Künstliche Intelligenz
Apple MacBook Neo im Test: schick, rasant – und günstig
Mit dem Start des MacBook Neo bricht eine neue Ära bei Notebooks an: für Apple, weil das Unternehmen ab sofort mit einem 700-Euro-Notebook in neuen Preisregionen nach Kunden fischt. Und für alle anderen Notebookhersteller, weil Apple im hart umkämpften Massenmarkt ein Produkt auf die Beine stellt, das sie so nicht liefern können.
Das liegt daran, dass Apple seine Trümpfe voll ausspielt. Das Neo hat einen aktuellen Prozessor – aber nicht aus der Notebook-, sondern aus der Smartphonewelt. Der Apple A18 Pro debütierte 2024 im iPhone 16 Pro und bekommt jetzt ein zweites Leben im MacBook Neo. Unsere Benchmark-Ergebnisse zeigen, dass Apple bei CPUs für akkubetriebene Geräte jeglicher Art führt: Bei Rechenlast auf einem Einzelkern ist der A18 Pro ebenso flott wie der gezielt für MacBooks entwickelte M3 (Jahrgang 2023) und bei kurzer Last auf allen sechs Kernen immer noch so schnell wie der Achtkerner M1 von 2020. Erst nach minutenlanger Dauerlast zeigen sich Unterschiede.
Das ist bereits beachtlich, doch die volle Dimension wird erst ersichtlich, wenn man aktuelle Notebookprozessoren von AMD, Intel und Qualcomm zum Vergleich heranzieht. Im Cinebench 2024 kommt der A18 Pro auf 140 Punkte bei Last auf einem Kern (Singlethreading); Intels nagelneues 2026er-Flaggschiff Core Ultra X9 385H erzielte bei uns bloß 127 Punkte. Sogar hochgezüchtete Exemplare wie Core Ultra 9 275HX oder Ryzen 9 9955X3D, die Desktop-Baureihen entstammen und ausschließlich in ebenso sündhaft teuren wie schweren Gaming-Notebooks zum Einsatz kommen, kommen gerade einmal auf rund 130 Punkte. Die 2024er-Prozessoren Core Ultra 7 258V und Ryzen AI 7 350 für kompakte Notebooks schaffen je nach System 110 bis 120 Punkte.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Apple MacBook Neo im Test: schick, rasant – und günstig“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.