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Künstliche Intelligenz

AMD und Lenovo bestätigen Ryzen AI 400 für Sockel AM5


Sowohl bei AMDs eigener Vorstellung der neuen Ryzen AI 400-APUs – die zum Teil nur umbenannte 300-Modelle vom Vorjahr sind – als auch auf Lenovos Veranstaltung „Tech World“ im Rahmen der CES gab es eine bisher wenige beachtete Neuigkeit: Die bisher nur zum Auflöten verfügbaren Prozessoren mit integrierter Grafik und KI-Einheit werden auch für den Sockel AM5 erscheinen.

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Auf einer Folie von AMDs eigener Keynote war ein entsprechender Prozessor kommentarlos und klein abgebildet. Als AMDs CEO Tage später auch bei Lenovos Tech World auftrat, erschien auf der Leinwand gleich das ganze Portfolio der KI-Beschleuniger ihres Unternehmens, darunter auch ein klar als „Ryzen AI Pro 400 Series“ beschrifteter Prozessor mit dem charakteristischen Kühlkörper von AM5-CPUs. Der Moment ist im Titelbild dieser Meldung festgehalten. Bei beiden Veranstaltungen wurden diese Varianten im Vortrag nicht explizit erwähnt, es gab auch keine weiteren Details etwa zu Ausstattung, Preis und Marktstart der AM5-AIs.



Unten in der Mitte ist klein ein Ryzen AI 400 im AM5-Gehäuse zu sehen.

(Bild: AMD)

Nicht nur für lokale KI-Beschleunigung sind die neuen Prozessoren interessant, sondern auch, weil sie größere und schnellere interne Grafikeinheiten mitbringen als die Serie Ryzen 8000G mit Zen-4-Kernen. Diese stellt bisher die einzigen Bausteine für den Sockel AM5 mit nennenswerten Grafikeinheiten dar. Erwartet worden war stets eine Serie wie 9000G mit Zen-5-Cores und stärkerer Grafik – das dürfte sich mit den Ryzen AI Pro 400 für AM5 erledigt haben.

Explizit hat AMD auf der CES nur einen neuen Prozessor für den Sockel AM5 angekündigt, den Ryzen 9850X3D, der lediglich etwas höher getaktet ist als der beliebte 9800X3D. Durch die Gerüchteküchen geistert jedoch immer wieder ein vermeintlicher „9950X3D2“, bei dem beide Compute-Dies mit X3D-Stapelcache bestückt sind. Der bisherige 9950X3D besitzt den schnellen Zwischenspeicher nur auf einem dieser Dies, hat also acht Kerne mit dem Cache, und acht Kerne ohne, die dafür etwas höher takten können.

Einen solchen Prozessor, oder gar Ryzen mit mehr als 16 Kernen, könnte AMD erst im Herbst 2026 vorstellen. Dann soll Intels Nova Lake erscheinen, vermutlich als „Core Ultra 300“. Unbestätigten Angaben zufolge soll er bis zu 56 Kerne auf zwei Compute-Dies besitzen, ein einzelnes der Chiplets soll bis zu 16 Performance-Kerne und ganze 144 MByte Cache aufweisen.

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heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.


(nie)



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Künstliche Intelligenz

iX-Workshop Cyber Deception: Angreifer mit Honeypots gezielt in die Falle locken


Cyber Deception ist eine Sicherheitsstrategie, bei der Angreifer gezielt in die Irre geführt und von realen, schützenswerten Systemen abgelenkt werden. Zu diesem Zweck kommen täuschend echt wirkende, aber funktionslose Systeme, Daten oder Dienste wie Decoys, Honeytokens oder Honeypots zum Einsatz.

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In unserem zweitägigen Workshop Cyber Deception: Angreifer mit Honeypots gezielt in die Falle locken lernen Sie, wie Sie gezielt Täuschungsmanöver mit kostenlosen Open-Source-Tools durchführen.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte Honeypots, spezielle digitale Fallen, die Angreifer anlocken und ihr Verhalten analysierbar machen. Sie lernen verschiedene Arten von Honeypots kennen, darunter Honeysystems, Honeyservices und Honeytoken, und erfahren, wie Sie diese sicher und glaubwürdig im lokalen Netzwerk, in der Cloud oder in Active-Directory-Umgebungen einrichten.

