Künstliche Intelligenz
Artemis-Mission: Warum eine ehemalige Astronautin Kritik an den Raumanzügen übt
Die Artemis-II-Mission, die in wenigen Wochen stattfinden soll, ist „lediglich“ ein Fly-around-Manöver. Heißt: Die vier an Bord befindlichen Astronauten werden nicht auf dem Mond landen. Das soll sich bei erfolgreichem Abschluss der Mission aber langfristig ändern. Künftig sollen Astronauten wieder den Erdtrabanten beschreiten und dort wichtige Forschungsarbeiten vornehmen.
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Damit sie auf dem Mond ausreichend vor den harschen Gegebenheiten des Weltalls geschützt sind, arbeitet die Nasa in Zusammenarbeit mit Axiom seit geraumer Zeit an neuen Raumanzügen für die Artemis-Crew. Diese werden unter anderem im Neural Buoyancy Laboratory in Houston, Texas, unter Wasser auf ihre Einsatzfähigkeiten getestet. Die ehemalige Nasa-Astronautin Kate Rubins sieht aber noch einige Probleme, die es bei den neuen Anzügen zu lösen gilt.
Warum die Axiom-Raumanzüge Astronauten stark belasten
Rubins war von 2009 bis 2025 Nasa-Astronautin und hat in dieser Zeit rund 300 Tage im Weltall verbracht. Insgesamt hat sie in ihrer Laufbahn vier sogenannte EVAs (extravehicular activities) – also Weltraumspaziergänge – durchgeführt. Deren Missionszeit allein belief sich auf knapp 27 Stunden. Die erfahrene Weltraumreisende kritisiert bei den neuen Anzügen vorwiegend das Gewicht und die Flexibilität. Die Axiom-Raumanzüge wiegen in der aktuellen Version rund 140 Kilogramm, frühere Versionen kamen sogar auf über 180 Kilogramm.
In einem Panel (via Ars Technica) sagte Rubins dazu: „Ich mache Crossfit. Ich mache Triathlons. Ich mache Marathons. Ich komme aus einer Session im Pool des NBL mit dem Mondanzug unter Wasser und ich will einfach nur nach Hause und schlafen. Ich bin völlig ausgepowert. Man bekommt blaue Flecke. Es ist ein extremes physisches Ereignis, das auf der Raumstation so nicht vorkommt.“
Rubins betont, dass Astronauten auf der ISS die meiste Zeit ohne große körperliche Belastung in Schwerelosigkeit herumschweben. Nur gelegentlich stehen Weltraumspaziergänge an, die sie enorm fordern. Dazu steht die Arbeit auf dem Mond im starken Kontrast: „Sobald wir auf die Mondoberfläche kommen, wird es Schlafschichten geben. Sie werden kaum Schlaf bekommen. Sie werden in diesen Anzügen für acht bis neun Stunden am Stück sein. Es wird jeden Tag EVAs geben. Die EVAs, die ich auf meinen Flügen absolviert habe, waren wie ein Marathon und dann ein weiterer Marathon, wenn man damit fertig ist.“
Auch Mike Barratt, Nasa-Astronaut und Mediziner, sieht das Gewicht der Anzüge als Problem: „Wir haben definitiv körperliche Schäden durch die Anzüge gesehen. […] Diese reichen von Hautabschürfungen über Gelenkschmerzen bis zu – kein Scherz – orthopädischen Schäden. Man kann sich definitiv einen Bruch zuziehen. EVAs auf der Mondoberfläche mit schwer beladenen Anzügen und schwerer Last, die getragen werden muss oder Werkzeugen, mit denen man interagiert, sind ein Problem.“
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Die Vor- und Nachteile gesteigerter Flexibilität
