Online Marketing & SEO
Amazon ermöglicht Werbung auf ChatGPT
Dank einer Kooperation mit OpenAI können Advertiser jetzt auch über Amazon Ads Anzeigen auf ChatGPT buchen und dort ihre Botschaften im konversationellen Kontext der User integrieren. Einen Wermutstropfen gibt es aber noch.
Große Neuigkeiten für die Werbebranche: Mit Amazon unterstützt einer der wichtigsten Player im digitalen Werbemarkt ab jetzt ChatGPT Ads. Amazon hat allein im zweiten Quartal 2026 19,8 Milliarden US-Dollar mit Werbung umgesetzt. Das bedeutet im Vorjahresvergleich ein Wachstum von 26 Prozent. Amazon gehört mit solchen Zahlen hinter Google und Meta zu den größten und einflussreichsten Werbenetzwerken der Digitalwelt. Zu diesen möchte OpenAI dereinst auch aufschließen. Bis 2030 möchte das Unternehmen 100 Milliarden US-Dollar mit Werbung umsetzen. Marktforscher:innen bezweifeln allerdings, dass sich dieses Ziel erreichen lässt. eMarketer schätzte die Umsatzmöglichkeit zuletzt deutlich geringer ein. Immerhin gab OpenAI aber kürzlich bekannt, dass die ChatGPT Ads die Marke von einer Milliarde US-Dollar bei der Annualized Revenue Run Rate (ARR) erreicht haben, weniger als 200 Tage nach dem Start.
In etwas mehr als einem halben Jahr hat OpenAI die ChatGPT Ads stetig weiter ausgebaut. Seit Ende August sind sie auch in Deutschland und 30 weiteren europäischen Märkten verfügbar. Inzwischen lassen sie sich dort nicht mehr nur über Partner:innenagenturen und Tech-Partner:innen wie Criteo und StackAdapt buchen, sondern ebenso über den Self-Serve Ads Manager. Mit Amazon Ads kommt für Advertiser eine neue Einstiegsoption für ChatGPT Ads hinzu.
OpenAI öffnet Self-Serve Ads Manager in Deutschland
– 1 Milliarde US-Dollar ARR für ChatGPT Ads

Pilotprojekte gestartet: Werbeschwergewicht holt ChatGPT Ads ins Portfolio
Die Integration von ChatGPT Ads in den Amazon Ads-Kosmos beschränkt sich zunächst auf die USA. Dort können die ersten Werbetreibenden ihre Amazon Ads neuerdings um Anzeigen im konversationellen Umfeld auf ChatGPT erweitern. Chris Conetta, Director of Omnichannel Supply bei Amazon DSP, sieht darin eine große Chance für die Ansprache engagierter User in Kontexten, die sie aktiv mitgestalten.
Konversationelle Werbeanzeigen sind die am schnellsten wachsende Interaktionsmöglichkeit für Marken, neue und bestehende Zielgruppen zu erreichen. Das KI-gestützte Werbeerlebnis ist nicht nur eine Vision des Kommenden, sondern eine Gelegenheit für Werbetreibende, relevante Nutzer dort zu erreichen, wo sie ihre Zeit verbringen. Mit dem Zugriff auf ChatGPT Ads können Werbetreibende ihre Kampagnen nun auf konversationelle Chat-Plattformen ausdehnen, auf denen ihre Kunden aktiv Zeit verbringen.
Die Einsatzoptionen sind dabei vielfältig. Die über Amazon Ads gebuchten ChatGPT Ads sollen User in jenen Kontexten ansprechen können, in denen sie mit möglichen Kauf- oder Buchungsintentionen unterwegs sind. OpenAI gibt an, dass 20 Prozent der Konversationen auf ChatGPT mit einer kommerziellen Absicht in Zusammenhang stehen. Und so werben Unternehmen im konversationellen Kontext von Nutzer:innen, die auf ChatGPT etwa Reisen planen, Produkte bei der Recherche vergleichen oder nach Alternativen zu ihren aktuellen Verträgen und Abonnements suchen. Auch Software-Kontexte sind für die Werbung beliebt. Zu den Top Ten Advertisern auf ChatGPT gehörten vor wenigen Monaten laut Similarweb Unternehmen wie HubSpot, Canva und Monday.com.
Bei den Ads auf der Plattform ist Folgendes zu beachten: Sie sollen klar von den Antworten getrennt und eindeutig als Werbung markiert sein. Auch sollen sie die Antworten im KI-Konversationsverlauf nicht beeinflussen. Die Anzeigen erscheinen unter den Antworten von ChatGPT und enthalten folgende Elemente:
- Bildmaterial (Werbemittel)
- Name des werbenden Unternehmens
- Favicon (Logo des werbenden Unternehmens)
- Titel (Überschrift)
- Anzeigentext (Beschreibung)
- Landingpage
Während OpenAI das eigene Werbenetzwerk mit Nachdruck ausbaut, um einen relevanten Umsatztreiber zu etablieren, wird Amazon in den USA von der FTC eine umfangreiche Täuschung von Werbetreibenden vorgeworfen, die dem Konzern Milliarden US-Dollar eingebracht haben soll.
Amazon unter Druck:
US-Behörde zieht wegen Milliarden-Vorwürfen vor Gericht

