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Area-51 Gaming-Systeme: Alienware bringt AMD X3D im Desktop und OLED im Notebook
Die AMD Ryzen X3D sind bekanntlich die schnellsten Gaming-Prozessoren. Alienware beschränkte sich beim Flaggschiff Area-51 bislang dennoch auf Intel Arrow Lake. Das ändert sich jetzt aber zur CES 2026. Für die Gaming-Notebooks bietet Alienware fortan eine matte OLED-Option an. Später sollen dünnere und günstigere Modelle folgen.
Die Flaggschiff-Desktops und Notebooks der Serie Area-51 feierten letztes Jahr zur CES ein Comeback. Mangels neuer (Super) Grafikkarten oder High-End-Mobilprozessoren oberhalb von Intel Panther Lake oder AMD Gorgon Point sind der Gaming-Marke von Dell für die diesjährige Messe in Las Vegas aber weitgehend die Hände gebunden, was Neuauflagen mit echtem Mehrwert betrifft. Ein paar Updates gibt es für die Area-51 dennoch, vor allem hat Alienware auf die vielfachen Wünsche der Kundschaft gehört.
AMD Ryzen 7 9850X3D im Area-51 Desktop
Das betrifft in erster Linie den Desktop, wo im Area-51 jetzt nicht mehr nur Intel Arrow Lake-S mit den K-Prozessoren angeboten wird, sondern auch drei CPUs von AMD. Im Detail sind das laut Datenblatt der Ryzen 7 9700X, Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 9 9950X3D. Damit steht im Area-51 (bei Verwendung des Turbo Game Mode) künftig der aktuell schnellste Gaming-Prozessor zur Auswahl. Der Alienware Area-51 Desktop soll im Februar zuerst mit dem – interessanterweise nicht im Datenblatt, aber in der zugehörigen Pressemitteilung erwähnten – Ryzen 7 9850X3D auf den Markt kommen, den AMD vor kurzem parallel vorgestellt hat.
Darüber hinaus entspricht der Area-51 Desktop aber dem System des letzten Jahres. Für Spieler stehen mangels Super-Refresh erneut Nvidia GeForce RTX 5070, 5070 Ti, 5080 und 5090 zur Auswahl. Alienware bietet RAM-Konfigurationen mit 32 GB oder 64 GB (verteilt auf zwei Riegel) sowie bis zu 12 TB SSD-Kapazität mittels drei 4-TB-SSDs an.
Arrow Lake-HX Refresh für die Notebooks
In den Notebooks von Alienware besteht aufseiten der Grafikkarten dasselbe Dilemma, aber für das Alienware 16 Area-51 und das Alienware 18 Area-51 stehen Neuauflagen der Intel Core Ultra 200HX auf der Liste der Neuerungen. Dabei handelt es sich um einen Refresh der bekannten Arrow Lake-HX, die den gleichen Compute Tile wie Arrow Lake-S im Desktop nutzen, bei denen zur CES ebenfalls ein Refresh erfolgt. Die exakten SKUs, die bei Alienware geplant sind, sind allerdings noch nicht bekannt.
Matte OLED-Displays für die 16-Zoll-Modelle
Neu ist darüber hinaus die Verfügbarkeit matter OLED-Bildschirme im Alienware 16 Area-51 und im günstigeren Alienware 16X Aurora. Diese hätten ganz oben auf der Wunschliste von Spielern gestanden, sagt Alienware, aber eben nicht in Hochglanz oder mit Touch. Deshalb setzt sie Alienware jetzt in matter Ausführung und ohne Touch um.
Im Detail bieten die neuen Panels 16 Zoll, 2.560 × 1.600 Pixel, 240 Hz, 120 Prozent DCI-P3, 620 cd/m² in der Spitze, VESA DisplayHDR True Black 500 und ClearMR 9000. Eine „Pixel Protection“ soll das „Einbrennen“ verhindern, während der gesamte Bildschirm für 20.000 Bewegungen des Scharniers und bis zu 15 kg Druck auf den Notebook-Deckel ausgelegt sei.
Dünneres und günstigeres Notebook später im Jahr
Zudem plant Alienware für den weiteren Verlauf des Jahres ein dünneres Gaming-Notebook und ein günstigeres Einsteigermodell unterhalb des Aurora. Beide Modelle waren zum Vorabtermin in New York hinter Glas zu begutachten, sie durften aber nicht fotografiert werden. Zur CES hat Alienware ein Rendering mitgebracht, das die beiden geplanten Notebooks zeigt.
Das besonders dünne Gaming-Notebook soll bei ebenfalls 16 Zoll knapp 50 Prozent weniger Volumen als das Alienware 16 Area-51 aufweisen und 17 mm hoch bauen. Eine 14-Zoll-Variante sei ebenso geplant. Alienware möchte darin eine diskrete Nvidia-Grafikkarte und „neue, besonders effiziente CPUs“ verbauen, ohne ins Detail zu gehen. Für das günstigere Einstiegsmodell stellt Alienware eine in den wichtigsten Bereichen kompromisslose Lösung in Aussicht, auch hier fehlen aber noch technische Daten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und zwei Hotelübernachtungen wurden von dem Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Retro-Handhelds: Ayns Thor Lite ab sofort vorbestellbar