Ein Grund, warum die Anzüge so schwer geworden sind, sind die zahlreichen Gelenke, die den Astronauten mehr Flexibilität ermöglichen sollen. Rubins sagt dazu: „Sie sind definitiv besser als die Anzüge der Apollo-Mission. Sie waren nur große Kissen mit Luft. Die Gelenke gab es nicht, also war es schwerer, sich zu bewegen. Sie hatten aber den Vorteil, dass sie viel leichter waren, als die aktuellen Anzüge.“
Trotz der Gelenke gäbe es laut Rubins aber weiterhin Probleme bei der Flexibilität. Wenn sich Astronauten nach vorn beugen, um etwas von der Mondoberfläche aufzuheben, wird das Material des Raumanzugs einfach zusammengedrückt. Astronauten müssen also zusätzliche Kraft aufwenden, um das Material zu verdichten. Auch bei einem Sturz und dem anschließenden Aufrichten ist nicht nur das Gewicht, sondern auch das Material im Weg: „Man muss im Grunde einen Sprung aus einem Liegestütz heraus machen … Ein riskantes Manöver, das wir im Training immer wieder durchgehen.“
Als eine mögliche Lösung für die Probleme sieht Rubins den Einsatz von Stäben, die als Stütze beim Laufen und beim Herunterbeugen dienen: „Dadurch muss ich mich nicht gleichzeitig darauf konzentrieren, den Anzug zusammenzudrücken und meine Balance zu halten.“ Abschließend sagt die erfahrene Astronautin, dass das jetzige Design der Anzüge eine gute Grundlage ist, auf der aufgebaut werden muss. Einige der Anpassungen dürften dabei spätestens nach Artemis III im nächsten Jahr anfallen, bei der die erste bemannte Mondlandung seit Apollo 17 stattfinden soll.
Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.
(jle)
Künstliche Intelligenz
Roblox: Altersprüfung bremst das Wachstum
Roblox hat am Donnerstag seine Quartalszahlen vorgelegt. Im Jahresvergleich legten die täglich aktiven Nutzer um 35 Prozent und der Umsatz um 39 Prozent zu. Zugleich räumte das Unternehmen ein, dass das Nutzerwachstum „auch durch stärker als erwartete Gegenwinde“ infolge der im Januar eingeführten Altersprüfung gebremst wurde.
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Wie stark, sagt Roblox nicht. Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Quartale legt jedoch nahe, dass es um Millionen von Nutzern geht: Im vierten Quartal 2025 zählte die Plattform noch 144 Millionen täglich aktive Nutzer, im ersten Quartal nur noch 132 Millionen.
Ein Teil des Rückgangs im ersten Quartal könnte saisonal bedingt sein. Roblox selbst verweist auf die starken Vergleichswerte aus 2025 sowie die im Dezember verhängte Roblox-Sperre in Russland als zusätzliche Faktoren.
Wie stark die neuen Sicherheitsmaßnahmen ins Gewicht fallen, zeigt sich daran, dass Roblox seine Wachstumserwartungen für 2026 nach unten korrigiert hat. Nach dem vierten Quartal 2025 hatte das Unternehmen für 2026 noch ein Umsatzwachstum von 23 bis 29 Prozent in Aussicht gestellt. Auch die Buchungen, also Käufe und Transaktionen auf der Plattform, sollten um 22 bis 26 Prozent zulegen. Nun rechnet Roblox wegen des Sicherheitsumbaus nur noch mit 20 bis 25 Prozent Umsatzwachstum und 8 bis 12 Prozent Wachstum bei den Buchungen. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen zudem von einem weiteren Rückgang der täglich aktiven Nutzer aus.
Sicherheitsumbau wird fortgesetzt
Trotz dieser Entwicklung hält Roblox an den Sicherheitsmaßnahmen fest und will sie weiter ausbauen. In den kommenden Quartalen sollen neben der Altersprüfung weitere Verbesserungen folgen, die den altersgerechten Zugang zu Inhalten und Funktionen erleichtern, heißt es im Quartalsbericht.
