Apps & Mobile Entwicklung
Apple Watch 12 und Ultra 4: Neue Gesundheitssensoren erfassen bis zu 60x mehr
Mit der Apple Watch 12 und Apple Watch Ultra 4 stellt Apple neue Smartwatches vor. Vor allem der Gesundheitssensor für die Erfassung der Herzfrequenz wurde überarbeitet und erfasst nun viel häufiger und genauer Werte. Aber auch Siri und Apple Intelligence erhalten neue Funktionen auf den Apple Watches.
Neuer Gesundheitssensor zeichnet viel häufiger auf
Zentrale Neuerung ist das neue „Health Sensing System“, die neuen optischen und elektrischen Herzsensoren an der Unterseite der Apple Watch 12 und Ultra 4. Hierfür hat Apple die Elektrodenfläche überarbeitet und vergrößert. Zudem wurden die Photodioden neu entwickelt und sind nun im Kreis angeordnet. Größere, hellere grüne LEDs verbessern zudem die Erfassung der Herzfrequenzdaten, so Apple.
Diese Änderungen führen dazu, dass Apple die Herzfrequenz nun den ganzen Tag über alle 5 Sekunden erfasst, 60 Mal so oft wie vorher. Die Herzfrequenzvariabilität wird nun alle 5 Minuten erfasst, 24 Mal so oft wie bisher. Laut Apple ermöglichen die neuen Watches die präziseste Herzfrequenzmessung eines Wearables jemals.
Diese kontinuierliche, passive Messung soll Nutzern einen besseren Einblick in ihre Fitness und ihren physiologischen Zustand ermöglichen und die Aktivitätsringe fürs Trainieren und Bewegen präziser machen. Zudem können Nutzer mit einer neuen Herzfrequenz-Komplikation auf dem Zifferblatt im Laufe des Tages ihre Herzfrequenz in Echtzeit einsehen.
Neuer Tagesformwert als Hilfe für Erholung und Training
Auch Apple gibt künftig morgens einen Readiness-Score aus, einen Leistungsfähigkeits- oder auch Tagesformwert. Ein Wert, der anhand der Daten des Vortags und der Nacht Aufschluss darüber geben soll, ob man sich an diesem Tag lieber erholen oder ausgiebigen Sport treiben sollte.
All diese Informationen bündelt Apple künftig in einer neuen Health-App, die mehr Analysen bereitstellen soll und dem Nutzer unter anderem auch sagen können soll, was sein „Health Age“ im Vergleich zu seinem tatsächlichen Alter ist, wie fit er also in verschiedenen Gesundheitsbereichen ist. Die neue Health-App kommt später in diesem Jahr und wird zunächst auf Englisch verfügbar sein. Weitere Sprachen sollen später folgen.
Neue Siri-Funktionen mit Apple Intelligence
Mit der neuen Technik in der Apple Watch 12 und Ultra 4 erweitert Apple auch Apple Intelligence auf den Smartwatches. Dies umfasst die drei Funktionen „Sound Recognition“, „Live Rewind“ und „Siri Recap“.
Sound Recognition erkennt über die Mikrofone der Watch Geräusche wie Sirenen, Alarme oder Babygeschrei und macht auf diese auf der Smartwatch aufmerksam. Insbesondere Gehörlosen oder Personen mit eingeschränktem Hörvermögen soll so geholfen werden, wichtige Geräusche wahrzunehmen.
Live Rewind spult hingegen virtuell die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs zurück und fasst den Inhalt auf dem Display der Watch zusammen. Ging es also mal wieder zu schnell, kann man hierüber den Inhalt der letzten 15 Sekunden zusammengefasst noch einmal nachlesen. Hierfür muss die Krone der Apple Watch nur zweimal gedrückt werden.
Siri Recap nimmt hingegen automatisch im Hintergrund Notizen von Gesprächen und gliedert diese direkt in einzelne Ereignisse. So lassen sich Notizen aus einem Meeting in der Siri-App einsehen oder der Elternabend noch einmal zusammenfassen. Siri Recaps lassen sich den ganzen Tag über automatisch aufzeichnen oder nur nach einem Zeitplan, etwa um sie auf die Arbeitszeit zu beschränken. Zudem können sie jederzeit deaktiviert werden, wenn Gespräche gerade nicht aufgezeichnet werden sollen. Audio-Aufnahmen werden zudem nicht gespeichert und sind auch für Apple nicht zugänglich, sondern nur die Zusammenfassungen werden auf dem Gerät erstellt.
Für alle neuen Funktionen und deren schnellen Zugriff bietet Apple das neue Siri Modular Watchface an.
