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Analyse: Bekommt das iPhone 18 vollwertigen Satellitenfunk?


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wirklich viel kann man mit dem im iPhone verbauten Satellitenfunk nicht anfangen. Seit dem iPhone 14 aus dem Jahr 2022 steckt eine Empfangs- und Sendefunktion in den Geräten, doch surfen lässt sich damit nicht. Stattdessen funktionieren nur schmalbandige Funktionen wie der Notruf per Satellit sowie die Weitergabe von Positionsdaten via „Wo ist?“. Doch künftig könnte sich hier noch deutlich mehr tun: Apple plant für spätere iPhones den Einbau „echten“ Satellitenfunks mit mehr Durchsatz – und zuvor bereits eine iMessage-Funktion. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Satellitenfunktionen auf dem iPhone werden von allen iPhone-Modellen ab der Baureihe 14 unterstützt. Das betrifft also alle Varianten von iPhone 14, 15, 16 und 17, das iPhone 16e sowie das iPhone Air. Ausnahme sind Geräte, die in Russland, Belarus, Armenien, Kirgisien, Kasachstan sowie Festland-China inklusive Hongkong und Macau verkauft wurden. Allerdings sind Geräte aus Hongkong und Macao ab dem iPhone 16e oder neuer Satellitenfunk-fähig.

Zur Nutzung des Satellitenfunks muss man sich im Freien mit direkter Sicht zum Himmel befinden. Schnell ist die Verbindung nicht: „Unter idealen Bedingungen mit direkter Sicht auf den Himmel und den Horizont kann das Senden einer Nachricht 30 Sekunden dauern“, schreibt Apple dazu. Man solle sich nicht unter Bäume stellen, sofern diese über Blattwerk verfügen, da sich die Verbindungsqualität reduziert. Weltregionen, in denen die Technik offiziell unterstützt wird, sind Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, Österreich, Portugal, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Mit der Apple Watch Ultra 3 ist Satelliten-Internet ebenfalls möglich, allerdings in Europa auf die Notruffunktion beschränkt.

Momentan ist Apples Partner die Firma Globalstar. Allerdings könnte es hier künftig zu Änderungen kommen. So erwägt Globalstar Medienberichten zufolge einen Verkauf für bis zu 10 Milliarden US-Dollar – und Apple selbst wird hier wohl nicht zuschlagen. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, dass Apple zur Konkurrenz wechselt – und das wäre die Musk-Firma SpaceX beziehungsweise deren Satelliten-Internet-Schwester Starlink. Laut einem Bericht des IT-Newsdienstes The Information aus dem vergangenen Monat gibt es hierzu Bemühungen. So soll die Musk-Firma Frequenzen in jenen Bereichen erworben haben, die Apple für den iPhone-Funk verwendet.

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Nur in einzelnen Weltregionen bietet Apple eine kostenlose Möglichkeit, iMessage-Botschaften per Satellit zu versenden. Der Dienst soll mindestens zwei Jahre lang kostenlos sein. Er wird anfangs in den USA, Kanada und Mexiko bereitgestellt, läuft ebenfalls ab dem iPhone 14. Mindestvoraussetzung ist iOS 18 und gedacht ist der Service immer dann, wenn weder Mobilfunkempfang noch WLAN zur Verfügung stehen.

Verschick- und empfangbar sind Textnachrichten, Emojis und Tapbacks (also Emoji-Reaktionen). Bilder werden nicht unterstützt. Apple gibt an, dass ein Versand teilweise auch über SMS erfolgt. Auch hier benötigt man freie Sicht auf den Himmel. Angaben dazu, wann Apple die Verfügbarkeit auf Europa und andere Weltregionen ausdehnt, wurden noch nicht gemacht. Der Konzern argumentiert hier mit der Regulierungsproblematik.

