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AMD Ryzen AI Max+ 395 im Test
AMDs Strix Halo war als die große AI-Lösung geplant, rückte zuletzt aber klar in Richtung Gaming. Kann das funktionieren? Im Test der Top-Konfiguration AMD Ryzen AI Max+ 395 geht es auch um die Antwort auf diese Frage – AI- sowie Benchmarks zur TDP-Skalierung und einen Ausblick gibt es aber auch.
Anmerkung der Redaktion: Ursprünglich war dieser Artikel als Test des Beelink GTR9 Pro mit Strix Halo geplant. In dem Mini-PC ist der AMD Ryzen AI Max+ 395 verbaut. Da dieser Mini-PC aber technische Probleme vor allem mit dem verbauten Intel-LAN ufweist, wurde das Test-Komplettpaket vorerst verschoben um dem Hersteller mehr Zeit einzuräumen die Probleme zu beheben.
Den AMD Ryzen AI Max+ 395 kann man im System von Beelink aber trotzdem auch separat betrachten, wenn beispielsweise das LAN deaktiviert ist und der eine oder andere Absturz mal beiseite geschoben wird. Denn an der APU von AMD liegt es nicht. Auf den Erfahrungen mit dem Prozessor ohne Probleme basiert nun entsprechend diese Auskopplung.
AMD Ryzen AI Max+ 395 mit Radeon 8060S
Der verbaute AMD Ryzen AI Max+ 395 bedarf trotz bereits lange bekannten technischen Daten noch zwei, drei zusätzlichen Erläuterungen. Hinter dem Codenamen Strix Halo verbirgt sich nämlich die eine oder andere Neuerung, die in Zukunft auch bei anderen AMD-Lösungen Einzug halten könnten. Allen voran geht das Packaging.
Bisher waren APUs bei AMD rein monolithische Chips, sprich alle Bestandteile waren in einem Die verbaut. Strix Halo wiederum setzt zwar auf zwei 8-Zen-5-Kern-Chiplets (CCDs), verbindet diese aber nicht über „lange“ Leitungen auf dem Package (wie bei Ryzen-Desktop-Chips), sondern nutzt das Integrated Fan-Out-Verfahren (InFO) von TSMC.
Genauer gesagt handelt es sich um InFO_oS (on-Substrate), welches beide Chips über Re-Distribution Layer (RDL) miteinander verbindet. Smartphone-Chips setzen in der Regel auf InFO_PoP (Package-on-Package) um dort primär DRAM auf den SoC zu stapeln. Sie alle gehören zur Familie des sogenannten Fan-Out Wafer Level Packaging (FOWLP), dessen Ziel es ist, mehrere Chips ganz eng zusammen zu packen.
Um die CCDs dafür fit zu machen, musste AMD noch einmal zurück in die EDA-Tools (Werkzeuge zur Chip-Entwicklung). Heraus ist so am Ende sogar ein CCD mit acht Kernen und 32 MByte L3-Cache gekommen, der etwas kleiner und kompakter ist als das eines klassischen Ryzen 9000, obwohl alle Bestandteile nahezu identisch sind. Eine große Anpassung gab es jedoch: die Verbindung zum direkt anliegenden 307 mm² großen IOD, welches die 40 CU große Grafikeinheit einschließt, wurde überarbeitet.
Die 40 CUs der Grafikeinheit belegen aber primär nur den mittleren Teil des IOD – und daran angeschlossen 32 MByte Infinity Cache, aufgeteilt in zwei 16-MB-Blöcke jeweils links und rechts der CUs. Im IO-Die ist zudem nämlich auch alles andere verbaut, was eine CPU benötigt, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Allen voran der 256-Bit-Speichercontroller um die acht LPDDR5X-Chips für 256 GByte/s Speicherbandbreite anzusprechen, aber auch die 50 TOPS starke NPU, Media Engine, Display-Anschlüsse, PCI Express, USB und so weiter.
Heraus kommt im Komplettpaket dann Strix Halo: Eine CPU mit 16 vollwertigen Zen-5-Kernen inklusive vollem 512-Bit-AVX-Datenpfad für bis zu 5,1 GHz Takt, die zudem eine 40 CU starke RDNA-3.5-Grafikeinheit mit bis zu 2,9 GHz Takt bietet und über ein Quad-Channel-Speicherinterface schnellen LPDDR5X-8000 anspricht. Dies alles ist offiziell für 45 bis zu 120 Watt TDP gedacht, Partner dürfen aber auch gern darüber hinaus gehen. Insgesamt ist Strix Halo die aktuell modernste Lösung von AMD – in technischer Hinsicht.
Benchmarks von der Stange, AI und Spiele
AMD Ryzen AI Max+ 395 zu testen ist erst einmal natürlich nicht kompliziert. Es ist die klassische x86-CPU mit angehängter Grafikeinheit, die in dem Fall in einem Mini-PC steckt. Deshalb ist der Mini-PC-Testparcours auch die Grundlage, wenngleich der Blick auch darüber hinaus geht.