Sie lernen außerdem, wie Angreifer typischerweise vorgehen, wie man Täuschungen strategisch platziert und wie sich die erzeugten Alarme effizient und zentral auswerten lassen. Auch die Integration in bestehende IT-Strukturen und die Kombination verschiedener Deception-Werkzeuge werden thematisiert.

März
26.03. – 27.03.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Feb. 2026
Juli
09.07. – 10.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 11. Jun. 2026
Oktober
22.10. – 23.10.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 24. Sep. 2026

Der Workshop richtet sich an Administratoren und technisch versierte Sicherheitsverantwortliche, die mit eigenen Bordmitteln und Open-Source-Werkzeugen pragmatische Lösungen zur Angriffserkennung entwickeln möchten. Voraussetzung für die Teilnahme sind gute Kenntnisse auf der Windows- und Linux-Kommandozeile.

Referent des zweitägigen Workshops ist Frank Ully. Als erfahrener Pentester konzentriert er sich auf relevante Entwicklungen im Bereich der offensiven IT-Sicherheit.


Weitere iX-Workshops aus dem Bereich Netzwerk und Systeme

Weitere iX-Workshops aus dem Bereich Netzwerk und Systeme


(ilk)



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Künstliche Intelligenz

Speicherknappheit: Marktforscher erwarten das Ende günstiger Notebooks


Die durch den KI-Hype verursachte Speicherknappheit wird laut Prognose von Gartner den PC- und Smartphonemarkt stark in Mitleidenschaft ziehen. Die Marktforscher gehen davon aus, dass der PC-Absatz im Jahr 2026 um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fällt. Beim Smartphone-Absatz erwarten die Marktforscher ein Minus von 8,4 Prozent.

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„Es handelt sich um den stärksten Rückgang der Geräteauslieferungen seit mehr als zehn Jahren“, erklärt dazu Ranjit Atwal, Senior Director Analyst bei Gartner. „Die höheren Preise werden die Auswahl an verfügbaren Geräten spürbar einschränken und viele Käufer dazu bewegen, ihre bestehenden Geräte länger zu nutzen. Das wird die bisherigen Upgrade-Zyklen nachhaltig verändern.“

Ein Ende der Kostenspirale sieht Gartner auch noch nicht. Die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) und SSDs dürften der Schätzung nach bis Ende 2026 um bis zu 130 Prozent steigen. Infolgedessen sollen sich PCs im Durchschnitt um 17 Prozent und Smartphones um 13 Prozent gegenüber 2025 verteuern.

Auf der Käuferseite rechnen die Marktforscher damit, dass Privat- und Geschäftskunden wegen der gestiegenen Kosten die Erneuerung herauszögern und ihre vorhandenen Geräte länger nutzen. Bei Geschäftskunden soll die Nutzungsdauer im Schnitt um 15 Prozent steigen, bei privaten Verbrauchern um 20 Prozent. Bei Smartphones würden Käufer dann eher zu generalüberholten oder gebrauchten Modellen greifen.

Besonders soll es das Segment der günstigen Einstiegs-Geräte treffen. Die Kosten für Speicher machen sich nämlich für die Hersteller gerade dort bemerkbar – bei Notebooks und Komplett-PCs sollen sie demnach künftig 23 Prozent der gesamten Materialkosten ausmachen statt wie bisher 16 Prozent. „Dieser starke Anstieg nimmt den Anbietern die Möglichkeit, die Kosten zu absorbieren, wodurch margenschwache Einstiegs-Laptops unrentabel werden“, sagt Analyst Atwal.

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Seiner Einschätzung nach wird das Segment der Einstiegs-PCs unter 500 US-Dollar bis 2028 verschwinden. Damit dürfte er hauptsächlich Notebooks meinen, die anders als Desktop- beziehungsweise Mini-PCs etwa kein Display, keinen Akku und keine Tastatur benötigen. Auch die Durchdringung des Marktes mit KI-PCs, also mit dedizierter Neural Processing Unit (NPU), dürfte sich weiter verzögern.