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Roblox bietet seit 2021 eine Altersprüfung an, verschärfte diese jedoch im Januar 2026. Der Zugang zu Chat-Funktionen ist seitdem an eine Verifizierung per Ausweis oder Gesichtsscan geknüpft. Als Reaktion auf Umgehungsversuche führte Roblox kurze Zeit darauf fortlaufende Altersprüfungen ein, die mehrere Signale nutzen, um festzustellen, ob jemand deutlich älter oder jünger ist als im Profil angegeben. Laut Quartalsbericht hatten bis Ende des ersten Quartals 51 Prozent der weltweit täglich aktiven Nutzer eine Altersüberprüfung abgeschlossen. In entwickelten Märkten liegt die Quote deutlich höher. Als Beispiel nennt Roblox die USA mit 65 Prozent.
Erst vor zwei Wochen kündigte Roblox zudem altersbasierte Konten an. Ohne Altersprüfung bleibt der Zugriff künftig auf Inhalte für 5- bis 8-Jährige beschränkt. Zudem ist die Kommunikation mit anderen Nutzern weiterhin standardmäßig deaktiviert. Die weltweite Einführung der neuen Konten ist für Anfang Juni geplant.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Pentagon besiegelt Verträge mit sieben KI-Anbietern
Das Pentagon hat Vereinbarungen mit sieben KI-Anbietern geschlossen, teilte das US-Verteidigungsministerium heute mit. Zu den Unternehmen zählen SpaceX, OpenAI, Google, Nvidia, Microsoft, Amazon Web Services sowie das Start-up Reflection. Sie sollen ihre KI-Systeme in den klassifizierten Netzwerkumgebungen IL6 und IL7 bereitstellen. Damit geht es nicht mehr nur um experimentelle Tests, sondern um den Einsatz fortgeschrittener KI-Fähigkeiten in hochsensiblen militärischen Umgebungen.
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Der Schritt sei Teil der KI-Strategie des Pentagons und soll neue Fähigkeiten in Einsatzführung, Nachrichtengewinnung und Verwaltung ermöglichen. „Diese Vereinbarungen beschleunigen den Umbau des US-Militärs hin zu KI-geprägten Streitkräften und stärken ihre Fähigkeit, in allen Bereichen der Kriegsführung die Entscheidungsüberlegenheit zu wahren“, heißt es in der Mitteilung des Pentagons.
Als Beleg für den Ausbau verweist das US-Verteidigungsministerium auf GenAI.mil, die offizielle KI-Plattform des Pentagons. Mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte hätten sie in den ersten fünf Monaten genutzt, dabei mehrere zehn Millionen Prompts erzeugt und Hunderttausende Agenten eingesetzt.
Silicon Valley rückt näher ans Pentagon
Während einige Unternehmen wie SpaceX und OpenAI bereits zuvor ähnliche Vereinbarungen mit dem Pentagon geschlossen hatten, sind die jüngsten Abschlüsse laut dem Wall Street Journal ein wichtiger Schritt, um die KI-Werkzeuge in die operative Praxis des Verteidigungsministeriums zu integrieren. Die neuen Vereinbarungen zeigten zudem, wie weit Teile des Silicon Valley bereit sind, sich auf die Bedingungen des Verteidigungsministeriums einzulassen.
Laut der Zeitung verweisen viele der beteiligten Unternehmen auf Zusagen, wonach ihre Werkzeuge nicht für Massenüberwachung oder autonome Waffensysteme eingesetzt werden dürfen. Das Pentagon betont seinerseits, solche rechtswidrigen Aktivitäten nicht durchzuführen, und sagt, die Unternehmen sollten darauf vertrauen, dass das US-Militär KI verantwortungsvoll nutzt.