Im Standard-Profil bei 120 Watt bringt Strix Halo rund 50 Prozent mehr Leistung als Strix Point im AMD Ryzen AI 9 HX 370 mit 65 Watt. Dies beschränkt sich aber auf den Multi-Core-Teil, in Single-Core-Szenarien rangieren Strix Halo und Strix Point auf gleichem Niveau.
Mit eingegrenzter TDP können sich die vollwertigen 16 Zen-5-Kerne hingegen kaum mehr von den vier Zen-5- plus acht Zen-5c-Kernen im HX 370 absetzen. Kombiniert man die Ergebnisse aus leichter und voller Last, bleibt sogar nur ein einstelliger Vorsprung für Strix Halo. Für geringe TDPs ist das Produkt schlichtweg „overkill“, AMDs TDP-Angabe von 55 Watt wird dem Produkt überhaupt nicht gerecht.
TDP-Skalierung von 45 bis 170 Watt in Anwendungen
Im Verlaufsdiagramm wird das noch etwas deutlicher. Zu bedenken ist dabei, dass Strix Halo aus einem 307 mm² großen IOD und zwei knapp 70 mm² großen CCDs besteht, zusammen so auf knapp 450 mm² kommt. Strix Point bringt es nur auf 233 mm² – gepaart mit einfacherem Packaging.
Bei 45 Watt ist Strix Halo gleich schnell wie Strix Point bei 65 Watt. Der Vorteil und damit auch das Einsatzgebiet von Strix Halo liegt in der Skalierung problemlos bis 100 Watt und auch darüber hinaus – dort kommt Strix Point eher nicht hin. Wobei dann wiederum schnell das Ende erreicht ist, da die Temperatur mitspielen muss, wie später deutlich wird.
Power/CB24-Skalierung
AI-Anwendungen funktionieren …
Dass das Testsytem von Beelink ausgerechnet bei großen AI-Workloads am dafür vorgesehen doppelt verfügbaren schnellen LAN-Anschluss abstürzt, überschattet die Sektion „AI-Leistung“. Dass im System mit 128 GB RAM davon 96 GByte Speicher problemlos als Grafikspeicher adressierbar sind, zeigt jedoch das Potenzial der Lösung.
Klar gestellt werden muss auch, dass Strix Halo allein eigentlich kein „AI-Chip“ ist. Er bietet eine NPU mit 50 TOPS, die direkt dafür ausgelegt ist. Die restlichen Bauteile sind eine klassische x86-CPU und RDNA-3.5-Grafiklösung. Nur zusammen mit (sehr) großem geteilten Arbeitsspeicher gibt es Szenarien, in denen das dann einen Vorteil bieten kann.
Strix Halo wird mitunter aber auch mit nur 32 GByte RAM ausgeliefert, wovon ein Viertel stets für das System reserviert bleibt. In einer solchen Konfig bleibt entsprechend für große AI-Workloads deutlich weniger übrig und ein gern beworbener Vorteil ist nicht mehr existent – denn 24 GB Grafikspeicher bieten auch eine RTX 4090, RTX 5090 (32 GB) oder RX 7900 XTX,. Angesichts explodierender Speicherpreise dürfte es Strix Halo mit weniger als 128 GByte Speicher in Zukunft vermutlich aber immer öfter geben.
… aber echtes Gaming rückt in den Fokus
Auch wenn AMD und die Partner Strix Halo gern als Lösung für AI und ähnliche Aufgaben bewerben und verkaufen (wollten), rückt zuletzt eigentlich fast nur noch das Gaming in den Fokus – interessanterweise genau so, wie es die ersten „US-Only-Reviews“ im Februar 2025 schon taten.
In fast jeder Woche gab es in den letzten zwei, drei Monaten Meldungen, dass sich wieder ein Hersteller in Asien Strix Halo geschnappt hat und die APU in einen Mini-PC oder Handheld einbaut, weitere Notebooks sollen zudem in Kürze folgen. HP hatte mit seinem Notebook möglicherweise auch einfach die Exklusivrechte im ersten Jahr, gesichert ist das aber nicht. Dazu passen die Meldungen, dass AMD auch zwei weitere Ableger plant, die explizit die volle integrierte Grafikeinheit bieten, aber dafür auf CPU-Kerne verzichten.
Am Ende kommt dies aber auch nicht überraschend. Denn Strix Halo kann was in Sachen Gaming, auch wenn 40 CUs für die WQHD-Auflösung mitunter nicht ausreichend ohne die Qualität einzuschränken oder eben zu Full HD zu wechseln – oder FSR zu nutzen, wobei Strix Halo mit RDNA 3.5 bisher FSR 4 verwehrt bleibt.