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Marketer Ralf Geiger im Interview: Anti-Greenwashing: Wie Vaude die neue EmpCo-Richtlinie umsetzt
Ralf Geiger
Die EmpCo-Richtlinie stellt Marken vor neue Herausforderungen in der Nachhaltigkeitskommunikation. Auch der Outdoor-Ausrüster Vaude hat Aussagen präzisiert, teilweise gestrichen, Kennzeichnungen weiterentwickelt und Prozesse angepasst. Senior Manager Brand Marketing Ralf Geiger erläutert, wie das Unternehmen die Vorgaben umgesetzt hat.
Herr Geiger, was musste Vaude ändern, um EmpCo-konform zu werden?
Ein Beispiel ist unsere PFAS-freie Ausrüstung (PFAS=
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Wachstum im September: TV-Werbung besiegt Minus-Virus und beschert dem Werbemarkt ein Plus
Die TV-Werbung wächst wieder
Zeichnet sich da etwa ein Silberstreif am Werbe-Horizont ab? Nachdem Nielsen bereits das für August ermittelte Werbewachstum von 0,9 auf 1,6 Prozent nach oben korrigiert hat, meldet der Forscher auch für den September einen Anstieg des Werbedrucks. Treiber ist nach längerer Schwächeperiode mal wieder die TV-Werbung.
Fast 3,4 Milliarden Euro haben Unternehmen im letzten Monat hierzulande für TV-und Kino-Spots, Printanzeigen, Außenwerbung, Radio-Comm
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Update: Edits bringt Audio Link für Videoinhalte
Audio Link, wiederverwendbare Kits und 50 neue Effekte: Das bringt das neueste Update für Metas Videoschnitt-App Edits mit sich. Welche neuen Möglichkeiten Creator damit bekommen, zeigen wie dir im Überblick.
Mehr Interaktion, weniger Aufwand: Mit dem neuesten Edits Update können Creator Inhalte interaktiver gestalten, Trends aus der eigenen Community aufgreifen und Videos schneller im persönlichen Stil bearbeiten.
Eine Neuerung ist der Audio Link, wodurch Creator interaktive Links zu Audioinhalten in ihre Videos integrieren können, um Follower direkt aus dem Reel heraus auf einen bestimmten Song oder Sound aus der Instagram-Audiobibliothek aufmerksam zu machen. Das soll es erleichtern, musikalische Trends aufzugreifen und Follower mit passenden Sounds zu verbinden.

Auch bei der Themenfindung gibt es Unterstützung. Edits zeigt ab sofort die Interessen der eigenen Follower auf, sodass sich besser einschätzen lässt, welche Inhalte beim Publikum besonders gefragt sind. Creator können ihre Videoideen dadurch gezielter an dem ausrichten, was ihre Community ohnehin gerne anschaut. Allerdings ist diese Funktion nur für Accounts mit mindestens 10.000 Followern freigeschaltet.

Eine weitere Neuerung sind die sogenannten Kits. Dahinter stecken speicherbare Gestaltungsstile, die sich für weitere Videos wiederverwenden lassen. Speichere deinen Look einmal ab und verwende ihn wieder. Jedes Kit enthält deine Farben, Texte, Stile für Bildunterschriften sowie Audio – bereit, um direkt auf dein nächstes Video angewendet zu werden. Wer häufig mit ähnlichen visuellen Elementen arbeitet, spart damit Zeit und kann einen einheitlichen Look beibehalten.

Dazu kommen 50 neue Videoeffekte. Eine zusätzliche Sammlung von Animationen ermöglicht es, Bewegungen beim Einblenden und Verschwinden von Elementen abwechslungsreicher zu gestalten.
Mit dem Update setzt Edits zugleich auf mehr kreative Spielräume, effizientere Workflows und Inhalte, die stärker auf die Interessen der eigenen Community zugeschnitten sind.
Reels im Takt der Musik:
Edits testet neue Videoeffekte

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