Die neuen Apple Intelligence Funktionen von Siri sollen Ende des Jahres zunächst auf Englisch verfügbar sein, später jedoch auf zusätzliche Sprachen erweitert werden. Wann und ob diese Funktionen alle nach Deutschland kommen, ist bislang nicht bekannt.
Neue Apple Watch, neuer S11-Chip
Mit dem S11-SoC erhalten die Apple Watch 12 und Apple Watch Ultra 4 mehr Leistung – vor allem aufgrund der neuen Siri-Funktionen auf den Smartwatches. Hierbei soll bei der CPU, GPU und NPU auch Technik aus dem A20 Pro des iPhone 18 Pro in den S11 eingeflossen sein. Der S10 aus der Apple Watch 11 und Ultra 3 entspricht weitgehend dem S9 aus dem Jahr 2023, so dass hier nach drei Jahren ein neuer Chip tatsächlich mehr Leistung verspricht.
Genauere Schrittzählung
Der S11 soll auch für eine genauere Schrittzählung sorgen. Denn Apple hat die Schritterkennung mit neuen Algorithmen für maschinelles Lernen komplett überarbeitet, um genauere Entfernungsmessungen bei Indoor-Geh- oder -Lauftrainings zu ermöglichen. Der S11-Chip ermögliche zudem die neue Schritte-Komplikation, mit der man seine Schritte in Echtzeit direkt auf dem Zifferblatt verfolgen kann, so Apple.
Farben, Ceramic Shield 2 und Keramik-Watch
Das neue Ceramic Shield 2 der Aluminium-Modelle soll das Glas der Apple Watch widerstandsfähiger machen. Laut Apple ist es 60 Prozent härter als das Ion-X-Glas der vorherigen Generation.
Die Apple Watch Series 12 wird in Aluminium in Dark Bronze, Black, Light Gold und Space Gray sowie in Titan in Radiant Gold und Natural erhältlich sein. Neu bzw. wieder dabei ist auch ein Keramik-Modell der Apple Watch 12, das in Weiß und Night Blue erhältlich sein wird.
Am Design und den beiden Modellvarianten mit 42 und 46 mm hat sich mit der neuen Watch 12 nichts verändert.
Ultra 4 mit größerem Akku
Die Apple Watch Ultra 4 erhält alle oben genannten Funktionen und den neuen S11-Chip, bekommt zudem aber einen größeren Akku, der eine Akkulaufzeit von 2 Tagen bieten soll. Auch das Laden der Ultra 4 soll ebenso wie bei der Watch 12 schneller als bisher erfolgen. 15 Minuten Laden reichen bei der Watch 12 jetzt für bis zu 12 Stunden zusätzliche Batterielaufzeit aus – 50 Prozent mehr als beim vorherigen Modell, so Apple.
Die Akkulaufzeit der Watch 12 gibt Apple weiterhin mit bis zu 24 Stunden an, bei Outdoor-Trainings soll sie jedoch auf bis zu zehn Stunden gewachsen sein, 25 Prozent mehr als bei der Watch 11.
Preis und Verfügbarkeit
Die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 starten zum jeweiligen Preis des Vorgängers, also ab 449 Euro und 899 Euro. Das 46-mm-Modell in Aluminium wird mit einem Preis ab 499 Euro jedoch etwas teurer. Es war bei der Watch 11 zuletzt für 479 Euro erhältlich. In der Titan-Variante startet die Watch 12 mit 42 mm für 799 Euro und kostet in 46 mm 849 Euro. Der Aufpreis für das GPS+Cellular-Modell beträgt 120 Euro. Die Keramik-Version der Watch 12 startet für 1.049 Euro mit 42 mm und kostet 1.099 Euro mit 46 mm.
Die Apple Watch Ultra 4 kostet hingegen wie der Vorgänger ab 899 Euro.
Die Vorbestellungen der neuen Apple Watches starten heute, der Verkaufsstart ist der 18. September.
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Neues bei Asetek: GT-Nova-Lenkrad mit Display und 10-Nm-Wheel Base

Für März 2027 hat Asetek mit dem GT Nova ein neues Lenkrad mit einem kleinen Display und vielen beleuchteten Eingabemöglichkeiten angekündigt. Eine neue, passende Wheel Base zur Montage von Asetek-Lenkrädern und Lenkrädern von anderen Herstellern kommt Ende Oktober.