TDP-Skalierung mit 55, 85, 120 und 176 Watt in Spielen
Um zu zeigen, was beispielsweise mit einem der kommenden teuren Handhelds oder Gaming-Notebooks möglich ist, hat ComputerBase die TDP des Testmodells eingeschränkt. Das ist im BIOS über die PBO-Funktionalität möglich. Zum Einen sind das 85 Watt, die anstatt 120 Watt im Standard-Modus insgesamt zur Verfügung stehen, und dann auch noch 55 Watt – das ist die von AMD erklärte Standard-TDP.
Anders herum funktioniert das Spiel hinauf bis zu 176 Watt – auch der Wert ist mit dabei, geht dann aber wirklich ans Limit des Geräts sowohl thermisch als auch bei der Leistungsaufnahme, denn das integrierte Netzteil ist darüber hinaus nicht mehr dimensioniert.
Als Gegenspieler kommt zudem kein klassisches Desktop-System zum Einsatz, sondern die Mischung aus Notebook-Lösung und Desktop, wie zuletzt beim Beelink GTi15 Ultra mit EX Pro Dockingstation (Test) gesehen. Hier wird ein Intel Core Ultra 9 285H über ein Dock mit einer diskreten GPU kombiniert. Das verbraucht mehr, aber leistet in der Regel dann auch mehr.
Neben der RX 9060XT als aktuelle Empfehlung in der Mittelklasse kommen auch zwei Karten aus der Vorgängergeneration zum Einsatz: Radeon RX 7700XT und auch 7600 setzen auch auf RDNA 3, die Radeon 8060S in Strix Halo ist zwar RDNA 3.5, die .5 beziehen sich aber primär auf Low-Power-Optimierungen, die Architekturbasis ist identisch. Die Radeon RX 7600 kommt so auf „quasi gleiche“ 32 CUs, die 8060S auf 40 CUs und die 7700XT auf 56 CUs.
Die Radeon RX 7600 zeigt ein Problem, in das in Zukunft auch weitere Grafikkarten laufen werden: 8 GByte VRAM sind ein Problem. In diesen Fällen gewinnt dann Strix Halo, denn VRAM hat dieser Chip genug zur Verfügung. Ansonsten ist die Radeon RX 7600 aber durchaus der realistische Gegenspieler aus dem Desktop-Bereich für die 8060S, modernere 9060XT spielen in einer ganz anderen Liga.
Dabei wird beim TDP-Wert von 55 Watt bei Strix Halo deutlich klar, wie niedrig diese Vorgabe von AMD gewählt ist – letztlich eigentlich zu niedrig ist. Die cTDP, die AMD dem Produkt mitgibt, die 120 Watt möglich macht, spricht dabei letztlich Bände. So viel muss es zwar nicht sein, aber die goldene Mitte zeigt sich letztlich als ziemlich guter wenn nicht sogar benötigter Wert. In Zukunft dürfte Strix Halo mit 85+ Watt also noch öfter zu sehen sein.
Apropos Verbrauch, der natürlich nicht unwichtig ist. Strix Halo hat zwar eine geringe TDP, aus der Steckdose zieht so ein Gesamtsystem dann aber durchaus einige Watt. Dabei rangiert natürlich ein System mit diskreter GPU noch stets davon, so ineffizient wie im Betrieb mit einer 9060XT sichtbar, ist das ganze aber durchaus nicht, schließlich bietet es auch mehr Leistung.
Gegenüber dem Standardprofil von Strix Halo, welches in Spielen in Form des gesamten System auch 200 Watt verbraucht, steht die Radeon RX 9060XT im Dock nebst Intel-Mini-PC mit einem Verbrauch von 308 Watt gegenüber – tauscht also etwas über 50 Prozent Mehrverbrauch gegen knapp 50 Prozent zusätzliche Leistung ein. Die älteren 7000er Modelle sind deutlich weniger effizient. Unter dem Standardprofil von 120 Watt ist Strix Halo letztlich sogar noch etwas effizienter, so zwischen 85 und 100 Watt dürfte der Spitzenwert in der Effizienz herausspringen. Dies wiederum deckt sich mit den anderen Erkenntnissen.
In der festen 85-Watt-Einstellung war in zwei der sechs Spiele erstmals zu beobachten, dass das Spiel etwas langsamer läuft. Die FPS spiegeln das nur bedingt wieder, als Tester, der die Benchmarks aber hunderte Male gemacht hat, fällt sofort auf, dass dieser an anderer Stelle endet – trotz gleicher 20 Sekunden Laufzeit wie immer. Dieses Verhalten ist typisch, wenn ein Titel eigentlich so nicht mehr gespielt werden kann; die Auflösung und/oder Details müssen runter. Bei 55 Watt wird das noch deutlicher ausgeprägt, hier werden Titel unspielbar, Strix Halo sollte in dem Umfeld nicht arbeiten.