Anthropic fehlt, doch Mythos bleibt relevant
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Ein großer KI-Anbieter, der auf der Liste fehlt, ist Anthropic. Das Pentagon hatte das Unternehmen im März als Lieferkettenrisiko eingestuft und auf die schwarze Liste gesetzt, nachdem Anthropic in Vertragsverhandlungen auf Einschränkungen für den Einsatz seiner Claude-Modelle beharrt hatte. Unter anderem wollte das Unternehmen Massenüberwachung von US-Bürgern und den Einsatz in autonomen Waffensystemen vertraglich ausschließen. Der Streit wird inzwischen vor Gericht ausgetragen: Ein Berufungsgericht in Washington D.C. lehnte zuletzt Anthropics Antrag ab, die Einstufung als Lieferkettenrisiko vorläufig auszusetzen. Abschließend entschieden ist der Fall aber nicht.
Zugleich hat das neue Cybersecurity-Modell Mythos die Fronten offenbar wieder etwas aufgeweicht. Die US-Regierung nahm trotz der Sanktionen wieder Gespräche mit Anthropic auf, weil Mythos als sicherheitspolitisch zu wichtig gilt. Emil Michael, Technikchef des US-Verteidigungsministeriums, sagte am Freitag dem Sender CNBC, Anthropic gelte zwar weiter als Lieferkettenrisiko. Mythos sei jedoch ein „separater nationaler Sicherheitsmoment“. Er begründete das mit den besonderen Fähigkeiten des Modells, Cyber-Schwachstellen zu finden und zu schließen. Der Umgang mit Mythos werde deshalb nicht nur im Verteidigungsministerium, sondern regierungsweit geprüft.
Trotz der wieder aufgenommenen Gespräche bleiben die Spannungen bestehen: Pläne von Anthropic, den Zugang zu Mythos auf etwa 70 weitere Unternehmen auszuweiten, stießen im Weißen Haus auf Widerstand.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Drei Jahre Deutschlandticket: Forderungen nach ÖPNV-Ausbau
Drei Jahre nach Einführung des Deutschlandtickets fordern Kommunen sowie Verbände einen Ausbau des Nah- und Regionalverkehrs in Deutschland. „Bund und Länder müssen den angekündigten Modernisierungspakt für den ÖPNV endlich umsetzen“, sagte Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, der Deutschen Presse-Agentur. „Es gilt, zusammen mit den Verkehrsverbünden und kommunalen Unternehmen den Fahrgästen ein Deutschlandangebot zu machen: mit mehr Linien, dichteren Takten und zusätzlichen Mobilitätsangeboten.“
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BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg sagte, jetzt müsse weiteres Entwicklungspotenzial im ÖPNV gehoben werden. „Es braucht mehr Linien, engere Taktungen, längere Züge und elektrische Busse.“ Um die Mobilitätswende sozial gerechter zu gestalten, schlägt der BUND zudem die Einführung eines einkommensunabhängigen Mobilitätsgelds vor, das die bisherige Pendlerpauschale ablösen könnte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen forderte Angebotsausweitungen und Taktverbesserungen, damit das Ticket flächendeckend wirke.
Auch aus Sicht der Allianz pro Schiene ist das Potenzial des Deutschlandtickets längst nicht ausgeschöpft. Geschäftsführer Dirk Flege sagte, Menschen in den Städten profitierten bislang oft stärker vom Deutschlandticket als in ländlichen Regionen, wo die Anschlüsse an Busse und Bahnen oft zu wünschen übrig ließen.
„Das Deutschlandticket ist ein Versprechen, dass der öffentliche Nahverkehr einfach und unkompliziert zu nutzen ist“, sagte Flege. „Dazu gehört neben einer fairen Preisstruktur natürlich auch, dass jede und jeder ein entsprechendes ÖPNV-Angebot vor der eigenen Haustür vorfindet.“
Deutschlandticket wird drei Jahre alt
Das Deutschlandticket gibt es seit dem 1. Mai 2023 – damals zum Einführungspreis von 49 Euro pro Monat. Das monatlich kündbare Abo hat rund 14,5 Millionen Nutzer und ermöglicht bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr. Es hat zuvor bestehende Tarifstrukturen erheblich vereinfacht.