Viele Funktionen und RGB für 300 Euro
Asetek hat ein neues Lenkrad gezeigt, was allerdings erst im März 2027 erscheinen wird. Das Asetek GT Nova Lenkrad besitzt je Seite sechs Knöpfe, die alle über eine RGB-Beleuchtung verfügen, zwei Daumendrehräder sowie einen 7-Wege-Schalter. Auf der Rückseite sind zwei Schaltwippen mit Hall-Sensoren. Diese können um zwei Kupplungswippen und zwei zusätzliche Wippen erweitert werden. Nach Kritik durch die Community wegen eines leichten Flexverhaltens an den Schaltwippen besitzen diese jetzt eine entfernbare Gummidämpfung.
In der Mitte befindet sich ein 1,3 Zoll messendes OLED-Display mit einer Auflösung von 128 × 64 Pixel. Hier können Werte wie der aktuelle Gang oder die Geschwindigkeit angezeigt werden. Aseteks-Software RaceHub wird bei diesem Lenkrad erstmals direkt über das Display des Lenkrads aufgerufen werden können, um die Einstellung der Wheel Base, der Pedale oder andere Setups ohne Umweg über die Windows-Oberfläche wechseln zu können. Die Lenkräder der Invicta-Serie und die Forte Formula Pro Lenkräder erhalten ebenfalls RaceHub Link.
Über dem Display sind die elf RevLEDs angeordnet. Unter dem OLED-Display sind die beiden Multilink-Drehregler. Beide besitzen jeweils 12 auswählbare Positionen. Beispielsweise kann hinter dem linken Drehregler mit Position 1 ABS, Position 2 Traktionskontrolle und bei Position 3 die Bremslastverteilung hinterlegt werden. Nach der Auswahl kann der Wert mit dem Daumendrehregler geändert werden. Unterstützt wird das Gedächtnis der Sim-Rennfahrer mit einem Popup von RaceHub, was sich hinter der jeweiligen Multilink-Position verbirgt.
Das Lenkrad besitzt einen Durchmesser von 290 mm und wiegt ein wenig über 1,4 Kilogramm. Es ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die austauschbaren Griffe sollen laut Asetek jetzt ein ergonomischeres Design besitzen. Das Lenkrad kommt im März 2027 in den Handel und kostet rund 300 Euro.
Upgradefähige 10-Nm-Wheel-Base
Asetek erweitert in Kürze sein Portfolio an Wheel Bases, um ein weiteres Modell mit einem maximalen Drehmoment von 10 Newtonmetern. Die Wheel Base DD10 wird ab dem 27. Oktober für 500 Euro erhältlich sein. Die Wheel Base ist kompatibel zu Xbox-Konsolen, sofern ein passendes Lenkrad verwendet wird. Mit einem anderen Netzteil kann das maximale Drehmoment auf 14 Nm erhöht werden, wie bei Fanatec bei der CSL DD mittels passendem Boost Kit. Lenkräder von anderen Herstellern sind mittels USB-Passthrough ebenfalls kompatibel.
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The Long Dark: Im DLC Iron Road wird ein Zug zur mobilen Basis

Das unabhängige Hinterland Studio verkürzt die Wartezeit bis zum Erscheinen von The Long Dark 2 (Blackfrost) mit einem weiteren DLC für den ersten Teil des Survival-Games. Dieser heißt The Long Dark: Iron Road und erscheint Ende Oktober, wie ein kurzer Trailer verrät.
In The Long Dark: Iron Road dreht sich alles um einen Zug. Dieser ist Teil der Geschichte wie auch mobile Basis und Werkzeug zur Erkundung der Spielwelt. Diese besteht aus der nordischen Inselkette Cauldron Island. Die verlassene Gegend, die einst von einer florierenden Walfang-Industrie geprägt wurde, soll über mehr als 100 km Gleisstrecke verfügen.
Für den Spieler gilt es einmal mehr in einer unwirtlichen Wildnis zu überleben. Nebenbei soll das Geheimnis zum Untergang der dortigen Industrie ergründet werden. Der Zug wird als ein Prototyp beschrieben, der 100 Jahre lang versteckt gehalten wurde. Die rollende Basis soll vom Spieler mit Upgrades und individuellen Anpassungen versehen werden können. Derweil müssen die Spieler den Zug wie auch die Gleise in Schuss halten, um weiter voranzukommen.
Für zusätzliche Herausforderungen auf der Strecke sollen Felsstürze und Lawinen sorgen. Eine eher mystische Bedrohung sind erneut die Aurora-Effekte, die unter anderem Raubtiere noch gefährlicher machen.
Auf der schon online gestellten Shopseite auf Steam werden weitere Neuerungen wie neue Gegenstände, Waffen, Nahrungsmittel und Wildtiere beschrieben.
Zur Great Bear Island aus dem Hauptspiel wird eine Bootsverbindung geschaffen. Mit der vollautomatischen Fähre soll sich auch Ausrüstung zwischen den Regionen transportieren lassen.