Power/Anno-117-FPS
Leistungsaufnahme und Temperaturen
AMD Strix Halo ist eine APU, wenn auch eine große. Dennoch ist Strix Halo als APU dank niedriger Leistungsaufnahme auch für den Einsatz in Notebooks und Mini-PCs geeignet. Im Leerlauf kann der PC im „Mini-PC“ von Beelink auf einen Verbrauch von knapp 15 Watt aus der Steckdose gebracht werden, 4,6 Watt davon gehen an die APU.
Natürlich nehmen auch 128 GByte RAM und der Rest des Systems einiges an elektrischer Leistung auf, das integrierte 245-Watt-Netzteil versorgt sie. Im Beelink GTR9 Pro geht dabei der Lüfter nie ganz aus, auch wenn die APU nur 32 Grad aufweist.
Unter Last zeigt sich dann das Verhalten, welches die zugrunde liegende TDP widerspiegelt: Diese fungiert in der Regel als Deckel, höher geht es nicht. Mit Ausnahme beim PBO-Profil und theoretisch 176 Watt: Das wird im Mini-PC nichts.
CPU-Leistungsaufnahme in CB24 Multi-Core
Im Temperatur-Diagramm wird deutlich, welche Limitierung hier zuerst greift: die Temperatur. Der Mini-PC will nicht, dass die APU 90 Grad deutlich überschreitet und greift entsprechend ein. Da bei 120 Watt schon 80 Grad anliegen, wird auch klar, dass die von einigen Herstellern als Limit freigegebenen 140 Watt dann doch schnell das Maximum darstellen – darüber wird ohnehin quasi nur noch Wärme produziert, aber keine zusätzliche Leistung.
CPU-Temperatur in CB24 Multi-Core
Unterm Strich zeigen sich zwei Verhaltensweisen: Eine zu hohe TDP ist sinnlos, hier wird die APU ohnehin eingebremst. Eine geringe ist es wiederum aber auch, was im Zweifelsfall zeigt, warum Strix Halo in ganz kleinen PCs oder gar Handhelds mitunter wenig verloren hat – auch wenn es auf dem Papier gut aussieht. Die große APU will und muss eine gewisse Basisleistung erhalten, um auch Leistung liefern zu können. Sie an eine TDP-Kette mit mittleren zweistelligen Watt zu legen, ist nicht zielführend. 85 Watt als Minimum haben sich im Test als sinnvoll herausgestellt.
Fazit + Ausblick
Der AMD Ryzen AI Max+ 395 „Strix Halo“ ist ein wahres Biest und auch ein Jahr nach der Ankündigung die schnellste APU im Consumer-Geschäft, die es aktuell (lange hat es gedauert…) zu kaufen gibt.
Auf einem nicht übertriebenen TDP-Niveau betrieben, kann das Komplettpaket effizient mehr Leistung bieten als die Konkurrenz. Dabei umgeht die Lösung in Spielen dank geteiltem Arbeitsspeicher etwaige Speicherkapazitätsprobleme der per se vergleichbaren Radeon RX 7600, auch wenn sie in vielen Spielen aber eigentlich kaum schneller ist als diese – die Speicherbandbreite und die TDP der GPU bilden Flaschenhälse.
In AI-Anwendungen wiederum hilft nicht die verbaute NPU mit ihren 50 TOPS, sondern die GPU plus CPU und der große RAM, von dem sich letztlich 96 der 128 GByte zum Beispiel für LLMs nutzen lassen. Hier geht es digital zu: Reicht der Speicher, läuft das Modell, ist er zu klein, kann man es vergessen – auch mit einer RTX 5090 mit 32 GB.
Mit explodierenden Speicherpreisen dürften allerdings bald Strix-Halo-Systeme mit nur 32 GByte, die es auch jetzt schon gibt, immer mehr zur Regel werden, die 128-GB-Ausführung eher eine Ausnahme sein.
Interessante Erkenntnisse brachte die TDP-Skalierung hervor und zeigt, warum Hersteller bisher einen Wert zwischen 85 und 120 Watt als optimal erachten und ihre Geräte entsprechend klassifizieren. Optimale TDP heißt in dem Fall nämlich nicht der Wert von AMD, der mit 55 Watt viel zu gering gewählt ist und deshalb auch von keinem Kunden so umgesetzt wird. Denn im Worst Case ist Strix Halo dann nur noch so schnell wie Strix Point – bei viel höheren Kosten (und LLMs, die viel Grafikspeicher brauchen, einmal außen vor). 85+ Watt sind hingegen optimal. Mit mehr als 120 Watt muss das System wiederum auch nicht mehr betrieben werden, die Leistung steigt kaum.
Fast ein Jahr ist nun seit der Vorstellung von Strix Halo vergangen. Den anfangs (nicht ganz konsequent) anvisierten Profi-Markt hat AMD nur bedingt getroffen. Große namhafte Hersteller haben – wenn überhaupt – oft nur ein einziges Gerät im Portfolio, ein „(AI-)Mini-Workstation-Aushängeschild“ ist eigentlich nur der Framework Desktop.