Beim Anteil des Speichers an den Gesamtkosten könnte Gartner sogar recht konservativ geschätzt haben. Hersteller HP berichtete am Mittwoch bei Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026, dass der Anteil an den PC-Materialkosten in diesem Jahr ungefähr bei 35 Prozent liegen dürfte. Das entspreche einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorquartal. HP geht dabei auch von weiter steigenden Kosten aus, die größten Auswirkungen erwartet die Firma in der zweiten Jahreshälfte.

Die Speicherkrise hat inzwischen fast alle Speichertypen erreicht: von DDR5-Riegeln in Desktop-PCs über LPDDR5X für Notebooks und Smartphones bis hin zu SSDs und HDDs. Laut Branchenstimmen wie dem Phison-Chef Khein-Seng Pua kann sich die Knappheit noch eine ganze Weile hinziehen. Interne Prognosen seines Unternehmens zufolge könnte das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Speicherchips auch gut bis mindestens 2030 anhalten. Das würde bedeuten: Speicher bleibt noch einige Jahre knapp und Hersteller können Preise diktieren.

Grund für die Speicherkrise ist die gewaltige Nachfrage durch Hyperscaler für ihre KI-Rechenzentren. Das Konzept Angebot und Nachfrage wird dabei praktisch ausgehebelt: Normalerweise würde durch die hohen Preise die Nachfrage sinken, wodurch sich die Preise wieder einpendeln müssten. Derzeit kaufen Hyperscaler jedoch alles auf, was verfügbar ist, unabhängig von den Kosten. Zugleich dauert es Jahre, bis Speicherhersteller den Bau neuer Werke abschließen und die Serienproduktion beginnen können.


(axk)



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c’t-Workshop: Observability für Kubernetes-Umgebungen aufbauen


Wer Kubernetes für Cloud-native Anwendungen nutzt, muss jederzeit wissen, was im System passiert. Observability macht das Verhalten laufender Systeme sichtbar und hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Doch wie sammelt man die relevanten Daten ein, speichert sie sinnvoll und leitet daraus die richtigen Schlüsse ab?

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Der Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen verbindet theoretisches Verständnis mit praxisnahen Übungen. Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen der Observability: Metriken, Logs und Distributed Traces. Anhand des Grafana-LGTM-Stacks – bestehend aus den vier Open-Source-Projekten Loki, Grafana, Tempo und Mimir – lernen die Teilnehmer, Betriebsdaten zu sammeln, zu visualisieren, Trends zu erkennen und Alarme einzurichten. So lässt sich der Ressourcenbedarf fundiert einschätzen und eine zuverlässige Betriebsüberwachung aufbauen.

Der Workshop deckt den gesamten Observability-Workflow ab: Zunächst erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen und den Grafana-LGTM-Stack. Anschließend sammeln sie mit Grafana Alloy Observability-Daten, nutzen vorhandene Datenquellen und erheben anwendungsspezifische Informationen. Darauf aufbauend erstellen sie Dashboards in Grafana, lernen Abfragen zu formulieren und richten Alarmierungskanäle mit passenden Schwellenwerten ein.

Die Teilnehmer lernen die Zusammenhänge kennen zwischen Metriken, Logs und Distributed Traces und wissen, wie sie Fehlverhalten gezielt erkennen und Ursachen eingrenzen. Außerdem erfahren sie, wie sich auf Basis etablierter Standards viele Daten automatisch erheben lassen, bevor ein manueller Eingriff nötig wird.

Durch den Workshop führt Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe. Dort verantwortet er mit seinem Team die zentralen Dienste für die Softwareentwicklung und gibt intern Workshops und Vorträge. Er beschäftigt sich intensiv mit Kubernetes, Observability und CI/CD in heterogenen Umgebungen. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional.

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Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen wollen. Der Umgang mit Kubernetes und das Deployment mit Standardwerkzeugen wie Helm sollten zum Alltag gehören. Erste Berührungspunkte mit der Erhebung und Auswertung von Metriken werden vorausgesetzt; Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

  • Datum: 30. April 2026
  • Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
  • Preis: 792,00 Euro (Frühbucherpreis bis 02. April 2026)

Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.


(abr)



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