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Künstliche Intelligenz

Android: Google verpasst der Telefon-App iPhone-ähnliche „Kontaktposter“


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Google arbeitet weiter an der Bedienoberfläche von Android und verpasst seinen eigenen Apps nach und nach die im Mai angekündigte, polarisierende Designsprache Material 3 Expressive. Nun ergänzt der Konzern seine bereits überarbeitete Telefon-App um eine weitere Funktion, die ein wenig an Apples mit iOS 17 eingeführte Kontaktposter erinnert.

Die neue Anruferansicht, so die offizielle Bezeichnung, ist nicht nur für Pixel-Smartphones und Android 16 bestimmt, sondern sollte alle aktuellen Android-Smartphones erreichen, auf denen Googles Telefon-App standardmäßig vorinstalliert ist. So steht die Funktion etwa auch auf einem Xiaomi-Smartphone mit Android 14 bereit.


Hinweis in der Telefon-App über neue Funktion

Hinweis in der Telefon-App über neue Funktion

Sobald die Funktion nutzbar ist, erscheint ein Hinweis in der Telefon-App.

(Bild: heise medien)

Diese Anruferansicht oder auch „Calling Cards“ sind erstmals Anfang des Monats in den Beta-Versionen der „Kontakte“- und „Telefon“-Apps von Google aufgetaucht. Mit Version 188 der Telefon-App bringt der Konzern die neue bildschirmfüllende Funktion für alle Nutzer. Laut Google soll das Feature weltweit verfügbar sein und „schrittweise“ verteilt werden, sodass es eine Weile dauern kann, bis es auf allen Geräten landet.

Sobald die Funktion verfügbar ist, erscheint in der Telefon-App im oberen Teil der Hinweis: „Anpassen, wie Anrufer angezeigt werden.“ Durch einen Tap auf „Jetzt starten“ gelangt man zur Kontaktübersicht, man kann die Einstellung aber auch in den einzelnen Kontakten erreichen. Hier können Nutzer für jeden Kontakt eine Art Kontaktposter erstellen, das angezeigt wird, wenn man die Person anruft oder von ihr angerufen wird.

Hierfür kann ein Bild aus der Kamera, der Galerie oder Google-Fotos erstellt oder ausgewählt werden. Zudem können für den Kontaktnamen eine eigene Schriftart und -Farbe festgelegt werden. Die neue Funktion ist optional und muss nicht genutzt werden. Für Menschen, die solche Individualisierungen schätzen und ihren Geräten einen zusätzlichen eigenen Anstrich verpassen möchten, dürfte es eine willkommene und je nach Umfang der Kontakte eine arbeitsaufwendige Spielerei sein.


3 Screenshots der Anruferansicht

3 Screenshots der Anruferansicht

In den Einstellungen der Anruferansicht können Nutzer das Erscheinungsbild ihrer Kontakte anpassen.

(Bild: heise medien)

Trotz einer gewissen Ähnlichkeit zu Apples Kontaktpostern unter iOS können Android-Nutzer keine eigene Visitenkarte erstellen, die Kontakten angezeigt wird, wenn sie angerufen werden. Googles Lösung dient nur zur Aufhübschung der eigenen Kontakte auf dem persönlichen Gerät. Das Teilen dieser Kontaktposter ist aktuell offenbar nicht vorgesehen.


(afl)



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Bcachefs-Dateisystem verbleibt offenbar stagnierend in Linux


Nach wiederholten Unstimmigkeiten mit dem Entwickler des Dateisystem Bcachefs hat Linus Torvalds den Bcachefs-Code von Linux nun als „extern gewartet“ deklariert. Die Kennzeichnung ist ein Novum – und da der Erfinder und leitende Entwickler des Kernels sie nicht näher erläutert hat, ist unklar, was sie genau bedeutet. Der gemeinhin erwartete und von Torvalds mehrfach in Aussicht gestellte Rauswurf der in Linux als experimentell geltenden Bcachefs-Unterstützung ist damit aber allem Anschein vorerst vom Tisch.