Die zweite Welle, die seit Sommer anrollt, ist die der (Gaming-)Mini-PCs und Gaming-Handhelds. Anwendungen und AI rücken hier stetig weiter in den Hintergrund, Gaming klar in den Fokus. Auch die laut Gerüchteküche neu geplanten Strix-Halo-Varianten von AMD mit explizitem GPU-Vollausbau, aber kastrierter CPU sprechen diese Sprache.
Und das kann durchaus funktionieren: In einem kleineren Paket gibt es aktuell einfach nicht mehr Leistung und mobile Grafikkarten bietet AMD selber gar nicht. Nvidia hat für das eigene Arm-GeForce-SoC das Jahr 2025 verpasst.
Das größte Problem dieser Strix-Halo-Gaming-Systeme ist vermutlich der Preis. Und mit rapide steigenden Speicherpreisen wird es für das Paket Strix Halo inklusive verlötetem LPDDR5X nur noch teurer. Neue Produkte zur CES 2026 werden zeigen, wohin sich die Plattform im Jahr 2026 entwickelt und ob sie eine Zukunft und eventuell auch einen Nachfolger haben wird.
ComputerBase hat den GTR9 Pro mit AMD Ryzen AI Max+ 395 und GTi15 Ultra plus EX Pro Dockingstation von Beelink zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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Steam Awards 2025: Silksong ist GOTY, Kingdom Come II geht wieder leer aus
Die Gewinner der Steam Awards 2025 stehen fest. Gleich zweimal gewonnen hat Hollow Knight: Silksong, unter anderem als Spiel des Jahres. Zu den weiteren Siegern gehören unter anderem Arc Raiders, Clair Obscur: Expedition 33 und Hades 2. Schon wieder leer aus ging damit das mehrfach nominierte Kingdom Come: Deliverance II.
Zwei Steam Awards für Hollow Knight: Silksong
Team Cherry kann als einziger Entwickler gleich zwei Steam Awards für sich verbuchen: Hollow Knight: Silksong war sowohl als „bestes Spiel“ als auch als „bestes Spiel, in dem Sie schlecht sind“ nominiert – und hat beide Kategorien gewonnen. Als Spiel des Jahres konnte es sich unter anderem gegen Arc Raiders, Clair Obscur: Expedition 33 und Kingdom Come: Deliverance II durchsetzen.
Embarks Extraction-Shooter und das schon bei den Game Awards als Game of the Year ausgezeichnete Indie-RPG konnten aber immerhin die Kategorien für innovatives Gameplay respektive den besten Soundtrack für sich entscheiden. Warhorse Studios‘ Mittelalter-Rollenspiel ging hingegen wie schon bei den Game Awards leer aus. Nominiert war Kingdom Come: Deliverance II auch als „Herausragendes Spiel mit tiefgründer Story“, den Preis gewonnen hat mit Dispatch das Superhelden-Adventure des Indie-Studios AdHoc.
Das sind alle nominierten Spiele und die Sieger
Im Nachfolgenden sind alle Gewinner der insgesamt elf Kategorien sowie die übrigen Nominierten in alphabetischer Sortierung aufgeführt.
Preis für das Spiel des Jahres
„Vielleicht war es das immersive Gameplay oder die packende Geschichte, die gut gestalteten Charaktere, ein makelloses Design oder ein süchtig machender Mehrspielermodus. Wie dem auch sei, der Gewinner für das beste Spiel des Jahres hat das Zeug zum Klassiker.“
- ARC Raiders (Embark Studios)
- Clair Obscur: Expedition 33 (Sandfall Interactive / Kepler Interactive)
- Dispatch (AdHoc Studio)
- Hollow Knight: Silksong (Team Cherry) (Sieger)
- Kingdom Come: Deliverance II (Warhorse Studios / Deep Silver)
Preis für das VR-Spiel des Jahres
„Das VR-Spiel des Jahres tarnt sich nicht einfach als normale Realität. Dieses Spiel verbessert die Realität, nutzt das Medium VR und überschreitet die Grenzen virtueller Erlebnisse.“
- EA Sports F1 25 (Codemasters / Electronic Arts)
- Emissary Zero (Ravenhood Games)
- Le Mans Ultimate (Studio 397)
- Pavlov (Vankrupt Games)
- The Midnight Walk (MoonHood / Fast Travel Games) (Sieger)
Preis für das „Werk der Liebe“
„Dieses Spiel ist bereits seit einer ganzen Weile auf dem Markt. Seit es das Licht der Welt erblickte, haben die Entwickler ihr kreatives Baby gehegt und gepflegt, wie es sich für gute Eltern gehört. Dieses Spiel wird bis heute unterstützt und bekommt nach all den Jahren noch immer neue Inhalte.“
- Baldur’s Gate 3 (Larian Studios) (Sieger)
- Dota 2 (Valve)
- Helldivers 2 (Arrowhead Game Studios / Sony Interactive Entertainment)
- No Man’s Sky (Hello Games)
- Rust (Facepunch Studios)
Preis für das beste Spiel auf dem Steam Deck
„Dieses Spiel ist so gut, dass Sie es überallhin mitnehmen wollten. Was Sie mit dem Steam Deck auch getan haben. Und glücklicherweise war das, was am Schreibtisch endlos viel Spaß gemacht hat, unterwegs sogar noch besser.“