Bereits vor einiger Zeit hatte Retro-Spezialist Ayn eine günstigere Variante seines Thor-Handhelds angekündigt, die ab sofort vorbestellt werden kann. Die Unterschiede zum großen Bruder fallen dabei gering aus, ebenso wie der Preis.
Länger bekannt
Eigentlich sollte der Thor Lite schon vor einigen Monaten in die Vorbestellung gehen, war im hauseigenen Ayn-Shop jedoch stets als nicht lieferbar gekennzeichnet. Nun scheint erneut Bewegung in die Sache zu kommen, denn mit der bevorstehenden zweiten Charge des Thor kann jetzt auch die Lite-Variante geordert werden.
Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten
Das Gehäuse entspricht nach wie vor dem des großen Bruders und beherbergt ebenfalls das Dual-Display, bestehend aus einem 6 Zoll und einem 3,92 Zoll großen AMOLED-Panel, die ebenso mit 1.920 × 1.080 beziehungsweise 1.240 × 1.080 Pixeln auflösen. Während das Hauptdisplay Inhalte mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz darstellt, arbeitet das kleinere Panel mit lediglich 60 Hz.
Die größten Unterschiede zeigen sich beim verbauten Prozessor: Statt des leistungsstärkeren Snapdragon 8 Gen 2 von Qualcomm mit der Grafikeinheit Adreno 740 kommt im Thor Lite ein Snapdragon 865 mit Adreno 650 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher und der interne Speicher für eigene Inhalte entsprechen mit 8 GB RAM und 128 GB dem der Basisversion des Thor. Bei den kabellosen Verbindungen müssen Nutzer wiederum leichte Abstriche machen, hier stehen lediglich Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1 statt des moderneren Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.3 zur Verfügung. Der Akku bietet mit 6.000 mAh wiederum die gleiche Kapazität.
Geringer Preisunterschied
Die überschaubaren technischen Unterschiede schlagen sich auch im Preis nieder: Während Ayn im eigenen Onlineshop für die Basisversion des Thor aktuell 299 US-Dollar verlangt, kostet die Lite-Variante mit 249 US-Dollar nur geringfügig weniger. Diese kann ab sofort vorbestellt werden. Wann die Auslieferung beginnen soll, hat der chinesische Hersteller bislang jedoch noch nicht bekannt gegeben.
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be quiet! Netzteil-Boost: 1.200 W für Power Zone 2 und Pure Power 13 M

Für die zwei nach dem Preisvergleich beliebtesten Netzteil-Serien (von be quiet!), Pure Power 13 M und Power Zone 2, werden zur CES 2026 eine leistungsstärkere Variante mit 1.200 Watt vorgestellt, die sich jeweils für Grafikkarten der nächsten Generation eignen sollen.
Der Wirkungsgrad bei bis zu 94,3 Prozent des Power Zone 2 soll zu bestehenden Modellen mit einer Zertifizierung nach 80Plus Platinum und Cybenetics Platinum vergleichbar sein, wohingegen sich das Pure-Power-13-M mit 93,5 Prozent auf 80Plus-Gold-Niveau bewegt.
Beide Netzteile verfügen weiterhin über den Semi-Passiv-Modus, eine Kompatibilität zu ATX 3.1 sowie PCIe 5.1 und können so Lastspitzen in Höhe der doppelten Nennleistung puffern. Das Power Zone 2 1200W ist mit gleich zwei 12V-2×6-Anschlüssen mit 600 W ausgestattet, wobei deren Kabel mit 90 Grad an einem Stecker gewinkelt sind. Das Pure Power 13 M kommt jedoch nur mit einem dieser in einer geraden Variante aus – bei beiden Netzteilen gibt es aber auch weiterhin die PCIe-8-Pin-Anschlüsse.
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007 First Light: James Bond setzt auf DLSS 4 mit Multi Frame Generation

Hitman-Entwickler IO Interactive hat einen neuen Trailer und erste Systemanforderungen für das im Mai erscheinende James-Bond-Actionspiel 007 First Light veröffentlicht. Im Rahmen einer Kooperation mit Nvidia wird es DLSS 4 mit Multi Frame Generation geben, weitere Details gibt es aber kaum.
James Bond mit Nebel und MFG
Mit einem neuen Trailer zu 007 First Light will Entwickler IO Interactive die Technik der PC-Version beleuchten. Zunächst umreißt das Video das generelle Gameplay-Konzept des Spiels, anschließend gibt es auch noch Einblicke in die Entwicklung.
Wie zuvor die Hitman-Spiele basiert 007 First Light auf der proprietären Glacier Engine, die IO Interactive für das neue Spiel „signifikant“ ausgebaut habe. Insbesondere ist von einem neuen System für volumetrische Rauch- und Nebeleffekte die Rede. Erwähnt wurde darüber hinaus eine Unterstützung für DLSS 4, Upsampling und Multi Frame Generation sind mit von der Partie. Von weiteren DLSS-Features, FSR oder XeSS ist vorerst nicht die Rede.
Für Full HD 8 GB VRAM, besser 12 GB
Auch die Systemanforderungen bleiben fünf Monate vor Release vage. Spezifikationen gibt es lediglich für unbekannte Einstellungen in Full HD, einmal für 30 FPS und dann für 60 FPS. Empfohlen wird eine GeForce RTX 3060 Ti, gleichzeitig rät IO Interactive zu 12 GB VRAM – obschon die genannte GPU lediglich 8 GB Grafikspeicher bietet. Die sollten es wiederum minimal sein, ebenso werden 80 GB Massenspeicher gefordert.
007 First Light erscheint am 27. Mai 2026 für den PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2.
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