Zugleich spricht die neue Auszeichnung jedoch auch dafür, dass der im Kernel erhaltene Bcachefs-Code bis auf Weiteres nicht groß verändert werden wird – er bleibt damit auf dem Stand von Linux 6.16, denn Torvalds hatte die Änderungen nicht integriert, die Bcachefs-Entwickler Kent Overstreet für die derzeit vorbereitete Version 6.17 eingereicht hatte. Bereits Bcachefs verwendende Nutzer können durch den Verbleib allerdings gefahrlos auf 6.17 und spätere Kernel-Versionen wechseln – der Ansatz vermeidet so eine „Regression“ für Nutzer, die bei der Linux-Entwicklung untersagt ist, weil das Torvalds ein großer Dorn im Auge ist.


Quellcode-Änderung

Quellcode-Änderung

Was Torvalds Statusänderung genau bedeutet, ist unklar.

(Bild: heise medien)

Problemlos klappen Kernel-Updates zumindest, solange Nutzer und Distributionen nicht Kernel mit neuerem Bcachefs-Code verwenden, den Overstreet extern pflegt: Dieser oder zugehörige Userspace-Werkzeuge könnten bei einmaliger Verwendung inkompatible Änderungen an den Dateisystemstrukturen vornehmen, woraufhin der Bcachefs-Code des offiziellen Kernels dann das Einhängen des Dateisystems verweigern sollte.

Prinzipiell wäre es möglich, dass jemand anders als Mittler agiert und neueren Bcachefs-Code von Overstreet nimmt und zur Aufnahme in Linux an Torvalds schickt und dort die Pflege übernimmt. So eine Person geriete aber vermutlich schnell zwischen die Fronten, was die Arbeit enorm schwer macht. Vor einer Weile gab es mal einen Bcachefs-Mitentwickler, der offenbar gewillt war, so eine Postion einzunehmen – er hat jedoch der Bcachefs-Entwicklung nach Streit mit Overstreet aber den Rücken gekehrt.

Kent Overstreet war mit Torvalds unter anderem angeeckt, weil er in der Stabilisierungsphase neuer Kernel-Version mehrfach größere Änderungen zur Aufnahme einreichte. Die waren aus Torvalds Perspektive gefährlich und hätten daher einige Wochen bis zum Beginn der Entwicklung der darauffolgenden Version warten sollen. Hunderte andere Kernel-Entwickler meistern dieses Entwicklungsmodell seit Jahrzehnten weitgehend reibungslos. Auch mit diesen Entwicklern stritt Overstreet mehrfach im Rahmen der Bcachefs-Entwicklung, etwa, weil er von ihnen betreuten Linux-Kernel-Code ohne adäquate Absprache oder gar hinter deren Rücken veränderte. Schon bei Bcachefs-Vorläufer Bcache hatte es vor über einem Jahrzehnt auch immer mal wieder Zank mit Overstreet gegeben – bis dieser die Betreuung der SSD-Festplatten-Cache-Lösung Bcache aufgab und sich Bcachefs zuwandte, ohne sich einen Nachfolger aufgebaut zu haben.

Die Patch-Beschreibung zum neuen Status bei Bcachefs und einige Stimmen im Umfeld des Kernels deuteten darauf hin, dass Torvalds die jetzt umgesetzte Vorgehensweise in Absprache mit anderen zentralen Entwicklern von Linux getroffen hat. Welche Auswirkungen der Schritt auf die Linux-Welt hat, bleibt abzuwarten. Große Distributoren wie Debian, Fedora oder openSUSE werden weiter das in Linux enthaltene Bcachefs nutzen oder es bei ihren Kerneln komplett deaktivieren. Dass diese Overstreets neueren Bcachefs-Code einbauen, ist eher unwahrscheinlich, denn das verkompliziert die Wartung. Zudem verweigern dann wahrscheinlich noch mehr Kernel-Entwickler von Nutzern der Distributionen eingesandte Bug-Reports, weil solche Modifikationen leicht zu Fehlern führen können. Die sollten mit dem offiziellen Kernel nicht auftreten. Einzelne kleinere Distributionen werden das aber vermutlich nicht scheuen, um gezielt Fans von Bcachefs anzusprechen.


(dmk)



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Nikons Luxus-Zoom und getunte Hasselblad – Fotonews der Woche 36/2025


Kauft man für knapp 3000 Euro nun den Body einer Nikon Z6III oder nur das neue Z 24-70mm f/2.8 S II? Das ist eine Frage, die man sich vielleicht stellen könnte, falls jetzt vom Urlaubsgeld noch etwas übrig geblieben ist. Zwar sind teure Objektive vom Originalhersteller einer Kamera etwas Selbstverständliches, aber Nikon hat hier – einmal mehr – das Preisgefüge ziemlich durcheinandergebracht.