- Balatro (LocalThunk / Playstack)
- Clover Pit (Panic Barn)
- Deep Rock Galactic: Survivor (Funday Games / Ghost Ship Publishing)
- Digimon Story: Time Stranger (Media.Vision / Bandai Namco Entertainment)
- Hades II (Supergiant Games) (Sieger)
Preis für „Besser mit Freunden“
„Es gibt Spiele, die ein besseres Erlebnis bieten, wenn man sie nicht allein spielt. Vielleicht brauchen Sie einen Freund, der Ihnen den Rücken freihält. Vielleicht haben Sie einen Freund, dem Sie einen Dolch in den Rücken stoßen möchten. Wie dem auch sei, wenn man diese Spiele mit Freunden spielt, ist Freude vorprogrammiert.“
- Battlefield 6 (DICE / Electronic Arts)
- Peak (Landfall) (Sieger)
- R.E.P.O. (semiwork)
- Schedule I (TVGS)
- Split Fiction (Hazelight Studios / Electronic Arts)
Preis für herausragenden visuellen Stil
„Visueller Stil hat keinen Anspruch auf Realitätsnähe (obwohl das durchaus ein nobles Unterfangen ist), sondern verfügt vielmehr über ein einzigartiges Aussehen und eine besondere Atmosphäre, die sich durch das gesamte Spiel ziehen und die Vorstellungskraft der Spieler sprengen.“
- DOOM: The Dark Ages (id Software / Bethesda Softworks)
- Dream BBQ (Dream BBQ Team)
- Final Fantasy VII Rebirth (Square Enix)
- My Little Puppy (Dreamotion)
- Silent Hill f (NeoBards Entertainment / Konami) (Sieger)
Preis für innovativstes Gameplay
„Die experimentierfreudigen Designer dieses Spiels zählen zur kreativen Avantgarde. Sie zeigen neue Perspektiven und Gehirn-verknotende Überraschungen. Dieses Spiel begeistert, inspiriert und erstaunt mit einem unvergleichlichen Spielerlebnis.“
- ARC Raiders (Embark Studios) (Sieger)
- Blue Prince (Dogubomb / Raw Fury)
- Escape from Duckov (Team Duckov)
- Europa Universalis V (Paradox Interactive)
- Mage Arena (Little Nook)
Preis für das beste Spiel, in dem Sie schlecht sind
„Dieses Spiel belohnt Beharrlichkeit und ist nichts für schwache Nerven. Es ist das härteste Spiel, das wir gleichzeitig bedingungslos lieben und abgrundtief hassen.“
- Elden Ring: Nightreign (FromSoftware / Bandai Namco Entertainment)
- Hollow Knight: Silksong (Team Cherry) (Sieger)
- Marvel Rivals (NetEase Games)
- Path of Exile: The Last of the Druids (Grinding Gear Games)
- Where Winds Meet (Everstone Studio / NetEase Games)
Preis für den besten Soundtrack
„Dieser unbesungene Held verdient es, für seine herausragende musikalische Leistung anerkannt zu werden. Und wir erlauben keine Misstöne!“
- Clair Obscur: Expedition 33 (Sandfall Interactive / Kepler Interactive) (Sieger)
- Deltarune (Toby Fox)
- Marvel’s Spider-Man 2 (Insomniac Games / Sony Interactive Entertainment)
- Rift of the NecroDancer (Brace Yourself Games)
- Xtreme Racer (Genki)
Preis für „Herausragendes Spiel mit tiefgründiger Story“
„An manchen Tagen tut es nur ein Spiel mit tiefgründiger Story und dieses Spiel ist Story pur. So ergreifend wie eine Seifenoper, so fein abgestimmt wie ein preisgekrönter Fernsehfilm – Hut ab! Wir fühlen mit!“
- Dispatch (AdHoc Studio) (Sieger)
- Dying Light: The Beast (Techland)
- Kingdom Come: Deliverance II (Warhorse Studios / Deep Silver)
- No, I’m Not a Human (Trioskaz)
- The Last of Us Part II Remastered (Naughty Dog / Sony Interactive Entertainment)
Preis für „Zurücklehnen und entspannen“
„Dieses Spiel ist die beste Medizin für arbeitsreiche Tage. Der Geist entspannt, die Sorgen schmelzen – das perfekte Zen-Erlebnis.“
- Chill With You – Lo-Fi Story (Mushroomallow Studio)
- Megabonk (Tooth & Tail Games)
- PowerWash Simulator 2 (FuturLab)
- RV There Yet? (Drop Rate Studio) (Sieger)
- Slime Rancher 2 (Monomi Park)
Ein Gegenentwurf zu den Game Awards
Ausgewählt wurden die nominierten Spiele und jetzt die Gewinner einzig und allein von den Steam-Nutzern weltweit. Bis zum 1. Dezember konnten Spieler ihre favorisierten Titel vorschlagen, am 3. Januar um 19:00 Uhr endete die Abstimmung zwischen den Finalisten. Die Preise sind somit auch dieses Jahr ein Gegenentwurf zu den Game Awards, deren Sieger für das Jahr 2025 bereits seit Mitte Dezember feststehen. Verantwortlich zeichnete dabei maßgeblich eine Jury, bestehend aus einflussreichen Gaming-Medien und -Influencern. Spieler selbst konnten für die nominierten Titel bloß mit einem reinen Stimmgewicht von nur 10 Prozent abstimmen.
