehr gerne hier hätte. Schade.

Tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(jkj)



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Mein Scrum ist kaputt #143: Das große Icebreaker-Schrottwichteln


Der Einstieg in eine Retrospektive oder auch in einen Workshop gelingt einfacher, wenn man die Aufmerksamkeit aller Teilnehmenden mit einem geeigneten Icebreaker gewinnt. Ideen und Anregungen dafür lassen sich in Online-Archiven, irgendwelchen Online-Blogs und -Artikeln finden, oder man fragt vielleicht ChatGPT, Gemini und andere KI-Assistenten.

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Doch was taugen Icebreaker aus solchen Quellen? Dieser Frage gehen Sebastian Bauer, Ina Einemann und Dominik Ehrenberg in ihrem agilen Podcast nach und begutachten eine Reihe von Vorschlägen.

Hinweis: Die ersten beiden Icebreaker beinhalten für manche Leute möglicherweise unangenehme Geräusche. Wer diese vermeiden möchte, sollte direkt zum Kapitel „Kühlschrankbeichte“ (ca. bei Minute 17) springen.

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Heizungstausch ohne Investition: Wann sich Wärme-Contracting lohnt


So wie es Software als Service gibt, verkaufen darauf spezialisierte Firmen auch Wärme als Service. Das technische Drumherum wie Wärmeerzeuger, Verrohrung, Wartung und Ersatz packen die Anbieter komplett in einen monatlichen Zahlbetrag plus einen verbrauchsabhängigen Arbeitspreis. Bei diesem sogenannten „Wärme-Contracting“ trägt der Anbieter die Investition und deren funktionale Risiken (nicht jedoch Effizienzrisiken). Er lässt sich diesen Service allerdings entsprechend bezahlen.

Fernwärme funktioniert etwa in weiten Teilen auf diese Weise, auch wenn Hausbesitzer die Übergabestation oft noch separat kaufen müssen. Entsprechend teurer ist Fernwärme im Vergleich dazu, Investition und Risiken einer eigenen Heizung selbst zu tragen. Das gilt analog für Wärme-Contracting. Ein anderer Aspekt dieser Vertragsart wird von manchen Vermietern genutzt: Sie können selbst eine bestehende alte Heizung vom Contracting-Anbieter betreiben lassen. Die Kosten werden dabei komplett auf die Mieter umgelegt.

  • Wärme-Contracting ist im Prinzip Warme-Wohnung-as-a-Service.
  • Das ist komfortabel, kostet aber mehr als Alternativen.
  • In der Miete gibt es besondere Vorgaben.
  • Manche Vermieter gehen halbseidene Wege, die man gründlich auf Legalität prüfen sollte.

Dieser Artikel beschreibt Wärme-Contracting in beispielhaften Berechnungen und beleuchtet die wichtigsten rechtlichen Aspekte dieser Geschäfte in der Vermietung.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Heizungstausch ohne Investition: Wann sich Wärme-Contracting lohnt“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Freitag: X-Geldstrafe wegen Leistungsschutzrecht, Erbgut von Leonardo da Vinci


X muss der Presseagentur AFP 170.000 Euro zahlen, weil es gerichtlich geforderte Daten nicht liefert. AFP wollte das ehemalige Twitter gerichtlich zur Einhaltung des Leistungsschutzrechts zwingen, weil X Verhandlungen verweigert. In einem weiteren Verfahren zweier französischer Tageszeitungen drohen 60.000 Euro täglich, wenn X keine Daten offenlegt. Derweil haben Wissenschaftler auf einer Leonardo da Vinci zugeschriebenen Zeichnung männliches Erbgut gefunden, aber auch von Bakterien, Pflanzen, Pilzen und Viren. Sie verknüpfen es mit anderen Dokumenten, etwa Briefe und andere Dokumente von Verwandten da Vincis, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um Erbgut des Künstlers handelt. Neu sind hingegen die Smart Bricks von Lego, die etwa Soundeffekte beim Bewegen eines in der Hand gehaltenen Raumschiffs erzeugen. Laut Kritikern könnten diese elektronischen Lego-Steine Kinderfantasien untergraben. Lego hält dagegen. Man will zwar nicht komplett digital werden, aber Smart Play ist die Zukunft – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Wegen Nichtbefolgung eines Gerichtsurteils muss der Mikroblogging-Dienst X in Frankreich 170.000 Euro an die Presseagentur Agence France-Press (AFP) zahlen. Denn entgegen früheren Gerichtsentscheidungen hat X Daten über die Nutzung von AFP-Inhalten nicht offengelegt. Hinzu kommen laut Entscheidung des Tribunal de Paris vom Donnerstag 60.000 Euro Verfahrenskosten. Hintergrund ist, dass die Betreiberfirma xAI versucht, das europäische Leistungsschutzrecht zu boykottieren. Nicht nur weigert sie sich, mit Verlagen zu verhandeln, sie ignoriert auch Gerichtsurteile. In einem zweiten Verfahren greift das Gericht schon strenger ein und droht bei Nichtbefolgung des Urteils ab 10. Februar mit 60.000 Euro Strafe pro Tag: Französische Geldstrafe für X wegen Boykott des Leistungsschutzrechts.