Ein lichtstarkes 24-70-Millimeter-Zoom gehört für viele Fotografen zum absoluten Standardwerkzeug, Porträt, Landschaft, etwas Available Light – damit geht schon ziemlich viel. Dafür nun 2900 Euro zu verlangen, ist vielleicht angesichts der Verbesserungen wie Gewichtsreduktion, höherem Fokus-Tempo und internem Zoom noch zu rechtfertigen. Es gibt schlicht kein anderes Objektiv mit dieser Ausstattung, die Details zeigt unsere ausführliche Meldung. Aber: Im Vergleich zu dem, was der Markt rein für die gleichen optischen Daten verlangt, ist das ziemlich überzogen.

Die für DSLRs entwickelten, und damit größeren und schwereren 28-70mm-f/2.8-Zooms von Sigma und Tamron kosten heute als Neuware nur ein Drittel von Nikons neuem Objektiv. Größter Nachteil: Der Autofokus hält mit den rasanten Bildraten moderner Spiegelloser nicht mit. Und mit Fremdobjektiven, Vorsicht, Kalauer, fremdelt Nikon ja in letzter Zeit generell.

Ein bisschen Hoffnung gibt es allerdings auf vernünftigere Preise, denn der Vorgänger des nun aktualisierten Z-Nikkors kam vor sechs Jahren mit einer UVP von 2500 Euro auf den Markt und ist immer wieder auch unter 1800 Euro zu haben. Seitdem haben aber erst eine Pandemie und dann ein Zollchaos die Welt heimgesucht, sodass sich solche Entwicklungen wohl nicht direkt auf den heutigen Markt übertragen lassen.

In einem anderen Punkt lässt sich Nikon zuverlässig nicht lumpen: Große Firmwareupdates mit zahlreichen neuen Funktionen gibt es seit einigen Jahren nicht nur für die Topmodelle. Die, wohlwollend betrachtet, gehobene Mittelklasse in Form der Z6III wird nach gut einem Jahr fast schon runderneuert. Die Firmware 2.0 bringt rund 70 neue oder verbesserte Funktionen mit, wie Nikon DPreview sagte. Natürlich würde da ein kompletter „feature count“ den Rahmen dieser Kolumne sprengen, daher seien hier einige Highlights erwähnt. Die vollständige Liste findet sich, samt den manchmal kruden deutschen Bezeichnungen, unter dem vorangegangenen Link.

Das mit Z8 und Z9 eingeführte „Auto Capture“, zu deutsch: „Automatisch erfassen“ ist eine kräftig aufgebohrte Fokusfalle. Die Kamera kann unter anderem mit einstellbarer Empfindlichkeit auslösen, wenn ein Objekt in den Bildbereich gerät. Oder sich dessen Abstand ändert. Was aber – siehe Fremdobjektive – nur mit Nikkor-Z-Optiken zuverlässig funktionieren soll. Auch ein zuvor eingestelltes Motiv, das der KI-Autofokus bemerkt, kann zur Aufnahme führen. Ein Beispiel: Soll an einer Rennstrecke nur der Mensch auf einem Sportgerät fotografiert werden, und nicht etwa ein zufällig vorbeikommendes Tier, so dürfte die Nikon nur den Sportler aufnehmen. Eigene Motive, etwa anhand von Fotos, erkennt die Funktion nicht. Da sich aber die Richtung einer Bewegung und das Motiv kombinieren lassen, ist das für Sport nicht schlimm: Mensch kommmt von rechts, durch diese Fokusfelder, löse dann aus. Wenn ein Vogel vorbeifliegt, wird damit kein Bild gemacht. Weil die Z6III immer schon als Hybride zum Fotografieren und Filmen konzipiert wurde, klappt „Automatisch erfassen“ auch bei Videoaufnahme.

Die herrenlose Nikon an der Rennstrecke ist auch ein Beispiel für „NX Field“. Das ist Nikons nur für iOS-Geräte erhältliche App, mit der sich mehrere Kameras fernbedienen lassen. Am ehesten empfiehlt sich dafür ein großes iPad, mit dem sich auch Vorschaubilder vieler Nikons im Blick behalten lassen. NX Field ist nur für die Z9 kostenlos, für eine Lizenz für andere Kameras muss man sich an den Nikon Professional Service wenden. Die Z6III beherrscht NX Field schon länger, und wird nun mit Firmware 2.0 besser unterstützt – unter anderem durch einen ferngesteuerten Weißabgleich. Kostenlos ist dagegen, und eigentlich überfällig, dass die Kamera nun auch ohne weitere Software als Webcam per USB funktionieren soll.