Apples aktuelle iPhone-Modelle sind technisch noch nicht in der Lage, Satelliten-Internet in 5G-Qualität zu nutzen. Frühestens mit dem iPhone 18 ist hiermit zu rechnen – es wird wohl im Herbst 2026 erscheinen. Laut The Information werden die Geräte erstmals kompatibel zu 5G-Netzen sein, „die nicht an die Erdoberfläche gebunden“ sind, also auch mit 5G via Satellit.

Damit wäre statt schmalbandigen Funktionen echtes Internet via Satellit möglich. Wer der Anbieter ist, bleibt unklar. Gespräche mit Starlink laufen angeblich. Auf 4G-Frequenzen hat Starlink unterdessen schon gezeigt, dass bereits jetzt einiges geht: So bietet die US-Tochter des Mobilfunkanbieters T-Mobile Unterstützung verschiedener Apps wie Google Maps, X oder WhatsApp auf dem iPhone via Satellit an. Der Dienst läuft außerhalb von Apples eigenem Angebot.


(bsc)



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Web-Tipp: Höher, schneller, weiter mit vorausberechneten Wasserraketen


Die Wasserrakete steht aufrecht auf ihrer Startplattform. Das Manometer zeigt an: Der Druck ist aufgebaut. Die Schnur am Entriegelungshebel ist gespannt, der gemeinsam gesprochene Countdown läuft. Das ist der Stoff, aus dem packende Schulexperimente und fröhliche Gartenfeste mit Kindern sind.

Aber was beeinflusst den Flug einer Wasserrakete und wie wirken sich die Parameter aus? Die Website H2Orocks soll das verdeutlichen. Sie fragt mit ihren Eingabefeldern die relevanten Daten ab und berechnet den daraus resultierenden Flug.

Im c’t Magazin und auf heise online stellen wir Ihnen in der Rubrik „c’t Web-Tipps“ regelmäßig ein Sammelsurium an Websites vor. Hier zeigen unsere Redakteurinnen und Redakteure Seiten, die sie kurios, hilfreich, spannend, lehrreich, nützlich oder einfach nur witzig finden. Mehr Web-Tipps finden Sie hier:

Die dafür erforderliche Simulationssoftware hat ein Hersteller für Schulexperimente, zu dessen Produkten beispielsweise eine Wasserraketen-Startplattform gehört, gemeinsam mit dem Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin entwickelt. Sie berechnet die Flugbahnen von speziell produzierten Wasserraketen ebenso wie die von umfunktionierten PET-Getränkeflaschen. Den erforderlichen Druck erzeugt man mit einer Fahrrad- oder Ballpumpe.


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Die OWASP Top Ten 2025 vorgestellt


Seit dem Jahr 2004 veröffentlicht das Open Worldwide Application Security Project (OWASP) in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine neue Version der OWASP Top Ten. Anfangs enthielt diese Liste die zehn am weitesten verbreiteten Schwachstellen in Webanwendungen, doch seit 2010 geht es um die zehn häufigsten Risiken.

Das ist ein wesentlicher Unterschied: Denn während man Schwachstellen testen kann, etwa durch Penetrationstests, lassen sich Risiken nicht direkt testen und sind abstrakter als Schwachstellen. Auffallend ist, dass in der neuen Liste, die Anfang November 2025 veröffentlicht wurde, das Thema KI weiterhin ausgespart bleibt – dafür gibt es eigene OWASP-Projekte.

  • Seit ihrer Entstehung haben die OWASP Top Ten etliche Veränderungen und pragmatische Anpassungen durchgemacht, zuletzt die Gewichtung der Risiken durch die Community.
  • Die Risiken der aktuellen Liste sind gleich geblieben, wurden jedoch aus guten Gründen neu sortiert und gewichtet – etwa die Lieferkettensicherheit.
  • Das OWASP hält daran fest, KI-Risiken von anderen Anwendungsrisiken zu trennen und in eigenen Listen zu berücksichtigen.


Tobias Glemser

Tobias Glemser

Tobias Glemser ist BSI-zertifizierter Penetrationstester und Geschäftsführer der secuvera GmbH. Seit über 20 Jahren arbeitet er in der Cybersicherheit. Privat ist er unter anderem bei OWASP engagiert.