Beide Ansätze bringen Vor- und Nachteilen mit sich. Bei den Steam Awards können etwa kategorisch keine Spiele berücksichtigt werden, die gar nicht auf Steam erschienen sind – logisch. Ins Hintertreffen geraten aber ebenso häufig Spiele, die zum Release weniger Trubel und Hype erzeugt haben oder schlicht und ergreifend nicht genügend Spieler über Influencer mobilisieren können. Schlimmstenfalls wird in erster Linie Popularität bewertet, nicht Qualität. Angesichts der bei Unterhaltungsmedien immer wieder auftretenden Phänomene Review Bombing und Vote Brigading laden publikumsbasierte Preise jedoch außerdem zu Missbrauch ein. Des Weiteren öffnet eine unkuratierte Abstimmung auch Tür und Tor für Trolle: Vor zwei Jahren hat etwa ausgerechnet Starfield den Preis für das innovativste Gameplay erhalten.
Gänzlich unumstritten und per se aussagekräftiger als die Game Awards sind Valves virtuelle Trophäen also auch nicht. Dass dieses Jahr viele Indie-Titel bei den Finalisten und Gewinnern vertreten sind und keine offensichtlichen Scherze getrieben wurden, stärkt die Steam Awards indes.
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KI-Bildbearbeitung auf X: Grok erstellt sexualisierte Inhalte von Frauen und Minderjährigen

Wer derzeit auf X unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Es kursieren eine Vielzahl von Bildern, die Nutzer mit dem integrierten KI-Chatbot Grok bearbeiten lassen. Genutzt wird es aber auch für sexualisierte Darstellungen von Prominenten, Frauen und sogar Minderjährigen. Alles erfolgt ohne Einverständnis der Betroffenen.
Von dem Trend, der auf der Plattform läuft, berichtete unter anderem Copyleaks. Jemand postet ein Bild und ein Nutzer fordert Grok auf, die entsprechende Person in einem Bikini darzustellen. Möglich ist das über eine neue Bildbearbeitungsfunktion des KI-Chatbots, die kürzlich integriert wurde.
Fehlende Sicherheitsrichtlinien
Sicherheitsrichtlinien scheint es kaum zu geben. Laut The Verge ist es nicht möglich, mit Grok völlig explizite Darstellungen generieren zu lassen. Frauen und auch Kinder in Bikinis oder sexuellen Posen zu veröffentlichen, geht aber. Solche Inhalte kursieren nun massenweise auf der Plattform. Die Betroffenen erfahren davon nichts. Selbst wenn sie das Ausgangsbild – also etwa ein harmloses Urlaubsfoto – gepostet haben, wird ihnen nicht mitgeteilt, dass per KI ein Deepfake von ihnen generiert wurde.
Beispiele für die Bearbeitungen liefert unter anderem auch der Bericht von Reuters.
Erotikdarsteller machten den Anfang
Wie The Verge berichtet, waren Bildmanipulationen schon vor der neuen Bild-KI möglich. Mit den überarbeiteten KI-Funktionen entdeckten aber Ersteller von Erotikinhalten die Möglichkeiten. Diese forderten Grok auf, von sich selbst sexualisierte Inhalte zu erstellen. Das war laut Copyleaks der Anfang des Trends.
X reagiert nicht auf Vorfälle
Weder xAI noch X haben eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters sowie von weiteren Medien gab es lediglich die Antwort: „Legacy Media lies“. Musk scheint die Vorfälle nicht allzu ernst zu nehmen, er hat ein Bild gepostet, bei dem er selbst in einen Bikini editiert wurde.