Auch eher eine Funktion für Berufsfotografen ist das digitale Echtheitssiegel nach C2PA, hier „Nikon Authenticity Service“ genannt. Um das der Z6III beizubringen, muss man die Nikon Cloud benutzen, denn mit dieser werden die Daten von veröffentlichten Fotos abgeglichen. Funktionen, die nicht nur Profis nützen: Höhere Auflösungen als die 24,5 Megapixel des Sensors lassen sich per Pixel Shift nun auch aus Belichtungs- und Fokus-Reihen zusammensetzen. Dies weiterhin aber nur am Rechner, automatisch montiert die Kamera die Bilder nicht aneinander.

Wer Kosten und Gewicht nicht scheut, kann besonders hochauflösende Bilder schon seit Jahrzehnten mit Kameras vor allem einer Marke aufnehmen: Hasselblad. Die stellten vor drei Jahren die X2D 100C mit 100-Megapixel-Sensor im Mittelformat vor. Diese Kamera brachte aber nicht den damals schon zum Standard gewordenen KI-Autofokus mit. Den bot aber ein Jahr später der Konkurrent Fujifilm mit der GFX 100 II, sodass Hasselblad dringend nachziehen musste. Das ist nun in Form der X2D II 100C geschehen. Einer Kollegin in der Redaktion ist aufgefallen, dass im neuen Namen eine Anspielung auf einen kleinen Droiden steckt, wenn man ihn Englisch buchstabiert: „X-Two-D-Two“.

Scheint, als wolle Hasselblad, einst die Marke für absolute Spezialaufgaben, hier eine Universalkamera schaffen. Dafür spricht nicht nur der nun vorhandene KI-Autofokus, alias Motiverkennung. Auch der Sensor soll bei gleicher Auflösung modernisiert worden sein: 16 Bit Farbtiefe und HDR sind eine Ansage, der Rest der Specs findet sich in unserer Meldung zur X2D II 100C. Der versprochene hohe Dynamikumfang verdient in dieser Fotonews eine etwas nähere Betrachtung.

Wenn man Hasselblads zahlreichen Beispielfotos – auf geeignetem Display – glauben kann, so sind die vielen Farben und Helligkeitsstufen und der Detailreichtum schlicht fantastisch. Wie viel Nachbearbeitung darin steckt, lässt sich anhand der Bilder nicht beurteilen, denn bei vielen fehlt ein Teil der Metadaten, zudem liegen sie nur als JPEG vor, immerhin mit für alle Kanäle kombiniert 24 Bit Farbtiefe. Manche sind auch etwas beschnitten, zeigen also nicht alle 100 Megapixel, dennoch: auch, weil da ziemlich gute Fotografen und Models am Werk waren, ist das beeindruckend. Daher gleich vorweg: Hasselblads Galerie ist unsere Empfehlung für einen Long Click zum Wochenende.

Anders als Nikon mit seinem neuen Standard-Zoom hat Hasselblad übrigens die Preisschraube in die andere Richtung gedreht: Die X2D II 100C kommt mit einer Preisempfehlung von 7200 Euro auf den Markt, der Vorgänger X2D 100C erschien vor drei Jahren für ganze 8700 Euro – da hat sich wohl die Konkurrenz von Fujifilm deutlich ausgewirkt. Allerdings brauchen alle Mittelformatkameras auch geeignete Objektive, für das ebenfalls neue XCD 2,8–4/35–100E von Hasselblad sind 4800 Euro fällig. HDR und extreme Auflösung sind also schon für den Einstieg doch eher eine Sache für Spezialisten.

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(nie)



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heise+ Update vom 29. August 2025: Lesetipps fürs Wochenende


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachdem die Vorgänger bezüglich der Prozessorleistung etwas hinterherhinkten, möchte Google mit der zehnten Generation seiner Pixel-Smartphones wieder aufschließen und bei Fotografie und KI-Funktionen punkten. Meine Kollegen haben sich die neuen Geräte genau angesehen und klären, ob Googles neue KI-Smartphones im Test überzeugen können.

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Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „heise+ Update vom 29. August 2025: Lesetipps fürs Wochenende“.
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