Zum Jahresbeginn stieg der Preis auf 63 Euro im Monat – zuvor zahlten Nutzer für das Ticket 58 Euro im Monat. Von 2027 an soll der Preis nach einem Index errechnet werden, der Personal-, Energie- und allgemeine Kosten enthält. Was das Ticket dann kostet, ist noch unklar. Angesichts der Preisdebatte brachte der EVG-Vorsitzende Martin Burkert zuletzt sogar befristete Rabatte auf das Deutschlandticket ins Gespräch, um Pendler bei den hohen Spritpreisen zu entlasten.
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Bund und Länder geben Ausgleichsgelder
Weil das Ticket günstiger ist als bisherige regionale Abos, kommt es zu Einnahmeausfällen bei Verkehrsunternehmen. Deswegen geben Bund und Länder pro Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro. Die Verkehrsminister hatten sich geeinigt, diese Finanzierung bis 2030 zu verstetigen.
Schuchardt forderte, die Einnahmeausfälle der Verkehrsunternehmen durch das vergünstigte Ticket müssten von Bund und Ländern vollständig ausgeglichen werden. „Sonst gibt es zwar ein erschwingliches Deutschlandticket, aber es fehlt das Geld für Betrieb, Qualität und Ausbau des Angebots an Bussen und Bahnen.“
Spritverbrauch senken
Greenpeace-Mobilitätsexpertin Marissa Reiserer sagte, der Erfolg des Deutschlandtickets habe im vergangenen Jahr mindestens 500 Millionen Liter Sprit eingespart. „Die vielen Millionen ÖPNV-Abos ersetzen Autofahrten, entlasten Straßen und Geldbörsen, bringen den Klimaschutz voran – und machen Deutschland weniger abhängig von Ölimporten.“ Doch statt das Erfolgsmodell des 9-Euro-Tickets wieder aufleben zu lassen, kehre die Bundesregierung zum gescheiterten Tankrabatt zurück. Vom 1. Mai an bis Ende Juni soll ein Tankrabatt die nach dem Iran-Krieg stark gestiegenen Spritpreise drücken.
Wie hoch ist das Potenzial des Tickets?
Mitte April hatte das Bundesverkehrsministerium einen Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets veröffentlicht. Demnach wurden durch das Ticket allein im Jahr 2024 rund 2,5 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte, die Nachfrage sei besonders in Metropolen hoch, zugleich spiele das Ticket auch in ländlicheren Räumen eine relevante Rolle. Einem Gutachten zufolge gebe es zusätzliches Potenzial von bis zu 5,8 Millionen weiteren Deutschlandtickets. Dieses könne vor allem durch Reaktivierung früherer Nutzerinnen und Nutzer sowie konsequentes Marketing erschlossen werden.
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommentierte: „Das angebliche Potenzial an zusätzlichen Kundinnen und Kunden beim Deutschlandticket stellen wir in den Verkaufszahlen nicht fest. Vielmehr ist es so, dass aufgrund des immensen wirtschaftlichen Drucks auf die Verkehrsunternehmen das ÖPNV-Angebot bundesweit schlechter wird.“ Deshalb gebe es seit Monaten kaum Zuwachs beim Deutschlandticket.
Doch auch ein anderes Potenzial war beim Deutschlandticket zunächst hoch: Die Zahl der Betrugsversuche bewegte sich voriges Jahr noch schätzungsweise im Millionenbereich. Mangelhafte Sicherheitsmaßnahmen öffneten Betrügern Tür und Tor, bis zu 500 Millionen Euro Schaden könnte das verursacht haben. Viele Verkehrsunternehmen und -verbünde setzen inzwischen Sicherheitsmaßnahmen um, die das Problem eindämmen sollen.
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