Wie jedes OWASP-Projekt basieren auch die Top Ten auf ehrenamtlicher Arbeit. Die Freiwilligen entwickeln Werkzeuge und Dokumente, die sie der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellen. Hinter den aktuellen Top Ten stehen fünf primäre Autoren, darunter mit Thorsten Gigler auch ein Mitglied des OWASP Chapter Germany und Mitorganisator des lokalen Treffens in München.


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Milliardenauftrag: BMW kauft langfristig weiterentwickelte ZF 8-Gang-Automaten


BMW und der Zulieferer ZF haben heute in einem langfristigen Liefervertrag die Weiterentwicklung der bereits in einigen Fahrzeuggenerationen bewährten 8-Stufen-Wandlerautomatik mit dem Kürzel „8HP“ vereinbart. Das von ZF entwickelte Getriebe soll dabei bis in die späten 2030er-Jahre „mit besonderem Fokus auf elektrifizierte Antriebe“ weiterentwickelt werden. Der Vertrag umfasst laut einer heute gemeinsam von beiden Unternehmen herausgegebenen Pressemitteilung ein Volumen „von mehreren Milliarden Euro“.

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„Fokus auf elektrifizierte Antriebe“ bedeutet, dass das bestehende Aggregat für den Einsatz in kommenden Hybridantrieben erweitert werden soll. Durch die Grundkonstruktion dieses Getriebes wird BMW dabei in zweierlei Hinsicht festgelegt: erstens auf den Längseinbau des Verbrennungsmotors und zweitens auf eine E-Maschine, die konzentrisch zur Getriebewelle liegt. Dabei kann die E-Maschine mit der Wandlerkupplung oder einem automatisierten Anfahrelement in der Getriebeglocke oder im Getriebegehäuse liegen. Eine Kombination beider Einbaupositionen ist ebenfalls möglich.

ZF befindet sich wegen der Schwäche der deutschen Autoindustrie in einer schweren Krise und plante zuletzt, in Deutschland bis Ende 2028 bis zu 14.000 Arbeitsverhältnisse zu beenden. Zahlreiche Mitarbeitende in Deutschland sind bereits auf Kurzarbeit. Mit etwa 161.600 Mitarbeitenden in 161 Werken in 30 Ländern ist ZF einer der größten Zulieferer der Autobranche und machte 2024 einen Umsatz von rund 41,4 Milliarden Euro. 2023 waren es noch 46,6 Milliarden und für das Ergebnis 2025 ist eine weitere Verschlechterung anzunehmen. ZF will die Zahlen für 2025 im März präsentieren.

Bei vier Radsätzen begnügt sich die aktuelle Ausbaustufe 8HP mit nur fünf Schaltelementen. Weil pro Gang lediglich zwei Schaltelemente geöffnet sind, werden die Schleppverluste im Getriebe deutlich minimiert. ZF konnte zudem die Zahl der Lamellenkupplungen auf drei und die der Bremsen auf lediglich zwei reduzieren. Die konsequente Reibungsminimierung, zu der auch eine achsparallele Flügelzellenpumpe beiträgt, ermöglicht mit dem 8HP eingesetzten Verbrennungsmotoren einen höheren Wirkungsgrad.

In verschiedenen Ausführungen für Motoren mit einem Drehmoment von 220 bis 1000 Nm erhältlich, wird es auch von anderen Autoherstellern verwendet, beispielsweise von Audi.

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Die Modularität des 8HP-Baukastens ermöglicht unter weitgehender Verwendung konventioneller Bauteile bereits heute ein Plug-in-Hybridgetriebe mit integrierter E-Maschine mit bis zu 160 kW und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm. Die herkömmliche Bauform „reduziert die Notwendigkeit von Einbau-Anpassungen und die damit verbundenen Investitionen für den Kunden auf ein Minimum“ wie ZF selbst schreibt.

Mehr zu BMW


(fpi)



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