Auf der Suche nach dem Erbgut des Renaissance-Wissenschaftlers und -Künstlers Leonardo da Vinci meldet eine Forschergruppe einen möglichen Durchbruch: Auf einer da Vinci zugeschriebenen Kreidezeichnung haben sie männliches Erbgut gefunden. Gewissheit gibt es keine, aber schon die angewandten Methoden sind ein Meilenstein. Nach eigenen Angaben haben die Forscher der Kreidezeichnung, die als „Heiliges Kind“ bekannt ist und den Kopf eines Kleinkindes zeigt, mit forensischen Methoden Erbgut-Proben entnommen. Das hatten sie an weniger wertvollen Kunstwerken geübt. Demnach wurde Erbgut von Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Viren und auch einem Mann gefunden. Besonders auf der Rückseite wurde Erbgut entdeckt: Auf den Spuren Leonardo da Vincis.

Nach Legos Vorstellung von Klemmbausteinen mit Elektronik und Sensoren zur Erzeugung von bewegungsabhängigen Licht- und Soundeffekten gab es gemischte Reaktionen. Experten monierten, die neuen Smart Bricks würden untergraben, was Lego für Kinder in einer zunehmend digitalen Welt auszeichnet. Smart-Play-Produkte könnten kindliche Fantasie unterdrücken, weil das Spielzeug die bislang selbst erdachten Effekte bereits erzeugt. Doch jetzt hält Lego dagegen. Zwar sei die Einführung von smarten Elementen in Lego-Sets ein großer Moment für das Unternehmen, auf den lange hingearbeitet wurde. Doch das bedeute nicht, dass Lego sein zentrales Kundenversprechen hinter sich lässt. Der Hersteller wolle weiterhin seine Kernkompetenzen pflegen, so Legos Reaktion auf die Kritik an Smart Bricks: Bleiben unserem Kernversprechen treu.

Das 13 Jahre alte DSL-Fritzbox-Topmodell 7490 bekommt ein weiteres FritzOS-Update. Die neue Version 7.62 bringt wie schon 7.60 von Anfang 2025 Verbesserungen, aber keine neuen Funktionen. Fritz nennt Anpassungen an den Telefoniedienst des Anbieters Deutsche Telekom und die Erhöhung von Stabilität und Sicherheit. Damit handelt es sich primär um ein Service-Update für Nutzer, denen das alte Fritzbox-Topmodell nach über einem Jahrzehnt weiterhin ausreicht. FritzOS 8 und nachfolgende Updates scheint der WLAN-Router nicht mehr zu erhalten. Das Update ist derweil ein willkommenes Zeichen, dass der Hersteller Fritz seine Update-Politik auch nach seiner Übernahme aus Luxemburg und der Namensänderung (früher AVM) beibehält: 13 Jahre alte Fritzbox 7490 bekommt noch ein FritzOS-Update.

Bei IT-Forensik geht es insbesondere um die digitale Spurensicherung nach Cyberangriffen und bei Verdachtsfällen im Unternehmen. Im c’t-Datenschutz-Podcast beschreibt eine leitende IT-Forensikerin ihre Arbeit als klassische Spurensuche, nur eben komplett digital. Ermittelt wird auf Laptops, Smartphones, Servern oder in ganzen IT-Landschaften. Ziel sei es, sauber zu rekonstruieren: Wer ist eingedrungen, welche Daten sind betroffen und wie groß ist der Schaden. Ihr Team identifiziert Spuren, sichert sie möglichst gerichtsfest und wertet sie neutral aus. Den größten Teil ihrer Einsätze machen Ransomware-Angriffe aus, aber auch der Datenschutz muss im Blick gehalten werden, erklärt sie in der Auslegungssache 150: Auf digitaler Spurensuche.

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Auch noch wichtig:


(fds)



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