Grok erklärte auf Anfrage von Nutzern mittlerweile, es gebe Schwachstellen in den Sicherheitsvorkehrungen. Inwieweit es sich bei den KI-Antworten um eine relevante Position von xAI handelt, lässt sich aber nicht nachvollziehen.
Sexualisierte KI-Inhalte sind bei Grok ohnehin nicht neu. Im Sommer präsentierte xAI die Companions, also KI-Avatare. Eine davon war die Anime-Figur Ani, die explizit auf sexuelle Konversationen ausgelegt war. The Verge beschrieb diese nach einem Testlauf als eine moderne Variante von Telefon-Sex.
Behörden in Frankreich wollen Ermittlungen ausweiten
Deepfakes gelten als eines der großen Risiken bei der aktuellen KI-Entwicklung. Führende KI-Firmen hatten sich ursprünglich darauf verständigt, Schutzmaßnahmen einzuführen. Politiker aus verschiedenen Staaten wollten entsprechende Inhalte ebenfalls unter Strafe stellen.
Dass auf X nun massenhaft sexualisierte Inhalte von Erwachsenen ohne Einwilligung und von Kindern kursieren, kann sowohl für die Plattform als auch für xAI Konsequenzen haben. Erste Ermittlungen kündigten Behörden in Frankreich an. Diese wollen laut einem Bericht von Politico ein bestehendes Verfahren ausweiten.
Interessant wird es, wie die Vorfälle in den USA bewertet werden. Realistisch wirkende KI-Darstellungen, die identifizierbare Personen und Kinder in sexuellen Darstellungen zeigen, können laut The Verge ebenfalls illegal sein.
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Diese Serie ist ein Meisterwerk! 8 Folgen, die dich in den Abgrund ziehen
Wöchentlich neue Serien, kaum eine bleibt. Doch plötzlich taucht eine auf, die verstört, berührt und nicht mehr loslässt. Düster, schön, radikal menschlich. Kein Hype, kein Lärm – nur diese eine Frage: Warum redet niemand darüber?
Streamingdienste funktionieren inzwischen wie Wühltische. Jede Woche neue Serien, jede davon angeblich unverzichtbar. Netflix, Disney+, Prime Video – alle schreien nach Aufmerksamkeit. Doch wirklich gute Serien sind seltene Ereignisse. Breaking Bad, True Detective, Haus des Geldes – das sind Ausnahmen, keine Regel. Und während gerade wieder Muskelmänner wie Reacher durch die Timelines prügeln, taucht plötzlich etwas ganz anderes auf. Leise. Düster. Und erstaunlich nachhaltig.
Düster und voller Wendungen: Diese Serie wird dich tief berühren!
Light Shop ist so eine Serie, die nicht laut beworben wird und trotzdem bleibt. Acht Folgen, die sich anfühlen, als hätte jemand das Mystery-Genre einmal gründlich entstaubt. Der Einstieg ist irritierend, fast abweisend. Dunkle Bilder, fragmentarische Szenen, eine Welt, die sich nicht erklären will. Genau darin liegt ihre Kraft. Diese Serie verlangt Aufmerksamkeit – und belohnt sie.
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Jede Einstellung wirkt durchkomponiert, als sei sie eher Ausstellung als Streamingware. Die Kamera beobachtet, tastet sich vor, hält aus. Horror? Vielleicht auf den ersten Blick. Doch Light Shop ist kein Schocker, sondern ein Mystery-Drama im Thrillerkostüm. Es geht um das Jenseits, ja. Aber eigentlich geht es um das Diesseits. Um das, was Menschen füreinander tun – oder lassen.
Die zweite Hälfte zieht emotional an
Im Zentrum steht ein Ort zwischen den Welten, ein Laden, der mehr ist, als er scheint. Von Folge zu Folge entfaltet sich eine Geschichte über Verlust, Fürsorge und eine Liebe, die keine Bedingungen kennt. Die zweite Hälfte der Serie zieht emotional an, ohne sentimental zu werden. Wendungen kommen nicht als Gimmick, sondern als Konsequenz. Nichts wirkt zufällig, nichts billig.
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Light Shop denkt groß, ohne pathetisch zu sein. Die Serie fragt, was Menschlichkeit bedeutet, wenn alles andere wegfällt. Und sie traut ihrem Publikum zu, diese Fragen auszuhalten. Wer will, schaut sie auf Disney+ im koreanischen Original mit Untertiteln – eine Entscheidung, die sich lohnt. Deutsch gibt es aber auch.
Eine weitere Staffel? Möglich, aber nicht nötig
Am Ende steht ein Cliffhanger, der nicht schreit, sondern nachhallt. Eine zweite Staffel wäre möglich, aber nicht notwendig. Selten genug, dass eine Serie genau weiß, wann sie aufhören kann. Im Serien-Dickicht aus Algorithmus-Empfehlungen und Schnellschüssen ist Light Shop ein verborgenes Juwel. Kein Muss. Aber ein Risiko, das sich auszahlt.
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