Preis und Verfügbarkeit
Am 27. Oktober 2026 soll The Long Dark: Iron Road (Early Access) erscheinen. Ein Preis wurde noch nicht genannt. Der kostenpflichtige DLC setzt logischerweise den Besitz des Hauptspiels voraus, das zur Stunde für rund 30 Euro verkauft wird. Der DLC kann aber auch über den eigenständig angebotenen Survival-Modus genutzt werden, der für 17 Euro zu haben ist.
2027 erscheint Teil 2
Irgendwann im kommenden Jahr soll es mit Blackfrost: The Long Dark 2 eine Fortsetzung geben. Die größte Neuerung ist der angekündigte Online-Koop-Modus, während die Abenteuer im ersten Teil und dessen DLCs stets allein zu erleben sind.
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Lenkrad-Prototyp: Fanatec zeigt Project Obsidian mit SimHub-Support

Fanatec hat einen Prototypen eines neuen Lenkrads veröffentlicht. Die auffälligste Neuerung ist ein fünf Zoll großes, rechteckiges Display in der Mitte des Lenkrads, das Support für SimHub bieten soll. Dazu gesellen sich mehrere hinterleuchtete Buttons, Drehregler und Daumenräder.
Erstes Display mit SimHub-Support
Fanatec betritt mit diesem Prototypen eines Lenkrads für Fanatec ungewohntes Neuland. Das Lenkrad ist nicht nur das erste Modell von Fanatec mit einem großen, rechteckigen Display, das eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln, aber keine Touch-Funktion, besitzt. Es soll außerdem das erste Lenkrad von Fanatec sein, das zumindest in Teilen Support für SimHub bieten wird. SimHub ist eines der beliebtesten Programme, um Zusatzdisplays oder in Lenkräder integrierte Displays mit Telemetrie aus Rennspielen und Rennsimulationen zu füttern und deren Optik zu gestalten.
Bisher hatte Fanatec die Philosophie gelebt, dass ihre Hardware, anders als bei einigen Mitbewerbern, keine offenen Standards unterstützt und beispielsweise die Lenkräder nur eingeschränkt und mithilfe des Podium-Hubs mit anderen Wheel Bases betrieben werden konnten.
Doch das Display des Obsidian-Lenkrads soll SimHub-Daten per USB oder WiFi, inklusive UDP-Telemetrie von Konsolenspielen, empfangen können und bekommt gleichzeitig seine Leistungsversorgung von der Wheel Base. So richtig offen und kompatibel zu Wheel Bases von anderen Herstellern wird es daher wohl auch wieder nicht werden, denn die USB-Verbindung ist bisher nur für das Display gedacht.
Lenkrad mit voller Ausstattung
Das Lenkrad verfügt über ein klassisches, nicht rundes Design, das zur Zeit in vielen Rennserien verwendet wird. Für beide Daumen stehen jeweils drei hinterleuchtete und ein grauer Button zur Verfügung. Zudem sind jeweils ein Drehrad und ein Drehregler gut erreichbar. Unter dem Display sind vier beleuchtete Drehschalter angebracht. Die Glasscheibe des Displays reicht bis unter die Drehschalter und über die zentralen neun Rev-Lights. Links und rechts von diesen Rev-Lights sind noch insgesamt sechs weitere LEDs vorhanden.
Auf der Rückseite besitzt das Lenkrad, quasi als Schultertasten, links und rechts jeweils einen Knopf sowie vier Schaltwippen und zwei Kupplungspaddel.
Release für 2027 vorgesehen
Fanatec plant, dieses Lenkrad in einer überarbeiteten Fassung bereits nächstes Jahr in den Handel zu bringen. Der Prototyp sollte erstes Feedback aus der Community einholen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur eine Bestätigung, dass Support für den PC und die PlayStation 5 vorgesehen ist, aber noch nicht für die Xbox. Zum Preis gibt es noch keine Angabe, außer dass dieser konkurrenzfähig sein solle. Fanatec gruppiert seine Produkte bisher in drei Kategorien ein: CSL, ClubSport und Podium. Die CSL-Produkte sind einfacher und günstiger, während die Podium-Produkte die jeweiligen Spitzenmodelle darstellen, was sich auch im Preis niederschlägt. Fanatec möchte das Lenkrad in seine mittlere Produktserie „ClubSport“ eingruppieren, das lässt ein recht moderates Preisschild erwarten. Aktuell kosten Lenkräder der ClubSport-Kategorie 350 bis rund 600 Euro. Podium-Lenkräder dagegen 650 bis 1.500 Euro.
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